Feldlager, d.h. der mittelalterliche Bereich beschränkte sich auf einfache, gut zu transportierende Schlafzelte mit minimaler Ausrüstung, teilweise mit mehreren Personen belegt.
Ausserhalb standen Unterkunftszelte der niederländischen Armee mit Feldbetten für die ohne eigenes Zelt. Im kommenden Jahr muss jeder selbst für seine Unterbringung im Feld sorgen, bzw. die jeweiligen Gruppen.
Der auf den üblichen Lagern normale Luxus hatte hier keinen Platz.
Eher fiel das ßberangebot an Waffen und Rüstungen auf, die im Feld dann doch nicht gebraucht wurden.
ja, es wird im kommenden April ein weiteres Kampfbiwak geben, das die Erkenntnisse dieses Wochenendes umsetzen wird, und entsprechend noch höhere Anforderungen stellen wird, u.A. bei Buchung und Bezahlung.
Christoph, es ging Explizit um den Einsatz einer taktischen Einheit in der Geländetiefe mit allen Härten und Gefahren. Im dichten Nebel ohne Kompass in fremder Umgebung unter Feindbedrohung… da ist Sherwoodforest nix gegen, hihi.
Aber im Ernst, es wurden und werden Gefechtslagen und Szenarien, auch mit neutralen Einheiten eingespielt, ebenso das Problem des Nachschubs und der Politik mit den Nachbarn.
Nun würde ich aber gerne mal wissen, in einer kurzen Beschreibung, wie das ganze denn abgelaufen ist.
Deiner Beschreibung her hört sich das nach Einzelkämpfertaktik an. Eine solche Kriegstaktik i´st mir allerdings für das MA nicht bekannt.
Soviel ich weis bewegten sich die Krieger zumindest in der kleinsten taktischen Einheit, der Lanze.
Demzufolge wäre ein richtiges Nachfühlen der damaligen Krieger nicht möglich. Schließlich war sogar ein zivieler Wanderer in dieser Zeit erheblich gefährdet.
Das die Hälfte der Leute nicht eintraf ist wirklich sehr bedauerlich. Und wenn darunter Ritterdarsteller waren, die es noch nicht mal für nötig befunden haben sollten, sich abzumelden, so sollten diese überlegen, ob sie nicht besser ihre Darstellung ändern sollten.
Das hört sich nicht schlecht an, Hadu. Ich habe es leider zu dem Termin aus Zeitgründen nicht geschafft (hatte mich aus besagtem Grund auch nicht angemeldet). Sofern das mal wieder stattfindet (vorzugsweise bei besserem Wetter) bin ich dann auch mit dabei.
eben kommen wir aus den Niederlanden vom Kampfbiwak zurück. Das hört sich militärisch an, und das ist es auch.
Organisiert durch Stefan Siehoff (Thurak), der auch der Initiator der A-Karte ist, trafen sich am Rande eines unglaublich vielfältigen Naturschutzgebietes in den Niederlanden 23 Kämpferinnen und Kämpfer, um es “wissen zu wollen”.
Dabei ein Wermutstropfen: Ganz in der Art der Szene tauchten dann etwa die Hälfte der Angemeldeten nicht auf. Unentschuldigt. Auf eine angemessene Bezeichnung verzichte ich hier.
Vielfältig heisst, Wälder, Seen, Flüsse, Sumpf, Berge, weite Sand- und Heideflächen und das Ganze in naturbelassenem Zustand, ausser den sandigen Pfaden, die hindurchführen.
Auf dem Plan standen Orientierungs- und Aufklärungsmärsche, weitgefächerte Einsätze und Planspiele, mobile Gefechte, Belagerungen und alles, was das Herz begehrt.
Dem mittelalterlichen Krieger, der sich immer in behaglicher Entfernung zum Zelt zum “Schlachtfeld” bewegt, wurde klar, daß es alles ganz anders gewesen sein muss, wenn man, um den Gegner zu finden, stundenlang durch unbekanntes Gelände gehen, Wasserläufe umgehen und überwinden muss, und dazu ständig mit einem Gegner rechnen kann, der jederzeit aus der Deckung heraus zuschlagen kann.
Nun ja, alles zu schildern würde den Rahmen sprengen, und daher als Resümée:
Mehr davon! Geil wars!!!
Dann noch ein Danke an Stefan, Andrea und Ralf, dazu den lieben und superhilfsbereiten Freunden von der Bundeswehr Stefan, Josef und Martin.
Auch vielen Dank an die, die fair und anständig gekämpft haben, und durch ihren Einsatz und das Einhalten der gut vorbereiteten einzelnen Aufgaben und Vorgaben allen Freude gemacht haben.
So, und jetzt geh ich in die Falle, und Träume vom Aufstehen um 5 Uhr morgens (Täterätää) und einer unvergesslichen Morgendämmerung im Nebelmeer in einmaliger Landschaft.