Erstmal Gruß an alle. Etwas, daß bei schon dichteren Wollstoffen hilft, ist ganz schlichte Vollmilch. Einfach die Stoffe/Kleidungsstücke in die Wanne, mit Milch (3,5% Fettgehalt) übergießen, Wasser zum Vedünnen und Verteilen der Milch drauf, über Nacht einweichen, an der Luft wieder trocknen lassen und schon hat man wieder schön eingefettete Wollstoffe. Natürlich macht das nicht absolut Wasserdicht, aber hilft schon mal ungemein. Blain der Friese
Also ich habe meinen Mantel(aus reiner Schurwolle) mit Waffenöl eingesprüht und danach in die wolle noch eingebürstet und jetzt ist er wunderbar dicht P.S man sollte den Umhang noch ein oder zwei Tage irgendwo zum lüften geben schöner nebeneffekt wenn mann balistolöl nimmt der umhang ist auch noch mottensicher
Zum Wollumhang: Das war mein Erststück mittelalterlicher Gewandung und aus BAUM-Wolle. Dient inzwischen zum schnellen Einkleiden von Gästen aller Art im Lager. Ich trage Schafswollkutte/-skapulier/-guggel/-überwurf, z.T. zweilagig, da kommt kein Wind und Wasser durch. Ich habe letztlich Experimente mit Melkfett gemacht, das aich uf ein Stück Stoff gestrichen habe. War dicht, leider auch sehr schleimig. Ich suche noch Möglichkeiten, das Zeug effektiv zu emulgieren und dann aufzutragen. Frank
Laudetur Iesus Christus. In eternam, Amen. Frater HdM
Ich habe meine Gugel (Leinenköper)mit Bienenwachs gewachst und danach eingebügelt. Wenn die Hauptnähte doppelt sind eist es schön trocken darunter. bei Wolle empfehle ich Lanolin das macht den Stoff nicht Wassefest aber es perlt ab und ist A. . die heutigen Stoffe sind eh fast vollständig “entfettet”
Dünner Wollumhang, der imprägniert werden muß? Sorry, Frank, dann ist der Umhang Schrott. Ein Umhang ist ein Mantel zum Wetterschutz, wenn ich mich recht erinnere, und wenn Du den aus so dünnem Zeug machst, daß er erst imprägniert werden muß, dann erfüllt er seinen Zweck nicht. So ein Material zu einem Umhang zu verarbeiten ist in etwa genauso sinnvoll wie die Löcher in einer Schaumkelle zuzulöten, weil da das Wasser rausläuft. Gruß Ivo
Jetzt wird´s vollkommen Un-A (dafür aber P-raktisch): Ich habe s.g. Erfahrungen mit Wachspumpsprays aus dem Outdoorbedarf. Der Geruch verfliegt nach wenigen Minuten und sorgt dafür, daß sogar ein dünner Wollumhang noch dicht war. Ansonsten hilft gg. Regen nur das, was man im HMA wohl auch gemacht haben wird: Aus dem Regen gehen, die Zweitgewandung anziehen und den Rest am Feuer trocknen. Frank
Laudetur Iesus Christus. In eternam, Amen. Frater HdM
Grüß Euch, unsere Zelte (Past-Tents) sind alle mit Essigsauerer Tonerde imprägniert, und das tuts hervorragend! Der “Duft” verfliegt im Laufe der Zeit.
Danke schonmal für die Beiträge. Das von Dir Arnd mit der essigsauren Tonerde hört sich sehr gut an, wenn es denn auch funktioniert. Ich werde es mal testen.
Wie siehts aus mit essigsaurer Tonerde? Das es imprägniert ist bekannt, bewiesen, nachgeprüft, doch ist diese Methode halbwegs authentisch? Meines Wissens nach wurde das in Friesland schon seit jeher von den Fischern angewandt.
Hallo Iris, Wenn du probleme mit Wolle hast, dann hast du warscheinlich eher zu einr preiswerten varriante gegriffen. Ichhabe meinen Mantel aus Qualitativ sehr hochwertigem Lodenwollstoff gemacht, der ist in keiner weise auch nir ansatzweise imprägniert und hielt vorige Woche sogar das Matschvey dauerregenwetter aus. Die äußere Schicht wird zwar feucht, quillt aber dann auf und durch die ohnehin schon vorhandene hohe dichte versiegelt sich der Stoff dann von selbst. Innen ist er nach wie vor Trocken und warm, auch nach Stundenlangem dauerregen. So hielt er z.B. in Aachen 6 Stunden dauerregen problemlos stand. Was ich sagen will ist, das es halt schon einen unterschied macht ob amn Wollstoff für 20DM oder für 90DM den Meter kauft. Zumindest für so einen Mantel lohnt es sich, die sachen drunter können ja ruhig preiswerter sein, die sind dann ja durch den Mantel geschützt. viele grüße
Hallo, dieses Thema wird schon behandelt im Thread 329 “Imprägnieren von Gewandungen”. Vieleicht könnt ihr das dorthin verlegen sonst blickt man ob der Menge der Threads irgendwann garnicht mehr durch ;-)
Gott zum Gruß und allzeit sichere Wege, Arfast Harksen
Meine Frau und ich haben gute Erfahrungen mit Wollmänteln gemacht. Es braucht schon so 2 h Dauernässe von oben bis das Wasser auf der Innenseite durchkommt. Der Mantel wird zwar asig schwer, hält aber sonst dicht. Für die etwas gröberen Mäntel empfehle ich ansonsten Armeedecken aus dem US-Shop als Material. Als Imprägnierung soll auch räuchern ganz gut helfen. Damit habe ich aber noch keine direkten Erfahrungen. Grüße vom
Hi, bestens bewährt hat sich der Segeltuchmantel, den ich meiner Tochter gebastelt habe. Sehr praktisch, weil er ziemlich steif absteht. Das Wasser tropft nichtmal auf die Füße, obwohl er nicht bodenlang ist. Im ßbrigen waren die Leute, zumindest die Armen, sicherlich härter im Nehmen als wir heut.
Hallo Freunde + Freundinnen des MAs, ich habe bei meinem letzten Lager festgestellt, das meine Gewandung (aus Wolle) ziemlich ungeeignet war. Der Rock des Kleides sog sich voll mit Wasser beim Zeltaufbau und der Umhang war auch nach kurzer Zeit durch. Es hatte nämlich in Strömen geregnet. Da stellte ich mir die Frage, was haben die Leute wohl früher gemacht? Ich denke, wohl auch irgendwie impregniert, oder eingefettet, da die ja sicherlich auch nicht nass werden wollten. Aber womit und wenn man dies weiß, dann woher bekomme ich das dann heutzutage. Ich möchte eigentlich kein Impregnierspray verwenden. Vielleicht habt Ihr ja Ideen?! Gruß