Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Vorschriften, die ZWEITE!

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Eintrag #1 vom 15. Feb. 2001 23:29 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

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Grüß Euch, die Ladezeiten sind gnadenlos, also hier gehts weiter!
Euer Haduwolff

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Eintrag #2 vom 16. Feb. 2001 12:29 Uhr Fritz Pascual  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Fritz Pascual eine Nachricht zu schreiben.

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Hoi, meine Meinung zu den Kategorien: Wird nur sehr bedingt klappen. Tempus-Vivit hat nicht den Obergurustatus in der gesamten VA-Szene, und deshalb werden die Leute, die eh schon Rüschenhemdmärkte machen da nicht mitziehen. Außerdem würde sich ein Punkteregelement sehr nach der von Vielen verschriehenen Dachverbandklüngelei anhören und dann würde sowas eh ohne Ende umstritten und irgendwann in der Versenkung verschwinden. Die Idee von Thorsten P. die verschiedenen Veranstaltungsarten mit Namen zu beheften finde ich da schon praktikabeler. Dann kommt sich auch keiner doof vor, wenn die “Marktpolizei” kommt und dem die Bewertung 1 (unanspruchsvoll/mies) an den Kopp drückt. Dieses “Veranstaltung-beim-Namen-Nennen” wird am Anfang wahrscheinlich auch nicht so dermaßen verbreitet sein, aber irgendwo sollte man ja anfangen. Wenn sich 2-3 Veranstalter angewöhnen so etwas zu machen und dann noch möglichst gleiche Regeln auf den entsprechenden VAs gelten zu lassen, so könnte sich das vielleicht durchsetzen und man würde in (ferner) Zukunft wissen worauf man sich einläßt wenn man sich anmeldet. Gruß
Fritz

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Eintrag #3 vom 16. Feb. 2001 16:28 Uhr Silke Eckert  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Silke Eckert eine Nachricht zu schreiben.

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apropos Dachverband… um flächendeckend eine einheitliche Regelung für die Veranstaltungen der deutschen “Mittelalterszene” zu finden, müßten sich die Veranstalter schon unter einem Dachverband o.ä. sammeln und gemeinsam einheitliche Regeln aufstellen. Soweit ich weiß, gibt oder gab es da doch mal einen Dachverband, der aber wohl nicht so auf allgemeine Akzeptanz stieß oder ? Dann bleibt halt nur die Möglichkeit, daß jeder Veranstalter, der Wert auf die Einhaltung eines bestimmten Minimumstandards legt ein eigenes Reglement entwirft und dies jedem aktiven Teilnehmer vorlegt (VOR der Veranstaltung). Wenn man als Teilnehmer vorher weiß, welche Erwartungen der Veranstalter hat, weiß man doch auch ob man diese erfüllen kann. Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, daß es da dann noch zu großen Problemen kommt, denn egal ob ich als gut Gewandeter auf einer drittklassigen Kirmesveranstaltung lande oder als Lederhosen und Springerstiefeltragender Touri/Einsteiger o.ä. auf einer super-A Museumsveranstaltung, ich fühl mich dann doch ziemlich deplaziert und denke mir, wenn ich das vorher gewußt hätte wäre ich wohl lieber zu Hause geblieben, oder sehe ich das jetzt völlig falsch ?
Silke

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Eintrag #4 vom 16. Feb. 2001 20:49 Uhr Uli Gasper  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Uli Gasper eine Nachricht zu schreiben.

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Boooah! Hatte diese Threads übersehen und mich jetzt durch die ca 250 Postings gequält, und dabei ist mir so einges auf und zugestoßen. es scheint mir eine typisch Deutsche ERfindung zu sein, bei allem, was sich nicht selbst reguliert gleich Verbote zu erlassen. Nun, explizit wichtige Sachen würde ich natürlich als Gebote fassen, den Rest in einem Regelwerk. Gebote wären: Müll wird vom Verursacher sachgerecht entsorget, sonst Strafe. Hunde an die Leine. Alle. Eltern haften für ihre Kinder. Daraus folgt: Aufsichtspflicht. Zu Besuchszeiten müssen im Lager Wachen aufgestellt werden, die verhindern das Unfälle oder Unfug geschieht. Diese können auch gleichzeitig als Ansprechpartner für Besucher dienen. Aufgrund Brandgefahr müssen Feuerlöscher vorhanden sein. Bei Kämpfen sin Wachen einzusetzen, die verhindern, das Unbetzeiligte zu Schaden kommen. Kampfzonen sind klar auszuweisen und abzugrenzen. Für MArktteilnehmer findet ein Briefing/ Aurgabe eines Handouts statt, auf dem zu erfahren ist wer in welcher Situation zu benachrichtigen ist. Empfehlungen: Verdecktes Rauchen. Verdeckte Benutzung von Handys. Da die Ma Szene doch recht gut mit modernem Kommunikationsgerät ausgestattet ist halte ich ein Verbot für Quatsch. Gerade auch um bei zeitlich versetzter Anreise oder ähnlichem kommunizieren zu können. Aber ein Volldosenritter mit Handy am Ohr is nich! Obwohl- auf einem Stand hab ich mal eine Handyhalterung aus einem horn gesehn- der Skurilität halber könnte man drüber reden;-) Plasteverpackungen nur ausserhalb der Sichtweite. Nach abendlichen Gelagen leere Flaschen und Kästen ins Unsichtbare entsorgen, damit nicht bei den ersten Besuchern der Eindruck Entsteht das wäre alles ein Gelage. Eine Marktpolizei, die Lager abnimmt, gelegentlich kontrolliert und so halte ich für gut. Information/ Hinweise Es wäre sinnvoll zwecks Wissensverbreitung auch auf Plakaten, Flugblättern oder Merkzetteln auf den Märkten auf die “Organe” der MA-Szene wie tempus-vivit hinzuweisen, so daß der interessiert Besucher sich hier die Info`s holen kann, die er Braucht. Das würde aber auch auf diese HP gut sichtbare Links auf Do`s and D0nt`s oder Verhaltensregeln beinhalten. Wissen ist genug vorhanden, bringt es unter die Leute, statt euch in sinnlosen KLeinkriegen zu zerfleischen. Ich könnte kotzen, wen ich sehe was hier manchmal zerlabert wird. Ein Wort zu den Gothics. Grufties, Schwwarze oder die treffende englische Bezeichnung “New Romantics”. Diese Szene entstand Anfang der Achziger und hat sowohl Bezüge zum Punk als auch zum Synthie-Pop. Alles in allem ist das eine recht vielfältige Szene die sich von Morbidem, romantischem u.ä. angezogen fühlt. Es gibt allerdings nicht den Gruftie. In der Szene gibt es stark variierend Musikarten von Gothic, Metal, Pop, Industrial, EBM, die alle ihre Anhänger haben. Die Lebenseinstellungen variieren genauso woie bei normalen Menschen, will sagen, nicht jeder Schwarze hält sich für einen Vampir. Ich selbst zähle mich auch irgendwo dazu… wenn ich jetzt höre, das Hadu die Grufts ausschließen will krieg ich schon wieder das kalte Grausen. Wenn Schwarze mit Rüschenhemden oder langen Kleideern auf Märkte gehen hat das im allgemeinen nix mit dem Versuch einer Gewandung zu tun, sondern mit persönlichem Stil. Sicher, nicht jeder geht so Montags zur Arbeit. Aber ein Markt (ich bin nach dem lesen dieses Threads immer noch dieser Meinung) ist ein Ereignis auf das sich der Besucher freut und deshalb manchmal auch Gewänder anlegt, die er/sie schön findet. Für alle A-rtisten: Sonntagsstaat. Da Gothic eher eine Einstellung der “gebildeteren Jugendlichen” (ich hoffe das versteht jetzt keiner falsch) ist, ist es auch nicht erstaunlich, daß sich der Eine oder Andere auch schon mit dem Mittelalter Beschäftigt hat. Und da die Schwarzen meist ein recht umgängliches, bisweilen sogar geselliges Volk sind könnte sich nach Abbauen persönlicher Ressentiments sogar Interessantes ergeben. Wenn jemand natürlich ob seiner schwarzen KLamotten gleich als pseudogewandet eingestuft wird… Nur als Anekdote… Einige Freunde und ich besuchen schon seit Jahren MA Märkte. waren wir Anfangs nur “KOstümsäufer” so hats uns doch vor 11/2 Jahren gepackt und wir haben einen MA Verein gegründet, (und der besteht zu 90% aus Schwarzen. SEitdem wird ausgiebig an Gewandung und Ausrüstung (Ja, auch Schuhe) gefeilt, für Schaukämpfe trainiert u.ä. und ich muss sagen, es macht Riesenspass. Wir haben letztes Jahr auf den Märkten viele nette, hilfsbereite Leute kennengelernt (sollte man nich meinen wenn man sich hier einige Postings durchliest…) und ich freu mich schon auf die kommende Saison. Deshalb, an alle: macht euch mal locker, das Mittelalter ist vorbei und alles was wir zeigen können ist eine mehr oder weniger gute Replik. Sicher, es gibt immer Sachen zu verbessern, und das sollauch sein, aber machen wir das nicht alle auch zum Spass? Spass muß ja net MA-Camping heissen, aber einigen der A-Päbste kann ich nach ihren Postings nur noch schwer glauben, daß sie noch Spass an der Sache haben. Wer so wild die A Keule schwingt, braucht sich nicht zu wundern, wenn er irgendwann voll authentisch aber alleine dasteht.
MfG, Uli

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Eintrag #5 vom 17. Feb. 2001 10:14 Uhr Maya Remer  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Maya Remer eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo, Ich denke, auch, daß Engelchen die Sache gut zusammengefaßt hat. Die meisten Punkte, die angesprochen wurden werden eh von unserer Gruppe eingehalten, daß ist für UNS selbstverständlich. Denn es ist ja auch UNSER MA- feeling, daß wir auf den Veranstaltuntungen haben wollen. Handy´s kann man übrigens ausschalten! Ging früher ja auch ohne. Allerdings möchte ich noch einige Dinge anmerken, die mir doch zu Streng erscheinen. Feldbetten: sind jedermanns Sache, solange sie gut getarnt sind oder das Zelt erst gar nicht zu Einsicht für die Besucher geöffnet wird! (Habe sowieso kaum AU-eingerichtete Zelte bis dato entdecken können!) Vorgegebener Plot vom Veranstalter: Ich bin für ein Grundkonzept, aber gegen eine Einengung meiner eigenen geschichtlichen Personendarstellung. Denn darauf ist ja meine ganze Ausrüstung angelegt. Brillen: Sollten von Leuten, die ohne nix sehen und Kontaktlinsen nicht vertragen können getragen werden dürfen! Vielleicht mit Lederfassung oder Holzrahmen. Ich bin dagegen, Leute mit Behinderungen jedwediger Art zu diskriminieren, nur weil es nicht Au- ist! Das gleiche gilt für Gipsträger, man kann den Gips ja mit Stoff umwickeln ( wird im Sommer noch wärmer…) Gothics: Stimme ich Uli zu. LASST DIE BESUCHER IN RUHE!!! Die dürfen das Fest besuchen, wie sie wollen. Wenn euch das nicht schmeckt, dann macht eure eigenen Feste mit Besucherausschluß!!!!! ( machen wir auch, klappt prima!. So, daß war´s! Mit dem Rest bin ich einverstanden, da es ohne Regeln in Deutschland ja wohl nicht geht. Es ist schon seltsam, daß einige Gruppen auf den MA- Veranstaltung auch nach Jahren die Qintessenz des Hobby´s immer noch nicht begriffen haben. An Uli: Nicht alle A-Päbste sind sooooo Aaaaaa, wie sie vorgeben! Schau bei Denen mal in´s Detail, da wirst Du oft was zu Lachen haben……. Es gibt wenige Ausnahmen, die WIRKLICH gut sind und sich Vorbilder nennen dürfen! Also, net ufrege!!!
Grüße: Maya

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Eintrag #6 vom 17. Feb. 2001 11:18 Uhr Engel- chen   Nachricht

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Grüsst Euch, liebe Maya, zu meiner Zusammenfassung ist nur so viel zu sagen- es war ein Vorschlag, wie das aussehen könnte. Das mit den Feldbetten war ein Versuch, die strenge der entsprechenden Stufe darzustellen. lieber Fritz, ICH HOFFE das sich die Veranstalter mal irgendwann unter einen gemeinsamen konzeptionellen Hut bringen lassen. Doch möchte der Hadu anscheinend die unangenehme Rolle des Vorreiters hierbei übernehmen- wie schon bei der A-Karte hat es eine Weile gedauert, bis sich etliche darauf einigen konnten. Nun sind sich immer mehr Leute bewusst, das diese Karte ihnen und der Sicherheit weiterhilft. Mit dem Regularium das hier angestrebt wird sehe ich die Zukunft ähnlich. Es wird seine Zeit brauchen, bis es sich durchsetzt…. aber dann werden immer mehr Leute die Veranstalter danach fragen. Wir Deutschen kommen doch garnicht ohne unsere heissgeliebten Regeln aus. !-) Die Regularien, die ich schon in meinem vorherigen Thread aufgeführt habe, sind alle samt nur Vorschläge- zum Teil auch das Ergebnis Eurer Aussagen! ANHANG REGULARIEN - Wachen in den Lagern, als Sicherheits- und Kommunikations- Beauftrage - Jedes Lager, das ein offenes Feuer betreibt muss einen 5kg Feuerlöscher besitzen - Kampfzonen sind deutlich zu markieren und mit Wachpersonal während der Kämpfe zu versehen - Tagesgäste, die in gewandungsähnlicher Bekleidung den Markt besuchen, erhalten eine Ansteck-Marke ( Band, Plakette,Holzscheibe…), die bitte sichtbar getragen wird. Fröhliches Köpferauchen und ein schönes Wochenende Wünscht Euer Engel- chen

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Eintrag #7 vom 17. Feb. 2001 17:45 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

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Hi Uli! Laß Hadu doch einfach bestimmte Gruppen von Touris ausschließen. Damit schneidet er nur der gesamten “Szene” ins Fleisch. Anscheinend vergißt er völlig, daß´gerade aus den Reihen der Larpies und Gothiks die meisten MA-Interessierten kommen. Ein Ausschluß also von diesen Gruppen, Punks, Leuten mit gefärbten Haaren, Gepierste, Kradfahrer, kurzweg alle, die irgendwie anders aussehen wie die “Normalbürger” Seltsame Veranstaltung. Naja, bekommt die MA-Szene halt keinen Nachwuchs mehr. Gruß v. Arlen

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Eintrag #8 vom 17. Feb. 2001 17:53 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

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Grüß Euch, halthalt, das richtet sich doch nicht gegen echte Gothics, das wurde auch schon lang und breit ausdiskutiert. Aber es kann nicht angehen, daß sich die Aktiven um “A” bemühen, eine schöne Veranstaltung machen, und dann kommen Bettlakenritter in Strick, und zerstören das Bild für den Besucher und einen selbst. Dazu kommt, daß diese Art Leute sich dann auch heftig in den Vordergrund drängen, und gerne für die Presse posieren. Sowas kommt dann mit entsprechenden Kommentaren in der Zeitung, und diejenigen, die sich ehrlich bemüht haben, sind wieder in den A…. gekniffen. Eine Marktpolizei oder Authentik-Polizei halte ich nicht für den richtigen Weg. Wie wäre folgende Idee: Wenn alles steht, ca 1 Std. bevor es losgeht, treffen sich von jeder teilnehmenden Gruppe/Interessensgruppe jeweils 1 Vertreter mit dem Veranstalter, und gehen das Gelände ab (am besten nach dem Briefing). Gemeinsam wird dann geschaut, und auch Abhilfe bei Fehlern geschaffen. Meist sind es kleinere Fehler, die mit Hilfe der anderen Leute u.U. schnell zu beheben sind. Wenn dann aber Leute sich weigern, arge Stilblüten zu beseitigen, muß auch konsequent gehandelt werden. Dazu kann auch ein netter Wettbewerb dienen, der das beste Lager oder so prämiert, und wenn der Preis nur eine Runde an der Taverne ist. Dann das Ganze noch mit Fotos dokumentieren und ins Net gestellt, schon ist ein Anreiz da, es besser zu machen. Dafür muß aber auch ein Grundstandard definiert werden, der als Richtschnur dient. — Tja Leute, nachdem ich hier den Zorn auf die Kollegen Veranstalter reichlich eingesteckt habe, möchte ich mal sagen, daß ich dafür nicht ganz der Richtige bin. 2-4 Veranstaltungen mache ich im Jahr selber, meistens auf der finanziellen Basis, den erwirtschafteten ßberschuß auf die Teilnehmer zu verteilen. Ich kann mir solche Ideen in gewissem Masse leisten. Aber wo sind denn die richtigen Veranstalter, die Profis geblieben??? Weder uns Micha Wolf, noch ein Johannes, weder SatzveyKaltenbergMarksburg, weder HillerundSchwarte noch Poetas Holger haben sich hier eingefunden. Denen ist das Ganze entweder zu blöd oder zu unergiebig. Oder, was noch ehrlicher wäre: dieser kleine Kreis der TV-Nutzer ist ihnen zu unwichtig, um nur eine Zeile zu posten. Was auch kein Wunder ist, solange sie keine fühlbare Konkurrenz bekommen, die andere Wege geht. Daß hier auch gute, ja beispielhafte Lösungen angeboten werden, finde ich dabei immer noch Klasse, echt faszinierend, und danke dem kreativen Teil der postenden. DANKE. Engel-chen sortiert da ganz gut, und wir nähern uns einem Ergebnis…
Euer Haduwolff

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Eintrag #9 vom 17. Feb. 2001 19:02 Uhr Thomas Arnold  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas Arnold eine Nachricht zu schreiben.

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Die Idee finde ich ganz gut mit der Marktbegehung. Wenn gewisses nicht behoben werden kann, so kann man es zumindest bis zu einer nächsten VA versuchen besser zu machen. Kurz angeschnitten. Ich glaube, wir hatten doch auch mal die sache mit der A_Karte. irgendwie geht da nix mehr per eMail. Hat einer eine eMail?? Gibt es die noch??? Eine Art Mindestkampfzeit/Erfahrung ist da sicher auch nicht schlecht, bevor man auf das Puplikum losgelassen wird.

