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Eintrag #1 vom 25. Jan. 2002 16:40 Uhr Thomas Wiedemeier  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas Wiedemeier eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht wie komme ich auf den Markt/ das Fest ?

Hallo Allerseits,
Tja, wie komme ich auf den Markt ?
Ich bin Musiker und habe mich schon lange mit
“alter Musik” beschäftigt. Ohne bezug zur Darstellung des Mittelalters auf Märkten und Festen. Damit kenne ich mich bisher überhaupt nicht aus.
Nun bin ich schon einige Male als Gast auf solchen Veranstaltungen gewesen, einige haben mir besser, andere schlechter gefallen, und mein Interesse ist geweckt. Den Handzettel für Einsteiger habe ich mir durchgelesen und auch den ein oder anderen Thread hier mitverfolgt. Auch habe ich die Wintertage genutzt, um mir nach den Vorschlägen aus der Bibliothek eine einfache Gewandung zu nähen.
( wat ne Arbeit, ich hab keine Nähmaschine )
Nun kann ich ja nicht einfach meine Instrumente einpacken und zum nächstbesten Ereignis fahren und mittun. (Den Beitrag “pro und kontra gewandeter Besucher” hab ich gelesen )
Also was nun ?
Ach ja, der Wahrheit die Ehre, mir geht es hauptsächlich um die Musik dabei. Mit langem Taftrock und bloßem, tätowiertem Oberkörper einen
Mystischen Musiker aus fernen Fantasiewelten darzustellen liegt mir nicht so.
Ich hab-s eher mit den leiseren Tönen und der schlichteren Gewandung.
Mir gefielen die Veranstaltungen am besten, auf denen weniger spektakuläres
Und mehr Bodenständiges stattgefunden hat, wenn Ihr versteht was ich meine.
Und eine kleine Frage noch: Ich spiele z.T. auch einen Dudelsack, aber der Ist nicht ganz echt Mittelalterlich. Ist ein Dudey, also eher Renaissance und leise. Ist so etwas vertretbar der muss es ein älterer Vertreter dieser Gattung
Sein ?
( BTW: diese sehr lauten “ Marktpfeifen” sind wohl nicht soooo original )
ich hoffe, euch nicht zu sehr die Zeit gestohlen
zu haben und verbleibe
mit frohen Grüßen
Thomas , der Wiedemeyer
Thomas Wiedemeier

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Eintrag #2 vom 25. Jan. 2002 17:03 Uhr Ameli (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Ameli eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Einfach hinfahren

Hallo Thomas,
Warum nicht einfach hinfahren? (Auch wenn ich dafür jetzt Haue von den anderen bekomme ;-) ). Da Du Dich schon durch diverse Threads und die Bibliothek gearbeitet hast und auch kräftig die Nähnadel geschwungen hast, dürfte an Deiner Erstausstattung nichts auszusetzen sein ;-). Auch Deine Einstellung zu Musik und Aufführungspraxis scheint die richtige zu sein ;-) - willkommen im Klub der “leisen” Musiker!
Du kannst natürlich im Vorfeld mal im Markt inserieren, daß Du vorhast hier- oder dorthin zu fahren und Dich gerne mit anderen (Hobby)musikern dort treffen möchtest.
Oder Du hast schon Bekannte in der Szene und fragst, ob sie nicht einen Lagerplatz für Dich hätten im Austausch gegen abendliche Musik.
Oder Du gehst den kommerziellen Weg, hast schon ein entsprechendes Repertoire und bewirbst Dich bei den Veranstaltern (siehe Calendarium).
Mach Dir keine Gedanken, Dein Dudey ist passend, meist findet man auf Märkten Nachbauten von Renaissanceinstrumenten, weil hier die Quellenlage einfach eine deutlich bessere ist als für’s MA.
Viel Glück beim Einstieg!
Ameli / Elisabeth von Tannenberg

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Eintrag #3 vom 25. Jan. 2002 17:36 Uhr Claudia (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Claudia eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Nur zu!

Ein “leiser” Musiker mit HANDGENAEHTER, EINFACHER Kleidung? Der sich schon lange mit alter Musik beschaeftigt hat?
WO kann man Dich erleben?? *jieper*
Im Ernst, fahr’ einfach hin, stell Dich an eine Ecke, wo noch keine Musik ist und leg los. Hat bestimmt niemand was dagegen.
Frohes Musizieren, Claudia

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Eintrag #4 vom 25. Jan. 2002 18:40 Uhr Alexander Klenner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Klenner eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Offene Türen...

…rennt meiner Erfahrung nach ein umherziehender Musiker auf größeren Lagern bei den meisten Gruppen (die gutes gutes Benehmen besitzen) ein.
Einfach am Lager anfragen, ob die Leute intressiert sind, meistens wird der Musiker dann für sein Spiel auf einen Umtrunk und evtl. einen Imbiß eingeladen.
Und wenn du auf normale Märkte gehst, dann macht die Datierung deines Instrumentes eh nichts aus…
viel Erfolg.
Gruß,   Ivain

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Eintrag #5 vom 28. Jan. 2002 12:39 Uhr Thomas Wiedemeier  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas Wiedemeier eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht also gut

Danke für den Zuspruch.
Ja, das werde ich dann wohl so machen.
Ich hab schon die ein oder andere Veranstaltung ganz
in meiner Nähe ausgemacht, bei der ich dann versuchen werde
mitzumachen. Also, reusper, wenn zufällig jemand in
Bad Wünnenberg einen Dudeyspieler trift, könnte ich das sein.
Grüße
Thomas, der Wiedemeyer
p.s.: nix jiiper und so, Handgenäht und leise muß ja nicht
automatisch gut sein. :-)
Thomas Wiedemeier

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Eintrag #6 vom 28. Jan. 2002 13:11 Uhr Claudia (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Claudia eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht :-)

Na ja, dass Du Dein musikalisches Handwerk beherrschst, hatte ich mal vorausgesetzt.
Ich hab’ halt die Nase voll von all den Fiedel-Xenas, Maennern mit Schnuerlederhosen und nackten Oberkoerpern etc. die immer so auf Maerkten rumrennen. Das tut schon manchmal richtig weh. Da freut man sich, wenn man jemanden findet, der versucht in Auffuehrungspraxis und Kleidung dem historischen Original nahezukommen.
Viel Erfolg, Claudia

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Eintrag #7 vom 29. Jan. 2002 00:51 Uhr Alexander Klenner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Klenner eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Handnaht und leise...

…muß nicht gut sein, ja.
Aber es ist schonmal ein guter Versuch.
;-)
Gruß,   Ivain

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Eintrag #8 vom 25. Jan. 2002 20:50 Uhr Maik Vogel  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Maik Vogel eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht LARP oder nicht LARP das ist meine Frage?

Hallo,
ich bin Einsteiger und arbeite an meiner ersten
Gewandung bzw. Rüstung.
Mein erstes Ziel soll Burghausen (großes MA-Treffen?) sein.
Aber ich möchte mit teilweise verändertem Erscheinungsbild (Umhang,übergroße Streitaxt,…)
auch auf LARP-Cons gehen.
Weil ich Fan des Rollenspiels DSA
(Das Schwarze Auge,Fantasy,MA ähnliche Gewandung und Bräuche, aber Magier und Orks) bin.
Da mein Erscheinungsbild aufgrund von fehlender Erfahrung bzw. unzureichender Vorlagen nicht sehr korrekt sein wird(MA ausführung,ohne Streitaxt^_-)
Deswegen möchte ich, da ich beide Szenen nur
wenig kenne, hier mal fragen.
Werde ich gehängt, geköpft oder verbannt wenn ich mit einer nicht völlig originalgetreuen Ausrüstung auf einem MA-Markt,-Fest,-Turnier,…. auftauche.
Oder wenn ich die zeitliche Epoche, die auf der Veranstaltung überwiegt, um 200 - 500 Jahre verfehle.
Ich bemühe mich, nach Historischen Vorlagen zu
arbeiten, aber vieles ist halt doch experimentel oder nur zu erahnen.
MFG Maik

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Eintrag #9 vom 26. Jan. 2002 13:32 Uhr Ingo Kammeier  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ingo Kammeier eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht MA-Markt

Moin Maik,
mach Dir keine sorgen..über 99 % aller Marktbesucher sind nicht authentisch…
Gruß Ingo

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Eintrag #10 vom 26. Jan. 2002 16:50 Uhr Maik Vogel  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Maik Vogel eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Ich weis, aber ...

wenn schon,denn schon.
Ich sag mir halt, wenn ich da hin gehe, dann aber
nicht in Jeans und Turnschuhen.
Das ist auch der Hauptgrund, warum ich die Landshuter Hochzeit noch nicht besucht habe.
Dabei findet die fast vor meiner Haustür statt.
MFG Maik

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Eintrag #11 vom 26. Jan. 2002 18:58 Uhr Stephanie Winhard   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Schwierig...

Moin Maik,
auf einem der üblichen Kommerzmärkte 200-500 Jahre daneben zu liegen, ist ja fast schon hohe Kunst ;-)
Tank, ich muß Dich leider korrigieren: 100% der Marktteilnehmer sind nicht a. ;-)))
Steffi
www.hippodromus.de

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Eintrag #12 vom 26. Jan. 2002 19:00 Uhr Stephanie Winhard   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Klamotten

Zu schnell abgeschickt…
Maik, zu Deinen Klamotten etwas zu sagen, ist schwierig, ohne sie gesehen zu haben.
Steffi
www.hippodromus.de

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Eintrag #13 vom 28. Jan. 2002 08:23 Uhr astrid schmitt   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Geduld?

@Maik Vogel
Was spricht denn dagegen, den Markt trotzdem erst mal in rezenten Klamotten zu besuchen, um sich das restliche Umfeld mal in Ruhe anzusehen?
Auch Märkte sind sehr unterschiedlich. Es ist schwer zu sagen, ob Du auf einem bestimmten in mittelalterlichen Klamotten willkommen bist, oder nicht.
Wenn Dir viel daran liegt, nicht geteer und gefedert zu werden, dann teste doch erst mal die Lage. (Die Saison ist ja noch lang…) Wenn Dir das In-Klamotten-Dabeisein wichtiger ist und Du Dich über eventuelle Kritik hinwegsetzen kannst, dann teste einfach die Praxiswirkung Deiner Ausrüstung…
Die Vorraussetzung ist natürlich, daß gewandete Besucher auf dieser Veranstaltung zugelassen sind…
Astrid

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Eintrag #14 vom 28. Jan. 2002 19:06 Uhr Maik Vogel  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Maik Vogel eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht nun ja ...

mein erstes MA-Ereignis soll Burghausen sein.
Ein Freund war letztes Jahr ohne Gewandung dort.
Dieses Jahr möchte er mit Gewandung dorthin.
Inzwischen sind wir 5-6 Neueinsteiger die zusammen dorthin wollen.Laut Homepage Burghausen
haben alle in Gewandung freien Eintritt. :)
Ich versuche mich an Bildern von vergangenen
MA-Treffen und allen Büchern die mir in die
Finger kommen zu orientiern.
Ein Kettenhemd,Schild,Helm und Axt sind in arbeit.
Ich möchte einen Normanischen Krieger um 1000 n.Chr. darstellen bzw. etwas in der Richtung.
PS Mein Bruder hat sich in den Kopf gesetzt,
einen Fußkampf Plattenharnisch mit Topfhelm zu
bauen.
MFG Maik

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Eintrag #16 vom 29. Jan. 2002 12:58 Uhr Hilmar Becker  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Hilmar Becker eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Admin-Hinweis

Bitte diskuitiert hier das Thema “Mein erster Markt” oder so ;-)
und im 1444 “Gewandete Besucher - pro und contra”.
Sonst kommen wir hier ganz durcheinander.
Hilmar
TV-Team

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Eintrag #17 vom 29. Jan. 2002 14:38 Uhr Maik Vogel  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Maik Vogel eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht aha

Ich glaub ich schmeiß alles hin, und bleib
zuhause.
Keine Mißverständnisse, keine Ausgaben, kein Spaß.
Oder ich gehe auf LARP-Cons, da bin ich besser aufgehoben.
MA-Szene = nur für Insider
MFG Maik

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Eintrag #18 vom 29. Jan. 2002 15:05 Uhr Ulrich Busse  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ulrich Busse eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht warum ...

… schmeißt Du so schnell die Flinte, äh, Armbrust ins Korn ???
Du hast hier freimütig geschildert, was Du vorhast, und hast sehr freundliche und sehr ehrliche Antworten bekommen, dass und warum Du mit Deinen Vorstellungen “neben der Spur” liegst.
Hast Du nicht genau wegen dieses Feedbacks hier gepostet ?
Keiner wird als Insider geboren. Nimm die Anregungen auf, das spart Geld, Zeit und Frust und der Spaßeffekt tritt schneller ein, als Du denkst …
Grüße von der Spree, Ulrich

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Eintrag #19 vom 30. Jan. 2002 00:27 Uhr Walter Ruf  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Walter Ruf eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht ...

Hi zusammen,
ich hab da mal ein paar Fragen zur Gewandung:
Unsere Gruppe besteht zur Zeit aus 3 Personen, wir haben das “erste Jahr” hinter uns und
ich wollte mal eure Meinung zu unserer Gewandung hören:
Nummer 1 im Bund ist Christian, als nordischer Kräuterkundiger immer um unser Wohl besorgt (wer´s glaubt…)
Sein Gewandung ist folgende:
-Leibbinde(Unterhose…) aus Leinen
-Baumwollhemd, naturfarben
-Ledersandalen (Caligae)
-Braune Kutte mit Strick als Gürtel
-Wanderstab
-Kräuterbeutel mit div.Kräutern, Gewürzen, Trockenobst Pfefferminz, etc…
Numero 2 ist meine Frau:
-grünes Samtkleid mit Ledergürtel
-Haarreif aus Samt mit Schleier aus Seide
-leichte Lederschuhe
-persöhnliches Gepäck ist in meinem Rucksack
(demnächst will meine Frau auf ein frühmittelalterliches Leinengewand umsteigen, damit sie zu uns passt)
Zuletzt meine Wenigkeit (Nordischer Krieger):
-Leinenhose und Hemd, naturharben
-brauner Wildlederwams mit k. Arm, ungefüttert
-Dickes Wollhemd für schlechte Tage
-Schnürschuhe mit Fusslappen als Sockenersatz
(im Winter Schuhe 2Nr. grösser und Karnickelfelle zur Isolation…)
-Grüner Wollumhang ohne Kapuze
-Langer Gugel aus grünem Wollstoff
-selbstgenähter Rucksack aus Segeltuch
-Ziegenfelldecke, Holzbesteck, Speisemesser
-Ledergürtel mit Leinentasche, Geldbeutel aus Leder
-S.Kampf-taugliches Kurzschwert in fellbeschlagener Rückenscheide aus Metall (Ja, ich weis, nicht authentisch, aber das war das einzige was mir 1 Tag vor dem Markt in Abenberg eingefallen ist…)
Handgeschmideter Buckler (ca 55cm), unlackiert
Ich weis da fehlt noch einiges, manches ist nicht Authentisch, aber wir sind noch im Anfangsstadium und bemüht nur taugliche Ausrüstung zu nutzen…
Wenn es hier Leute aus Mittelfranken (das ist in der Tundra, die man auch Bayern nennt…),
würden wir uns über die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch freuen.
Vielen Dank im vorraus,
Walter

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Eintrag #20 vom 29. Jan. 2002 08:10 Uhr Maik Vogel  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Maik Vogel eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht nun ja ...

mein erstes MA-Ereignis soll Burghausen sein.
Ein Freund war letztes Jahr ohne Gewandung dort.
Dieses Jahr möchte er mit Gewandung dorthin.
Inzwischen sind wir 5-6 Neueinsteiger die zusammen dorthin wollen.Laut Homepage Burghausen
haben alle in Gewandung freien Eintritt. :)
Ich versuche mich an Bildern von vergangenen
MA-Treffen und allen Büchern die mir in die
Finger kommen zu orientiern.
Ein Kettenhemd,Schild,Helm und Axt sind in arbeit.
Ich möchte einen Normanischen Krieger um 1000 n.Chr. darstellen bzw. etwas in der Richtung.
PS Mein Bruder hat sich in den Kopf gesetzt,
einen Fußkampf Plattenharnisch mit Topfhelm zu
bauen.
MFG Maik

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Eintrag #21 vom 29. Jan. 2002 01:02 Uhr Alexander Klenner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Klenner eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Macht doch mal langsam...

..und informiert euch richtig.
Das spart Geld, Arbeit und Frust.
OK, in Burghausen werden sie euch nicht steinigen, egal, wie ihr kommt.
Aber ich würde euch einfach eins raten:
Laßt den Kämpfer erstmal weg aus mehreren Gründen.
Auf einem Markt (Stichwort Marktfrieden) läuft man eigentlich eh nicht gerüstet rum, und wenn ihr einsteigt, dann spart das Geld erstmal und bleibt bei eine Basisklamotte.
Dann sieht erstens besser aus, und vielleicht findet ihr ja Anschluß und orientiert euch zeitlich oder qualitativ neu, dann müßt ihr nicht soviel “Alteisen” loswerden.
Und als Letzter Tip:
Plattenrüstung und Topfhelm paßt zeilich nicht, und für Fußkämpfer ist der Topfhelm sowieso nicht zu empfehlen.
Gruß,   Ivain

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Eintrag #22 vom 29. Jan. 2002 07:47 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht eins nach dem anderen und in RICHTIGER Reihenfolge

Recht hat der Ivain! Du ziehst Dir doch morgens auch erst mal die Unterwäsche an und dann erst den Rest. Und nichts ist schlimmer, als nackt unter der Platte rumzuhüpfen, ob nun mit oder ohne Topfhelm. Also geht es in Ruhe und gleich richtig an.
Viel Erfolg dabei!
Joachim

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Eintrag #23 vom 30. Jan. 2002 13:34 Uhr Claudia (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Claudia eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Hmmm,

ich bin auch noch ziemlich im Anfangsstadium, aber trotzdem ein paar Kommentare aus meiner Sicht:
Du schreibst Du seist “Nordischer Krieger”. Das klingt ziemlich diffus, koenntest Du das etwas praezisieren und Zeitrahmen und Gegend etwas genauer angeben? Dann kannst Du ggf. bessere Hilfestellungen von den Wiki- oder Normannendarstellern bekommen (ich bin beides nicht).
Ich nehme jetzt einfach mal an, Du wolltest Wiki vor dem Jahr 1000 werden:
Soweit ich weiss, hatten die eine speziell geschnittene Hose (bitte Wikis fragen) und ein tunikaartiges nicht ganz knielanges Obergewand aus Wolle oder Leinen. Inwieweit Dein Woll/ Leinenhemd und die Hose dem entspricht, kann ich nicht einschaetzen.
Das Wildlederwams solltest Du baldmoeglichst abschaffen. Das, was wir so “Wildleder” nennen, ist Spaltleder aus den unteren Schichten (ohne den Narben). Die Technik des Lederspaltens gibt es aber erst seit dem 19. Jh.
Nach dem, was ich bisher so gelesen und gehoert habe, wurde Leder fuer Kleidung praktisch nicht verwendet (Schuhe nicht unter “Kleidung” gerechnet).
Der Umhang: Wenn das so ein Halbkreismantel ist, bitte nicht fuer’s Fruehmi verwenden. Da waren “Maentel” noch viereckige Stoffstuecke, die nur passend drapiert und mit einer Fibel geschlossen wurden.
Gugel: Gugeln mit langem Zipfel gab es erst seit dem 14. Jh. Ob vor 1000 in Skandinavien ueberhaupt Gugeln getragen wurden, weiss ich nicht genau, bezweifele es aber (wieder Wikis fragen).
Holzbesteck - hoffentlich ist da keine Gabel dabei? Wenn damit nur Loeffel gemeint sind, ist’s ok.
Schuhe: Da kannst Du Dich zur Orientierung mal auf www. mittelalterschuhe.de umgucken. Da kannst Du dann feststellen, ob sie fuer Deine gewaehlte Epoche passen.
Die Caligae passen leider nicht in’s Fruehmi, aber eine Weile wird es sicher noch gehen muessen. Ich kenne das Schuhproblem auch, habe es auch erst vor kurzem (teil-)geloest, indem ich mir ein Paar selber genaeht habe.
Euer Kraeuterkundiger sollte eigentlich genauso angezogen sein wie Du (Hose/Tunika), da sollte es keinen Unterschied geben.
Fuer Deine Frau muesstest Du mal die Normannen bzw. Wikis nach Quellen fuer Schnitte fragen, dass ihre Kleidung nicht zu Euch passt, hattest Du ja selbst festgestellt.
Zur Groborientierung gibt es hier in der Bibliothek unter “Gewandungen / Das erste Gewand” ein paar grundsaetzliche Infos.
Von Waffen verstehe ich nichts, wuerde sie aber vorsichtshalber zu Hause lassen und erstmal Erkundigungen einziehen, was zur restlichen Ausruestung passt.
Das war’s erstmal, ich hoffe, es hilft Dir weiter.
Gruss, Claudia

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Eintrag #24 vom 30. Jan. 2002 13:38 Uhr Claudia (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Claudia eine Nachricht zu schreiben.

