Moin Fabian, einen Kitguide wie in Hastings kannst Du auf einer historischen Veranstaltung mit einem bestimmten Thema machen - ich hatte ja mal versucht auseinander zu dividieren, was es für Möglichkeiten und verschiedene Regulationsansätze gibt. Ich glaube nicht, daß es so konsequent mit dem Marktmittelalter durchgezogen werden kann, da die Ansätze im Vergleich zu einer historischen Veranstaltung doch vollkommen anders sind. (BTW Hastings hatte Fehler, war aber konsequent, auf jeden Fall um Längen besser als alles was ich hier gesehen habe, daß sich über Märkte definiert). Ich würde gar nicht erst versuchen einen Markt unter ein historisches Thema zu setzen - eine Timeline wäre das “historischste”, was ich persönlich von einem Markt erwarte. Moin Maya, sei mir nicht böse, doch glaube ich daß Du zuviel guten Willen auch in die Darstellergruppen reininterpretierst. Wer von der gesamten egozentrisch-individualistischen Front mit all ihren Profilneurosen möchte sich denn gerne was erzählen lassen, wie seine Ausrüstung bzw. sein Lager besser auszusehen hat oder wie wenig Ahnung er doch hat? Das ist jetzt etwas überspitz formuliert, doch egal wie freundlich man ist, man wird oft gegen Wände rennen. Fab hat ja den Link zu dem Kitguide von Hastings gepostet. Wenn man eine historische Veranstaltung, dieser oder ähnlicher Art aufziehen will, kann man es nicht anders machen. Und den Anfängern ist damit auch geholfen, da in den Ausrüstungsstandards explizit drinsteht, was getragen werden kann und was nicht. Gerade in den früheren Zeiten (bis ca. 1330) sollte es kein Problem sein sich auch als Anfänger schnell eine vernünftige Ausrüstung zusammenzubauen. Ich denke, daß gerade, weil es keine vernünftigen Anweisungen gibt, es die Anfängergruppen so schwer haben, eine vernünftige Darstellung aufzubauen. Wenn nämlich der GMA-Geist (GMA = Grobmittelalter) in eine neue Gruppe eingezogen ist, dann ist es oft nicht ohne Separation innerhalb der Gruppe möglich daraus eine vernünftige Darstellung aufzubauen. Deshalb sage ich: Helft den Anfängern indem Ihr vernünftige Regeln und Ausrüstugsstandards macht, indem ihr sie in ein historisches Korsett zwängt! Eine Zeitspanne für ein Event von 150 Jahren ist imho für viele Events mit historischem Thema inakzeptabel, da sich selbst in frühen Zeiten Moden und Ausrüstung geändert haben - ich denke z.B. an die Unterschiede zwischen 1150 und 1300 - um ein Extrembeispiel herauszupicken. Wie gesagt, glaube ich auch nicht, daß man einen MA-Markt in das besagte historische Korsett zwängen kann, da ich zum Beispiel noch auf keinem Markt auch nur ansatzweise historische Händler gesehen habe. ßhnlich sieht es mit den Gruppen aus - wie Johannes und Hadu schon gesagt haben, kommt es bei der Gruppenauswahl auch darauf an, was für eine spezielle Nische der jeweilige Veranstalter im Kopf hat. Wenn eine “Barbaren-” oder “Keltenhorde” dann in das Konzept der jeweiligen Veranstaltung paßt, sehe ich persönlich nicht ein, dem Veranstalter vorzuschreiben, wen er reinzunehmen hat, da diese Gruppen ja nichts mit dem was ich unter historischer Darstellung verstehe zu tun haben. Meine persönliche Entscheidung ist es halt, entweder damit zu leben oder mir andere Veranstaltungen zu suchen, bzw. selbst etwas zu veranstalten. Und ja, ich selber bevorzuge es mit vier oder fünf Gruppen eine historisch exakte Darstellung auf der grünen Wiese zu machen, als an einem großen MA-Markt mit 1000 Darstellern telzunehmen, von denen 90% Schwund