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Eintrag #10 vom 18. Feb. 2001 01:43 Uhr Johannes Faget   Nachricht

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Moin Hadduwolf, Du hast mich gerufen? Da bin ich …. (Muss ertmal die anderen 250 Postings lesen, bevor ich mich äussern kann!) Cu, Johannes www.fogelvrei.de www.zunftrolle.de

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Eintrag #11 vom 18. Feb. 2001 01:55 Uhr Johannes Faget   Nachricht

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… also, ich denke: 1.Jeder “Veranstalter” entwickelt seine eigenen Kriterien, Teilnahmebedingungen, Marktordnungen, Umgangsformen mit Besuchern, an denen sich dann “die Szene” abarbeiten und ggf. messen kann (oder auch nicht). 2.Anhand dieser Kriterien entscheiden: - Besucher, ob der Veranstaltername “Marke” genug ist, daß es sich lohnt, dort hinzugehen - Heerlager, ob ihnen der Anspruch gefällt, oder sie hier ihr Honorar realisiert bekommen, um “dabeizusein”. 3.Den Niedergang “der Szene” wird auch ein “Gütesiegel” oder ein “A-Stempel” nicht aufhalten können, da die “Individualität der Szene” zu inhomogen ist, um ein solches “Gemeinsames” herauszuarbeiten, und dies zu lange dauern würde, oder hernach zu allgemeingültig wäre (Aber diese Erfahrung ist schon einige Jahre alt). 4.Ergo gilt wieder 1. ein “Veranstalter” veranstaltet gemäss seiner Unternehmenskultur, und profiliert sich in “seinem Genre”, findet “seine Zielgruppe” und freut sich über positive Resonanz ebenso wie negative, weil beides - bezogen auf die Zielgruppe - Werbung sein kann. Diskussionen wie die hier geführte sind zwar bisweilen hilfreich für das “Standing” in der Szene, und für einen “konstruktiven Blick” auf das was man tut, wenn man droht, über den eigenen Tellerrand nicht mehr hinauszusehen, aber in der “Aussenwirkung” sind sie im Grunde nutzlos. Viel Spass bei den nächsten 250 Postings! Alleweil ein gutes Herz, Fogelvrei

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Eintrag #12 vom 18. Feb. 2001 01:58 Uhr Johannes Faget   Nachricht

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Das waren immerhin mehr als 25 Zeilen …. So wichtig war mir das unwichtige denn doch! Cu, Johannes

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Eintrag #13 vom 18. Feb. 2001 09:08 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

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Grüß Euch, Klasse Johannes, danke! (Es leben die Nordlichter!)
Euer Haduwolff

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Eintrag #14 vom 18. Feb. 2001 11:41 Uhr Fabian Lange  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Fabian Lange eine Nachricht zu schreiben.

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Tag, da es ja wieder sachlicher wird meld ich mich mal. Ich hab mir nicht alle Postings angetan, aber was ist denn von solchen Richtlinen wie es für Hastings 2000 gab zu halten? Dort stand beschrieben was von den Teilnehmern zu erwarten war. ausführlichst jedes Kleidungstück usw beschrieben. Okay, sie haben es letztendlich nicht konsequent durchgesetzt (brauchten wohl mehr Leute). Diese Richtlinien gingen allen Gruppen Monate vorher zu, so das man seine Ausrüstung anpassen konnte. Beim Betreten des Geländes wurde dann alles gescheckt und auf dem Anmeldebogen abgehakt. Hadu, die von dir vorgeschlagene Begehung könnte dann wegfallen, wäre aber noch eine zusätliche Möglichkeit des Wissensaustausches. Falls ihr euch mal die Guides anschauen wollt: www.vikings.ndirect.co.uk/hastings2000/guides/index.htm Fabian
Fabian TV-Tavernenteam

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Eintrag #15 vom 18. Feb. 2001 12:06 Uhr Maya Remer  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Maya Remer eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Hadu, im Grunde basiert die ganze Diskussion doch auf nichts anderem, als der Thematik die schon seit Jahren läuft. Nimmt man verschiedene Einträge in TV und würfelt sie zusammen, hat man nichts anderes als hier gepostet. Ich finde es gut, daß Du als Veranstalter D§EINER Feste die Meinung der Leute mit einbeziehen willst, denke allerdings, das hier nicht viel Neues bei herausgekommen ist. Die Wünsche nach mehr allgemeiner Authentizität auf den Lagern besteht schon immer. Die Grundvorraussetzung für ein Heerlager, wie es gewesen sein könnte besteht doch nur dann, wenn: Auf dem gesammten Gelände nur EINE Zeit dargestellt wird, und zwar in Einengung von ca. 150 Jahren. Die darstellenden Gruppen den gleichen Ausrüstungsstandart besitzen und die gleiche Qualität. Alle Anwesenden begriffen haben, WAS das Mittelalterhobby bedeutet! Die Marketender ebenfalls 100 % Authentisch sind. Das Gelände frei von Straßenlärm, Lampen, Strommasten und sonstigem Neuzeitlichem Kram befreit ist. Setzt man dies um, so bekommt man ein Heerlager mit Museealem Charakter. Wieviel Gruppen würden denn an so einem Markt teilnehmen???? Fünf??, Zehn???. Ist denn so ein Event überhaupt machbar?? Man kann auch eine Zeitstraße einrichten, mit mehreren Epochen. Aber alle in gleicher, sehr guter Qualität. Frage: Wo bleibt dann die Plattform für die Anfänger? Fazit: Die ganze Diskussion ist im ANSATZ nicht schlecht, allerdings möchte ich Dir vorschlagen nicht sofort ALLES mit brachialer Veranstalter-Autorität umzusetzen, sondern das Ganze Schritt für Schritt anzugehen. DU wirst die Scene nicht von Heute auf Morgen umkrempeln können, dafür ist sie wirklich zu vielfältig. Ich habe in den letzten acht Jahren beobachten können, wie immer mehr gute Vereine kaputtgegangen sind und immer mehr neue Leute in die Scene eingestiegen sind, die Jahre lang in Alex-Zelten gehaust haben, weil niemand Willens war ihnen zu sagen das die Dinger einfach Sch…sind. Den Anfang könnte man machen, indem man auf den Lagern zu diesen Gruppen hingeht und freundlich! mit Ihnen darüber redet, hilft, diese Leutchen aufzubauen, mit Händlertipps und guter Zusammenarbeit. Eine befreundete Gruppe von uns hat sich so einer Anfängergruppe angenommen und es klappt hervorragend! Dort sollten wir anfangen, und nicht die Regeln der Märkte dermaßen verschärfen, daß nur noch Gruppen dorthin können, die Jahrelang dabei sind. Natürlich kannst Du ( oder Andere ) Events machen, die diesem hohen Standart folge leisten. Allerdings finde ich es sehr verwegen, dies auch von anderen Veranstaltern zu verlangen. Sicher, vieles liegt noch im Argen. Daran sollten wir arbeiten. Aber nicht von Veranstalter-Seite aus, sondern die Gruppen untereinander. Austausch ist gefragt und kein “hinter der Hand über andere Leute herziehen” Wenn sich die A-Leute daran halten würden, sähe die scene in zwei Jahren wirklich besser aus!
Grüße: Maya

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Eintrag #16 vom 18. Feb. 2001 12:59 Uhr Thorsten (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thorsten eine Nachricht zu schreiben.

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Moin Fabian, einen Kitguide wie in Hastings kannst Du auf einer historischen Veranstaltung mit einem bestimmten Thema machen - ich hatte ja mal versucht auseinander zu dividieren, was es für Möglichkeiten und verschiedene Regulationsansätze gibt. Ich glaube nicht, daß es so konsequent mit dem Marktmittelalter durchgezogen werden kann, da die Ansätze im Vergleich zu einer historischen Veranstaltung doch vollkommen anders sind. (BTW Hastings hatte Fehler, war aber konsequent, auf jeden Fall um Längen besser als alles was ich hier gesehen habe, daß sich über Märkte definiert). Ich würde gar nicht erst versuchen einen Markt unter ein historisches Thema zu setzen - eine Timeline wäre das “historischste”, was ich persönlich von einem Markt erwarte. Moin Maya, sei mir nicht böse, doch glaube ich daß Du zuviel guten Willen auch in die Darstellergruppen reininterpretierst. Wer von der gesamten egozentrisch-individualistischen Front mit all ihren Profilneurosen möchte sich denn gerne was erzählen lassen, wie seine Ausrüstung bzw. sein Lager besser auszusehen hat oder wie wenig Ahnung er doch hat? Das ist jetzt etwas überspitz formuliert, doch egal wie freundlich man ist, man wird oft gegen Wände rennen. Fab hat ja den Link zu dem Kitguide von Hastings gepostet. Wenn man eine historische Veranstaltung, dieser oder ähnlicher Art aufziehen will, kann man es nicht anders machen. Und den Anfängern ist damit auch geholfen, da in den Ausrüstungsstandards explizit drinsteht, was getragen werden kann und was nicht. Gerade in den früheren Zeiten (bis ca. 1330) sollte es kein Problem sein sich auch als Anfänger schnell eine vernünftige Ausrüstung zusammenzubauen. Ich denke, daß gerade, weil es keine vernünftigen Anweisungen gibt, es die Anfängergruppen so schwer haben, eine vernünftige Darstellung aufzubauen. Wenn nämlich der GMA-Geist (GMA = Grobmittelalter) in eine neue Gruppe eingezogen ist, dann ist es oft nicht ohne Separation innerhalb der Gruppe möglich daraus eine vernünftige Darstellung aufzubauen. Deshalb sage ich: Helft den Anfängern indem Ihr vernünftige Regeln und Ausrüstugsstandards macht, indem ihr sie in ein historisches Korsett zwängt! Eine Zeitspanne für ein Event von 150 Jahren ist imho für viele Events mit historischem Thema inakzeptabel, da sich selbst in frühen Zeiten Moden und Ausrüstung geändert haben - ich denke z.B. an die Unterschiede zwischen 1150 und 1300 - um ein Extrembeispiel herauszupicken. Wie gesagt, glaube ich auch nicht, daß man einen MA-Markt in das besagte historische Korsett zwängen kann, da ich zum Beispiel noch auf keinem Markt auch nur ansatzweise historische Händler gesehen habe. ßhnlich sieht es mit den Gruppen aus - wie Johannes und Hadu schon gesagt haben, kommt es bei der Gruppenauswahl auch darauf an, was für eine spezielle Nische der jeweilige Veranstalter im Kopf hat. Wenn eine “Barbaren-” oder “Keltenhorde” dann in das Konzept der jeweiligen Veranstaltung paßt, sehe ich persönlich nicht ein, dem Veranstalter vorzuschreiben, wen er reinzunehmen hat, da diese Gruppen ja nichts mit dem was ich unter historischer Darstellung verstehe zu tun haben. Meine persönliche Entscheidung ist es halt, entweder damit zu leben oder mir andere Veranstaltungen zu suchen, bzw. selbst etwas zu veranstalten. Und ja, ich selber bevorzuge es mit vier oder fünf Gruppen eine historisch exakte Darstellung auf der grünen Wiese zu machen, als an einem großen MA-Markt mit 1000 Darstellern telzunehmen, von denen 90% Schwund sind. Ich mache dieses Hobby für mich und aus Spaß an der Geschichte und nicht um meine selbstdarstellerischen Gelüste zu befriedigen (das mach ich schon in TV ;-) Und bitte Leute - mein üblicher, leicht genervter Aufruf - löst Euch von dem Marktgedanken als einzige Möglichkeit historischer Darstellung (imho die schlechteste). Es ist eine Option, doch gibt es noch viel mehr außerhalb der sogenannten “Mittelalter”-Märkte. Man muß bloß - wie z.B. Hadu in Mellnau - einfach mal den Arsch hochkriegen und was auf die Beine stellen. Bis denn Thorsten (der zu dem Thread eigentlich nichts mehr sagen wollte …)

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Eintrag #17 vom 18. Feb. 2001 17:42 Uhr Beitrag anonymisiert

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Odin Zum Gruße meine Freunde Anscheinend hab ich irgendwo den Anfang der Disskussion verpasst. Da der Threat anscheinend mit Hadu´s Posting und weiter geht´s anfing. Ich habe mir mal so einen ßberblick, über die Aussagen der anderen verschafft, zumindest von dem, was ich hier im Threat dazu lesen konnte. Mich erinnert das ganze an die A Disskusion die wir schon immer hatten, nur unter einer anderen Bezeichnung, viele Ideen sind ja löblich gemeint, wie die Marktbegehung, aber ich glaube kaum das ihr an dem Wochende wo der Markt stattfindet, jemanden dazu bewegen könnt, sein über Jahre gesammeltes Outfit über den Haufen zu werfen. Aber was gemacht werden kann und wo ich voll dazu stehen würde, ist die Entfernung jeglichen Modernen Krimskrams, aus der Umgebung um die Zelte, mir schicken schon die tollen Zelte umgeben von Heu und mitten auf der Gasse Hellgelbe Wasserschläuche neben denen 220V Stecker und Kabel im dreckigen brackwasser daneben liegen. Das ist ja löblich wen es sowas gibt, aber muss man das unbeding direkt auf die Gasse legen? Erinnert mich an die hell strahlenden Werbedixis, die absolut nicht in die Scene passen. Wenn es mit A nicht geht ist halt Tarnen und Täuschen angesagt und damit lässt sich viel vertuschen was nicht in Ordnung ist, und zwar ohne irgendwem auf den Geist zu gehen, besser als Vorschriften zu erlassen ist es meiner Ansicht nach, Tips für die Leute zu geben wie man es händeln kann. Plastik ist Bäh, und zwar gilt das für alles vom Tetra Pack bis zur Milchtüte, oder dem Müllbeutel, das kann man alles in irgendwas anderes verpacken, und zwar so das es nicht auffällt. Wie gesagt Tarnen und Täuschen….. Was uns auffällt fällt nicht unbedingt einem Turi auf, aber liebe Leute ich bitte euch vergesst bei all euren anstrengungen nicht die Leute die Neu zur Scene hinzukommen, sich erst noch entscheiden müssen, was sie wollen und welche Zeit, bzw Gegend sie darstellen wollen, Ich erinnere mich noch gut an meinen ersten Auftritt, das einzige was ich hatte war ein selbstgestricktes Kettenhemd und ein Mantel der meine Hose Stiefel und den Rest getarnt hat, und promt kam der erste angesprungen und deutete auf meine Bundistiefel, und meine Uhr am Gelenk. Am Selbigen Abend war die Uhr und der Fantasy Schmuck verschwunden. Stiefel und Hose verschwanden im laufe der nächsten Märkte, langsam kam Stück für stück zusammen, während ich mich noch entscheiden musste in welche Zeit ich überhaupt wollte, und so kaufte/tauschte man hier und da Sachen ein die eigentlich nicht passten, und zwar aus schlichter Unwissenheit. Manchmal hab ich das Gefühl das viele hier vergessen haben, wie sie selbst mal angefangen haben, wenn man sich mal mit einigen auf dem Boden der Tatsachen gebliebenen Gründervätern der MA Scene unterhält, haben die Lustige Geschichten drauf, wie sie früher umhergeturnt sind, weil sie es einfach nicht besser wussten und sich alles was heute so selbstverständlich ist, schwer erarbeiten mussten. Wenn man sie heute sieht was sie draufhaben und können, bleibt einem nur vor Neid oder besser Ehrfurcht den Hut zu ziehen. Also denkt bitte auch an die Leute die neu hinzukommen, nicht jeder ist gleich 300 % Feuer und Flamme und lebt auch auf der Arbeit im Mittelalter, ein kleines flämmchen Licht in der Dunkelheit muss gehegt und gepflegt werden, man kann nicht gleich einen Papierhaufen Verordnungen draufknallen, dann ist das Feuer schneller erloschen als angefacht, gut Ding braucht Weil. Ich habe nicht die Zeit und auch nicht immer die Lust, mich jeden Tag mit dem MA zu beschäftigen, auch wenn mein gesammeltes Material langsam anfängt gewisse Bereiche meines Wohnraumes zu vereinnahmen. Ich bin erst dieses Jahr soweit. das ich von Kopf bis Fuß komplett eingekleidet bin, jetzt kommt mir nicht mit das ist doch so einfach, nicht jeder kennt einen Schneider der es umsonst macht, oder hat gleich ein paar Sachen die er bei anderen Geschenkt bekommt, sicher ich kann mir hier und da was leihen, aber ich mach lieber alles für mich selber, und baue mit hilfe der anderen langsam auf, wer nichts kann muss sich alles kaufen, und was eine Komplette Ausstattung A kostet brauche ich keinem Vorzurechnen, sonst würde keiner was selbstmachen wenn ich das für 50 DM um die Ecke kaufen könnte. Es gibt auch Leute die nicht jedes Wochende von Markt zu Markt reisen können, und vor einem Markt steht immer noch mein eigener Lebensunterhalt, also bin ich für meinen Teil auch nicht auf allen Märkten so gerne ich es wäre, daraus ergibt sich für mich, das ich mich selbener mit Sachen eindecken kann, die ich für meine Entwicklung brauche, und wenn es nur ein Teil pro Jahr ist was neu dazukommt bin ich Stolz darauf, und ich lasse mir als Anfänger, von einem anderen der schon seit 20 Jahren MA macht erzählen, wie wenig meine Ausrüstung zusammenpasst, weil überall Sachen fehlen, Leute ich Entwickel mich noch genauso wie jeder andere Newbey, oder heute hochnäsig dahinstampfender A-Papst auch mal angefangen hat, ich nehme mal die Anfänger unter Schutz, da ich mich selbst, auch dazu zähle. Ich bin für mich immer bereit einen guten Rat anzunehmen, aber ich lasse mir keine Vorschriften machen, es geht auch Netter, und so einige Edelsteine sind aus dem Dreck aufgetaucht, wenn man ihn nur lange genug, bearbeitet hat. Ich wäre der letzte der jemandem Vorschriften macht was er in seinem Zelt zu haben hat, das ist seine Sache von mir aus kann da eine 220V Kühltruhe oder eine Klimaanlage drin sein, solange das Zelt nicht offensteht, oder das ganze so getarnt ist das man es nicht erkennen kann, finde ich es in Ordnung, besser als zwei Wochen später mit einer Fleischvergiftung im Krankenhaus zu liegen weil man die Vorräte nicht kühlen konnte. ßber eins sollten wir doch alle Einig sein, MA ist unser Hobby und ein Hobby ist nur solange ein Hobby wie es Spaß macht, darum versucht nicht gleich die ganze Scene umzuwerfen sondern begnügt euch mit Kleinigkeiten, für mich wäre es schon mal ein Erfolg wenn nur der Plastik und Handykram nicht mehr offen rumliegt, sicher gab es früher auch keine Handys, wer meint er braucht, wegen seiner totkranken Omi, soll es auch haben, aber gefälligst so, das es niemanden stört! Von der Idee die Gäste zu markieren halte ich nichts.. Aber einen Ausweiß Eintrittskarte für die Teilnehmer damit sie sich Ausweisen können wäre schon eher machbar. Der muss ja nicht auf jedem Markt neu ausgestellt werden, es reicht wenn, man ihn hat und mit sich trägt. Im Allgemeinen Mache ich mal einen Anderen Vorschlag, der mal weg von den Allgemeinen Strafeprozessen geht die hier A-maßig verteilt werden, warum nicht anders herum, schreibt doch einfach pro Markt eine Belohnung aus, bei der sich die Mitmachenden MA-Leute gegenseitig bewerben, Jeder Teilnehmer darf seine Meinung zu einer anderen Gruppe kundgeben und mit Punkten bewerten, der Gewinner sollte dann aus dem zusätzlich vom Eintrittsgeld eingehaltenen Geld eine besonderes Geschenk überreicht bekommen, und zusätzlich eine Urkunde als Marktbester sozusagen, jede Gruppe darf dann maximal 10 Punkte vergeben, Eigenstimmen sind nicht gestattet, die Wertung könnte dann über die, Gesamterscheinung, der Zeitlichen Stimmigkeit, und dem und dem Verhalten auf dem Markt vergeben werden, wobei Unzeitgemäße Sachen wie Handys Plastik, Fantasy klare Minuspunkte von den 10 zu vergebenden Punkten wären. Wenn der Preis gut ist und die Wertungen sich durchsetzen, wird das ganze sehr schnell Freiwillig besser, und die Leute beginnen mehr darauf zu achten wie und was sie darstellen und tragen, als wenn man mit dem Knüppel auf sie einschlägt. Harte Konzepte taugen, nur was für Unruhestifter und Betrunkene Radaumacher :) Also in dem Sinne Thorgrimm Firesbrunst
Thorgrimm Firesbrunst