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Der vorige Eintrag richtete sich an Walter.
Gruss, Claudia

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Eintrag #25 vom 30. Jan. 2002 14:26 Uhr Walter Ruf  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Walter Ruf eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht dank an Claudia

Wie gesagt, danke!
Das Hemd und die Hose sind auf Wikinger abgestimmt,
neue Schuhe hab ich seit heute “freu”,
Zum Umhang *aaahrghhh* gestern hab ich den Radmantel fertiggenäht….*seufz*….
Nein ich habe keine Gabel, ich bin ja kein barbar *g*
Ich hab nur nen selbstgehobelten Holzlöffel.
nochmal danke!
Walter

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Eintrag #26 vom 30. Jan. 2002 19:12 Uhr Claudia (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Claudia eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Bitte, bitte... aber

Ich moechte nur noch mal betonen, dass ich keine Autoritaet auf dem Gebiet “Wikinger/Normannen” bin. Stelle am besten in einem passenden Thread noch mal eine Anfrage nach “Startup”-Literatur, das hilft Dir sicherlich noch wesentlich weiter.
Gruss, Claudia

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Eintrag #27 vom 30. Jan. 2002 23:22 Uhr Uli Gasper  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Uli Gasper eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Zeit und Ort präzisieren...

Moin!
Also, vorab: lass Dich von den Do`s nicht schocken, alle die hier posten haben auch mal angefangen.
Daher hier mein Scherflein, auch wenn ich eher HMA mache.
1. Der Kräuterkundige
Bis ca. 1400 war Baumwolle als Kleidungsmaterial nicht in Gebrauch, da Naturbaumwolle sich schlecht spinnen und weben lässt. Des weiteren waren zumindest bei den “heidnischen Religionen” Kräuterhundige meist auch religiös bewandert, wenn nicht Priester. Wäre hilfreich, wenn nicht sogar interessant wenn er sich darüber informiert, denn alte Religionen sind durchaus sehr interessant.
2. Deine Frau
Samt und SEide waren erst im SMA verbreitet und auch da nur bei der Upperclass.
Rucksäcke entstanden auch wesentlich später.
3. Nordischer Krieger
Leder wurde im Krieg als Schutzkleidung getragen. Spaltleder gab es allerdings nicht. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Leder durch Kochen in Wasser oder Wachs zu härten. Auf Lederwämse wurden Metallplatten, Leder oder Knochenscheiben aufgenietet. Auch gab es schon recht früh kettenhemden. Kommt natürlich drauf an, wann und wo Du Deine Person ansiedeln willst.
Die Gugel ist meines Wissens nach HMA.
Kurzschwerter sind für FMA wohl brauchbar, besser wäre allerdings ein SAX oder eine Franziska genannte Axt. Die Germanen im FMA hatten ein Spatha genanntes Schwert und im Allgemeinen ein Rundschild. State of the Art WEapon war allerdings der lange Speer als wirkungsvolle Waffe gegen Infantrie und Kavallerie.
Schwertscheide aus Fell würde wohl in Ordnung gehen als Notbehelf eines Kriegers, sichtbares Metall solltes Du tarnen.
Der handgeschmiedete Buckler ist definitv SMA.
Ich kann nur empfehlen, mal die Linkliste des TV abzugrasen um mal zu schauen was andere Gruppen so treiben.
Des weiteren ist Literaturrecherche angesagt. Die lokalen Büchereien sind da manchmal sehr hilfreich, ansonsten: Uni Bibliotheken.
Für eine ganz grobe Orientierung sind die Bände aus der Was ist Was Reihe ganz nett, um Längen detaillierter findet man Zeichnungen in der englischen Men at Arms SErie des britischen Osprey Verlags (einige Bände der Reihe sind auf unserer HP erwähnt). Für den groben historischen Rahmen ist der dtv Atlas zur WEltgeschichte hilfreich.
Hilfreich wär es auch wenn ihr nach etwas Recherche euch in Rolle, Zeitraum und Geographie festlegt, denn dann könnten wir euch vielleicht besser helfen.
Willkommen im Club- vielleicht sieht man sich mal auf nem Markt
Gruss, Uli das Rudel e.V.

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Eintrag #30 vom 31. Jan. 2002 07:20 Uhr Silvia (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Silvia eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo!
Ich kann Uli nur zustimmen. Um euch wirklich vernünftige Tipps zu geben, müßt ihr in etwa wissen, welche Zeit und welches Gebiet ihr machen wollt.
Ihr könnt aber eine Sache grundsätzlich beachten:
1. Weniger ist mehr. Bevor ihr viel Geld in teure Klamotten investiert, wo ihr euch nachher ärgert, weils nicht in die Zeit passt, fangt mit einfachen Sachen an.
In der Bibliothek des Tempus-Vivit gibt es dazu zwei Handzettel, die ihr hier finden könnt:
/tempus-vivit/bibliothek/handzettel/index.html
Ich hoffe, damit helfen zu können
Tschüs
Aisling
P.S.: Mit der heidnischen Religion im zentraleuropäischen Mittelalter wäre ich sehr vorsichtig, denn die war fast überall ausgerottet.

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Eintrag #31 vom 31. Jan. 2002 09:27 Uhr Dr. Nicole Schneider  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Dr. Nicole Schneider eine Nachricht zu schreiben.

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Samt wurde im Samtthread angesprochen, mir fehlt da gerade die entsprechende Nummer. Zusammenfassend: einen ähnlichen Stoff gab’s 500 in Italien, erstmals erwähnt wurde er um 1310 als Kleidungsstück eines Adeligen in England. Ansonsten gilt das Gesagte in Bezug auf Upper class.
Seide: gab’s unter byzantinischem Einfluss relativ früher, so um die1150, zumindest die leichteren Seidenstoffe, alles, was in Richtung “Bliaut” (Sorte Untergewand) ging, verwendete das Material. Schwere Seiden? Muss ich passen
Gugel: gab’s schon früher, hatte nicht den typischen Gugelschnitt, sondern war’n mehr so’n Stoffkegel, wo für das Gesicht eine ßffnung reingeschnitten wurde. Man kann sich über Quellen streiten, dass ist laut Viollet.
Nicole

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Eintrag #32 vom 31. Jan. 2002 09:50 Uhr Stefan Breu  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Stefan Breu eine Nachricht zu schreiben.

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Moin moin.
Bitte seid vorsichtig im Umgang mit Tipps für Einsteiger! Nach all dem Gerede über “A” und für wie wichtig für den Nachwuchs es ist, sich erstmal z.B. hier in TV! zu informieren, finde ich, daß die Leute, die hier posten um Tipps zu geben, eine besondere Verantwortung dafür tragen, KEINE falschen Aussagen zu machen.
Wenn ihr also etwas nicht sicher wißt, dann diskutiert das in einem eigenen Thread, aber nicht als Pseudoinfo an einen Einseiger! Bitte, bitte! Und lest die Fragen, auf die ihr antwortet, genau durch.
Jetzt zum Fachlichen. Maik sagte, er strebt einen normannischen Krieger um ca. 1000 an. Dann hilft hier ein Hinweis auf späte Wikinger und auch auf den Teppich von Bayeux. Einhandschwert, Kettenhemd, Kettenbeinlinge, Normannenhelm mit Nasal?
Und auf keinen Fall, da platzt mir als Frümi bald die Hutschnur, auf keinen Fall, sei es Wikinger, sei es Normanne, egal ob 750 oder 1066,Fransiska! Da ist der Buckler aus der Renaissance genauso richtig datiert! Ob ihr jetzt Tipps gebt, die 500 Jahre nach oben oder nach unten abweichen…
Und Saxe im Norden? Hm, es gibt hier irgendwo einen Thread mit Namen “Wikingersaxe” oder so ähnlich. Wenn ich mich recht entsinne, kam dort anfangs heraus, daß Saxe für die Wikis gar nicht belegt sind. Es wurde aber trotzdem fröhlich über das “wie” dieser nicht existenten, aber beliebten Waffe diskutiert…
Und die Verbindung zwischen “nordischer Krieger” und Tipps zur Bewaffnung der (welcher ?) “Germanen” sollte heute nicht so leicht fallen, wie in den dreißigern des letzten Jahrhunderts. Aber unser Unbewußtes ist natürlich schon mit solchen unwissenschaftlichen Verknüpfungen geschlagen.
Und mal ganz allgemein, liebe Homis: das Frühmittelalter ist ein sehr dehnbarer Begriff und umfaßt eine lange Zeitspanne und eine Entwicklungsphase unserer Geschichte, die ein paar Kultursprünge beinhaltet und wesentlich differenzierter betrachtet werden sollte. Die zwei Jahrhunderte Hochmittelalter sind im Vergleich dazu ein eindimensionaler Klacks. Sorry. Aber ich lese hier so oft, dies und das war vielleicht im FMA so u. so. Das ist für mich so sauber differenziert, wie wenn heute jemand sagen würde, dies und das war im Mittelalter so. Versteht ihr? Für eure Zeit kämpft ihr gegen Verallgemeinerungen, beim FMA ist das Wurscht. Das war halt “früher”. In der Sagenzeit, sagt´s doch gleich.
Und lieber Einsteiger, bleib du mal ruhig bei deinem Radmantel, bis dir ein Experte für DEINE ZEITSTELLUNG und REGION über den Weg läuft und passende Belege für Rechteckmantel oder Radmantel liefert. Ich habe z.B. schon für meinen Alamannen das Problem, das ich den “germanischen” Rechteckmantel für die Zeit von 200 bis 400 belegt bringe, anhand der typischen Fibeln, aber nach 500 nicht mehr. Ein Sachsendarsteller hat diesen Bruch vielleicht erst zw. 600 u. 700, wer weiß?
Und auch für das ferne FMA gibt es kilometerweise Literatur und Quellen!
Also zusammenfassend: in einem Einsteigerthread bitte als “Oldie” nichts schreiben, was man nicht sicher (!) weiß. Sonst ist es kontraproduktiv! (Hat nicht aml jemand was in TV! von einem gewisen Bildungsauftrag geschrieben?).
Mit Gunst und Verlaub,
Stefan

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Eintrag #33 vom 31. Jan. 2002 12:25 Uhr Walter Ruf  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Walter Ruf eine Nachricht zu schreiben.

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Mahlzeit zusammen,
Ich hab mir nu mal Gedanken zu meiner Gewndung gemacht:
-das BW Hemd werd ich durch 2 Tuniken (eine mit 1/2 Arm aus Leinen für den Sommer, eine langärmelige aus Wolle für den Winter) ersetzen.
-den Umhang werd ich erstmal beibehalten…
Als Schild werde ich mir ein Hölzernes Bauen, allerdings zum kämpfen den Eisenschild verwenden (wer trennt sich freiwillig von nem geschmiedeten Eisenschild der gerademal 75 - gekostet hat..?)
-für mein Kurzschwert wir erstmal eine neue Scheide warten müssen, ist aber in Arbeit!
-die Gewandug meiner frau haben wir auch schon…
nun hab ich noch ein paar Fragen:
wegen der Schuhe;
es gibt ja diese Schnürschuhe für 20-, sind die tauglich für nen Wikinger?
Ich hatte vor mir diese Schuhe zuzulegen und die Unterschenkel bei schlechtem wetter mit Fell oder Wollstoff zu umwickeln, ist das ok?
Dann noch was zu Rüstung:
Sind die allseits beliebten Armschienen ok?
An denen Hab ich ehrlich gesagt nen Narren gefressen…
Ausserdem möchte ich mein Gewand mit einem Lederkragen komplettieren ist das akkzeptabel?
Ich werd zwar nicht bis auf den letzten Nadelstich authentisch sein, aber ich werd mich bemühen einen gutes Gesamtbild abzugeben.
In diesem Sinne danke ich allen die mir mit Rat und Kritik geholfen haben!
Gruß,
Walter

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Eintrag #34 vom 31. Jan. 2002 13:06 Uhr Claudia (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Claudia eine Nachricht zu schreiben.

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@Walter:
Bevor Du hier loslegst und Deine Ausruestung schon planst, tue uns und vor allem Dir doch bitte folgende Gefallen:
1. Lege Deinen Zeitrahmen und die Gegend fest (wie verschiedentlich schon erwaehnt: dann kann Dir besser geholfen werden)
2. Lies einiges von der Anfaengerliteratur, die unten erwaehnt wurde, bzw. erkundige Dich nach weiterfuehrenden Literaturtips.
Soweit ich das ueberblicken kann, rennst Du bereits wieder mit voller Geschwindigkeit in genau die Anfaengerfehler, die einen furchtbar viel Geld kosten und im Nachhinein superaergerlich sind.
Das laesst sich nur durch ein bisschen Selberlesen umgehen.
Also noch nicht losnaehen oder kaufen, sondern erst mal auf den Weg in die Bibliothek machen.
Der Winter dauert ja noch ein bisschen.
Ausserdem lieber erst mal das Waffenzeug aussen vor lassen, wie unten schon empfohlen und sich auf einfache Kleidung konzentrieren.
die Schuhe:
Ich nehme an, Du meinst die Bundschuhe. Nein, die passen nicht, spar Dir das Geld. Gehe doch mal zu www.mittelalterschuhe.de, da gibt es jede Menge belegte Schuhmodelle zu sehen (auch Wiki).
@ Stefan:
Das mit dem Rechteck-/Radmantel verwirrt mich. Koenntest Du mir das mal (in einem passenderen Thread oder als mail) genauer auseinanderklamuesern?
In der Ottonen-Ausstellung habe ich etliche bildliche Darstellungen gesehen, bei denen ich Stein und Bein schwoeren wuerde, dass das Rechteckmaentel sind. Auch in anderen Darstellungen bis etwa 11. Jahrhundert meine ich noch Rechteckmaentel gesehen zu haben.
Wieso sind durch eine Aenderung der Fibelmode die Rechteckmaentel nicht mehr belegt? Theoretisch waere es doch egal, mit welcher Art Fibel man den Mantel schliesst?
Gruss, Claudia

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Eintrag #35 vom 31. Jan. 2002 17:43 Uhr Timm (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Timm eine Nachricht zu schreiben.

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Moin,
zunächst mal einen der nützlichsten Links zum Thema Wickinger, die ich kenne:
www.viking-experience.co.uk
wenn du dich an diesen Kit-Guide hälst, durftest du mindestens 80% der Darsteller aus dem Wiki-Bereich in den Schatten stellen. ;o)
Nun zu einigen Einzelheiten:
Gugel: ist definitiv für Haithabu nachgewiesen (sogar mit kurzem Zipfel). siehe auch: Wikinger und Gugeln? Nr. 676
Radmantel: neben den klassischen Rechteckmäntel gibt es auf dem Teppich von Bayeux einige Mäntel, die ich als Radmäntel interpretieren würde. Einen Fundbeleg habe ich allerdings nicht.
Armschienen: Ich kenne keinen Beleg für Armschienen. Die englische Organisation ‘The Vikings!’ offensichtlich auch nicht, denn im Kit-Guide für Hastings 2000 wurde ausdrücklich darauf hingewiesen, das Armschienen mittels ßrmeln zu verdecken sind. Und die sollten es wissen. ;o)
Armschienen gehören für viele Darsteller (genauso wie gepanzerte Handschuhe) lediglich zur zusätzlichen Schutzausrüstung für das Reenactment-Fechten, nicht zur Tracht. …ääääh halt, für Waräger gibt es meines Wissens Belege für Armschienen aus Metallstreifen. Dann wärest du aber ein östlicher Krieger mit nordischen Vorfahren. Und die Geschichte, das die zufällig jemand von ´nem Kriegs- oder Handelszug mitgebracht hat, lassen wir lieber in der Kiste. ;o)
Schild: Du kannst benutzen, was du willst! (is’ ja ‘n freies Land… ;o) )
…erzähl nur lediglich keinem Besucher, daß es Metallschilde in der Wickingerzeit gegeben hat.
Schuhe: siehe Thema Wikingerschuhe… ich such nen schnitt Nr. 1471
so, meine 5 cent .
Pax, Timm

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Eintrag #36 vom 31. Jan. 2002 18:01 Uhr Uli Gasper  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Uli Gasper eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht I confess...

Moin!
Sorry, sollten sich im Eifer des Gefechts (der Hilfsbereitschaft)bei meinem Posting Fehler eingeschlichen haben, bin wie Stefan scho erwähnte, eher im HMA unterwegs. Sollten sich dadurch aber Fehler eigeschlichen haben hätte ich einen rechten Bärendienst erwiesen und bitte um Nachsicht und Verbesserung. Problem ist, das Walter eben keine zeitliche und örtliche Angabe gemacht hat, was wohl auch die information erschwert hat. Ich werd nochmal die Ospreys für die Waffensammlung durchkämmen um ihm behilflich zu sein.
Allerdings, Stefan, das FMA ist mir wahrlich nicht Wurscht. Bitte das nicht falsch interpretiern.
Was die Franziska angeht: in einem meiner Waffenhandbücher (das genau jetzt, wo ich es brauche verschollen ist, GRRR!) wahr meines Wissens die Franziska dem FMA zugeordnet. WErs besser weiß möge sich melden, ich werd auch nochmal Nachrecherchieren. Von Wikingern mit Sax hab ich nix geschrieben…:-). Aber Wikingerschwerter gibts eigentlich überall zu kaufen, da braucht sich Walter nicht anzustrengen.
@Nicole:
Samt ist mir in Verbreitung eher aus dem SMA geläufig.
Seide kam natürlich durch byzatinischen Einfluß und die Kreuzzüge gelegentlich nach Europa, war aber dann mit Sicherheit teuer. Also nix für den einzelnen Kriegsmann
Gruss, Uli das Rudel e.V.

