Au weh! Wenn die Dmaen das Morgen lesen gibt es für uns keine Rettung mehr, da wird die Hölle loss brechen. Denn mit dem Mundwerk waren die schon immer besser als wir ;-) *sich in seinen Turm eichliesender, auf Belagerung vorberereiteter und die Ohren mit Wachs füllender Duchesne* *grins*
Schon auch, aber eher sekundär! Ne ne, die Hauptursache war das “Gegenstände-nicht-mehr-find-Syndrom”. Daher auch die zahlreichen Bodenfunde! Ein Mann verliert kein Schwert!!! Hartmut
Das Thema kämpfende Frauen im Mittelalter wurde bereits umfassend diskutiert. Wie Ihr wißt habe ich in dieser Sache viel geforscht (die Solinger Ausstellung mit Infos versorgt) und gebe auch Fechtunterricht für die Frauen in der Companie. Kurzum unterstütze und fördere ich das Thema grundsätzlich und es ist kein Tabu für mich. Dennoch weiß ich, daß die Kämpfende Frau (militärisch und bei gerichtlichen Zweikämpfen) wohl präsent, aber dennoch eine Ausnahme war. Und ich glaube, ich weiß warum!!! Heureka! Wenn ich meine Moni und ihre Genossinen so beobachte, fällt auf, daß Gegenstände, die aus der Hand gelegt werden, sofort aus jeglichem Bewußtsein gelöscht sind. Diese “Warnehmungs-Löschkompetenz” äußert sich heute in: “..wo hats Du (iiiich??) meinen Autoschlüssel?” “..ich hab nichts zum Anziehen (Kleiderschrank hängt voll!)!” etc.! 1441 auf den Mauern des belagerten Soest: “..Schei…, wo ist das verdammte Schwert??” “..heda, Rottmeister! Wo hast Du meinen Dolch hingelegt??” “..ohje, ich hab keine Rüstung!!” war natürlich wesentlich fataler, als nichtgefundene Autoschlüssel heutigentags! Somit ist die Ausnahmequalität der kämpfenden Frau im Mittelalter nachvollziehbar. Und, These nachvollziehbar? Hartmut