Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Werkraum einrichten

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Eintrag #1 vom 06. Mrz. 2003 21:11 Uhr Harald Sill  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Harald Sill eine Nachricht zu schreiben.

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Halloihallo.
endlich ist es so weit und ich habe von meinem Vermieter den Kellerraum bekommen auf den ich schon seit November warte.
Da will ich meine Werkelstube einrichten damit ich nicht immer die Bohrmaschine mit Ständer in meiner Einzimmerwohnwerkstatt auf den kleinen Tisch stellen muß, wegen jedem Nagel unters Bett krieche und meinen Tepichboden mit Holzwolle belege.
Nun ist der Raum noch in einem etwas “rohen” Zustand.
Das Haus wurde 1956 erbaut, die Wände hören sich beim Abklopfen nach Gips an, also etwas hohl der Ton. Auf einer Seite ist in ca. 1,80 Metern Höhe ein unregelmäßig verlaufener Streifen wo vermutlich mal Wasser eingetreten ist, denn da ist so ein krümeliges Material das nach Ausschwemmung aussieht.
Trocken ist der Raum aber. zumindest jetzt.
Der Verputz scheint mir aber an mancher Stelle recht krümelig.
Wie kann ich die Wände behandeln das eine arbeitsgerechte Umgebung daraus wird?
Ich will nicht immer Gekrümel auf nem Werkstück liegen haben wenn ich ausversehen mal an die Wand stoße.
Tapezieren?
Speziealwandfarbe?
wer hat sich schon einen Kellerraum hergerichtet und entsprechender Erfahrungen?
Hat sich schon jemand einen Lichtsammler an seinen Kellerfensterschacht gebaut?
Einrichtungstips sind ebenfalls willkommen.
Vielleicht kann der/die eine oder andere mal beschreiben wie der eigene Werkelkeller eingerichtet ist.
Da meine ich speziell solche Dinge das es z.b. sich nicht anbietet Hamer und Nägel an zwei gegenüberliegenden Ecken aufzubewahren, Werkzeugaufbewahrungen, -Aufhängungen.
Was hat sich bewährt, usw.
Muiß den Raum noch genau ausmessen, aber er hat ca 15 qm.
so etwas über 4 Meter mal etwas über 3 Meter mt zwei Türen in einer der 4 Meterwände. Jeweils an einem Wandende.
Im Wandstück verläuft noch der herausstehende Kaminschacht, die Wand ist also nicht sehr nutzbar.
An der andern 4 Meterwand verläuft über die ganze Breite eine Arbeitsfläche die sich übers Eck noch ca 2 Meter an einer 3-Meterwand mit dem Fensterschaft fortsetzt.
An der anderen 3-Meterwand ist noch Platz für eine 1,80 Meter breite Regalwand.
Ah, ja.
Hat jemand einen Computer in einem Raum laufen in dem er auch Holzstaub produziert?
Habt Ihr den gut verpackt, oder sonstwie geschützt?
Das wärs fürs erste.
Munteres diskutieren
Harwalt von Biberach FRB und sine temporis

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Eintrag #2 vom 07. Mrz. 2003 08:43 Uhr Angelina Von Borcke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Angelina Von Borcke eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Harwalt,
wir haben für’s Werkeln vor Jahren den ausgedienten Kuhstall unseres 100 Jahre alten Bauernhauses hergerichtet.
Solche “Ausblühungen” an den Wänden sind leider häufig anzutreffen, das kann aufsteigendes Grundwasser ein, oder Schimmel. Wenn sich die Wände aber trocken anfühlen, zum jetzt im Winter, dürfte es tolerierbar sein. Ist ja nicht Dein Haus, Du willst ja keine Komplettsanierung machen :)
Das Krümelzeugs gut abbürsten (Drahtbürste), im Baumarkt nachfragen, was in dem Fall zur Verfestigung empfohlen wird, evtl. wäre ein Pilzmittel anzuraten (damit haben wir bei uns die Ausblühungen im Keller auch in Griff bekommen). Grundieren (z.B. Haftgrund zum Anmischen), darauf Wandfarbe. Danach solltest Du auch krümelfrei was gegenstellen können.
Werkbank - stabil und nicht zu niedrig. Von gekauften aus’m Baumarkt halte ich wenig, lieber aus Balken (10×10cm) ein Gestell basteln, an der Wand verdübeln, darauf eine richtig stabile Holzplatte.
Ausstattung - auf alle Fälle einen Schraubstock. Nimm was stabiles, was sich an der Werkbank festschrauben läßt. Hier solltest Du auf die Höhe achten, evtl. unterfüttern, oder die Wekbank entsprechend hoch machen. Zu niedrig geht ins Kreuz.
Ständerbohrmaschine hast Du schon? Das A und O einer Werkstatt, darauf möchte ich nicht mehr verzichten.
Was Du an Werkzeugen/Maschinen brauchst, hängt natürlich auch von Deinen Schwerpunkten ab. Ich z.B. verarbeite gerne und viel Holz. Je nachdem, WAS man machen möchte, ist eine (Tisch)Kreissäge, eine Bandsäge, eine Kappsäge oder eine Dekupiersäge das richtige. Nach oben ist natürlich alles offen :) Anschaffen kann man sich nach und nach immer was, brauchen kann man alles mögliche….
Aufbewahrung der Werkzeuge - die wichtigsten Sachen hab ich am liebsten an einem Brett vor meiner Nase hängen, so daß alles griffbereit ist. Wobei auch eine simple Werkzeugkiste, wenn man alles immer wieder ordentlich einsortiert, gute Dienste leistet. Vorteil - man kann sie auch mal mitnehmen, muß nicht alles von der Wand nehmen.
Wichtig ist beim eintichten, da fluche ich nämlich immer wieder, halte Dir einen Platz frei, wo Du 2m lange Holzstangen zum Sägen auflegen kannst. Wenn die ganze Werkbank vollgestellt ist, hier das Regal, da die Boghrmaschine im Weg steht, kann einen die simple Aufgabe, eine Holzstange zu teilen, zur Weißglut treiben.
Achja - und das Licht nicht vergessen. Sorg dafür, daß Du wirklich auf jeder Arbeitsfläche gutes Licht hast, Leuchtstoffröhren aus’m Baumarkt sind ok. Und vergiß auch die Regale nicht, meist sucht man dann was, wenn man eh fast nix sieht. ;)
Grüßlis. Angy (7 Monate Werkstattausbildung)

