Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Was ist wirklich A? Oder warum es niemals einen A-Markt geben kann!

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Eintrag #1 vom 05. Mrz. 2004 10:22 Uhr Frank Heinrich  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Frank Heinrich eine Nachricht zu schreiben.

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“Was ist wirklich A?” Auf den ersten Blick erscheint diese Frage dem einen oder anderen in diesem Forum als leicht zu beantworten. Man wälzt einige historische Bücher am besten im lateinischen Original, geht in einige Museen und lässt sich auch die Bodenfunde zeigen, die nicht in der Ausstellung zu sehen sind und schon weiß man, was es im Mittelalter alles gab und was es nicht gab.
Klingt einfach, ist es aber nicht. Fangen wir doch einmal bei den Bodenfunden an. Was beweisen die? Doch lediglich, dass es die gefundenen Gegenstand gegeben hat, nicht aber dass es andere Gegenstände nicht gegeben hat, oder? Gehen wir weiter zu den historischen Quellen. Wer schon mal eine politische Sitzung live miterlebt hat und am nächsten Tag dann den entsprechenden Pressebericht gelesen hat, der weiß was ich meine. Oftmals glaubt man, dass man auf einer komplett anderen Veranstaltung war, da ein komplett anderer Sachverhalt geschildert wurde. Solche Artikel werden zwar von Leuten verfasst, die zwar bei der Sitzung dabei waren, die aber die Hintergründe für viele Sachen nicht in allen Details kennen, da vieles nicht ausgesprochen wird, was an Informationen vorhanden ist und damit eine komplett andere Darstellung erfolgen muss. Dabei bleibt natürlich noch unberücksichtigt, dass der Artikel noch von einem Redakteur überarbeitet wird, der überhaupt nicht auf der Veranstaltung war. Wir erhalten also eine komplett falsche Darstellung, obwohl wir einen Augenzeugenbericht lesen. Und dabei schließen wir ja noch die Möglichkeit einer bewussten Manipulation komplett aus.
Und bei all dem rede ich noch von der Originaltexten. Gehen wir dann noch weiter auf die Sekundärliteratur ein, dann kommen noch Interpretationen von Historikern, Kommentare von Autoren, Korrekturen von Lektoren und andere mögliche Fehlerquellen hinzu.
Gehen wir also weiter zu den bildlichen Darstellungen von historischen Ereignissen. Auch diese sind mit besonderer Vorsicht zu genießen. Gerade die bildliche Darstellung (Malerei, Reliefs, geknüpfte Teppiche u. ä.) unterliegen schon weiteren Beschränkungen. Gerade hier wird doch genau das gezeigt, was der Auftraggeber sehen will und in der Art, wie es der Künstler sieht: in der verklärenden Darstellung eines Künstlers. Zudem werden oft Ereignisse abgebildet, die zur Entstehungszeit der bildlichen Darstellung längst Geschichte waren und die Darstellung erfolgt in der Mode der späteren Zeit. Also lassen sich hier nur indirekte Aussagen über eine bestimmt historische Epoche ableiten.
Unter Hereinbeziehung dieser Vorgaben, die wohl keiner von der Hand weisen kann, und auch unter Auslassen der Theorie von Illig, ergibt sich für mich in soweit nur ein sehr schemenhaftes Bild von dem was tatsächlich A ist.
So, haben wir nun die Probleme mit dem Erforschen der historischen Tatsachen berücksichtigt, so kommen wir nun zu den neuzeitlichen Problemen, der sich ein Veranstalter möglicherweise gegenüberstehen sieht: Da gibt es neben den rein gesetzlichen Vorgaben der Lebensmittelüberwachung, des Brandschutzes, der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, dem Haftungsrecht, usw. noch die rein ortspezifischen Probleme und Vorgaben, wie, die, dass ein Gemeinderat vorschreibt, von wem die Getränke zu beziehen sind, welche Vereine noch mit zu beteiligen sind, wo genau und welche Toilettenanlagen hinzustellen sind u. v. m.
Sind diese Probleme dann endlich zur Zufriedenheit aller gelöst, bleiben immer noch die von den A-Freaks - teilweise wirklich unerfüllbaren - Forderungen, wie, nur A-Aussteller, keine Touris, Gewandkontrolle im Hinblick auf richtige Einordnung in die durch den Markt vorgegebene Zeitepoche, und was sonst noch gefordert wird, wisst ihr ja besser als ich.
Wer das alles unter einen Hut bringen kann und dann hinterher auch noch finanziell Null für Null aus der Sache rauskommt, der muss über nichtmenschliche (oder “magische”) Fähigkeiten besitzen. Und falls mir einer das Ganze hier nicht glauben möchte, dann soll er mal versuchen einen A-Markt auf die Beine zustellen. Wenn es funktioniert, lasse ich mich gerne eines besseren belehren!
Ich persönlich bin kein Freund von Erbsenzählerei und sehe dadurch viele Dinge, die hier in der Taverne diskutiert werden etwas lockerer bzw. finde die meisten Diskussionen eher zum kaputt lachen. Ich gehöre auch nicht zur Riege der Veranstalter und bin auch kein Experte für Mittelalterliche Geschichte. Aber als geschichtlich interessierter Mensch, weiß ich, dass einem in vielen Veröffentlichungen sehr viel Mist vorgesetzt wird und der einem dann als historische Tatsache verkauft wird. Und da brauch ich noch nicht mal ins “finstere Mittelalter” zurückzugehen, da reichen schon die Märchen, die uns von den heutigen Politikern und den Medien aufgetischt werden. Wer glaubt, dass das in vergangenen Zeiten anders war, der darf getrost weiterträumen.
FAZIT: Ich empfehle allen, einfach mal die Scheuklappen wegzulegen und auch mal die anderen Seiten zu sehen - und derer gibt es ja viele. Sicherlich wäre ein Historischer Markt, der so auch im Mittelalter stattfinden hätte können, mehr als nur wünschenswert, doch darf man die Augen nicht vor der Realität verschließen. Seht die Mittelaltermärkte endlich als das an, als das sie ja auch funktionieren: als Unterhaltungsattraktion. Mehr darf man meiner Ansicht nach nicht erwarten, sonst muss man eben in ein Museum gehen.
Und zum Schluss noch ein letzter Hinweis: Vor tausenden von Jahren “wusste” der Mensch, dass die Erde eine Scheibe ist. Vor tausend Jahren “wusste” der Mensch, dass sich die Sterne und die Sonne um die Erde drehen. Heute wissen wir, dass diese Vorstellungen falsch sind. Aber wir haben aus dieser Entwicklung nicht gelernt, dass sich unser “Wissen” mit jedem Tag ändert und daher kann man nur Socrates zitieren: “Ich weiß, dass ich nichts weiß.”
Wudgard von Trondberg

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Eintrag #2 vom 05. Mrz. 2004 10:39 Uhr David Seidlitz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um David Seidlitz eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo,
ich finde deinen Eintrag entsetzlich verbittert!? Warum ist das so? Es hört sich ja fast so an als wolltest du alle A-Fuzzis “bekehren” die Zügel locker zu lassen. Sorry, aber da hab ich kein Bock drauf. Was die A- Situation im Hinblick auf Belege angeht, da kann ich dir absolut kein Recht geben. Wenn ich also einen tausendfach ergrabenen Kugeltopf (sogar regional, sogar genau meine Zeitstellung) als Replik erwerbe, und diesen dann zum Kochen einsetze, bin ich damit A. Wandele ich diesen Topf aber nach gutdünken ab, sagen wir ich verändere die Randlippe, weil ich denke :“…nur weils net gefunden wurde heissts net, daß es das net gegeben hat!…” bin ich damit genau das Gegenteil. Also, ich weiss ja nicht wie du das siehst, aber ich glaube solche Diskussionen wurden hier schon zur Genüge geführt, und bringen wird sie auch nichts. Es gibt halt zwei Hobbies.
Viel Spaß noch,
David
www.familia-ministerialis.de

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Eintrag #3 vom 05. Mrz. 2004 11:36 Uhr Olaf Kirchert  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Olaf Kirchert eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Och nö, nicht schon wieder....

