Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Vorsicht Bildzeitung!

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Eintrag #1 vom 08. Apr. 1999 15:06 Uhr ARES DE BORG   Nachricht

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Seid gegrüßt, Leute! Vor kurzem wurden wir von Deutschlands Massenverdummungsblatt angerufen, weil die einen Artikel über uns verbrechen wollten. Da wir natürlich keine Lust hatten, in einem 4-Letter-Paper verrissen zu werden, haben wir nicht angenommen. Falls man euch noch anrufen sollte: Geplant ist ein Artikel über “Mystik und Zauberei”, der dann in Bezug zur letzten Jahrtausendwende genommen werden soll. (Was dann von Bild wieder an Sensationsheischerei gemacht werden wird, kann man sich wohl denken!) Da ich mal denke, daß da von Euch sowieso keiner Lust drauf hat, sein Bild neben einem Pin-Up und einer TelefonSex-Anzeige wiederzufinden oder als “Ritter wie bei XENA” beschrieben zu werden, wollte ich nur mal fragen, ob allgemein einer von Euch schon schlechte Erfahrungen mit irgendwelchen Medien gemacht hat. Würde mich mal interessieren. Dank Tschau ! Oliver Borgwardt Herbularius e.V

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Eintrag #2 vom 08. Apr. 1999 17:23 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

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Hallo Oliver! Meine Gruppe konnte durch Zufall im Februar ein Blatt in die Hände bekommen, daß sich “Wochenend” nennt und dessen Inhalt das Thema Sex mit vielen bunten Bildchen behandelt. In der Mitte der Zeitung war dann ein zweiseitiger Artikel vom “Mittelalter in Deutschland”, ebenfalls mit vielen bunten Bildchen aus einem der Hillermärkte. Unter anderen bekannten Gesichtern mußten wir auch unseren Barden dort finden. Tatsache ist, daß der Reporter von dieser Zeitung nicht nachgefragt hatte, ob irgendwer der Abgelichteten etwas gegen eine Veröffentlichung in o. g. Zeitung habe. Er hat einfach aus der Masse der Touris heraus seine Bilder geschossen. Soviel dazu. Mit Gottes Gruß v. Arlen

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Eintrag #3 vom 08. Apr. 1999 20:52 Uhr Philipp Klostermann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Philipp Klostermann eine Nachricht zu schreiben.

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Da krampft sich einem der Magen zusammen. Nur: die Jungs haben mehr Geld für einen Advokaten, als unsereiner, und damit in den meisten Fällen auch automatisch Recht. Schade, daß es keinen gerichtlichen Zweikampf mehr gibt! ;-) Philipp

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Eintrag #4 vom 08. Apr. 1999 22:11 Uhr Hans Joachim Oberländer  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Hans Joachim Oberländer eine Nachricht zu schreiben.

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Korrektur meine Lieben, frag mal deinen Hausanwalt der wird dir nämlich auf die Sprünge helfen dahingehend das es Präzedenzfälle gibt gerade für kleine Leute die kein Geld für so grosse Prügeleien haben. Gruss und Kuss Der Trossmeyster zu Tannenberg Julien de Thionville Hans-Joachim Oberländer

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Eintrag #5 vom 09. Apr. 1999 07:46 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

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Seid gegrüßt! Habe vor Jahren im jugendlichen Leichtsinn längeres Interview in Roßlau gegeben. Obwohl der Kerl auf Band mitgeschnitten hat, kam nur verdrehter Müll raus. Seitdem bin ich da sehr vorsichtig geworden. Ohne mein Wissen nannte mich ein befreundeter Ritter neulich in einem Interview. Die Schreiberlinge erhöhten mich in dem dann gedruckten Artikel gar zum Ritter des heiligen Grabes, na prima, da habe ich mir ja die Pilgerfahrt gespart. Im Ernst, diese Verdrehung ist ja fast noch harmlos aber in der Regel wird man durch die ganz bewußt verdrehten Artikel ins Lächerliche gezogen oder in eine Schublade geschoben, in der man sich nicht gut aufgehoben fühlt. Deswegen lehnen wir in letzter Zeit Interviews strikt ab. Denkt doch mal an den längeren Artikel in der Visier so vor ca. 2 Jahren. Habt Ihr Euch und Eurer Interesse am MA da wiedergegeben gefunden? Letztes Jahr wurde ich von Berliner Fernsehsender regelrecht über den Markt verfolgt, die wies ich aber barsch ab (schon weil sie gerade Emma Peel abgesetzt hatten). Bei allzuviel Aufdringlichkeit: Ausgestreckte Klinge kurz vor Objektiv gestoppt bewirkt zumindest bei Kameramännern wahre Wunder. Dieses Problem mit Presse & Co. betrifft übrigens nicht nur die MA-Szene. Aus meinem privaten und beruflichen Umkreis weiß ich, daß so etwas leider die Tagesordnung zu sein scheint. Auf der anderen Hand weiß ich aber auch, daß einschlägig bekannte MA-Läden in Berlin schon öfter von der Presse heimgesucht wurden. Und das war immer gute Werbung - auch wenn der Artikel noch so voller Peinlichkeiten war. Joachim von Rudow

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Eintrag #6 vom 09. Apr. 1999 07:48 Uhr Christiane   Nachricht

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Soweit ich das mitbekommen habe, dürfen solche Fotos - auch ohne Zustimmung des Abgelichteten - veröffentlicht werden, sobald mehr als 3 Personen auf dem Bild zu erkennen sind oder man auf einem Markt mit einem Verein vertreten ist. Bitte nagelt mich nicht fest was die Gesetzeslage da korrekt vorschreibt oder wie es exakt formuliert ist, aber so ein Fall ist in meinem Bekanntenkreis schonmal aufgetretet. Ich frage einfach mal nach… Am Besten scheint es, daß wenn man den Fotograf sieht, ihn aufragt von welchem Blatt er/sie ist und dann die Veröffentlichung unter Androhung zu verbieten, das schreckt zwar nicht viele ab, aber man hat etwas in der Hand. Gruß Aislinn

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Eintrag #7 vom 09. Apr. 1999 08:25 Uhr Dietrich (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Dietrich eine Nachricht zu schreiben.

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Moin zusammen. Aislinn hat recht; wenn man sich bei einer öffentlichen Veranstaltung aufhält, verliert man das Recht auf´s eigene Bild. Ich wäre vorsichtig mit dem Bedrohen von Reportern, erst recht mit dem, was Joachim vorgeschlagen hat, es sei denn, ihr wollt euch mit geschwungener Plempe und eindeutig feindseligen Absichten auf Hochglanz oder sogar im Fernsehen wiederfinden. Was könnte man zu solch einem Foto oder Filmchen für Untertitel finden! Einfach ignorieren, sach´ich immer. Dietrich

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Eintrag #8 vom 09. Apr. 1999 09:07 Uhr Christian G.   Nachricht

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Moin, moin! sieht so aus als könnte ich hier auch mal etwas beitragen! *sich freuender Newbie* Hier kommen die einschlägigen Paragraphen aus dem Kunsturheberrechtsgesetz (BGBl. I S.469): § 22 Recht am eigenen Bilde Bildnisse dürfen nur mit Einwilligung des Abgebildeten verbreitet oder öffentlich zur Schau gextellt werden. Die Einwilligung gilt im Zweifel als erteilt, wenn der Abgebildete dafür, daß er sich abbilden ließ, eine Entlohnung erhielt. (…) §23 Ausnahmen zu §22 (1) Ohne die nach §22 erfoderliche Einwilligung dürfen verbreitet und zur Schau gestellt werden: 1. Bildnisse aus dem Bereiche der Zeitgeschichte; 2. Bilder, auf denen Personen nur als Beiwerk neben einer Landschaft oder sonstigen ßrtlichkeit erscheinen; 3. Bilder von Versammlungen, Aufzuügen und ähnlichen Vorgängen, an denen die dargestellten Personen teilgenommen haben; 4. Bildnisse, die nicht auf Bestellung angefertigt sind, sofern die Verbreitung oder Schaustellung einem höheren Interesse der Kunst dient. (2) Die Befugnis erstreckt sich jedoch nicht auf eine Verbreitung oder Schustellung, durch die ein berechtigtes Interesse des Abgebildeten oder, falls dieser verstorben ist, seiner Angehörigen vereltzt wird. Soweit dazu. Kurz: Wer auf einer _öffentlichen_ MA-Veranstaltung herumläuft, muß damit rechnen, fotografiert zu werden. Und solange daraus keine Nahaufnahme wird, gib´ts wenig Möglichkeiten, das zu verhindern. Und vor allem: Bddroht keine Fotografen - das bringt möglicherweise richtig ßrger. Ausnahmen: 1.) Ihr seid Polizisten - die dürfen das (sogar Kamera wegnehmen) 2.) Ihr stammt aus dem dt. Hochadel (dann müßt ihr lediglich eine Monegassen-Prinzessin heiraten ;-) ) Vor allem wegen der unklaren Rechtslage bei Schwertern etc. auf MA-Veranstaltungen würde ich mich davor hüten, diese gegen die Presse zu richten. Viele Grüße Christian (der hofft, auch ´mal was Gutes über Journalisten zu lesen)

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Eintrag #9 vom 09. Apr. 1999 09:50 Uhr Jörg Bellinghausen  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Jörg Bellinghausen eine Nachricht zu schreiben.

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Moin! Das Recht am eigenen Bild ist eine ziemlich komplizierte Sache. Meines Wissens ist es grundsätzlich unzulässig, jemand ohne seine Erlaubnis zu fotografieren oder ein Gespräch auf Tonband aufzuzeichnen (Recht auf informationelle Selbstbestimmung, fußt auf dem allgemeinen Personlichkeitsrecht, Art. 2 GG). Hierzu gibt es aber Ausnahmen, -z.B. öffentliche Verabstantungen- die aber auch nicht alles erlauben. So etwas muß immer im Einzelfall geprüft werden. Für eine detailliertere Auskunft sollte diese Frage mal bei www.foren.recht.de gestellt werden. Mit dem Bedrohen eines hartnäckigen Fotografen wäre ich allerdings auch seeehr vorsichtig… Gruß Jörg

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Eintrag #10 vom 09. Apr. 1999 10:34 Uhr Dr. Frank Dierkes  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Dr. Frank Dierkes eine Nachricht zu schreiben.

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Nur kurz: Oliver, wir sprechen uns noch! Frank Dierkes

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Eintrag #11 vom 09. Apr. 1999 10:44 Uhr Henry   Nachricht

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Guten Morgen! Die meisten von uns betreiben ihr Hobby für die ßffentlichkeit. Jaja, nicht alle, bei einigen ist es auch Selbstzweck - schon klar. Und die Medien im Allgemeinen sind nunmal eine Spielart dieser ßffentlichkeit. Deswegen möchte ich sie hier nicht generell verteufeln. Ich habe bereits mit etlichen solcher Leute zusammengearbeitet. Die Artikel, Radio- oder TV-Berichte, welche hinterher raus kamen, waren nie so wie ich es gemacht hätte, aber im Prinzip hatten sie stehts eine positive Wirkung. Vor allem muß man mit den Leuten reden und versuchen herauszufinden, wie der einzelne Reporter/Kameramann zu uns steht. Da gibt es wirklich himmelweite Unterschiede. Wenn der unser Hobby schon peinlich/lächerlich findet - klar ablehnen. Aber die meisten sind echt interessiert und hinterher kommt auch ein halbwegs brauchbarer Beitrag rüber. Im Sommer 97 hatten wir eine Woche lang ein Team vom Bayerischen Fernsehen bei uns, die für die ARD gedreht haben. Ein super Team. Die waren eingespielt, hatten Spaß an der Sache, hochmotiviert, waren auch untereinander Freunde, kurz: es hat viel Spaß gemacht mit ihnen zu arbeiten und das Ergebnis war ok. Zum Vergleich: Gerade letztes Wochenende hatten wir ein Team vom NDR da, die uns in einem Museumsdorf gefilmt haben. Das Team war scheiße. Untereinander Rivalität, keinerlei Interesse an unserer Sache, an keine Absprachen gehalten, schlecht vorbereitet. Und entprechend war der Bericht. Der Artikel über uns (Wikinger) im Visier von 92 (glaub ich) war auch nicht perfekt, aber er hat uns definitiv mehr geholfen als geschadet. Und wie kann man einem interessierten Neuling das eigene Hobby besser erklären, als mit einem Buch in dem man drin ist und das man ihm mitgeben kann? Also schaut Euch eure Reporter genau an, trinkt ´nen Kaffee mit ihnen und redet erstmal - lernt sie kennen. Wenn sie dafür schon keine Zeit haben, dann haben sie auch kein wirkliches Interesse! Grüße Sir Henry PS: Aber von der Bild-Zeitung würde ich die Finger wohl auch lassen. PPS: Die Medienleute kann man klasse mit ihrer eigenen Sprache (noch besser als die Marktsprache) auf die Schippe nehmen. Bsp: cooles Setting, geile Location, prima Atmo, noch ein paar “Histörchen” hier rüber. Tschü

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Eintrag #12 vom 09. Apr. 1999 11:01 Uhr Christiane   Nachricht

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Hallöle… Na gut, das mit der Androhung war ja nur ein Vorschlag, außerdem habe ich als Gemüsehändlerin nur ne Stange Lauch um mich zu wehren, also viel Flurschaden kann ich beim besten Willen nicht anrichten :-)) Aber es stimmt schon, man kann ohne weiteres mit den “Reportern” vernünftig reden und sie sogar für “die Sache” begeistern, also immer recht freundlich… *grins* *klick* Danke schön…

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Eintrag #13 vom 09. Apr. 1999 12:03 Uhr Thorsten (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thorsten eine Nachricht zu schreiben.

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Moin zusammen, kann mich Henrys Meinung nur anschließen. Am besten ist es schon vor dem Event mit der Presse zu sprechen, da es dann einfacher ist, sie abzulehnen oder sich vorzubereiten. In der SCA, Liverollenspiel, sowie im Papierrollenspiel habe ich schon Pressearbeit betrieben und wenn man´s vernünftig macht, kriegt man auch einigermaßen vernünftige Berichte raus. Wobei ein “lieb aber doof” Bericht immer noch um Längen besser und konstruktiver für die jeweilige Szene ist als ein Bericht in “Explosiv” oder einem ähnlichen, pseudojournalistischem Medium. Wenn man halt in die ßffentlichkeit geht, muß man mit so was leben, das gehört in unserer medial veranlagten Gesellschaft dazu. Ansonsten müßt Ihr, wie die SCA, abgeschlossene Events halten, wo man alles unter Kontrolle hat. Mit vernünftiger Vorbereitung hat man dann vielleicht sogar den Journalisten “bekehrt”. Is´ mir passiert, der Mann ist jetzt seit 4 Jahren Mitglied unserer Gruppe ;-) Wenn Ihr Infos, Kritik, Beiträge o.ä. zu diesem Thema habt wäre ich Euch verbunden, wenn Ihr Euch vielleicht bei Martin Kliehm (Martin.Kliehm@frankfurt.netsurf.de) meldet, der szeneübergreifend, also auch LARP, SCA, Papierrollenspiel, Tabletop etc., Presse- und Publikationsbeobachtungen betreibt und dabei schon einige Erfolge mit Verhinderung von Fehlinformationen im öffentlichen Bereich hatte. Bis dann Thorsten

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Eintrag #14 vom 09. Apr. 1999 12:59 Uhr Philipp Klostermann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Philipp Klostermann eine Nachricht zu schreiben.

