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Eintrag #1 vom 25. Apr. 2005 21:21 Uhr Thomas Müller  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas Müller eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo zusammen,
das Thema hat nur indirekt mit Essen & Trinken zu tun,scheint aber sonst nirgends so recht reinzupassen, einen passenden Eintrag habe ich auch nicht gefunden. Also:
Um meine Darstellung zu verbessern, wäre ein HMA-Fass (Fässchen) mit Holzhahn nicht das Schlechteste. Alle die mich für übergeschnappt halten, sowas selbst bauen zu wollen (und das auch noch möglichst a, haben wahrscheinlich recht.
Wenn trotzdem jemand eine Quelle dazu weiss, eine Adresse oder sowas, dann her damit.
Gruß
Thomas

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Eintrag #2 vom 25. Apr. 2005 22:13 Uhr Matthias Schulte-Michels   Nachricht

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Na, da hast du dir was vorgenommen, lies mal hier: www.ernestopauli.ch/Wein/Weinschule/KueferBeruf.htm
Wenn du jetzt etwas desillusioniert bist, kann ich dir einen Tipp geben, wo es gar nicht weit weg von dir noch Bier in Holzfässern gibt. Nicht billig, aber guuut….
Viele Grüße

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Eintrag #3 vom 26. Apr. 2005 14:02 Uhr Thomas Klever  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas Klever eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo,
keine Bauanleitung aber recht günstige Bezugsquelle.
www.zerkowski.de/matuls/start.htm
Thomas Klever

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Eintrag #4 vom 26. Apr. 2005 16:32 Uhr Thomas Müller  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas Müller eine Nachricht zu schreiben.

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Danke für die beiden Einträge. Das Fässchen auf der polnischen Seite sieht ganz gut aus. Leider kann man dort aber weder was fragen noch bestellen, weil die keine e-mail-adresse angeben (oder habe ich das übersehen?). Hast du schon mal was von dort bestellt, Thomas?
Gruß
Thomas

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Eintrag #5 vom 26. Apr. 2005 16:59 Uhr Matthias Schulte-Michels   Nachricht

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Vielleicht ganz interessant, wenn´s denn ein gekauftes sein kann…..cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?[…]
Hast mich übrigens auf den Geschmack gebracht, wie sieht´s denn A-mäßig mit diesen Fässern für das 13. Jh aus?
Viele Grüße

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Eintrag #6 vom 26. Apr. 2005 17:02 Uhr Matthias Schulte-Michels   Nachricht

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Ups, der Link sollte
cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?[…]
so lauten….
Viele Grüße

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Eintrag #7 vom 26. Apr. 2005 17:06 Uhr Wolf Zerkowski  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Wolf Zerkowski eine Nachricht zu schreiben.

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Moin Thomas,
auf der “polnischen” Seite ist unten links ein Blatt Papier mit einer Feder, als Bildchen.
Wenn man da mit seiner Maus draufclickt ist das eine mailadresse……..;-)))
Gruß Wolf
www.bauer-und-bonde.de

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Eintrag #8 vom 27. Apr. 2005 07:47 Uhr Thomas Klever  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas Klever eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Thomas,
ich habe noch nichts bestellt,bin aber grad dabei.
Mein Schwiegervater ist aus Schlesien,der regelt das für mich auf polnisch.
Thomas Klever

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Eintrag #9 vom 27. Apr. 2005 13:23 Uhr   Nachricht

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Also ich hab mir auf einem Flohmarkt ein altes Faß besorgt, gewässert und dann mit Flüssigkunststoff ausgedichtet und desinfiziert.
Is zwar nicht 100%a, aber billiger und meiner Meinung nach viel hygienischer!!!

