Mir keimte auch so der Gedanke auf, wieso nur ein Löffel!? Wie ich sehe, kam nicht nur mir das komisch vor. Man sollte bedenken das auch noch viel (zumindest was techn. möglich ist) mit den Fingern gegessen wurde. Aber ein Löffel für alle scheint mir recht absurd, und ist der Verbreitung von Keimen ein guter Wegbereiter. Einfache Löffel, die rein praxisorientiert sind kann jeder. Auch ohne Spezialwerkzeug. Chic wird der sicher nicht, aber ich habe mit eigenen Augen gesehen das es geht. Essen kann man damit allemal.
@ Anna: wo hast du das mit dem Löffel gelesen, würd mich mal interessieren.
Ich weiß nicht, ob Joachim schon mal einen Löffel hergestellt hat. Ich traue mir jedenfalls zu, aus weichem Holz mit einem einfachen Allzweckmesser einen einfachen Löffel zu schnitzen.
Und darum traue ich das auch einem Bauern im Mittelalter zu.
Der Herstellungsaufwand ist daher m.E. kein Argument gegen die Verbreitung von hölzernen Esslöffeln.
Nur einen Löffel??? So was konnte sich doch eigentlich jeder selbst herstellen, von daher glaube ich nicht, dass ein Löffel zum kostbaren Gut zählte. Wir reden doch jetzt von Holzlöffeln, oder?