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Eintrag #18 vom 18. Feb. 2001 18:43 Uhr Patrick Seehaber  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Patrick Seehaber eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Leute. JAAA, da bin ich auch für! KEINE Regularien! Alles erlaubt! Fünf Jahre Schonfrist und Narrenfreiheit für Neueinsteiger! Und wenn der Kerl im Zelt nebenan nachts nochmal staubsaugt, dann trink ich mit ihm morgen beim Korbflechtkursus einen Kaffee, und wir reden mal drüber…. Scherz bei Seite. Es gibt immer einige , die das letzte Mal mit ihrem Alex aufbauen - die das letzte Mal mit Bikerboots auftauchen - oder das sich das nächste Mal bestimmt auch eine Kopfbedeckung zugelegt haben werden wollen würden… Ohne strenge Regularien kommen die Märkte nicht in 10 Jahren an das von vielen angestrebte Niveau. Die Zukunft gehört den Kit-guides! Grüße, Patrick.
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Eintrag #19 vom 18. Feb. 2001 18:51 Uhr Udo Brühe   Nachricht

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Den was?
Udo

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Eintrag #20 vom 18. Feb. 2001 19:31 Uhr Patrick Seehaber  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Patrick Seehaber eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo. Kitguide = Schrift, in der die Mindestausrüstung festgelegt ist, die einen zu der Teilnahme einer (wie auch immer gearteten) Veranstaltung berechtigt. Oder meintest Du was anderes, Udo? Grüße, Patrick.
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Eintrag #21 vom 18. Feb. 2001 20:29 Uhr Engel- chen   Nachricht

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Guten Morgen, liebe Welt! 1. Das mit der ´Tourikennzeichnung´ halte ich auf Terminen mit historisch-korrektem Anspruch schon für wichtig. Wie schon geschrieben steht, werden dann die Touris als Marktmenschen fotagrafiert und nicht wir. Auf einem Markt der Klasse 1 erwarte ich eine sollche Kennzeichnung natürlich nicht, da man hier eh nicht unterscheiden kann, wer nur Gast ist und wer dazu gehört. Hier ist alles ein buntes Völkchen. 2. Ich weiss sehr wohl, wie ich vor 3 Jahren angefangen habe… Und ich weiss auch, das ich noch ein ganzes Stück Arbeit vor mir habe. Und doch, ohne Mentoren kommen die Leute nicht aus dem A… Neulinge, als Einzelperson oder als Gruppe gehören zum Markt dazu. Das Problem liegt nur bei der Sache (habe ich doch schon mal geschrieben): Wenn ich es den ´Jungen´ nicht vorlebe und sie auf das Ziel ausrichte, dann laufen sie überall hin, nur nicht dorthin wo sie hinsollen. Wenige trauen sich direkt zu fragen, was richtig oder falsch ist. Sie wurschteln so vor sich hin. Sie sehen alte Ritterschinken aus den 50gern und halten das für bare Münze. Sie lesen Ritter und Burgenromane und glauben, das das die Realität war…oder geraten an Faschings- und Kampftrinkengruppen die ihnen sagen:“So wirds gemacht- das ist schon richtig so.. warum das schwere Kettenhemd tragen- das gestrickte von Mutti ist doch viel bequemer…” Einen habe ich doch noch: Wie wäre es, wenn der Marktherold sich bereit erklärt, den Neulingen die Sache mit dem ´A´zu erklären. Der Herold war immer neutral und würde es hier wieder sein. Auf den Einladungen würde dann der Herold als Ansprechperson ausgeschrieben. Er könnte die neuen Gruppen durch die Lager führen und ihnen zeigen was taugt und was nicht.- Vorschlag!!! Steht zur Diskussion frei!!!!! Zusammenfassend: - Begehung der Lager und Stände mit ´Qualitätssiegel´ - “Unser Lager soll schöner werden” -Wettbewerb (Find ich gut) - Kit-guides für die Veranstaltungsklassifizierung Mit einem sanften Lächeln auf den Lippen, Euer Engelchen

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Eintrag #22 vom 18. Feb. 2001 20:43 Uhr Marc Rohner   Nachricht

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Den Umständen entsprechend wird das ursprünglich geplante “Seyd gegrüsset” mal eben so durch ein vulgäres “Tach zusammen” ersetzt,was mir als MA-Einsteiger und -notwendigerweise- somit a) schlechtgewandeter und folglich b) unerwünschter “Pseudo” in der ach so geeinigten “Szene” wohl eher ansteht… also dann… Tach zusammen! Ich muss schon sagen,die Lektüre dieses Threads hat mir ganz gehörig Hagelschlag ins Korn gepfeffert,aber bei aller theodiscen Paragraphenversessenheit-muss denn alles immer gleich absolutvollhundertprozentiguntoppbarkorrekt sein?? Is nur so ne Frage…und nun öffne ich mal das Dampfdruckventil: Jawohl,ich gehöre tatsächlich auch zu diesen-von “wahren” MA-lern gerne als minderqualifiziert abgetanen Leuten,die sich gerne in einer Art Halbgewandung (Tunika oben,Lederhose unten,n paar Gürteltaschen und gefakte Stiefel) auf Märkten rumtreiben,was einen ganz bestimmten Grund hat:lieber (zunächstmal) halbgewandet als Jeans und Jäckchen,schon allein des Feelings wegen-des eigenen Feelings,wohlgemerkt. Käme mir in der tollen every-day-streetwear nun auch wirklich komisch vor. Nun ja,ich tu halt,was mir möglich ist,und es est ja nicht unbedingt so,dass Gewandungsteile megagünstig sind,und da ich weder zu den begnadeten Fadenadepten gehöre,noch eine des nähens mächtige Partnerin habe,bin ich gezwungen,mir das Gesumsel halt zu kaufen. Und datt is numa teuer. Deshalb halbgewandet. Noch. Was will uns der Autor damit sagen? Vielleicht dies: es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen-oder auch-Gut Ding braucht gut Weil (oder muchos Ducados). Was mich aber wirklich bestürzt,ist die Aussicht,bei meinen nächsten Marktbesuchen ständig das schlechte Gewissen des Pseudos auf meiner Schulter sitzen zu haben,von dem jeder echte MA-ler schon im Voraus und bei blosser Ansicht desselben sofort weiss,dass ich in meiner schlechten Gewandung auf böswillige und egoistische Art das Lebensgefühl der Wahren zu stören gedenke…und mithin völlig unerwünscht bin. Soll ich also erst meine Gewandung optimieren,bevor ich es wage,meine Begeisterung zu zeigen? Und wer will mir das vorschreiben? Mit unterkühltem Gruss, ein ob der überall anzutreffenden Engstirnigkeit etwas ergrimmter Marc Rohner

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Eintrag #23 vom 18. Feb. 2001 21:28 Uhr Uli Gasper  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Uli Gasper eine Nachricht zu schreiben.

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Tach! @alle1 Ich denke, es icst ein wichtiger Punkt den Markt nicht als einzige Art der Ausübung des MA Hobbys zu sehn. Markt ist sehen und gesehen werden. Und, gebts doch zu, “Sich sehen lassen” macht uns auch Spass. Statt auf die Kostümierten zu schimpfen- Information. Sprecht Leute an! Ich hör auch dauernd: Guck mal ein Ritter! Nö! Wieso? Dann ergibt sich meist eine längere Unterhaltung, in der man so einiges klarstellen kann. Und wer so informiert ist, der hält auch nicht mehr jeden mit Lappen über den Springers für gewandet. Find ich besser als jede Einteilung. Halte ich auch nicht für praktikabel. 2. Ich mag Bettlagengewwandete und Leute mit Fellbruchen und Hörnerhelmen. Das führt bei uns immer zu lautstarkem Gelächter und nicht weniger lauten boshaften Kommentaren. Wer sich massiv lächerlich machen will, wird halt bestraft. Und nach so einem Spießrutenlauf kommen die bestimmt net mehr in der Klamotte auf den Markt. 3. Was ist denn jetzt mit `nem Kitguide im TV und als Flyer auf Veranstaltungen? Den kann dan jeder kriegen dens interessiert. versucht doch mal mit Informationen zu arbeiten, statt mit Verboten. Die Leut sehn im Fernsehn Schinken wie “Die Zeitritter”, wie sollen sie`s denn besser wissen? @Hadu Nix für ungut, aber als schon länger aktiver Schwarzer reagiert man irgendwann etwas allergisch auf Verallgemeinerungen. Kenne auch einige sehr nette Goths, die LARP machen, Rüschenhemden und Samtkleider besitzen und auch MA machen. Und das alles getrennt halten. @Marc Locker bleiben! Leute, die einsteigen und sich nach und nach ausstatten sind garnet gemeint, auch wenn das hier manchmal nicht so deutlich wird. Fazit Wir wollen bessere Märkte. Was wäre am naheliegensten um das zu erreichen? Veranstalter ansprechen, Kitguide und Information, Information, Information! Ich bin für Kitguides im TV und wo auch sonst noch. Den können sich auch Gruppen dan runterladen, ausdrucken und interessiertem Publikum in die Hand drücken. Wäre ein Job für die Lagerwache. Außerdem, hat man 2 Wachen, die das Publikum unterhalten ist man auch sicher vor Pinkelattacken und streunenden Kindern und Hunden. Ich muß sagen, ich bin gegen Aktionen der Art “Unser Dorf soll schöner werden”. Für mich ist das Hobby und kein Wettkampf!
MfG, Uli

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Eintrag #24 vom 18. Feb. 2001 21:40 Uhr Axel Aue   Nachricht

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Hi. Hat das alles überhaupt Sinn ? Wir reden hier doch immer (noch) (nur) über Mittelaltermärkte. Und machen uns Gedanken um´s große “A”. Wo sind denn auf den Märkten die Bauern, die ihre Ochsen und andere Viecher, die ihre Feldfrüchte und all den Kram verkaufen, den sie auf ihrer Scholle ernten ? Die mit ihren Wagen in die Stadt kommen, um dort die Sachen zu verkaufen, die es dort sonst nicht gibt ? Wo sind denn die ausblutenden Schweine, die am Strassenrand hängen ? (Ich weiss…Das Gesundheitsamt ! Aber genau deshalb wird ein Markt nie “A” sein können…) Wo sind den all die Menschen, die man im HMA auf einem Markt so finden würde ? Große Bühnen auf Märkten im Mittelalter ? Wir sprechen hier immer (noch) über Veranstaltungen, die von ihrer Struktur her nichts anderes als “Disneyland” hergeben. Wozu also das ganze “A”-Gefasel ? Ein Lager kann innerhalb seines Konzeptes mehr oder weniger “A” sein. Ein Markt nicht. Innerhalb eines Lagers kann (und muss) man sich Mühe geben. Jeder. Aber das Konzept eines Marktes…. Johannes hat natürlich recht, wenn er zu verstehen gibt, das jeder Veranstalter “sein eigenes Ding” macht. Ist ja auch sein Recht, er muss davon leben, nicht ich. Ein Veranstalter bekommt natürlich aber auch entsprechende Antworten, wenn er die Frage nach den Regeln stellt. Weil er ja seine “ach so authentischen Märkte” noch authentischer machen will, indem er un-“A” Besucher aussperren will. Am Konzept des Marktes können wir nichts ändern, eventuell haben wir aber die Chance, am “Veranstaltungskonzept” etwas zu ändern. Nämlich indem sich gleichgesinnte Gruppen zusammen tun, sich mit den Veranstaltern auseinandersetzen, und eventuell Freiräume zur eigenen Gestaltung eines Teilbereiches (“A” oder “LH”-Bereich) bekommen. (Nur mal so eine Idee…). Was natürlich ein langer Weg ist. Und vom Publikum angenommen werden muss. Etwas zu den Kitguide´s. Unbedingt nötig. Bei Veranstaltungen (oder Veranstaltungsteilen), die von vornherein eine Chance haben, etwas “A”-ähnliches auf die Beine zu stellen. Und : Für Anfänger müssen ganz spezielle, hintergründige Hilfen her, und die müssen für ihn schnell und Problemlos zu finden sein. Z.B. durch Flyer auf Märkten, durch Linkverweise auf Eintritskarten und Plakaten usw. (ßbrigens, die Tränendrüse mit dem “Ich kann nicht Nähen”-Masche zieht nicht. Eine haltbare Naht kriegt jeder hin, ist nur eine Frage der ßbung und des Willens!!!). P.S. Die Idee von Hadu mit dem “Briefing”, der “Lagerbesichtigung” mit Verbesserungsvorschlägen, ist eine sehr gute Ergänzung zu dem härten Vorgehen mit der “Kontrolle”. Aber ohne die wird es nicht gehen… Gruß
Axel Aue

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Eintrag #25 vom 19. Feb. 2001 08:21 Uhr Maya Remer  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Maya Remer eine Nachricht zu schreiben.

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Moin, Hallo Thorsten, da hast Du wohl recht. Ich bin halt so einfältig und glaube noch an die Vernunft des Menschen, allerdings legen Einige das Verhalten von Vorschulkindern an den Tag und spielen bei freundlicher Kritik tatsächlich die beleidigte Leberwurst. Es geht für diese Leute wohl nicht ohne vorgekautes Regelwerk. Schade……. Allerdings habe ich auch bemerkt, daß viele sich nicht zu fein sind auch mal zu fragen. Wir legen z.B. großen Wert auf die Kleinigkeiten, wie Gürtelschließen, Nestelspitzen, Taschen, Schuhschnallen, Knöpfe ect., alles nach orig. Fundstücken gefertigt. Genau dort hapert es doch bei den Meisten. Und viele Leute fragen danach und bekommen die Bezugsquellen. Ich denke, wenn man selber nicht hochnäsig herumstolziert und freundich auf die Leute zugeht, dann klappt es auch in den meisten Fällen. Wie heißt es so schön?: Wie man in den Wald ruft, so schallt es herraus!!!! An Axel: das Flair eines MA-Marktes würde tatsächlich von ein paar Tieren bereichert werden. In Lich habe ich vor Jahren einen Mann gesehen, der seine Hühner mitgebracht hat. War eine nette Einlage. Allerdings ist dies auch wieder nicht machbar, da sich schon über freilaufende Hunde und den Gestank der Ziegen obiniert wird. Und was würden die Leute sagen, wenn man für sein Abendessen ein Karnickel oder ein Huhn schlachtet! Auweia, daß kann man den heutigen fernsehverwöhnten Kindern nicht mehr zumuten. ( Obwohl ich schon öfters daran gedacht habe, dann erspart man sich nämlich die Sorge nach dem Frischfleisch am vierten Tag!) Was mir außer dem Angebot auf einem Markt noch fehlt ist die Marktschreierei. Es ist einfach zu leise. Hier vielleicht ein Gaukler und dort ein wenig Musik. Wäre doch anzudenken, mal einen Marktschreier-Wettbewerb zu veranstalten. In Punkto Lager/Markt habe ich mein persönliches MA-Feeling erst, wenn die Besucher weg sind, es dunkel ist und die Lagerfeuer brennen. Dann sieht man nichts außer den Lichtern und das eigene Umfeld und kann vielleicht für ein paar Minuten sagen: ja, soooo könnte es gewesen sein. Bis der nächste Gast in´s Lager spaziert und sein Handy klingelt…. Anders sieht das bei den eigenen Lagern aus. Dort kann man sich austoben und die eigenen Gesetze spielen. Wie dem auch sei…. Ich bin gespannt auf das neue Regelwerk, im positieven und negatieven Sinne. ( Und wer es umsetzt!!!)
Grüße: Maya

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Eintrag #26 vom 19. Feb. 2001 08:43 Uhr Maya Remer  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Maya Remer eine Nachricht zu schreiben.