sind. Ich mache dieses Hobby für mich und aus Spaß an der Geschichte und nicht um meine selbstdarstellerischen Gelüste zu befriedigen (das mach ich schon in TV ;-) Und bitte Leute - mein üblicher, leicht genervter Aufruf - löst Euch von dem Marktgedanken als einzige Möglichkeit historischer Darstellung (imho die schlechteste). Es ist eine Option, doch gibt es noch viel mehr außerhalb der sogenannten “Mittelalter”-Märkte. Man muß bloß - wie z.B. Hadu in Mellnau - einfach mal den Arsch hochkriegen und was auf die Beine stellen. Bis denn Thorsten (der zu dem Thread eigentlich nichts mehr sagen wollte …)
Hallo Hadu, im Grunde basiert die ganze Diskussion doch auf nichts anderem, als der Thematik die schon seit Jahren läuft. Nimmt man verschiedene Einträge in TV und würfelt sie zusammen, hat man nichts anderes als hier gepostet. Ich finde es gut, daß Du als Veranstalter D§EINER Feste die Meinung der Leute mit einbeziehen willst, denke allerdings, das hier nicht viel Neues bei herausgekommen ist. Die Wünsche nach mehr allgemeiner Authentizität auf den Lagern besteht schon immer. Die Grundvorraussetzung für ein Heerlager, wie es gewesen sein könnte besteht doch nur dann, wenn: Auf dem gesammten Gelände nur EINE Zeit dargestellt wird, und zwar in Einengung von ca. 150 Jahren. Die darstellenden Gruppen den gleichen Ausrüstungsstandart besitzen und die gleiche Qualität. Alle Anwesenden begriffen haben, WAS das Mittelalterhobby bedeutet! Die Marketender ebenfalls 100 % Authentisch sind. Das Gelände frei von Straßenlärm, Lampen, Strommasten und sonstigem Neuzeitlichem Kram befreit ist. Setzt man dies um, so bekommt man ein Heerlager mit Museealem Charakter. Wieviel Gruppen würden denn an so einem Markt teilnehmen???? Fünf??, Zehn???. Ist denn so ein Event überhaupt machbar?? Man kann auch eine Zeitstraße einrichten, mit mehreren Epochen. Aber alle in gleicher, sehr guter Qualität. Frage: Wo bleibt dann die Plattform für die Anfänger? Fazit: Die ganze Diskussion ist im ANSATZ nicht schlecht, allerdings möchte ich Dir vorschlagen nicht sofort ALLES mit brachialer Veranstalter-Autorität umzusetzen, sondern das Ganze Schritt für Schritt anzugehen. DU wirst die Scene nicht von Heute auf Morgen umkrempeln können, dafür ist sie wirklich zu vielfältig. Ich habe in den letzten acht Jahren beobachten können, wie immer mehr gute Vereine kaputtgegangen sind und immer mehr neue Leute in die Scene eingestiegen sind, die Jahre lang in Alex-Zelten gehaust haben, weil niemand Willens war ihnen zu sagen das die Dinger einfach Sch…sind. Den Anfang könnte man machen, indem man auf den Lagern zu diesen Gruppen hingeht und freundlich! mit Ihnen darüber redet, hilft, diese Leutchen aufzubauen, mit Händlertipps und guter Zusammenarbeit. Eine befreundete Gruppe von uns hat sich so einer Anfängergruppe angenommen und es klappt hervorragend! Dort sollten wir anfangen, und nicht die Regeln der Märkte dermaßen verschärfen, daß nur noch Gruppen dorthin können, die Jahrelang dabei sind. Natürlich kannst Du ( oder Andere ) Events machen, die diesem hohen Standart folge leisten. Allerdings finde ich es sehr verwegen, dies auch von anderen Veranstaltern zu verlangen. Sicher, vieles liegt noch im Argen. Daran sollten wir arbeiten. Aber nicht von Veranstalter-Seite aus, sondern die Gruppen untereinander. Austausch ist gefragt und kein “hinter der Hand über andere Leute herziehen” Wenn sich die A-Leute daran halten würden, sähe die scene in zwei Jahren wirklich besser aus!