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Eintrag #37 vom 31. Jan. 2002 18:06 Uhr Rolf Schubert   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Kleine Hilfestellung

Hallo,
damit ich nicht missverstanden werde: Der folgende Text bezieht sich auf das FMA, speziell auf Wikinger in Skandinavien.
zu Walter:
Für Armschienen aus Leder gibt es keine Belege, es gab wohl Armschienen und auch Beinschienen aus Metallstreifen. Diese wurden von der Warägergarde in Byzanz getragen.
Bitte binde Dir kein Fell um die Waden, da dieses schon in Holywood gemacht wurde. Besser sind Wadenwickel aus Wollstoff.
Auf den Lederkragen kannst Du auch getrost verzichten, besser wäre vieleicht eine Gugel aus Wollstoff. Aber keine mit langen Zipfel. Es gibt zwar einen Gugelfund mit langen Zipfel (Grönland) aus dem 14. Jhr.
zum Thema Schuhe: ich habe einige Schnittmuster von Wikingerschuhen aus Haithabu, die recht einfach selbst zu nähen sind.
Und als letzten Tip: Schau einfach mal auf den diversen HP`s über Wikinger nach. www.lodur-sippe.de , hier gibt es auch Linklisten und Buchtipps zum Thema.
Rollo Rolfson

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Eintrag #38 vom 31. Jan. 2002 18:15 Uhr Timm (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Timm eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Korrektur

Link heißt: www.oskabyrr.de
Pax, Timm

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Eintrag #40 vom 31. Jan. 2002 18:24 Uhr Rolf Schubert   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht nocheinmal

Hallo,
zu Timm,
da warst Du etwas schneller, ich habe sehr lange an der Formulierung und den Rechtschreibfehlern gesessen.
zu Uli,
die Franziska ist natürlich eine Waffe des FMA. Sehr beliebt bei den Franken (daher wohl der Name), Merowingern, Sachsen usw. sowie allen sehr frühen Wikingern, also 8. Jhr aber das FMA war nun mal eine lange Zeitspanne und kann nicht so pauschalisiert werden.
Rollo Rolfson

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Eintrag #41 vom 31. Jan. 2002 20:36 Uhr Stefan Breu  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Stefan Breu eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht na, ...

… dann bin ich ja beruhigt, daß dir das FMA nicht Wurscht ist! :-)))
@ Claudia: zu meinem Rechteck-Problem schicke ich dir ne Mail,
@ Rollo: könntest du mir (per eMail) irgendwelche Literaturtipps geben, wo ich die Franzi bei den Wikingern finde? *echtesinteressehab*
@ Uli: klar ist die Franzi FMA. Nur wann und wo.
@ Thema vom Thread: das allerdickste Problem für einen Einstieg ist, da sind wir uns ja alle einig, eine Zeitstellung zu finden. Man verliebt sich in irgendein Bild, das man von einer Epoche hat, und danach hilft nur noch LESEN. Leider wird dabei das Wunschbild schwer gestört. Mein Tipp für den Anfang: konzentriere dich auf EINEN Fundort, EIN Grab, EIN Skelett, EIN irgendwas, das du in einem Buch / Ausstellungskatalog dokumentiert findest, und dann gehe von dort aus auf die Suche danach, was stand dem Skelett zu seinen Lebzeiten sonst noch zur Verfügung, was gab es dort damals, fülle die Darstellung mit Leben, aber suche immer vom Zeitpunkt Grablegung minus 5 Jahre nach Realien. Klingt jetzt arg “a”-fanatisch, nervt auch manchmal, aber so wirst du zum Kenner deiner Zeit und Region. Mehr war das skelettierte Vorbild auch nie.
Wenn für dich jetzt die Armschienen ein KO-Kriterium sind, dann suche nach einem Fundkomplex im Zusammenhang mit Armschienen. Zehn Bücher später hast du´s vielleicht. Ich wollte unbedingt die Kriterien “Zimmermann” und “früher Alamanne” auf den Schirm bringen. Bin dann am Runden Berg bei Urach fündig geworden. Und da hänge ich und hab die Qual der Wahl. Schöne Bügelknopffibel oder Franziska? Bundschuhe oder Wendenaht? Heide oder Frühchrist? Den Römern Land abgejagt, aber ohne Sattel reiten, oder von den Franken unterworfen und schicke Steigbügel? Ist immer 150 Jahre vor oder zurück, von meinem Zimmermannsbeil aus betrachtet.
Oder soll ich schauen, in welcher Zeit, die mir gefallen könnte, finde ich Leute zum “Mitspielen”
Dann kann es halt sein, daß die privaten KO-Kriterien wie Armschienen nicht dazupassen.
Alles in allem kann ich nur davor warnen, etwas genau wissen zu wollen, und etwa hier vorab Fragen zu stellen, was ist richtig. Weil dann immer irgendetwas nicht geht. Und wem Recherche nicht für sich Spaß macht, wird so natürlich gebremst. Der andere (normale?) Weg ist der, Freestile Mittelalter zu betreiben, einen Markt als Kostümfestival zu verstehen und Spaß dran zu haben, Hollywood zu reenacten, bis dann irgendwelche Zwölfjährigen Besucherkinder dir erklären, daß sooo ein Wikinger aber niemals ausgesehen hat, und dann irgendwann aufs Lesen zu verfallen, um eine Schwachstelle nach der anderen auszuschalten. Ist auch in Ordnung, man muß sich nur immer der eigenen Unvollkommenheit bewußt sein. Ich finde selbst die Kombination von Plattenharnisch mit Topfhelm und Römerlatschen gut, wenn der Betreffende ununterbrochen kommuniziert und allen Umstehenden klarmacht, daß er eine 1000jährige Entwicklungsgeschichte darstellt. ;-) Oder im Ernst, ich freue mich, wenn ich einen Karolingerfranken treffe, der mir zeigen kann: schau, die Fibel hier ist von 768, die hier von 810, die von 870, und mir so ein Stück Entwicklung in der Nähe seiner Epoche zeigt.
Aber er muß es wissen, was wann wohin gehört. Nur rumlaufen und denken, alles was ich trage, ist FMA, also biete ich ein stimmiges Bild, das ist keine große Leistung.
Und ein Feuer mit Stein und Zunder starten zu können,selbst in Baumwolle und Springerstiefeln,
imponiert mir mindestens so sehr, wie vollstimmig angezogene Kettenraucher.
Boah, jetzt hat´s mich aber wieder weit vom Thema versprengt. `Zeihung.
Zu Euren Diensten
Stefan

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Eintrag #42 vom 31. Jan. 2002 21:08 Uhr Uli Gasper  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Uli Gasper eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Experimentelle Archäologie zu Hause...

…hat dazu geführt daß ich das erwähnte Buch auch tatsächlich an ungewohntem Ort gefunden habe.
“Die Rüstkammer” Michael Störmer, G&S Verlag, ISBN: 3-925698-46-9
Zum FMA
“Das am weitesten verbreitete Schwert des frühen MA war genaugenommen gar kei Schwert, sondern ein langes Messer, Sax genannt.”
Angeblich erschienen einst 2 feindliche Germanenstämme zu unbewaffneten Verhandlungen, wobei die eine SEite angeblich mogelte und ebendiese Messer unter der Kleidung einschmuggelte, als Argumentationsverstärker. Angeblich wurde dieser Volksstamm daher Sachsen genannt.
Diese Hiebmesser waren anfangs bis zu 65 cm lang und einschneidig. Die breiten Klingen besaßen einen leicht gekrümmten Rücken, , der sich, etwas aus der Mittelachse verschoben, mit der Schneide zum Ort vereinte; eine weitere Form hatte eine gerade Schneide und Rücken, der zum Ort hin abgeschnitten war. Beide Formen hatten ein Griffeisen und keine Angel, wie beim Schwert, auf dem die Griffschalen aufgenietet waren. Saxe verfügten nicht über einen Knauf oder ein Gefäß zum parieren gegnerischer Schläge. Die Sax wurde waagrecht am Gürtel getragen.
Das erfolgreichste Schwert der Antike war der röm. Gladius, mit ca. 65.cm nch länger als ein Sax, zweischneidig und besser zum Stoß geeignet, optimal zum Kampf in enger Formation.
Die germanischen Stämme mit ihrer eher ungeordneten Kampfweise verwendeten ein längeres Schwert, an das römosche Kavallerieschwert angelehnt, die Spatha, die länger als der Gladius und auch zum Hieb geeignet war.
“Eine Streitaxt der merowingischen und frühen karolingischen Zeit, die bei den fränkischen Kriegern sehr beliebt war, war die Franziska.”
Daten: ca. unterarmlager, gebogener Schaft, geschwungener Kopf mit mehr oder minder langem Bart (Ausschwung des Blattes nach unten), zu Hieb und Wurf geeignet.
Spätere Streitäxte des FMA sind nicht oder weniger gut zum Wurf geeignet. Längere Schäfte ermöglichten ein oder zweihändige Führung, die Blätter waren größer und von verschiedenartiger Form (allerdings keine Doppeläxte erwähnt).
Stangenwaffen
Speere (Wurfwaffe) und Lanze (Stichwaffe).
Framea
Zu Wurf und Stoß geeignet, blattförmige Spitze ohne Haken und Knebel, Tülle zur Befestigung am Schaft.
Ango
Wurfspeer mit kleinem, Pfeilförmigen Blatt, Befestigung mit Tülle oder Angel. Die Spitze formte einen Widerhaken um den Verbleib in Körper oder Schild zu sichern.
Flügellanze
Spitze dreieckig oder blattförmig, dahinter 2 Flügel oder Knebel, die ein zu tiefes Eindringen verhindern sollten. Befestigung mittels Tülle, auch als Jagdlanze in Gebrauch. Waffen dieser Form blieben bis zu den ersten Kreuzzügen in Gebrauch.
Schilde
Die Schilde im FMA (übrigens gutes Diagramm in der TV Bibliothek) waren meist rund oder oval und bestanden überwiegend aus Holz. In der Mitte war ein Loch ausgespart, das vom metallenen Schildbuckel bedeckt war, der die Hand schützte. Störmer erwähnt hier einen metallenen Schutzrand am Schild, ich würde eher zu Rohhaut tendieren.
Helm
Als Helm kam oft der Spangenhelm zum Einsatz, entsprechendes bitte auf einschlägigen HPs einsehen, lässt sich nur schlecht beschreiben.
Körperrüstung
Gerade geschnittenes Kleidungsstück aus solidem Stoff oder Leder von Hals bis zu den Knien reichend, manchmal geschlitzt. Zum besseren Schutz waren diese Brünnen mit Schuppen aus Eisen, Bein, Horn oder gekochtem Leder dachziegelartig besetzt. Manche Brünnen waren mit Gitterwerk aus Lederstreifen belegt, deren Zwischenräume wieder durch Plättchen geschützt wurden. Sehr vereinzelt kam Kettengeflecht zum Einsatz, das seit der Antike Galliern, Römern und wohl auch Kelten bekannt war, während der Völkerwanderungszeit jedoch in Vergessenheit geriet. Eine Billigversion ist die Ringbrünne, eine Brünne mit aufgenähten Ringen. Anzunehmen ist laut Störmer auch die Verwendung von Gambesons unter den Brünnen.
Leider gibt es fast keine FMA Körperrüstungsfunde.
Bedauerlicherweise fasst sich Micael Störmer recht kurz in seinem Buch, mir fehlen zu viele Daten und geographischen Besonderheiten. Ich werde versuchen diese detaillierter nachzureichen. Vielleicht hilft mir ja jemand, z.B. mit Links oder ähnlichem.
Gruss, Uli / das Rudel e.V.

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Eintrag #43 vom 01. Feb. 2002 01:48 Uhr Timm (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Timm eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Schuppenpanzer

Hi Uli,
macht der Herr Strömer irgendwelche Quellenangaben zu den Schuppenpanzern (meine nicht Lamellen)? Bin aus den von Stefan genannten Gründen (es muß Liebe sein ;o) )auf der Suche nach brauchbaren Belegen.
Allerdings habe ich leider den Verdacht, daß der gute Strömer sich teilweise recht weit aus dem Fenster lehnt (aufgenähte Ringe, Gitterwerk aus Lederstreifen, ovale Schilde, etc.).
Klingt etwas nach Interpretationen von Miniaturen u.ä. nach bester Violet Le Duc - Tradition.
Lasse mich aber gerne eines Besseren belehren und würde mir ´n Loch in den Bauch freuen, wenn ich neues Futter bekomme.
Pax, Timm

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Eintrag #44 vom 01. Feb. 2002 09:44 Uhr Dr. Nicole Schneider  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Dr. Nicole Schneider eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Samt&Seide

=Thread 621&775.
Man muss ja nicht alles wieder von vorne durchkauen.
Sparsame Verwendung scheint alle Male angeraten.
Hört sich nicht an, als ob die Kleidung die einer Magd sein sollte.
Regionale Unterschiede spielen schätzungsweise ebenfalls eine Rolle
Allgemein: Schleier ist ungleich Schleier, das “Wie” spielt auch eine Rolle.
Ergo: Man sollte vielleicht nichts pauschalisieren.
Nicole

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Eintrag #45 vom 01. Feb. 2002 09:58 Uhr Thorsten (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thorsten eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht "Rüstkammer"

Moin zusammen,
nur kurz. Bitte die “Rüstkammer” nicht unbedingt als verbindlich ansehen. Ich habe mal reingesehen und es als gute Primärquelle für Liverollenspiele angesehen.
Ansonsten empfehle ich als Einstieg in die Wikithematik den “Viking Hersir” aus der Warrior-Serie von Osprey, ISBN: 1855323184, Preis um die 30,- DM. Da steht nichts großartig Falsches drin, es sind gute Illustrationen und afaik sind sogar die kompletten Auflistungen der Schwerter- und Axttypen nach Petersen drin.
Ansonsten kenne ich Saxe in Verbindung mit Wikis eigentlich nur aus dem Bereich des Danelaw, sprich den britischen Inseln. Primärwaffe des Wikingers war auch eher der Speer und nicht Axt oder Schwert.
Bis denn
Thorsten

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Eintrag #46 vom 01. Feb. 2002 18:02 Uhr Rolf Schubert   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Bewaffnung

Hallo,
auch wenn es nicht zum Thema dieses Thread`s gehört.
zu Thorsten:
es ist richtig, das der Speer/Lanze die Primärwaffe war. Als zweite Waffe wurde sehr oft die Axt (Bartaxt, nicht die Dänenaxt) geführt. Dieses lag daran, das ein einfallendes Wikingerheer hauptsächlich aus Bauern bzw. aus den zweit-drittgeborenen dieser “freien” Schicht bestand. Die Axt war in jedem Haushalt vorhanden und wurde mitgenommen da man nicht das Geld für teure Schwerter (nur für den Kampf und Repräsentationszwecke)hatte.
Das alles änderte sich als die Regierenden (Könige, keine regionalen Führer mehr) anfingen ein festes Heer mit “Profis” (gut trainierten Kriegern) aufzustellen.
Rollo Rolfson

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Eintrag #47 vom 01. Feb. 2002 19:50 Uhr Uli Gasper  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Uli Gasper eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Recherchieren...

Moin!
@Tim #40
Leidere macht Sörmer eben keine Angaben, woher er sein Wissen bezieht. Ich werd noch mal bei Osprey nachschauen, die sind aber nicht in meinem Besitz, kann also ein paar Tage dauern.
Aber ich meine, ich hätte da was gesehen.
Leider beschäftigten sich die Sachen die ich über die Wikinger gelesen hab weniger mit Rüsttechnik, dafür weiß ich jetzt etwas mehr über Haithabu und seine Wallkonstruktionen…
Ovale Schilde sind immerhin denkbar, für einen Beleg wär ich allerdings auch dankbar. Den eisernen Schildrand, den Störmer erwähnt halte ich für falsch solang mir nicht jemad das Gegenteil beweist, weil: Eisen ist teuer gewesen, Blech ist schwer zu schmieden und Rohhaut einfacher und billiger aufzubringen. ZUdem: In einem weichen Schildrand kann man die gegnerische Waffe fangen und blockieren. Es gibt wohl auch zeitgen. Berichte über Wikinger, die mit 2 Schilden in die Schlacht zogen, war eins zerhauen kam das andere dran. Das spricht gegen solide Eisenverstärkungen und erklärt die schlechte Fundlage. Allerdings sind Eisenverstärkungen an modernen Schildnachbauten sehr praktisch, sollten aber verdeckt angebracht werden.
Was die Schutzkleidung angeht- leider hält sich das Naturgegerbte Leder nicht besonders lang, daher siehts schlecht mit Bodenfunden aus. Die mir bekannten Moorleichen trugen jedenfalls keine. Auc h hier herscht etwas Quellennotstand.
was die Axt angeht:
Waren Haushalts- und Kriegsaxt identisch, oder gabs da eigene Formen? Und was machten die Daheimgebliebenen, wenn die Axt außer Haus war?
Gruss, Uli / das Rudel e.V.

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Eintrag #48 vom 03. Feb. 2002 01:04 Uhr Andreas (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Andreas eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Link!

Hallo Uli, Stephan, Thorsten, Walter, etc.
Eisen am Schildrand, Lamellenrüstung (ich weiß, keine Schuppen :-)), Schuhe, Armschienen, etc.: members.ozemail.com.au/~chrisandpeter
Gut recherchiert, mit Quellenangaben, etc.
Ach ja, Walter - wir sind auch aus Bayern und jederzeit bereit zu Sachen, mit denen wir uns zumindest etwas auskennen, Auskunft zu geben (Mail steht oben!) und Burghausen ist nett, aber laß Dir von niemandem dort irgendwas einreden…
Gruß aus dem FMA,
Indy (Tassilos Rache)

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Eintrag #49 vom 04. Feb. 2002 18:28 Uhr Uli Gasper  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Uli Gasper eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Guter Link, das...

Moin!
Danke für die Information.
Lamellenrüstung im HMA? Ist mir neu, klingt aber interessant.
die Eisenbeschäge an den Wiki Schilden waren mir auch neu, aber ich lasse mich gern überzeugen. Allerdings schreiben auch die Autoren, das Eisen am Schildrand nicht üblich war.
Schön, ovale Schilde gibts dort auch zu sehen…
Was den Kampf Klinge gegen Klinge angeht bi ich nicht überseugt. Erstens müssten sich dan mehr Scharten an den Schwertern finden, Zweitens empfehle ich dazu die Lektüre des Threads “Scharfe Schwerter”, Drittens ist bei den Wiki Schertern die Parierstange schwach ausgebildet, m.E. ein Zeichen gegen das Schwertfechten.
Gruss, Uli / das Rudel e.V.

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Eintrag #50 vom 04. Feb. 2002 21:18 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Schildrand

Hi!
Das der Schildrand aus Eisen gewesen sein sollte, bezweifle ich stark. Denn:
1. War das Zeug nicht grad günstig
2. Aus eigener Erfahrung: Nach öfterer Benutzung springt das Eisen ab oder verbiegt sich in das Schild hinein und wird so eine Gefahr für seinen Bezutzer sowie seine Mitstreiter.
Und helfen tuts auch nicht viel. Da ist dieser Knochenleim der Wikis zig mal besser. Der hält nämlich was aus!
Gruß
v. Arlen

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Eintrag #51 vom 04. Feb. 2002 22:04 Uhr Timm (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Timm eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Lesen...