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Eintrag #3 vom 07. Mrz. 2003 17:21 Uhr Harald Sill  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Harald Sill eine Nachricht zu schreiben.

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Hi Angy.
Danke, genau so habe ich mir das vorgestellt.
Und was glaubst Du wie mir das Wasser nach einer anständigen Tischkreissäge, ner Bandsäge usw. im Munde zusammenläuft.
Mit dem Bohrmaschineständer muß ich mir noch was einfallen lassen. Das ist so ein kleiner.
Von Proxon, der ist nicht wirklich gut.
Dann werde ich mal die Bürste und den Pinsel schwingen bevor ich mich ernsthaft ans einräumen mache.
Da bei ist die Zeit so knapp bis saisonbeginn…..
Grüßle Harald
Harwalt von Biberach FRB und sine temporis

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Eintrag #4 vom 07. Mrz. 2003 22:46 Uhr Johanna (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Johanna eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Harald,
ich empfehl Dir eine japanische Zugsäge, wenn Du die hast willst Du nie mehr mit der Maschine sägen.
Ist Klasse das Ding und sein Geld wert.
gut bastel.
Johanna von Callmunz

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Eintrag #5 vom 08. Mrz. 2003 23:42 Uhr Johann Gusteweiler   Nachricht

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Hi,
Bohrmaschine, Kappsäge, Kreissäge, das ist aber alles entsetzlich un-a.
Viel interessanter wäre doch, wie sah der Bastelkeller im Mittelalter aus? Was hatte der mittelalterliche Do-it-yourselfer so in der Kiste?
Gruß
Johann

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Eintrag #6 vom 09. Mrz. 2003 08:20 Uhr Arno Eckhardt  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Arno Eckhardt eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Johann
Die Frage kann beantwortet werden:
- Bohren: Dreule (meist mit Spitzbohrern), Löffelbohrer
- Sägen: Im großen ganzen so wie heute noch manuelle Sägen aussehen. Vornehmlich für Holz aber auch für Metall.
- Feilen: Wie der Name schon sagt: Feilen eben!
- Hobeln: Siehe Feilen
Sonstige Spanabhebende Werkzeuge für Holz und Metall:
- Stechbeitel (Auch Stemmeisen oder Stecheisen genannt), Diverse Meißel, Schnitzmesser
- Schleifsteine für alle Schneidwerkzeuge, aber auch zum Glätten, Ebnen und polieren von Werkstückoberflächen.
- Natürlich Hämmer und Klüpfel
- Schere(n) (je nach Handwerkszweig)
- Pinsel und Tücher, Gefäße für Farben, Lacke, Leim.
- Evtl. Meßwerkzeuge wie z.B. eine Schnur.
- Anreißwerkzeuge: Reißnadel, Stechzirkel, Lineal, Winkel
- Lehren: Ebenfalls z.B. bestimte Zirkelformen, und sogenannte “Schmiegen” (verstellbare Winkellehren).
- Zangen
- Spannstock aus Holz, Werkbank, evtl. diverse Spannzwingen aus Holz.
Naja, und dann eben noch Berufsspezifische Sachen…
Im großen Ganzen alles, was man auch heute noch an echtem HANDwerkszeug in einer Werkstatt findet. Drechselbänke mit Fuß/Handbetrieb und z.B. Wasserradbetriebene Sägen oder Hämmer gab es aber auch schon recht früh.
es gibt da noch´n anderen Thread drüber. Weiß noch Jemand, wie der genau heißt?
Euer Arno

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Eintrag #7 vom 09. Mrz. 2003 22:40 Uhr Harald Sill  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Harald Sill eine Nachricht zu schreiben.

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@Johanna, danke. *g*
Hab ich schon ein paar. *g*
@Johann Tu dir keine Zwang an.
Es steht im Thema nix davon das nur zu “modernen” Werkräumen geschrieben werden darf.
Ich werde mir nach möglichkeit auch das “richtige” Werkzeug besorgen und das eine oder andere Mal damit arbeiben.
@Arno, super
gute Tage
Harwalt von Biberach FRB und sine temporis

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Eintrag #8 vom 10. Mrz. 2003 15:01 Uhr Thomas Schlosser  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas Schlosser eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Höhe Schraubstock!!