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Wir haben das Recht zu schweigen. Alles was wir sagen, kann und wird im Bericht gegen uns verwendet werden. Wir haben das Recht auf einen Anwalt. Wenn wir uns keinen Anwalt leisten können oder wollen, haben wir halt Pech gehabt. Zum Thema “mit Reportewrn reden”: Man kann noch so gute Menschenkenntnisse haben, aber Reporter sind darauf geschult, die Leute mit gespielter Sympatie redselig zu machen, um ihnen später allerkräftigst in den Allerwertesten zu treten. Für ein Lokalblättchen haben wir auch schon posiert (Tannberg), das war harmlos. Philipp (In der Hoffnung, daß kein Reporter diesen Thread liest, um TV zu verreißen)

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Eintrag #15 vom 09. Apr. 1999 13:01 Uhr Gabriele Klostermann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Gabriele Klostermann eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo allerseits, ich glaube, das “Grundproblem” bei Journalisten ist die Tatsache, daß der jeweilige Journalist bereits *vor* dem Interview genau weiß, wo er hin will. Das Fazit der gesamten Reportage steht also meistens von vorneherein fest. Das gilt vor allem für große Zeitungen. Etwas anderes sind da Lokalreporter, die - vielleicht sogar freiberuflich - für ein Lokalblatt über den kleinen MA-Markt berichten. Denen kann man noch was erzählen. Aus eigener Erfahrung kann ich da nur Tannenberg ´98 anführen. Da war eine Journalistin erst beim “Troß des Freih. v. Arlen” und hat im Zusammenhang mit dieser Gruppe das Thema “A.” abgehandelt. Bei uns hat sie sich dann hauptsächlich für unser 7-Gänge-Menü ineressiert, obwohl ich duraus auch über “A.” und “alles selber gemacht” u.ä. gesprochen habe. Das Fazit, unsere Gruppe betreffend, war dann gewissermaßen, daß man auch im MA (-Hobby) nicht auf Bequemlichkeit verzichten will (dekadent geht die Welt zugrunde). Dafür war ein nettes Gruppenfoto von uns dabei. Es war alles in allem ein netter Artikel und werbewirksam sicherlich allemal. Bis ich den Artikel zugeschickt bekam, hatte ich allerdings ein durchaus mulmiges Gefühl (so nach dem Motto: ich bin gespannt, was die daraus macht). Also, Vorsicht geboten ist beim Umgang mit der Presse allemal und sei es nur um Mißverständnisse zu vermeiden. Gruß Gabriele

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Eintrag #16 vom 09. Apr. 1999 14:00 Uhr Thorsten (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thorsten eine Nachricht zu schreiben.

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Mion Phillip, wie schon in den Threads vorher gesagt wurde: wenn Du auf einen Markt oder eine ähnliche Veranstaltung gehst und Dich zur Schau stellst, muß Du nunmal damit rechnen, daß Du von den Medien beachtet wirst. Ein Musiker kann sich ja auch nicht beschweren, wenn ein Kritiker seine Musik nicht mag und verreißt. Das einzige, was man tun kann, ist, sowenig Angriffsfläche zu bieten, wie möglich. Ich habe schon geschafft, nur durch Reden mit “Explosiv”- oder “Bild”-mäßigen Reportern (ich rede in diesem Zusammmenhang nicht von Journalisten) ihr Interesse komplett von der SCA weg zu lenken, da es ja nicht “blutig genug” (O-Ton) bei uns zugehe. Eine Gruppe, die mit Fellen behängt, laut über Christen schimpfend und schwerterschwingend über den Markt zieht und danach nackt in den Zuber springt, zieht dagegen speziell diese Art “Journalismus” an. Das Problem ist dann halt, daß von diesen Einzelfällen auf die gesamte Szene geschlossen wird (nichts dabei gegen nackt-in-den-Badezuber-springen ;-). Es kann eigentlich nur helfen sich ein entsprechendes, “unangreifbares” Umfeld zu “bauen”, was aber dann auch teilweise in der Verantwortung der Veranstalter liegt. Manchmal glaube ich, daß sie ihre Märkte nach dem Motto “Schlechte Publicity is´ besser als keine Publicity” ausrichten. Als Marketing-Konzept ziemlich daneben :-) Bis dann Thorsten (den dieses Thema schon seit Jahren interessiert)

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Eintrag #17 vom 09. Apr. 1999 14:11 Uhr Thomas (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas eine Nachricht zu schreiben.

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Tach! Auch wir hatten schon mannigfaltigen Kontakt mit Presse und TV (nicht T-V ;-)). Allerdings bisher durchweg positiven (Glück gehabt). Gerade die Berichte im “Hessen Fernsehen HR” waren recht gut gelungen (dabei auch eine Live-Sendung in der man uns 100% hätte linken können). Auch Zeitungsartikel gingen im großen und ganzen, wobei man die üblichen, eher harmlosen Verdreher bzw. “Weglasser” oder “Hinzudichter” wohl akzeptieren muß. Es hat sich für uns von Vorteil erwiesen, immer einige Kopien eines vorgefertigten Pressetextes und/oder unsere farbigen Handzettel bereit zu halten, dann haben die alles nochmal schwarz auf weiß, wie man sich das vorstellt und sie dichten weniger. Ein Negativbeispiel (allerdings aus dem privaten Bereich) liefert (wer sonst?) die BLßD-Zeitung: Freundin und ich gehen zum American Football als Zuschauer und rein sportlichem Interesse. BLßD will meine Freundin interviewen. Frage Alter: 20 (ist schon ein paar Jahre her). Frage warum man hier ist: um guten Sport zu sehen und Spaß zu haben. Danach *klick* Photo und Tschüss. Montags stand in der BLßD unter dem Bild: Carmen (15) sagt: “Ich gehe hierher um die muskelbepackten Männer und ihre geilen Hintern zu sehen!” Soviel zur BLßD-Zeitung… Bis die Tage, HvE (Thomas)

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Eintrag #18 vom 09. Apr. 1999 14:20 Uhr Hilmar Becker  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Hilmar Becker eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Miteinander, zum Mitlesen der von Philip und Gabriele erwähnte Artikel ist hier (sorry für die fehlenden Umbrüche) www.home.foni.net/~hilmar-becker/presse.tx Sorry für die Umbrüche, warn Schnellschuß Auch hier lesen sich Zitate nur wie Zitate. Wörtlich wurde manches so nicht gesagt. Also, selbst gute und engagierte Journalisten schreiben doch, was sie wollen. Hilmar

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Eintrag #19 vom 09. Apr. 1999 14:46 Uhr Philipp Klostermann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Philipp Klostermann eine Nachricht zu schreiben.

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Thomas, Ich glaube, es macht auch einen Unterschied, ob man von irgendwelchen Privatsendern zerstückelt und ausgeschlachtet wird, oder ob öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten mit Bildungsauftrag über einen berichten. Soviel zu Hessischen Rundfunk. Thorsten, klar, wenn ich mich vor Publikum hinstelle und etwas besonderes zeige, muß ich damit rechnen, daß darüber berichtet wird. Nur habe ich keinen Einfluß darauf, wie, wenn der Berichterstatter nicht kooperativ ist. Es hilft NICHTS: meiner Meinug nach sind wir letztendlich alle der Presse ausgeliefert, und so etwas wie ein “unangreifbares Umfeld” gibt es nicht und kann es nicht geben. Philipp

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Eintrag #20 vom 09. Apr. 1999 14:55 Uhr Henry   Nachricht

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Hallo Philip! Du hast recht im Bezug auf öffentl. Veranstaltungen, sprich MA-Märkte. Aber ein “unangreifbares Umfeld” gibt es schon. Nichtöffentliche also Privatveranstaltungen ohne Publikum. Ich weiß, damit tut sich die HMA-Szene noch schwer, sie glaubt die Märkte wären ihre einzige Existenzberechtigung. Aber dem ist nicht so. Macht Lager, Treffen, Schlachten, Trainingswochenenden nur für Euch. Das macht rießig Spaß und ihr habt garantiert keinen ßrger mit den Medien. Die wissens nicht und kommen nicht und wenn doch seid ihr Hausherr und könnt sie höflich hinauskomplimentieren. Wir machen das seid Jahren und haben auf solchen “intern” Treffen definitiv den meisten Spaß. Ich denke es ist das selbe was Thorsten im Bezug auf die SCA meint. Grüße Sir Henry

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Eintrag #21 vom 09. Apr. 1999 15:16 Uhr Philipp Klostermann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Philipp Klostermann eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Henry, klar, in meiner Wohnung kann mir auch keiner. Nur: ein großer Teil von uns will ja die ßffentlichkeit. Wenn Du mal in unserer Homepage nachschaust, wirst Du folgende Formulierung finden: “… Ziel des Projektes ist es, die Ergebnisse der meist doch sehr theoretischen Arbeit in eine lebendige und anschauliche Darstellung umzusetzen und das Mittelalter so der breiten ßffentlichkeit nahezubringen. …” Da steht jedoch NICHT: “… um Reportern eine größere Angriffsfläche zu bieten. …” Zum Theame Reporter rausschmeißen: Ich habe noch nie einen Bericht gesehen, in dem die Tür vor der Kamera zugeschlagen wurde oder eine Aussage verweigert wurde, und dennoch positiv odewr neutral über das “Opfer” berichtet wurde. Philipp

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Eintrag #22 vom 09. Apr. 1999 15:30 Uhr Thorsten (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thorsten eine Nachricht zu schreiben.

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Moin Phillipp, das ein Großteil ßffentlichkeit will, glaube ich manchmal nicht, wenn ich mitkriege wie abfällig über Besucher geredet wird und wie bewußt historisch unkorrekt dargestellt wird, weil´s ja mehr Spaß macht ;-) Aber Du hast schon recht: auf dem Markt ist man “angreifbar”. Man kann sich höchstens schützen, indem man qualitativ und “denkemäßig” unpassende Gruppen nicht einlädt und auch bei den Besuchern aufpaßt. Mit “unangreifbaren” Events meinte ich halt die nichtöffentlichen, ´ne Thematik, die für mich als SCAler halt normal ist. Ich weiß nicht, Henry, ich habe mal gehört, daß bei öffentlcihen Wikiveranstaltungen Besucher, die sich “verkleidet” haben und dem allgemeinen Standard nicht entsprachen, gebeten wurden, die Klamotten abzulegen oder zu verstecken. Stimmt das? Bis dann Thorsten

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Eintrag #23 vom 09. Apr. 1999 15:55 Uhr Philipp Klostermann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Philipp Klostermann eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Henry, ich hatte gerade einen langen Beitrag als Antwort geschrieben, der ist aber irgendwie nicht angekommen. Schmoll! Sch…technik! Dann eben kurz: Wir und viele andere suchen die ßffentlichkeit und finden Befriedigung u.A. in der Bestätigung durch das Publikum. Außerdem führt es bestimmt nicht zu einer positiven Berichterstattung, den Reporter rauszuschmeißen. (Auch wenn der umgekehrte Schluß fast genausowenig zutrifft.) Philipp

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Eintrag #24 vom 09. Apr. 1999 16:19 Uhr Philipp Klostermann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Philipp Klostermann eine Nachricht zu schreiben.

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Moment, da isser doch wieder (die 23) hää? und ´ne Antwort vom Thorsten noch dazu! Moin Thorsten, klar gibt es immer ein paar Dumme, die die Lästereien über die Touris ernst meinen, und lieber Sindbad von Xenakules darstellen. Aber die machen doch nicht den Großteil aus. Vorsicht, die Diskussion droht in Richtung “Qualität der Darstellung” abzugleiten. Mein (vorläufiges) Fazit: ßffentlichkeit ist OK, die Touris wollen Informationen und Spass. Die Gefahr durch Berichterstattung muß man in Kauf nehmen, wenn man ihnen das geben will. Schlechte Darstellungen gefährden das Image der Szene, da sie Angriffsfläche für Reporter bieten. Idee: Man könnte (ähnlich dem Anfängerhandzettel) einen Handzettel “Tips für den Umgang mit Presse und Fernsehen” o.ß. erstellen. Das mindert die Gefahr, daß sich jemand dergestalt äußert, daß das Mittelalterhobby als Realitätsflucht, als paramilitärisch, irgendwie politisch oder sonst wie falsch dargestellt wird. Was haltet Ihr von der Idee? Philipp

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Eintrag #25 vom 09. Apr. 1999 16:42 Uhr Thorsten (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thorsten eine Nachricht zu schreiben.

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Moin Phillipp, halte ich für ´ne wirklich gute Idee. Laßt uns hier doch zusammen tragen, was alles rein kommen sollte. Wir müssen nur noch jemand finden, der´s dann zusammmen trägt - diesmal mach ich´s nicht ;-) Ich denke mir die Diskussion, in die´s beinahe abgeglitten wäre, würde sich auch eher um die Ambitionen der Darsteller drehen und weniger um die Qualität der Darstellung, die damit ja zusammen hängt. Ansonsten schon mal ein schönes Wochenende Thorsten

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Eintrag #26 vom 09. Apr. 1999 17:50 Uhr Philipp Klostermann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Philipp Klostermann eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Thorsten, erst einmal Danke für die Zustimmung, schönes Wochenende Dir auch. Ein Freund hat einen Fernsehbericht über die MA-Szene auf VC. Ich werde mal schauen, ob ich mir den für eine gründliche Analyse leihen kann. Das ist als Aufforderung an alle zu verstehen. Sammelt, was ihr in Presse und Fernsehen über die MA-Szene finden könnt. Berichtet an dieser Stelle, was Euch nicht gefallen hat, und bringt Vorschläge dar, wie solche Passagen durch die “Opfer” zu vermeiden sein könnten. 1. Vorschlag. 1) Es ist zu vermeiden, gegenüber Reportern oder Jornalisten kritische Worte über andere Gruppen zu verlieren. - Selbst wenn diese Strickkettenhemden und Latexschwerter tragen! Da fällt mir direkt eine Stelle in dem Bericht ein: Ein Befragter äußerte sich in etwa so: “… im Mittelalter gab es viel mehr Individualismus…” Abgesehen davon, daß das Quatsch ist, liefert diese ßußerung den Eindruck, daß der Typ gerne im Mittelalter leben würde. Das Mittelalter ist für den DIN-Fernsehkonsumenten die Zeit der Hexenverbrennungen und der Pest. Und das findet einer toll - na prost Mahlzeit! Das führt zu Punkt 2: 2) Sachlichkeit ist geboten. Es darf nicht der Eindruck der Realitätsflucht entstehen. Das ist ungemein peinlich und stempelt in den Augen der Zuschauer/Leser die ganze Szene als Psychopathen ab. Das heißt im einzelnen: a) Nicht vor Reportern vom Mittelalter schwärmen. b) Nicht sagen: “Ich bin …” sondern “Ich stelle … dar.” c) Religiöse Ambitionen, seinen sie heidnisch oder christlich, völlig verschweigen. d) weitere Vorschläge … 3) Lautäußerungen: a) Reden wie Scharping: Langsaaaaaam und deutlich b) keine Ironie! Aus dem Kontext genommen ist Ironie leicht misverständlich! c) Blos nicht nervös oder euphorisch werden! Beides moduliert die Stimme, das klingt furchtbar. d) etc… 4) etc… Ich hoffe auf zahlreiche Vorschläge. Vielleicht hat auch schon der eine oder andere ein entsprechendes Seminar besucht, und kann mehr dazu sagen als ich. Vielleicht ist auch der eine oder andere meiner Punkte Quatsch oder unwichtig. Aber es ist ein Anfang… Philipp P.S. Vielleicht ist es nicht schlecht, innerhalb der Gruppe Interviewsituationen zu üben. Jeder denkt sich gemeine Fragen aus. Diese müssen von anderen Gruppenmitgliedern beantwortet und protokolliert werden, um dann analysiert zu werden. Dabei sollte jeder die gleiche Ambition haben wie ein Reporter: Den Gegenüber möglichst falsch zu verstehen, ihm die Worte im Mund zu verdrehen, und falls eine Videokamera dabei ist, die peinlichste Stelle auf dem ganzen Band zu finden. Auch wenn das weh tut. Es dürfte vermeidbare Fehler aufzeigen.