Was soll denn diese Diskussion schon wieder? :-(
Natürlich ist niemand “A” im Sinne von “GENAU SO WAR’S DAMALS”. Aber das behauptet doch auch niemand ernsthaft.
Wenn ich davon ausgehe dass alle Belege Quatsch sind und alle Quellen falsch interpretiert oder gefälscht sind, was soll dann noch die Beschäftigung mit der Geschichte? Dann kann ich auch Star Wars reenacten. Da ist es von vornherein klar daß alles nur erfunden ist.
Ich werde mich weiterhin an den Dingen orientieren die bekannt sind. Gibt es neue Erkenntnisse werde ich mich dem anpassen. Kann man mir BEWEISEN dass es im 13. Jhd. keine Wolle sondern nur Polyester gab, werde ich meine Klamotten sofort in die “nur für Fasching”-Kiste packen. Aber bis zu diesem Beweis gilt für mich: Wolle ja, Polyester nein.
Ich werde nicht versuchen jemanden zwangsweise zu bekehren an die heilige Quelle der Mittelalterwahrheit zu glauben. Also versucht auch nicht mich von etwas anderem zu überzeugen.
Olaf
Quellengläubiger
P.S. Ja die Erde ist eine Scheibe, jedenfalls wenn ich das 13. Jhd. darstelle.

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Eintrag #4 vom 05. Mrz. 2004 12:01 Uhr Susan Sziborra-S.  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Susan Sziborra-S. eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht ich glaube,...

…lieber Frank, wenn du denkst, irgendwer hier möchte dringend die Marktszene zu einer Authentischen machen, irrst du gewaltig. Mir sind Mittelaltermärkte, was mein Hobby betrifft, mittlerweile so wurscht wie Zoologische Gärten. Privat besuche ich beides ab und zu gern, aber mit einer historischen Darstellung haben für mich beide nix zu tun. So isses und so bleibt es wohl. Aufregen tut mich nur, wenn das ganze mittelalterlich genannt wird, aber das hatten wir ja schon an anderer Stelle. Und im ßbrigen halte ich die Aussage, daß Belege auch nur Schall und Rauch sind schlichtweg für ein Zeichen von Faulheit. Die dir gern zugestanden sei - wie auch alles andere, aber versuch nicht anderen diesen Bären aufzubinden.
nix für ungut
Gruß suse
familia ministerialis - Alltagsleben um 1280
www.familia-ministerialis.de

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Eintrag #5 vom 05. Mrz. 2004 12:26 Uhr Ulrich Busse  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ulrich Busse eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht 47. Aufguss

auch auf die Gefahr hin, die Mär von der “Berliner Front” zu schüren …
Frank, was genau willst Du eigentlich hier diskutieren ?
Deine Fragestellung ist nämlich der mindestens 47. Aufguss eines uralten Themas.
Wer bestreitet, dass es einen “100%-A-Markt” nicht geben kann ?
Wenn ich darstellerisch zeigen will, wie etwas im Mittelalter gewesen ist, kann ich mich auf die Verwendung belegten Equipments beschränken und nicht Belegtes fort lassen. Ganz einfach.
Was also wolltest Du uns sagen ?
Ulli, Quellenfuzzy

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Eintrag #6 vom 05. Mrz. 2004 12:46 Uhr Joachim Dittrich  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Dittrich eine Nachricht zu schreiben.

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*humpf*
..und eine Hure trug gelbe Kleider…
Die damals lebenden Menschen (zumindset die Gelehrten) glaubten an die Einzigartigkeit der Welt, die der Mittelpunkt des Universums war, unbeweglich im Raum stehend, um die sich alle anderen Planeten und Sterne drehten.
Seit dem 8. Jahrhundert (Aristoteles) galt die Kugelgestalt der Erde als bewiesen. Sämtliche astronomischen und wissenschaftlichen Werke des 12. Jahrhunderts verbreiteten dieses Wissen (Elucidarius, Imago mundi etc..). Manche vertraten die Ansicht einer Apfelform (woher der Reichsapfel als Symbol der Weltherrschaft seinen Namen hat). Das Problem der Schwerkraft wurde dabei praktisch nicht wahrgenommen, geschweige denn diskutiert. Schon im 13. Jh. beschäftigte man sich mit der Frage der Umrundbarkeit des Planeten.
Wegen der alttestamentarlichen ßberlieferung der Neubesiedelung der Erde durch die drei Söhne Noahs meinten die Gelehrten, daß nur die Kontinente Europa, Asien und Afrika existierten. Mittelalterliche Weltkarten, gezeichnet in Scheibenform (daher der Irrglaube seit dem 18. Jahrhundert, das Mittelalter glaubte an eine scheibenförmige Welt) verzeichneten die drei Kontinente in T-Form (links Europa, rechts Afrika, über beiden Asien). Ein angenommener vierter Kontinent unterhalb bzw. rechts Afrikas und Asiens wurde von der Kirche als Häresie abgelehnt. Dieser hätte eh nicht erreicht werden können, da man glaubte, jenseits des ßquators herrsche sengende Hitze, die kein Leben zuließe. So wie die Erde als Mittelpunkt des Kosmos angesehen wurde, galt Jerusalem als religiöser wie geographischer Mittelpunkt der Erde, genannt “Nabel der Welt” (umbilicus mundi); beides anzufechten, galt gleichsam als Häresie.
Beste grüße, Achim
Achim v. Hohenberg gen. de Clavis

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Eintrag #7 vom 05. Mrz. 2004 12:58 Uhr Uli Gasper  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Uli Gasper eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Belege

Moin!
Ist doch alles ganz einfach:
Wie Im Buch “Das erfunene Mittelalter” schlüsig bewiesen, ist das Mittelalter wie wir es zu kennen glaubensowieso Illusion.
Und- selbst wenn man alte Töppe ausgräbt und als Beleg gebraucht ist die daraus gewonnene Erkenntnis doch subjektiv, niemals objektiv. Erkenntnistheorie…
Und da das Mittelalter sowieso erfunden ist und unsere Objektivität auch Illusion ist werde ich mir jetzt zum Quellenstudium “Ritter aus Leienschaft” ansehen. Der ist nämlich auch erfunden.
Gruß, Uli

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Eintrag #8 vom 05. Mrz. 2004 13:00 Uhr Hilmar Becker  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Hilmar Becker eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Hallo???

Hey, nicht aufregen, nur wundern.
Der Thread steht in der Rubrik “Unterhaltung” !
Und das vermutlich nicht ohne Absicht.
Betrachtet die Sache doch einfach als Satire.
Meiner Meinung nach ist es vollkommen überflüssig, darauf anzuspringen wie ein Hund auf eine hingehaltene Wurst ;-)
Laßt es einfach sterben.
Gruß
Hilmar

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Eintrag #9 vom 05. Mrz. 2004 17:21 Uhr Uli Gasper  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Uli Gasper eine Nachricht zu schreiben.

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Wie, das ist Satire hier? Kannst Du das belegen? Mit Bodenfunden?:-)
Nebenbei- kannst Du Deine Existenz schlüsig beweisen?
Gruß, Uli

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Eintrag #10 vom 05. Mrz. 2004 18:08 Uhr Wolf Zerkowski  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Wolf Zerkowski eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Wirklich satirisch.....