Hi Christoph,
schau dir den Link doch einfach an, dann wirst du erkennen, daß deine werte Meinung der Fundlage schlicht widerspricht.
Pax, Timm

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Eintrag #52 vom 05. Feb. 2002 17:11 Uhr Uli Gasper  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Uli Gasper eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Anbei...

dürfte die Gefährdung des Gegners den ursprünglichen Wikis ziemlich schnurz gewesen sein.
Und was Repliken angeht- wir praktizieren einen (nicht sichtbaren)Eisenrand an mehreren Schilden- It Works
Gruss, Uli / das Rudel e.V.

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Eintrag #53 vom 06. Feb. 2002 09:46 Uhr Stefan Breu  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Stefan Breu eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Worum ging es hier eigentlich?

Ich dachte es ging hier darum wo und wie man in das Hobby einsteigt und nicht ob Schilde eine Metallrand haben sollten oder nicht.
Meine Meinung zu dem Them ist, man sollte unten anfangen und sich hoch arbeiten. Das heist erstmal die Zeit und die Region festlegen, als nächstes an den Schuhen arbeiten, gefolgt (oder zeitgleicht) von der Unterbkleidung. Als nächstes sollte man an der Oberbekleidung arbeiten. Wenn die Oberbekleidung komplett ist sollte man sich an das Zubehör machen wie z.B. Gürtel, Tasche, Gebrauchsmesser und Geschirr. Wenn man das alles komplett hat, kann man sich Gedanken um Waffen, Rüstung und anderes machen.
Das meine Meinung nur ein frommer Wunsch ist, da man nicht immer alles so schön linear machen kann ist mir auch bewusst. Ich habe aber auch einiges an Geld lassen müssen, da ich alzu kauffreudig ohne groß nachzudenken durcheinander gekauft habe. Ab jetzt gilt für mich erst denken, dann kaufen.
Gruß Maze

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Eintrag #54 vom 06. Feb. 2002 21:08 Uhr Fritz Pascual  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Fritz Pascual eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Lamellenpanzer im HMA

Hallo,
also erstmal stimme ich Stefan Mazur zu. Mit seinem Posting sollte eigentlich alles gesagt sein. Wenn man mit den Sachen durch ist, so hat man eine Basisklamotte. Damit kann man sich sehen lassen. Noch ein bissel Fachwissen und man muss sich nicht mehr “Anfänger” nennen.
@Uli: Für den Lamellenpanzer kenne ich eine Skulptur aus c.a. 1150-1200 oder so. Ich schau gerne mal nach wo und wann die Skulptur is. Hab das Buch grade nich zur Hand.
Die Skulptur stellt Kaiser Friedrich Barbarossa und ein Paar seiner Ritter auf dem Kreuzzug dar. Einer hat eine Panzerung die unmssverständlich einen Panzer aus Metall oder Lederplättchen darstellt.
Gruss
Fritz

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Eintrag #55 vom 06. Feb. 2002 23:25 Uhr Uli Gasper  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Uli Gasper eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Moin!

Ja, Stephan hat schon recht, sowohl mit seiner Vorgehensweise als auch mit seiner Kritik. Und jetzt bitte Handzeichen: Wer hat sonst noch so angefangen? Meine erste Anschaffung vor 5 oder 6 Jahren war ein Schwert. Schaukampftauglich , aber an MA Darstellung hab ich da noch nicht gedacht.
@Fritz
Ja, es scheint wohl im 11. Jh. sowohl Lamellen- als auch Schuppenpanzerung gegeben. In der Gumpertsbibel (mittelbayrisch), Original liegt in Erlangen, Unibibliothek, Cod.121, fol.288
sind verschiedene Handwerker oder oldaten bei der Errichtung eines Bauwerks gezeigt. Die höchst unterschiedliche Darstellung der Rüstungen lässt auf die Verwendung von Kettenhemd, Schuppenpanzer, Ringbrünne und Lamellenpanzer schließen. Bedauerlicherweise ist meine Bildquelle eine Nachzeichnung des Originals, entnommen aus : Günther Binding, Der mittelalterliche Baubetrieb in zeitgenössischen Abbildungen, Theiss Verlag 2001, ISBN: 3-8062-1634-7. In diesem (für am Baubetrieb interessierte) sehr empfelenswerten Buch werden Originaldarstellungen vom Baubetrieb vereinfacht nachgezeichnet und die Werkzeuge beschrieben. Zu Kleidung und Stand der dargestellten Personen gibt es jedoch keine Hinweise. Vielleicht kennt ja jemand das Originalbild und kann weiterhelfen…
Was das alles mit Einsteigern zu tun hat? Nun, oft kommt die Frage auf, ob es nich noch andere Schutzkleidung als Kettenhemd und/oder Gambeson gegeben hat (im europäischen Raum). Und: Schuppenpanzer aus gehärtetem Leder sind widerstandfähig, praktisch, historisch nachgewiesen jedoch nicht gerade für unsere Breitengrade.
Gruss, Uli / das Rudel e.V.

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Eintrag #56 vom 07. Feb. 2002 08:53 Uhr Stefan Breu  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Stefan Breu eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Typische Anfängerfehler...

ist vielleicht nicht ganz das Thema, aber vielleicht finden es andere Anfänger ebenfalls interessant wo man NICHT anfängt.
Meine grösten Fehler waren:
1. zu glauben das ein Kilt eine typisch schottisch/mittelalterliche bekleidung ist.
2. eine Zweihandschwert als Fußkämpfer im Hochmittelalter zu tragen.
3. einen Topfhelm ohne weitere Schutzbekleidung als Fußkämpfer zu benutzen.
4. einen Dolch zu kaufen um ihn als Eßmesser zu benutzen.
Wenn man das alles zusammen rechnet, kommt da schon ein ganz schöne Sümmchen zusammen.
Vielleicht outen sich ja auch noch andere und posten ihre grössten und teuersten Fehler.
Das wichtigste was ich daraus gelernt habe (auch wenn ich mich jetzt wiederhole) erst denken (lesen), dann Geld ausgeben!
Gruß Maze

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Eintrag #57 vom 07. Feb. 2002 11:39 Uhr Thomas (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Deja vu!

Komisch, komisch,
mir kommt es so vor, als hätte ich den ganzen Thread schon einmal irgentwo gelesen…
Und diese Erkenntnisse aus den letzten Einträgen hatte ich auch schon mal als meine Erfahrungen veröffentlicht.
Aber ich wiederhole mich da gerne und hoffe, dass sich das nun endlich mal so mancher zu Herzen nimmt:
Hätte ich mich am Anfang besser informiert und nicht Hals über Kopf in wilden Aktionismus gestürzt, hätte ich so viel Geld gespart um mir locker eine “a” Zweitgewandung zu leisten.
Beste Grüße, Hve (Thomas)

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Eintrag #58 vom 07. Feb. 2002 13:45 Uhr Joachim Dittrich  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Dittrich eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht ohne

Morgen zusammen, besser “Mahlzeit”,
schöne Frage von Dir, Uli. Darauf kommt jeder alteingesessene ins Grüblen,´nimmt Anfängern auch gewisse ßngste, wenn sie den Aha-Efekt erleben, daß alle mal klein und fehlerhaft anfingen.
Mit dem (Einhand-)Schwert habe ich genauso begonen, wie wohl so viele.
Schlimmste Fehler: Schwert war heimatlos und als eigentlicher Ritter des HMA wäre es ok, ein mi-parti-Gewand mit kleinem Wappen auf der herzseite zu tragen; daß ich da eigentlich meine eigener Knecht war, kam mir nicht in den Sinn.
Grüße in die Runde und an alle Einsteiger im Besonderen
Achim de Clavis

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Eintrag #59 vom 10. Feb. 2002 00:10 Uhr patrick vogel   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht ausrüstung etc. burghausen

hallo,hab daß forum hier erst gefunden, beschäftige mich aber schón länger mit dem MA.
ich hätte da eine frage bezüglich dem burgfest in burghausen und hoffe hier ein paar profis zu finden.
liege ich etwa zeitlich richtig, wenn ich dorthin (von oben nach unten), normannenhelm, gambeson mit schuppenpanzer (ala engl.infanterie), einem umhang, lederhose und halblederstiefeln gehe? als waffe hatte ich gedacht, eine franziska als beiwaffe über den rücken geschnallt sowie ein schwert mit scheide an der hüfte und einem holzschild mit schildbuckel. könnte ich damit richtig liegen oder werde ich nur milde belächelt oder evtl. gerüstet gar nicht eingelassen?
das beschäftigt mich sehr, da ich einigermaßen hinpassen möchte. ich hab aber auf der homepage von burghausen bzw. dem burgfest nichts in der richtung gefunden. ich bitte um eure meinung aber knallehrlich.
oder muß ich mir etwa extra noch einen schuppenpanzer anfertigen?
ich danke euch für eure mühe
patrick der söldner

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Eintrag #60 vom 10. Feb. 2002 08:26 Uhr Andreas (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Andreas eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht "Gelbe Seiten" *g*

Hallo Patrick,
mach Dir mal wegen Burghausen keine Sorgen, da kommst Du auch nackt und grün lackiert rein (keine Einlaßkontrolle, kein Eintrittspreis, kaum bis kein historischer Anspruch).
Solltest Du jedoch erwägen mal “Veranstaltungen mit Anspruch” zu besuchen, oder auch nur zum Privatvergnügen an eine “ernsthafte Mittelalter-Darstellung” denken, dann empfehle ich Dir dringend, Dich mal mit einiger Literatur zu beschäftigen.
Dazu ist aber zunächst mal wichtig, daß Du Dich auf eine bestimmte Zeit und Region festlegst und dann anfängst für die eingegrenzten Parameter zu recherchieren.
Schick bei Bedarf (solltest Du Dich für das sogenannte Frühe Mittelalter - so 540 bis 1066 - interessieren)mal eine email an meine Adresse, dann können wir mal telefonisch oder persönlich Details besprechen.
WARNHINWEIS:
Die Beschäftigung mit historischen Fakten ist dem Spaßfaktor an der ursprünglichen Ausrüstung und damit dem Geldbeutel sehr oft abträglich und kann zu akuten Anfällen von “A”-Fanatismus führen!
Indy

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Eintrag #61 vom 10. Feb. 2002 21:02 Uhr Uli Gasper  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Uli Gasper eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Nachschlag

Moin!
Naja, A ist das was Du vorhast sicher noch nicht, aber bei Interesse kommt das mit der Zeit. Die Meisten, die hier posten haben mal ähnlich angefangen.
Als Anfangstips zum groben schnellen nachschauen kann ich Dir nur empfehlen, Dich anhand der Linklist mal durchs Web zu klicken- Du siehst dann recht schnell auch welche Gruppe was drauf hat und welche nicht. Dann noch ein Tip: Die Bibliothek Deines vertrauens, und dort die Kinderbuchabteilung: Da kriegt man sehr schnell und verständlich einen ßberblick. Wenn Du Dich dann auf ein Darstellungsziel eingeschossen hast fängt die Recherche erst richtig an… ;-)
Gruss, Uli / das Rudel e.V.

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Eintrag #64 vom 17. Feb. 2002 23:52 Uhr Walter Ruf  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Walter Ruf eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Wir sinds wieder...

Hallo zusammen,
die drei von den Vinlandfahrern waren dieses
Wochenende auf der Ruine Neideck bei Streitberg.
Nachdem wir, beladen wie die Esel oben waren haben wir uns, so unauthentisch unsere Gewandung auch war ablichten lassen…
Wozu das ganze?
Ganz einfach, auf unsere Website soll eine vorher/nachher Gallerie entstehen.
(Vom Larpie zu Wikinger in nur unbekannter Zeitraum)
Jedesmal wenn sich was ändert, kommt ein neuer Abschnitt dazu, und jeder kann dann seinen Senf dazugeben.
Anhand der ßnderungen die wir vornehmen,
soll dann im Laufe der Zeit ein Wikinger Kit Guide mit Händleradressen und Bauanleitungen/Schnittmustern entstehen…
Ist die halbwegs brauchbar, oder solln wirs lassen?
Was meint Ihr, wir sind zwar motivierte Neulinge, aber eben immer noch Neulinge…
Gruss,
Walter
www.vinlandfahrer.de

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Eintrag #66 vom 18. Feb. 2002 14:25 Uhr patrick vogel   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht re

@ andreas
ich hatte mir eigentlich als darstellungsziel gedacht, einen frühen normannen um ca.1100 rum. und nachdem was ich da gefunden habe, denke ich mir, daß so ein schuppenpanzer mit normannenhelm nicht schlecht wäre, ich will auch gar nicht so weit in die moderne hinein, sprich 1250 bis 1400, daß ist mir viel zu höfisch, modern zu ich weiß nicht wie, ich will jemandem aus dem tiefstem frühmittelalter darstellen, weil irgendwie sehe ich was nach 1300 kommt nicht so richtig mittelalterlich, kann ein betrachtungsfehler sein, seh ich aber so
naja, erstmal burghausen abwarten und später andere events. weil wie ihr gesagt habt, dort noch nicht so darauf geschaut wird
patrick der söldner

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Eintrag #67 vom 18. Feb. 2002 14:58 Uhr patrick vogel   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht rüstkammer

nochmal ich, hab wohl den einen oder anderen beitrag irgendwie überlesen, jedenfalls hab ich meine vorlage auch aus der rüstkammer, eben das bild des kriegers aus dem frühmittelalter, also schuppenpanzer normannenhelm. ich dachte mir, das ist fachliteratur (leider eben knapp).
p.s: ich bin der bruder von maik vogel, der mit dem plattenpanzer und topfhelm
patrick der söldner

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Eintrag #68 vom 18. Feb. 2002 16:03 Uhr Dietrich (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Dietrich eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Und selbst wenn sie nicht echt sind...

…so sind sie doch gut erfunden.
Dietrich

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Eintrag #69 vom 18. Feb. 2002 16:59 Uhr Uli Gasper  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Uli Gasper eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Schuppenpanzer...

sind halt schlecht belegt, da eher Rüstzeug 2. Wahl und nicht adlig, daher wenig Belege in schriftlicher oder bildlicher Form. ZUdem sind sie im Boden schlecht haltbar, daher auch eher weniger Funde.
Andererseits, ein gut gemachter Schuppenpanzer ist was feines, und für einen einfachen Krieger geht das schon. Du solltest halt auf praktisches aber modernes Material wie Blindnieten verzichten:-)
Gruss, Uli / das Rudel e.V.

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Eintrag #70 vom 19. Feb. 2002 15:50 Uhr Fritz Pascual  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Fritz Pascual eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Wenn keine Ahnung, dann erstmal weglassen...

Tag Lutz,
wenn du keine Ahnung hast ob der Schuppenpanzer für dich in Frage kommt (sprich: du hast keinen Beleg in Bild-, Fund- oder Schriftform), dann lass es erstmal mit dem Schuppenpanzer sein.
Es gibt massenhaft Vermutungen über Schuppen und Lamellenpanzer, aber nur wenig tatsächliche Belege.
Es sollte eigentlch kein Problem sein einen Fußkämpfer mit Schild, Axt und Helm darzustellen. Zu der Zeit gabs eh noch massenhaft schlecht gerüstete Fußknechte.
Tipp: Schaff dir doch einen Speer an. Speere werden immer gerne vernachlässigt, dabei sind auf vielen Abbildungen ständig Langwaffenträger zu sehen.
GRuss
Fritz

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Eintrag #71 vom 22. Feb. 2002 18:00 Uhr patrick vogel   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht niemals

so weit bin ich schon, daß ich weiß daß ich keine bliendnieten nehme, bin ja nicht auf den kopf gefallen, bisher habe ich bei meinem normannenhelm noch jede niete selbst gestaucht, gezogen und “geköpft”
auch wenn es nicht alles “A” (was heißt das eigentlich, authentisch?) ist, soll ja spaß machen und ich hab spaß schon mal beim herstellen, auch wenn ich mir hin und wieder auf die finger klopfe. ich versuch ja außerdem ziemlich “A” zu sein
Patrick der Söldner

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Eintrag #72 vom 11. Mrz. 2002 15:45 Uhr Jonas Radtke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Jonas Radtke eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht nochmal Schuppenpanzer

@ Uli:
Die Vermutung, daß Schuppenpanzer generell als “Rüstzeug 2. Wahl” angesehen und nicht von Adligen getragen wurden, ist so nicht korrekt.
Auf der Hastings-Schlacht-Darstellung des “King-Edward-Manuskripts” von ca.1250-60 sind eindeutig Ritter in kompletten Schuppenpanzern (getragen unter Wappenrock & Topfhelm) sowie auch diverse Rüstkombinationen (Kettenpanzer & Schuppenbeinlinge) abgebildet.
Gruß, Jonas
(wer Interesse am bildlichen Nachweis hat, kann mir gerne mailen)
www.semper-fidelis.net

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Eintrag #73 vom 12. Mrz. 2002 19:27 Uhr Uli Gasper  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Uli Gasper eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Verwirrend!

Moin!
Das widerspricht zwar etwas meinen Informationen aber ich lass mich gern schlau machen. Bitte mailen! Vielleicht sollte man die Panzerdiskussion andesrswo fortführen…
Gruss, Uli / das Rudel e.V.

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Eintrag #74 vom 04. Okt. 2002 01:41 Uhr Felix Weigel   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht aller Anfang droht schwer zu werden

Hallo,
wir sind eine Gruppe aus 8 Leuten, die Hochmittelalter darstellen wollen. Gewandung ist teilweise vorhanden und auch ziemlich gut (Dank IG-Mim), d.h. guter Stoff richtiger Schnitt und zu 80% Handgenäht. Und umgefähr dahin wollen wir auch unseren Standart setzten.
Darstellen wollen wir eine Gruppe Bauern (ob frei oder nicht usw. steht noch nicht fest) mit eher musealen Ansatz (Werkzeuge erklären bzw. das bäuerliche Leben überhaupt). Das was fehlt sind Adressen bzw. Daten von Märkten, auf denen wir uns versuchen könnten. Hab trotz Suche für den Raum Nürnberg +200 Km nur Burgfarnbach als eingetragene Veranstaltung für nächstes Jahr gefunden, und da fehlte mir auch zusätzliche Info.
Also wenn jemand aus dem Raum Nürnberg kommt und uns helfen kann wäre ich ziemlich froh.