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Eintrag #27 vom 09. Apr. 1999 19:22 Uhr Christian G.   Nachricht

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Moin, moin! Zu Philipp: Da stecken viele gute Ideen in Deinem posting! Vor allem die Sache mit der Realitätsflucht … Neulich konnte man in der WELT lesen wie´s damit kommen kann. Da wurde in einem Artikel über LARPS ein Spieler interviewt, der arbeitslos war und vom “Eintauchen in eine andere Welt” schwärmte. Und hinterher haben sich die Larpies über die fast schon zwingende ;→ Zusammenführung von Fakt und Zitat aufgeregt. Selber Schuld! Aber zurück zum Thema: Die Idee mit dem Interviewtraining ist echt gut. Ich durfte soetwas in meiner Ausbildung (Dipl.-Journ.) auch machen. Besonders reizvoll ist die Variante, in der der Interviewer 2 Minuten hat, um dem Interviewten eine bestimmte Aussage zu entlocken, die dieser nicht kennt. Hier noch ein paar Anregungen, falls eine Gruppe Pressekontakt bekommt: 1. Journalisten sind eitel. Sagt ihnen nicht, was sie schreiben sollen (sonst schreiben sie das Gegenteil), sondern pinselt ihnen den Bauch. 2. Journalisten sind Generalisten - sie wissen über unheimlich viel unheimlich wenig. Nehmt also Rücksicht, zumal es bei Journalisten den Spruch gibt: “Es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten!” 3. Journalisten sind häufig a)überarbeitet oder b)faul und daher dankbar, wenn man fertiges Material für sie hat. Ein kurzes Skript über das, was man so treibt, wird sicher gern genommen. Wenn´s gut ist, werdet ihr es sogar wortwörtlich wiederfinden. Und warum nicht fertige Fotos anbieten (farbe und s/w)? Damit spart sich der Fotograf ne Menge Arbeit und ihr habt die Kontrolle übers Bildmaterial. 4. Findet jemanden, der sich um die Journaille kümmert. Wen diese Person vorbereitet und kontaktfreudig ist (und nicht über Journos ablästert, s.o.), sollte das Risiko eines fatalen Berichts schon deutlich verringert sein. Gruß aus Hamburg Christian

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Eintrag #28 vom 09. Apr. 1999 23:21 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

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Ihr vergeßt dabei alle, daß es durchaus Journalisten gibt, die sich nicht zu erkennen geben und sich ihre Artikel zusammenreimen. Die Möglichkeit, dagegen etwas zu unternehmen, ergibt sich dann erst NACH der Veröffentlichung; also Juristisch. Und dazu sind (mal ganz ehrlich) viele von uns zu faul oder schrechen davor zurück. Fakt: Hin und wieder ist man ausgeliefert. Mit Gottes Gruß v. Arlen

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Eintrag #29 vom 10. Apr. 1999 01:55 Uhr Matthias Schlegel  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Matthias Schlegel eine Nachricht zu schreiben.

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Moin, moin ! Tja; das Problem mit der Presse … Ich kann darüber auch ein Liedchen singen, und das ist wörtlich gemeint - zumindest, wenn ich mit der Band unterwegs bin. Mann kann nicht mit ihnen leben, aber ohne sie auch nicht. Besonders nett wirds immer dann, wenn man nach 2 1/2 Stunden naßgeschwitzt von der Bühne kommt und die Jungs (oder Mädels)mit dem Diktiergerät im Anschlag bereits vor der Backstage warten. Auch wenn hier evtl. die ßberlegung angebracht erscheint ob es irgendjemandem auffällt, wenn ihr die Nervensäge an Ort und Stelle fachgerecht durch die Klospülung entsorgt, sollte man einige Grundregeln beachten. Christian hat dies in seinem Posting schon sehr deutlich beschrieben; ich möchte hier an dieser Stelle nur noch einige Punkte etwas ausführlicher behandeln : 1. Interviewtraining ist in jedem Fall sehr sinnvoll, zumal sich viele Journalisten gerne ihren “Favoriten” aus der Heerschar herauspicken … und das muß nicht immer der eigentliche “Pressebarde” sein ! 2. Auch Journalisten sind nur Menschen ! Es kann also passieren, daß ein Voluntär oder ein freier Mitarbeiter den Auftrag bekommt, der sich überhaupt nicht fürs MA interessiert. Seid auch zu diesem armen Knecht höflich und zuvorkommend, aber hinterlasst keine Schleimspur ! 3. Wenn ihr ein e.V. seid, besteht aufgrund der Gemeinnützigkeit eine gewisse Mitwirkungs- und Auskunftspflicht. Der bei Politikern standardisierte Spruch “Kein Kommentar” kann hier bei besonders hinterhältigen Zeitgenossen u.U. ernsthafte Folgen nach sich ziehen … kein Scherz; das ist einem Bekannten passiert, der diesen Spruch als Vorsitzender eines Angelvereins abgegeben hat. Das gab eine Abmahnung in Punkto “e.V.” und heftige Diskussionen … 4. Ein Presseinfo ist immer ein probates Hilfsmittel für Schreibfaule und Unwissende. Aber bitte nur mit Stil : - wenn Photos, dann Farbphotos ! - Schreibmaschinen mit klemmenden Großbuchstaben sind out … - zum Themenkomplex und der Darstellung passende Aufmachung. - keine Knitterkopien aus dem altersschwachen Bürogerät vom Scheibwarenladen um die Ecke ! Wer Hilfestellung bei der Erstellung eines Presseinfos benötigt, sollte einen guten Werbegrafiker kontaktieren. Wem ein 2-Seiten DIN A4 Blatt als Darstellungsfläche genügt, kann sich auch vertrauensvoll an mich wenden. Ich verdiene zwar damit meinen Lebensunterhalt, erkläre mich aber gerne bereit, für MA-Aktivitäten gegen Kostenerstattung (Papier, Toner, Porto)zu arbeiten. Bitte habt aber Verständnis; meine Antwort auf eine Email kommt prompt, die Abwicklung kann etwas dauern ! Das wars, Gruß Matthias

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Eintrag #30 vom 10. Apr. 1999 12:08 Uhr Sascha Sturm   Nachricht

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Erst mal: Toll, was da binnen zwei Tagen zusammen getragen worden ist. Die Anmerkungen zum Recht am eigenen Bild und die Tips zum Umgang mit Journalisten sind klasse. Die Möglichkeit ßffentlichkeit von privaten Veranstaltungen fern zu halten habe ich durchaus auch schon schätzen gelernt. Wenn wir uns aber “zur Schau stellen”, wie wir das ja auf Märkten tun, dann denke ich ist der Umgang mit Medienvertretern durchaus notwendig. Wir sollten sicher darauf achten, daß kein Zerrbild von der MA-Szene entsteht. Was der Journalist letztendlich berichtet, wird wohl immer auch von seinem Verständnis und seinr eigenen Meinung abhängen. Sonst wären Zeitungen ja sicherlich ein gutes Stück langweiliger. Was die “gespielte Sympatie” des Journalisten angeht sollte sich Oliver, als Eröffner dieses Themas, ja ganz gut auskennen, läßt Dich doch gerade selbst dazu ausbilden;-) Um so mehr bin ich verwundert, daß Du die Blöd so total ablehnst, eigentlich solltest Du doch wissen, für wie viele Menschen sie (leider) das einzige Printmedium ist, das sie in ihrem Leben in die Hand nehmen. Wäre es da nicht interessant, auch hier eine geeignete ßffentlichkeitsarbeit zu führen? Das auch an Dich, als Herold des Herbularius. Denn, den von Dir hier behaupteten Beschluß, nicht mit der Bild am Sonntag zu arbeiten, gibt es ja schlichterdings nicht. Ganz im Gegenteil, die Mehrheit des Vereins überlegte zuletzt, eine ßberdachte Zusammenarbeit auch mit dieser Art von ßffentlichkeit. Herzlichen Gruß Alexander von Dorpmunde (Sascha Sturm Pfennigmeister des Herbularius)

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Eintrag #31 vom 10. Apr. 1999 21:43 Uhr Dr. Frank Dierkes  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Dr. Frank Dierkes eine Nachricht zu schreiben.

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Tach auch! Ich finde besonders die Idee eines Zusammentragens von Erfahrungen mit den Medien in Wort und Abbildungen schätzenswert und notwendig. Mir fiel besonders bei einigen Presseterminen auf, daß die Journalisten sehr dankbar für einige herausgehobene Begriffe sind, mit denen sie ihren roten Faden des Artikels bilden können. Da kann ein vorgefertigter Text Wunder wirken, ebenso Dokumentationsphotos (die helfen auch bei einem verregneten Pressetermin die Laune heben). Ein geregelter Umgang mit den Vertretern der Presse erscheint mir sehr notwendig, da nur Aufklärung helfen kann, Mißverständnisse zu beseitigen. Journalisten sind auch nur Menschen, die sich nur schwer von ihrer Vorstellungswelt lösen und (leider) viele Themen aus Zeitdruck nur streifen können. Mir persönlich ist auch aufgefallen, daß es immer “aus dem Wald herausschallt, wie hineingerufen wurde”, d.h. wenn man von vornherein genau klar stellt, was an Informationen an die Presse bei Interviews vermittelt werden soll, sehe ich kaum Probleme, auch mit sog. “Massenmedien” zu agieren. Ich muß mich nur über die Herablassung wundern, mit denen manche Journalistik-Azubis auf erfahrene Journalisten von Zeitungen mit hoher Auflage reagieren meinen zu müssen. Ich würde mir vom Herold des Herbularius - Oliver - wünschen, nicht den Eindruck des “Kollegenneides” erwecken zu wollen, sondern auch hier konstruktive Zusammenarbeit zu pflegen. Den vereinsgültigen Beschluß den Oliver anführt, auf die Anfrage einer Journalistin der Bild am Sonntag abschlägig zu reagieren gibt es nicht. Daher sind weitere ausführliche Gespräche geführt worden, die die Zielintention des Artikels - nicht etwa “Mystik und Zauberei”, sondern Oberthema “Nahendes Jahr 2000” - herausstellte. Von daher sehe ich die Möglichkeit und Herausforderung, auch mit dieser Art Medium einen - stark regelmentierten - Umgang zu pflegen und ggf. ein Interview zu geben. Hermann de Monasterium Frank Dierkes 2. Vorsitzender des Vereins “Herbularius”

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Eintrag #32 vom 12. Apr. 1999 08:04 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

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Ach Kinder, legt mal nicht jedes Wort von mir auf die Goldwaage, so von wegen mit Schwert vor Kamera rumfuchteln. War selber mal auf einem Bein Kameramann und weiß, was so ein Objektiv kostet. Außerdem bin ich der letzte, der dann abends schwertschwingenderweise in der Berliner Abendschau bewundert werden will. So was zieht die Szene nur ins falsche Licht. Manche Reporter sind aber wirklich zu aufdringlich und denen muß man meiner Meinung nach schon deutlich zu verstehen geben: Jetzt ist Schluß. Bisher gelang das noch immer durch einige deutliche Worte. Die verstehen das teilweise gar nicht, daß man nicht ins Fernsehen/Zeitung will. Sind dann regelrecht sauer. Also, nicht immer alles ganz ernst nehmen, was ich hier so zwischen die Zeilen quetsche. Gruß Joachim von Rudow

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Eintrag #33 vom 12. Apr. 1999 12:26 Uhr Oliver Borgwardt  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Oliver Borgwardt eine Nachricht zu schreiben.

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Zu Frank und Sascha: FAKTUM A: Der gesamte Wulfener, Gelsenkirchener und Dülmener Teil des Vereins Herbularius, der über 50% der Mitglieder (und damit sehr wohl die Mehrheit) ausmacht, lehnt ein Erscheinen unseres Vereines in der BILD ab, da eine verzerrte Darstellung mehr als wahrscheinlich ist und wir nun wirklich nicht auf ein Printmedium angewiesen sind, das für offensichtliche Fehlmeldungen und Halbwahrheiten hinreichend bekannt ist. Insofern irrt sich mein mein durchaus immer noch geschätzter Kollege Sascha Sturm in diesem Punkt. FAKTUM B: Gerade weil ich den Ausbildungsweg zum Journalisten eingeschlagen habe, kann ich doch einigermaßen zwischen dem Berichtsstil von sog. “seriösen” Medien und Boulevardjournalismus unterscheiden. Die Herablassung, mit der Frank hier von meiner Person spricht, ist mir unverständlich. FAKTUM C: Bild ist sehr auflagenstark, das gebe ich zu, und hiermit hat Sascha recht. Ich sehe aber die Gefahr, daß uns ein versauter Bericht mehr schaden als nützen würde und möchte mich hier auf das deutlichste von einer Zusammenarbeit mit der Bild distanzieren. Zu guter Letzt: Der Threat basierte auf meinem zu diesem Zeitpunkt aktuellen Kenntnisstand, wonach ein Erscheinen in der Bild auch von der Hernener Vereinsschiene nicht mehr favorisiert wurde. Der übrige Teil des Vereines lehnt eine derartige Aktion nach wie vor auf das entschiedendste ab. Für eine weitere Diskussion stehe ich für Frank und Sascha bezüglich interner Fragen außerhalb des Internets zur Verfügung. MfG Oliver (Ares Hjaldar de Borg)

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Eintrag #34 vom 12. Apr. 1999 12:36 Uhr Gabriele Klostermann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Gabriele Klostermann eine Nachricht zu schreiben.

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Hi Oliver, hi Frank, hi alle anderen, Also, der B…-Zeiltund distanziert gegenüber zu stehen, ist sicher nicht verkehrt. “Katarina Blum” und Sprüche wie “Mann fiel in Fleischwolf! BILD sprach zuerst mit der Frikadelle” sind zwar fiktiv, kommen aber sicher nicht von ungefähr. Ansonsten noch ein Tip am Rande für Oliver und Frank: Ihr solltet eure Vereinsinterna auch intern besprechen. Wenn ihr schon so besorgt auf euer Image nach außen achtet: das hier hat bestimmt nicht die positivste aller Wirkungen. Nichts für ungut Gabriele

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Eintrag #35 vom 13. Apr. 1999 10:59 Uhr Herbert Brehm   Nachricht

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Guten Morgen! Bild hat viele Leser, die so eine Morgenlektuere brauchen um fuer den ganzen Tag Gespraechsstoff haben. Wenn nun es nun ums Mittelalter geht, so muessen halt also alle Klischees benutzt werden, wie z. B. Ritter die wild mit dem Schwert um sich schlagen, das traegt mit dazu bei die Auf- lagen zu steigern. Wer das moechte bitte, vielleicht gibt es einige, die meinen eine schlechte Presse ist besser als keine. Vielleicht sollte man vorher das Schmerzensgeld sprich Honorar aushandeln und dann ganz im gelben Gewand (man hat sich prostituiert wenn ich das mal polemiscb fest- stelle) auf den Maerkten herumlaufe. Das beste scheint immer noch die Lokalpresse zu sein, die berichten wollen, was bei ihnen daheim so alles geschieht und die einen festen A bokreis haben. gruss Herbert

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Eintrag #36 vom 13. Apr. 1999 12:31 Uhr Udo Brühe   Nachricht

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Was nützt uns all die gesunde Zurückhaltung bei den Medien der unterschiedlichsten Coleur, wenn es innerhalb der Szene Medien- Geile gibt, die ihren Rüssel in jedes Objektiv und Mikro halten? Die wird es immer geben, man kann sie natürlich nicht aussortieren…irgendwie wird man immer mit ihnen über einen Kamm geschoren werden. Traurig aber unumgänglich!