….ist eigentlich nur folgender Teil des Megapostings:
“und dann hinterher auch noch finanziell Null für Null aus der Sache rauskommt, ”
Wer daran glaubt braucht nämlich wirklich viel Humor oder er hat das ultimative Hobby gefunden und dafür gibts dann nen MA-Oscar…..;-))
Gruß Wolf

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Eintrag #11 vom 08. Mrz. 2004 10:28 Uhr Ameli (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Ameli eine Nachricht zu schreiben.

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Gaaanz einfach, weil bei einem A-Markt NIEMALS Eintritt kassiert wurde :-)=)
Gruß
Ameli

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Eintrag #12 vom 08. Mrz. 2004 11:15 Uhr Udo Brühe   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Wie wäre es...

…denn, wenn man sich erstmal daraufkonzentrieren würde eine A-Veranstaltung auf der grünen Wiese oder Museumsdorf aufzuziehen, bevor man sich nen Kopf über Märkte macht? Muss es denn immer ein Markt sein, könnt Ihr denn nicht ohne?
Warum kommt immer wieder wie aus der Pistole geschossen die Frage “Was ist das denn für ein Markt?” wenn man vo einer Veranstaltung spricht?
Udo

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Eintrag #13 vom 28. Mrz. 2004 20:38 Uhr   Nachricht

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Hallo zusammen,
sind wir doch mal ehrlich- als wir mit dem Mittelalter angefangen haben, da waren Tütenärmel und wallende Gewänder wichtiger als dumpf-graue Töpfe in denen es brodelte.
Wirkliches “A” kann es nicht geben- aus den genannten Gründen.
Auf den kommerziellen Terminen geht es um Volksbelustigung mit einer Prise Wissen.
Für den Gast sind nun mal 99% grau-in-grau Gewandete und ein auf Abstand gehaltenes Herrscherpaar nun wirklich nicht reizvoll.
Ich persönlich bin der Auffassung- es lebe meine Phantasie auf den Märkten und mein Wissen in mir drin. Und wenn ich dann noch einen Tagesgast auf den Geschichtstripp bringen kann- geil…
Und jeder sollte auch nach seinem Wunsch seine Empfindung von Mittelalter leben können. Man sollte diese Gruppen nur besser trennen.
Ansonsten kämpfe ich derzeit noch mit dem Tourie-vulgaris-extremus am Gast und dem Homo mediävisticus in mir…
In diesem Sinne…
…. es lebe die Infizierung mit dem mittelalterlichen Suchthormon!!!
Und nun geniesst einfach die nie aufhörende Suche nach dem wirklichen Wissen!
Mit lieben Grüssen
Lilibeth

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Eintrag #14 vom 30. Mrz. 2004 15:14 Uhr Roland Schulz   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Man muss nur wollen...

Hallo,
wenn man es will, dann geht auch ein “A” Termin zu organisieren und durchzuführen.
Eigentlich ist es gar nicht sooo entsetzlich schwer wie immer behauptet.
Ein Markt im Sinne von “Mittelaltermarkt” ist sicherlich in sich schon ein Widerspruch, aber warum nicht andere VAs mit hohem Anspruch?
Hintergrund kann ein Plot, eine ein realistisches Szenario wiedergebende Handlung sein.
Also auf neudeutsch “RE-ENACTMENT”.
Eine Ostermesse mit Prozession vielleicht vor entsprechender Kulisse? (–> letztes Jahr und dieses Jahr im Archeon, durchgeführt u.a. von AG Hochmittelalter sowie durch Projekt 1250 I.G.)
Eine Pilgerfahrt in A Klamotte und Ausrüstung?
(–> letztes Jahr durch mehrer Gruppen ausgeführt, auch dieses Jahr wieder)
Eine Wanderung, Bauern, Gesinde, Handwerker legen ihrem neuen Herrn den Treueeid ab und ziehen über Berg und Tal zum Sitz ihres Herrn?
(wird dieses Jahr im Sommer durch mein Weib und mich organisiert)
Und das sind nur alles Beispiele fürs HoMi, fürs FrühMi haben wir da noch ein paar andere Sachen in Planung.
Bei allem wird es höchsten Anspruch auf “A” geben,
d.h. nur belegbare Kleidung und Ausrüstung (nach Absprache und Kitguide), einzige Zugeständnisse werden an persönliche Hygiene und notwendige Sicherheit gemacht.
Wer braucht denn Mittelaltermärkte, wo sich selbstgefällige Sitzritter und Hochadelige ohne Gefolge und mit (oftmals) schlechtester Klamotte zusammen mit Ritterwurstverkäufern und “Schlecht-aber-Teuer” Handwerkern selbst beweihräuchern?
Wer da das “A” sucht wird es wahrscheinlich nie finden, denn imho zieht jeder, der versucht es “ordentlich” zu machen seine Konsequenzen und macht mit anderen Gleichgesinnten was eigenes.
Das ist zwar manchmal aufwändig und strengt auch an, aber das ist es wert.
Die Mittelalterkonsumenten gehen halt weiter auf ihre Märkte und so spielt eben jeder sein Spiel.
Soll doch keiner sagen, es ginge nicht…
Alles wird gut.
Gruß,
Will

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Eintrag #15 vom 30. Mrz. 2004 15:19 Uhr Julia (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Julia eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Grau in grau...

Hallo Engel- Christine,
wo ich das grad so les… Grau in grau?
Hast du schon mal mit Pflanzen gefärbt? Wahrscheinlich nicht, denn sonst wüsstest du, wie neon-gelb ein mit Birkenblättern gefärbtes Stück Wolle oder auch Leinen sein kann. Sehr grell.
Grau in grau…
Gruß, Julia

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Eintrag #16 vom 30. Mrz. 2004 15:34 Uhr Harald Sill  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Harald Sill eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Will.
Kleine Ergänzung. Du beschreibst Reenactment im weiteren Sinn, bzw. wie es hier in Deutschland gesehen wird.
Im eigentlichen Sinn ist es das Darstellen einer bestimmten historischen Peron oder Gegebeneheit.
Also nicht einer Prozession wie sie gewesen sein könnte, sondern die Prozession vom xx.xx.xxxx in xxxxxx.
Gute Tage
Harwalt von Biberach

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Eintrag #18 vom 30. Mrz. 2004 18:15 Uhr Ivo Malz (IMMS)  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ivo Malz (IMMS) eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Außer Wortklauberei...