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Eintrag #75 vom 04. Okt. 2002 02:07 Uhr Felix Weigel   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht kleiner Fehler...

kleiner Fehler, ich meine Spätmittelalter und nicht Hoch. (sollte solche geistig anspruchsvollen Texte nicht übermüdet schreiben)

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Eintrag #76 vom 04. Okt. 2002 11:59 Uhr Lena Pechar  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Lena Pechar eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Zum Anfang

Hi,
ich bin Mitgleid einer kleinen SMA-Gruppe aus dem Raum Frankfurt - auch uns gibt es erst seit Kurzem. Um uns ein bisschen “fortzubilden” (aber auch, um einfach mal zusammen Spaß zu haben…), haben wir eine Art Sommerfest veranstaltet: Burg angemietet, Zelt aufgestellt, drei Tage Lagerleben. Das war auch mein erster Kontakt mit der ßffentlichkeit und hat mich doch ziemlich geschult. Vielleicht ist so etwas für den Anfang gut zum Einstimmen?
Grüße, Lena

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Eintrag #77 vom 06. Okt. 2002 18:29 Uhr Andreas Schatten   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Bauern Hochmittelalter

Hallo Felix,
wenn ihr 200 km Radius um Nürnberg habt, dürfte es eigendlich keine Probleme bei Terminen geben. Ritterspiel Aub (120 km) eine der schönsten Märkte überhaupt, Burgfest Tittmoning (190 km), und Nürnberg selber. Schau auf unsere HP www.hirschensteiner.de dort haben wir für nächstes Jahr schon die ersten Termine eingetragen. Wenn Du willst sende ich Dir per Mail die Adressen der Veranstalter.
Gruß Andi
www.hirschensteiner.de

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Eintrag #78 vom 05. Nov. 2002 16:26 Uhr Jo Katterfeld   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Wadenwickel

Hallo Leute,
ich versuche, mir Kleidung aus der fränkischen Zeit (7./8.Jh) zusammenzustellen und bin verzweifelt auf der Suche nach Wadenwickeln aus Wolle gewebt und etwa 10cm breit. Geeignet wären evtl Kippborten, aber ich finde keinen Händler. Umgenähte Wollstreifen (oder Walkstrick) möchte ich noch nicht nehmen, außerdem müßte ich dann sehr viel Stoff kaufen für 3m lange Wickel ohne Naht. Habt Ihr mir einen Rat, wie ich an sowas rankommen kann?
Gruß Jo

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Eintrag #79 vom 05. Nov. 2002 18:20 Uhr Fritz Pascual  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Fritz Pascual eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Brettchenweben

Hi,
versuchs mal mit Brettchenweben. Dadurch bekommst du sicherlich recht breite Wickel hin. Hier dümpelt irgendwo ein Thrad darüber rum, allerdings weiss ich nicht genau wo…
Gruss
Fritz

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Eintrag #80 vom 06. Nov. 2002 08:59 Uhr Ameli (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Ameli eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Kammweben

Hallo Jo, hallo Fritz,
wäre da Kammweben nicht einfacher? Da bekommt man nämlich genau die benötigte Wickelbreite hin. Und es ist einfacher, als Brettchenweben ;-)
Gruß
Ameli / Elisabeth von Tannenberg

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Eintrag #81 vom 06. Nov. 2002 09:57 Uhr Stefan Breu  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Stefan Breu eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht na,na

Wo bin ich denn hier gelandet? Ist DAS wirklich tempus-vivit?
Müssen wir wirklich frei darüber spekulieren, wie man etwas machen könnte?
Würde es nicht völlig genügen, herauszufinden, wie solche Wickelbänder wirklich gemacht wurden? Könnte man nicht sogar darauf vertrauen, daß die in der vergangenen Wirklichkeit gängige Lösung ein praktische Lösung ist? Ohne im Umkehrschluß deswegen jede praktikable Lösung für wirkliche Vergangenheit zu halten? :-)
Ich kenne als Quelle nur die von Karl Schlabow untersuchten Moorfunde, außerdem sind mir unter dem Begriff “wickelbander” einige interessante englischsprachige Links aufgefallen.
In Schlabows “Textilfunde der Eisenzeit …” wird von einer Herstellung der Bänder auf dem Gewichtwebstuhl ausgegangen, bei einigen ist es nach Schlabow zwingend der Fall, weil sie direkt mit eingewebte Seitenkanten in Brettchentechnik aufweisen, was wohl nur am Gewichtwebstuhl praktikabel ist (man kann die Kettfäden untergleichbleibender Spannung teilweise anders führen, oder vom eigentlichen Gewebe weglegen, weil sie nicht auf einer gemeinsamen Rolle verbunden, sondern in Gruppen frei an Gewichten gestrafft sind.)
Das Material ist Wolle, Bindungen sind bei den untersuchten Funden etwa 50:50 Köperbindung und Leinwandbindung. Ein Fund besteht aus einem zerschnittenen und gesäumten Tuchstück, die anderen sind auf Breite gewebt.
Kennt jemand neuere oder weiterführende Publikationen? *bettel*
Und handbreite Bänder in Brettchentechnik, ist das nicht ziemlich aufwendig? Und das Ergebnis recht stabiles Gewebe, das sich nicht eben elastisch an Fuß und Wade anschmiegt? Wenn es sich für Gürtel eignet, kann es ja nicht sehr dehnbar sein, hier habe ich allerdings keine Erfahrung. (Aber im “normalen” Handweben.)
Vielleicht sollte man Sachthreads nach folgendem Schema aufbauen:
1.) Frage/Problemstellung
2.) Recherche nach originalen Lösungen
3.) Machbarkeitserwägung
4.) Diskussion verschiedener Fälschungsmöglichkeiten mit dem Ziel, etwas Unerreichbares wenigstens gelungen zu fälschen.
Die Reihenfolge 1-4-2 führt doch nur zur “a”-Debatte, weil dann schon Lieblingsfälschungen gegen Realien verteidigt werden müssen.
Das war jetzt off-topic, aber trotzdem nicht ganz blöd, oder?
Grüße aus dem Süden,
Stefan

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Eintrag #82 vom 06. Nov. 2002 12:01 Uhr Jo Katterfeld   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Wadenwickel

Hallo, es ist ja klasse, daß Ihr Euch so viel Mühe gebt. Danke für Deinen Tip, Stefan, mit dem Handweben, darauf bin ich noch gar nicht gekommen. Ich habe bei einer Weberei angerufen, die würden das machen. Allerdings muß ich hinfahren und das Garn aussuchen, danach richtet sich dann der Preis, das kann alles ein bißchen dauern. Vorerst aber Euch allen einen herzlichen Dank.
Gruß Jo

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Eintrag #83 vom 06. Nov. 2002 13:57 Uhr Claudia (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Claudia eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht weitere Wickelbaender

Hallo Stefan,
noch mehr Wickelbaender gibt es in “Die Textilfunde aus dem Hafen von Haithabu” aus dem Wachholtz-Verlag. Da habe ich aber keine Brettchenkanten gesehen (liegt ja zeitlich auch einiges spaeter). Ansonsten Leinen- bzw. Koeperbindung, wie Du schon gesagt hattest.
An die Admins:
Koennte man die “Wickelbanddiskussion” in einen Textilthread verlegen?
Gruss, Claudia

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Eintrag #85 vom 19. Nov. 2002 19:19 Uhr Walter Ruf  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Walter Ruf eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht tja...

Grüsse,
ich hätte gesagt, ersetze die Bändel durch Lederriemen mit Schnalle/Schlaufe…
Grüsse,
Grimar
(der mal Walter hiess)

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Eintrag #86 vom 15. Jan. 2003 17:53 Uhr Beitrag anonymisiert

nach oben / Zur Übersicht :-)

Seyd gegrüßt! (sagt man doch so, oder? :-D ;-) )
Ich stell mich am besten erstmal vor, ich bin erst junge 14 Jahre alt (hoffe ich bin nicht zu jung *g*), komme aus Pforzheim in Baden-Württemberg und überlege mir schon seit über nem halben Jahr ob ich mit LARP (damals) oder (seit nen paar Tagen) mit Reenactment (ich hoffe, ich hab’s richtig geschrieben ;-) ) anfangen soll, hab allerdings überhaupt 0 Erfahrung. Ich interessier mich durchaus für’s Mittelalter, solang es interessanter verpackt ist als in der Schule im Geschichtsunterricht ;-) was wohl auch der Grund ist, warum ich mich jetzt für Reenactment entschieden habe. Doch hab ich keine Ahnung, wo, wie, in welcher Epoche und als welche Persönlichkeit ich anfangen soll.
Währe nett, wenn mir irgendjemand helfen könnte, diese Fragen zu beantworten und evtl. auch entsprechende Internetseiten und/oder Bücher o.ä. empfehlen könnte. :-)
Hoffe auf baldige Antwort, Nils
#ICQ: 86790919

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Eintrag #87 vom 16. Jan. 2003 07:34 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht darauf gibt es keine Antwort, aber:

Hallo Nils!
Diese Frage läßt sich natürlich so nicht beantworten!
Wir unterteilen ja grob in Früh, Hoch- und Spätmittelalter. Aber auch da liegen jeweils riesige Zeitspannen dazwischen, in denen sich doch eine Menge tat. Bleib ruhig erst mal mit guten Büchern auf der Couch sitzen und studiere das Mittelalter ein wenig. Nach einer Weile (dauerte bei mir Jahre) wirst Du schon von selber merken, welche Zeit (und Darstellung) Dich am meisten interessiert. Mache bitte nicht den Fehler und vermische die verschiedenen mittelalterlichen Epochen miteinander! Und vermeide nach Möglichkeit den Ritter und andere hochgestellte Vitas. Das macht die Sache gerade für Anfänger billiger, einfacher, glaubwürdiger. Und übrigens: das Mittelalter braucht Handwerker und ähnliche spannende Darstellungen. Ach ja, ketzerisch möchte ich noch hinzufügen: schaff Dir erst zeitgenössische Unterwäsche usw. an, dann erst Waffen/Rüstteile (wenn überhaupt).
Gruß
Joachim
PS
Mit Reenactment wird übrigens eigentlich nur das genaue Nachstellen einer historischen Begebenheit bezeichnet, in der Regel einer Schlacht. Ende letzten Jahres mußten wir hier mit Erschrecken feststellen, daß es zumindest in Deutschland im Bereich Mittelalter keine wirklichen Reenactmentveranstaltungen gibt. Solltest Du also wirklich Reenactment gemeint haben, empfehle ich Dir eher, Dich im 18. oder 19. Jh. umzuschauen. Alle Klarheiten beseitigt? :-)

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Eintrag #88 vom 16. Jan. 2003 07:36 Uhr Heiko Marquardt  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Heiko Marquardt eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Die Frage ist doch erstmal...

..was willst Du mit dem Hobby erreichen?
Willst Du über die Vergangenheit lernen (was durchaus mit viel lesen und recherchieren verbunden ist) oder Abenteuer Marke Hollywood erleben? Oder willst Du vieleicht nur mal ab und zu in Gewandung auf Märkten erscheinen?
Viele Grüße Heiko

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Eintrag #89 vom 16. Jan. 2003 14:33 Uhr Uli Gasper  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Uli Gasper eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Tach!

Moin Nils!
Erstmal- lass das “Seyd gegrüßt” weg, das ist nämlich ordinärer pseudomittelalterlicher Marktsprech und hat mit MA eigentlich garnix zu tun. Das inflationäre Auftauchen des Buchstaben “Y” in der Marktszene soll nur durch die betonte Eygentymlichkeyt ein MA Flair vermittel. Das hat aber mit MA soviel zu tun wie Pommes und Currywurst… :-)
Ohne jetzt mit der Authentisch Keule ausholen zu wollen- im LARP gibt es Regelwerke und Szenarios, nach denen man sich richten muß, im MA gibt es die nicht dierekt, auch wenns wünschenswert wäre. Will sagen: Du kommst eher nicht in Vampire Life Klamotte auf ein DSA Con, aber es gibt viele Märkte, wo Du durchaus mit Plüschgamaschen, Tischdeckenschottenrock und Biertischgarnituren nicht auffällst. Im Allgemeinen machts jedoch mehr Spaß, wenn man sich an die historische Realität hält.
Interessanter verpackt?
Ist es, und Du darfst selber auspacken. Es gibt jede Menge Informationen weit verstreut, Du mußt sie nur finden. Foren wie diese sind ein Weg, befreien Dichaber nicht vom selber suchen. Zudem- Du bestimmst wohin die Reise geht. Ob Frühmittelalter, Hochmittelalter oder Spätmittelalter. Das kann Dir kein Unterricht bieten.
Als grobe Orientierungshilfe empfehle ich erstmal die nächste Bibliothek aufzusuchen und in der Abteilung Kinderbücher (ernsthaft!) nachzuschauen. Die sind nämlich oft gut recherchiert und bebildert, so daß Du Dir gleich ne Vorstellung machen kanns um was es geht. Wenn Du da einigermaßen weißt wo Du hinwillst, geh mehr ins Detail.
Du kannst auch gerne auf Veranstaltungen Leute ansprechen, die meisten beißen nicht (obwohl, bei den Wikis bin ich mir nicht ganz sicher :-).
Was Bücher und Internetseiten angeht- geh mal die TV Listen und LInks durch, da bist Du erstmal beschäftigt…
gruß, uli

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Eintrag #90 vom 16. Jan. 2003 16:30 Uhr Beitrag anonymisiert

nach oben / Zur Übersicht Servus ;-)

Was ich mit diesem Hobby erreichen will? Bestimmt nicht ein “Abenteuer Marke Hollywood”, sonst hätte ich mich wahrscheinlich eher für LARP entschieden, oder? ;-) Ich denk mal, hauptsächlich möchte ich mit diesem Hobby erreichen, dass ich (zumindestens annäherungsweise) nachempfinden kann, wie das früher im MA war, welche Kleidungen die Menschen trugen, wie man diese herrstellte und wie man sonst allgemein im MA lebte.
Und dass ich nicht gleich als Ritter bzw. Adliger anfangen sollte, hab ich vorher auch schon mehrfach gelesen. ;-)
@Joachim Meinicke - “Bleib ruhig erst mal mit guten Büchern auf der Couch sitzen und studiere das Mittelalter ein wenig. Nach einer Weile (dauerte bei mir Jahre) wirst Du schon von selber merken, welche Zeit (und Darstellung) Dich am meisten interessiert”
Habe ich bereits, doch ich kann mich einfach nicht entscheiden ;-) Dachte zuerst an einen normalen Bürger oder Bauern oder sowas aus dem 11. oder 12. Jahrhundert (oder so). Jedoch hab ich dann von den “Wikis” ;-) gehört (hab vorher gar nicht daran gedacht, das es die auch noch gab :D ;-) ) und mir gedacht, dass ich eigentlich relativ wenig über die weiß, auser eben das was man auch schon aus dem Unterricht kennt (dass sie eben halb Europa überfielen und was weiß ich nicht alles). ;-)
Naja, soweit so gut, ich glaube ich werd wahrscheinlich echt doch noch ne Weile “auf der Couch sitzen” und lesen müssen. ;-)
MFG, Nils
Meine ICQ#: 86790919

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Eintrag #91 vom 16. Jan. 2003 17:21 Uhr Knut Schneider   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht ganz praktisch

Hallo Nils,
schau am besten mal hier im tempus-vivit in die Bibliothek. Dort findest Du einen Schnitt für eine einfache Tunika. Die solltest Du Dir als erstes nähen. Bis Du den richtigen Stoff besorgt hast und sie von Hand genäht hast, ist es schon fast Frühjahr. Dieses Kleidungsstück kannst Du über einen sehr großen historischen Zeitabschnitt tragen und Deine Gewandung dann im Laufe der Zeit weiter ausbauen.
Und: nicht ins Bockshorn jagen lassen!
Schönen Gruß Knut, der wandernde Söldner

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Eintrag #92 vom 16. Jan. 2003 18:24 Uhr Sylvia Crumbach  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Sylvia Crumbach eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Noch was

Hallo Nils,
da geht es Dir in einem Punkt ähnlich wie mir: Ich kann mich auch für keine Epoche entscheiden. Deshalb hat sich ein Masse an Büchern angesammelt und auch einiges an Klamotten, Geschirr etc.
Was wichtig ist: Kaum jemand mag sich allein auf eine Wiese setzen und “irgendwas” machen. Was ich am Hobby mag ist auch der Austausch von Fachkram mit anderen oder mit in interessanten Projekten zu arbeiten. Als Wikingerbegeisterter bis Du im tiefen Süden vielleicht etwas allein, aber ich glaube Römer gibts da reichlich.
Vielleicht suchst Du einfach mal Kontakt und siehst Dir Veranstaltungen an. Der nächste Sommer kommt bestimmt.
Sylvia
Projekt Folgari

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Eintrag #93 vom 17. Jan. 2003 07:54 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Zeitfrage

Schau mal, Nils, um aus meinem Nähkästchen zu plaudern. Mein (theoretischer) Einstieg waren die Kreuzzüge. Das faszinierte mich am meisten. Und dadurch war ich im Prinzip schon mal auf nur noch lächerliche zwei Jh. fixiert. Ein anderer Schritt war (als wir die Gruppe gründeten), zu welchem Zeitraum war bei uns in der Gegend (bin überzeugter Lokalpatriot) was spannendes los. Wie schaut es da dann mit der Quellenlage aus. Gibt es in diesem immer enger werdenden Zeitfenster andere Gruppen, mit denen mal spielen kann/will. Und schließlich landet man dann bei einem möglichst engen Zeitrahmen. Manchmal ist es auch nur Zufall, weil man eine Gruppe sieht, total hin und weg ist und einfach bei deren Zeit bleibt, vielleicht auch, weil man dort Anschluß sucht/findet.
Den Tipp mit einem mehr oder weniger zeitübergreifenden einfachen Kleidungsstück anzufangen find ich übrigens gut.
Also überstürze nichts und lese weiterhin viel (was Dich schon mal von 90% der übrigen potentiellen Aktivisten, die mal “Marktluft” geschnuppert haben, unterscheidet)
Gruß
Joachim

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Eintrag #94 vom 17. Jan. 2003 11:28 Uhr Angelina Von Borcke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Angelina Von Borcke eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Basisteile

Hi,
ich würde auch sagen, erstmal mit einfachen Basisteilen anfangen.
Eine schlichte Tunika, nicht zu lang, nicht zu kurz, ohne Schnickschnack, ist eine gute Basis. Nicht am Stoff sparen, Leinen oder Wolle sollte es schon sein. Damit hast Du dann aber ein Teil, was sich angenehm tragen läßt, und an dem du lange Freude hast.
Dazu würde ich jetzt zu einer geraden weiten Hose, ebenfalls aus Leinen oder Stoff raten. Damit kannst Du eine gewisse Zeitspanne überbrücken, und wenn Du Dich später anders entscheidest, kannst Du die Hose gegen Beinlinge tauschen. Auf alle Fälle die bessere Option als Schnür-Lederjeans….
Wie schon ein paar andere hier geschrieben haben, versuch mit unteren Bevölkerungsschichten wie einem Bauern anzufangen. Deren Kleidung ist einfacher herzustellen, du hast kein teuren Investitionen wie Waffen oder Kettenhemd, und die Kleidung des einfachen Volkes ist über lange Ziet ziemlich unverändert gewesen.
Meine persönliche Erfahrung ist, daß man eh mehr wie eine Kleidung und mehr als eine Zeit besitzen sollte. Je nachdem, wieviele und welche Veranstaltungen Du besuchst, wird mal das eine oder mal das andere passender sein. Gehst Du nur als Tagesbesucher bei schönem Wetter wirst Du etwas anderes aus Deinem Kleiderschrank wählen, als wenn Du die Freienfelser Schlammwüste erleben möchtest.
Immer gut: Such Kontakt zu vorhandenen Gruppen. Egal, ob sie nun in Deiner Ecke wohnen und Du realen Kontakt aufnehmen kannst (Stammtisch…) oder Du Dir per Mail Infos einholst - wer nett frägt, bekommt meist auch nette und hilfreiche Antworten.
Manche Gruppen bieten auch Interessierten an, sie einfach mal auf ein Lager zu begleiten, manche haben hierfür einen Kleiderfundus zum Reinschnuppern. Höflich anfragen, das hilft weiter :)
Heutzutage, mit Hilfe des Internets, sind Kontakte schnell rausgesucht. Und wer vor den Märkten/Lagern schon erste Kontakte hatte, der muß sich nicht alleine herumtreiben, sondern hat einen ersten Anlaufpunkt, kommt in die ersten Gespräche.
Angy.