Hallo Harald
Wenn Du Dir einen Schraubstock anschaffst, solltest Du folgendes beachten.
1. Der bewegliche Teil beim verstellen sollte der vordere sein!!! Es gibt auch welche wo sich die hintere Backe verstellt. Das hat aber den nachteil das Du nicht alles in diesen Schraubstock einspannen kannst. Wenn es nähmlich mal lange Teile sind die senkrecht eingelegt werden sollen, und die dazu auch noch breit sind hast Du, bei einem Schraubstock, der sich nur hinten verstellt, nur soviel platz wie zwischen werkbankkante und fester Schraubstockbacke vorne!!! Ich hoffe das war einigermaßen verständlich ausgedrückt??
2. Die höhe des Schraubstockes stellst Du obtimal wie folgt ein. Stell dich seitlich zum Schraubtock, winkel den rechten Arm an. Der Schraubstock sollte so hoch sein das Du bei aufrechten Stand den Ellenbogen noch auf die Backen setzen kannst!!!
Es gibt Schraubstöcke die sich in der Höhe verstellen lassen, die kosten aber in der regel mehr! Da man sowas eigentlich nur einmal einstellen muß, kann Du das ganze auch unterfüttern und fest installieren!
Das meine bescheidenen Tips dazu!
Grüße
Thomas*der selber gerne eine eigene Wekstatt hätte*schnief*

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Eintrag #9 vom 10. Mrz. 2003 23:41 Uhr Harald Sill  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Harald Sill eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Schraubstock

Hi Thomas.
Daran den Schraubstock nach Vorbild eines Metallschraubstockes zu bauen habe ich noch gar nicht gedacht. Aber hätte ja sein können, deshalb danke für den Tip.
Das mit der Höhe ist aber genial. Ich hatte eh daran gedacht ihn transportabel zu machen um ihn mit auf den Markt nehmen zu können und dort auf eine Sitzbank aufzusetzten.
Die kann ich dann im Boden festklopfen.
Jetzt muß ich mal schauen wie ich das in dem Werkraum hinbekomme, dürfte mir aber was zu einfallen.
Nachdem ich heute einer dreistellige Anzahl von Spinnen die gemütliche Bude auf den Kopf gestellt habe und versuchte dabei so wenig wie möglich einzusaugen, mußte ich feststellen das es ganz gut war beim Kehren und Saugen eine Staubschutzmaske zu tragen.
Die sah Außen nämlich nicht mehr weiß aus nachdem ich fertig war.
Naß auswischen werde ich wohl auch noch wenn der restliche Vermieterrümpel raus ist, da löst sich nämlich irgendwas vom Steinboden ab.
Apropos naß.
Der hohen Anzahl Spinnen nach zu urteilen kann es in dem Raum wirklich nicht sonderlich feucht sein.
Die mögens doch eher trocken, oder täusche ich mich?
Es ist erwähnt worden dass die Krümels an der Wand wohl Salpeter sind.
Was das ist weiß ich. Aber was bedeutet das für die Wand, bzw überhaupt?
Grüße
Harwalt von Biberach FRB und sine temporis

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Eintrag #10 vom 14. Mrz. 2003 22:42 Uhr Harald Sill  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Harald Sill eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Nochmal Salpeter

Hm, Ich weiß noch immer nicht was für Probleme die Salpeterauswaschung mit sich bringt.
Habe Heute die Wand mit ner Bürste bearbeitet. Das Absaugen vorher hätte ich mir sparen können.
Ich weiß gar nicht wie lange ich noch im oberen Bereich der Wand hätte bürsten können bis da nix mehr weg geht.
Irgendwann wars mir genug und ich bin mit Tiefengrund drüber.
Jung, junge. der Bereich über der “Ausschwemmlinie” ist einiges dunkler als der Rest der Wand. Das hatte ich im trockenen Zustand gar nicht so wahrgenommen.
Apropos Spinnen.
Ich habe in dem Keller iene ca. 3 Ccm langen Zahn gefunden. Ob der auc von eienr Spinne ist, und wenn ja, wie groß die wohl ist. *g*
Grüßle
Harwalt von Biberach FRB und sine temporis

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Eintrag #11 vom 18. Mrz. 2003 00:20 Uhr Stephen Pajer  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Stephen Pajer eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht werkstatt.:

eines der wichtigsten Wekzeuge in der Holzbearbeitung (“A” versteht sich:) ist immer noch die Axt. Sorge dafür, daß du einen stabilen Hackstock hast, dann sparst du dir sehr viele andere Anschaffungen. Eine Hanselbank hat sich bei der Holzbearbeitung schon als sehr hilfreich erwiesen, weiß nnicht, wie ihr Deutschen dazu sagt, aber das ist jedenfalls eine Holzbanbk, auf der man rittlings sitzt und durch nach vorne drücken eines Hebels mit Hilfe der Beine einen Klemmkopf auf das Werkstück presst, und dieses dadurch fixiert. Für grobe Holzarbeiten ein Muß, weil du die Kraft die aufs Werkstück wirkt frei dosieren kannst. willst du Holz bearbeiten, brauchst du auch einen Schraubstock aus Holz, am besten mit Gesenken (das sind Löcher in dem Tisch, auf dem der Schraubstock montiert ist, in die du Holzstücke einsetzen kannst, womit du dann auch ein 60 x 60 cm Holzstück waagrecht einspannen kannst. Viele machen den Fehler, daß sie den Schraubstock zu nahe an einer Wand montieren, je mehr Platz du rund um den Schraubstock hast, desto besser kommst du von allen Seiten an deine Werkstücke ran. Mach dir ein Metalleck mit Flex und Kleinem Amboss (Stück Eisenbahnschiene kostet fast nix und ist idealer Ersatz), Metallschraubstock→ je größer desto besser, Schweißbrenner und was weiß ich noch alles, und trenne dieses Eck streng von der Holz und Weichmaterialecke (Knochen, Horn und dergleichen) Das verhindert, daß du Metallwerkzeuge für Holz, Knochen oder Horn verwendest, hält die Werkstatt in Ordnung und schützt auch deine sensiblen, liebgewonnenen scharfen Holzwerkzeuge. Kaufe keinen Elektroschleifstein, sondern schleife dein Werkzeug mit der Hand! Auch Bandschleifer ist in diesem Falle pfui! (Die Flex scheidet völlig aus, um mit den Monty Pythons zu sprechen……) Sorge dafür, daß an deinen Werkbänken (ja, genau, du wirst 2 Wekbänke in der gleichen Höhe brauchen) gebnug Möglichkeiten sind, Spanngurte oder Holzschraubzwingen zu befestigen (Man glaubt gar nicht, was man alles leimen wird…..) Sorge dafür, daß nichts was fertig ist, in der Werkstatt herumliegt → fertige Werkstücke leiden in der Werkstattumgebung → Staub, Metallspäne, irgendwann liegt immer was drauf……Halte WIRKLICH Ordnung! Nur so verlierst du nicht den ßberblick, wieviel Werkzeug du hast, und wo das Klumpert grad liegt….Material lagert m an am Besten in einem anderen Raum, die Werkstatt soll ein Raum sein, in den Ich ein Ding hineintrage, dort daraus etwas mache und es dann als fertiges Werkstück wieder raustrage. Nochmals: Das einzige was wirklich ständig in der Werkstatt sein sollte ist Wekzeug und du selbst :-) ….achte darauf, daß du immer Fließwasser oder einen Platz für einen Kübel hast → man soll gar nicht glauben was alles zu brennen beginnen kann…..Behandle dein Werkzeug mit der größten Sorgfalt → schnitzmesser gehören nicht in eine Werkzeugkiste, außer sie sind in Leder oder festes Tuch eingewickelt. Wenn du in deiner Werkstatt Schimmel an den Wänden hast, gehe ins nächste Lagerhaus (von Raiffeisen, falls es sowas in Deutschland gibt) und besorge dir Scvhinmmelstreifen, das ist Schwefelpapier, das man anzündet. Sorge für eine Uingezieferfreie Werkstatt → sichere dich gegen Ratten ab……gutes Licht ist Gold wert! es soll nicht blenden, aber auch nicht zu dunkel sein. Mehrere kleinere Lampen an allen Arbeitsplätzen (vergleichbar die tollen Leuchten, die der ADAC benutzt, frei schwenk und ausrichtbare Suchscheinwerfer mit Spiralkabel, und dazu mehrere Halterungen) sind besser als eine starke Neonröhre, die das Werkstück nicht beleuchtet sondern deinen Rücken. Sorge für eine gute Entlüftung! Du wirst vielleicht in der Werkstatt Chemikalien verwenden, deren Dämpfe möglicherweise schädlich sind………ein bequemer Stuhl (Barhocker sind ideal) sollte nicht fehlen, falls du mal Pause machst, oder grad nicht stehen willst.
Und das ist alles fürs erste :-) Jetzt brauchst du nur mehr Geduld und gutes Werkzeug, gepaart mit Kreativität und mehreren Flaschen Bier, einem Aschenbecher in Reichweite und einerr Mama, die dich im 12 Stundenrythmus mit belegten Broten versorgt, damit du nicht verhungerst
frohes Schaffen!
Stephen
www.11chor.at → des Widerlings Heimat

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Eintrag #12 vom 18. Mrz. 2003 08:26 Uhr Ulrich Busse  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ulrich Busse eine Nachricht zu schreiben.

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Hi Steffen,
Deiner Beschreibung nach handelt es sich bei der Hanselbank un einen Schnitzesel (Schnitzbank, engl. shave horse). Wirklich ein sehr praktisches Möbelstück.
Hanselbank. Gefällt mir.
Gruß nach Wien
Ulli

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Eintrag #13 vom 18. Mrz. 2003 16:37 Uhr Harald Sill  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Harald Sill eine Nachricht zu schreiben.

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Super Beitrag danke. *g*
Bis auf den letzten Satz.
Ziggis in der Holzwerkstatt, pfui, kein Wunder plädierst Du für einen Wasseranschluß.
Und Alkohol beim Umgang mit Maschinen und scharfen Werkzeug ist ebenfalls nicht empfehlenswert. Das mag zwar jeder halten wie er will, aber das dies ein öffentliches Forum ist musste ich diese Anmerkungen bringen.
Einen Schnietesel werde ich mir auch nochmnal bauen´. Der erste hat nciht lange gelebt, was zm Teil darn lag das er transportabel ausgelegt war.
Dafür ist in dem Werkraum aber nciht wirklich Platz und damit würde ich eh lieber unter freiem Himmel arbeiten.
Die Mutti mit belegten Broten muß ich ebenfalls ablehnen. Was glaubst Du wie das die Konzentration stört wenn sie Dir die Ohren vollheult das 170km zu Fuß und das alle 12 Stunden nicht ihr Gefallen erregt. *g*
gute Tage.
Harwalt von Biberach FRB und sine temporis

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Eintrag #14 vom 18. Mrz. 2003 19:22 Uhr Uli Gasper  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Uli Gasper eine Nachricht zu schreiben.