nischt neues.
Jaaaaaa, es haben alle kapiert, daß es AUTHENTISCH nicht sein kann.
Aber es geht mit vielen “ohnes”.
Ohne Inderkeltentücher.
Ohne Nepalsteppjacken.
Ohne Thaischmuck.
Ohne Esoterikkitsch.
Ohne Runenzauberschrott.
Ohne Fantasyschwerter.
Ohne multitemporäre Pappnasendarsteller, die sich als Gottes Geschenk an die wißbegierige Meute aufpumpen.
Ohne Flachstahlgefuchtel.
Kurz: Ohne die ganzen Altlasten von Leuten und Waren, die aus Gewohnheitsrecht Unmittelalterliches für mittelalterlich verkaufen oder vorführen.
Daß für nur ein Zeitfenster das Ganze etwas schmal ausfiele, muß nicht betont werden.
Aber es wäre schon ne coole Vorstellung, wenn die Lagerdarstellung auf glaubwürdige Zeitfenster und das Warenangebot auf “nach Vorbildern gefertigt” sortiert würde. Dann könnte man zumindest schon mal von einem MITTELALTERMARKT reden.
Das wäre so das vermutlich utopische Bild, das ich für eine öffentliche Veranstaltung erwarten würde. Wer dann wie angezogen zum Shoppen und Besuchen käme, wäre dann eigentlich Nebensache, und es wäre etwas einfacher, eventuell Leute zu “bekehren”. Schlicht, weil das Bild vom “Authentiker” insoweit entzerrt wäre, weil nur “echte Authentiker” (sprich: Leute mit einem glaubwürdigen Zeitfenster und zumindest auf einem guten Weg dahin) als Ansprechpartner die Lager bevölkerten.
Aber: Ich glaube nicht, daß ich mir den ganzen Krampf auf dem Wege dorthin an die Hacke binden wollte. Da erstmal alle Seilschaften aufzudröseln und dann ein weißglühendes Telefon zu haben von Leuten mit Anfrage a la
“Wenn die dürfen, wieso wir nicht?”
oder “Wenn die kommen, komm ich nicht” und “Wenn Du uns dabeihaben willst, lade Gruppe X, Y, Z aus”,
oder “Wie kannst Du Gruppe X, die unsere besten Kumpels sind, einfach nicht einladen”,
oder “Der Y ist unser Hausschmed, wenn wir kommen sollen, muß der auch aufbauen dürfen”,
oder,
oder,
oder.
Nee.
Gruß
Ivo

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Eintrag #19 vom 30. Mrz. 2004 19:07 Uhr Holger Herzog  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Holger Herzog eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht verflixt die erde ist rund!

ach olaf u.a. die erde ist rund und das schon immer nur man konnte nicht auf die suedhalbkugel den der aequator war zu heis!
wie die hexenverfolgung im mittelalter, das nicht waschen, die eiserne jungfrau usw. ist auch die behauptung die erde ist eine scheibe eine andichtung der neuzeit.
siehe auch “Spektrum der Wissenschaft Themenheft Mittelalter”
Holger

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Eintrag #20 vom 31. Mrz. 2004 07:36 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Regeln vorher festlegen

Nee, Ivo. Wenn Du von Anfang an klarmachst, was Du erlaubst und was Du nicht erlaubst und auch den Ruf hast, das weitgehend umzusetzen, fängt das Telefon nicht an zu glühen. Da sind nämlich eine ganze Menge gleich abgeschreckt und melden sich erst gar nicht. Was ich in einigen Fällen sehr angenehm finde, in anderen auch wieder sehr traurig. Auf jeden Fall hilft es die Spielregeln eindeutig und vorher festzulegen. Aber eine verdammte Arbeit ist es trotzdem, da gebe ich Dir recht.
Grüße aus der Mark
Joachim

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Eintrag #21 vom 31. Mrz. 2004 08:11 Uhr Steffen Zimmermann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Steffen Zimmermann eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Holger, sooooooo nicht

Durch ein qualifiziertes Studium muss ich darauf hinweisen, dass die alberne Theorie, dass die Erde eine Kugel mit abgeflachten Polen absolut lächerlich ist.
Durch die moderne Raumfahrt konnte absolut bewiesen werden, dass die Erde eine kreisförmige Scheibe ist.
Schaut Euch einfach mal die Erde vom Mond aus an.
Also wirklich.
Servus
Steffen

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Eintrag #22 vom 31. Mrz. 2004 08:39 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht auch wenn das mit dem Thema überhaupt nichts zu tun hat...

Steffen, kauf Dir mal nen View-Master (wenn Du noch weißt, was das ist (weiß ja nicht, wie alt/jung Du bist) und die entsprechenden Bildreihen der NASA dazu, dann hast Du den 3D Durchblick.
Und außerdem hat man meiner leider inzwischen verstorbenen Oma auf ihrer abgelegen Dorfschule noch beigebracht, dass der Mond eine Scheibe ist. Richtig gelesen - ich wollte es erst auch nicht glauben. Ich hatte damals sehr viel ßberzeugungsarbeit zu leisten, sie vom Gegenteil zu überzeugen. So viel zur Qualität schlesischer Dorfschulen um die Jahrhundertwende-
Grüße aus der flachen Mark
Joachim

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Eintrag #23 vom 31. Mrz. 2004 09:52 Uhr Steffen Zimmermann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Steffen Zimmermann eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Also Joachim,

alt genug um zu Wissen, dass man Bilder fälschen kann.
Wer von uns hat nicht diverse Filme gesehen und wer eine Mondlandung fälschen kann, der kann auch vortäuschen, dass die Erde eine Kugel ist.
Es kann aber auch keinen A-Markt geben, weil die Einstellung und das Rechtssystem nicht mehr passt.
Hätten wir ein System wie im Mittelalter, dann hätten wir auch (die Staistik beweißt es) wesentlich weniger Tankstellenüberfälle ;-))). Ich denke hier wirst Du mir nicht widersprechen können. Oder wie sieht es im 13. Jhdt aus. Es gibt drastische Strafen und wohl auch diesem Grund, weder Tankstellenüberfälle noch Computerkriminalität.
Das wäre mal ein Gedankenansatz.
Aber mal im Ernst, es kann keinen A-Markt geben, weil der Ritter Tunichgut aufgrund seines auf Märkten (wie wir immer wieder sehen) rüpelhaften Verhaltens sehr schnell von den Städitschen Bürgern rausgeworfen worden wäre.
Damit tritt ein Paradox des Mittelalters auf, die Darsteller werden aus dem Markte hinausgeworfen, damit gibt es keinen Markt mehr, also kann der Markt nie stattfinden.
Nach dem Energieerhaltungssatz, nehme ich nun an, sollte doch ein A-Makrt stattfinden, so löst sich das uns bekannte Universum in einer Detonation auf, da es zu einem ungleichgewicht der Kräfte kommt. Tritt dieser Fall nicht ein, so stellt sich die Frage, ob die positiven Energien, die durch einen A-Makrt freigesetzt werden vielleicht in paralelle Mulitversen difundieren. Was dann aber noch zu beweisen wäre.
QED
Servus
Steffen

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Eintrag #24 vom 01. Apr. 2004 07:39 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht eine bodenlose Frechheit

Steffen, bei aller Liebe, aber es gibt/gab keine “rüpelhaften” Ritter!!! Wie mir ein Fecht“meister” vor einigen Jahren trotz heftiger Gegenwehr meinerseits immer wieder versicherter, waren alle Ritter edel und tapfer und ganz und gar kuschlig, sonst wären sie sofort aus der Gemeinschaft der Ritter ausgestoßen worden. Nachdem er das 10 mal wiederholt hat, habe ich es automatisch als hinreichend belegte Wahrheit (schließlich sagte er es wie gesagt 10 mal, da muß ja dann was dahinterstecken zumal der Mann ja Fecht“meister” war) (was wollte ich doch gleich schreiben, ach ja) abgehakt so wie wir alle ja Marktweisheiten immer wieder gerne als Primärquellen gebrauchen. Damit mein lieber Steffen dürftest Du nun wirklich widerlegt sein. Es gab keine rüpelhaften Ritter, jeder Bürger war froh, wenn die Ritter gerüstet zum Markt erschienen, schließlich kauften sie da so ziemlich jeden Mist aus Flachstahl bedenkenlos auf. Zitat eines seit Jahren eng mit mir befeindeten Ritters, nennen wir ihn Ralf, der Fotogene: Schwerter kann man nie genug haben.
ßberzeugende Grüße von Joachim, der den Sinn dieses threads jetzt langsam versteht :-)
PS
So wohl das Zitat von Ritter Ralf wie auch vom Fecht“meister” sind leider keine Erfindungen von mir.
Joachim

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Eintrag #25 vom 01. Apr. 2004 13:23 Uhr Roland Schulz   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Ritter Rüpel?