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Eintrag #95 vom 17. Jan. 2003 16:47 Uhr Beitrag anonymisiert

nach oben / Zur Übersicht OK...

…ich denke mal, ich habe mich jetzt r’s HMA entschieden. Ganz genau den Zeitrahmen weiß ich zwar noch nicht, kommt aba wahrscheinlich noch ;-) Hab gestern auch schon mit einigen Leuten ausm Schankraum (Chat) gelabert und Claus meinte sogar dass ich bei ihm als Schusterlehrling anfangen könnte, mal schaun, vielleicht nehm ich das angebot sogar an. :-)
Ne andere Frage, wo bekommt man z.B. Leinen her? Wird der heute noch verwendet, so dass man ihn z.B. in nem modernen Stoffgeschäft bekommt oder muss man den extra irgendwo bestellen und wieviel kostet das in etwa? Ohne das brauch ich nämlich gar nich erst anfangen - oder besser: kann ich gar nicht :D ;-)
Gruß, Nils
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Eintrag #96 vom 17. Jan. 2003 17:02 Uhr Alexander Klenner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Klenner eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Leinen...

Bekkomst du ganz schnöde z.B. bei Ikea.
(nicht lachen)
Leinen wird im Handel auch gerne Flachs(stoff) genannt, von der Pflanze, aus der der Stoff gewonnen wird.
In gut sortierten Stoffläden solltest du ihn auch finden.
Kostenpunkt:
Alles ab 10- der Meter wird hierzulande als Wucher angesehn, was bei euch aber schon wieder ganz anders aussehen kann.
Gruß, Ivain

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Eintrag #97 vom 17. Jan. 2003 17:29 Uhr Claudia (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Claudia eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Troedelmarkt

Hierzulande gibt es auf dem Troedelmarkt die sogenannten “Rolltuecher”. Das sind alte Mangeltuecher aus reinem ungebleichtem Leinen, ca. 1m * 3m. Das einzig Unangenehme fuer unsere Verwendung ist, dass ein Stueck vom Rand rechts und links rote oder blaue Streifen eingewebt sind, die man abschneiden muss. Die Stoffqualitaet ist prima, vorausgesetzt, das Tuch ist nicht sehr abgenutzt. So ein Tuch ist hier fuer 5 - 6 Euros erhaeltlich. 1,5 Tuecher sollten Dir fuer eine Tunika reichen.
Dieses Leinen nimmt uebrigens deutlich schlechter Farben an als modernes Leinen aus dem Laden. Das ist vielleicht fuer’s Faerben unguenstig, macht sich aber bei Klecker- oder Matschflecken aus dem Lager sehr gut. Die superdreckige Tunika meiner Tochter ist nach Tannenberg wieder blitzsauber geworden, meine eigene aus IKEA-Leinen hat noch den charakteristischen rotbraunen Saum…
Ansonsten im Laden immer drauf achten, dass Du 100% Leinen bekommst. Da wird gern irgendwelches Plastikzeugs beigemischt.
IKEA bietet den 100% Leinen-Stoff fuer 6 Euro an.
Gruss, Claudia
PS: Wenn Claus Dich schon als “Lehrling” nehmen will, frag ihn doch mal nach guenstigen Quellen in Eurer Gegend.

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Eintrag #98 vom 17. Jan. 2003 22:34 Uhr Beitrag anonymisiert

nach oben / Zur Übersicht Leinen...

Nehmt ihr da stinknormale weiß gefärbte Leinen oder Naturleinen? Eher stinknormale, oder? *g* Ich mach mich dann mal Montag oder so, wenn ich nix besseres zu tun hab, mal auf die Socken und kauf was, sofern ich genug Geld auftreiben kann. Und nach “günstigen Quellen” werd ich mal fragen. ;-)
Gruß, Nils
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Eintrag #99 vom 18. Jan. 2003 19:26 Uhr Alexander Klenner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Klenner eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Bleichen...

Weißes Leinen ist gebleicht, nicht gefärbt.
Also die graue Naturfarbe entzogen, nicht weiße Farbe zugesetzt. (*klugscheiß*)
Weißes Leinen Marke “Weißer Riese, nur mit Sonnenbrille zu betrachten” würde ich dir nicht empfehlen.
Das Bleichen im HMA war ein langwieriger Prozeß, daher würde ich dir entweder zu Naturleinen oder zu Farben irgendwo zwischen Natur und Weiß raten.
Wo ich grad von Farben rede:
Vermeiden solltest du generell alle grellen Farben (gabs nicht), Schwarz (Klerikal, nicht fürs Volk), Blutrot und Violett (Beides höherer Adel.
Mit Braun und Blau in kräftigen, Grün und Gelb in blassen Tönen fährst du am besten.
Gruß, Ivain

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Eintrag #100 vom 19. Jan. 2003 12:56 Uhr Beitrag anonymisiert

nach oben / Zur Übersicht Färben...

Wo wir grad beim Thema Färben sind, wie wurde früher denn gefärbt? Gibt’s dazu auch entsprechende Seiten im Internet?
Gruß, Nils
Meine ICQ#: 86790919

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Eintrag #101 vom 19. Jan. 2003 13:16 Uhr Ronald (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Ronald eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Literatur zum Färben

Hallo Nils,
ich habe da 2 sehr gute Bücher zum Thema Färben :
“So färbt man mit Pflanzen” von Erna Bächi-Nussbaumer, ISBN 3-258-05249-2
und
“Mit Pflanzen färben” von Ursula Kirchner, ISBN 3-921 398-06-1
Zu bestellen unter : www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/[…]/tempusvivit-21
Grüße Ronald
Der Mensch - Das Leben - Die Geschichte : mim-IG Mensch im Mittelalter e.V.

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Eintrag #102 vom 19. Jan. 2003 13:37 Uhr Hilmar Becker  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Hilmar Becker eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht und hier...

… bei Tempus vivit: [Taverne, Thread: Natürliche Färbemittel]
Gruß
Hilmar

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Eintrag #103 vom 20. Jan. 2003 09:12 Uhr Angelina Von Borcke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Angelina Von Borcke eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Färben....

Hi,
ein Wörtchen zum Färben…. die meisten rezepte, die Du im Internet oder in Büchern finden wirst, beziehen sich auf Wolle (=Tierische Faser).
Leinen (=Pflanzliche Faser) nimmt Farben anders an als Wolle und muß auch andern vorbereitet (=gebeizt) werden.
Zum Thema “Welche Farben” findet man im Tempus-Vivit unter Bibliothek → Gewandung → Das erste Gewand ein paar Hinweise, z.B. zum Thema blasses Gelb.
Angy

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Eintrag #104 vom 20. Jan. 2003 12:42 Uhr Dietrich (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Dietrich eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Beschaffung

Hallo Nils,
im Gegensatz zu den meisten meiner Vorredner empfehle ich Dir als Material für die Kleidung Leinen lediglich für die Unterkleidung, also Hemd und Bruoch (Unterhose). Für Tunika und Beinlinge oder Hose nimm besser Wollstoff; dieser ist tragefreundlicher, besser zu verarbeiten und sieht, nach meiner Meinung, auch besser aus.
Gute Quellen für Stoff in Deiner Nähe sind in Pforzheim die Niederlassung der Firma Pfaff in der Nähe des Kaufhofs; im Untergeschoß haben die einen Bogner- Fabrikverkauf. Außerdem ein Laden gegenüber des Theaters, unterhalb des Rathauses. Und in Metzingen, ein paar Kilometer südlich von Dir, gibt es die Firma Gaenslein und Voelter; die stellen Stoffe her und haben einen exorbitant guten Fabrikverkauf von Resten und auch ganzen Stücken. Außerdem macht im Metzingen auch die Firma Boss einen Verkauf von exquisiten Tuchen aus der Anzugproduktion, also meistens Reststücke von 2 bis 4 Meter.
Dietrich

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Eintrag #105 vom 20. Jan. 2003 12:51 Uhr Alexander Klenner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Klenner eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Zustimmung.

Fehlt noch die Bundhaube, dann paßt es.
Die Oberbekleidung aus Wolle ist wirklich die bessere Wahl.
Und als Futterstoff und für Umhängetaschen ist Leinen dann noch angesagt.
Gruß, Ivain

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Eintrag #106 vom 20. Jan. 2003 12:53 Uhr Markus Single  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Markus Single eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Bestätigung

Pax,
kann Dietrichs Verweis nach Metzingen auch nur empfehlen. Wer die Möglichkeit hat, bei G&V vorbeizuschauen, sollte dies tun. Allerbeste Qualität für 5-10Euro/lfd.m, und Reste die nochmal deutlich billiger sind. Wir schauen dort regelmäßig vorbei.
MfG
Die Reisecen e.V.

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Eintrag #107 vom 03. Feb. 2003 21:01 Uhr Beitrag anonymisiert

nach oben / Zur Übersicht So...

Also, meine Mutter hat jetzt doch noch ein Stück leinen aufgetrieben und ich wollt jetzt mal das “Erste Gewand” aus der Bibliothek machn. Aber wie muss ich des nähen (mit welchem Stich)? Machs von Hand. :-)

  Nils

#ICQ: 86790919

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Eintrag #108 vom 04. Feb. 2003 00:28 Uhr Harry Maußner   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Nähen

“Den richtigen Nähstich” gibt es meiner Meinung nach nicht. Wenn es gut hält und nicht ausfranzt, hast du alles richtig gemacht.
Ich kann dir nur sagen was sich bei mir bewehrt hat.
Zum Leinen nähen mach ich folgendes:
Ich nähe in kleinen sauberen Stichen nacheinander die Kanten zusammen und führe dann, wenn du mit einer Naht am Ende angekommen bist, mit einem Knopflochstich über der Kante den Faden wieder zum Ursprungspunkt zurück, um die Leinenkante zu versäubern ( damit sie nicht ausfranzt.
Wie gesagt ein Patentrezept gibt es nicht. Ich hab da schon mit zahlreichen Schneidermeisterinen Diskutiert ( viele haben die Hände über dem Kopf zusammen geschlagen) und letztlich hat mich eine Kostümschneidermeisterin betsätigt.
Nach ihr gilt ebenso wie nach meiner Meinung: wenn es gut hält und es sauber ausschaut, dann hast du es eben richtig gemacht.
Gruß Harry

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Eintrag #109 vom 04. Feb. 2003 07:30 Uhr Heiko Marquardt  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Heiko Marquardt eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Stimmt!

Ich kann dem Harry zustimmen, so mache ich das auch bei den Handgenähten Klamotten.
Viele Grüße Heiko

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Eintrag #110 vom 04. Feb. 2003 08:53 Uhr Ulrich Busse  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ulrich Busse eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Kappnaht

Ich habe von Anfang an mit der sog. Kappnaht genäht. Das hält bombenfest und schließt die Stoffkanten quasi ein, so dass auch nichts ausfranst.
Die Kappnaht ist m.W. auch historisch belegt.
Die Naht sieht im Querschnitt ungefähr so aus:
_____
|

  1. --------- |

   |  _________|

|

   |-----------------------------

Kommt das rüber ?
Der Stoff liegt dann vierfach, wie bei einer Jeansnaht. Zusammengenäht wird an den Außenkanten der übereinanderliegenden Stoffflächen.
Viel Erfolg !
Ulli

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Eintrag #111 vom 04. Feb. 2003 08:58 Uhr Ulrich Busse  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ulrich Busse eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht :-(

hmpf …
vergiss es, der Editor nimmt die Leerzeichen nicht an.
Also, leg die eine Stoffkante ca. 1cm über die andere Kante (liegt jetzt doppelt) und falte beide Lagen zusammen noch mal über die aufliegende Stoffkante (liegt jetzt vierlagig und die Kanten sind eingeschlossen). An den Faltkanten zusammen nähen.
Boah, da sieht man mal, wie schwierig es sein kann, etwas nur mit Worten zu erklären. Gibt’s hier auf TV nicht ‘ne Abbildung von ‘ner Kappnaht ?
Ulli

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Eintrag #112 vom 04. Feb. 2003 09:40 Uhr Markus Single  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Markus Single eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht einfache und doppelte Kappnaht

pax miteinander,
@Uli, sieht ja schon lustig aus…:-)
es gibt, soweit ich weis, die einfache und die doppelte Kappnaht? Ist im Lehnart zumindest so beschrieben. Dort findet man auch eine relativ gute Zeichnung zu der Kappnaht. In wie weit der Lehnart hier mit anderen Quellen übereinstimmt, kann ich aber nicht sagen.
Für alle die den Lehnart noch nicht kennen:Ulrich Lehnart
“Kleidung & Waffen der Früh- und Hochgotik”
MfG
Markus Single
Die reisecen e.V.

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Eintrag #113 vom 04. Feb. 2003 09:48 Uhr Thorsten (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thorsten eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Mittelalterliche Stich

Hallo Nils,
auf folgendem Link ein paar mittelalterliche Stiche: www.forest.gen.nz/Medieval/articles/[…]/seams.html
Nimm der Einfachheit halber Leinenzwirn und Du wirst sehr haltbare Kleidung bekommen.
Hoffe, das kann Dir etwas weiter helfen.
Thorsten

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Eintrag #114 vom 04. Feb. 2003 09:48 Uhr Markus Single  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Markus Single eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht link

hier moch ein link mit Nahterklärungen: members.aon.at/albatross-air/bau/naehen/naetipp.htm
Wenn ich das jetzt richtig verstehe, ist die Kappnaht kein Nähstich, sondern ein bestimmtes “falten” des Stoffes an der Naht.
MfG
Markus Single
Die Reisecen e.V.

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Eintrag #115 vom 04. Feb. 2003 09:54 Uhr Daniel Stroh  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Daniel Stroh eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Kapp und sonstige Nähte....

Tach zusammen, ich habe da mal einen Link auf dem es die ein oder andere Naht gibt: members.aon.at/albatross-air/bau/naehen/naetipp.htm
Die Kappnaht, die hier alle meinen, ist, denke ich, die “echte Kappnaht”. Nur ist diese auf der gelinkten Seite nur mit einer Naht versehen. Ich nähe immer eine Naht am linken umgeschlagenen Teil und eine am rechten. Das ist zwar doppelt Arbeit, aber dafür hält es umso besser und wenn mal eine Naht aufgeht, ist das immer noch nicht so schlimm, daß gleich alles “aufribbelt”. Läßt sich auch bequem reparieren….
Gruß
Stroh

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Eintrag #116 vom 04. Feb. 2003 10:08 Uhr Ulrich Busse  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ulrich Busse eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht ja

Ja, Daniel, ich meinte die “echte Kappnaht”,
ich nähe sie wie Du auch beidseitig, das hält nicht nur besser, sondern vermeidet auch ßberstände, an denen man hängen bleiben könnte.
Damit kann man sogar Zelte nähen … ;-)
Grüße
Ulli

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Eintrag #117 vom 04. Feb. 2003 10:15 Uhr Daniel Stroh  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Daniel Stroh eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Mein Zelt...

… habe ich dann doch nur mit der einen Naht in der Mitte genäht. Eine doppelte Naht bei 600 g/qm Leinen und Pechzwrin war mir dann doch etwas zu viel (hält aber super, denn mit Pechzwrin kannste einen am Baum aufknüpfen…. nicht das ich so was machen wollte, aber möglich ist es schon..*g*). Außerdem habe ich mir dabei schon die obersten Hautschichten abgenutzt….
Gruß
Stroh

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Eintrag #118 vom 04. Feb. 2003 10:56 Uhr Ulrich Busse  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ulrich Busse eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Horn

Hautschichten abgenutzt ?
Bei mir entsteht gerade an Daumen und Mittelfinger der rechten Hand eine Hornhaut. Bald brauche ich die Zange zum Durchziehen der Nadel nicht mehr … ;-)
Da gerade beim Zelt durch das Abspannen hohe Last auf den Nähten liegt, ist mir die Doppelnaht vertrauenswürdiger.
Gruß
Ulli

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Eintrag #119 vom 04. Feb. 2003 11:19 Uhr Daniel Stroh  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Daniel Stroh eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht ...

…habe auch nur ein kleines Zelt, und ich bin mit den Nähten sehr zufrienden.
Das Zelt steht wie ne eins!
(nen größeres würde ich auch doppelt nähen)
Um mal zum Thema zurückzukommen (Nähte…), bei Wolle würde ich auf die offene Kappnaht zurückgreifen, sieht gut aus und hält auch prima, da Wolle nicht so ausfranst. Ich habe eins nur mit ner ßberlappnaht genäht, das sieht etwas grobschlächtig aus…..
Gruß
Stroh

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Eintrag #120 vom 06. Feb. 2003 21:23 Uhr Rolf Schubert   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Stiche im FMA

Hallo,
ich habe hier noch einen Link zum Thema Stiche im FMA. www.42nd-dimension.com/NFPS/nfps_stitches.html
Rollo Rolfson, Lodur Sippe

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Eintrag #121 vom 07. Feb. 2003 16:44 Uhr Knut Schneider   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Thread

Das ist eine gute und wichtige Diskussion.
Möglicherweise ist sie in einem Zelt-Thread besser am Platze als im Einsteiger-Thread.
Schönen Gruß Knut, der wandernde Söldner

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Eintrag #123 vom 09. Feb. 2003 14:40 Uhr Thomas Jetzfellner   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Gewandung für Anfänger

Hi!
also ich hab mich mal durch das Forum gewuselt aber bin noch nicht wirklich schlau geworden, evtl könnt ihr mir ja weiterhelfen.
Ich würde mir gerne selbst ein paar Gewandungen schneidern bin aber auf dem Gebiet absolut ohne irgendwelche Vorkenntnisse behaftet.
Also das was ich mir schneidern möchte sollte auch historisch zumindest so einigermassen korrekt sein ;o) Wenn schon der Aufwand dann schon richtig!
Aber:
- Woher kriegt man Schnittmuster damit auch jemand wie ich ohne Plan damit was anfangen kann
- Wie soll man das richtig vernähen es ist ja auch so dass es anscheinend auch auf die Nähte ankommt.
- Ok Material weiss ich mittlerweile Leinen, auch wenn schlecht zum waschen ist!
- Ich such dann auch noch eine Seite wo man reltiv authentisch aussehende Borte und dergleichen kriegt ok evtl gibts ja sowas auch in Rosenheim aber eine onlinealternative wäre auch gut.
Gut evtl sollte ich ja noch sagen was ich mir eigentlich schneidern will: Cotte (Untergewand), ßbergewand, Bruch, Beinlinge(keine Ahnung ob die dann dazu passen) ok Schuhe werde ich mir dann wohl kaufen müssen! Zeitlich habe ich das Hochmittelalter im auge.
Evtl kann mir auch jemand sagen wieviel zeitaufwand es in etwa seien wird?
Vielleicht gibts ja auch ne Anleitung im Netz “Gewandunge schneidern für Dummies” oder so ;) Ok ganz so unbegabt bin ich ja hoffentlich nicht aber wie gesagt ich habe eigentlich keine Ahnung von Nähen etc. aber versuch macht Klug!