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Eintrag #37 vom 14. Apr. 1999 00:40 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

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Hallo Gabriele, Gräfin v. Salm! Lese bitte nochmal genau “Katharina Blum”! Böll hat darin angemerkt, daß diese Geschichte nicht fiktiv, sondern Tatsachen entspricht und nur der Name der Person sowie der “Zeitung” geändert worden ist. Viele Grüße an alle von Tempora Nostra v. Arlen

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Eintrag #38 vom 14. Apr. 1999 08:39 Uhr Michael E. Wolf   Nachricht

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Nach einer Woche Leipziger Buchmesse und einer Woche Ingelheim und zwei Dutzend weiteren Auswärtsterminen bin ich ganz schön überrascht. ßbrigens weiß ich, daß die Bildzeitung ihre Informationen nicht zuletzt aus diesem Forum hier holt. Die BILD hat auch viele verschiedene Ausgaben. So soll morgen, 15. April, eine Doppelseite zum Thema Historische Themenfeste in der Rhein-Main Ausgabe (Mainz-Wiesbaden ) erscheinen. Wir brauchen die Presse, gar keine Frage. Christian widerholte ganz richtig die Gesetzeslage, wenngleich die Auslegung Jörg noch nicht ganz klar ist: Wer sich in die ßffentlichkeit begibt, kommt darin um. Wer an einer öffentlichen Veranstaltung und das auch noch in “Verkleidung” und so würede das jeder Richter sehen, teilnimmt, ist eine Person des öffentlichen Lebens. Nicht gerade eine “absolute”, aber eine “relative” oder auch “vorrübergehende” genannt. Machtr unmißverständlich klar, daß ihr nicht auf daß Foto wollt - vorher. Am Badezuber fragen Journalisten eigentlich immer. Nur der gemeine Touri meint, Fotos in jeder Lage machen zu dürfen. Die Idee mit dem Handzettel für den richtigen Umgang mit der Presse finmde ich eine gute Idee. ßber unsere Veranstaltung in Ingelheim gab es am Dienstag nach Ostern in Der BILD zwei Fotos (Zuber und Turnier). Der Umgang ist nicht leicht, nicht nur mit der BILD. Verena Feldbusch wird demnächst für Veronas Welt auf einer dieser MA-Feste auftauchen, Jürgen von der Lippe sucht über seine Casting-Agenturen ständig Leute, die er - seriös natürlich - vorführen kann und rund zwei Dutzend andere Agenturen und Sender melden sich regelmäßig bei uns, um an Adressen und Namen von Leuten zu kommen, die gerne einmal bei Meiser, Arabella, Verona und Peep teilnehmen. Und das Mittelalter beteiligt sich immer wieder gerne: Dreyfuß, bekannter Gaukler war in Peep, Vieweg, bekannter Mittelalter-Wisser, vergißt im Fernsehen den Vornamen des Herausgebers von Karfunkel - nee, den Namen des die Ritter beschützenden Erzengels natürlich, …. Die Liste ist lang. In Geolino, der Kinderzeitschrift von GEO ist vor wenigen Tagen auch wieder ein Artikel erschienen und in der Zeitschrift Mücke ebenso. Und niemals hat mir gefallen, was da übers Mittelalter, über unsere Feste und unsere Szene geschrieben stand. Am wildesten waren mal die unrecherchierten Blödheiten, die der Spiegel veröffentlichte. Man hat wenig Chancen zur Richtigstellung, weil immer gerade noch legal geschrioeben wird - übrigens auch in Karfunkel. Alles heikel. Aber an einem Handzettel für den Umgang mit der Presse würde ich mich beteiligen und meine Erfahrungen einfliessen lassen - wenn Interesse daran besteht. Treff in der Redaktion oder in der Taverne… Miwo

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Eintrag #39 vom 14. Apr. 1999 09:46 Uhr Gabriele Klostermann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Gabriele Klostermann eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Christoph, ich muß zugeben, ich hab´ die “Kathrina Blum” nicht gelesen, sondern als Spielfilm im Fernshen gesehen, das hat mir gereicht (ich konnte ca 3 Monate keine B…-Zeitung sehen, ohne dabei Wutanfälle zu bekommen ;-)). Davon abgesehen denke ich, daß für Verfasser von Büchern durchaus ßhnliches gilt wie für Verfasser von Zeitungsartikeln: die meisten haben eine ganz bestimmte Intention. Hätte Springer die Geschichte der “Kathrina Blum” aufgeschrieben, hätte das ganze sicher etwas anders ausgesehen. Deshalb sind auch bei Böll sicher fiktive Elemente vorhanden. Es wäre jedenfalls ungerecht, der B…-Zeitung zu unterstellen, daß sie immer und grundsätzlich mit solchen Methoden arbeitet. Gruß Gabriele

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Eintrag #40 vom 14. Apr. 1999 14:28 Uhr Patrick Schubert  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Patrick Schubert eine Nachricht zu schreiben.

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HAllo! Schön was ihr hier so alles an Tips zusammengetragen habt, doch muss ich mich wundern das noch niemand an die Flucht nach vorne gedacht hat. Ich persönlich bin im Zusammenhang mit Mittelalter zwar noch nicht mit der Presse zusammengestossen, das mag aber daran liegen das meine “Aktive” Zeit erst dieses Jahr beginnt… dennoch denke ich hier etwas beitragen zu koennen. Ich bin nämlich seit vielen Jahren Aktives Mitglied in einem Computerclub. Dort kommen wir oft mit der Presse zusammen. Egal ob auf Veranstaltungen oder zu Festen wie Weihnachten wo viele Computer verschenkt werden. Die Presseleute mit denen wir zu tun hatten waren allesammt in ordnung und die Berichte die es gab waren bis auf wenige fachliche ausreißer ok. Das liegt aber sicher auch daran, daß wir ´gelernt haben, das es besser ist die Presse von sich aus anzusprechen. Mann kann Jurnalisten nämlich durchaus selber kontaktieren und einladen. Diejenigen die dann kommen sind zum einen meist hoeher Motiviert als eoiner der halt dazu verdonnert wurde bei einer Veranstaltung aufzutauchen und zum anderen kann man bei der Kontaktaufname gleich auf das Thema einwirken. Wer jetzt glaub das sich da keiner für interessiert der teuscht sich, die meisten sind froh wenn man ihnen Story ideen liefert. Im falle unseres Clubs hat sich das so ausgeweitet das wir in Lokaler und Landesweiter Presse Artikel über uns hatten mit denen wir gut leben konnten. Auch das Radio hat sich daraufhin schon öfters gemeldet und Interviewpartner bei uns geholt. Alles in allem hat dies zu viel Werbung und zahlreichen interessenten für den Club geführt. So hatte jeder was davon, wir die neuen Leute und der Jurnaloist seine Story. Bei uns ging das sogar bis zum optimalzustand, das einer der Jurnalisten jetzt bei uns Mitglied ist. (Sie hat natürlich den Posten der Pressewärtin inne :) Alles in allem moechte ich hiermit rate auf die Presse positiv zuzugehen, dann ist der Artike auch wesentlich warscheinlicher so wie er sein soll. Von welcher Zeitung derjenige ist spielt eine eher untergeordnete rolle, wengleich die allerbesten erfahrungen mit lokalblättern gemacht wurden. Klaar sein sollte jedem, das er keinen guten Bericht erwarten kann wenn er den Bildreporter schon mit einer durchblickenden “scheiss Bild” einstellung empfängt. viele grüße Patrick.

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Eintrag #41 vom 14. Apr. 1999 15:18 Uhr Hilmar Becker  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Hilmar Becker eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Patrick, wenn einer was schreiben will, dann schreibt er das, egal was Du ihm an Fakten lieferst. Leider kommt dies auch bei “ernstzunehmenden” FAchzeitschriften vor. Da passiert es manchmal, daß ßpfel mit Birnen verglichen werden, und wenn der Autor eben lieber ßpfel mag, dann kommen die Birnen halt schlecht weg. Bei vorgefertigten Meinungen (um das Wort “Vorurtile” zu vermeiden) schaltet man nun mal auf selektive Wahrnehmung. Und wenn einer sich fest vorgenommen hat, daß die Mittelalterszene nur aus durchgeknallten bekifften rechtsradikalen Hippies besteht, dann wird auch so ein Artikel/Fernsehberich/ähnliches rauskommen. Zeigt mir eine Ausnahme, wenn Ihrs anders erlebt habt. Hilmar der natürlich gar keine Vorurteile hat.

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Eintrag #42 vom 14. Apr. 1999 16:12 Uhr Patrick Schubert  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Patrick Schubert eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Hilmar Das mag alles sein, aber genau das kann man meiner Meinung nach vermeiden wenn man selber auf die Presse zugehht (vorher ver Mail/Brie etc.) denn die Leute die dann AQntworten sind meist an der sache interessiert und von da her schon positiver eingestellt. Grüße Patrick

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Eintrag #43 vom 15. Apr. 1999 01:24 Uhr Kai (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Kai eine Nachricht zu schreiben.

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Ich kann Hilmar nur beipflichten! Denken wir nur mal an die Sichtweise der breiten Masse, so z.B. bei den Touris (ich hasse dieses Wort): geprägt von miesen Hollywoodfilmen und verkitschten historischen Romanen, haben sie ein Bild des Mittelalters, dem wir nur selten gerecht werden können (Vollplatte, Damen einzig als “Burgfräulein”, etc.) und wollen. Man wird kurzerhand zum Exoten erklärt, wenn man sich außerhalb des Karnevals “verkleidet”. Sowas sieht und sah man sich als Attraktion schon immer gerne an. Daher wundert es mich nicht, daß die Medien dieses Bild gerne bestätigen. Ferner habe ich den Eindruck, daß eine, ähhh, ironische Betrachtungsweise und Berichterstattung dieser Thematik zum “guten Ton” gehört; es ist auch einfacher uns als Deppen mit Hang zur kindlichen Naivität darzustellen, als sich die Mühe zu machen genauer zu recherchieren. Daher sehe ich auch einen Unterschied zwischen MA-Vereinen und einem Computerclub. Letzterer hat in der ßffentlichkeit und bei der Journaille einen ernstzunehmenden Aspekt (spätestens seit dem Chaos-Computer-Club, oder so ähnlich), der digitale Einzug in jeden Haushalt hat nämlich schon stattgefunden, “Cowboy-und-Indianer” (in diesem Fall “Ritter”) spielen nur Kinder oder bekloppte Realitätsflüchtlinge … In diesem Sinne, pax, Kai.

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Eintrag #44 vom 15. Apr. 1999 09:00 Uhr Michael E. Wolf   Nachricht

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Nach der wochenend muß in der kommenden Woche auch die Neue Revue einen MA-Bericht bringen… nur so am Rande. Offensive Pressearbeit ist richtig und wichtig. Dennoch helfen alle mir bekannten Leitfaden-Handbücher für den Umgang mit der Presse nur bedingt. Aber Angst vor der Presse bzw Nicht-Zuliefern wird die Phantasie der Schreiber beflügeln und das kann nur noch schlimmer sein, als sie mit den richtigen Infos zu versorgen. Miwo

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Eintrag #45 vom 15. Apr. 1999 14:01 Uhr Thomas (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas eine Nachricht zu schreiben.

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Tach! Patrik ist zumindest insofern recht zu geben: wenn wir nicht offensiv mit gut vorbereitetem Material auf die Presse zugehen, müssen wir weiterhin mit Berichten über Kaltenberg als “Mittelalterszene” leben. Wer sich von den Plastikrittern distanzieren will, muß schon auf sich aufmerksam machen, von selbst kommen die Reporter der großen, überregionalen Medien primär auch zu den großen überregionalen Events. Ich z.B. habe einfach mal auf doof im sog. “Sommerloch” bei der “Frankfurter Rundschau” (kennt wohl fast jeder) angerufen und schwupp die wupp waren wir mit einer Drittelseite in der FR. Und das ohne Veranstaltung, nur so! Bis die Tage, HvE (Thomas)

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Eintrag #46 vom 18. Apr. 1999 15:29 Uhr Michael E. Wolf   Nachricht

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Inzwischen ist eine ganze Seite in der Bild vom 17. erschienen und so ganz doof war der nicht, weil es eine gute Ankündigungswerbung für die Veranstaltungen in der Region war. Miwo

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Eintrag #47 vom 18. Apr. 1999 19:19 Uhr Herbert Brehm   Nachricht

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Michael, hast du den Reporter mit reichlich Met bestochen? Gruss Herbert

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Eintrag #48 vom 27. Apr. 1999 11:11 Uhr Philipp Klostermann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Philipp Klostermann eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Leute, ich habe mir am Wochenende Stefan Raab angetan. Irgendwie scheint es für Leute wie ihn und andere junk-comedians wie Harald Schmidt immer attraktiver zu sein, Einschaltquoten dadurch zu erreichen, daß man ganz normale Leute auf möglichst erniedrigende Weise vorführt. Besonders gerne nimmt man dafür Leute, die irgendein Hobby haben, was nicht JEDER hat. Die kleinste Abweichung vom DIN-Bürger, jeder Funke von Individualismus wird ausgenutzt, umd die Kamera-unerfahrenen Leute völlig lächerlich zu machen. Ich denke, daß die Mittelalter-Szene für solche Angriffe besonders empfindlich sein dürfte, da sie von viel Idealismus getragen wird, und zu einem großen Teil aus - ich sage mal - “Träumern” besteht. Unsere AKAs bedeuten uns etwas, viele haben eine historische Persönlichkeit recherchiert, oder sich eine plausible Geschichte überlegt. Für Den künstlich dumm gehaltenen DIN-Zuschauer sind diese Namen Schall und Rauch, sie interessieren ihn auch nicht im geringsten. Wie man jemanden lächerlich machen kann, der sich in seltsamer Gewandung vor die Kamera stellt, und sagt, er sei eine andere Person, brauche ich hier vermutlich nicht zu erwähnen. Noch schlimmer wird das ganze dadurch, daß die Fernbrecher ständig mit der Kamera draufhalten, um: a) die Leute nevös zu machen, b) garantiert die Stelle zu erwischen, wo man am bescheuertsten aussieht. (Gibt ein prima Standbild!) Mein Fazit daraus wäre, möglichst knapp und präzise zu antworten. und das Gesicht dabei möglichst wenig zu bewegen. Das ganze könnte sich so abspielen: “… Ahh, hier sehe ich einen stolzen Ritter mit seinem Burgfrollein! Sie sind auch so ein richtiger Ritter?” (fuchtelt mit Mikrophon herum, Kameramann tritt aus versehen das Essen vom Feuer. - Zissssch) “Ich stelle einen Ritter dar.” (freundlich grins) “Ohh ist ja toll, so ein richtiger Ritter! Dann wolltest du bestimmt als Kind auch schon Ritter sein?” “Als Kind habe ich mich eher für die Antike und für ßgyptologie interessiert.” “Aaaaah ja, und hier ist ein Burgfrollein. du sitzt also zu Hause in der Burg am Herd, und Kochst einen Ritterschmaus, damit dein Ritter auch was zu essen hat, wenn er abends vom Kreuzzug nach Hause kommt?” “Ich stelle eine Landadelige dar.” (freundlich grins) Was haltet ihr davon? Wäre es vielleicht klüger, sich in einer Interviewsituation absichtlich und kontrolliert die Blöße zu geben, damit sich die Fernbrecher diese Stelle aussuchen, und sich nicht irgendwas aus den Fingern saugen (Eidechsenschwanz - Taktik)? Oder ist es besser, den Ball flach zu halten, und jemanden anderes (am Besten den kostümierten Touri) auflaufen zu lassen? Der Gewinner steht jedenfalls von vorne herein fest, wenn auch nicht der Verlierer. Fragen über Fragen, ich hoffe auf zahlreiche Antworten und/oder Anregungen. Alles gute, Philipp P.S. Es gibt übrigens Psychotherapeuten, die ihr Geld ausschließlich damit verdienen, Leute zu behandeln, die sich ungewollt in der ßffentlichkeit geoutet haben, indem sie (z.B. in einem Nachmittags - Talk bei Bärbel Schäfer oder Arabella oder sonstigen Seelenjägern, oder bei Berichterstattung über Veranstaltungen) vor Nervosität vor der Kamera mehr erzählt haben, als sie eigentlich wollten. P.P.S. hoffentlich liest das keiner von den Fernbrechern, und kommt auf dumme Ideen!