Tag, da es ja wieder sachlicher wird meld ich mich mal. Ich hab mir nicht alle Postings angetan, aber was ist denn von solchen Richtlinen wie es für Hastings 2000 gab zu halten? Dort stand beschrieben was von den Teilnehmern zu erwarten war. ausführlichst jedes Kleidungstück usw beschrieben. Okay, sie haben es letztendlich nicht konsequent durchgesetzt (brauchten wohl mehr Leute). Diese Richtlinien gingen allen Gruppen Monate vorher zu, so das man seine Ausrüstung anpassen konnte. Beim Betreten des Geländes wurde dann alles gescheckt und auf dem Anmeldebogen abgehakt. Hadu, die von dir vorgeschlagene Begehung könnte dann wegfallen, wäre aber noch eine zusätliche Möglichkeit des Wissensaustausches. Falls ihr euch mal die Guides anschauen wollt: www.vikings.ndirect.co.uk/hastings2000/guides/index.htm Fabian
… also, ich denke: 1.Jeder “Veranstalter” entwickelt seine eigenen Kriterien, Teilnahmebedingungen, Marktordnungen, Umgangsformen mit Besuchern, an denen sich dann “die Szene” abarbeiten und ggf. messen kann (oder auch nicht). 2.Anhand dieser Kriterien entscheiden: - Besucher, ob der Veranstaltername “Marke” genug ist, daß es sich lohnt, dort hinzugehen - Heerlager, ob ihnen der Anspruch gefällt, oder sie hier ihr Honorar realisiert bekommen, um “dabeizusein”. 3.Den Niedergang “der Szene” wird auch ein “Gütesiegel” oder ein “A-Stempel” nicht aufhalten können, da die “Individualität der Szene” zu inhomogen ist, um ein solches “Gemeinsames” herauszuarbeiten, und dies zu lange dauern würde, oder hernach zu allgemeingültig wäre (Aber diese Erfahrung ist schon einige Jahre alt). 4.Ergo gilt wieder 1. ein “Veranstalter” veranstaltet gemäss seiner Unternehmenskultur, und profiliert sich in “seinem Genre”, findet “seine Zielgruppe” und freut sich über positive Resonanz ebenso wie negative, weil beides - bezogen auf die Zielgruppe - Werbung sein kann. Diskussionen wie die hier geführte sind zwar bisweilen hilfreich für das “Standing” in der Szene, und für einen “konstruktiven Blick” auf das was man tut, wenn man droht, über den eigenen Tellerrand nicht mehr hinauszusehen, aber in der “Aussenwirkung” sind sie im Grunde nutzlos. Viel Spass bei den nächsten 250 Postings! Alleweil ein gutes Herz, Fogelvrei
Moin Hadduwolf, Du hast mich gerufen? Da bin ich …. (Muss ertmal die anderen 250 Postings lesen, bevor ich mich äussern kann!) Cu, Johannes www.fogelvrei.dewww.zunftrolle.de
Die Idee finde ich ganz gut mit der Marktbegehung. Wenn gewisses nicht behoben werden kann, so kann man es zumindest bis zu einer nächsten VA versuchen besser zu machen. Kurz angeschnitten. Ich glaube, wir hatten doch auch mal die sache mit der A_Karte. irgendwie geht da nix mehr per eMail. Hat einer eine eMail?? Gibt es die noch??? Eine Art Mindestkampfzeit/Erfahrung ist da sicher auch nicht schlecht, bevor man auf das Puplikum losgelassen wird.