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Eintrag #10 vom 27. Apr. 2005 16:53 Uhr Thomas Klever  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas Klever eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Andreas,
eine nette Studie.
Eine im Februar 1993 veröffentlichte Studie vom Food Research Institute in Wisconsin (USA) vergleicht Brettchen aus Holz und Kunststoff und kommt dagegen zu dem überraschenden Ergebnis, dass Holz wesentlich bessere hygienische Eigenschaften als Kunststoff besitzt. Die gewonnenen Ergebnisse waren dabei tendenziell unabhängig von der Keimart, der Holzart und dem Gebrauchszustand der Brettchen (Ak et al.1994a und 1994b). Diese Studie wurde vor allem im deutschsprachigen Raum mit großer Skepsis zur Kenntnis genommen. Rödel et al. haben 1994 eigene Untersuchungen durchgeführt, um die in der amerikanischen Studie aufgestellten Behauptungen zu prüfen und gegebenenfalls zu relativieren. Obwohl die Ausführungen von Rödel et al. die amerikanische Studie nicht in gleichem Maße bestätigen, kamen die Autoren doch nicht umhin zuzugeben, dass von bestimmten Hölzern, in dieser Untersuchung von Eichenholz, eine keimhemmende Wirkung ausgeht, die unter geeigneten Bedingungen eine beträchtliche Keimzahlreduktion zur Folge hat.
Es wird vermutet, dass die Keimhemmung und die Abnahme der Bakterienzahl auf Holzoberflächen auf eine antibakterielle Wirkung, die von Holz ausgeht, zurückzuführen ist. Bei der Analyse der antibakteriellen Wirkung von Holz stehen physikalische und chemische Erklärungsansätze nebeneinander. Zum einen könnte das poröse und hygroskope Material Holz den Bakterien das für ihre Lebensfähigkeit und Vermehrung benötigte Wasser entziehen und diese somit abtöten. (Schulz, 1995; Kampelmacher et al., 1971). Zum anderen wird Holzinhaltstoffen (Polyphenolen) eine antibakterielle Wirkung zugesprochen (Bayer, 1997; Müller et al., 1995; Scalbert, 1991; Schrägle und Müller, 1990; Field et al., 1989; Laks und McKaig, 1988; Biswas et al., 1981; Willaman, 1955).
www.wilms.com/Hygiene/presse/[…]/holzzentralblattn[…]
Ausserdem ist ein übertriebener Reinlichkeitswahn
meiner Meinung nach schädlicher als so mancher Keim.
Thomas Klever

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Eintrag #11 vom 27. Apr. 2005 17:08 Uhr   Nachricht

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Da hst du wohl recht, aber wenn ich einmal 3 Tage lang Wein in einem Holzfass hatte und im Nachhinein dann Wasser reintu, wirds immer einen REstgeschmack von Wein haben denk ich mir… Aber eigentlich hab ich es gemeint, da mein FAss alt und grindig war, und mir da es sowieso nciht mehr ganz dicht war(auch nach Tagelangen Wässern) hab ich mich für diese Variante anstatt Fassdichte entschlossen.
Das mit den Keimen stimmt schon. Umsonst haben wir ja nocht so viele allergische Jugendliche….

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Eintrag #12 vom 27. Apr. 2005 20:29 Uhr Thomas Müller  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas Müller eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Wolf,
das Papierchen unten links (e-mail) war bei mir erst nicht zu sehen. Konnte es nach deiner Anmerkung aber mit der Maus hochziehen. Interessant ist außer dem “Authentizitätsgrad” ja auch die Frage, wie lange so’n Teil benutzbar bleibt (Dichtigkeit, Schimmel und so). Vielleicht haben sich Fässer in ihrer Bauweise ein paar Jahrhunderte über nicht oder kaum verändert. (Aber eben nur vielleicht…!)
Hallo Matthias,
das ebay-Fässchen sieht was modern aus, zumindest was vom Hahn zu sehen ist. Danke trotzdem.
gruß
Thomas

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Eintrag #13 vom 28. Apr. 2005 18:01 Uhr Andreas (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Andreas eine Nachricht zu schreiben.

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Ein Paar Jahrhunderte ist gut. Schon die Römer verwendeten für Wein -neben Amphoren- und Bier schon Fässer, siehe das Weinschiff im Trierer Landesmuseum. Auch die Kelten verstanden schon perfekte Böttcherwaren herzustellen und die Technik ist sicherlich schon sehr viel älter.
Die Form und Größe Variierte schon immer, auch im Mittelalter, je nach Verwendungszweck, LAndstrich und Zeit. Für Salzhering z.B. wurden gerne recht lange und schmale Fässer mit Löchern in Deckel und Boden -da liegend transportiert- verwendet. Aus verschiedenen ur- und frühgeschichtlichen und mittelalterlichen Wüstungen liegen uns eine Vielzahl von als Brunneneinfassung zweitverwendeten Fässern vor, die sich kein Stück von heutigen unterscheiden. Ich bin mir sicher, dass auch heutige Formen durchaus schon sehr viel ältere Wurzeln haben, also auch moderne Fässer -so lange kein Plastik, moderne Schnitzereien oder ähnliches dran sind- überall als “A” akzeptiert werden.
Zur Haltbarkeit ist zu sagen, dass sie bei richtiger Lagerung und Pflege durchaus sehr lange halten können. So gibt es in Italien Balsamico-Hersteller, die noch mit Fässern aus dem 17. Jh. arbeiten. Man sollte sie halt regelmäßig bei einem Böttcher zu Reparatur und Neuverpichen vorbei bringen. Daubengefäße werden in der Regel ab einer bestimmten Größe nur noch durchs professionelle Verpichen richtig dicht.
Guter Tipp: immer nur das ins Fass tun, was man immer daraus trinken möchte. Es ist unter Winzern, Bierbrauern, Wiskeybrennern, Portweinherstellern, Essigmachern,… weit bekannt, dass man den Geschmack nur schwer wieder raus bekommt, was ja durchaus erwünscht sein kann.
Ich denke aber, dass auch de Verpichen etwas helfen kann, hab es jedoch noch nicht selbst ausprobiert.

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