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Moin!
Das wichtigste:
Schau Dir im Fernsehen die einschlägigen Seien, wie z.B. “Hör mal wer da hämmert” an. Da gibts nicht nur viele Tipps, wie man Sachen mit mehr Power nicht unbedingt besser macht, Anregungen, das ganze seiner Familie zu erklären und reichlich dumme Sprüche.
Zur Werkstatteinrichtung:
Rede mal mit entsprechenden Handwerkern, frag im Baumarkt nach Lösungen. Für viele Sachen, die man im Baumarkt kaufen kann, gibts Worksheets für den korrekten Einbau. Wenn Du Dir das nicht zutraust, üb mit IKEA- Regalen :-)
Schaff Dir nen starken Industriestaubsauger an, der wird mit dreck und Staub am besten fertig und kann sogar Wasser saugen.
Als Grundausstattung an zeitgenössischem Werkzeug empfehle ich:
Bohrmaschine, Stichsäge, Akkuschrauber, Flex.
Optional noch Schweissgerät oder Hartlötgerät
Schutzkleidung nicht vergessen. Schutzbrille, Handschuh und Gehörschutz gehören griffbereit, Atemschutz ist bei staubintensivem Arbeiten in geschlossenen Räumen lebenswichtig, da Holzstaub erwiesenermassen krebserregend ist.
Bei Schnitzmessern wie auch beim übrigen Werkzeug auf gute Qualität achten. Billiges Werkzeug macht keinen Spass und ist auch schnell wieder defekt.
Diverse Schraubzwingen sollten auch in keiner Werkstatt fehlen, ebenso wie Leimklemmen und Spanngurte, vielleicht willste ja mal ein gewölbtes Schild bauen.
Was den Brandschutz angeht- installier Dir nen Feuerlöscher
Computer in Werkstattarbeitsräumen würde ich nicht empfehlen.
Was Angys Tip angeht- der ist gut, aber verbesserungsfähig: befestige Deine Werkzeuge nach der Häufigkeit des Gebrauchs an der Wand und gewöhn Dir die 3 Werkzeug Regel an:
Niemals mehr als 3 Werkzeuge auf der Werkbank liegen haben!
Ist etwas stressig, sich daran zu gewöhnen, erleichtert aber das Ordnung halten ungemein, und wenn das Werkzeug feste Plätze hat, kannst Du`s fast ohne Hinzuschauen greifen.
Was en WErkzeugerwerb angeht- schau mal was Du gebrauch uns Industrie und Handwerk bekommen kannst. Der Kram ist meist stabil und unverwüstlich und gebraucht oft für`n Appl und`n Ei zu kriegen.
Was den Boden angeht- wenn Du willst, lackier den mit Werkstattbodenbeschichtung aus dem Industriebedarf. Ist ne feine sache…
Wie heißt die beste Heimwerkersendung der Welt?
gruß, uli

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Eintrag #15 vom 30. Mrz. 2003 21:15 Uhr Harald Sill  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Harald Sill eine Nachricht zu schreiben.

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Hm, ja.
Da wo ich mit Holz arbeiten werde habe ich eine stabile Linoleumfläche ausgelegt.
Oder zumindest sowas ähnlihces. Wird in der Industrie auch verwendet, ist auch ßlfest usw.
Wie ich da an Industrie und Handwerk herangehen soll ist mir nicht ganz klar?
Einfach mal hingehen bzw. in der Zentrale anrufen ob die altes Werkzeug ausmustern?
Feuerlöscher hab ich jetzt neu.
Nur um einen Tag später zu erfahren das in Speditionen voll funktionsfähige Feuerlöscher die eben ein paar äußere Mängel haben nicht mehr abgenommen werden und deshalb dort zu Hauf rumstehen.
Die 3 Werkzeugregel kenne ich irgendwoher. Wird ein hartes Stück arbeit mich da dran zu halten.
Ebenso nur eine beschränkte Anzahl Projekte in der Werkstatt zu haben.
Aber obwohl sie noch bei weitem nicht voll eingerichtet ist weil noch immer Vermieterkrempel drin rumsteht merke ich schon das es besser vorangeht.
Noch eine Frage zur Staubabsaugung.
Hat da jemand schon erfolgreich einen Staubsauger umgebaut? Oder was verwendet Ihr.
Bei meiner Hobelmaschine ist ein Minnisäckchen dabei das zum einen eh viel zu schnell voll ist, und zum anderen bei einern Spandicke von 2 mm gar nciht befüllt wird weil die ßffnung zu schnell verstopft.
Und da ich gerade einen Mast abhobeln will der eh nicht plan ist verteile ich die Späne in der ganzen frisch gesaugten Werkstatt.
Ausserdem spare ich auf ne Kreissäge und die sollte auch eine brauchbare absaugung haben.
@Angy
Eine Brettchenwebhilfe ist gerade in Arbeit.
die soll es ermöglichen Muster in einem durch zu weben ohne die Richtung wechseln zu müssen, bei denen sich die Fäden unterschiedlich verdrillen oder gar nur in eine Richtung gedreht wird.
Harwalt von Biberach bei FRB und sine temporis

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Eintrag #16 vom 31. Mrz. 2003 22:20 Uhr Uli Gasper  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Uli Gasper eine Nachricht zu schreiben.

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“Wie ich da an Industrie und Handwerk herangehen soll ist mir nicht ganz klar?

                    Einfach mal hingehen bzw. in der Zentrale anrufen ob die altes Werkzeug ausmustern?"

Ja.
Anrufen, rumtelefonieren, Bekannte sensibilisieren, Zeitung lesen, Handwerkskammer und alles andere in Frage kommende anrufen.
”Noch eine Frage zur Staubabsaugung.

                    Hat da jemand schon erfolgreich einen Staubsauger umgebaut? Oder was verwendet Ihr."