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Nachtrag: Die Sache mit den Tieren scheitert auch wohl daran, daß hierzulande das “ saubere” Mittelalter praktiziert wird. Viele Leute bepienzen sich direkt, wenn sie mal in einen Pferdeapfel, Ziegenknüddel oder Hundehaufen treten. Sicher nichts Angenehmes, vor 1000 jahren nicht und heute auch nicht. Aber durchaus entfernbar! Huch, meine Klamotten sind schmutzig geworden, weil hier so matschig ist, daß ist Handwäsche….auweia, mein Schaafsfel ist beschmutzt, jetzt muß ich alles wieder auskämmen oder….mein nagelneues Ritterzelt hat einen Schmutzrand, stand unter einem harzenden Baum und ist voll mit Vogelscheiße….wein,jammer……wie, ich bin fünf Tage hier und kann nicht Duschen????? So viel zu dem Authentitätsfetischismus!
Grüße: Maya

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Eintrag #27 vom 19. Feb. 2001 09:17 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

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Grüß Euch, vor vielen Postings hab ich schon lang und breit gesagt, daß wir uns vom bisherigen Bild des Marktes verabschieden müssen, und sollen. Tiere? Klar, gerne. Dann aber auch mit freilaufenden Hunden, die Hühner und Schafe hetzen, Schweinen im Koben und den Düften. Wegen mir herzlich gerne. Aber der Transport und das drumherum ist für die Viecher auch nicht so schön. Hühner und Kaninchen, sprich Kleintiere darf man selber schlachten. ßbrigens wurde auch im MA nicht einfach auf der Strasse geschlachtet… Aber zum Thema Markt. Getrennte Bereiche? Markt….Versorger….A-Lager und A-Stände?
Euer Haduwolff

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Eintrag #28 vom 19. Feb. 2001 11:26 Uhr Fabian Lange  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Fabian Lange eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Tiere, super Idee, Hüner, Hasen sind echt klasse und auch durchaus transportabel. Zu dem Problem mit der Tierjagd durch Hunde zitiere ich mal aus dem Sachsenspiegel: “Wer Wildtiere hält muss sie einhegen” erweitern wir das ganze mal auf Hüner und Hasen. Zäunchen drum Dach drauf. Geht nicht anders weil man will ja die Tiere auch behalten. Solche gehege sind mit wenig Holz einfach zu bauen und auch durchaus transportabel (oder wie transportiert ihr das Vieh im Auto.
Fabian, der sich auf ein Kickerikiee am Morgen freut

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Eintrag #29 vom 19. Feb. 2001 12:39 Uhr Stefan Breu  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Stefan Breu eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo zusammen, ich möchte mal ein oder zwei Punkte zu bedenken geben. 1. Die Tiere müssen artgerecht gehalten werden. Das ist vielleicht bei einem Hund oder Frettchen noch gehen, aber bei Hühner oder Kaninchen kann das schon schwieriger werden. 2. Die Tiere müssen artgerecht transportiert werden. 3. Auch wenn die Tiere (z.B. Kaninchen) in einem Gehege sind, wird das Hunde nicht davon abhalten diese anzubellen und/oder nervös zu machen. Ich habe das Gefühl das die ßusserungen “Tiere auf den Markt!” von Leuten Stammen die selbst keine Tiere haben oder, zumindest nicht die von Ihnen vorgeschlagenen Tiere. (Hasen, Hühner, Gänse) Gruß Stefan

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Eintrag #30 vom 19. Feb. 2001 13:12 Uhr Thomas (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas eine Nachricht zu schreiben.

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Morsche, gerade dieses Wochenende haben wir über das Gesicht eines Marktes geredet und kamen zu dem Schluß, dass es doch für irgendwen, auch finanziell, interessant sein müßte, z.B. einen Gemüsestand zu machen. Ich und meine Frau wären total glücklich, wenn wir unsere Nahrung vor Ort kaufen könnten: Lauch, Kohl, Salat beim einen, ßpfel und Birnen beim Anderen. Bei einem weiteren Händler Dinkel, Eier, Käse und ähnliche Erzeugnisse und noch einer für eingelegte Sachen ala Essigkraut u.ä. Und natürlich ein Weinhändler, der ab Faß in den mitgebrachten Krug verkauft. Auch mit einer Kleintierschlachterei oder einem Fischhändler hätte ich keine Probleme. Hätte für alle Vorteile: 1. Ich hätte mehr Platz in meinem Auto, weil ich nicht alle Fressalien mitschleppen müsste. 2. Der Markt würde schöner und “A”er 3. Einige würden daran verdienen ohne Tand verticken zu müssen 4. Kein “Ey ich muß am Sonntag Morgen mal mit dem Auto auffen Platz weil da habbisch in der Tanke noch für 300,- Steine Bier und Fressalien gekauft” mehr (oder zumindest weniger…) 5. Weniger Müll Problem: 1. Kann ich die Preise im Rahmen (d.h. nicht wesentlich teurer als im “normalen Handel”) halten? 2. Was ist mit Hygiene- und ähnlichen Vorschriften? 3. Wer hat da drauf Bock? Also eins ist sicher wie das Amen in der Kirche: WIR würden nurnoch dort kaufen wenn die Qualität stimmt. Und ich denke eine Menge andere Leute sich der gleichen Meinung. Mmmh, jetzt wo ich den Eintrag so durchlese, passt er ja garnicht zum Topic, aber es halt sich die Diskussion halt so entwickelt. Sorry.
Mit den besten Grüßen, HvE (Thomas)

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Eintrag #31 vom 19. Feb. 2001 14:39 Uhr Bastian Kreusing   Nachricht

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Hi zusammen, Die Idee mit den Tieren find ich sehr gut - jedoch nur mit einigen Einschränkungen: Tiere sollten, wenn, auch von der Rasse her Authentisch sein und der Sache dienen. In diesem Kontext würde mich mal interessieren, ob es Frettchen schon gab - die Viecher sind halt eine reine Zuchtrasse, und alleine in freier Wildbahn nicht unbedingt lebensfähig - oder? (nix gegen Frettchenhalter - ich mag sie ja auch - ist nur ne Interessefrage!) Für mich wäre halt wichtig die Tiere aufgrund der Atmosphäre mitzunehmen, und nicht um einen Streichelzoo aufzubauen - obwohl das mit Sicherehit die Besucherzahlen hochschrauben würde. Zu Thomas: Geil!!! Macht das. Ein solcher Stand fehlt echt! Auch wenn´s teurer ist als beim Supermarkt. Ist doch eigentlich auch klar, oder? Ich würde bei euch kaufen - allein schon wegen dem Einkaufen ansich. Weiter macht´s echt was her, wenn andauernd Leute mit Mören oder Lauchstangen beladen über den Platz rennen. Ein Problem sehe ich nur beim Umsatz. Besucher werden wohl eher nicht bei euch einkaufen - und die meisten MAler mit Sicherheit auch selber Fressalien mitbringen. Wenn Ihr aber nicht davon leben müsst…warum nicht? Gruß nach Hessen Zu Marc: Wo ist das Problem? Hier will Dich keiner missionieren! Wenn Du reenacten willst, dann musst Du halt auch Dinge wie: “Ich lern halt nähen, oder gebe Geld aus” in kauf nehmen. Weiter geht´s hier um Veranstaltungen, die ein historisches Bild vermitteln wollen - das ist nicht bei jedem Markt so! Beispiel: Auf einer Museumsveranstaltung ist Schnürlederhose wohl eher nicht angesagt - hier gillt: entweder gewandet, oder nicht. Auf keinen Fall in Klamotten rumlaufen, die ein falsches Bild vermitteln. Auf einem “Mittelalter-Weihnachtsmarkt” hingegen ist dein Argument des Atmosphärebonus durch “ein bisschen gewandet” mit Sicherheit schlagend und wird auch akzeptiert. Es gibt halt hier auch verschiedene Fraktionen, die alle Ihre Darseinsberechtigung haben. Nur weil einigen die Replikation und die Geschichte wichtig ist, musst Du das noch lange nicht auch so machen. Ich fahre nur auch nicht mit nem Jogurtbecher auf ein Hells-Angels Treffen. Und zum Argument “zu teuer/zu aufwendig” Wenn Du aber Interesse an der Sache hast und auch zeigst, dann kannst Du mit Sicherheit jeden auch fragen und wirst Tipps bekommen. Gerne auch von mir - aber dann bitte per E-mail. Gruß auch an Dich Ach ja: jetzt bitte keine A-Disskusion, wenn sie den Thread stört, aufgrund meines Eintrags zu Marc! Vorschlag (auch an Dich Marc): E-Mail oder anderer Thread. Und Gruß an alle
Bartolomeus

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Eintrag #32 vom 19. Feb. 2001 15:26 Uhr Thomas (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Bastian, ICH will sowas nicht machen, ich würde sowas nur gerne HABEN. Ich würde da kaufen. Selbst bin ich nicht zum Händler geboren, würde den Kunden eher Geld mitgeben als abknöpfen :-(… Aber unsere Idee bietet Raum für min. 4-5 “A”-Händler und bestimmt würden die Leute da kaufen!!!
Mit den besten Grüßen, HvE (Thomas)

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Eintrag #33 vom 19. Feb. 2001 15:34 Uhr Bastian Kreusing   Nachricht

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Hi Thomas, oh, sorry - hab mich verlesen! Aber fänd ich trotzdem auch super - Also, hat nicht jemand Lust dazu? So ein Gemüsestand wäre mal ne geniale Alternative - insbesondere, weil sie so simpel ist. Gruß
Bartolomeus

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Eintrag #34 vom 19. Feb. 2001 16:00 Uhr Ivo Malz (IMMS)  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ivo Malz (IMMS) eine Nachricht zu schreiben.

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Moin. Leute, ich verstehe das Hickhack um die Märkte nicht. Neben den “Standard-Tourie-Unterhaltungsfaktoren” wie Gaudihexen, Showdengeltruppen etc. hat JEDER die Möglichkeit, SEINE Darstellung auf ein Niveau zu heben, das auch die Bezeichnung “Mittelalter” verdient. Ich wiederhole: JEDES LAGER kann A. sein. JEDER kann sich die Theorie erarbeiten und sie praktisch umsetzen. JEDER, der ein Intreresse daran hat, kann in SEINEM Lager auf JEDEM Markt einen Eindruck der dargestellten Zeit vermitteln. Da mich anscheinend mittlerweile viele für einen Vollidioten halten, gehe ich noch weiter: JEDER VOLLIDIOT kann sich informieren und die Informationen umsetzen. Es braucht keine Baukästen, es gibt fast alles in der Leihbücherei und in den Weiten des Internet. Diese Ressourcen können von JEDEM VOLLIDIOTEN ausgeschöpft werden, der ein echtes Interesse am Mittelalter und seiner korrekten Darstellung hat. Da allerdings immer wieder herumgepienzt wird nach dem Motte “ßääh, schon wieder ne A-Diskussion, das raubt einem ja den Spaß”, muß man wohl davon ausgehen, daß ein echtes Interesse bei den wenigsten besteht, allerhöchstens an einer groben optischen Annäherung. Wenn nicht der Bastelbogen frei haus geliefert wird- kein Interesse. Wer den Bastelbogen nicht liefern will- Brachialauthentiker hält den Nachwuchs klein. Wer die Grundlagen der Infobeschaffe vermittelt- verkopfter Bücherwurm, ansonsten siehe oben. Wer in freundlichem Ton im Gespräch auf Fehler hinweist und Verbesserungsvorschläge bietet- A.-Wächter, dessen einziges Hobby es ist, Anfänger zu nerven. Letztlich läuft alles auf einen Poesiealbumvers raus: Weise will ein jeder sein, niemand will es werden. Oder abgewandelt: A. will ein jeder sein, aber schnell, billig, unkompliziert und ohne eigene Mühe und Sorgfalt, ansonsten lieber nicht. Wer wirklich Interesse hat, sicht nicht nur den Schuzldigen oder noch schlechteren und stellt sich als Opfer schlechter Infrastruktur hin, sondern macht sich eigenfüßig an die Arbeit, unabhängig davon, ob noch Grufties, LARPies, Fellbarbaren und Halbgare herumlaufen, unabhängig davon, ob noch irgendwo Thaischmuck und Runensteine verkauft werden. Angebot und Nachfrage wird auch von den Aktiven mitbestimmt, und wenn die Aktiven, unabhängig vom derzeitigen Bauabschnitt ihrer Bemühungen, keine Nirodolche, Runensteine, Gardinenkostüme, Gießkeramik, Hubertuskitsch-Zinnbecher, Gießtonkrüge, Heldenschwerter etc. kauften, kämen die Veranstalter vielleicht auch auf die idee, vernünftige Anbieter zu engagieren, die dann eventuell ein Auskommen fänden. Hört endlich auf, nach etwas zum Verteufeln zu suchen und auf die ach so schlechten Veranstalter zu schimpfen, die Qualitätssteigerung auf einem Markt nach bekanntem Muster könnte nämlich bereits in Eurem Lager beginnen und seitens des Veranstalters einen Anstoß liefern, die Sitzritter und Hunnenhorden mal wegzulassen und stattdessen kleine, aber feine Gruppen einzubuchen. Daß andere weniger leisten, ist keine Ausrede für die allseits kultivierte Verweigerungshaltung, sondern sollte eigentlich Ansporn für eine bessere Performance sein. Also ran an die Buletten, die Energie für das Jammern über die ach so schlechten Märkte, Veranstalter, Händler und Lager ist beim Schneidern, Handnahttraining und Recherchieren besser aufgehoben. Gruß Ivo

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Eintrag #35 vom 19. Feb. 2001 18:52 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

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Ich möchte hier mal auf die unten von Hadu erwähnte Idee des Lobes sich verbessernder Gruppen eingehen. Wie ich in Tannenberg/Grunwald in Polen war, haben die genau das getan! Und zwar in einem Karee, in dem die einzelnen Gruppen in den freien Raum traten und sich vorstellten. Am Schluß wurde die Gruppe aufgerufen, die sich innerhalb des Jahres am besten weiterentwickelt hat. Diese trat dann nochmals vor. Die Idee und die damalige Durchführung fand ich sehr gut. Was spricht dagegen, soetwas auch mal zu machen? Sowas ist doch ein Anreiz anderer, ebenfalls sich zu verbessern. Wenn einige durch den Markt wandern uns sehen, daß eine Gruppe besser geworden ist und die dann loben, bringt das gar nix, denn die anderen Gruppen bekommen das nicht mit. Und ich meine, wir sind ja wohl auch fähig, ein Karee zu bilden, die Gruppen vortreten zu lassen und so weiter, oder etwa nicht? Gruß v. Arlen

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Eintrag #36 vom 20. Feb. 2001 08:05 Uhr Stefan Breu  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Stefan Breu eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Christoph, das mit dem “belobigen” von Gruppen finde ich eine gute Idee. So haben neue (und auch alte) Gruppen einen Ansporn sich weiter zu entwickeln. Ansonsten möchte ich gerne eingen nochmal das Thema vor Augen führen: “Vorschriften, die hart, aber gut sind?” irgendwie hab ich das Gefühl, daß das Thema schon wieder ein anderes ist. Gruss Stefan P.S.: Ivo, was hast du gegen Kit Guides? Soll das Rad jedesmal neu erfunden werden? Es gibt bestimmt auch Leute die nur an der Darstellung interessiert sind und nicht an der wissenschaftlichen recherche. Ich finde wenn man sich über etwas aufregt, sollte man etwas dagegen tun oder aufhören sich darüber aufzuregen.

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Eintrag #37 vom 20. Feb. 2001 16:07 Uhr Ivo Malz (IMMS)  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ivo Malz (IMMS) eine Nachricht zu schreiben.

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Moin, Stefan. Zitiere: “Es gibt bestimmt auch Leute die nur an der Darstellung interessiert sind und nicht an der wissenschaftlichen recherche” Gegenfrage: Geht es bei “Darstellung” um das Erlebbarmachen einer geschichtlichen Epoche und um deren Vermittlung für ein Publikum, oder geht es nur ums gut-angezogen-sein als Visitenkarte für ein internes Treffen? Für ersteres kommt man um etwas Eigenleistung und Recherche nicht herum, weil es neben dem “Gut-angezogen-sein” auch etwas Hintergrund erfordert und damit etwas Engagement, Initiative und Hingabe. Ich persönlich bewerte das eher als echtes Interesse und nicht als geheime Grenzwissenschaft für Akademiker. Für letzteres mag das Anziehen nach Vorlage/Vorschrift genügen. Aber soll es das dann wirklich gewesen sein, Maskenball mit Dresscode? Kostümieren, um den Mindestanforderungen des Türstehers zu genügen? Wenn das die neue Definition für “Darstellung” ist, dann will ich nichts gesagt haben. Ansonsten: Hört doch endlich auf, Recherche als Geheimwissenschaft für verkopfte Bücherwürmer zu definieren. Es gibt massenweise Info, und man kommt recht gut an sie heran. JEDER kommt an sie heran, wenn er nur will, wenn er des Lesens mächtig ist, ein wenig Geduld und Sorgfalt walten läßt und sich von dem Gedanken verabschiedet, bis zum nächsten Markt hopplahopp alles zusammenzubekommen. Das große A. ist kein Elitenhobby, sondern ein reelles Ziel, dem sich jeder mit ein wenig Engagement annähern kann. Besäße die immer wieder beschworene “Szene” dieses Engagement, wäre die ganze Diskussion darum, wer mit was kommen und aufbauen darf, überflüssig, weil es keine Halbheiten, keinen Ritterkarneval und keine Verweigerungskultur gäbe. Weil jeder, egal aus welcher Periode, sich an die historischen Gegebenheiten und Vorlagen hielte. Aber anscheinend geht es nicht ohne Vorbeter und Personenkult, ohne Mindestanforderungspapier und Kitguide, um auch den letzten ohne Engagement wenigstens zu einer “a.” Klamotte zu überreden. Sind darstellerische Qualitätssteigerungen in der Szene wirklich nur mit Zwangsmaßnahmen, Türstehern oder Fertigbastelbögen zu erreichen? Falls dem so wäre, ein Armutszeugnis. Gruß Ivo

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Eintrag #38 vom 20. Feb. 2001 18:53 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

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Hallo Stefan! Darstellen mit annähern korrekten Klamotte ist ja schön und gut, aber derjenige muß schon wissen, wie er was darstellt. Ein Mönch, der Odin anruft, ein Ritter, der einen höher gestellten Adligen anpöbelt, ein Bauer, der einen Ritter anpöbelt, nun, diese Leute haben eben kein bisschen Wissen davon, wie man sich in etwa im MA verhalten hat. Auch zu der Darstellung gehört Recherge. Man kann noch so gut A-Mäßig angezogen sein; wenn man vom Verhalten und damaligen Denken nicht einen blassen Schimmer hat, kann derjenige doch wohl kaum darstellen, nur rumstolzieren. Und das Wissen, wie die in etwa damals dachten, kann man sich auch locker anlesen. Gruß v. Arlen

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Eintrag #39 vom 20. Feb. 2001 19:23 Uhr Matthias Schlegel  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Matthias Schlegel eine Nachricht zu schreiben.