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Eintrag #49 vom 27. Apr. 1999 12:34 Uhr Oliver Walter  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Oliver Walter eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Philip! Also das mit der kontrollierten Blöße funktioniert vielleicht beim Fechten, weil du da weißt, was der Gegner im Repertoire hat und wie er sie ausnützen kann - und du kannst dann den Schaden vorher abschätzen. Bei den Fernbrechern (danke für den Neologismus) halt ich das für keine gute Idee; daß man interviews durch bösartiges zusammenschneiden in der aussage komplett umdrehen kann, ist ja wohl kein Geheimnis; und wenn du dir dann noch absichtlich Blößen gibst, wer weiß, was da wieder draus wird. Auch jemanden anderen auflaufen zu lassen erscheint nicht optimal - weil wenn der kostümierte Touri dann komplette scheisse labert, kommt das im Bericht trotzdem als repräsentativ für alle kostümierten Kasper rüber. Dummerweise hab ich jetzt aber auch keine Patentlösung; bestenfalls auch Diskussionsvorschläge: Entweder du versuchst den Fernbrecher mit historischen Fakten und Gelaber über A. (das böse Wort) in die Flucht zu schlagen (was einigen nicht besonders schwer fallen dürfte… ;) ), was aber wieder die Gefahr des kostümierten Touris (s.o.) birgt. Oder man überlegt sich vorher ein paar eventuell halbwitzige Statements (sollte an einem langen Lagerfeuerabend unter Begleitung von Freund Gerstensaft durchaus möglich sein), die man ihm als “Häppchen” hinwirft, die aber möglichst so formuliert sind, daß es schwer ist, daraus noch was idiotisches zu machen - ich weiß auch nicht, irgendwas, wo schon ein leichtes Augezwinkern über sich selber dabei ist, ohne jedoch gleich zur kompletten Selbstverarschung zu schreiten - dann hat er seine “out-of-the-ordinary-Meldungen” und freut sich! Wie gesagt, auch keine Patentlösungen - aber gibts die? Oli

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Eintrag #50 vom 27. Apr. 1999 12:54 Uhr Gabriele Klostermann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Gabriele Klostermann eine Nachricht zu schreiben.

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Hi allerseits, tja, das ist gar nicht so einfach, sich eine witzige Bemerkung auszudenken, die dann auch noch richtig ankommt. Ich denke, daß es auf jeden Fall nicht verkehrt ist, halbwegs seriös zu bleiben. Also z.B. niemals sagen “Ich bin der Graf von Koks”, sondern grundsätzlich etwas wie “Ich stelle die Person des Grafen von Koks dar”. Etwas Distanz zum eigenen Hobby durchblicken lassen. Ferner ist Vorsicht geboten, bei Leuten, die historische Persönlichkeiten darstellen, vor allem, wenn es heute noch irendwelche Nachfahren gibt. Das ist z.B. bei mir der Fall (Loretta von Salm). Die von Salms gibt es noch. Also sollte man bei solchen von Philipp angesprochenen Interviews diesen Namen besser ganz aus dem Spiel lassen, vor allem, wenn man nicht weiß, was hinterher damit gemacht wird, sonst gibt´s womöglich ein böses Erwachen. Ansonsten ist die Idee, den Interviewer mit möglichst viel “A”-gequassel zu zulabern, gar nicht schlecht. Gruß Gabriele

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Eintrag #51 vom 27. Apr. 1999 13:09 Uhr Jörg Bellinghausen  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Jörg Bellinghausen eine Nachricht zu schreiben.

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Moin Phillip und Oli! Ich kann hier nur von meinen Erfahrungen im Bereich Schwertkampf und Bogenschießen erzählen, aber das deckt sich glaube ich auch ganz gut mit Euren Erfahrungen. Kommentare von Passanten/Zuschauern reichten -je nach Aktivität- von “Bist Du der Highlander/ Robin Hood?” bis hin zu Beschimpfungen als “Wehrsportgruppe” oder “Freizeit-Rambo´s” Einmal ,als wir in Bonner Rheinauen-Park auf einer recht abgelegen Wiese Schwertkampf geübt haben, hat sogar ein Passant die Polizei gerufen… Aufs MA bezogen denke ich, daß es sicherlich eine ganz wichtige Sache ist, deutlich zu machen, daß man eine Person aus der betreffenden Zeit *darstellt* (vulgo “spielt”), daß man diese Person aber nicht *ist* bzw. sein möchte. Die Schublade “Realitätsfremder Spinner” -oder schlimmeres- wird sonst ganz schnell aufgemacht. Eine weitere sehr häufig gestellte Frage ist meistens auch “Du hättest also auch gerne im MA gelebt?” Ich persönlich würde diese Frage mit ´Nein´ beantworten. Die daraus resultierende Frage ist eigentlich fast immer “Warum machst Du das dann überhaupt?”. Jetzt kann man loslegen. Man sollte hier allerdings auf Argumente á la “Interesse an der Geschichte, möglichst genaues Nachstellen und Nachempfinden einer vergangenen Zeit” etc. zurückgreifen und ruhig ein bißchen mit dem -hoffentlich vorhandenen- Wissen hausieren gehen, sonst kommt nämlich wieder die bekannte Schublade… Grundsätzlich denke ich, daß man versuchen sollte, Fragensteller -egal ob aus den Medien oder nicht- mit seinem Wissen zu beeindrucken und seine Motivationen deutlich zu machen, ohne arrogant oder weltfremd rüberzukommen. Das strahlt Kompetenz und Souveränität aus und man wird in gewissem Maße unangreifbar. Eine solche Ausstrahlung macht einen für “Journalisten” der von Phillip genannten Couleur uninteressant, meistens jedenfalls. Vor vorgefertigten Meinungen oder einem böswilligen Verfälschen von Aussagen ist man allerdings auch dadurch nicht gefeit. Gruß Jörg

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Eintrag #52 vom 27. Apr. 1999 13:35 Uhr Christoph Kaindel   Nachricht

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Ja liebe Freunde, mit den Medien ist das so eine Sache…ich glaube, primär ist mal sehr wichtig, Interviews in halbwegs nüchternem Zustand zu geben - Gell, Andi? :)) Mit dem Wissen hausieren zu gehen ist auch eine feine Sache, aber da sollte man es so machen wie die Politiker: pointierte Statements in möglichst kurzen Sätzen, sprich: nachrichtentauglich. Braucht ßbung. Und schließlich halte ich es auch nicht für falsch, mit dem Interviewer auf die Ebene des Metadiskurses einzutreten, also unser Hobby mit anderen zu vergleichen: so wie “die Beschäftigung mit dem Mittelalter ist eine kreative Freizeitbeschäftigung, die derzeit voll im Trend liegt, wogegen z.B. Briefmarken- oder Bierdeckelsammler kreuzfade Spießer sind, ebenso wie der oben erwähnte stumpfe DIN-Bürger, der sich nach der Arbeit mit einer Hülsn (=Bierdose Anm. d. ß.) vor die Glotze hockt und sich über unsereinen lustig macht”. Soll auch Medien geben, die einen solchen Zugang mittragen, ich habe z.B. vor einem Jahr im ARD einen Beitrag über die deutsche Mittelalterszene gesehen, der durchaus halbwegs objektiv war. der ausnahmsweise mal ernsthafte Chris

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Eintrag #53 vom 27. Apr. 1999 13:49 Uhr Oliver Walter  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Oliver Walter eine Nachricht zu schreiben.

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jaja, bei Interviews in betrunkenem Zustand ist man ja dann noch glücklich, wenn der lallende Interviewte so betrunken ist, dass er sich nicht mal mehr an den Namen der eigenen Gruppe erinnern kann und so keinen weiteren Schaden mehr anrichtet….. O.

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Eintrag #54 vom 27. Apr. 1999 14:02 Uhr Philipp Klostermann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Philipp Klostermann eine Nachricht zu schreiben.

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Briefmarken- oder Bierdeckelsammler vor laufender Kamera als kreuzfade Spießer zu bezeichnen, halte ich für gefährlich. Das schafft einen etwas elitären, arroganten Eindruck, den wir meiner meinung nach vermeiden sollten. Formulierungen wie “andere machen …, wir machen halt …” halte ich für weniger unglücklich. Ansonsten stimme ich Dir zu, besonders im Punkt Allohool. Alles Gute, Philipp

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Eintrag #55 vom 27. Apr. 1999 15:13 Uhr Kai (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Kai eine Nachricht zu schreiben.

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Die Gefahr sehe ich immer noch darin, daß die Fernbrecher das gedrehte Material in Ruhe analysieren, schneiden und zusammensetzen können, wie es ihnen beliebt. Ich glaube, daß jeder von uns, sollte er verbal à la Stefan Raab überfallen werden, Schwachpunkte bietet, die es ermöglichen, MA-Darsteller als eine einzig dumme Kaspertruppe darzustellen. Ich glaube, daß man da präventiv nichts unternehmen kann, wenn die Medien uns solcherart vorführen wollen, und genau da liegt der Hase begraben. Wer allerdings unbedingt zu Raab (um mal bei einem zu bleiben) auf´s Sofa möchte, der muß damit rechnen zum Pausenclown gemacht zu werden. Pax, Kai.

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Eintrag #56 vom 27. Apr. 1999 17:51 Uhr Oliver Walter  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Oliver Walter eine Nachricht zu schreiben.

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Weil jetzt schon der offenbar nicht nur von mir nicht sonderlich geschätzte Raab schon ein paar mal vorgekommen ist: Es ist auch immer ein Unterschied, wer der Fernbrecher (oder, btw, die Fernbrecherin - p.c. auch wenns ums Böse geht, is doch klar) ist; grad beim Raab steht man/frau (ui, jetzt muß ichs durchziehen) sicher noch besser da, wenn man irgendwelche vollkommen überdrehte Meldungen vom Stapel läßt, als wenn man zum Beispiel mit “ZackBumm - die exklusive Reportage” konfrontiert ist. Andrerseits kann man wohl nicht immer erwarten, daß die Person (uff), die unsereinen zum Interview oder so vergenotwendigt, klar deklariert, ob das jetzt Schulfernsehen, Boulevard oder Quatsch Comedy ist. Rückblickend komm ich drauf, daß dieses Posting ziemlich nichtssagend war - ich hängs trotzdem an sorry Oli

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Eintrag #57 vom 27. Apr. 1999 19:00 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

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Hallo Chris, ich bin neben MA auch noch Briefmarkensammler! Ich glaube aber nicht, daß MA spießig ist! Also wie soll das dann zusammenpassen? Denn laut Deiner Aussage sind ja alle Sammler spießig und können demnach auch nur spießiges tun, oder? Der ausnahmensweise mal wirklich saure v. Arlen

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Eintrag #58 vom 27. Apr. 1999 20:54 Uhr Philipp Klostermann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Philipp Klostermann eine Nachricht zu schreiben.

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Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte keine Schlägerei diesmal! C.K. ist bestimmt nur im Eifer des Gefechts diese blöde Bemerkung herausgerutscht, und C.B., kannst Du das nicht einfach ignorieren? C.K. hat es bestimmt nicht so gemeint. UND WENN IHR EUCH DESWEGEN UNBEDINGT PRßGELN WOLLT; MACHT DAS BITTE PER MAIL!!!! Aber bestimmt wollt ihr das gar nicht, sondern produktiv weiter diskutieren, immerhin haben wir alle jetzt ein gemeinsames Problem P.K.

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Eintrag #59 vom 27. Apr. 1999 22:10 Uhr Kai (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Kai eine Nachricht zu schreiben.

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Ich schätze, daß das Thema alle Hobbies betrifft. Wie ich bereits weiter unten schrieb, gehört es anscheinend zum guten Ton, alles ins Lächerliche zu ziehen, wenn darüber berichtet wird, ist wohl anstelle des kritischen Blickpunktes gerückt, bzw. soll einen solchen darstellen, siehe einschlägige Boulevardzeizschriften und -sendungen. Pax, Kai.

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Eintrag #60 vom 28. Apr. 1999 15:38 Uhr Christoph Kaindel   Nachricht

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Danke Philipp für dein mutiges Dazwischentreten! Tschuldige Chris für die Verunglimpfung der mir persönlich zutiefst sympathischen Briefmarkensammler! Fühle dich durch eine virtuelle Kiste Bieres besänftigt! Ich selbst sammle ja auch Fremdhaar und Herbstblätter, um sie in Alben einzukleben. Ich ändere Briefmarkensammler hiermit auf Klobürstensammler und hoffe, daß sich diesmal niemand auf den Schlips getreten fühlt. der angemessen zerknirschte Chris

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Eintrag #61 vom 28. Apr. 1999 23:59 Uhr Gunther E. Biernat  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Gunther E. Biernat eine Nachricht zu schreiben.