Grüß Euch, halthalt, das richtet sich doch nicht gegen echte Gothics, das wurde auch schon lang und breit ausdiskutiert. Aber es kann nicht angehen, daß sich die Aktiven um “A” bemühen, eine schöne Veranstaltung machen, und dann kommen Bettlakenritter in Strick, und zerstören das Bild für den Besucher und einen selbst. Dazu kommt, daß diese Art Leute sich dann auch heftig in den Vordergrund drängen, und gerne für die Presse posieren. Sowas kommt dann mit entsprechenden Kommentaren in der Zeitung, und diejenigen, die sich ehrlich bemüht haben, sind wieder in den A…. gekniffen. Eine Marktpolizei oder Authentik-Polizei halte ich nicht für den richtigen Weg. Wie wäre folgende Idee: Wenn alles steht, ca 1 Std. bevor es losgeht, treffen sich von jeder teilnehmenden Gruppe/Interessensgruppe jeweils 1 Vertreter mit dem Veranstalter, und gehen das Gelände ab (am besten nach dem Briefing). Gemeinsam wird dann geschaut, und auch Abhilfe bei Fehlern geschaffen. Meist sind es kleinere Fehler, die mit Hilfe der anderen Leute u.U. schnell zu beheben sind. Wenn dann aber Leute sich weigern, arge Stilblüten zu beseitigen, muß auch konsequent gehandelt werden. Dazu kann auch ein netter Wettbewerb dienen, der das beste Lager oder so prämiert, und wenn der Preis nur eine Runde an der Taverne ist. Dann das Ganze noch mit Fotos dokumentieren und ins Net gestellt, schon ist ein Anreiz da, es besser zu machen. Dafür muß aber auch ein Grundstandard definiert werden, der als Richtschnur dient. — Tja Leute, nachdem ich hier den Zorn auf die Kollegen Veranstalter reichlich eingesteckt habe, möchte ich mal sagen, daß ich dafür nicht ganz der Richtige bin. 2-4 Veranstaltungen mache ich im Jahr selber, meistens auf der finanziellen Basis, den erwirtschafteten ßberschuß auf die Teilnehmer zu verteilen. Ich kann mir solche Ideen in gewissem Masse leisten. Aber wo sind denn die richtigen Veranstalter, die Profis geblieben??? Weder uns Micha Wolf, noch ein Johannes, weder SatzveyKaltenbergMarksburg, weder HillerundSchwarte noch Poetas Holger haben sich hier eingefunden. Denen ist das Ganze entweder zu blöd oder zu unergiebig. Oder, was noch ehrlicher wäre: dieser kleine Kreis der TV-Nutzer ist ihnen zu unwichtig, um nur eine Zeile zu posten. Was auch kein Wunder ist, solange sie keine fühlbare Konkurrenz bekommen, die andere Wege geht. Daß hier auch gute, ja beispielhafte Lösungen angeboten werden, finde ich dabei immer noch Klasse, echt faszinierend, und danke dem kreativen Teil der postenden. DANKE. Engel-chen sortiert da ganz gut, und wir nähern uns einem Ergebnis…
Hi Uli! Laß Hadu doch einfach bestimmte Gruppen von Touris ausschließen. Damit schneidet er nur der gesamten “Szene” ins Fleisch. Anscheinend vergißt er völlig, daß´gerade aus den Reihen der Larpies und Gothiks die meisten MA-Interessierten kommen. Ein Ausschluß also von diesen Gruppen, Punks, Leuten mit gefärbten Haaren, Gepierste, Kradfahrer, kurzweg alle, die irgendwie anders aussehen wie die “Normalbürger” Seltsame Veranstaltung. Naja, bekommt die MA-Szene halt keinen Nachwuchs mehr. Gruß v. Arlen