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Nabend Zusammen ! Könnte man nicht mal endlich das Gemecker einstellen und sich einer gewissen Produktivität widmen ? Leute, wenn ihr hier so gegen Kitguides, Anleitungen, Bastelbögen und sonstwas wettert solltet ihr euch mal daran erinnern wie es war, als ihr zum ersten Mal als Super-DAU nach einem Systemcrash vor den kläglichen ßberresten eures Betriebssystems gestanden habt. Noch nicht passiert ??? Keine Sorge … kommt noch ! Zum Thema “mittelalterliche Denkweise locker anlesen” : Dieses “lockere Anlesen” schaffen vielleicht gerade mal Polizeipsychologen mit einem ausgereiften Täterprofil in unserer HEUTIGEN Zeit … ob das anschließend jedoch den Tatsachen entspricht steht auf einem anderen Blatt ! Gruß,
Matthias (Robert Enrick of Caithness)

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Eintrag #40 vom 20. Feb. 2001 19:25 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

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Grüß Euch, naja, am Thema sind wir schon lange vorbeigeraten. Immerhin kristallisiert sich heraus, daß die üblichen “Märkte” es so wohl nicht sind. Ganz meiner Meinung. Aber laut mäkelnd zu sagen, was man nicht will, ist meines Erachtens keine Herangehensweise. Daher schlage ich vor, dieses Thema in einem, nun gleich neueröffneten Thread “Alternative zu Märkten” mal anzugehen. …. Hier dreht sich grade alles im Kreise. Kommt mal wieder aufs Thema zurück. Wobei Hunde, Rauchen usw. definitiv durch sind. Wenn z.B. Mindestansprüche definiert werden, so müssen diese auch praktisch umsetzbar sein, und diese Umsetzbarkeit dokumentiert werden. Und das sollte wie ein Kitguide sein, aber auch genauer und nachvollziehbar. Warum nicht als kleines Büchlein mit Schnitten, Bauanleitungen usw? Daß sich z.B. Ivo alles erarbeitet hat, ist ja lobenswert, aber wenn ein Neuling gleich richtig anfängt, entwickelt er sich schneller weiter. Selberbauen/nähen/malen muß jeder dennoch. In einem Punkt gebe ich Ivo völlig recht: KEINER kann sagen, er habe es nicht gewußt! Bei der Flut an Material, das heutzutage jedem zugänglich ist nicht. Allerdings ist es für einen Neuling das Beste, sich an eine bestehende Gruppe dranzuhängen, und so “eingeführt” zu werden, daß er keine unnötigen Fehlkäufe macht. Und dazu gibts das Internet…
Euer Haduwolff

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Eintrag #41 vom 20. Feb. 2001 20:06 Uhr Dr. Nicole Schneider  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Dr. Nicole Schneider eine Nachricht zu schreiben.

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Gott zum Grusse, gut gebrüllt, Löwe, der Eintrag Nr. 23 von Uli hat mir sehr gefallen.Einwand allgemeiner Natur: Wie ist das mit sich widersprechenden Informationen? Wie sind Infos aus einer Zeit zu werten, in der es kaum Grabbeilagen gab? Und wenn, dann nur bestimmter Personenkreise? In der Schrifttum die Ausnahme war und dann meist von ideologisch infiltrierten Klerikern festgehalten wurde? Oder von bezahlten Geschichtsschreibern? Es ist auch bekannt, dass die Leute im Mittelalter eine ziemlich Fantasie aufbrachten, um Verbote zu umgehen. Tiere auf Märkten: Wenn, bitte nur tote! Seid Ihr Euch drüber im Klaren, welchem Stress Ihr die Viecher aussetzt? Es sei denn, dass Ihr sie an grosse Menschenmengen gewöhnt. Wenn Ihr Euch jetzt schon über überdrehte Hunde und Kinder wundert, wie wollt Ihr denn den Touri vulgaris aus Eurem Streichelzoo fernhalten? Oder authentisch, mit freilaufenden Schweinen, Mensch gegen Schwein, dann gibt´s wenigstens Chancengleichheit:-)! Den Vorschlag mit Obst etc finde ich gut, wenn auch bestimmte Obstsorten im Mittelalter für sehr ungesund und ab einer bestimmten Gesellschaftsschicht für ungeniessbar gehalten wurden. ßpfel z.B.(das war jetzt wieder ein halber Ketzer!). Gegeben hat es Frettchen. Ob sie allerdings schon abgerichtet waren? Sie sind sicherlich alte Jagdgehilfen, aber wie alt entzieht sich meiner Kenntnis. Ausserdem können sie hübsch giftig werden und stinken wie die sprichwörtlichen Iltisse. Ohne weiteren Beleg: Da sie für die Kaninchenjagd gehalten werden gehörten sie wohl eher zur Armen-Leute Ausrüstung.
Wie Uli bin ich multipel schizophren!

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Eintrag #42 vom 20. Feb. 2001 20:10 Uhr Ivo Malz (IMMS)  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ivo Malz (IMMS) eine Nachricht zu schreiben.

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Lieber Matthias, ich habe mal einen sehr produktiven Thread gestartet, lange ist es her. Ich glaube, er hat die letzten Löschaktionen überlebt und trägt die Nummer 378. Die Grundintention war, Mitmenschen mit echtem Interesse die Recherche in Bibliothek und Internet zu erleichtern, um ihn mit Buchtips und Links zuzuballern. Resultat: Dieser Thread wurde sträflich ignoriert, kaum weiterentwickelt, kaum ergänzt, und irgendwann mit historischen Romanen gefüttert. Die historischen Romane kriegten einen Extra-Thread (“Lesestoff”), in dem dann vor dessen entgültigem Verstummen noch ein wenig Fachliteratur gepostet wurde. Soviel zur Wertschätzung konstruktiver Beiträge und zum Interesse an Recherche und Informationen. Oder lag´s nur daran, daß der Thread von mir gestartet wurde? Konstruktiv ist anscheinend nur, wer marginale Fortschritte hochjazzt und Bastelbücher verteilt. Tut mir leid, wer nur ein bißchen mittelalterlich aussehen will, ist mit Xenia Krämers “Buch der Gewandungen” bestens bedient, und braucht sich für Waffen und Rüstung nur ein paar Seiten aus den Büchern des Ehepaares Funcken kopieren. Ersteres ist billig, zweiteres hat jede größere Bibliothek. Für alles, was über dieses dünne Brett hinausging, habe ich damals einen Thread gestartet, dessen Inhalt aber augenscheinlich keine Sau interessiert (hat). Darf man Rückschlüsse ziehen? Gruß Ivo

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Eintrag #43 vom 20. Feb. 2001 21:57 Uhr Patrick Seehaber  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Patrick Seehaber eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Leute. Generelles Kopfnicken zu Ivos ßberlegungen - jedoch mit einigen Anmerkungen: Ein Kitguide verleitet sicherlich viele dazu , sich ihre Darstellung “zusammenstellen” zu lassen. Vorgekautes zu übernehmen, ohne die Informationen kritisch zu hinterfragen ist einfach - und wenn einem dann noch ein von allen abgesegneter, “TV-lizensierter” Kitguide in die Hand gegeben wird, dann arbeitet man die 18,5 Punkte auf der Liste ab und ist “voll A” ……ohne einen blassen Schimmer zu haben, was man da am Leib und in der Tasche trägt. Das mag bei einigen (hoffentlich nur einigen) wohl der Fall sein. Trotzdem halte ich einen Kitguide für unbedingt notwendig. ICH PERSßNLICH (und natürlich viele andere auch) brauche diesen nicht unbedingt - aber er zwingt die Leute, ihren Arsch soweit hochzubekommen, dass ich zumindest optisch damit leben kann. Dass dann “Mittelalterzombis” herumlaufen ,die sich bei der kleinsten Frage in Luft auflösen, ist natürlich keine Lösung, aber sie stören mich dann wenigstens nicht :0) Ich investiere Zeit und Geld in mein Hobby und mir ist jedes Mittel recht, das eine öffentliche Veranstaltung auf ein (zumindest) ausstattungstechnisches Niveau hebt, mit dem ich leben kann. Solange das nicht erreicht ist, werde ich mich von der Großzahl der “Märkte” fernhalten , und mich um so mehr freuen, sollte sich das Blatt mal wenden. Das heißt aber nicht, dass mir oben genannte Mittelalterzombis am Allerwertesten vorbeigehen. Anfänger (bin ja selber erst eine Saison aktiv dabei) und Leute, die noch Tips brauchen, müssen unterstützt werden! Das “echte Interesse” muß vielleicht in dem ein oder anderem noch geweckt werden… Dass DARAN wenig Interesse zu bestehen scheint ist aber ein ganz anderes Thema… Wie schon weiter unten gesagt: Kit guides sind notwendig! Es wird vielleicht darauf hinauslaufen, dass die ersten Veranstaltungen nur von ein paar Gruppen besucht sind, aber besser “gut” im kleinen Kreis, als das Gegenteil im großen Stil. Grüße, Patrick.
www.Hippodromus.de

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Eintrag #44 vom 20. Feb. 2001 23:49 Uhr Dr. Nicole Schneider  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Dr. Nicole Schneider eine Nachricht zu schreiben.

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Hi Patrick, mein Eintrag 2-3 Stellen vor Dir bezieht sich darauf, dass ich Infos gefunden habe, über die bei Tempus vivit an anderer Stelle das Gegenteil steht, weil ich versuche, ein bisschen nebenbei Originaltexte zu lesen und ich über die Medizingeschichte des Mittelalters gestolpert bin. Ich habe also einen anderen Ansatz und zeitweilig der sonstigen Auffassung völlig zuwider laufende Quellen. Ich prüfe meine Quellen möglichst. Ohne, dass ich dadurch echter aussehe. Für mein Empfinden gibt es zu viele, die zuviel beherzigen, was andere über das Mittelalter denken, da es leicht (zugängliche Information) ist, wo aus einem “nicht üblich” dann schnell ein “gab´s nicht” gemacht wird und blind übernommen wird, was irgendwo steht. Jeder, der das heutige Weltbild betrachtet, das die Kirche zu vermitteln sucht, weiss, wie wenig es zeitweilig mit der Realität zu tun hat. Das war im Mittelalter nicht anders. Keine Ahnung, warum immer die Hell´s Angels herhalten müssen, aber den Versuch, einem Mitglied der betreffenden Gruppe mitzuteilen, dass es sie um 2000 nicht gibt, stell ich mir schwierig vor (“gibt´s nicht/nicht üblich”). Von dogmatisierende Klerikern, Dörpern bis zu angenehmeren Zeitgenossen findest Du, betrachtest Du den Thread, doch bereits die Gesellschaft des Mittelalters vertreten. Ich weiss nicht, warum man Leute in Vereine zwingen muss. Wer´ne Herde braucht, wird sich eine suchen,´s gibt aber auch nicht-Herdentiere. Wenn Ihr so´nen Guide zusammenstellt, stellt ihn für alle zur Diskussion und ändert ihn, wenn Ihr andere nachweisbare Quellen kriegt und lasst auch mal sich widersprechende Dinge nebeneinander stehen.
Gute Nacht

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Eintrag #45 vom 21. Feb. 2001 00:49 Uhr Harald Sill  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Harald Sill eine Nachricht zu schreiben.

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So, na ein paar Tagen Pause ziehe ich mir diesen Thread mal wieder rein und freue mich daß das Gekloppe sich in Grenzen hält und sich Brauchbares herauskristallisiert. Super finde ich die Idee mit den frischen Nahrungsmitteln. Da die Veranstalter ja eh schon eine Weile im Vorraus planen können sie bei den ortsansäßigen Bauern ja mal nachfragen wer Interesse hat sowas zu machen. Da ich von einem Karren mit Ware ausgehen und nicht von einem festen Stand hält sich der Aufwand auch sehr in Grenzen Ich denke das ist eine Sache die in großem Maße angenommen werden würde. Frisches Fleisch? Dürfen streunende Kinder denn nun geschlachtet werden? *ggggggg*
in diesem Sine Harwalt von Biberach (FRB und sine temporis)

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Eintrag #46 vom 21. Feb. 2001 02:16 Uhr Ivo Malz (IMMS)  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ivo Malz (IMMS) eine Nachricht zu schreiben.

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Moin, Patrick, ich finde es faszinierend, wie einerseits richtung “Bäääh, Vorschriften”, bzw. “Bäääh, autheeeentisch” und “Bäääh, A-Diskussionen” gemosert wird, Tips in den Wind geschlagen oder auf eine Low-Budget-Lösung herunterdiskutiert werden, der Recherche die große Absage erteilt wird, die Wissenschaft als Zwangsinstrument verteufelt wird- aber das Ergebnis dieser Faktoren, nämlich ein Kit-Guide, nachgerade gefordert wird. Kontrolle? Zwangsmaßnahmen? Gar sachliche Kritik? Hinweise auf Bugs und Verbesserungsmöglichkeiten? Pfui, ein intoleranter Brachialauthentiker. Das ganze als Kit-Guide? Geil, her damit. Stichwort Gewandkontrolle: Viele derjenigen, die eine solche Maßnahme auf einer einheimischen Veranstaltung als nicht hinnehmbar charakterisierten, waren plötzlich spitz darauf, sich für eine Prestigeoperation wie Krak de Chevaliers auf Bugs hin auseinanderschrauben zu lassen. Schizzo? Ja, wie denn nun? A gleich Bäääh, Kritik gleich Bäääh, Recherche gleich Bäääh, aber die Umsetzung eines A-Guide mit TV-Zertifikat ist plötzlich erstrebenswert und umsetzenswert? Oder ist ein Verbesserungsvorschlag erst dann bedenkenswert, wenn er von der Szeneprominenz unterschrieben wird statt von mir? Sollte das wirklich der einzige Ansporn sein, sich um sein Zeug zu kümmern? Sollte dabei noch so ein A-Karten-Clubausweis rumkommen, wäre A mit Armutszeugnis zu übersetzen. Ich hielte es für wesentlich produktiver, die Linkliste, die Rezensionsabteilung der TV-Bibliothek und den Recherchethread mit guten Bezugsquellen, guten Infos, guten Büchern und guten Recherchetips zuzuballern und Hilfestellung für wirklich interessierte zu liefern, als mit einem Bastelbogen Zombies zu züchten. 1:1-Osprey-Klone laufen genug rum, danach kommen dann die Zertifikatsklone in unterschiedlichen Farben. Aber bitte, wer sich die Mühe machen will, der Unselbstständigkeit und Totalignoranz zur Belohnung noch Zuckerle zu geben, damit wenigstens das optische Gesamtbild hinkommt… Gruß Ivo

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Eintrag #47 vom 21. Feb. 2001 08:41 Uhr Maya Remer  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Maya Remer eine Nachricht zu schreiben.

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Moin, moin, noch einmal zu den lieben Tierchen. Ich habe dies als VORSCHLAG angesehen, nicht als MUSS!! Ich wollte damit nur ausdrücken, daß man einen Mittelaltermarkt/Lager mit dem Flair des mittelalterlichen ohne bestimmte Grundvorraussetzungen ( Gestank, Tiere, Fliegen usw.) eh nicht hinbekommt! Dies ist halt nicht umsetzbar, daß weiß ich auch. Auf vielen Lagern ist es ja sogar nicht erlaubt, auch nur Stroh auszuschütten.Also beschränkt sich die authentische Darstellung sowieso nur auf das Aussehen und das dumme Mittelaltermarktsprachen Gebabbele. Zum Thema Tierschutz: Wenn man Hühner hat, gewöhnt man diese an eine Kiste, nimmt die Kiste mit auf´s Lager und baut sie dort auf, dann bleiben die Gockels in ihrem bekannten Umfeld und man kann sie getrost frei laufen lassen! Ziegen werden angepflockt, ebenso wie man dies von den Hunden verlangt! Ist übrigens auch Tierquälerei! Wenn mein Hund drei Tage an der Kette liegt wird dieser aggresiev ( wie bei jedem Kettenhund ) und ist gefährlicher als wenn er frei herumläuft! Aber, wie gesagt, ist dann MEIN Problem! Zum Thema Schlachten. An Hadu: Natürlich wurde im MA nicht auf der Straße geschlachtet, aber wohl in einem Heerlager, oder? Ich hatte auch nicht vor mich damit auf den Gehweg zu stellen. Und im eigenen Lager wird dies doch wohl machbar sein. Die Tötung muß ich ja nicht gerade vor Publikum vornehmen, es geht mir da eher um´´s rupfen. Dauert nämlich etwas länger! Sollte die Sache mit dem Regelwerk in zwei bis drei Jahren vieleicht greifen, so wäre doch der weiterführende Gedanke: Wie bekomme ich noch mehr Flair in das Lager! Ich möchte übrigens noch eine Anmerkung zu den Regeln machen: Bis dato wurden die FRAUEN fast nie angesprochen. Es wäre nett, wenn diese sich an die Kopfbedeckungsvorschriften des Mittelalters halten würden ( ebenso die Männer). Es würde schon ein anderes Bild geben, wenn nicht 65% der Frauen mit offenen Haaren durch die Gegend laufen würden. Ebenso verhält es sich mit der Kleidung! Bitte keine Baumwolle und BH-Träger, die einem in´s Geseicht springen! Ich persönlich finde eine gute Kopfbedeckung ist das A und O, genauso wie Schuhwerk und die kleineren Accesoirs, die auf den ersten Blick vielleicht nicht so auffallend sind. Ansonsten bin ich sehr auf die Ausführung der Regeln gespannt!
Grüße: Maya

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Eintrag #48 vom 21. Feb. 2001 12:10 Uhr Dr. Nicole Schneider  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Dr. Nicole Schneider eine Nachricht zu schreiben.