Du kannst nicht einfach den Staub aus der Werkstatt absaugen und ungefiltert an die Außenluft blasen. Gibt garantiert ßrger mit den Nachbarn. Gasmaske aufsetzen oder Absauganlage installieren oder Staubsauger an Werkzeug anschließen. Bei Festo geht das.
ansonsten: Gescheite Hobel kaufen. Holz lässt sich auch prima mit der Flex und Schleifblättern verschiedener Körnung bearbeiten. Ist zwar etwas radikal, vorsichtig anzuwenden und schmutzintensiv, geht aber prima.
gruß, uli

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Eintrag #17 vom 01. Apr. 2003 16:41 Uhr Harald Sill  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Harald Sill eine Nachricht zu schreiben.

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Hi Uli.
“Du kannst nicht einfach den Staub aus der Werkstatt absaugen und ungefiltert an die Außenluft blasen. Gibt garantiert ßrger mit den Nachbarn. Gasmaske aufsetzen oder Absauganlage installieren oder Staubsauger an Werkzeug anschließen. Bei Festo geht das. ”
Hm, hatte ich nie vor das Zeug einfach rauszublasen. Las sich meine Frage so?
Es sähe sicher lustig aus wenn Schacht zu meinem
Kellerfenster Holzwollefontänen schießen würden.
Mein Problem ist das die Hobelmaschine das zum einen bei zu großen Spänen nicht merh selbst ins Säckchen schaft, und wenn dieses viel zu schnell voll ist.
Ich würde das zwei bis dreifache der Hobelzeit mit der Leerung verbringen.
Eignen sich diese Industriesauger auch für Späne?
Der sollte dann schon ein entsprechendes Volumen haben. Und wie gesagt, an die künftige Kreissäge sollte das Teil auch.
Und eine ganzen Mast mit der Flex bearbeiten will ich mir zum einen nicht antun, zum andern ist es wie Du sagst schmutzintensiv, und ich will über den Spänen nacher noch mein Würstchen grillen.
Außerdem sieht es dann wegen der überall herumfliegnden Späne kaum anders im Raum aus wie jezt mit dem Hobel. Der wirft die Späne auch bis zur Decke.
Hat den Vorteil das ich jetzt die letzten Spinnweben finde.
Grüße
Harwalt von Biberach FRB und sine temporis

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Eintrag #18 vom 02. Apr. 2003 11:33 Uhr Andreas Gellhaus  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Andreas Gellhaus eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Einfach über den Tellerrand sehen

Moin,
zur Einrichtung einen Werkraums fürs Mittelalter sollte man einfach mal sehen was andere Hobby-Handwerker so machen.
Empfehlen kann ich da nur Seiten für so genannte “Neandertaler”, also Hobbytischler die möglichst alles von Hand ohne Maschinen machen.
Da hab ich zur Staubabsaugung so einiges gesehen. Das ging vom Industriestaubsauger, über umgebaute Laubsauger bis zum selbst gebauten Zyklon.
Schau einfach mal auf: www.holzwerken.de
Mit den beiden Seiten hast du so einige Stunden Spaß beim Surfen.
tschö
Andreas
www.volkelin.de

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Eintrag #19 vom 08. Apr. 2003 21:04 Uhr Stephen Pajer  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Stephen Pajer eine Nachricht zu schreiben.

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Gehg bitte! So wie ich das verstehe hast Du vor, einen Kellerraum zu einer Werkstatt für den privaten Hausgebrauch aufzurüsten. Wenn Du dort nicht Tonnen an Holz pro Tag verarbeiten willst, kauf dir lieber Werkzeug als teure Absauggeräte, die für den normalen Hausgebrauch durch einen stinknormalen Besen ersetzt werden können. Weniger ist mehr, und Sägespäne kann man sehr gut zusammenkehren. Das wird auch in Tischlereien so gemacht. Arbeiten, dann zusammenräumen, dann wieder arbeiten. Für das meiste reicht ein Besen, oder ein handelsüblicher Staubsauger.
Mir fällt auf, daß einige der angegebenen Tips sich auf Dinge beziehen, die zwar praktisch, aber ersetzbar sind, d.H. du kannst auf vieles verzichten und Geld sparen, indem du dir überlegst, wo du mit “normalen” Mitteln und Werkzeugen zurechtkommst, und wo nicht. Am Teppich bleiben, dein Geldbörsel wirds dir danken!
Liebe Grüße,
Stephen
www.11chor.at → des Widerlings Heimat

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Eintrag #20 vom 08. Apr. 2003 23:57 Uhr Harald Sill  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Harald Sill eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht *g*

Hi Stephen.
Ich weiß schon das so mancher Gedanke mit einem durchbrennt wenn plötzlich Raum für diese Gedanken da ist.
Du hast schon richtig verstanden. Ist für den Hausgebrauch und ich werde wohl nicht täglich ganze Dachstühle sägen.
Drum auch die Frage nach Staubsauger, eventuell umgebaut.
Ich habe auch nicht vor ständig Holzstaub einzuatmen oder laufend neue Satubmasken zu kaufen.
Denn für eine Kreissäge mags der Sauger noch tun. für den Hobel nicht. der Verteilt die Späne wirklich überall.
Möglicherweise schafft er es nur nicht die Späne zur dafür vorgesehenen Auslassöffnung auszublesen weil ich einen Mast abhoble.
Aber ich habe wirklich Späne an der Decke hängen.
Was den Besen angeht muß ich mir wohl erst einen Boden reinlegen.
Wenn ich über den Betonboden kehre staubt das ganz gewaltig, aber nicht vom Holz ist sicher auch nicht gut für die Lunge.
Keine ahnung was mit dem Boden los ist.
Ich habe ihn gesaugt bevo ich losgelegt habe.
also zeigt er wohl Aufösungserscheinungen.
Ansonsten konnte ich schion feststellen das es ein geiles Gefühl ist mit ein paar Handgriffen das Werkzeug beisammen zu haben wofür ich sonst minutenlang herumkramen mußte.
Und passt mal was nicht ganz so wie ich es mir gedacht habe, schwupp ist das nächste Werkzeug bei der Hand um den Mißstand zu beheben.
Ciao
Harwalt von Biberach FRB und sine temporis

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Eintrag #21 vom 10. Apr. 2003 11:12 Uhr Stephen Pajer  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Stephen Pajer eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Boden staubt?

