Im modernen Handarbeitsdeutsch heisst geflammt wie schon von Claudia geschrieben soviel wie unregelmässig eingefärbt (soll angeblich den Handspinncharakter betonen, naja). Der Faden ist also leicht meliert/ombre.
Manchmal hab ich “geflammt” auch schon verwendet gesehen um einen Faden zu bezeichnen, der nicht gleichmässig stark gesponnen ist, sondern dickere und dünnere Etappen hat.
In diesem Fall hilft wahrscheinlich wirklich nur ein Bild um festzustellen, was gemeint ist und gerade wenn es die 2. Variante ist, wird es auf einem Bild wahrscheinlich nicht gut zu erkennen sein.
Es könnte eine absichtlich unregelmäßige Färbung gemeint sein. Hast Du mal ein Bild von dem Stoff? Dann kann man Dir vielleicht besser raten. Obwohl ich auch erst mal dazu raten würde, nur Stoffe zu kaufen, von denen man vor dem Kauf wenigstens mal eine Probe in die Finger bekommen hat. Fotos können sehr täuschen.
Naja, deswegen frag ich ja nicht den Händler, sondern euch :).
Es hätte ja sein können, dass jemand eine Erleuchtung hat, was der Händler mit Scheindiamant meint. Diamantköper wäre ja möglich für die Darstellung. Ich dachte, hinter der Beschreibung versteckt sich vllt. eine ähnliche Webart, die auch verwendbar wäre.
Ich steig bei den Beschreibungen leider nicht immer ganz durch, ganz zu scheigen bei der Frage: verwendbar oder nicht.
Ich hab zwar grad keinen E-Bayzugang, aber: wenn es nicht erkennbar oder unklar ist, und der Anbieter einen Diamantköper nicht mal als solchen zu bezeichnen weiss, lass lieber die Finger von. Stoffkauf ist auch Vertrauenssache, wer weiss, was für halbchemischen Mist Du da bekommst.
Dann nimm lieber nen ordentlich feinen Kammgarn oder ähnliches bei nem ordentlichen Händer mit Stoffproben.
Natürlich kann jeder Anbieter seine Produkte in der freien Marktwirtschaft mit Phantasienamen bezeichnen, aber was sich nun hinter dem “Scheindiamant” verbirgt, würde mich auch interessieren.