Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Was braucht ein niedriger Adeliger auf seinen Reisen?

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Eintrag #1 vom 28. Okt. 2002 20:48 Uhr Markus Büscherhoff   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Was braucht ein niedrieger Adeliger auf seinen Reisen?

Ich suche Infos zu Ausrüstungsgegenständen, die ein Adeliger auf seinen Reisen so bei sich hatte. Die Zeit in der er angesiedelt sein soll ist 1250 - 1300. Könnt ihr mir da weiterhelfen?
Markus

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Eintrag #2 vom 28. Okt. 2002 21:58 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Da wären:

5-6 Diener/Mägde, 4-5 Kriegsknechte, 1 Troßwagen, 1 Zeltplane, 3 Pferde für sich.
In kürze verfaßt
v. Arlen

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Eintrag #3 vom 28. Okt. 2002 23:14 Uhr Roland Schulz   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Eine Frage der Definition

Du solltest mal den “niederen Adligen” genauer definieren, was/wen verstehst Du unter einem solchen? Und handelt es sich um eine Reise im Frieden, oder droht eventuell Gefahr?
Die von Christoph beschriebene Ausstattung würde ich für einen wohlhabenden Ministerialen des staufischen Mitteleuropa auch ungefähr so unterschreiben.
Ob nun 5-6 Diener sein müssen weiß ich nicht, der Kriegsknecht ist im Zweifel eben auch Knecht und Diener.
Fehlt nur der/die Knappen, Christoph! ;-)
William de Mornay

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Eintrag #4 vom 29. Okt. 2002 08:09 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Frage zu allgemein

Die Frage ist etwas allg. gestellt.
Wie weit reist er denn? Und wohin? Und zu welcher Jahreszeit? Und warum reist er überhaupt? Auf Kriegszug?
Ein Reitpferd und ein Packpferd wären schon mal nicht verkehrt. Und zumindest ein Bediensteter. Dafür könnte man - historisch gesehen - aufs Zelt verzichten, denn der Gute wird Nachts eher in Herbergen, Klöstern oder bei Verwandten untergekrochen sein.
Joachim

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Eintrag #5 vom 29. Okt. 2002 08:42 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Sorry

war in Eile, daher habe ich einige Dinge vergessen, die nun ja genannt wurden.
“Wohlhabend” würd ich einen solchen Ritter aber nicht unbedingt nennen. Eher normal begütert.
Die Zeltplane habe ich natürlich mal wieder auf Preußische Verhältnisse bezogen gehabt, sorry, die
Eile eben.
Gruß
v. Arlen

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Eintrag #6 vom 14. Nov. 2002 22:00 Uhr Christian Becker  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Christian Becker eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht zu dem niederen Adel auf Reisen

ich glaube fast, das er sich fragt, was für persönliche Gegenstände er auf Reisen dabei hatte… vielleicht definiert er das noch mal genauer…
Knappe Christian von Kugelberg, des Herrn Ritter Alf vom Schönstein

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Eintrag #7 vom 31. Mai. 2003 12:36 Uhr Tilman (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Tilman eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Pferde?

In Ordnung, es ist mir klar, dass ein Adeliger (wie auch immer geartet) über eine gewisse Anzahl Pferde verfügt hat. Nur wo ist da die Grenze zu ziehen?
Wenn bei einer Vorführung (ob Markt oder Museumsfest etc.) ein Ritter, in diesem Fall wohl ein Ministeriale erscheint, ist er doch eigentlich immer auf Reisen (?). Aber selbst bei den Reenactmentgöttern (Grüße an Joachim ;-)) habe ich bisher noch keine Reittiere gesehen. Wie vereinbart bzw. erklärt man das? Bin ratlos, auch ohne Ritter zu sein…
*Tilman aka Der Stolzenberger

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Eintrag #8 vom 02. Jun. 2003 07:34 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Pferde, Zelte, Kühlschränke usw.

Hi Tilman,
das Thema Pferd oder nicht Pferd haben wir in anderen threads doch schon durch (die Frage wurde mit einem klaren Jein beantwortet, dem ich mich gerne anschließe). Auch das Thema, warum lungere ich eigentlich ein Wochenende vor einem Zelt rum (z.B. Belagerung, Reiselager, Jagdgesellschaft, usw.) gehört in so eine Kategorie. Denn wir wissen ja, wie wenig sich letztlich so ein Zelt leisten konnten. Von daher krepeln wir alle eigentlich ein wenig rum. Mir persönlich ist es lieber ein hist. Gebäude, z.B. in einem Museumsdorf, zu beleben/bewohnen, weil das besser rüberzubringen ist und weil man das ganze Zeug nicht mitschleppen muß. Schon von daher liebe ich solche Veranstaltungen, die leider rar sind.
Aber letztlich sollte es in diesem thread, so glaube ich zumindest, eher ums Reisegepäck gehen. Ich lungere also vor diesem Zelt rum, was hätte ich damals so als Gepäck alles mitgehabt? Wenn ich sehe, was die Leute immer alles so (bis hin zum Kühlschrank) mitschleppen, kann ich mir, sehen wir mal vom Hochadel ab, schwerlich vorstellen, daß man diesen ganzen Kram so ohne weiteres mitschleppen konnte. Aber was nun schleppte man mit. Denke, dahin zielte dieser thread, weniger auf Grundsatzdiskussionen. Oder?
Gruß aus der Mark
Joachim
von
Marca brandenburgensis AD 1260
Märkisches Leben zur Zeit der Askanier www.brandenburg1260.de

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