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Konkrete Situation: In der letzten Woche überlegte ich mir gerade, ob man nicht mal eine pauschale Presseerklärung zum Thema MA-Szene vorbereitet, als ich zusammen mit einigen Leuten des Celler Heerlagers auf einem Markt am letzten Wochenende von zwei Reportern überfallen wurde, die eine Reportage für den Stern schreiben wollen. Vom einen Moment auf den anderen fand ich mich im Interview und größten Fotoshooting seit längerem wieder und war sehr mit der passenden Wortwahl beschäftigt und darauf bedacht, nichts Falsches zu sagen… BTW, diese beiden Reporter (Andreas Hutzler und eine Fotografin) wollen auch nach <B>Freienfels</B> kommen. Also übt schon mal! Ok, laßt uns doch mal versuchen, Nägel mit Köpfen zu machen (zwar nicht mehr zu Freienfels, aber naja). Wir haben hier von ´Tempus vivit!´ ausgehend doch schon mal ein paar nette Kleinigkeiten initiiert, so z.B. den Einsteigerhandzettel etc. Mir schwebte da eine Presseinfo vor, die einfach pauschal (nicht gruppenbezogen!) erklärt, was es mit dem Haufen merkwürdig befummelter Gestalten auf sich hat, die der Reporter gerade vor sich hat… So ein Zettel sollte dann möglichst vielen Gruppen zur Verfügung stehen, damit bei anstehenden Interviews schon einmal vorab ein wenig Info rübergebracht werden kann. Brainstorming. Ich mache mal den Anfang: <B>Was kann/muß drinstehen?</B> - Geschichtliches Interesse - Experimentelle Archäologie und Zusamenarbeit mit Wissenschaft - Zusammengehörigkeitsgefühl/Gemeinschaft - Reiz des ´Besonderen´ (nicht jedoch elitär!) - Charakter wird dargestellt, <U>nicht</U> gelebt <B>Was sollte/darf nicht drinstehen?</B> - dem ´Alltag´ entfliehen → realitätsferne Spinner - keine Betonung des bewaffneten Kampfes (in D geschichtliches Interesse + Waffen = Rechtsradikalismus <seufz>), jegliche Verbindungen zu Keltisch/Germanischem vermeiden (dito) Kommentare? ßbrigens: Da besgten Reportern diese Website bekannt ist, kann es sein, daß ´der Feind´ mitliest.&nbsp;:-) Gunther Markgraf von Bärennoth

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Eintrag #62 vom 29. Apr. 1999 00:46 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

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Hallo Gunther, ich hätte da noch was dazuzufügen: nämlich, daß nicht alle MA-Aktive arbeitslose Ex-Hippis sind, denn das scheint die Ansicht einiger Besucher zu sein: “Ach, Sie mußten sich frei nehmen? Ich dachte…” Pax v. Arlen

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Eintrag #63 vom 29. Apr. 1999 16:16 Uhr Gabriele Klostermann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Gabriele Klostermann eine Nachricht zu schreiben.

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Hi allerseits, an Christopfs Bemerkung ist was dran. Ich bemerke auch immer wieder, daß die Leute recht erstaunt reagieren, wenn man ihnen erzählt, daß man “nebenher” ja noch seinen 40-und-mehr-Stunden-Job hat. Genauso scheint es für die meisten unvorstellbar zu sein, daß man in “diesen” Zelten schläft (aber Zelten auf dem Zeltplatz ist ganz normal?!). Jedenfalls habe ich immer so das Gefühl, daß das mit dem “Wissenschaftlichen” nicht so ganz rüber kommt. Deshalb ist die Idee einer “allgemeinen” Presseerklärung vielleicht gar nicht so schlecht. Gruß Gabriele

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Eintrag #64 vom 29. Apr. 1999 16:17 Uhr Gabriele Klostermann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Gabriele Klostermann eine Nachricht zu schreiben.

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Äh, Christoph, bitte entschuldige den “topf”, war keine Absicht! Gabriele

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Eintrag #65 vom 30. Apr. 1999 09:56 Uhr Ger von der Osten - Sacken   Nachricht

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Moin allerseits, das mit dem ´Standard-Pressetext´ finde ich eine gute Idee und warum sollte es nicht nochmal gelingen, was mit dem Anfängerhandzettel funktioniert hat - den Minimalkonsens der T-V - Benutzer zu finden. Vielleicht sollte man (trotz der selektiven Wahrnehmung einiger Presseleute) bei den Punkten “Was sollte/darf nicht drinstehen?” doch etwas offensiver vorgehen? Denn beim Verschweigen besteht wohl die Gefahr, daß dann trotz ausführlicher anderer Infos die Phantasie der schreibenden z.B. durch pure Beobachtung angeregt wird. Vielleicht könnte man durch geschickte Kommentierung vieles “Normaler” erscheinen lassen as els wirkt - Beispiele: Bewaffneter Kampf je nach Situation in Kontext mit Kampfsport b.z.w. “Theater”, sprich Vorführung, setzen. Dabei dürften Tendenzen wie z.B. die A-Karte (bezüglich Kampfsport) wohl dem Anspruch, daß so etwas irgendwie “organisiert” ablaufen muß, recht entgegenkommen. “Dem ´Alltag´ entfliehen → realitätsferne Spinner” kann problematisch sein, wenn es unkommentiert bleibt, denn irgendjemand wird dieses Statement sicher abgeben (vielleicht in einem bestimmten Kontext gesehen gar nicht mal zu unrecht) oder ein Journalist kommt von selbst drauf. Vielleicht kann man das ganz gut in Bezug zu dem setzten, was Gabriele genannt hat, denn wenn der Großteil in der Woche seinen Mann/Frau in einer “ganz nornmalen” Existenz steht und nur am Wochende “spinnt” :-) steht damit in der Reihe von vielen ganz normal anerkannten, die in ihrer Freizeit den verschiedensten, auch ungewöhnlichen, Aktivitäten nachgehen (Vielleicht verbinden mit dem “Reiz des ´Besonderen´”). Rechtsradikalismus. Okkultismus etc. scheint mir allerdings das größte Problem zu sein. Hüllt man sich dazu in Schweigen, reicht ein fehlinterpretiertes Symbol oder Zeichen, eine mißverstandene Situation und die Sache läuft schief. Distanziert man sich allzu aufdringlich, wird der ein oder andere genau in diese Richtung graben. Ob es da einen gangbaren Mittelweg gibt, weiß ich nicht… Das war erstmal ´mein Senf´ zur ´Negativliste´. Zum Punkt was rein soll/kann muß ich noch ein bischen ´Brainstormen´. Gruß Ger

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Eintrag #66 vom 30. Apr. 1999 12:09 Uhr Michael Wilming  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Michael Wilming eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo zusammen, mit Interesse verfolge ich die Diskussion schon seit längerem. Bevor ich aber direkt zum Thema meinen Senf abgebe, vorab eine kleine Anmerkung. Also ganz ehrlich, wenn ich von der Presse wäre und diese Nachrichten hier alle lesen würde, dann wäre ich auch negativ gegenüber der Mittelalterszene eingestellt. Vielleicht sollten sich alle ein wenig mehr am Riemen reißen und sich die Kraftausdrücke und Beleidigungen gegenüber der Presse sparen. Zumal wenn man weiß, daß die Presse mitliest. Doch nun zum Thema. Die Idee eines Handzettels ist sehr gut. Wobei ich vorschlagen würde, den Zettel 2-Seitig zu machen. Auf die eine Seite das oben angesprochene warum, weshalb und wieso etc. etc. Auf die Rückseite könnte man klare Stellung beziehen. So z. B. mit folgendem Satz: Die Mittelalterszene (resp. der Verein) distanziert sich mit vehemenz gegenüber rechten Gruppierungen bzw. Neo-Nazis. Wir betreiben unser Hobby ausschließlich aus geschichtlichem Interesse und zur Forschung. Daruntewr vielleicht noch das Symbol gegen rechts. (Hakenkreuz im Papierkorb. Warum eine 2. Seite? Nun, es ist nun mal leider so, daß man in viele Worte, noch mehr rein interpretieren kann. So kann auch die bestgemeinteste Information schnell zu einem ganz anderem Schluß bei den Reportern führen. Daher mein Vorschlag, auf die eine Seite allgemeine Infos über unser Hobby, auf die andere Seite klare Statements. Bin auf eure Reaktionen gespannt. Bis dahin Michael

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Eintrag #67 vom 30. Apr. 1999 14:09 Uhr Christoph Kaindel   Nachricht

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Hallo Michael! Ich glaube nicht, daß man das Hobby und die Distanzierung von Nationalsozialismus (aber auch Okkultismus o.ä.) trennen muß oder sollte. Gemeinerweise hängt es uns eben jetzt noch nach, daß das sog. “deutsche Mittelalter” in der Nazizeit für nationalistische Propaganda mißbraucht wurde. Das geht aber nicht nur uns so. Mir hat mal ein Mittelalterarchäologe gesagt, daß seit dem 2. Weltkrieg jeder, der sich z.B. mit Waffenkunde des MA beschäftigt, ein bißchen schief angesehen wird. Gibt auch - zumindest im deutschen Sprachraum - meines Wissens nicht so viele, die das tun. Sowas gehört aufgearbeitet, da reicht es glaub ich nicht zu sagen: wir distanzieren uns davon. Da muß man unseren Blickwinkel auch erläutern, ich finde, das gehört in den Zusammenhang gestellt. Warum wir unser Hobby ausüben: ich bin zwar Historiker, aber ich machs weils mir Spaß macht, wahrscheinlich wie allen anderen auch. Ich würde mir wünschen, daß es mehr “akademische” Historiker unter uns gäbe, weil wir dann in der ßffentlichkeit auch seriöser auftreten könnten. Bei den Römern gibts ja solche Leute - wie heißt der Bursche, der mit original ausgestatteten Legionären Marschzeiten usw. rekonstruiert? Idee! Hier vielleicht mal ein Aufruf: alle, die studierte Mediävisten oder Mittelalterarchäologen oder Germanisten o.ä. sind oder sowas studieren, sollten sich mal in einem eigenen Thread melden (den ich gleich aufmachen werde) dann bringen wir sicher eine so seriöse Optik zustande, daß man uns in den Medien nicht mehr so leicht lächerlich machen kann. der gschaftige Chris

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Eintrag #68 vom 30. Apr. 1999 15:41 Uhr Kai (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Kai eine Nachricht zu schreiben.

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Mahlzeit, mir fielen beim Durchblättern einiger alten Zeitungsartikel auch Artikel über die Römerszene in die Hand, und auffälligerweise sind diese recht objektiv gestaltet. Warum, frage ich mich, ist die Berichterstattung einerseits mehr als tolerant, andererseits meist eher niveaulos? Und bevor Michael jetzt behauptet, in den Kraftausdrücken läge die Ursache, so möchte ich das zurückweisen. Ich wage es anzuzweifeln, daß das, was hier geschrieben steht, dem Reporter auch mitgeteilt wird. So einfältig kann wirklich niemand sein, zudem ist die besprochene Mißlage älter als der vorliegende Thread, und meines Wissens sind diese Aussagen zum ersten mal öffentlich zugänglich. Es ist ja auch möglich, daß den Damen und Herren der Medien - nach der Lektüre - die Problematik aufgeht, man soll schließlich niemals nie sagen, oder? Ferner steht es ihnen offen, sich an dem Gespräch zu beteiligen … Was das Thema “Okkultismus und Rechtsradikalismus” betrifft, stimme ich einer Distanzierung voll und ganz zu! Vor zwei Jahren habe ich bei einem Freund eine Polizeizeitschrift gelesen, und ausgerechnet dort stand geschrieben, daß in der Mittelalterszene ein neuer Hang zum Rechtsradikalismus zu beobachten sei, daher ist ein klares Statement unsererseits absolut vonnöten, kurz & knapp aber prägnant, so wie es Ger vorgeschlagen hat. Ob die unter uns weilenden Historiker, Archäologen oder Germanisten den Handzettel besser gestalten können lasse ich mal dahingestellt, bzw. mich überraschen, wer uns tatsächlich weiterhelfen könnte wären namhafte Personen, wie z.B Udo Arnold, Bookmann (der ist leider verschieden), Benninghoven, Lehnart etc., aber die sehen meist das darstellende Mittelalter als Spinnerei (meine Prognose und persönlichen Erfahrungswerte). Vielleicht muß auf diesem Sektor etwas geändert werden, daß wir an Glaubwürdigkeit gewinnen und eben nicht die verkleideten Kasper sind, die - im negativen Sinne - spielen. Pax, Kai.

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Eintrag #69 vom 03. Mai. 1999 12:26 Uhr Michael Wilming  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Michael Wilming eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Christoph, sicher hast du recht, eine einfache Distanzierung ist natürlich nicht genug. Wir müssen dieses Thema aufarbeiten. Fraglich ist nur ob es genug ist, ein solches Thema mit einem Handzettel zu bearbeiten. Ertstmal wird hier der Platz nicht ausreichen und zum zweiten haben die Reporter meiner Erfahrung nach nicht die Zeit irgendwelche Endlosromane zu lesen. Ich denke man sollte die Aufarbeitung eher langfristig sehen und gestalten und die kurzfristigen Pressetermine mit Statements machen. Um einen Meinungswandel zu erreichen mußt du realtiv regelmäßig mit guter Presse in den Medien vertreten sein. Dies ist eine Lebensaufgabe und kann nicht in ein zwei Gesprächen erreicht werden. Meine Erfahrung aus anderen Nicht-Mittelaltervereinen hat mir gezeigt, daß man die Presse ein wenig verhätscheln muß und so im Laufe der Zeit die Presse immer besser wird. Als 1. Schritt könnte ich mir vorstellen, daß die Vereine die Presse zu internen Veranstaltungen einlädt, ihnen etwas zu essen bietet und dann mit ihnen etwas ausführlicher über solche Themen spricht. Meist sind hierbei nicht so in Zeitdruck, da die Geschichte ja nicht unbedingt am nächsten Tag in der Zeitung stehen muß, und können uns besser und entspannter zuhören. So können auch mißverständnisse schneller und besser ausgeglichen werden. Bei großen Festen dagegen haben die Presseleute keine oder nur wenig Zeit, hier kann man durch die angesprochenen Statements wenigstens verhindern, daß sie uns fälschlicherweise mit den rechte Gruppierungen in einen Topf schmeißen. Bis dahin Michael

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Eintrag #70 vom 03. Mai. 1999 12:41 Uhr Christoph Kaindel   Nachricht

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Hallo Michael! Du sprichst (mailst) wahr aus deinem Munde. Ist klar, daß man einen Handzettel nicht mit übertrieben komplexer Info überfrachten sollte. Erfolgreiche Pressearbeit muß man natürlich langfristig anlegen. Ausspeisung und Plauderei ist ein guter Ansatz. Chris

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Eintrag #71 vom 03. Mai. 1999 20:45 Uhr Christian G.   Nachricht

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Moin allerseits, da haben sich ja eine ganze Reihe von Vorschlägen entwickelt :-) Hier mein Senf dazu: a) allg. PR-Material find´ ich eine gute Idee. Zusätzlichen Freiraum könnte man für individuelle Infos nutzen. b) die mitlesende Journaille Hmmm … ich glaube, als Journalist weiß man, was so über einen gedacht wird. Ablehung gehört vielfach zum Berufsalltag - und ist leider nicht völlig grundlos. ich würde mir da keinen Kopf machen. c) Anti-Rechts-Statement Ich würde im allgemeinen Pressematerial darauf verzichten. Wenn jemand meint, daß das nötig ist, soll er das persönlich machen; dann ist´s auch glaubwürdiger. Ich würde nicht zu sehr von selbst auf dem Thema ´rumreiten. Zum einen können so schlafende Hunde geweckt werden. Zum anderen werden sich einzelne nie von derartig wohlfeilen Vorurteilen abbringen lassen - auch nicht durch vernünftige Infos. Aber das ist nur eine Minderheit; der Mehrzahl der Berichterstatter traue ich durchaus zu, hier selbst richtig zu urteilen. Da ist es besser, die Leute zum Fragenstellen zu animieren und so das Problem auf die sanfte Art zu lösen. Gruß, Christian

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Eintrag #72 vom 06. Mai. 1999 01:33 Uhr Christian Bubel   Nachricht