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Hi Maya, differenziert: Grundsätzlich Kopfbedeckung für die, die eine verheiratete Frau darstellen wollen, wobei man berücksichtigen sollte, dass relativ früh geheiratet wurde. Baumwolle, wenn ich richtig informiert bin, als Mischgewebe mit Leinen in Barchent, der zeitweilig eher als Dekostoff aufgeführt wird. Ansonsten ist der Name Kattun, von Khotun, also der Gegend, aus der die Baumwolle kam, die kurzfaserig war und exotisch, von daher schätzungsweise nicht billig. Also mit ?. Für BH-Träger, okay, gebe ich Dir recht, relativiert sich eh, wenn Frauen Unterkleider tragen. In disem Thread melden sich ohnehin wenige Frauen, wäre spannender, wenn die auch mal ihr Maul auftäten, denn diesbezüglich muss man vielleicht nicht ganz so authentisch sein. Tiere: Du beschreibst, wie Du sie halten kannst, aber nicht, wie Du eventuelle Touris von ihnen fernhalten willst! In Satzvey gab´s Schafe, aber die waren auf´ner Koppel und hatten Fluchtmöglichkeiten und waren so weit am Rande des Geländes untergebracht, dass sich kaum jemand dahin verlaufen hat.

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Eintrag #49 vom 21. Feb. 2001 14:34 Uhr Jürgen Freyer   Nachricht

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Hallo Leute ganz kurz mal Frettchen sind schon älter als die Zeit die wir alle darstellen. näheres unter : www.frettchennet.de/content/allgemeines/geschichte.html
Jürgen vom Freyen Stein

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Eintrag #50 vom 21. Feb. 2001 16:49 Uhr Maya Remer  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Maya Remer eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Nicole, eine Frau….freu !!!!! Kopftücher werden aus Leinen hergestellt, je nach Zeitstellung gestärkt oder mit Raffung genäht, oder nur als Vierecks-bzw. Dreieckstuch getragen. Bei Darstellung von Adelspersonen mit Brokat, Seide, auf ein Drahtgestell montiert usw….. Ich kann Dir bei Interesse gerne ein paar Vorschläge mailen! Ab spätestens vierzehn sollte jede Frau so ein Kopftuch tragen. Zu den Tieren: wenn ich diese im Lager habe, dann muß ich auch auf sie aufpassen.Verhält sich ähnlich wie mit meinen persönlichen Sachen, da haben andere Leute auch nix dran verloren! Ich entsinne mich an Satzvey vor drei Jahren, da wäre fast eines der Lämmer ertrunken, weil gewandete Weiber mitten in der Nacht das Lamm aus dem Gatter geholt haben ( es hat ja soooooo gefroren, bei den anderen Schafen ) ist dann in panischer Angst davongelaufen und in den Weiher gefallen. In letzter Minute wurde es gerettet. So etwas ist natürlich das allerletzte!!!!
Grüße: Maya

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Eintrag #51 vom 22. Feb. 2001 19:37 Uhr Engel- chen   Nachricht

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Grüsst Euch, Maya: Ich bin auch eine FRAU!!! Und ich bin auch schon eine Weile hier im Thread…schmoll.. Gewandungen für Frauen- da gebe ich Dir vollkommen Recht! Freischultrige,offenhaarige Frauen über 25- … na,ja, da weiss Mann ja gleich woran er ist… Aber auch hier, wie mit all der anderen Ausrüstung gilt der Leitspruch: Lebe es vor und die anderen werden Dir folgen. Wenn wir älteren Frauen, es den Jungen Dingern nicht vorleben und sie dezent mal drauf ansprechen, ob sie noch unverheiratet wären… (Hochzeitsmarkt zum ersten Mai???grins… was meint Ihr, wie schnell die Herrschaften ihre Kopfbedeckung auf haben…) Das eine Kopfbedeckung im Hochsommer auch was praktisches ist, lernen sie dann schon von selber… Ich zum Beispiel kämpfe mit der Tatsache, das ich auf einigen Märkten demnächst auf mein heissgeliebtes Nutella beim Frühstück verzichten soll, stattdessen solls Grütze geben… ich kämpfe wirklich… aber ich denke mir auch, wenn ich es nicht probiere, werde nicht wissen wie es schmeckt und dann werde ich vielleicht feststellen, das es mir viel bessseer bekommt… aber ich kämpfe trotzdem… Und wenn dann die Nachbargruppe, die neuer in der Szene ist, das sieht und sich denkt, was die können, das könne wir auch…, dann wir des in drei Jahren völlig normal sein, das es auf den Märkten zu Frühstück keinen Rosinensemmel mit Nutella mehr gibt. Und nur so kann sich die Sache entwickeln… So genug Euer Engel-chen

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Eintrag #52 vom 22. Feb. 2001 20:45 Uhr Udo Brühe   Nachricht

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Vorschriften? Je stringenter desto besser, denn nur so trennt sich langfristig die Spreu vom Weizen!
Udo

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Eintrag #53 vom 24. Feb. 2001 18:03 Uhr Patrick Seehaber  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Patrick Seehaber eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo, Ivo (und alle anderen). Ja, es ist faszinierend. Leider lassen sich fast alle Themen, die sich z.B. mit neuen Veranstaltungskonzepten befassen, auf das von Dir beschriebene Basisproblem reduzieren: Denk- und Recherchefaulheit, die Trägheit der Masse. Das ist für mich kein Grund einen Kitguide nicht zu unterstützen. Soll ich warten, bis sich die eigentlich gar nicht vorhandene “Szene” auf´s Bessere besinnt und solange öffentliche Veranstaltungen als Funtermine ohne Anspruch abschreiben, oder gar ganz meiden? Das kann es für mich nicht sein. Ich gebe Hilfestellung, wo ich kann - tue in meinem persönlichen Rahmen alles, um den Leuten etwas mit auf den Weg zu geben (Besuchern, sowie Aktiven). Ich selber bin ja auch um jede Anregung und Kritik dankbar. Zeit und Lust, flächenübergreifende ßberzeugungsarbeit im großen Stile zu leisten , habe ich nicht. Gleichzeitig nehme ich mir das Recht heraus trotzdem an neuen Konzepten mitzuarbeiten, OBWOHL manche dabei als “Osprey-Klone” oder “Mittelalterzombis” auf der Strecke bleiben und sich selbst damit ein Armutszeugnis ausstellen. Mich stört ein solcher Aktiver weniger, als Bongotrommelkelten oder ähnliche Stilblüten. Gelinde gesagt, sind sie mir egal, solange sie wenigstens ins Bild passen. Egoistisch? Ich glaube, eher realistisch. Ich würde mein Hobby gerne auch auf “Mittelaltermärkten” betreiben können - und das gerne in den nächsten Jahren, und nicht in den nächsten Jahrzenten. Dabei ist die Chance, dass sich die “Märkte” ändern, größer, wenn Bewegung in die Sache kommt - z.B. in Form eines Kitguides. Ich glaube nicht, dass mit dem Füllen des Recherche Threads und der Bibliothek allein, die große Wende eingeläutet wird. Dehalb nochmal von meiner Seite (vorausgesetzt, es handelt sich um historisch orientierte Veranstaltungen!): Strenge Vorschriften müssen her. Die Veranstaltungen müssen klar definiert werden. Vorteile: -Man weiss, was man von der Veranstaltung zu erwarten hat. -Man kann sich durch den Guide gut vorbereiten, seine Ausrüstung vervollständigen und überprüfen. -Anfänger finden in jedem guten Guide eine optimale Starthilfe. -Leute, die seit Jahren in den selben Klamotten herumgammeln, werden eventuell wachgerüttelt, da sie nicht mehr zugelassen werden - und merken, worum es eigentlich geht. Nachteile: -Das Konzept kann nach hinten losgehen und die Veranstaltung füllt sich mit identisch gekleideten “Klonen”. -Unmotivierte, denkfaule Leute werden in ihrer Trägheit unterstützt und bekommen die Abkupferanleitung frei Haus. -Die Veranstaltungsgröße schrumpft, wenn strenge Richtlinen eingehalten werden - damit schrumpfen auch die Einnahmen für eventuelle, hauptberufliche Mittelalterer. (Lässt sich vielleicht durch das von Axel Aue vorgeschlagene Mischkonzept im “Alternativen zu Märkten”-Thread vermeiden) Grüße, Patrick.
www.hippodromus.de

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Eintrag #54 vom 25. Feb. 2001 14:11 Uhr Tomasz (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Tomasz eine Nachricht zu schreiben.

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Hi zusammen, Hi Patrick, He, so schlecht für den Anfang sind die Ospreys nicht (auch wenn sicherlich nicht der Weisheit letzter Schluß), aber ganz ehrlich: die sog. “Szene” könnte durchaus ein paar Osprey Clones vertragen, wenn diese ihre Klamotten konsequent basteln, also von Unterhose zum Panzer; wäre um Längen besser als vieles, was sich so “mittelalterlich” schimpft. Kitguides sind ´ne prima Sache (ich war heilfroh über den für Hastings, da ich mich mit der zeit überhaupt nicht auskenne), können aber schnell zu einer Art “Gewandung und Waffen des 13. Jhdt.s” ausarten - es wäre einfach zu viel, für´s komplette 13. Jhdt. (oder gar das komplette HMA) einen einzigen Kitguide zu erstellen mit allem Möglichkeiten der Darstellung, sei es zivil oder militärisch, das Ganze wird dadurch auch zu schwammig. Die Alternative wäre eher die Events (oder hc-Teile der Events, aufbauend auf Axels Vorschlag) streng an einen Zeitrahmen / Jahreszahl UND eine Begebenheit zu binden und eben für diese den Kitguide zu machen, in dem erklärt wird, welche Figuren dargestellt werden können und wie ihre Ausrüstung aussehen sollte (und dies kann ohne Weiteres zu eigener Recherche des jeweiligen Aktiven führen - wie bei mir für Hastings: ich wollte es eben genauer wissen, weil div. aus dem Kitguide nicht ersichtlich war). Vor dem Anfang der Veranstaltung sollte dann JEDER Gewandete Teilnehmer von Offiziellen angeschaut werden, ob dessen Klamotte auch dem Standard entspricht. Und dann kann der Event losgehen. Prima Sache eigentlich, klingt auch einfach. Nur: wer macht bei so was mit (sowohl von Veranstalterseite wie von den Mittelalteraktiven)? Ok, es werden sich sicherlich Leute finden (ich bin einer davon), die an sich basteln und für eine reizvolle Veranstaltung sich neue Klamotten machen, aber das Gros der Bis-dato-Uninteressierten wird weiterhin auf reine Funevents fahren und sich einen Teufel um die Kitguides scheren. Wäre andererseits einen Versuch wert. Wenn jemand so einen Event plant und Leute braucht bzw. Hilfe beim Kitguide, ich wäre gerne dabei: let me know.
Bye, Tomasz

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Eintrag #55 vom 25. Feb. 2001 15:35 Uhr Tobias (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Tobias eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo, zu dem unten Gesagten: Ich selber bin ebenfalls erst eine Saison AKTIV dabei und wenn ich an alle Fehlkäufe, die viele Freizeit und meterweise umsonst verschnittenen Stoffes denke, wird mir jetzt noch ganz übel. Damals hätte ich mich um einen kleinen Schubs in die richtige Richtung gefreut. Letztendlich habe ich es auch allein geschafft und bin mittlerweile auf einem Stand, mit dem ich mich langsam sogar an die A-Fraktion rantraue ;-) Andere schaffen es nicht allein. Sei es, weil ihnen die Möglichkeiten fehlen (zB Internet), sie sich die falschen Bücher gekauft haben, oder sie schlichtweg zu Faul sind bzw zu wenig Zeit für ihr Hobby nehmen. Für solche Leute wäre sicherlich eine Erweiterung des TV-Anfängerguide erstrebenswert, ohne das ihnen ALLES vorgekaut wird. Allerdings glaube ich, dass nichts über die Hilfesellung geht, die einr Gruppe bieten kann. Vorrausgesetzt natürlich, die Gruppe ist auf einem gesunden Stand… ;-) Zum thema Einlasskontrolle und Türsteher bei “A”-Märkten: Ich selbst würde auch gerne in eine möglichst authentische MA-Athmosphäre eintauchen und bin dafür auch gerne bereit, mich einem Reglement zu unterziehen. Allerdings mache ich mir da meine Gedanken um eine Durchführbarkeit: Ich stelle mir das im schlimmsten Fall so vor: Eine Gruppe plant, nimmt Urlaub, packt, fährt einige Stunden und kommt dann an die Pforten des Lagers. Hier müssen sie dann die Aussrüstung auspacken und vorzeigen und sich in Gewandung werfen. Dann kommt ein Platzwart und begutachte sie. Der Platzwart hat seine persönlichen Probleme mit der Ausrüstung eines der Mitglieder (zB eines Neuen) und lässt ihn nicht zu. Die ganze Gruppe fängt wild an zu diskutieren und reist dann geschlossen ,oder nach Fahrgemeinschaft sortiert, stinksauer wieder ab. Das war es dann für diese Gruppe bei dem jeweiligen Veranstalter… Will heissen: Die kontrolle direkt am Markttermin kann man vergessen, oder es wird nach kürzester Zeit nur noch böses Blut geben (wird es sowiso, aber das sei mal dahingstellt…). Eine Art Ausrüstung- und Gewandungs- “A-Karte” wäre dann schon eher praktikabel, was wiederum natürlich auch wieder als “Elite-Clubcard” kritisiert werden wird… Und ausserdem: Wer will sich in der Szene anmassen den authorisierten Gutachter spielen zu dürfen und von wem eingesetzt? Solange wir in Deutschland keinen Dachverband haben, wird das Ganze sowiso auf tönernen Füssen stehen. Praktikabel als Provisorium für nicht kommerzielle Märkte wäre es, nur noch Gruppen einzuladen, die der Veranstalter selber schon gesehen hat, bzw die ihm jemand empfehlen kann… Allerdings gibt es in der Szene soviel hikhack, dass eine wirklich objektive Beurteilung kaum möglich ist: Der eine hat mit einem Mitglid einer Gruppe schon mal böse Streitgespräche im Chat geführt, der andere mag einen Verein nicht, weil ein Pferd dieses Vereines mal eine Lagerabsperrung umgerissen hat, etc. Kindergarten! Das Ganze wird darauf hinauslaufen, das sich einige konkurrierende, exclusieve Zirkel bilden, in die man als Aussenstehender nur schwer hineinkommen kann… Aber ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen, falls jemand einen praktikablen Vorschlag hat. Gruss, Tobias

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Eintrag #56 vom 25. Feb. 2001 15:37 Uhr Michael E. Wolf   Nachricht

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JA Haddu, Du hast recht. Ich lese mit, stelle das Forum, freue mich über die rege Nutzung, aber ich muß a nicht wiederholen, was andere sagen und b es ist halt leider wenig ergiebig etc und c wahrscheinlich hast du in bezug auf die anderen Veranstalter aber recht. Aber ich lese mit. Und freue mich, wenn es neue Ergebinisse zeitigt, wenn es sdie denn geben wird. Ansonsten halte ich es mit Axel: ßndert eure lager, den Markt ändert ihr nicht.
MiWo

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Eintrag #57 vom 25. Feb. 2001 18:51 Uhr G.v.Storndorf   Nachricht

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Hallo Leute, ich schaue immer mal vorbei und beobachte die Diskussion, nun will ich mal Nägel mit Köpfen machen. Frische Lebensmittel wird es auf Burg Herzberg geben Gemüse, Milch, Eier, Nüsse Getreide, Essig ßl, u.s.w. ich habe Leute die den Verkauf machen wollen (nur für Aktive Vormittags 3-4 Std zu vernünftigen Preisen). Nun an euch macht mal Vorschläge was genau angeboten werden soll damit ich die Sachen entsprechend ordern kann und auch genügend davon vor Ort ist. Sendet mir entsprechende Vorschläge die sich verwirklichen lasse per Mail. Mit dem Betreff “Mittelalter Supermarkt”
Gruß an alle Gerald v. Storndorf

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Eintrag #58 vom 25. Feb. 2001 18:54 Uhr Axel Aue   Nachricht

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Hi Miwo. Mir ist durchaus klar, das sich im Marktgeschehen zumindest kurzfristig nicht viel ändern wird. Aber wir machen uns Gedanken und machen Vorschläge. Die jenigen, die sie umzusetzen haben, sind wir nicht. Aber es sind halt auch nur Vorschläge. Jeder Veranstalter kann sich heraussuchen, was ihm passt oder nicht. Wenn er denn ein Interesse an einer ßnderung oder Erweiterung seines Konzeptes hat. Aber Miwo, ganz im Ernst. Wie lange gibst Du denn der “Mittelalterwelle” noch ? Wie lange wird sie denn eine solche Menge an Veranstaltern noch ernähren ? 5 Jahre ? 10 Jahre oder sogar 15 Jahre ? Wer bei abflauen der “Welle” in der Lage ist, mehrere Konzepte zu fahren und / oder schnell umzudisponieren, hat gewonnen. (Ich weis natürlich, das ihr Veranstalter alle mehrere Standbeine habt, aber…) Insofern auf das eine oder andere hoffend…. Und ansonsten entwickeln wir uns natürlich auch weiter, bauen uns andere Dinge auf und schauen uns um. Für mich persönlich ist der Markt nicht der Weißheit letzter Schluß, obwohl es mir (immer noch) Spass macht, dabei zu sein. Gruß
Axel Aue

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Eintrag #59 vom 26. Feb. 2001 01:33 Uhr G.v.Storndorf   Nachricht

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Tippfehler in der Mailadresse “hessischer.ritterbund@t-online.de
Gruß an alle Gerald v. Storndorf

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Eintrag #60 vom 26. Feb. 2001 09:23 Uhr Dietrich (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Dietrich eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Tobias, etwas off-topic: Erst neu einsteigen, Fehler machen, Geld und Zeit und Arbeit vergeuden, sich selbst verbessern und erst DANN an die “A- Fraktion” heranzutreten ist aber der falsche Weg; wenn das immer so läuft, wundert es mich nicht mehr, daß “Neueinsteiger” offensichtlich ein Synonym für “Ahnungsloser Geldverschwender mit Scheiß- Klamotten” ist. Es ist eine weit verbreitete Mär, daß man als Newbee erst einmal alles falsch machen und sich dann am eigenen Haar aus diesem Sumpf herausziehen muß. Der richtige Weg ist vielmehr der, sich zu Beginn seiner Hobbylaufbahn einen “alten Hasen” rauszupicken; am besten geeignet sind nach meiner Erfahrung die, über die in der “Szene” schlecht geredet wird und die einen Ruf als arrogante A- Päpste haben. Dem lauerst Du dann auf, springst ihn an, reißt ihn nieder, setzt Dich auf ihn drauf, packst seine Ohren, schlägst seinen Kopf rhytmisch auf den Boden und rufst dabei die Zauberworte: “Hilf- mir! Gib- mir- Deine- Quellen!” Erfahrungsgemäß werden diese böhsen Onkelz dann ganz handzahm, adoptieren Dich und nähren Dich an ihrem Busen. Meistens akzeptieren diese Menschen aber auch ein ruhiges Gespräch beim Bier; die oben erwähnte Zeremonie ist nicht immer notwendig. Als Frau hat man es noch einfacher: In dem Fall hüllt man sich einfach in ein fadenscheiniges Tuch, wickelt sich ein zweites um den Kopf (wichtig!), setzt sich in die Nähe eines A-Lagers und gibt leise, verzweifelte, mitleiderregende Geräusche von sich. Was dann nach kurzer Zeit im Halbdunkel um Dich herum aufleuchten wird, sind die Lichter der heranschlendernden A- Päpste, die sich zu Deiner Rettung versammeln.
Dietrich

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Eintrag #61 vom 26. Feb. 2001 10:45 Uhr Eva-Maria Rost  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Eva-Maria Rost eine Nachricht zu schreiben.