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Eintrag #124 vom 09. Feb. 2003 15:09 Uhr Thomas Jetzfellner   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Update

Achja nachdem ich jetzt endlich gecheckt hab dass ich in diesen Thread reinposten muss, nu noch ein kleines update zu meinem Post.
Bevor mich jemand fragt - ja ich hab die Handzettel gelesen. Die region die ich darstellen will wäre Mittel- bis Süddeutschland. Damit mir die netten Leute hier auch detailliert helfen können

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Eintrag #125 vom 09. Feb. 2003 23:41 Uhr Magdalena Wohlgemuth  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Magdalena Wohlgemuth eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Angebot

Hallo Jason,
ich mach dir jetzt einfach mal ein Angebot:
wir sind eine Gruppe aus München und von daher nicht soo weit weg von dir. Bei unserem nächsten Treffen (15.2.) werden wir außer Tänze üben hauptsächlich nähen, damit unsere Neuen “schöne Klamotten” kriegen - die sind nämlich auch noch nicht so fit im Schnittmuster entwerfen. Und wenn´s dann ins Detail geht, ist das beste einfach learning by doing mit Hilfe von Erfahrenen. Wenn du mal schauen willst, wir haben eine HP: www.dresch-flegel.de
Ich weiß nicht wie Deine Interessen so liegen; wir sind eine sehr gemischte Gruppe, die eher wenig streng in den Anforderungen an die Mitglieder ist, von daher ist daß Gesamterscheinungsbild nicht übermäßig “A”, aber ein paar beschäftigen sich jetzt schon länger mit der Sache und können dir durchaus helfen eine akzeptable Grundausrüstung hinzubekommen. Bei Interesse mail mir doch einfach.
Lena

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Eintrag #126 vom 09. Feb. 2003 23:46 Uhr Magdalena Wohlgemuth  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Magdalena Wohlgemuth eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Leinen

Ach ja,eins noch: Leinen schlecht zum waschen???
Ich würd eher sagen: super zu tragen, schmutz- und geruchsabweisend und Waschmaschine kein Problem! Höchstens die Falten sind nervig.
Lena

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Eintrag #127 vom 10. Feb. 2003 00:25 Uhr Thomas Jetzfellner   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht wg leinen

das hatte ich auf irgendeine Homepage gelesen. Aber gut zu wissen dass diese Info nicht zutrifft. Und bei Falten kann man ja auf eine modernes Bügeleisen zurückgreifen

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Eintrag #128 vom 10. Feb. 2003 00:33 Uhr Claus Winhard   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Klamotten für Einsteiger

Hallo Thomas,
auf www.geschichtsstun.de/AG-Hochmittelalter gibt’s einen Klamottenzettel, auf dem so ziemlich alles vermerkt ist, was an authentischer Kleidung und Ausrüstung für einen Einsteiger empfehlenswert ist.
Natürlich muß es nicht immer Leinen sein, im Gegenteil, die Obergewänder (Cotte, Surcot, Beinlinge) waren i.d.R. aus Wolle.
Fragen zu Schnittmustern kannst Du einfach per EMail loswerden ;-)
Ab April wird die AG HMA auch Workshops in München anbieten, vielleicht hast Du ja Lust.
Liebe Grüße,
Claus
Claudius Pantaleon de Troyers

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Eintrag #129 vom 10. Feb. 2003 07:37 Uhr Heiko Marquardt  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Heiko Marquardt eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Tolle Borten!

Gibt es bei:
www.diespindel.de
aus Leinen (was A wäre) und Baumwolle (was etwas günstiger ist). Schöne Muster und gute Qualität und netter service! Ich bin dort immer sehr zu frieden gewesen!
Wenn Du Fax hast und mir deine Faxnummer mitteilst (kannst ja eine mail schicken), kann ich Dir eine “Bauanleitung” für eine Tunika zufaxen. Mit der habe ich es auch geschafft mir Unter- und ßbertunika zu nähen!
Viele Grüße Heiko

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Eintrag #130 vom 10. Feb. 2003 14:11 Uhr Heiko Marquardt  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Heiko Marquardt eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Schnittmuster

Allerdings zum kaufen,
gibt es hier:
www.costumes.de
Viele Grüße Heiko

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Eintrag #131 vom 17. Feb. 2003 01:14 Uhr Thomas Jetzfellner   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Infos und Frage zum Reitschlitz

Hi!
ich hab mittlerweile einige Schnittmuster im Netz gefunden und will euch die Links nicht vorenthalten
www.marleens-mittelalterseite.de/wambs.htm#1
Kann mir jemand ein paar Tips zum Reitschlitz geben? Ok ich weiss wie lange er sein soll, aber ich hab das Problem, dass ich ja den Schnitt irgendwie umnähen muss aber da ist bei meinem Erstkleidungsstück unegefähr 6 cm Freiraum. Oder sollte man hier recht knapp umnähen nur 0,5 cm? Ich habe bei einigen Schnittmustern auch gesehen dass auch ein 3-Eck beim Reitschlitz eingenäht wird aber mir ist dann nicht klar ob es eine Herren oder Frauenkotte ist.
Danke schon mal!

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Eintrag #132 vom 17. Feb. 2003 01:24 Uhr Thomas Jetzfellner   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Dreieckseinsatz unter den Ärmeln

ach ich hab da nochwas vergessen zu fragen. Wie ist das mit dem Dreieckseinsatz bei den ßrmeln könnte mir da evtl auch jemand noch Detailtipps geben?

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Eintrag #133 vom 26. Feb. 2003 21:31 Uhr Beitrag anonymisiert

nach oben / Zur Übersicht Hallo!

Hallo mal wieder!
Ja, mich gibt’s auch noch - hab noch nicht aufgegeben. Aber auch noch nicht angefangen, hatte keine Zeit. Jetzt möcht ich aber erst mal mit einer Bruche/Bruoche (was is richtig? und wie spricht man das eigentlich aus?) anzufangen. ;)
Und zwar hab ich nochmal ne Frage, möchte ja jetzt erst mal nen einfachen Handwerker um 1200 darstellen und jetzt steht auf www.geschichtsstun.de/AG-Hochmittelalter/[…]/bruch[…] dass man da schonmal auf 3m Stoff (Breite) kommen kann, damit das diese Falten wirft. Allerdings hab ich in diversen Internetshops das ganz einiges “knapper” gesehn, d.h. da war nix mit großen Falten. Ist dass dann ne andere Zeit oder gab’s beides?
Und noch was, das ganze näht man ganz normal auf links und wendets dann nacher, oder? Hab bisher noch nie was genäht, und wenn, dann nur mal was in der Grundschule glaub, so 4. Klasse. ;) Und wie ist das mit dem “umnähen” (glaub heißt so) am Stoffende, wie es heute oft gemacht wird? Oder lässt mans einfach so (ich hoff mal, wird weniger arbeit ^^)?
Viele fragen, hoffentlich auch viele Antworten. ;)
Gruß, Nils
#ICQ: 86790919

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Eintrag #134 vom 27. Feb. 2003 07:49 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht siehe z.B. thread "Schnittmuster zur Bruch gefunden"

Du fängst mit der Unterwäsche an? GUT!
Falls Du bei der mehr oder weniger sinnvollen Recherche im Netz bleiben willst, kannst Du auch gleich einfach hier in der Taverne unter “Schnittmuster für Bruch gefunden” nachschauen und zwar unter Ausrüstung/Bekleidung zu finden. Oder auch im thread “Unterwäsche im MA”. Dort hatten wir das Thema schon. Auch die Varianten.
In der (heutigen) Aussprache sind anscheinend beide Varianten üblich, mit und ohne “e” hinten gesprochen.
Gruß
Joachim
PS
Ich kenne die von Dir frequentierten Seiten mit Intershops usw. nicht, aber ich würde nicht zwingend davon ausgehen, daß man dort korrekte Klamotten herbekommt/anschauen kann. Zufällig link zur Hand?

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Eintrag #135 vom 27. Feb. 2003 08:54 Uhr Ulrich Busse  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ulrich Busse eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Falten

Der angesprochene Faltenreichtum entspricht den zeitgenössischen Abbildungen, die von Bruchen bekannt sind (z.B. Kreuzfahrerbibel). Das sind Wickelbruchen. Bruchen mit Tunnelzug müssen vielleicht nicht ganz so weit sein. Ich habe erst kürzlich eine Tunnelzugbruche fertig genäht nach dem von Joachim angesprochenen Muster, und dafür allerdings auch 2,5m Stoff verbraten (muss allerdings auch um meinen Wanst rum).
Was die Internetshops angeht, gehe mal davon aus, dass das in der Regel nicht andere, sondern gar keine Zeiten sind, höchstens gni (“geschichtsnah interpretiert”, was kein Gütesiegel ist).
Bei www.historicenterprises.com/bsd/braies.html kann man ein Teil sehen, was dem Ideal vielleicht nahe kommt.
Ich würd’s selbst näht, das ist leichter als Du glaubst.
Ulli

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Eintrag #136 vom 27. Feb. 2003 08:55 Uhr Ulrich Busse  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ulrich Busse eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht selbst NÄHEN ...

… meine ich natürlich ;-)
Ulli

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Eintrag #137 vom 27. Feb. 2003 10:13 Uhr Heiko Marquardt  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Heiko Marquardt eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Selbstverständlich

muss das umgenäht werden, denn der das ausfransen der Hosenbeine wurde erst in den 70ern des 20Jahrhundert modern! Das umnähen ansich ist das einfachste. Hier waren doch so links wo die unterschiedlichen Näharten zu sehen sind!
Viele Grüße Heiko

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Eintrag #138 vom 20. Apr. 2003 13:29 Uhr   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht HILFE

Wer von euch kann mir helfen
Ich will nähen lernen aber hab kaum geld für ein Nähkurs.Ich suche jemanden der mir per mail ein paar Fragen beantworten kann oder mir vielleicht Hilfe bietet
ich weiß nicht wie man schnittmuster macht usw
ich suche auch schnittmuster sowie bücher mit anleitungen zum lernen.Leider hab ich nicht viel geld und es wäre sehr nett wenn es günstig ist
DANKE

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Eintrag #139 vom 16. Jun. 2003 13:43 Uhr Rick Warnecke   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Gibt es im Bereich Aachen einen Verein?

Gibt es im Bereich Aachen einen Verein der sich richtet auf Re-enactment, Schaukampf uzw.?

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Eintrag #140 vom 16. Jun. 2003 15:44 Uhr Thomas Wiedemeier  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas Wiedemeier eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Leihbücherei

Hallo,
geh doch mal in die örtliche Leihbücherei.
Dort findest Du gute Bücher zum Thema Nähen.
Und die Bücherei wird in der nächsten Zeit eh
ein oft und gern besuchter Ort für Dich werden:-)
Thomas Wiedemeier ( Hofmusikant zu Rügen)

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Eintrag #141 vom 16. Jun. 2003 19:30 Uhr Ivo Malz (IMMS)  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ivo Malz (IMMS) eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Ganz einfach.

Moin.
Die allerersten Grundlagen zum Schneidern an sich gibts in jedem Nähmaschinengeschäft, jeder Textilabteilung des Kaufhauses Deiner Wahl und auf fast jedem Flohmarkt. Titel “Schneidere selbst” oder “Werkbuch für Mädchen” etc.pp.
Eine kleine und nicht schlechte Einführung in Kostümkunde und Schnitterstellung findest Du in Xenia Krämers “Buch der Gewandung”. Keine Bibel, aber billich. Richtet sich an geschichtsangelehnte LARPies, nicht die Ressource für Rekonstruktionen, aber ganz okay.
Die “echte” Stoffverarbeitung des Mittelalters (Grundzüge!) gibts teuer in “Textiles and Clothing” oder etwas günstiger, aber deckungsgleich weil abgeschrieben bei Ulrich Lehnart.
Der Rest ist Arbeit;o)
Gruß
Ivo

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Eintrag #142 vom 05. Jul. 2003 19:40 Uhr Armin Barkawitz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Armin Barkawitz eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht schaukampf / plattenrüstung / vereine

Hallo,
Ich spiele seit geraumer Zeit mit dem Gedanken, mir eine Plattenrüstung anfertigen zu lassen und mich im Schaukampf zu üben.
Könnt ihr mir sagen, ob es Vereine oder Gruppen im umkreis von Köln oder Leverkusen gibt, die sich damit beschäftigen? Kann mir jemand Tips geben?
wäre für eine Antwort wirklich dankbar
gruss
Armin

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Eintrag #143 vom 05. Jul. 2003 20:18 Uhr Mike Wendl  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Mike Wendl eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Ja

Schaff Dir zuallererst ne vernünftige, in die dargestellte Zeit passende Zivilklamotte an.
Klingt bös, ist aber nicht so gemeint.
Grüsse aus Brandenburg
Lui

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Eintrag #144 vom 15. Jul. 2003 10:30 Uhr Marcel Thomas  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Marcel Thomas eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Farben des Surcot u. des wappen

Hallo,
ich intressiere mich auch schon eine geraume zeit für das mittelalter, doch vor ein paar wochen habe ich dann doch den schritt gewagt, in eine mir nahe gelegenden Ferein einzutreten. Dort bin ich nun in einer Schaukampf truppe tätig, und lerne fleißig *g* Jetzt ist es aber langsam an der zeit das ich mit meine ersten gewänder schneidere. Nach der tunika, will ich mich an den surcot geben.
Meine figur soll irgendwo ende des 13. bis Anfang des 16. Jahrhunderts ein zu ordnen sein.
Farblich wollte ich ihn am liebsten schwarz/rot machen, doch ich hab da wegen der schwarzen farbe ein paar bedenken.
Auch bin ich mir bei der fabrlichen zusammenstellung meines wappens zusammen mit dem Sucot ziemlich unsiche sowie mit dem motiv, ein rabe würde mir mit zusagen auch zumir passen, aber da die christliche sympolik gegen dieses tier spricht ist es auch nicht so offt zu finden.
Könnte es dann also an glabwürdigkeit fehlen wenn ich dieses tier nehme ? Ich hab auch schon mal ein entwurf getätigt aber dieses verstöst gegen die regeln der heraldik, sprich auf der eineseite rot auf schwarz, auf der anderen schwarz auf rot.
Könnte mir da evtl. jemand paar tips geben, welche farben einigermaßen gut zuammen passen?
Denn das prblem ist ja das die kleidung nur selten der wappenfarbe angepasst worden ist. Was es für mich als neuling wesentlich schwieriger macht.
Entschuldigt bitte wenn miene fragen so plump daher kommen, aber ausser dem internet, hab ich keine möglichkeit mich zu informieren. Da mir leider das geld fehlen für soviele bücher wie ihr sie offt aufzählt. Und ich bin halt rechn neu bei der sache, und möchte gerne möglichst korrekt wiedergeben. Oder denkt ihr das ich das lieber lassen sollte, wegen der fehlenden Liquidität. Sollten dies art frogen frage euch leidig sein, hab ich allerdings auch dafür verständnis.
Doch ich würde mich sehr über hilfe eurerseits freuen
Mit freundlichem Gruße, Marcel

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Eintrag #145 vom 15. Jul. 2003 10:47 Uhr Ulrich Busse  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ulrich Busse eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Handzettel

Hallo Marcel,
am rechten Rand des Bildschirms siehst Du einen Link “Bibliothek”. Klick ihn an und dann den “Einsteigerhandzettel”. Der beantwortet schon mal erste Fragen. Zum Beispiel, dass ein Zeitraum Ende 13.Jhd. bis Anfang 16. Jhd. nicht darstellbar ist. Oder kannst Du Dir vorstellen, einen Menschen im Zeitraum von Barock bis heute darzustellen ?
Schränke Deine Zeit auf möglichst unter 50 Jahre ein, dann wirst Du viele hilfreiche Antworten bekommen.
Gruß
Ulli

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Eintrag #146 vom 15. Jul. 2003 10:48 Uhr Ulrich Busse  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ulrich Busse eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht ups ...

… in der Bibliothek musst Du erst noch “Hilfen für Neueinsteiger” anklicken …
Ulli

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Eintrag #147 vom 15. Jul. 2003 10:52 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht 13.-16. Jahrhundert?

Grüß Euch,
Marcel, Du hast da ein kleines Problem…Du willst einen Menschen darstellen, der 300 Jahre gelebt hat. ENTWEDER 13. oder 16….oder..oder…
Wenn Du klar hast, welche Zeit Du machen willst, ist die Frage einfach zu beantworten.
Wappen…wieso? Stellst Du einen Adligen/Ritter dar?
Wenn Du Dir den Stress einer Adels/Ritter-Darstellung geben willst, dann fangen wir bei den edlen (unt teueren) Stoffen für Bruche, Beinling, Unterhemd Cotte, Surcotte an, gehen über die guten Schuhe über die beschlagenen Gürtel und die Kopfbedeckung weiter zum teuren Zelt, der aufwendigen Rüstung und bis zu dem - Gefolge.
Für nen Anfänger echt arg teuer…uiuiui!
Wie gesagt…fang ganz einfach unten an..Bruche, Beinling, Kittel usw…fürs Rüstzeug einen einfachen Helm, Handschuhe, Gambeson, Schild usw…
Eh, Fragen ist ein Zeichen von Stärke!
miles roma ! miles imperatore ! Euer Haduwolff

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Eintrag #148 vom 15. Jul. 2003 10:58 Uhr Heiko Marquardt  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Heiko Marquardt eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht 300 jahre????

Oh wei Marcel, der erste Fehler ist schon die Zeit: Irgend etwas zwischen 13. und 16. Jahrhundert! Was glaubst Du wie oft sich die Mode geändert hatte in der Zeit? Das ist ja schon fast so als wenn Du mit Landsknechtklamotten ins Büro gehst! >:o)
Als erstes wäre es ja mal interessant in welchem Zeitraum sich Dein verein bewegt, damit DU Kleidungsmäßig da rein passt. Allerdings befürchte ich fast das der Verein wohl auch so ein riesen Zeitfenster hat.
Aber um Dir mal ein paar Tips zu geben:
1. Werde Dir klar welchen zeitraum Du Darstellen willst, möglichst +/- 50 Jahre abweichzung. Das bewahrt Dich vor teurem Stilmix.
2. Bücher gibt es in der ßrtlichen Leihbücherei, kostenlos auszuleihen. melde Dich da an, frage nach Büchern über das Mittelalter mit möglichst vielen Bildern (da kann sogar ein Was ist Was Buch gute ANregungen geben)und such Dir dort die Kleidung aus die dem Zeitraum entspricht, oder Dir am besten gefällt und bastel die einfach nach.
3. Günstige Gewandungstips und das umsonst gibt es hier in der Bibliothek (Einsteigerzettel und Gewandungstips) oder www.gewandungen.de
4. Um es noch günstiger zu machen: VBerzichte am anfang darauf eine Schwert, Rüstung und sonstigen Blechkram zu kaufen. In Deinem Verein leiht DIr bestimmt jemand gerne einen Stahlprügel aus, wenn es ins Gefecht gehen soll.
5. Wegen Deinem Wappen, da gibt es hier einige Threads zu dem Thema und Bücher zum Thema “Heraldik” gibt es auch in der Bücherei.
6. Werde Mitglied in der Bücherei, denn dort wirst Du irgendwann mal häufiger aufzufinden sein wenn Du das Hobby ernst nimmst, oder Spaß daran gefunden hast!!
7. Mach Dich auf zur Bücherei! >;o) Sofort!
Viele Grüße >8o)

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Eintrag #149 vom 15. Jul. 2003 11:11 Uhr Ulrich Busse  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ulrich Busse eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht zeitgenössisch

wichtige Ergänzung:
… Bücher mit vielen ZEITGENßSSISCHEN Bildern …
Gruß
Ulli

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Eintrag #150 vom 15. Jul. 2003 11:52 Uhr Marcel Thomas  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Marcel Thomas eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht ergänzung...