Wenn der Boden Staubt, obwohl du ihn gesaugt hast, dann handelt es sich entweder um festgetretenen Dreck (Lehmboden) oder um den puren Estrich, was ich eher vermute. Estrich wird nie aufhören zu stauben, guter Tip von mir: Kauf Dir im Fachhandel günstigen Laminatboden, aber nicht das Parkettartige Laminat sondern das Linoleumartige. Dieses Linoleum kannst dann wie seinerzeit die Oma in der Küche aufrollen und an den Boden nageln. Andere günstige Variante sind Fliesenrestposten, aber dabei solltest drauf schauen, daß es Outdoor-Fliesen sind, die halten wesentlich mehr aus, sibnd dadurch aber leider auch teurer. Ein Boden aus dicken (4cm) Bauholzplanken ist auch nicht teuer und sogar schön, wenn du ihn abschleifst. Den mußt du allerdings auf Staffelholz verlegen, also nicht schwimmend. Ist aber meiner Meinung nach die schönste und heimeligste Billigvariante, obwohl er sich net wirklich mit Lacken und Chemikalien verträgt. Aber Du kannst ihn aufwaschen, saugen und zur Not nochmal abschleifen.
Viel Spaß beim Werkeln,
Stephen
www.11chor.at → des Widerlings Heimat

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Eintrag #22 vom 11. Apr. 2003 00:09 Uhr Harald Sill  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Harald Sill eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Boden

Danke Dir Stephen.
Wird wohl der Estrich sein, Lehmboden ist es nicht.
Beim Holzwerklen habe ich ja bereits einen Linolöeumboden.
Werde dann mal nach einem größeren Stück schaun.
Harwalt von Biberach FRB und sine temporis

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Eintrag #23 vom 11. Apr. 2003 10:34 Uhr Stefan Breu  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Stefan Breu eine Nachricht zu schreiben.

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Muß grad ne Viertelstunde überbrücken, also geb ich auch mal ein bissi Senf dazu:
Im Prinzip, Zimmerleute machen manchmal so ihre Gesellenprüfung, in armen Bezirken wie Rottweil, kannst Du mit folgender Ausstattung fast ALLES machen:
zwei ordentliche, standfeste Böcke, ein Arbeitstisch, ein paar Schraubzwingen, eine Bohrmaschine,Handkreissäge, Stichsäge und die herrlich sortierte Handkiste:
Hammer, Klopfholz, Winkel, Stemmeisensatz, Fuchsschwanz, Feinsäge, Stoßaxt, Putzhobel, Beißzange, Meißel, Schmiege. Für die Werkstattordnung: Besen, Schaufel, Säcke für die Späne.
Für diese Grundausstattung würde ich richtig Geld hinlegen, ein Latthammer für 40 Euro kann sein Geld schon wert sein, bei Stemmeisen sowieso.
Und dann würde ich mal produzieren. Handarbeit dauert gar nicht so ewig. Und nur so bekommt man die nötige ßbung, um auf einer VA nicht als Wochenend-Handarbeiter erkannt zu werden.
Und zum Möbelmachen brauchst Du eh Stationärmaschinen. Kenne keinen, der mit dem Black&Decker Handhobel zum Leimen fügt. Außer mein Papa. Der hat mit der genannten Ausrüstung zwei Treppen, viertelsgewendelt, aus Eiche und Tanne gebaut, vom feinsten. Aber der war auch im Häuslesbauer-Wahn.
Und um einen Mast zu hobeln (was soll das denn werden) bist Du mit einem Reifmesser (Zugmesser, Wagnermesser) und in die Hände gespuckt besser bedient als mit einer Hobelmaschine, mein Wort drauf! Oder ist das ein Vierkantmast? Auf kleinen Baustellen hab ich nur den Putzhobel (ohne Strom) dabei, Du würdest Dich wundern, wie gut das geht. Werkzeug muß nur richtig scharf sein. Dann hast Du auch keine nervigen Späne an die Decke geblasen, sondern schöne lange Ringellöckchen produziert, und hältst Deine Lungen staubfrei und die Nachbarn freundlich.
Weil, wenn Du es richtig machen willst, dann mußt Du eh zur Bank und um einen Kredit betteln, so 15 Tsd. Euro vielleicht. Und bevor Du versuchst, eine Werkstatt zu imitieren, mit Billigausstattung, wirst Du glücklicher, wenn Du es Dir leicht machst und nur eine Minimalausstattung anschaffst, die dafür hochwertig (kann auch schon ein Tausi werden), und den Rest durch Geschick, Können (= Wollen und ßbung) und Improvisationstalent ausgleichst.
Ist wie mit Mittelalterausstattung: auch hier: spar Dir die falschen Anfangskäufe und laß Dich gleich zum teuren Glück zwingen. Den Umweg über die Schnäppchenregale bei Obi muß man nicht machen, das kostet nur Spaß und Geld.
Liebe Grüße,
Stefan

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Eintrag #24 vom 13. Apr. 2003 21:14 Uhr Harald Sill  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Harald Sill eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Mal schaun was da.

