Dann sag ichs mal ehrlich und frei heraus: wenn Du die Welt um einen weiteren Stand mit Esoterik-Runen-Dingenskrams bereichern willst, der mit Mittelalter so rein garnix zu tun ha,t tu das, nur historisches Werkzeug brauchste da wirklich nicht auszupacken.
aber das finde ich selber nicht so wichtig ich nutze den Speckstein als Medium um den Besuchern die Runen näher zu bringen (u.a.) und man kann dort auch gut Motive von Replikaten einritzen oder auch Replikate nacharbeiten.
… abbrüche … also sehr scharfe steinsplitter eignen sich wenn man sie senkrecht aufgesetzt nutzt gut als schaber und kännen so sowohl bei speckstein als auch bei holz gute dieste für den grobschliff leisten …
geht natürliuch auch mit dem messer aber ob man dessen klinge damit zerfetzen will bleibt fraglich …
das ist mir schon eine große Hilfe.. zumindest was den Speckstein anlangt. Da die Holzteile die ich bearbeite recht klein sind wirds da schwierig aber das ist nicht so schlimm weil ich zumeist Speckstein im Lager bearbeite das Holz eher hier zu Hause.. dann lass ich das auch so :-)
zum Schleifen von Speckstein könntest du es mit Quarzsand, Eisenoxid und Wiener Kalk versuchen. Das bringst du dann jeweils mit einem feuchten Leinenlappen oder Lederstück auf.
Beim Holz kommst du ansich vollkommen ohne Schleifmittel aus, wenn du nach den gröberen Bearbeitungsschritten mit Ziehklingen arbeitest. Mit puverigen Schleifmitteln hingegen wirst du vermutlich da nicht so gut klarkommen. Zum Polieren von Holz leisten übrigens Holzwolle und feine Späne gute Dienste.
Pulverigen Schleifmittel sind aus verschiedenen anderen Anwendungsgebieten belegt, wenn auch nicht unmittelbar für Speckstein (zumindest meinem Kenntnisstand nach). Für Ziehklingen kenne ich leider keine konkreten Belege, jedoch ist eine Ziehklinge halt lediglich ein Stück Blech, dem ein scharfer Rand angeschliffen und angezogen wird. Sowas dürfte im Fundgut schlicht durchrutschen, wenns nicht eh schon vollständig oxidiert ist.
Zu sonstigen Werkzeugen hat Jens ja bereits einen link gepostet, in dem auch auf die Mästermyr-Kiste verwiesen wird. Die dürfte von großem Interesse für dich sein.
Heeres Ziel; allein: fussen dann die Produkte auch auf der Beleglage? Wenn nicht, nutzt es auch nix, wenn die Werkzeuge es tun. Jenseits dessen gibts zum Thema bereits hier einiges, sowie hier: www.historia-resurrexit.de/index.php?[ ]
Ich möchte gern auf Märkten mit weitgehend authentischem Werkzeug arbeiten. Was benützte man z.B. statt dem heute üblichen Schleifpapier oder den Schleifschwämmen????
Ich hoffe auf viele Anregungen.. Ferun(Moni)
PS: Ich stelle Schmuck (Anhänger und Amulette) her.