Ja wie, ich dachte die waren immer am beminnen und ritten ansonsten auf ihrer Harfe zupfend durchs Land, auf der Suche nach einer neuen Queste, nach Jungfrauen fein…?
Nich?
Will, dessen Weltbild gerade zusammenbricht..

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Eintrag #26 vom 01. Apr. 2004 16:59 Uhr Michael Tegge  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Michael Tegge eine Nachricht zu schreiben.

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NNja, aber um nochmal auf das eigentliche Thema zurückzukommen (Ich Witzigerundekaputtmacher) ,versuchte ich letztes Jahr zum ersten mal so einen Markt auf die Beine zu stellen.(Burgfest Bederkesa) Allen Teilnehmern hat´s Spaß gemacht, war aber nicht ansatzweise so A , wie ich´s gerne gehabt hätte,weil:
- 9 von 10 Bewerbungen wandern vom Briefkasten

gleich in die Tonne (Mangels Anspruch)

- 75% aller persönlich bekannten Lager/

Handwerker/Künstler sind woanders 

- Fremde ,authent.Teilnehmer sind skeptisch

(Erstveranstaltung)

- Nicht so gut bekannte ,authentische

Teilnehmer kommen nicht wieder , weil man 

zu viele Kompromisse mit unauthent.Teiln.

machen mußte,weil der Markt sonst nicht 

hätte stattfinden können.

- Man testet neue Leute an,guter Hoffnung

und wird bitter enttäuscht.

- Und am Schlimmsten: Den Besuchern

gefällt der faule Budenzauber teilweise

besser als etwas historisch Korrektes.

Nun denn, ich steck den Kopf nicht ins Watt und versuchs in Luttum weiter.(Auch da werde ich neue Leute antesten müssen und vielleicht hier und da enttäuscht werden).Weiter dann in Bederkesa im August.Ich versuchs
Michael de Egge,de Fresena

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Eintrag #27 vom 02. Apr. 2004 07:33 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht folgende Probleme

Ich würde vor allem versuchen, traditionelle Handwerker (ich meine Handwerker und nicht “Handwerker”) an Land zu ziehen. Brauchbare Händler kenne ich nämlich nur einen, und das auch erst seit kurzem. Problem: Die Jungs werden mit ihrem Handwerk in der Regel nicht genug Geld einfahren, also fangen sie zu oft an, Plunder zu verkaufen. Alternative: Du bezahlst sie fürs Kommen-
Gutes Gelingen!
Joachim

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Eintrag #28 vom 02. Apr. 2004 17:01 Uhr Michael Tegge  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Michael Tegge eine Nachricht zu schreiben.

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Moin
Danke für den Tip.Gute Handwerker sind durchaus zu bekommen und diese verlangen auch (berechtigterweise) Gage.Es sei denn,sie haben eine große Warenmenge zum Verkauf am Stand. Dann sehe ich das nicht ein.Vielen ,sehr guten Handwerkern mangelt es aber auch an der Darstellung.(Wikingerhose, Piratenhemd und Barret-“Wieso, ich bin ein einfacher Handwerker und das ist meine Handwerkerkleidung….”)
Nun denn ,ich versuche die brauchbaren, willigen Leute in die richtige Richtung zu bugsieren.Auf dem Burgfest Bederkesa werde ich z.B. eine Gerberei antesten , die auch Pergament herstellt, der sich vielleicht noch ein Norwegischer Kürschnermeister räumlich anschließt.Vom Rohstoff zum Endprodukt.Die Darstellungsauflage ist -hochmittelalterlich- , ich hoffe , die Umsetzung auch, mal sehen.
Farwälje
Michael de Egge,de Fresena

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Eintrag #29 vom 02. Apr. 2004 20:21 Uhr David Seidlitz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um David Seidlitz eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo,
wenn ich heute einen MA “Markt” organiesiere muß ich mir bewußt sein, daß er mit seinem mittelalterlichem Vorbild nicht allzu viel gemein hat. Klar, man kann bei Händlern und Handwerkern krass aussieben (und das sollte man wenns schon unbedingt ein Markt sein soll), aber was dann übrig bleibt ist oft nicht viel (nicht wahr Micha ;o) ). Das tut dem Warenangebot nicht gut, und darum geht es. Auf einem Markt im MA boten lokale Bauern Vieh, Gemüse und Lebensmittel an, Wollhändler und Scherenschleifer waren zu sehen usw. Ein heutiger Bauernmarkt hat mitunter mit einem mittelalterlichen Markt mehr Berührungspunkte als jeder “Mittelaltermarkt”.
Aber das eine VA auch ohne “Marktzeile” funktioniert wissen wir alle.
Gruß,
David

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Eintrag #30 vom 04. Apr. 2004 14:08 Uhr Frank Heinrich  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Frank Heinrich eine Nachricht zu schreiben.

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@ Michael: Ja, das ist genau was ich meine. Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Erfolg für dein Projekt.
@all:
Wenn wir uns also alle darüber einig sind, dass Mittelaltermärkte nichts mit A zu tun haben, warum gibt es dann in der Taverne immer wieder Veranstaltungskritiken, die genau dahingehend gerichtet sind: “diese Veranstaltung/der Markt … war nicht besonders authentisch!” oder “ da durften ja auch die mit Lederjeans und Piratenhemd vergünstigte Eintrittspreise genießen.” Solche Beiträge, wären ja, nach diesem Tread ja gar nicht erforderlich, bzw. dürfte es nicht geben, da ja bekanntlich MA-Märkte nicht A sind, oder?
Ich finde es schon etwas witzig, dass dieselben Leute, die sich bei den Veranstaltungskriterien derart äußern, hier jetzt eine gänzlich andere Meinung vertreten.
Ich denke also, es wird langsam deutlich, was von solchen Kritikbeiträgen zu halten ist.
Weiterhin frohes Posting!
Wudgard von Trondberg

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Eintrag #31 vom 04. Apr. 2004 15:07 Uhr Jens (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Jens eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Hö?

Jenun, zwischen unhistorisch und absolut grottenschlecht besteht aber nunmal nochn Unterschied…
Gruss, Jens, IG MiM e.V.

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Eintrag #32 vom 04. Apr. 2004 16:48 Uhr David Seidlitz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um David Seidlitz eine Nachricht zu schreiben.

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@ Frank: Vielleicht weiß das nicht jeder, aber nach einer Kritik wissen es mehr.
Ausserdem glaube ich das du nur Märkte kennst. Anders kann ich mir deine Gleichmacherei (Veranstaltung= Markt) nicht erklären. Wenn jemand in diesem Forum einen Markt bezüglich seiner Authenzität kritisiert, steht das doch in keinem Gegensatz zu den hier geäusserten Meinungen?! Oft steht im Mittelpunkt der Kritik ja auch die Ambition des Veranstalters. Hast du es jetzt verstanden? Irgendwie glaube ich das nicht.
Gruß,
David
familia-ministerialis.de

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Eintrag #33 vom 04. Apr. 2004 23:27 Uhr Michael Tegge  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Michael Tegge eine Nachricht zu schreiben.