Grüsst Euch, liebe Maya, zu meiner Zusammenfassung ist nur so viel zu sagen- es war ein Vorschlag, wie das aussehen könnte. Das mit den Feldbetten war ein Versuch, die strenge der entsprechenden Stufe darzustellen. lieber Fritz, ICH HOFFE das sich die Veranstalter mal irgendwann unter einen gemeinsamen konzeptionellen Hut bringen lassen. Doch möchte der Hadu anscheinend die unangenehme Rolle des Vorreiters hierbei übernehmen- wie schon bei der A-Karte hat es eine Weile gedauert, bis sich etliche darauf einigen konnten. Nun sind sich immer mehr Leute bewusst, das diese Karte ihnen und der Sicherheit weiterhilft. Mit dem Regularium das hier angestrebt wird sehe ich die Zukunft ähnlich. Es wird seine Zeit brauchen, bis es sich durchsetzt…. aber dann werden immer mehr Leute die Veranstalter danach fragen. Wir Deutschen kommen doch garnicht ohne unsere heissgeliebten Regeln aus. !-) Die Regularien, die ich schon in meinem vorherigen Thread aufgeführt habe, sind alle samt nur Vorschläge- zum Teil auch das Ergebnis Eurer Aussagen! ANHANG REGULARIEN - Wachen in den Lagern, als Sicherheits- und Kommunikations- Beauftrage - Jedes Lager, das ein offenes Feuer betreibt muss einen 5kg Feuerlöscher besitzen - Kampfzonen sind deutlich zu markieren und mit Wachpersonal während der Kämpfe zu versehen - Tagesgäste, die in gewandungsähnlicher Bekleidung den Markt besuchen, erhalten eine Ansteck-Marke ( Band, Plakette,Holzscheibe…), die bitte sichtbar getragen wird. Fröhliches Köpferauchen und ein schönes Wochenende Wünscht Euer Engel- chen
Hallo, Ich denke, auch, daß Engelchen die Sache gut zusammengefaßt hat. Die meisten Punkte, die angesprochen wurden werden eh von unserer Gruppe eingehalten, daß ist für UNS selbstverständlich. Denn es ist ja auch UNSER MA- feeling, daß wir auf den Veranstaltuntungen haben wollen. Handy´s kann man übrigens ausschalten! Ging früher ja auch ohne. Allerdings möchte ich noch einige Dinge anmerken, die mir doch zu Streng erscheinen. Feldbetten: sind jedermanns Sache, solange sie gut getarnt sind oder das Zelt erst gar nicht zu Einsicht für die Besucher geöffnet wird! (Habe sowieso kaum AU-eingerichtete Zelte bis dato entdecken können!) Vorgegebener Plot vom Veranstalter: Ich bin für ein Grundkonzept, aber gegen eine Einengung meiner eigenen geschichtlichen Personendarstellung. Denn darauf ist ja meine ganze Ausrüstung angelegt. Brillen: Sollten von Leuten, die ohne nix sehen und Kontaktlinsen nicht vertragen können getragen werden dürfen! Vielleicht mit Lederfassung oder Holzrahmen. Ich bin dagegen, Leute mit Behinderungen jedwediger Art zu diskriminieren, nur weil es nicht Au- ist! Das gleiche gilt für Gipsträger, man kann den Gips ja mit Stoff umwickeln ( wird im Sommer noch wärmer…) Gothics: Stimme ich Uli zu. LASST DIE BESUCHER IN RUHE!!! Die dürfen das Fest besuchen, wie sie wollen. Wenn euch das nicht schmeckt, dann macht eure eigenen Feste mit Besucherausschluß!!!!! ( machen wir auch, klappt prima!. So, daß war´s! Mit dem Rest bin ich einverstanden, da es ohne Regeln in Deutschland ja wohl nicht geht. Es ist schon seltsam, daß einige Gruppen auf den MA- Veranstaltung auch nach Jahren die Qintessenz des Hobby´s immer noch nicht begriffen haben. An Uli: Nicht alle A-Päbste sind sooooo Aaaaaa, wie sie vorgeben! Schau bei Denen mal in´s Detail, da wirst Du oft was zu Lachen haben……. Es gibt wenige Ausnahmen, die WIRKLICH gut sind und sich Vorbilder nennen dürfen! Also, net ufrege!!!