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Ausser der Reihe mal zum Eintrag von MiWonachgefragt…. du stellst das Forum???? Welches denn??? *nachdenklich
Fio / Co-Adminchen

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Eintrag #62 vom 26. Feb. 2001 10:51 Uhr G.v.Storndorf   Nachricht

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Hallo, an alle die mich anrufen und fragen ob sie nun ein ALEX Zelt auf Burg Herzberg aufbauen dürfen, !!NEIN!! wir müssen einschränken. Schon im letzten Jahr konnten aus Platzmangel A-Zelte nicht aufgebaut werden, oftmals standen die schönen Zelte im Hintergrund, davor ein ALEX. Vernünftige MA zelte sind mittlerweile durchaus erschwinglich geworden dank der vielen Anbieter. Einige zum Teil gute Anregungen aus dieser Diskussion werden wir versuchen auf Burg Herzberg zu verwirklichen, die runde zeigt ja das die Zeit reif dazu ist. Qualität vor Quantität.
Gruß G.v.Storndorf

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Eintrag #63 vom 26. Feb. 2001 13:10 Uhr Tobias (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Tobias eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Dietrich, genau, natürlich ist es der falsche Weg. Aber leider läuft es meist eben so ab! Es ist einfach hinterher zu sagen, warum der Anfänger vorher nicht gefragt hat… Als jemand der es versucht hat, kann ich sagen: So leicht ist das gar nicht. Die vielgerühmte “MA-Famile” gibt es nicht wirklich und nicht jeder hat das Glück direkt eine gute Gruppe zu erwischen, die ihm vom Anfang an unter die Arme greift. Auf Anfragen im Markt bekommt man entweder überhaupt keine Antwort (meistens) oder man muss ersteinmal die richtige Frage stellen können um was brauchbares zu erhalten (Suche Schnittmuster 10.-15. Jahrhundert…;-)). Und was dann manchmal kommt…. da erzählen einem “Veteranen” Klamotten, die man schon nach 2 Wochen Anfänger-Recherche als purer Blödsinn entlarven kann. Wenn man dann noch das Pech hat, an eine Gruppe zu kommen, die keinen Wert legt auf “A”, ja eventuell sogar gegen die “brachial-Authentiker” voreingenommen ist, wegen unschöner Zusammenstösse, von wem soll der Interessierte dann noch lernen, das “A” nicht gleich elitäres Verhalten, bierernste Streitgespräche und Verbotslisten ist, sondern einfach die Freude und das wissenschaftliche Interesse so tief wie möglich in die Zeit einzutauchen. Doch wohl von uns, die wir auf sie zugehen und es ihnen dann auch vermitteln und vorleben sollten, anstatt uns von ihnen igittigitt abzuwenden. Aber um wieder zum Thema zu kommen: Ein erweiterter Anfängerguide mit guter Literaturliste, weniger den erhobenen Zeigefinger, dafür etwas mehr Zeit für die Hilfegesuche in der Taverne und im Chat und wir alle müssen uns weniger ärgern über die vielen Bettlakentempler und Flokatiwikinger. Denn diese Leute sind diejenigen, aus denen unsere “A”-Szene den Nachwuchs rekrutiert, direkte “A”-Einsteiger sind nach meiner Erfahrung leider die Ausnahme. Lange Rede kurzer Sinn: Geben wir ihnen neben der Marktszene eine echte Alternative und damit einen Anreiz sich weiterzuentwickeln (siehe Alternativen zu den üblichen Märkten). Gruss, Tobias PS.: Damit wir uns nicht falsch verstehen, ich ärgere mich mindestens genauso über Lederhosen und Schnürhemd aber frage mich halt, wie man die Interessierten und Entwicklungswilligen integrieren kann, anstatt sie aussen vor zu lassen…

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Eintrag #64 vom 26. Feb. 2001 20:48 Uhr Axel Aue   Nachricht

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Hi Dietrich. Wenn mich demnächst einer zu Boden wirft, mich an den Ohren oder den Haaren nimmt und meinen Kopf andauernd auf den (mit “A”Holzbohlen) gepflasterten Weg schlägt, werde ich mich persönlich bei DIR bedanken !!! *grins* Und wenn so ein armes, in leichtes Tuch gehülltes Geschöpf vor unserem Lager hockt und Geräusche von sich gibt : Worüber meinst Du, werden wir dann reden ???? (Wwwenn wwir dddenn vvviel rrrreden ?) Der sich die Frage stellt, wie man Authenticus Brachiales denn wirklich “Handzahm” bekommet…
Axel Aue

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Eintrag #65 vom 26. Feb. 2001 21:49 Uhr Wolf Zerkowski  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Wolf Zerkowski eine Nachricht zu schreiben.

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Ach Axel, dir braucht man doch bloß Interesse an einer Fibel aus dem 5.Jhd. vorzutäuschen und Du lieferst Material für 10 Darstellungen ;-) Gruß Capt. Future
Gott zum Gruß und allzeit sichere Wege, Arfast Harksen

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Eintrag #66 vom 26. Feb. 2001 22:49 Uhr Axel Aue   Nachricht

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Ist nich meine Schuld…. Bin einfach zu gut für diese Welt. *hüstel*
Axel Aue

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Eintrag #67 vom 26. Feb. 2001 22:51 Uhr Axel Aue   Nachricht

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ßberhaupt… DAS SIND INTERNAS ! ! WOLF !!!! Still. Sitz. Aus !
Axel Aue

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Eintrag #68 vom 26. Feb. 2001 23:10 Uhr Wolf Zerkowski  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Wolf Zerkowski eine Nachricht zu schreiben.

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Um das zu erkennen hast du 2 Minuten gebraucht? *g*
Gott zum Gruß und allzeit sichere Wege, Arfast Harksen

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Eintrag #69 vom 26. Feb. 2001 23:23 Uhr Axel Aue   Nachricht

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Ach, Erkenntnis ist etwas, das mich blitzartig überfällt. Bis ich mich dann aber wieder erholt habe… Der, der den Sinn des (A-)Seins sucht…
Axel Aue

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Eintrag #70 vom 28. Feb. 2001 10:17 Uhr Andreas (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Andreas eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo, kaum is man mal 8 Tage in Urlaub…! Ein paar Sachen möchte ich noch anbringen: 1. Dietrich hat Recht! Nach einer (sic!) vorsichtigen email meinerseits hat er mir spitze Material geschickt (mit Porto, etc.). Daß sich mittlerweile die angestrebte Darstellung um 800 Jahre verschoben hat ist was anderes, aber die Hilfe war da. 2. Wenn ich an meine nicht mehr verwendbaren Anfängerklamotten denke… Zuerst fragen spart Zeit und Geld. 3. JEDER kann nähen lernen! 4. Kitguides sind wünschenswert. Allerdings NICHT als Bastelbogen oder a la YPS mit Gimmick, sondern als Richtlinien, welche MINDESTSTANDARDS mit bestimmten Darstellungen verbunden sind (ich verweise auf den Hastings2000 Kitguide für Huscarls). Würde das konsequent durchgezogen, dann wäre eine A-Klamotte (einfache Person!!!)für FMA oder HMA an einem Wochenende herzustellen. Diese Klamotte kann dann sukzessive “verbessert” werden, so daß mit der Zeit ein höherer Rang AUTOMATISCH RICHTIG dargestellt wird, da JEDER genau weiß, welche Ausrüstungsteile ZWINGEND notwendig sind um einen bestimmten Rang darstellen zu können. 5. Ein Kitguide entbindet niemanden von den Freuden und Leiden eingehender und weiterführender Recherchen, der Möglichkeit zu individuellen Gestaltung seiner/ihrer Rolle im Rahmen der historischen Belegbarkeit. 6. Kitguides machen besonders bei “Themenveranstaltungen” Sinn, können aber auch als allgemeine Orientierungshilfe erstellt werden. 7. Kitguides müssen, um überhaupt sinnvoll zu sein auf einem “wissenschaftlichem” Fundament stehen. 8. Ein Kitguide erspart keine Arbeit, er kanalisiert nur die Anstrengung in Bahnen mit definierten Zielen. Gruß, Gruß,
Indy (Tassilos Rache)

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Eintrag #71 vom 28. Feb. 2001 21:11 Uhr Susanne Weiß  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Susanne Weiß eine Nachricht zu schreiben.

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Indy, DANKE (auch wenn 3. mein Geschäft ruiniert ….) Deine Zusammenfassung, kurz und prägnant, entspricht meinen Vorstellen voll und ganz und sollte umgesetzt werden.
Aud, Näherin zu Coeln im Zeugnhaus Wiking

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Eintrag #72 vom 28. Feb. 2001 21:15 Uhr Susanne Weiß  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Susanne Weiß eine Nachricht zu schreiben.

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Sorry, Indy ! ich war so hingerissen, dass ich der deutschen Sprache nicht mehr mächtig war!! (Noch mehr Honig?) Vorstellen = Vorstellung Zeugnhaus = Zeughaus Sonst noch was?
Aud, Näherin zu Coeln im Zeughaus Wiking

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Eintrag #73 vom 08. Mrz. 2001 00:59 Uhr Angharad Beyer   Nachricht

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Zum Thema Kit-guide schließe ich mich Indy voll und ganz an. Er ist eine sinnvolle Hilfe, die aber niemanden vom eigenständigen Denken abhält ;-) Und wer neugierig ist, wie sowas für Deutschland im HMA aussehen kann, wird hier fündig: www.oih.rwth-aachen.de/~sturm/kostuemkunde/kit-guides/kit-guides.htm
Richildis de Schwerdtlauken

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Eintrag #74 vom 17. Mrz. 2001 10:31 Uhr Engel- chen   Nachricht

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Grüsst Euch Ihr Lieben, Wow! Eben habe ich noch in einem anderen Thread über die Mittelalterleute gemekert, das sie sich doch nur zoffen wollen und da finde ich einen Klüngel von Leuten, die interessiert diskutieren und dann auch noch was dabei heraus kommt (Herzberger Marktstand). Das mit dem Kit-guide scheint ja schon in vielen Köpfen herum zuspucken- warum fängt man dann nicht endlich an, das Ding in die Realität zu holen???? Stelle hiermit also fest: Workshop Nr. 5 : Kitguide-Ausarbeitung. Falls sich in Freinfels ebenso ein Workshop bildet, bitte mit mir in Verbindung setzten, damit wir die Ergebnisse vergleichen können und eventuell auf Herzberg dann unseren ersten offiziellen Kit-Guide anbieten können. Zum Thema Neulinge trau´n sich nicht: Wie wäre eine Tafel im Eingangsbereich, auf der sich einzelne Personen als Ansprechpartner anbieten. Diese Tafel kann dann für jede Veranstaltung neu gestaltet werden. Auf einer DIN A5 Karte findet man dann Gruppe, dargestellte Zeit und Ansprechpartner (evt. mit Rang) wieder. So hat der schüchterne Neuling damit auch eine Chance, an die alten Hasen heranzukommen. Ohne ihm gleich den Schädel weichzuklopfen. Für Frauen empfehle ich die Taktik: Mit Freunden eine, für Euch,Ehr-gefährdende Situation herbeiführen, sich von einem Ritter retten lassen und ihn dann gnadenlos ausfragen. Sollte er Euch dann auch noch in sein Lager einladen, heuchelt etwas von “Ich koche gern” dann seit ihr schneller im Verein, als Euch lieb ist…. grins. Mit lieben Grüssen Euer Engel- chen

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Eintrag #75 vom 17. Mrz. 2001 11:05 Uhr Ivo Malz (IMMS)  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ivo Malz (IMMS) eine Nachricht zu schreiben.

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Tschuldige, wenn ich widerspreche… Zum einen: Die Wappenrolle kann nach dargestellten Zeiträumen durchforstet werden. Zum anderen: Oben links in jedem Posting sollte eine gültige Mailadresse leuchten, es besteht also durchaus die Möglichkeit, jemanden anzumailen und eventuelle Mißverständnisse privat geradezurücken, bzw. um sich beraten zu lassen. Im ßbrigen wird auch und gerade von den berüchtigten Besserwisser-Spezis immer wieder Auskunftsbereitschaft signalisiert, wenn die Fragen etwas spezifischer sind als die nach Gewandung vom 5 bis 15. Jahrhundert. Ach ja, Kitguide- schau mal auf den von Angharad genannten Link. Ich halte ihn für empfehlenswert. Jetzt sollte es fürs HMA nur noch wenige offene Fragen geben…sollte man meinen. Gruß Ivo

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Eintrag #76 vom 17. Mrz. 2001 16:36 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

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Hallo Ivo! Was ist aber mit mittelalterlich-interessierten Leuten, die Tempus-Vivit gar nicht kennen? Die können doch nur auf einen Markt gehen und hoffen, jemanden kennenzulernen. Auch ziehen es sicher ettliche Leute auch vor, Personen besser persönlich kennen zu lernen als hier. Die Engelchen-Variante ist daher gar nicht so schlecht. Gruß v. Arlen

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Eintrag #77 vom 10. Apr. 2001 18:29 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

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Grüß Euch, folgender Text wird von einer Gruppe bei ihren Veranstaltungen vor dem Einlaß ausgehängt, und dann gibts Eintrittkontrolle: Wir freuen uns über jeden Besucher. Doch bitten wir die Besucher nur in der Kleidung des 20. bzw 21. Jahrhunderts zu kommen. Es ist unser Anliegen, dem Publikum einen möglichst wirklichkeitsnahen Eindruck von dem Leben in diesem bestimmtem Zeitabschnitt des Mittelalters zu vermitteln und da würden “mittelalterliche” Fantasiekleidungen und Rüstungen, wie man sie z.B. in Märchenfilmen sieht, nur irritieren. Nur so als Denkanstoß
Euer Haduwolff

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Eintrag #78 vom 10. Apr. 2001 18:41 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

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Hey Hadu! Und wozu gehört nun eine Krufti-Kleidung? Da Du diese Gruppe ´ja aussperren willst, zählst Du sie anscheinend zu unkorrekt gewandeten Fantasy- oder MA-Darstellern. Nur stellt im Larp keiner nen Kruft dar und im MA gabs auch keine, soviel ich weis. Meiner Meinung nach ist das genauso wie die Punks eine Sache des späten 20. Jhd. Auf Fantasyveranstaltungen gehen außerdem die Krufts nicht in ihrer Kleidung. Vieleicht ja sogar gar nicht. Aus Desinteresse? Und das ein paar schwarzgewandete, weißgeschminkte Leute, die mitten auf dem Rasen sitzen und sich gegenseitig zukiffen nicht zum MA gehören, sollte sogar der allerdümste Ist-Das-Feuer-Auch-Echt-Touri wissen. Gruß v. Arlen

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Eintrag #79 vom 10. Apr. 2001 18:46 Uhr Martin Uhlig  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Martin Uhlig eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Hadu, gute idee an sich - nur schließt Du automatisch ALLE gewandeten Besucher aus, auch möglicherweise korrekt gekleidete? Wenn nicht, stellt sich wieder die Frage WER kontrolliert den hc-Level? Und wo sind die Grenzen? Grüße, Martin alias
Konrad, Spielmann vom hohen Hause

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Eintrag #80 vom 10. Apr. 2001 19:17 Uhr Fabian Lange  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Fabian Lange eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Also erstmal ist die von Hadu im 77 genannte Formulierung nicht von ihm. Also alle Bezüge auf ihn (“wieso schließt Du..” “Da Du…”) sind nicht angebracht. Eine Regelung dieser Art finde ich nicht schlecht. Klar schließt sie alle aus. Aber das ist in dem Fall nur konsequent, da dann ebend keine Grenze gezogen werden muss. ßber unkonventionell gekleidete Personen (soll keinerlei Diffamierung sein), also z.b. Punks, Grufties, Männer in Frack, Frauen in Brautkleidern, Damen und Herren in Fetisch-Kleidung, will ich nicht sprechen, da zumindest diese Personen alle als 20-21 Jhdt. erkennbar sind. Ausgeschlossen werden sollen ja wohl pseudomittelalterliche Bekleidungen. Wenn ich jetzt da in meiner historisch korrekten Klamotte aufkreuzen wollen würde, dann würde ich mich dazu entscheiden in zivil zu gehen, da das ja wohl Wunsch des Veranstalters ist. Diese Regel soll doch nur ganz allein, und das steht sogar in ihr selbst drin, Vermischungen zwischen Darstellern und Besuchern verhindern. Die Darsteller werden vom Veranstalter geprüft und zugelassen um einen Anspruch durchzusetzen. Bei besuchern will man das nicht machen. Drum wird darum gebeten (!) doch in Bekleidung (20-21 Jhdt.) zu kommen die eine Vermischung sehr unwahrscheinlich macht. So meine Meinung dazu.
Fabian

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Eintrag #81 vom 10. Apr. 2001 19:26 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

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Grüß Euch, keine Ahnung, wie das diese Gruppe geregelt hat, aber wenns so wäre, na und? Man kann sich ja z.B. auch beim Veranstalter anmelden, bekommt eine Freikarte und fertig… Dieser Vorschlag unten gefält mir gut.Auch in Tonfall und Wortwahl.
Euer Haduwolff

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Eintrag #82 vom 11. Apr. 2001 09:06 Uhr Alexander Klenner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Klenner eine Nachricht zu schreiben.