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Moin
Ja, genau so ein Markt schwebt mir vor: Mit Vieh ,Fisch- und Gemüsestand usw. Da haut aber Vadder Staat mit seinen Bürokratiemonstern wieder voll vor den Bug.Eine , wie z.B. Burgfest , als Kulturelle Sonderveranstaltung beim Ordnungsamt angemeldet,geht nicht so einfach mit Viehverkauf oder-ausstellung.Ganz abgesehen davon ,wer hätte denn Lust , einen M.A.Vieh-,Fisch-,oder Gemüsehändler/Bauern mit Warenverkauf mal durchzuziehen?? Sind denn keine echten Bauern unter uns? Bitte melden, wenn Interesse besteht.Bürokratiezilla kriegen wir schon irgendwie zahm…
Michael de Egge,de Fresena

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Eintrag #34 vom 05. Apr. 2004 11:43 Uhr David Seidlitz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um David Seidlitz eine Nachricht zu schreiben.

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Leider hast du da recht, Micha. Der Spagat zwischen einem (echten) Bauern und einem guten MA Darsteller (Bauer) wird wohl kaum gelingen. Allerdings reizt der Gedanke, daß die Besucher gleich ihren Lebensmitteleinkauf mit dem Besuch einer hist. VA verbinden können, schon. Wenn du dir örtliche Bauern engagierst, wirds am historischen Equipment scheitern. Leider ist das wohl so.
Gruß,
David

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Eintrag #35 vom 05. Apr. 2004 17:45 Uhr Johann Anton Mattes  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Johann Anton Mattes eine Nachricht zu schreiben.

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Naja.
Wenns nur am Equipment scheitert, ist das denke ich mal eine Lücke die man Stopfen könnte.
Viele Vereine Haben Ja leihgewandungen für interressierte. Die könnte man so einem Bauern der das machen will sicher auch ausleihen.
Mfg: Johann

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Eintrag #36 vom 05. Apr. 2004 17:58 Uhr David Seidlitz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um David Seidlitz eine Nachricht zu schreiben.

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Leihgewandung, damit wären wir schon wieder beim sprichwörtlichen Zünglein an der Waage. Ich hab bisher noch keinen Verein gesehen der eine wirklich gute Leihklamotte (ich meine in der Größenordnung) zur Verfügung gestellt hat. Da wären wir halt wieder beim Anspruch. Wenn schon, denn schon! Was nützen mir schlecht mit maschinengenähten synthetischen “Gewändern” verkleidete, mürrische Bauern? Nee, Nee, das mit dem Leihen funktioniert nicht.
Gruß,
David
www.familia-ministerialis.de

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Eintrag #37 vom 05. Apr. 2004 22:05 Uhr Jens (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Jens eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Ich hab zwar...

..kein Ahnung was das mit dem Urspungsthema zu tun hat, aber:
wer wirklich Interesse hat, der schafft es auch, sich mit verhältnismässig wenig Aufwand selber was zum Anfang zu machen. Entweder man will das Hobby machen oder nicht, niemand leiht mir ne Eisenbahnanlage, nur um mal in das Hobby Modelleisenbahn reinzuschnuppern.
Wenn mal eine VA ansteht und jemand ist noch nicht fertig, ok, dass man dann ihm aushilft, aber Leihklamotte? Blösinn ;)
Und “authentischer” Markt ist ausgehend von Standard-Freizeitpark “MA-Markt”, wie man ihn heute sieht, ne ausgesprochen blöde Idee.
Entweder man macht einen historischen Markt, von Anfang an, dann kann man sich aber “Lager” schenken, denn die sind auch so historisch wie der Keltentuchhändler XYZ, oder man steht zum “MA-Markt” und versucht den Leuten keinen Unfug mehr zu erzählen, aber nen Markt isses dann immer noch nicht, und MA in Realsituation schon garnicht.
Gruss, Jens, IG MiM e.V.

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Eintrag #38 vom 07. Apr. 2004 00:35 Uhr Michael Tegge  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Michael Tegge eine Nachricht zu schreiben.

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Ist denn der Anspruch: “Die Veranstaltung soll einen absolut authentischen MA Markt darstellen” ?,dann können wir sowieso alle zuhause bleiben , bis auf die paar Leute , die Bauern und Bürger darstellen, die dann wiederum kein Lager haben und auch keine Ware, geschweige denn Vieh.Also hört mal alle auf mit dem Quatsch und malt lieber Zinnfiguren authentisch an.
Oder---- Wir versuchen mal, so langsam ,….die Veranstaltungen immer authentischer werden zu lassen?????
Michael de Egge,de Fresena

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Eintrag #39 vom 07. Apr. 2004 00:56 Uhr Roland Schulz   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Zinnfiguren oder Plastikritter

Moin Michael,
warum nicht eine Messe anstatt eines Marktes?
Das hätte dann eine Daseinsberechtigung, jedenfalls für Städte. Auch das könnte man jetzt wieder auseinanderklamüsern, ich weiß.
Aber eine Messe, zu der dann eben z.B. Wollhändler kämen, oder auch Tuchhändler, um nur mal ein Beispiel für einen Schwerpunkt zu nehmen.
Bei einer solchen Messe hätten dann sicherlich auch noch ein oder mehrere Backwarenverkäufer, ein Händler, der Obst (Birnen, Pflaumen, ßpfel z.B.) verkauft, ein Stand, der evtl. Schwarzbier oder Kräuterbier verkauft eine Daseinsberechtigung.
So in der Richtung könnte ich mir das, was du vorhast, vorstellen.
Aber dafür benötigst du eben keine Plastikritter oder Leute, die sich kloppenderweise auf dem Rasen kugeln.. *ggg*
Adel, in welcher Form auch immer, hat hier gar keine Daseinsberechtigung. Es sei denn vielleicht in der Form, daß da zwei oder drei Leute (mit entsprechender Klamotte und Ausstattung, sowie dem dazugehörigen Mindestgefolge, dort zusammen mit ihrem Verwalter vielleicht irgendwas einzukaufen hätten..(recht konstruiert, ich weiß)
Wenn du mal Interesse hast sowas anzugehen, dann weißt du ja wo du mich erreichst. :-)
Grüße,
Hroudland www.oliver-schulz.de/alamannen

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Eintrag #40 vom 07. Apr. 2004 15:42 Uhr David Seidlitz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um David Seidlitz eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Was ist wirklich A? Oder warum es niemals einen A-Markt geben kann!

Hallo,
ich weiß überhaupt nicht warum eine MA- Veranstaltung immer ein historisches Pendant braucht!? Ein heutiger MA Markt, und das war eigentlich der Kern meiner Aussage, hat mit der Bezeichnung Markt im Mittelalter nichts gemein. Natürlich ist es der richtige Weg auch Märkte Stück für Stück an Niveau gewinnen zu lassen, Michael. Aber wozu brauchts denn Titel wie Markt oder Messe oder so ? Es sei denn man hat vor tatsächlich sowas aufzuziehen. Die meisten “Begründungen” weshalb wir an einem Ort alle zusammenhocken, werden eh reichlich konstruiert sein. Abgesehen von historisch verbürgten Schlachten etc. Last es uns doch so sehen wie es ist: Darsteller treffen sich um beisammen zu sein, und um interessierten Menschen unser Wissen weiterzugeben. Wiese also solche Konstrukte?
Grüße,
David
familia ministerialis

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Eintrag #41 vom 07. Apr. 2004 16:31 Uhr Alexander Klenner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Klenner eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht "Wieso also solche Konstrukte"

Ganz einfach:
Weil ein gewisses Maß an Rollenspiel für viele den Reiz erhöht.
Oder ganz brachial:
Zum “beisammen zu sein, und um interessierten Menschen unser Wissen weiterzugeben” könnte ich mich auch in moderner Umgebung treffen, da brauch ich mir keine Gedanken um die störenden Dixis und zu nah geparkte Autos, etc. zu machen.
Ein klein wenig Rahmen ist sicher nicht verkehrt…
Gruß, Ivain

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Eintrag #42 vom 07. Apr. 2004 17:07 Uhr Frank Heinrich  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Frank Heinrich eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Wieso also solche Konstrukte?