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Hi Mir persönlich ist es ziemlich piepegal, wenn ich von einer allseits bekannten und unbeliebten Zeitung (oder auch jeder anderen) als Halbirrer dargestellt werde. Bedenklicher finde ich es aber, wenn die gesamte MA-Szene in rechtlicht relevanten Fragen (Stichworte: Neofaschismus, Kampf o.ä.) von der berühmten öffenlichen Meinung in die falsche Ecke gestellt wird. Man stelle sich nur mal vor, bei jedem Heerlager wäre der Verfassungsschutz anwesend oder die Waffenkontrolle vor einer Schlacht (habe gerade meine beiden ersten in Freienfels als Bogenschütze geschlagen - war wirklich saugut) würde von den Herren in den grünen Uniformen durchgeführt … Insofern finde ich den Vorschlag ausgezeichnet, ein szeneüber- greifendes Papier als Futter für die Presse zu entwerfen, das allen Gruppen zur Verfügung steht. In diesem sollte aber auch eine klare gemeinsame Haltung zu obigen Fragen formuliert werden Noch ein bißchen was zum Inhalt: Wichtig zu erwähnen ist meine Meinung nach auch, daß sich unser Hobby nicht nur darauf beschränkt, am Wochenende in komischen Klamotten durch die Gegend zu rennen. Mir macht es zum Beispiel sehr viel Spaß, mit meinen Händen nicht nur den Griffel (sprich die Conputertastatur) zu halten, sondern auch irgendwelche Dinge (was denn bloß für Dinge, nur für Eingeweihte) herzustellen. Ich denke, daß die Anfertigung von Ausrüstungsgegenständen einen wesentlichen und auch befriedigenden Aspekt der Beschäftigung mit dem Mittelalter ausmacht. Auf den “Reiz des Besonderen” würde ich verzichten; das erweckt doch nur den Eindruch von Arroganz. Für jemanden, der Bierdeckel sammelt, ist das wahrscheinlich auch etwas Besonderes. Zum Umgang mit der Presse: Meines Wissens gehörte auch die Höflichkeit zu den ritterlichen Tugenden, Grobheiten würden sich also höchstens für das gemeine Volk ziemen … So, das wars Christian

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Eintrag #73 vom 12. Mai. 1999 12:00 Uhr Michael Wilming  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Michael Wilming eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo zusammen, jetzt ist es wieder passiert. Beim morgentlichen Schlafen im Büro kommt mein Chef rein und reibt mir die Bildzeitung unter die Nase: “Sie interessieren sich doch fürs Mittelalter, ich hab da was für sie.” In froher Hoffnung, mal was a. aus dieser Zeitung zu lesen nahm ich die Zeitung zur Hand. Doch was mußte ich da lese (ab jetzt zitire ich wörtlich): “Ritter & Co. Was zieht tausende zu Mittelalter-Spektakeln? Von Jörg Meinhold Ja waren die alten Rittersleut wirklich so? Faszination Mittelalter. Kerle in Rüstungen. Minnesänger, die vergebens für ihr herzeliebstes Frouwelein singen. Gaukler, die mit Schellenkappen Späße treiben. Mittelalter-Spektakel boomen. Zu den Ritterspielen auf Burg Satzvey erwarten die Veranstalter mehrere tausend Besucher. Was ist nur dran am Mittelalter? Rüdiger Krohn, Professor für Mittelalter an der TU Chemnitz: ”Die Menschen sehnen sich nach ßberschaubarkeit und festen Strukturen. Sie fliehen in eine vermeintliche Welt von klarer Ordnung und gesicherten Werten, aus der Reguliertheit des Lebens in den Traum von Freiheit und Abenteuer.“ Und, auch wenn diese Feste mit dem wahren Mittelalter meist wenig zu tun haben (eher Klischees wiedergeben) - hier gibt es noch die ”ewigen Treibsätze des Daseins, die in schöner Reinheit zu be-sichtigen sind“, so Krohn: ”Liebe und Eifersucht, Ehre und Niedertracht, Todesangst und Lebensdrang.“ Psychologe Dr. Arnd Stein: ”Ritter - das steht für Nostalgie, die Ursprünglichkeit des Kampfes, Fairplay. Dazu kommt, daß sich in den letzten Jahren die Technik so enorm weiterentwickelt hat. Die Welt, das Berufsleben ist rational. Dazu stellen solche Veranstal-tungen einen Gegenpol dar. Sie bieten Natürlichkeit, Ursprünglichkeit. Und das spricht alle an, die noch ein Stück Romantik im Kopf haben.“ In Xanten klirren die Schwerter zwei Tage langg XANTEN im Archäologischen Park am 15. und 16. Mai, jeweils von 11 Uhr bis 18 Uhr. Gladiatoren-Kämpfe, römisches Brot, Leben im Römerlager. Eintritt: Erwachsene 8,50 Mark, Kinder: 2,50 Mark.” So das war der Artikel. (Rechtschreibfehler bitte ich zu entschuldigen, aber der Text kommt aus dem Scanner) Erschienen übrigens in der Bild-Ausgabe Düsseldorf Lesertelefon 0211-1 30 11 52 Fax: 0211-1 30 11 98 Mail: bildreddus@aol.com Wie seht ihr das? Sind wir alle Flüchtlinge in eine andere Welt. Und wie ist es mit dem Vorschlag, daß wir Wissenschaftler einspannen sollen um Vorurteile zu zerstreuen. Ich jedenfalls habe der netten Bild-Zeitung eine gesalzene Mail zukommen lassen. Dementsprechend für alle die mir gleich tun wollen auch die Adressen. Bis dahin Michael

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Eintrag #74 vom 12. Mai. 1999 12:40 Uhr Silvia (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Silvia eine Nachricht zu schreiben.

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Hey Michael! Ich bin erstaunt, daß dieser Artikel in der ´Bild´ erschienen ist, denn normalerweise schreiben sie noch wesentlich schlimmere Sachen, vor ein paar Jahren ist mal ein Artikel über eine Hochzeit auf Satzway erschienen, und da war das wichtigste in dem Artikel, wieviel ´gesoffen und gefressen´ wurde. Und wenn ich ehrlich bin, dann lebe ich auf Märkten und Lägern tatsächlich wesentlich ´freier´ als im normalen Berufsleben. Was aber hauptsächlich daran liegt, daß im MA-Hobby die Leute meistens mit einem ähnlichen Humor und Geisteshaltung ausgestattet sind, so daß ich nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen muß, wie im Berufsleben. Für mich persönlich ist auch ein sehr wichtiger Aspekt des MA-Hobby, daß ich wirklich noch Handwerklich kreativ sein kann, z.B. meine Klamotten selber nähen, Brettchenweben, Töpfern, etc. Aber was dieser Krohn mit ´Reguliertheit des Lebens´ meint ist mir schleierhaft, denn seit ich im Hobby lebe, herrscht bei mir Chaos in der Terminkoordination und in meiner Wohnung (sie fängt an überzuquellen). Du siehst, daß ich nach mehrmaligen lesen des Bild Artikels, doch ziemlich einverstanden bin, obwohl ich über eine weniger schwülstige formolierung sehr froh gewesen wäre. Tschüs Aisling

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Eintrag #75 vom 12. Mai. 1999 14:04 Uhr Gabriele Klostermann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Gabriele Klostermann eine Nachricht zu schreiben.

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Oh ja, das ist genau der Stil, den ich so liebe an der B…-Zeitung: Diese Stummel-Sätze. Die einzig vernünfigen Formulierungen sind die Zitate. Außerdem ist das ganze natürlich wieder mal völlig undifferenziert (sonst versteht das womöglich einer nicht mehr, soviel zum Thema “ßberschaubarkeit und feste Strukturen”, nicht wahr). Allerdings habe ich das Gefühl, das mit diesem Artikel nicht nur auf die “Darsteller”, sondern auch auf die Besucher einer solchen Veranstaltung abgezielt wird. Da muß man sich wirklich nicht wundern, wenn man ständig “Oh, guck mal, ein Buuuurgfräulein” u.ä. zu hören bekommt. Warum schreibt die B…-Zeitung nicht mal einen Artikel über ihre eigenen Leser und befragt auch dazu Herrn Psychologe Dr. Arnd Stein. Wäre doch vielleicht mal ganz interssant. ;-) Wie es aussieht, ist das mit der Zusammenarbeit mit Geschichtswissenschaftlern ein echter Teufelskreis: Die MA-Szene hat - nicht zuletzt durch eine solche “Berichtserstattung” - ein negatives Immage (kindlich bis kindisch, weltfremd, unseriös). Deshalb hat vermutlich kaum ein ernstzunehmender Wissenschaftler Lust, sich mit dieser Szene in Verbindung bringen zu lassen (da ist man bei den Kollegen vermutlich auch gleich unten durch). Ohne die Hilfe von Wissenschaftlern gibt es aber nicht viel Hoffnung auf Besserung… Wie haben die Wikis das bloß geschafft? Gruß Gabriele

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Eintrag #76 vom 27. Mai. 1999 13:32 Uhr Oliver Borgwardt  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Oliver Borgwardt eine Nachricht zu schreiben.

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Ich hab Euch ja gewarnt…
Ares

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Eintrag #77 vom 30. Aug. 1999 10:43 Uhr Frank Moser  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Frank Moser eine Nachricht zu schreiben.

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Tach zusammen, das “Bild lügt”, wurde schon vor vielen Jahren Gunther Wallraff verboten zu behaupten. Heute las ich dann in unserer Tageszeitung der Rheinischen Post folgenden Artikel: Rheiniosche Post vom 30.8.1999 Rubrik “HEUTZUTAGE” Ritterspiele als Denkmalschutz Von Gaby Herzog MECHERNICH. Schwungvoll setzt der zitronengelbe Opel Astra in die Paruücke zurück. Anja Reuter (27) checkt noch ihr Make-up im Rückspiegel - und zieht die schwarz-lilafarbene Kapuze tiefer ins Gesicht. “Eine Hexe, Mama, guck doch mal”, ruft ein kleiner Junge, zeigt aufgeregt auf Anja. Das Zauberwesen ist ausgestiegen. Die Fransen ihres Umhangs wehen im Wind. Magierin Anja nimmt ihren Freund Edgar Thielen (30) an die Hand. ber Schreiner aus Velbert trägt ein grünes Samtgewand, nennt sich “Edelmann Cairon von Amarganth”. Karneval im August? Nein Die Szene spielt auf einem. Parkplatz in dem 1200-Seelen-Dorf Satzvey in der Eifel. Ein Hinweisschild weist den Fabelwesen den Weg: “Ritterspiele Burg Satzvey”. In dem altehrwürdigen Gemäuer finden die 23. Ritterfestspiele mit nostalgischem Markt, Gauklern und Minnesängern statt. “Willkommen im Mittelalter” heiBt es in Satzvey auch an den nächsten beiden Wochenenden bis zum 12. September. Vor dem groBen Burgtor steht eine lange Menschenschlange. Anja öffnet ihr mit Mond und Sternen besticktes Beutelchen. Die Hobby Magierin hebt darin nicht etwa Spinnenbein und Eselskraut auf, sondern ihr Portemonnaie. Auch. im 13. Jahrhundert (die Ritter schreiben das Jahr 1229) läuft ohne Geld nichts. Der Wegezoll (Eintrittsgeld) beträgt pro Person 33 Silberlinge (33 Mark, Kinder zahlen 24). Dumpfe Scheie und das Klirren von Schwertern sind von der Wiese vor dem Wassergraben zu hören. Fünf Ritter gegen vier - der Kampf ist in vollem Gange. Es gibt Tote und Verletzte. Franz-Josef Graf Beissel von Gymnich beobachtet das Gefecht vom Empfangssaal aus. Der Burgherr ist zufrieden. “Eine gute Show. Die Ritter sind Profis. Stuntmen der tschechischen Gruppe ,Vawra Gotica´.” Der Prunksaal ist mit bunten, uralten Teppichen ausgelegt. Vom Kampflärm drauBen ist-hier nichts zu hören. Die Mauern der 600 Jahre alten Burg Satzvey sind 1,80 Meter dick. Burgherr Graf Beissel trägt einen blauen Pullover und eine goldene Brille. Ein vornehmer Mann, ein Edelmann fast wie aus dem Bilderbuch. Wenn da nicht das gelbe Funkgerät in seiner rechten Hand wäre. Er hält die Fäden per Walkie-Talkie zusammen. Wie ist er auf die Idee gekommen? “Um mein Erbe, die Burg Satzvey, zu unterhalten, benötige ich Geld - viel Geld. Vor 23 Jahren kam mir der Einfall, die Ritterspiele zu organisieren. So bringen wir die Mittel zur Instandhaltung auf. Das ist moderner Denkmalschutz.” Der Clou: Der Graf lässt bei den Ritterfestspielen authentische Szenen aus seiner Familiengeschichte nachspielen. Beissel stolz: “Das ist weltweit einmalig.” In der Sommer-Saison und in der Adventszeit ist jedes Wochenende Programm. Ostermarkt, Walpurgisnacht, Erntefest, Burgweihnacht. Damit Taler in die Kasse fließen, lässt der Graf auch Raver- und Harley-Feste in seinem Mittelalter-Ambiente stattfinden. 3500 Besucher tummehn sich an diesem Nachmittag auf dem Burggelände. Auf dem historischen Markt, gibt´s handgefertigte Schnabelschuhe, kleine Lederbeutel und Prinzessinnen-Schleier. Hörner von Argentinischen Rindern werden als Trinkgefäße angeboten. Die Verkäufer preisen in mittelalterlicher Kleidung ihre Waren kund. Student Marc Wittek (25) und seine Freundin Britta Schmalfuss (19) verdienen sich hier was dazu: “Darf ich Ihnen einen Kettenhemd-Bausatz anbieten? Den Wikingern, die nur wenige Meter weiter ihr Lager haben, ist der Honig-Wein zu Kopfe gestiegen, die Augen sind rot unterlaufen, sie torkeln, lallen die Besucher an. Ein Spiel? Diesmal nicht. Gabi Ulflowski (36) schüttelt den Kopf: ”Komm, wir bringen uns in Sicherheit." kein Kommentar.
Frank

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Eintrag #78 vom 30. Aug. 1999 11:37 Uhr Hilmar Becker  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Hilmar Becker eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Frank Und was ist jetzt daran gelogen. Besser kann man Satzvey doch kaum beschreiben. :-((((((
Hilmar (Henricus vom Raam)

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Eintrag #79 vom 30. Aug. 1999 11:57 Uhr Andreas Thiel  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Andreas Thiel eine Nachricht zu schreiben.

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“Kettenhemd-Bausatz” Gibt´s sowas? Warum kommen die Leute nicht auf gute Märkte…? Ich bin geneigt, ein paar Zeitungsartikel über den Rumpenheimer Markt hier einzustellen. Nur damit man sieht, daß es auch anders geht… Wenn ich diese Artikel hier so lese (und für bare Münze nehme!), möchte ich ja schon fast nicht mehr dazu gehören… “Moderne Denkmalpflege”, “Stuntmen”…Menschenskinder! Merkt denn dieser Bilderbuch-Edelmann nicht, wie er sich sein eigenes Geschäft zerstört? Wie kann man gegenüber der Presse blos solche Aussagen treffen? Die Kuh wird gemolken, bis der Krug in den Brunnen bricht…oder wie war das? Gruß Andreas

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Eintrag #80 vom 30. Aug. 1999 12:51 Uhr Frank Moser  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Frank Moser eine Nachricht zu schreiben.