Hi Stefan,
Habe mich eh schon gewundert wo Dein Senf bleibt. *g*
Von Deiner Liste fehlen mir noch Stoßaxt und Schmiege. Habe mal nachgeschaut wofür eien Stoßaxt überhaupt gut ist. Im Prinzip ist das ja nur ein sehr großer Meissel.
Wofür braucht es eigentlich gleich einen Stemmeisensatz?
Und der Lattenhammer? Sehe ich das richtig das Zimmerer den Benutzen um ihn als Haltehilfe in Balken zu schlagen? Oder was verdankt er seien Existenzberechtigung sonst noch ausser Hämmern und Nägel ziehen?
Mit dem Ziehmesser habe ich schon angefangen den Splint von meinem Rombinienmast zu entfernen.
aber entweder es ist nicht wirklich scharf, oder schon soweit runtergearbeitet dass das Metall einfach nicht mehr schnitthaltig ist.
Jendenfalls schaffe ich mir damit nen Wolf.
Deshalb Elektrohobel. und er soll schon Rund bleiben.
Des Mastes bezüglich interviewe ich sich aber noch genauer in Horb.
Dass man für richtiges Arbeiten auch richtiges Werkzeug braucht um Spaß zu haben weiß ich mittlerweile.
Wenig auszugeben und kurz danach die Brösel davon aufkehren zu können oder schlicht und einfach festzustellen das es nix taugt ist nervig.
Habe im Garten mittlerweile ein Dreibein über meiner Feuerstelle aufgestellt und heute mal kurz zwei Sitzgelegenheiten davorgepflanzt.
sind zwar noch nicht ganz fertig, aber es ist schon toll einfach in den Keller rennen zu können um mal schnell ein paar Löcher zu bohren.
CU Harald
Harwalt von Biberach FRB und sine temporis

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Eintrag #25 vom 13. Apr. 2003 22:48 Uhr Stefan Breu  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Stefan Breu eine Nachricht zu schreiben.

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Hi Harald!
Das mit dem Latthammer siehst Du korrekt. Außerdem kann man damit werfen.
Der Stoßaxt tust Du aber bitter unrecht. Ich würde sie eher als ein großes Hobelmesser sehen. Du glättest mit ihr, schneidest nach, machst passend, was nicht passen will, hast eine plane Auflagefläche und kommst mit Fingerspitzengefühl bis in die hinterste Ecke. Ich liebe sie! Ist das schärfste meiner Schneidwerkzeuge.
Ja, dein Mast … Mit Robinie hast Du Dir natürlich ein grauenvoll zähes Holz ausgesucht. Unsere Altvorderen kannten es zum Glück noch nicht. *G*
Und was “scharf” angeht: ich bin bei so einer harten Aufgabe durchaus dabei, alle Viertelstunde den Schliff mit einem feinen Stein aufzufrischen. Und bei freundlicheren Hölzern zwei, dreimal am Tag. Eben immer, wenn das Messer nicht mehr sauber schneidet. Sobald Du das Gefühl hast, daß der Schnitt lieber dem Faserlauf folgt als Deiner Hand, tut ein Aufpolieren des Schliffes Wunder.(5 oder 6 Striche reichen oft.) Braucht ein bißchen ßbung, aber wenn ein guter Grundschliff da ist, macht das Scharfhalten keine Mühe mehr.
Wenn ich es philosophisch ausdrücke: Die Schärfe eines Werkzeugs ist ein Prozess, kein Zustand. Sozusagen.
Satz Stemmeisen: naja. Die großen passen nicht in kleine Löcher. Und mit den kleinen tut man sich schwer, wenn man lange Löcher ausheben will. Dauert länger und wird nicht so sauber.
Und das ganz große, stabile: um tiefe Löcher mit Kraft auszuheben. Halbstarke Eisen neigen da leider zum Abbrechen …
Mehr Senf in Horb ..
Grüßle,
Stefan

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Eintrag #26 vom 14. Apr. 2003 00:57 Uhr Harald Sill  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Harald Sill eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Stemmeisen

Hi Stefan.
Danke für Deine Ausführungen.
Bei den Stemmeisen mußte ich an das Werkzeug denken das auch als Brechstange bezeichnet wird.
Daher die Verwirrung.
Harwalt von Biberach FRB und sine temporis

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Eintrag #27 vom 17. Apr. 2003 18:19 Uhr Stephen Pajer  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Stephen Pajer eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Einfach schöööön.......

www.magma-tools.de/produkte.htm
www.11chor.at → des Widerlings Heimat

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Eintrag #28 vom 23. Apr. 2003 14:12 Uhr Thomas Schiebel  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas Schiebel eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Handwerkzeuge

Ich möchte auch nicht auf ein paar scharfe Beile, Dechsel oder Handbohrer verzichten. Einfaches Beispiel: Bank aus einem der Länge nach halbierten Baumstamm, mit Holznägeln auf kurzen Stammstückchen festgemacht. Den Stamm extra in den Keller zur Bohrmaschine holen oder ein langes Verlängerungskabel ausrollen? Nein danke. Und die Holznägel müssen erstellt und die Fläche bearbeitet werden…
Oder gar ein Notstromaggregat mit auf MA-Veranstaltungen nehmen (und sei es nur für Notreparaturen) :-) ???
Bis bald …Gorm

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