Boooah! Hatte diese Threads übersehen und mich jetzt durch die ca 250 Postings gequält, und dabei ist mir so einges auf und zugestoßen. es scheint mir eine typisch Deutsche ERfindung zu sein, bei allem, was sich nicht selbst reguliert gleich Verbote zu erlassen. Nun, explizit wichtige Sachen würde ich natürlich als Gebote fassen, den Rest in einem Regelwerk. Gebote wären: Müll wird vom Verursacher sachgerecht entsorget, sonst Strafe. Hunde an die Leine. Alle. Eltern haften für ihre Kinder. Daraus folgt: Aufsichtspflicht. Zu Besuchszeiten müssen im Lager Wachen aufgestellt werden, die verhindern das Unfälle oder Unfug geschieht. Diese können auch gleichzeitig als Ansprechpartner für Besucher dienen. Aufgrund Brandgefahr müssen Feuerlöscher vorhanden sein. Bei Kämpfen sin Wachen einzusetzen, die verhindern, das Unbetzeiligte zu Schaden kommen. Kampfzonen sind klar auszuweisen und abzugrenzen. Für MArktteilnehmer findet ein Briefing/ Aurgabe eines Handouts statt, auf dem zu erfahren ist wer in welcher Situation zu benachrichtigen ist. Empfehlungen: Verdecktes Rauchen. Verdeckte Benutzung von Handys. Da die Ma Szene doch recht gut mit modernem Kommunikationsgerät ausgestattet ist halte ich ein Verbot für Quatsch. Gerade auch um bei zeitlich versetzter Anreise oder ähnlichem kommunizieren zu können. Aber ein Volldosenritter mit Handy am Ohr is nich! Obwohl- auf einem Stand hab ich mal eine Handyhalterung aus einem horn gesehn- der Skurilität halber könnte man drüber reden;-) Plasteverpackungen nur ausserhalb der Sichtweite. Nach abendlichen Gelagen leere Flaschen und Kästen ins Unsichtbare entsorgen, damit nicht bei den ersten Besuchern der Eindruck Entsteht das wäre alles ein Gelage. Eine Marktpolizei, die Lager abnimmt, gelegentlich kontrolliert und so halte ich für gut. Information/ Hinweise Es wäre sinnvoll zwecks Wissensverbreitung auch auf Plakaten, Flugblättern oder Merkzetteln auf den Märkten auf die “Organe” der MA-Szene wie tempus-vivit hinzuweisen, so daß der interessiert Besucher sich hier die Info`s holen kann, die er Braucht. Das würde aber auch auf diese HP gut sichtbare Links auf Do`s and D0nt`s oder Verhaltensregeln beinhalten. Wissen ist genug vorhanden, bringt es unter die Leute, statt euch in sinnlosen KLeinkriegen zu zerfleischen. Ich könnte kotzen, wen ich sehe was hier manchmal zerlabert wird. Ein Wort zu den Gothics. Grufties, Schwwarze oder die treffende englische Bezeichnung “New Romantics”. Diese Szene entstand Anfang der Achziger und hat sowohl Bezüge zum Punk als auch zum Synthie-Pop. Alles in allem ist das eine recht vielfältige Szene die sich von Morbidem, romantischem u.ä. angezogen fühlt. Es gibt allerdings nicht den Gruftie. In der Szene gibt es stark variierend Musikarten von Gothic, Metal, Pop, Industrial, EBM, die alle ihre Anhänger haben. Die Lebenseinstellungen variieren genauso woie bei normalen Menschen, will sagen, nicht jeder Schwarze hält sich für einen Vampir. Ich selbst zähle mich auch irgendwo dazu… wenn ich jetzt höre, das Hadu die Grufts ausschließen will krieg ich schon wieder das kalte Grausen. Wenn Schwarze mit Rüschenhemden oder langen Kleideern auf Märkte gehen hat das im allgemeinen nix mit dem Versuch einer Gewandung zu tun, sondern mit persönlichem Stil. Sicher, nicht jeder geht so Montags zur Arbeit. Aber ein Markt (ich bin nach dem lesen dieses Threads immer noch dieser Meinung) ist ein Ereignis auf das sich der Besucher freut und deshalb manchmal auch Gewänder anlegt, die er/sie schön findet. Für alle A-rtisten: Sonntagsstaat. Da Gothic eher eine Einstellung der “gebildeteren Jugendlichen” (ich hoffe das versteht jetzt keiner falsch) ist, ist es auch nicht erstaunlich, daß sich der Eine oder Andere auch schon