@David: Oh, nein, ich kenne nicht nur Mittelaltermärkte, sondern auch andere “historische” Veranstaltungen. Aber es gibt nur sehr wenige Ausnahmen, die man wirklich als “authentisch” oder auch nur “historisch korrekt” bezeichnen kann. Die meisten dieser wirklich “authentischen” Veranstaltungen finden aber in Museen oder historisch bedeutsamen Stätten statt und werden unter Leitung des Museums inszeniert. Zudem sind sie in der Regel nicht von rein kommerziellem Interesse geprägt sondern verfügen einen gewissen Bildungsauftrag.
@all: Das ist schon wirklich spaßig! Wir sind uns alle einig, dass es keine A-MA-Märkte gibt.
Warum aber wird dann das A-Kritierium immer wieder bei Veranstaltungskritiken (z.B. für 2003) so oft als Qualitätsmerkmal herangezogen? Ich kann mir keinen Reim daraus machen, wenn auf der einen Seite Leute Veranstaltungen, die in erster Linie unter der Rubrik MA-Markt einzuordnen sind, gerne wegen mangelndem A zerreißen, auf der anderen Seite hier aber ganz deutlich machen, dass es gar keinen A-MA-Markt gibt. Das ist paradox!
Wudgard von Trondberg

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Eintrag #43 vom 07. Apr. 2004 17:20 Uhr Harald Sill  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Harald Sill eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Paradox

Ganz einfach Frank. Wenn du in Schwarz und Weiß denkst ist es paradox.
Denkst du in Graustufen nicht. Denn davon gibt es unendlich viele. die einen sind halt näher am weiß die andern näher am Schwarz.
Gute Tage
Harwalt von Biberach

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Eintrag #44 vom 07. Apr. 2004 22:00 Uhr Michael Tegge  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Michael Tegge eine Nachricht zu schreiben.

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Moin Roland
Ja, ja , sowas ähnliches hab ich auch noch vor..
Moin David und alle Anderen
Deswegen heißen meine Veranstaltungen auch nicht “Mittelalterlicher Markt”, sondern:
“Luttum im Mittelalter” und “ Mittelalterliches Burgfest”
Ich fänds außerdem nett , wenn Veranstalter ohne jeglichen A-Anspruch sich vielleicht generell vom Wort Mittelalter trennen würden und ihre künstlerisch wertvollen Unterhaltungsshows vielleicht “Zauberwaldmarkt” oder “Fantastisches Spektakulum” nennen würden. Da würde ich vielleicht sogar als Klingone verkleidet hingehen…….
Michael de Egge,de Fresena

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Eintrag #45 vom 08. Apr. 2004 09:52 Uhr David Seidlitz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um David Seidlitz eine Nachricht zu schreiben.

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…da komm ich mit, Micha! Ich glaub da brauch ich mich nicht groß verkleiden. ;o)
David

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Eintrag #46 vom 08. Apr. 2004 12:08 Uhr Harald Sill  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Harald Sill eine Nachricht zu schreiben.

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Hm. ein Fantastisches Spektakel mit Klingonen?
Ich habe da noch ein leckeres Rezept das stark nach klingonischer Küche aussieht. War ein Zufallsprodukt. Ich gehe mal wühlen.
Harwalt von Biberach

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Eintrag #47 vom 13. Apr. 2004 16:01 Uhr Frank Heinrich  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Frank Heinrich eine Nachricht zu schreiben.

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Lieber Harald,
ich glaube, du verstehst mich miß! Ich habe kein Problem damit, wenn ein “Mittelalter-Markt” nicht wirklich A ist, solange die Stimmung passt und die Leute o.k. sind. Ich finde nur, dass die Kritiken, die man hier lesen kann (also unter der Rubrik “Veranstaltungskritierien”) einfach deshalb lächerlich sind, weil darauf herumgeritten wird, dass Getränkestände eben mit Plastik verkleidet sind, weil die Leute am Einlaß eben keine Historik-Experten sind und deshalb jedem mit Lederhose und Piratenhemd einen ermäßigten Eintritt gewähren, warum auch nicht? Ich denke eben, dass man eben unter dem Stichwort “Unterhaltung” betrachten sollte und nicht unter dem Aspekt der historical correctness, die es, wie wir ja hier im Thread einer Meinung sind, im Bezug auf derartige Märkte nicht gibt. Wenn es die nun für derartige Veranstaltungen nicht gibt, warum sollte man sich dann darüber aufregen? Doch nur, weil man selbst zu hohe Erwartungen hatte? Das ganze läuft unter dem Thema “Markt” wie Marktwirtschaft und da wird nunmal ein Produkt über die Verpackung verkauft. Dass zwischen einem Mittelaltermarkt und einem Weihnachtsmarkt mittlerweile sehr viele ßhnlichkeiten bestehen, liegt doch auf der Hand. In wiefern man das dann unterstützt bleibt einem doch selbst überlassen. Man muss ja nicht hingehen, oder? Und wenn ich zu einer Veranstaltung nur hingehe, weil irgendwo im Titel das Wort “Mittelalter” auftaucht, na ja, dann darf ich mich auch nicht beschweren, wenn ich einer Modemasche auf den Leim gegangen bin. Sorry, aber ich finde das Ganze hinterher rumgemeckere, daß die Getränke nicht in historisch belegbaren Gefäßen ausgeschenkt wurden o.ä., einfach nur peinlich. Und das ist jetzt mehr am schwarz als am weiß!
Ich finde ja nicht, dass man derartige Märkte per se gutheißen sollte, sondern man sollte sie nach dem beurteilen, was sie tatsächlich sind - Unterhaltungskommerz! Und da gibt es dann ganz andere Kriterien für die Beurteilung als gerade die historical correctness oder das große A! Da kommt es meiner Ansicht nach mehr darauf an, was für das Eintrittsgeld geboten wurde, ob die Preise o.k. oder überteuert waren, ob man mit den Leuten Spaß hatte, ob die Parkplätze in ausreichender Anzahl vorhanden waren, … (läßt sich noch beliebig fortsetzen). Das wäre genauso eine Schwarzenegger-Aktionfilm mit einer historischen Dokumentation zu vergleichen, oder einfach nur ßpfel mit Birnen.
Ich hoffe, mein Standpunkt ist jetzt endlich verständlich ausgedrückt.
Wudgard von Trondberg

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Eintrag #48 vom 13. Apr. 2004 17:21 Uhr Susan Sziborra-S.  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Susan Sziborra-S. eine Nachricht zu schreiben.