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Das einzige, was mich an dieser ´Regel´ stört, ist die Formulierung, durch die es nur 2 Typen von Kleidung zu geben scheint. Fantasy oder 20/21 zivil. Ich würde den Text noch soweit erweitern, daß er auch auf den noch so ernsthaftesten Reenactor trifft. Z.B. “Wir bitten ebenfalls alle Reenactor / Personen mit historischer Kleidung/MA-darsteller / wasauchimmer in Kleidung des 20.-21. Jhd. zu erscheinen, da eine gruppenfremde, von uns nicht geprüfte Ausrüstung das von uns dargestellte Bild verzerren könnte.” So in der Art. Evtl noch einen Zusatz: “Personen oder Gruppen, die der Ansicht sind, zeitlich, regional und qualitativ in den von uns gesteckten Rahmen zu passen, können bei Intresse einen ´Musterungstermin´ (vielleicht nen besseren Begriff) vor der eigentlichen Veranstaltung ausmachen.” Wenn nämlich klar ist, daß dies ein Musterungstermin wird, bei dem die Gefahr besteht, warum auch immer als unpassend aussortiert zu werden, sollte jeder klar denkende Mensch zivile Kleidung dabei haben. Ob man diese Option geben will, kann man für jede einzelne VA selbst entscheiden. Bei der ´Belebung´ eines einzigen Hauses macht das wenig Sinn, bei einem ganzen Dorf könte es etwas bringen.
Gruß, Ivain

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Eintrag #83 vom 11. Apr. 2001 09:10 Uhr Dietrich (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Dietrich eine Nachricht zu schreiben.

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Moin, zusammen. Die von Haduwolff zitierte Textstelle gibt das bei Museumsveranstaltungen übliche und auch von uns (CoStG und 1476) angewandte Verfahren wieder; nur die darstellende Grupe und ihre Mitglieder agieren in historischer Kleidung, Besucher werden höflich, aber bestimmt gebeten, in “zivil” zu kommen. Und diese Einschränkung schließt ganz selbstverständlich sowohl Leute in “korrekter” Kleidung, als auch Larp´s aus. Grund: Ein Besucher, egal wie gut er auch gekleidet sein mag, kann nichts über die von uns dargestellte Lage und den Auftrag des Museums wissen. Also weiß er auch nicht, was er antworten soll, wenn ihn ein Besucher was fragt, und verfälscht dadurch unsere Darstellung. Oder er erzählt irgendeinen Quatsch, wofür ich ihn dann töten müßte :-) In der Praxis wird also an der Kasse Besuchern in exotischer Kleidung nahegelegt, doch sein Outfit zu ändern, wenn er in´s Museum möchte. Widersteht er diesem Ansinnen, haken Museen meistens nicht weiter nach, da diesen natürlich an Besuchern gelegen ist. Nächstes Hindernis ist dann unsere Torwache. Dort wird das Ansinnen wiederholt; immer natürlich unter Angabe der Gründe für unsere Vorbehalte. Widersteht er immer noch, gibt es zwei Möglichkeiten: 1. Die Klamotte ist dermaßen neben der von uns dargestellten Epoche, daß wir den Besucher zwar reinlassen, ihn aber bei jeder Gelegenheit auflaufen lassen (“Was macht DER denn hier? Wie ist der aus seiner Gruft entflohen?” “Nein, werte Besucher, die gehören nicht zu uns. Sieht man doch schon an den Klamotten.”). Meistens verlieren die Kreuzritter oder Elfenkrieger oder Zauberer schnell die Nerven und entfliehen unter Absingung ritueller Gesänge (“So eine doofe Veranstaltung! Arrogantes Pack! Unfreundliches Gesindel! Die haben bestimmt keinen Spaß, so wie wir!”) 2. Die Besucher tragen Klamotten, die optisch zu den unseren passen; damit haben sie dann ein Gespräch mit unserem Captain gewonnen. Der erklärt ihnen kurz die Lage, prüft ihr Grundwissen und ihre Einstellung und gestattet ihnen dann meistens, vor Ort zu bleiben. Bedingungen: Klappe halten und mitspielen. Sie dürfen also rumlaufen und lagern, sich mit unseren Leuten unterhalten und sich als Besucher der Burg (oder des Museums) fühlen. Aber wenn sie etwas gefragt werden, daß sie wirklich nicht wissen, oder wenn sie nach ihrer Gruppenzugehörigkeit befragt werden, müssen sie sich outen bzw. die Besucher zu einem von uns weiterschicken. Nette Sitte bei uns: Gelegentlich nehmen diese Gäste eine Einladung zum Essen an. Was die meisten nicht wissen: Die reinigung der Kochkessel und der Küche obliegt immer den Rekruten und den Gästen……
Dietrich

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Eintrag #84 vom 11. Apr. 2001 10:50 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

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Tja, Dietrich, auch hier gilt, der gute Ton macht die Musik. Und daß ich Dir für ein paar aufklärende Worte damals ja sehr dankbar bin, weißt Du ja. Mein ganzer ßrger damals mit der I.G. Wolf bei der Vorstellung in Düppel - denn da ist es mehr oder weniger genau so abgelaufen - hätte nicht sein müssen und ist mir heute nur noch peinlich. Und da ich inzwischen die Seiten gewechselt habe, hier noch mal meine Bitte: Leute, achtet die Spielregeln der Museumsveranstaltungen! Das sind keine Märkte!!! Geht in zivil hin und lernt was, aber läßt euren Kram zu Hause. Tja, so spielt das Leben. Damals regte ich mich auf, daß ich nicht mitspielen durfte. Heute rege ich mich über merkwürdige Gestalten auf, die unangemeldet bei uns mitspielen wollen. Jedenfalls sollte auch hier in dieser Diskussion klar zwischen Regeln für eine Museumsveranstaltung und einem Markt oder Heerlager UNTERSCHIEDEN werden, sonst wird das nichts! Joachim

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Eintrag #85 vom 11. Apr. 2001 12:50 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

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Grüß Euch, weshalb sollten solche Regeln nicht auch auf Märkten gelten, die mit handverlesenen Ständne ausgestattet sind? So auf Burgen usw, wo es nicht um 100000 Besucher geht?
Euer Haduwolff

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Eintrag #86 vom 11. Apr. 2001 15:30 Uhr Fritz Pascual  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Fritz Pascual eine Nachricht zu schreiben.

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Hi, sicherlich hat der Großteil der Märkte noch lange nicht die Qualität wie eine Museeumsveranstaltung, aber man könnte ja etwas dran tun. Zum einen wäre eine Besucherregelung sicherlich sehr hilfreich (neben anderen, darstellerbezogenen Regeln die erstmal konsequent erfüllt sein müssen). Sollten einige Märkte es tatsächlich schaffen auch nur annähernd an die Qualität einer Museeumsveranstaltung heranzukommen, so wäre das schon mal ein riesen Schritt in die richtige Richtung. Gruß
Fritz von Würselen

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Eintrag #87 vom 12. Apr. 2001 07:33 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

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Morgen Hadu! Antwort: Weil ein Markt nie eine Museumsveranstaltung sein kann! Die Zielsetzung ist eine ganz andere! Man könnte aber eine Museumsveranstaltung aufziehen, die einen Markt beinhaltet. Aber der hätte dann nicht mehr viel mit einem Markt, wie wir ihn kennen (und fürchten)zu tun, da ein Markt im MA nun mal ganz anders aussah. Das soll nun aber nicht heißen, daß man sich um das Niveau von den heutigen Märkten nicht kümmern soll, ganz im Gegenteil. Von daher ist der Ansatz, sich einige Spielregeln von guten Gruppen und Museumsveranstaltungen abzukupfern prinzipiell schon nicht verkehrt, man muß diese Regeln aber etwas adaptieren, damit sie auf einem Markt angewendet werden können. Schließlich will man mit der Sache ja auch vielleicht noch ein paar Mark verdienen. Joachim

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Eintrag #88 vom 12. Apr. 2001 11:58 Uhr Fritz Pascual  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Fritz Pascual eine Nachricht zu schreiben.

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Täch, Darum gehts doch. Soviel ich hier mitbekommen habe legen die allerwenigsten (zumindest hier im TV) noch großen Wert auf den “Markt wie wir ihn kennen und fürchten”. Markt kann nie eine MuseumsVA sein ist richtig, weil die Händler sicherlich auch Sachen an die Besucher verhökern wollen und dafür gerne mit DM bezahlt werden (und nicht mit Pfennigen von 1154 oder so). Man kann sich aber der MuVA annähern. Was die Ware angeht kann man sich bestimmt auf zeitlich korrekte Waren beschränken, die sind auch nicht schlechter oder teurer als der Ramsch der auf den üblichen Märkten verjubelt wird. Bei den Kommerzmärkten ist das bestimmt etwas schwieriger den Leuten Klamottenvorschriften zu machen. Wenn der Veranstalter da großartig aussiebt, dann is er irgendwann bankrott. Bei den kleineren Märkten, die der Veranstalter für +-0 macht denke ich daß Keinem die Kleidungsvorschrift wehtut. Dafür bezahlen die Touris auch nicht 20 sondern 5 Mark. Gruß
Fritz von Würselen

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Eintrag #89 vom 12. Apr. 2001 19:07 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

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Naja, Fritz, um einen relativ korrekten MA-Markt herzustellen bedarf es ein wenig mehr als nur den richtigen Artikeln. Da kann man mit Schlamm und Scheiße anfangen und hört dann beim Schlachter oder Holzlieferanten auf. Sowas tut sich jedenfalls kein nichtmittelalterlicher Mensch an. Dreck an den Lackschuhen, empfindliche Nase, vor den Augen geschlachtete Hühner und dazu noch Baumstämme…Nichts für den Mensch von heute. Gruß v. Arlen

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Eintrag #90 vom 15. Apr. 2001 18:02 Uhr Fritz Pascual  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Fritz Pascual eine Nachricht zu schreiben.

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Naja, ich war zwar noch nie auf einer Museumsveranstaltung, aber da dort auch Besucher des 21.Jh. kommen wird da der Kot auch nicht bis zu den Knien stehen. Außerdem zeig mir doch bitte mal einen Markt der nicht gerade im Hochsommer ist, wo die Wiese sich nicht innerhalb von einem Nachmittag in ein Schlammloch verwandelt… Was die Hühnerschlachtung angeht: warum nicht? solang man den Besucher raushält und ihn nicht mit Tierköpfen bewirft. Ein Rind wird dort keiner schlachten und es wird auch keine in Kuhfladen gebackene Küchlein geben, da leider immernoch gewisse Gesundheitsvorschriften gelten. Und auf einen Markt wo es kein Feuerholz gibt gehe ich erst garnicht hin. Man will ja schließlich warm haben (soviel zu den unzumutbaren Baumstämmen). Zudem sag ich ja nicht das man ALLE Facetten des MA-Marktes abdecken muß. Nur sollte man sich auf das beschränken was damals üblich war und sich keinen Kartoffelsack überstülpen und ßkospielzeuge und Salzteigsimpsons verkaufen. Mit ein bißchen Einsatz von Allen wird sich da wohl was machen lassen. Wenn allerdings gleich jeder schreit :“Nein, kann ich nicht, will ich nicht, ist unzumutbar” werden die Märkte immer so scheiße bleiben wie sie jetzt sind. Und alle werden neidisch nach England gucken und sich fragen warum sie nicht so cool sind wie die Inselbewohner, die es ja offensichtlich zu wesentlich mehr bringen als wir “Krauts”. Gruß
Fritz

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Eintrag #91 vom 17. Apr. 2001 15:56 Uhr Mike Wendl  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Mike Wendl eine Nachricht zu schreiben.

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Hi zusammen! So, jetzt gehts rund. Erst mal folgendes: Ich (bin wohl wahnsinnig) interessiere mich für die Welt des MA. Soweit sogut. Jeder fängt mal an. Und ich BIN blutiger Anfänger. Aber: Meine Einstellung: Erst in die ßffentlichkeit, wenn man die darzustellende Person auch dazustellen in der Lage ist. Und zwar nicht nur optisch (A!). Deshalb meine Anwesenheit. Und nach einer guuten, laangen Lektüre der letzten 320 Eintäge mein Fazit: Was soll Das? Ihr hackt Euch den Schädel (im literarischen Sinn) gegenseitig ein und seid Euch doch irgendwie einig. In meinen Augen geht bei einigen die gewählte Rolle (und genau das ist sie) schon ein bißchen ins reale Leben: Hey, wir leben nicht mehr in einer totalitären Gesellschaft!!!! Ihr müßt niemanden zwingen, Eurer Meinung zu sein!! Wenn Euch großen A-Gurus die eine oder andere Veranstaltung nicht paßt, geht nicht hin und gut. Besser: Macht Euren eigenen Kram, anfangs klein, elitär und so weiter. ßndert die Einstellung durch Vorleben der eigenen Ideale, dann finden die richtigen Mitstreiter schon dazu. Meckern und nach allgemeinen Regeln schreien hilft nix und hat auch früher nix geholfen. Also tut was!!! Diese ganze Diskussion hätte mich fast abgeschreckt, aber jetzt erst recht (ich bin stur!). Ihr solltet mal überlegen, wie Ihr mit solchen Diskussionen bei Neulingen ankommt, die nicht so eine dick Haut haben und eine irgendwie geartete Gemeinschaft erwarten…… Sollten auch ein paar Wahnsinnige im Raum München existieren, könnt Ihr euch ja mal melden. P.S. Beschimpfungen (oder gar Hilfestellungen??) seitens derjenigen, die sich von meinem “Luftmachen” oben angesprochen fühlen bitte an meine Mail-Adresse. Gott zum Gruße, euer (sobald ich mich A-vorzeigen kann)
Michael

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Eintrag #92 vom 17. Apr. 2001 15:59 Uhr Mike Wendl  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Mike Wendl eine Nachricht zu schreiben.

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P.P.S Jaaaa, ich weiß, der drittletzte Absatz gehört auf den Markt….
Michael

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Eintrag #93 vom 17. Apr. 2001 18:22 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

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Wahr gesprochen, Michael. Bravo. Gruß v. Arlen

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Eintrag #94 vom 10. Jan. 2002 16:55 Uhr Klaus Eberhart   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Mein Senf dazu

Die Idee, schlecht gewandete nicht auf einen Markt zu lassen, finde ich gut.
(Nur die “schwarze Gemeinde” würde ich in ruhe lassen, die sehen nu mal wirklich so aus)
Würde entscheident dazu beitragen das der durchschnittsmarkt sehens wert wird und kein Kasperle Theater.
Türlich sollte für die Aktiven das selbe gelten, auch eine öffentliche “Vorwarnung” währe wohl nicht schlecht…….
ßber die sache mit die Hunde, Kinder und Zigaretten kann man sich ewig streiten.
Man kann sich auch darüber einig werden, das man sich zu gewissen Punkten, nicht einig werden kann………
Jetzt noch ne frage an alle die sich dafür ausgesprochen haben, das Larpis etc. draußen bleiben müssen.
Ist es euch auch schon aufgefallen, das vereinzelt von TV, Seiten von “MA” Gruppen gelinkt werden, die gerade mal den Larpstandart erfüllen ??
Ich für meinen Teil finde es weniger Sinnvoll, auf solche “Schundseiten” weiterzulinken.
Man muss die Springerstiefel und Lederhosen Fraktion, ja nicht unbedingt dabei “unterstützen” ihr Zerrbild vom MA in den weiten des WWW zu verbreiten.
Also kurz um, wenn also die Ausrüstung von Besuchern, einem mindest standart genügen müss, um reinzukommen.
Wieso dann nicht auch Netzseiten um gelinkt zu werden ?????
Ich weis das gehört jetzt nicht hier her, würde mich aber brennend interessieren.
auf Antwort hoffend
Der schreckliche Sven

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Eintrag #95 vom 11. Jan. 2002 09:14 Uhr Thomas (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Gute Frage!

Hallo Klaus,
das ist wirklich eine gute Frage! Vielleicht, weil wir gerne lachen und uns noch lieber richtig gepflegt aufregen… ;-)=
Aber im Ernst, liebe Admins: Schrott verbannen? Wenn ja, wer legt die Grenze fest? Schwieriges Thema…
Beste Grüße, Hve (Thomas)

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Eintrag #96 vom 11. Jan. 2002 19:16 Uhr Alexander Klenner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Klenner eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht off topic, aber wenn die Frage nunmal steht...

Bislang wurde unsere Linkliste ja nicht vor dem Einstellen geprüft.
Kategorien gibts auch nicht.
Die neue ist aber (noch) in Arbeit, dort wird besser unterteilt und auch geputzt.
Gruß,   Ivain

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