mit dem Mittelalter Beschäftigt hat. Und da die Schwarzen meist ein recht umgängliches, bisweilen sogar geselliges Volk sind könnte sich nach Abbauen persönlicher Ressentiments sogar Interessantes ergeben. Wenn jemand natürlich ob seiner schwarzen KLamotten gleich als pseudogewandet eingestuft wird… Nur als Anekdote… Einige Freunde und ich besuchen schon seit Jahren MA Märkte. waren wir Anfangs nur “KOstümsäufer” so hats uns doch vor 11/2 Jahren gepackt und wir haben einen MA Verein gegründet, (und der besteht zu 90% aus Schwarzen. SEitdem wird ausgiebig an Gewandung und Ausrüstung (Ja, auch Schuhe) gefeilt, für Schaukämpfe trainiert u.ä. und ich muss sagen, es macht Riesenspass. Wir haben letztes Jahr auf den Märkten viele nette, hilfsbereite Leute kennengelernt (sollte man nich meinen wenn man sich hier einige Postings durchliest…) und ich freu mich schon auf die kommende Saison. Deshalb, an alle: macht euch mal locker, das Mittelalter ist vorbei und alles was wir zeigen können ist eine mehr oder weniger gute Replik. Sicher, es gibt immer Sachen zu verbessern, und das sollauch sein, aber machen wir das nicht alle auch zum Spass? Spass muß ja net MA-Camping heissen, aber einigen der A-Päbste kann ich nach ihren Postings nur noch schwer glauben, daß sie noch Spass an der Sache haben. Wer so wild die A Keule schwingt, braucht sich nicht zu wundern, wenn er irgendwann voll authentisch aber alleine dasteht.
apropos Dachverband… um flächendeckend eine einheitliche Regelung für die Veranstaltungen der deutschen “Mittelalterszene” zu finden, müßten sich die Veranstalter schon unter einem Dachverband o.ä. sammeln und gemeinsam einheitliche Regeln aufstellen. Soweit ich weiß, gibt oder gab es da doch mal einen Dachverband, der aber wohl nicht so auf allgemeine Akzeptanz stieß oder ? Dann bleibt halt nur die Möglichkeit, daß jeder Veranstalter, der Wert auf die Einhaltung eines bestimmten Minimumstandards legt ein eigenes Reglement entwirft und dies jedem aktiven Teilnehmer vorlegt (VOR der Veranstaltung). Wenn man als Teilnehmer vorher weiß, welche Erwartungen der Veranstalter hat, weiß man doch auch ob man diese erfüllen kann. Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, daß es da dann noch zu großen Problemen kommt, denn egal ob ich als gut Gewandeter auf einer drittklassigen Kirmesveranstaltung lande oder als Lederhosen und Springerstiefeltragender Touri/Einsteiger o.ä. auf einer super-A Museumsveranstaltung, ich fühl mich dann doch ziemlich deplaziert und denke mir, wenn ich das vorher gewußt hätte wäre ich wohl lieber zu Hause geblieben, oder sehe ich das jetzt völlig falsch ?
Hoi, meine Meinung zu den Kategorien: Wird nur sehr bedingt klappen. Tempus-Vivit hat nicht den Obergurustatus in der gesamten VA-Szene, und deshalb werden die Leute, die eh schon Rüschenhemdmärkte machen da nicht mitziehen. Außerdem würde sich ein Punkteregelement sehr nach der von Vielen verschriehenen Dachverbandklüngelei anhören und dann würde sowas eh ohne Ende umstritten und irgendwann in der Versenkung verschwinden. Die Idee von Thorsten P. die verschiedenen Veranstaltungsarten mit Namen zu beheften finde ich da schon praktikabeler. Dann kommt sich auch keiner doof vor, wenn die “Marktpolizei” kommt und dem die Bewertung 1 (unanspruchsvoll/mies) an den Kopp drückt. Dieses “Veranstaltung-beim-Namen-Nennen” wird am Anfang wahrscheinlich auch nicht so dermaßen verbreitet sein, aber irgendwo sollte man ja anfangen. Wenn sich 2-3 Veranstalter angewöhnen so etwas zu machen und dann noch möglichst gleiche Regeln auf den entsprechenden VAs gelten zu lassen, so könnte sich das vielleicht durchsetzen und man würde in (ferner) Zukunft wissen worauf man sich einläßt wenn man sich anmeldet. Gruß