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Lieber Frank,
ich glaube nicht, daß irgendjemand hier deinen Standpunkt mißverstanden hat, nur scheinst du die Einwendungen dagegen mißzuverstehen. Natürlich bin ich mir bewusst, was mich auf einem Markt erwartet, aber ich rege mich trotzdem darüber auf. Genauso wie ich mich aufregen würde, wenn jemand ßpfel als Birnen verkauft oder Margariene in ner Butterverpackung oder Melonen als Kürbisse oder Schwein als Geflügel und so weiter und so fort. Wenn ein Markt sich “mittelalterlich” oder “historisch” nennt ist das schlicht Etikettschschwindel und wäre in der von dir zitierten Marktwirtschaft ein Fall für den Kadi. Im Falle des Mittelaltermarktes ist es nur ein riesengroßes ßrgernis und zu Recht (wenigstens) Gegenstand harscher Kritik. Ich beurteile eine u.A. Ware nach dem Verhältnis von Verpackung (in dem Falle Ankündigung und Werbung) und Inhalt. Und wie in jedem anderen Fall rege ich mich über Diskrepanzen auf, auch im Interesse Uneingeweihter, die z.B. den Unterschied zwischen Butter und Margarine nicht am Geschmack erkennen und ergo ganz gehörig verblödet werden.
Aber diese Diskussion hatten wir hier schon x-tausend Mal.
Gruß suse
familia ministerialis - Alltagsleben um 1280
www.familia-ministerialis.de

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Eintrag #49 vom 29. Mai. 2005 11:53 Uhr   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht mal was anderes

… ich weiß, hier hat schon “ein paar tage” keiner mehr was dazu gesagt, aber ich versteh euch allesamt teilweise nicht!
ich mein, die lager scheinen ja gespalten zu sein - die einen wollens authentisch (was ich durchaus verstehen kann), andere wollens authentisch und (müssen/wollen) aus verschiedenen gründen kompromisse eingehen und wieder anderen ist es völlig schnuppe, hauptsächlich der kunde/besucher ist glücklich.
ich hätt da mal einen komplett anderen vorschlag (nämlich aus der sicht eines menschen, der schon auf ein zwei märkten war und noch nicht richtig aktiv in der szene rumgeister)
wie wäre es, wenn man mal eine veranstaltung auf die beine stellt, die nicht nur eine zeitepoche des MA behandelt? wie ich mir das vorstelle ist leicht erklärt: man unterteilt ein gelände in verschiedene zeitepochen (oder eben gezielt in verschiedene jahreszahlen) sucht sich authentische gruppen aus jeder zeitepoche und plaziert sie dort (natürlich schreibt man irgendwo hin, was die einzelnen gruppen darstellen und so).
auf diese weise hat
1. der veranstalter die möglichkeit zugang zu mehr gruppen zu haben (weil ja sicher genug authentische gruppen in verschiedenen zeiten rumgeistern, oder?) bzw er hat viel mehr auswahl, weil er “störgruppen” einfach ausschließen kann indem er sagt: sorry, deine zeit vertreten wir nicht oder wie auch immer.
2. hat der besucher ne tolle chance auf diese art und weise verschiedene “sichtweisen” des MAs kennen (und lieben?) zu lernen
3. hätten menschen (wie ich zum beispiel) die in die szene einsteigen wollen die chance sich verschiedene epochen ANZUSEHEN statt sich irgendwo reinzulesen und so zu entscheiden was sie darstellen wollen
ich weiß ja eigentlich nicht, ob solche veranstaltungen schon existieren, aber die idee kam mir, als ich eure ganzen beiträge gelesen habe.
so und nun mein senf zum thema “neuzeit-bauer” für nen markt gewinnen: ähm… wozu neuzeit-bauern dafür rekrutieren? ihr könnt mir nicht erzählen, dass es in der ganze MA szene keinen gibt, der ne einschlägige ausbildung bzw. ein einschlägiges wissen hat (ich zum beispiel bin nämlich fertig ausgebildete landwirtin, obwhohl ich keinen bauernhof hab) da wäre es doch naheligender diese leute zusammenzusuchen und rauszufinden ob sich auf die art und weise so ein “bauern-markt” auf die beine stellen lassen würde!
so viel dazu von mir ;-)
grüße
Anja

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Eintrag #50 vom 29. Mai. 2005 18:56 Uhr David Seidlitz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um David Seidlitz eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Anja,
die Idee von “multiperiod” Veranstaltungen ist nicht neu, und an verschiedener Stelle bereits in unterschiedlicher Qualität und Homogenität umgesetzt wurden (bspw. Kaiserpfalz Werla letzte Woche).
Für dich als Neuling mag die ganze Debatte unsinnig oder verfehlt erscheinen, mir hängt sie nur noch zum Halse raus.
Eins noch dazu: “Märkte” sind in meinen Augen “nonperiod” Veranstaltungen, die Einsteigern mitnichten helfen in die “Szene” zu kommen. Vielmehr verhelfen sie Neulingen zu schmaleren Geldeuteln.
Vielleicht können wir ja am Stammtisch dieses Thema 1:1(X) bereden.
Hier ist es m.E bis zum Erbrechen durchgekaut wurden ;o)
David
www.familia-ministerialis.de

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Eintrag #51 vom 30. Mai. 2005 08:38 Uhr   Nachricht

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können wir natürlich gern machen david!
bis denne also

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Eintrag #52 vom 30. Mai. 2005 09:58 Uhr Steffen Zimmermann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Steffen Zimmermann eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Einen A - Markt

kann es nicht geben, weil:
Wir A Leute mit angeblichen Bodenfunden um uns werfen. Jetzt taucht aber das Problem auf, woher kommen die ganzen Fotos, im Mittelalter gabs keine Fotoapperate. Daher die berichtigte Frage, ob die A Leute nicht Funde fälschen. Ich selbst habe schon mehrere Knochenschnitzereien angefertigt und im Garten vergraben. Seit dieser Zeit habe ich endlich Quellen und Bodenfundmaterial für Niedersachsen.
Ja auch die rückgezüchteten Tiere sind immer ein Problem. Aber daran wir auch gearbeitet. Ich habe Freunde und bekannte, die sind Grafiker Künstler etc. Im Moment arbeiten wir daran in alte Kunstewerke Bilder neuerer Haustierrassen einzubauen. Damit können wir dieses Problem umgehen.
Gut, im Mittelalter hatte man schlechte Zähne, da hilft uns die Regierung, nach diversen Gesundheitsreformen können wir uns eh nix mehr leisten. Ich persönlich arbeite täglich mit Schokolade und anderen Süssigkeiten hart daran den entsprechenden Look zu bekommen.
Ich für meinen Teil lasse in mir immer gelten, nur weil es nicht gefunden wurde, heißt das noch lange nicht dass es etwas nicht gab….
Und vor allem, von uns war keiner dabei, deshalb kann es keinen A Markt geben.
Ausserdem warum einen A Markt? Schaue ich mir Leute wie Joachim auf Bildern an, wirkt er immer Griesgrämig, mir wird in Hinterweidenthal nachgesagt, dass ich immer böse schaue. Dietrich sieht man immer öfters verbittert in der Taverne.
Deshalb gilt, ein A Markt ist langweilig und stressig. Badebäche sind saukalt, es regnet und es gibt auch kein Spektakulum….
Neeeeee also ein A Markt ist einfach nicht mehr möglich…..
Servus
Steffen

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Eintrag #53 vom 31. Mai. 2005 07:36 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht nichts als Schmerzen

Ich schaue nie griesgrämig, Steffen. Ich habe Schmerzen, echte Schmerzen. Verursacht durch diesen A-Quatsch. Nur mit Schmerzmitteln kann ich diese Veranstaltungen überhaupt durchstehen. Laßt bloß die Finger davon, bringt nichts als ßrger. Und evtl. hier besprochene und für gut befundene Veranstaltungen sind reine Feindpropaganda. So was kann nicht funktionieren. Hat nie. Wird nie. Ich fühle mich so müde. Möchte mich nur noch hinlegen. Aber dann ende ich als Bodenfund und der ganze Mist geht von vorne los.
Joachim
PS
Anja, falls Dich das nicht abschreckt, der von David angesprochene Stammtisch findet jetzt am Montag statt (siehe threat “Stammtische”). MB1260 hat seit einigen Wochen eine Filiale bei Dir in Dallgow Döberitz, falls Du Mitfahrgelegenheit nach Berlin brauchst.

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Eintrag #54 vom 31. Mai. 2005 07:43 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

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Und daß ich “thread” jetzt schon mit “t” schrieb ist mehr als bezeichnend-

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