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Tach zusammen, tja die Leute die das lesen und auch noch dahingehen, die nehmen das für bare Münze. Erschüttert
Frank

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Eintrag #81 vom 30. Aug. 1999 19:56 Uhr Gunther E. Biernat  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Gunther E. Biernat eine Nachricht zu schreiben.

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LOL, was ist denn gegen einen ´Kettenhemdbausatz´ zu sagen? Da kaufe ich mir bei einem beliebigen Eisenwarenhändler einfach mal 25&nbsp;kg Ringe - fertig ist der ´Bausatz´… :-) Ansonsten: Satzvey eben. Ich jedenfalls habe mir vorgenommen, da nur noch alle (frühestens) fünf Jahre hinzufahren um mal zu schauen, ob´s doch noch mal anders wird…
Gunther Markgraf von Bärennoth Admin ´Tempus vivit!´

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Eintrag #82 vom 31. Aug. 1999 01:01 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

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Hallo Leute! Da ich ja aus Bonn komme, weis ich, wie die Leute über Satzvey denken. Zwischen Köln und Koblenz findet man nichts von irgendwelchen MA-Märkten. Wenn die Leute also etwas derartiges sehen wollen, kommt nur Satzvey in Frage. Zig Kollegen und Bekannte haben mich schon gefragt, ob Satzvey empfehlenswert sei. (Nachdem ich den Eintrittspreis sagte, war das Interesse an der weiteren Kritik nicht mehr vorhanden). Aber es waren auch schon einige davon in Satzvey gewesen. Sie fanden das Fest alle toll, richtig mittelalterlich. “So sah das also damals aus!” Klar, den Leuten fehlt der Vergleich. So vermittelt nun schon seit 23 Jahren Satzvey erfolgreich den Leuten aus dieser Umgebung, wie das MA wirklich war. Schade eigentlich, oder? Ich plane momentan ein unkommerzionales Lagerleben im Dorf Rolandswerth auf die Beine zu bringen. Allerdings bleibt abzuwarten, wie die Stadt Remagen diese Idee findet. Aber auch so ein kleines Heerlagerchen wird natürlich noch nicht einen Vergleich mit Satzvey standhalten können. Es sollte mal ein größerer Veranstalter dieses Gebiet für das “richtigere” MA erschließen. Der Zulauf wäre sicher nicht gering. Gruß v. Arlen Wer an dem Projekt Interesse hat, soll sich bei mir melden. Ich muß aber darauf hinweisen, daß, wenn es überhaupt klappt, dies ein reines HMA-Lager wird.

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Eintrag #83 vom 01. Sep. 1999 14:07 Uhr Isabelle (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Isabelle eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Chrtistoph, prima Idee. Rolandswerth ist ein so schönes Fleckchen , da macht sich ein Lager bestimmt toll! Gib Laut, wenn es klappt, wir kommen bestimmt!
Isabelle

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Eintrag #84 vom 01. Sep. 1999 17:50 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

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Danke, danke! Woher kennst Du mein Heimatdorf? Gruß v. Arlen

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Eintrag #85 vom 02. Sep. 1999 13:35 Uhr Philipp Klostermann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Philipp Klostermann eine Nachricht zu schreiben.

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Leute, das müßt Ihr Euch antun! Ich habe gestern mal so geschaut, was im Logfile unserer Homepage alles als “Referrer-URL” auftaucht, und da unter www.stern.de/webguide/webreporter/sport/1999/[…]/l[…] folgendes gefunden: Action für Wochenend-Helden Herausforderungen in Beruf, Gesellschaft oder Sport sind ja schön und gut, aber sehen altirgendwie aus, wenn eine zünftige Drachenjagd am Wochenende ansteht. “Willkommen Wanderer!” begrüßt die Startseite von Thilo´s Dungeon daher den abenteuerlustigen Surfer, bei dem die wirkliche Welt nur ein müdes Gähnen hervorruft. Vor Schwerterkampf und Druidentrank muß jedoch zunächst einmal tüchtig gelernt werden. Besonders angehenden Zauberern wird ein solides Arbeitspensum abverlangt. Thilo´s Dungeon vermittelt einen einfachen Einstieg in die Welt der Live Fantasy Rollenspiele. Denn nur mit Phantasie kann man kein anständiges Fantasy-Imperium errichten. Das Hobby Live-Rollenspiel (LARP) fängt harmlos an. Zitat: “ Also, fast jeder hat doch als Kind mal ”Cowboy und Indianer“ oder ”Räuber und Gendarm“ gespielt, d.h. man hat sich mit Freunden getroffen, im Garten ein provisorisches Indianer-Lager errichtet und war nun nicht mehr Max aus Hintertupfingen sondern Winnetou auf Kriegspfad. Live-Rollenspiele kann man nun als ”Cowboy und Indianer für große Kinder“ bezeichnen, d.h. wir treffen uns auch irgendwo, ziehen uns die passenden Kostüme an und verhalten uns für eine zeitlang so, wie die Person die wir darstellen.” Dumm nur, daß die Spielchen einen enormen Suchtfaktor verbreiten. Was harmlos anfängt, steigert sich in England in Massen-Meetings mit über 1000 teilnehmenden Heroen, die sich auf den Zinnen angemieteter Burgen tummeln. Hübsche Bilder beweisen, daß man weder als Druide noch als Ritter auf Anerkennung rechnen kann, wenn man in Addiletten und Jogginganzug ein Turnier bestehen will. Um Kosten zu sparen, hat ein hilfreicher Verein die Bauanleitung fürs adrette Kettenhemd in Netz gestellt. Auf Dreamers Homepage finden sich viele schöne LARP-Lieder, von denen man sich mit dem Real-Audio Player Intros anhören kann. Der träumende Barde scheint in Wirklichkeit im Elfenbeinturm einer Universität zu hausen, jedenfalls gibt es eine “Feldstudie, wie das Hobby LARP überhaupt entstanden ist” von ihm. Also: tüchtig singen, kämpfen und zaubern üben und dann auf ins Getümmel! IST DAS NICHT FURCHTBAR?!?!?! Kopfschüttelnd, Philipp

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Eintrag #86 vom 02. Sep. 1999 13:50 Uhr Alexander Klenner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Klenner eine Nachricht zu schreiben.

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Philipp: Wieso ? Es ist doch wenigstens als LARP deklariert… Ich hab letztens einen Film gesehn, da hat eine Dame Leute interviewt, die in die Spalte passen, aber das auf einem normlaen Mittelaltermarkt… Und dann auch nur LARPs. (Abgesehn vom Veranstalter) Als sie dann noch was von Reifröcken laberte, wurds zuviel und ich fiel in Ohnmacht. Das ist doch einfach ein netter Text über LARPs, aber wie der dann auf deine HP verweist… Keine Ahnung…
Ivain der Wanderer

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Eintrag #87 vom 02. Sep. 1999 14:02 Uhr Philipp Klostermann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Philipp Klostermann eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Alexander, im Text sind ein Paar Links. Bei der Kettenhemdgeschichte ein Link auf unsere Page. Der Artikel erweckt halt den Eindruck, daß alle, die sich historische Klamotten anziehen, der LARP-Szene zuzuordnen sind. Wer diesen Artikel liest, und nicht so genau bescheid weiß, muß sich doch UNWEIGERLICH sagen: “Alles Spinner!” Da machste nix! Alles Gute, Philipp

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Eintrag #88 vom 02. Sep. 1999 14:05 Uhr Philipp Klostermann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Philipp Klostermann eine Nachricht zu schreiben.

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PS. Das war jetzt nicht gegen die LARP-Szene gerichtet. Ich denke, daß auch DEREN ruf unter solchen Artikeln leidet. Gruß an alle LARPIES, ;-) Philipp

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Eintrag #89 vom 02. Sep. 1999 16:15 Uhr Andreas Thiel  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Andreas Thiel eine Nachricht zu schreiben.

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…ach…das sind doch alles Spinner… ;o) *packt eine Stange aus…* *packt eine zweite Stange aus…* *steckt ein Stofftransparent auf die beiden Stangen* *entrollt das Transparent, auf dem steht:* SCHERZ!!! Tja, Phillip! Selbst schuld! Wer wie Du qualitativ hochwertige Bauanleitungen für Kettenhemden und/oder Schuhe etc. ins Netz stellt, der muß damit rechnen, daß aus allen Ecken und Enden auf ihn verwiesen wird. ßtsch!

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Eintrag #90 vom 02. Sep. 1999 16:27 Uhr Alexander Klenner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Klenner eine Nachricht zu schreiben.

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Naja… Stimmt irgendwie schon… Bei genauer Betrachtung: Ersetz das “hübscher” vor dem “Text über LARPs” durch ein “recht sinnleerer”. Wie tröge der Text macht merkt man erst beim zweiten mal… *schnarch*
Ivain der Wanderer

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Eintrag #91 vom 03. Sep. 1999 13:54 Uhr Thomas Martini  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas Martini eine Nachricht zu schreiben.

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Irgendwie geht die “Akzeptanz” von den Medien stark zurück. Wahrscheinlich sind die “Reporter” nicht in der Lage Eishockey von Schwertkampf zu unterscheiden und kombinieren beide Sportarten… sehr bedauerlich… Anders kann ich diese Sache nicht interpretieren
Angelo de la Vasantes

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Eintrag #92 vom 03. Sep. 1999 19:01 Uhr Tim Schneider  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Tim Schneider eine Nachricht zu schreiben.

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Uuuups, ist das denn nicht das gleiche?
MfG Tim Schneider

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Eintrag #93 vom 06. Sep. 1999 10:05 Uhr Philipp Klostermann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Philipp Klostermann eine Nachricht zu schreiben.

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Eishockey hat mehr Trefferzonen am Körper, und Stiche sind erlaubt. Die A-Karte ist gelb oder rot, und die Klingenbreite (die Klinge wir übrigens mit den Füßen getragen) beträgt 4,5 mm. Alles klar? ;-) Philipp

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Eintrag #94 vom 27. Nov. 2000 08:53 Uhr Michael Schröder  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Michael Schröder eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Leute, Nachdem hier in erster Linie negatives über die Presse berichtet wurde, mal etwas Positives: Anfang des Jahres haben wir mit zwei anderen Bielefelder Gruppen ein Schulfest bereichert. Im Verlauf der Veranstaltung wurden wir auch von Vertretern der zwei großen Lokalzeitungen angesprochen: “Ach, sie sind aus Bielefeld? Haben wir schon mal über sie berichtet? Nein? Warum eigentlich nicht?” Wir haben uns dann mit den Pressevertretern auf einen Termin beim gemeinsamen Schaukampftraining verabredet und dort in Gewandung für Fotos posiert und Interviews gegeben. Herausgekommen sind zwei gute Berichte von einer halben bzw. einer ganzen Seite mit guten Farbfotos. Naja, ein paar sachliche Fehler sind noch dazwischengerutscht, aber nichts unangenehmes. Vielleicht hat auch die Konkurrenz beider Blätter untereinander viel dazu beigetragen. Gespräch zwischen den Fotografen (sinngemäß): Bei euch kommen die Farben im Druck wieder falsch rüber. Antwort: Dafür haben wir die besseren Fotos. (Die Fotos waren in beiden Ausgaben übrigens ok.)
Grüße, Bärchen

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Eintrag #95 vom 27. Nov. 2000 15:59 Uhr Ivo Malz (IMMS)  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ivo Malz (IMMS) eine Nachricht zu schreiben.

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Moin. Aus eigener Erfahrung: Es gibt solche und solche. ich habe im Spätsommer an einem Rahmenprogramm einer Ausstellungseröffnung in Burg Linn in Krefeld teilgenommen. Es wurden Rüstungen ausgestellt, die Burgküche mit korrekten Rezepten in Betrieb genommen, und meinereiner fand sich als Wachauptmann über 6 Knechte wieder. Dann kam die Presse. Wir haben beim Posen für die Photographen den Bildhintergrund “Neuzeitfrei” gehalten, waren auskunftsbereit, hörten fast durchgängig interessierte und intelligente Fragen…wir haben uns, trotz mancherlei Improvisation, richtig Mühe gemacht. Die Resonanz in der Presse war auch nicht wirklich schlecht, viele der Schreiberzunft haben sich wirklich bemüht, die Ausstellung und unsere Bemühungen nicht in die Karnevalsecke zu stellen…aber trotz aller Mühe gab es wieder die drei, vier unvermeidlichen, locker-spontanen Gurken, die ihre Dummschwall-Texte mit ßberschriften versahen wie “Prinz Eisenherz griff zur Hundsguggel”. Und was lernen wir daraus? Wenn Presse anwesend ist, behandelt jeden, als käme er von einer qualitativ führenden Zeitschrift. Denn Bullshit wird man nie ausmerzen können, aber wenigstens kann man ihn so in erträglichen Grenzen halten. Gruß Ivo

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Eintrag #96 vom 17. Mrz. 2003 14:13 Uhr Ameli (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Ameli eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Achtung, BLÖD!

Hallo,
anscheinend fehlt der Blöd-Zeitung mal wieder Material:
Letzte Woche klingelte es in der Mittagszeit auf dem Pas-de-Danse-Anschluß. Es war ein ziemlich naßforscher Journalist, der im Auftrag der Bildzeitung anrief.
“Sie machen ja den historischen Tanzkurs im April. Sagen Sie mal, wie sind da die Preise, wir könnten ja was über Sie schreiben.”
Stefanie (die den Anruf entgegengenommen hatte), war etwas verdutzt über den fordernden Tonfall, hatte zudem wenig Zeit und sagte dies sehr höflich dem Anrufer.
“Im Moment ist es ungünstig, ich bin hier auf der Arbeit, könnten wir später noch einmal in Ruhe telefonieren? Wenn Sie mir Ihre Nummer geben, rufe ich .. .”
“Nein, jetzt oder gar nicht!!!”
“Jetzt ist es schlecht, ich rufe aber gerne später…” KLACK Tuuuuuuuuuut
Der Blödreporter hatte aufgelegt.
Vor unserem inneren Auge sahen wir dann den virtuellen Artikel “Hier schwingen Burgfrolleins das Tanzbein” - oder “Hopsen bis die Röcke fliegen” zwischen dem Pin-up der Woche und dem Horoskop des Tages, gespickt mit irgendwelchen Bildern Cancan-tanzender Frauen im Rüschenkleidchen ….
neee, lieber doch nicht.
Leider bestätigt das meine Meinung, daß gutes Benehmen und moderner Journalismus meilenweit auseinander liegen.
Wir sind jedenfalls gewarnt, wenn die Blödzeitung meint, bei unserem Unterricht auftauchen zu müssen….
Gruß
Ameli / Elisabeth von Tannenberg

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Eintrag #97 vom 06. Jun. 2003 18:58 Uhr Carsten Scheffer  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Carsten Scheffer eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Ja ja,wenn man nett schreiben kann...

…,dann wird beim Schreiberling ein Sarwürker zum “Sarvirker” und das Einhandschwert ist “mind.7,5 Kg” schwer.
Jetzt mal ein wenig weg von den Sprüchen der Besucher.Als “Marktvolk” etc. kann man ja leider (?)nicht immer vor der Presse fliehen.Man stellt sioch ja auch gerne den Fragen.Aber was dabei manchmal rauskommt sieht man oben.
Also,raus mit euren Erfahrungen!
Hagen von Scutemere

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