Ok bis anfang 16. jahrhunder ist wohl einwenig weit gegriffen *g* sehe ich ein.
Naja ich denke mal anfang bis mitte 13. jahrhundert trifft es denke ich mal am besten.
Den einsteiger zettel hab ich schon gelesen.
ßber heraldik hab ich mich auch shcon infomiert,das problem ist das das wappen auf dem sucot einigermaßen stimmig aussehen soll. Gelsen jab ich hier schon einige threads, und auch auf anderen seiten hab ich informiert. Aber irgendwie bin ich wohl nicht ganz so kreativ, das ich mir aus den rahmendbedingungen, sprich die heroldik im zusammenhang zu den farben wür solch ein gewand, etwas zusammen basteln kann.
Wie gesgt bin ich im moment schwertkämpfer, ich denke die darzustellende schicht wäre dann der adel bzw. ritter. Das schwert wird mir von meinem verein erstmal gestellt. Wir sind ein recht kleiner verein mit 50 mitglieder wobei natürlich, wie überall, nicht jeder aktiv ist.
Im moment trage ich halt ne tunika, lederhose,(nicht so ganz passende)stiefel und einen sucot, hofentlich bald meinen eigenen.
Sicherlich kann ich mir von anfang an nicht gerade éin zelt orgaisieren, auch das rüstzeug werd ich mir wohl anch und nachzulegen. Vielleicht auch sleber machen, wenn ich zeit dafür finde. Vom gefolge will ich wohl ganricht reden, da wir einfach zu klen sind das jeder sein eigenes gefolge oder so hat, kann mir das auch nicht wirklcih vorstellen, wenn ich ehrlich bin.
Zitat: Eh, Fragen ist ein Zeichen von Stärke!
Ja, stimmt schon aber es gibt halt überall und betimmt auch hier leute die sich sogut wie überhaupnicht informieren und dann sich erstamll alles erzählen lassen wollen. Und offt mals frust entsteht wennman immer wieder die gleichen vielleciht auch einfach fragen gestellt bekommt.
Aber das mittelalter ist numal ein lange zeit, in der sich die sitten, sowie die kultur setig verändert hat. Und mann am angfang irgendwie das gefühl bekommt “überschwemmt” zu werden, mit daten und fakten geschichtlichen hintergründen, belgen, spekulationen und interpretationen.
Und daher wollte ich mich auch cnith gerade aufdrängen mit meinen fragen.
Aber schon mal vielen dank das ihr doch so offen drauf eingegangen seid.
Mit freundlichem Gruße, Marcel

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Eintrag #151 vom 15. Jul. 2003 11:56 Uhr Marcel Thomas  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Marcel Thomas eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Achja....

… an die bücherei hab ich schon garnicht mehr gedacht. Im zeithalter des wachsenden IT.*g*
Ich weis das wir mal eine hatten, vielleicht existiert die ja noch, da werd ich mcih dann mal versorgen. Das ich nicht dadrauf gekommen bin. :|
Mit freundlichem Gruße, Marcel

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Eintrag #152 vom 15. Jul. 2003 12:05 Uhr Ulrich Busse  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ulrich Busse eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht bevor ...

… Du an die “Bewappnung” Deines Surcots denkst, solltest Du Dich als Erstes von «lederhose,(nicht so ganz passende)stiefel » trennen.
Beinlinge und Bruche gibt’s z.B. bei www.handelsherr.com/gewand.html, ganz günstig.
ßber einer Lederhose sieht ein Surcot einfach nur albern aus …
Ulli

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Eintrag #153 vom 15. Jul. 2003 12:21 Uhr Heiko Marquardt  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Heiko Marquardt eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Wappen?

Als Schwertkämpfer must Du nicht gleichzeitig ein Ritter sein! Das ist viel zu teuer, außerdem hast Du doch kein Pferd. Wie wäre es denn mit Fusskämpfer? Der klann durchaus auch einen Surcot tragen, denn es war ja durchaus üblich das der Lehnsherr an seine untergebenen Kleider verschenkt hat!
Aber wie gesagt, besorge Dir erstmal vernünftige “Hosen”, bzw Leinen (bei IKEA z.B) und nähe diese Dir selber!! >:o)
Schuhe sind in dieser Jahreszeit und bei diesem Wetter noch nicht so wichtig, >:o) Damals lief man ja auch sehr häufig Barfuss herum, außer Du willst wirklich ein Ritter sein, dann rechne allein für die Schuhe mindestens 250-300 -! Da ist Barfuss laufen dann doch erstmal gesünder!
Viele Grüße >8o)

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Eintrag #154 vom 15. Jul. 2003 13:33 Uhr Marcel Thomas  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Marcel Thomas eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Wappenrock/Sucot

Fußsolfat sowiso, reiten kann ich nciht, und hab auch nicht das bestreben es zu erlernen. Also schuhe für 200 - 300 -, wie sie auch bei www.historische-lederarbeiten.de angeboten werden, werd ich sowiso nicht ausgeben können und dazu noch “lediglich” für ein hobby. Für das geld bekommt man immerhin ein ganzen haufen neuer klamotten.
Ich fänds halt nur schön wenn mein Wappenrock/Sucot (wo liegt eigebtlich der unterschied?) ich am sa fertig hätte da wir dann bei einer veranstaltung auftreten. Fänds halt schön wenn ich da mit meinem eigenen gewand auftauchen könnte. Der rest kommt halt nach und nach. Bin ja im moment noch schüler, danach student, und da sitzt das geld halt nicht so locker. Wenn denn überhaupt mal da ist *g*
Mit freundlichem Gruße, Marcel

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Eintrag #155 vom 15. Jul. 2003 14:56 Uhr Stephanie Winhard   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Surcot

Zum Stichwort “Surcot” findet ihr hier eine kurze Erklärung (ohne Anspruch auf Vollständigkeit und den Stein der Weisen) www.hochmittelalter.net

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Eintrag #156 vom 15. Jul. 2003 16:18 Uhr Thorsten (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thorsten eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Surcot und so

Moin Steffi,
denke, das hängt mit der markt(magd)üblichen Verwechslung von verschiedenen Zeiten zusammen. Ab Anfang 14. Jhdt. kenne ich den Surcot auch durchaus für einfachere Darstellungen (Dienerinnen in der Manesse), später sogar für Bäuerinnen (1340 - Lutrell-Psalter). Kann sein, daß da mal wieder was in den falschen Hals gelangt ist ;-).
Hallo Marcel,
was den Unterschied angeht: der Surcot war eigentlich ein ßbergewand, kann auch durchaus ßrmel gehabt haben und hat nichts mit dem Waffenrock, der dazu dient die Rüstung vor Sonneneinfall zu schützen und das Wappen zu zeigen, zu tun.
Guter Link für Anleitungen für Anfänger: www.flinkhand.de Doch je aufwendiger die Darstellung um so sicherer kannst Du davon ausgehen, daß Du einen Spezialisten (sei es Schneider, Schuhmacher, Gürtler oder was auch immer) dazu ziehen mußt. Eine vernünftiger Abfolge, wie man sich Kleidung anschaffen sollte, findest Du bei dem von Steffi genannten Link oder im Anfängerhandzettel.
Als Schüler ist vielleicht eher eine einfache Darstellung angebracht, so daß Du nicht den ganzen Rüstkram brauchst. Als einfacher Fußsoldat benötigst Du neben Deiner Kleidung eigentlich nur Schild, Helm und Waffe (die Dir ja von der Gruppe erstmal geliehen wird). Und denke immer dran: erst Schuhe, dann Schwert, wenn Du ernstgenommen werden willst ;-)
Bis denn
Thorsten

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Eintrag #157 vom 15. Jul. 2003 17:24 Uhr Stephanie Winhard   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Surcots im HMA und SMA

Moin Thorsten,
menno, ich vergesse immer, dazu zu schreiben, daß sich meine Aussage auf´s 13. Jhd. bezieht. Naja, Du weißt das (danke für die Ergänzung!) und auf unserer HP sollte das auch ersichtlich sein. Daß der Surkot später “normales” Kleidungsstück und auch von einfacheren Leuten getragen wurde, war mir bekannt. Aber wie gesagt, das ist nicht so meine Zeit, dafür gibt´s ja Dich ;-)
Liebe Grüße
Steffi

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Eintrag #158 vom 31. Aug. 2003 20:07 Uhr Marcel Thomas  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Marcel Thomas eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht meine gewandung

Hallo,
wollt mich anch länger zeit nochmal zur wort melden. Und zwar werde ich mir jetzt endlich erstaml eine Tunika nähen. Als farbe dachte ich entweder ein braunton, oder ien nicht so ganz kräftiges rot. Darüber habe ich einen waffenrock Weinrot/schwarz mit enem heraldisch korrekten wappen. Da ich auch von der schürlederhose*g* wegkommen möchte wollte ich mir beinlinge nähen. (Evtl. blau?) Allerdings gibt es dabei ein größeres problem, da wenn ich mich beim schwertkampf zu boden schmeiße die schnell im eimer sind! Was das thema schuhe betrifft, hab ich eine vermeindliche lösung gefunden. Und zwar reiterstiefel. Diese wollte ich dann hinten auftrennen, evtl. auch ein keil heraus nehmen und schnüren, weiter werde ich am rand stulpen anbringen. Natürlich ist dies nicht 100% tig autentisch, gerade wegen der verabeitung und der sohle. Aber och halte das für einen guten kompromiss. Oder ernte ich jetzt wieder nur ein stirnrunzeln ? Was haltet ihr von dem was ich vorhabe, und kann mirjemadn einen tipp wegen den beinlingen geben ?
mit freundlichem Gruße,
Marcel Thomas

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Eintrag #159 vom 31. Aug. 2003 23:18 Uhr David Seidlitz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um David Seidlitz eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Beinlinge

Hallo Marcel!
Für die Beinlinge wurde in der Regel Wolle (Schaf, nicht Baum) verwendet. Die Farbe richtet sich wiederum danach, welchen Standes du bist. Je höher je kraftiger im Farbton. Blau war schon recht aufwendig zu färben, also nichts für ne einfache Darstellung. Die Beinlinge sollten möglichst enganliegend geschneidert werden. Um das hinzubekommen muss der Zuschnitt diagonal zum Fadenverlauf erfolgen (ca. 45°), so ist der Stoff sehr dehnbar.Schon das setzt Wolle als Material voraus, Leinen ist nicht so elastisch. Das Bein genau ausmessen und zuschneiden. So wird`s was.
Aber eines noch. Vieleicht solltest du dir überlegen unter welcher Prämisse du das Hobby betreiben möchtest. Welchen Ansatz hat dein Verein? Bevor du hier mit Details “bombardiert” wirst, die dich in deiner Gruppe nicht weiterbringen. Wenn du zufrieden bist mit dem was deine Leute machen und es sich mit deinen Vorstellungen vom Hobby deckt, dann frag doch einfach dort nach und lass dich “vor Ort” beraten. Was tragen den deine Mitstreiter? Alles Ritter?
Im übrigen ist ein Verein mit 50 Mitgliedern in unserem Hobby alles andere als klein. Für mich persönlich wäre es wesentlich zu gross. Es gelingt selten so viel Menschen zusammen zu bekommen die alle die selben Vorstellungen haben.
Für mich hört es sich stark nach Fantasy/Larp an.
Wenn du tatsächlich Interesse an der möglichst authentischen Darstellung hast, glaube ich nicht das du in deiner jetzigen Gruppe glücklich wirst.
In dem Fall solltes du dir bewusst sein das es schon ein Stück “Arbeit” (Handnähte, Recherche etc.) und Aufwand bedeutet Kleidung zu rekonstruieren.
Wünschenswert wäre diese Zielsetzung natürlich.
Das bedeutet: vergiss die Reitstiefel, es gibt ne Menge belegte Schuhschnitte. Deine Stiefel sind nicht nur “nicht so 100% authentisch” sondern gar nicht. Vergiss vorerst die Kämpfer/Ritter- Darstellung, sehr aufwändig teilweise sehr teuer. Fang klein an, stell einen Bauer oder Handwerker dar. Vergiss das Wappen trara.
Solltest du diesen Weg einschlagen wollen, was ich dir durchaus empfehlen ( macht auch ne Menge Spass!) kann, kannst du die Tipps meiner Vorposter als Zündung zur eigenen Recherche sehr gut verwenden.
Solltest du aber eher Spass und Interesse an Larp/ Fantasy haben, kannst du getrost deine “guten Kompromisse” weiter benutzen, und ne Menge Geld sparen. Sei dir allerdings immer bewusst das das KEIN Mittelalter ist.
Also denk mal drüber nach, und mach was DIR Spass macht.Gib der Sache den richtigen Namen und ab geht die Sause.
Grüsse aus Berlin
David

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Eintrag #160 vom 01. Sep. 2003 12:51 Uhr Marcel Thomas  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Marcel Thomas eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Vielen dank!

Zu mienem Verein, wir machen kein Fantasy/Larp das interessiert mich auch nicht. Und diese 50 man sind auch cniht alle aktiv, wir haben eine 6 man starke schwertkampf truppe und tänzerinnen auch ca. 10 - 12 sprich wenn es 20 aktive leute sind dann sinds viel.
Nur autentisch ist unser verein wohl nciht, daher kann cih mich nciht vergleichen oder ratschläge bekommen, da dadrauf leider nciht viel wert gelegt wird, was ich auch etwas schade finde. Nur möchte wenigstens ich für eminen teil einigermasen gescheit auftreten. Ich hab an veriene leider nciht große alternatven, und verstehe mich mit den eluten auch super, daher werd ich wohl auch dort blieben. Ka, ich glaub hier wird sowas als grobmittelalter bezeichnet?!
Sich manche werd nun die nase rümpfen ok, aber ich bin wohl auf den entschkuss gekommen, das ich auf den level wie ihr wohl nie erreichen werde. Sei es aus geld oder zeitlichen gründen. So versuch ich mein menschn mögliches, vielleicht finde ich ja einen weg irgendwann bei uns soviel einfluss auszuübern das unser verein sich mit der zeit etwas gescheiter gibt.
Auf jeden fall vielen dak für die zeit die icr euch hier genommen habt.
Gruß,
Marcel

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Eintrag #161 vom 02. Sep. 2003 14:03 Uhr David Seidlitz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um David Seidlitz eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Dafür ist das Forum da...

um sich gegenseitug zu helfen un Erfahrungen auszutauschen. Ich finde es völlig in Ordnung wie du an die Sache rangehst. Du sagst wir machen das so, und uns gefäält es. Aber wir wissen auch das es primär nichts mit der mittelalterlichen Realität zu tun hat.
Wenn man´s so macht ist es ok. Wir müssen ja ncht alle den selben Ansatz haben.
Andererseits find ich schade das du sagst: “euer Niveau werd ich nie erreichen”! Wer ist denn mit “euer” gemeint? Eine historisch korrekte Bekleidung muss nicht teuer sein. Für die Darstellung eines Knechtes oder Bauern benötigst du nur etwas Natufarbene Wolle/ Leinen. Das wars bis auf einige Assesoires (Messer etc.). Wer allerdings gleich einen Kämpfer darstellen möchte zäumt das Pferd von hinten auf.
Ok, das wars von mir.
Grüsse aus Berlin
David

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Eintrag #162 vom 02. Sep. 2003 18:33 Uhr Jens (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Jens eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Zwecks Beinlingen und im Eimer

Ich kann aus Erfahrung sagen, dass historisch korrekt angefertigte Beinlinge im Kampf exzellent halten-sogar nicht nur in einem historischen Umfeld, sondern auch in einem gänzlich unhistorischen Schaukampf mit Akrobatikeinlagen. Prämisse ist allerdings dass sie Wolle sind. Keine billige Baumwolle, Leinen oder sonstwas. Gleichfalls halten handgefertigte Nähte wesentlich besser als Maschinennähte.
Das gleiche gilt für Schuhe. Ledersohle, historisch gefertigt: null Problem. Keine Gefahrenquelle, strapazierfähig und sehr bequem- bequemer als moderne oder halbhistorisierte “Stiefel” mit denen ich leidlich Erfahrung habe.
Fakt ist: Mach’s wie damals und es funktioniert. Sie haben damals damit auch gekämpft- nur wohlgemerkt um ihr Leben.
Gruss, Esca

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Eintrag #163 vom 02. Sep. 2003 18:37 Uhr Jens (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Jens eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Nachtrag...

…zwecks Kämpfer.
Ein Kämpfer ist jemand der kämpft. Mit einer Waffe, oder Händen. Egal was er anhat. Ein _Soldat_ oder _Söldner_ oder wasauchimmer ist z.B. auch ein einfacher Sonstwas, dem man ne Pike in die Hand drückt. D.h. einfache Rolle+Waffe=Kämpfer.
Rüstung etc. sollte man nur dem Schutzaspekt folgen lassen, ein Kettenhemd bringt im Schaukampf garnix, ein Wappenrock behindert nur.
Ob der Publikumswirkung: ein gut inszenierter Kampf ist 1000mal besser als müdes Gekloppe in zusammengewürfelten Eisenteilen…
Sprich: lös dich am besten völlig vom Gedanken irgendwas, ausser sagen wir mal handschutz, für Schaukampf anschaffen zu müssen. Der Kampf folgt deiner Rolle, nicht umgekehrt.
Gruss, Esca

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Eintrag #164 vom 02. Sep. 2003 23:22 Uhr Marcel Thomas  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Marcel Thomas eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Das mit den beinlingen...

werd ich dann wohl mal versuchen, hoffe mal sie ahlten, kenn mich mit der starpazierfähigkeit von Stoffen ja auhc ncit so aus.
Mit euch meine ich die vielen leute die leuten wir mir helfen wollen und mit rat zur seite stehen. Was ich ziemlch gut finde. Ich hab nur halt leider nicht die zeit mich durch büchern voll von informationen zu wälzen.
Hmm.. einen buer oder dergleichen darzustellen hätt ich nix, dagegen, das problem ist nur, das wir davon ganiemand haben, und auhc cniht so im geschehen ist damit, und der schwertkampf gefällt mir sehr gut, kann mich da sehr gut einbringen, und das ganze soagr anspruchsvoller gestalten.
Nur ich glaube nicht das ein bauer oder ähnliches das geld für ein schwert hatten.
Naja aber wie gesagt ich versuchs so gut wie ich kann möglichst kein flasches bidl von mir zugeben, naja und vielleicht, mal sehen vielleciht siehts ja nächstes jahr auch schon iweder ganz anders aus, so das ich den geschichtlichen vorgaben die einen zu verfügung stehen enstspreche.
Gruß,
Marcel

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Eintrag #165 vom 01. Jun. 2005 11:42 Uhr Kurt (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Kurt eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Wie fange ich an ?

Hallo Leute, wir sind Neueinsteiger und hätten gerne einige Tips zu preisgünstiger Gewandung/bzw.Bezugsquellen für(Zeit um 1150), sollte möglichst authentisch sein, für Landadligen nebst Gattin. Vielleicht kann uns ja jemand, der ehemals vor ähnlichen Problemen stand, uns einige Tips und eventuell eine Liste von Gegenständen mitteilen die man unbedingt benötigt. Die Ausstattung könnte im Laufe der Zeit sicherlich ergänzt werden. Die Selbstherstellung von Gegenständen und Gewandung scheidet jedoch aus.
Mit Besten Grüßen
Kurt und Brigitte
Kurt Seib

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Eintrag #166 vom 01. Jun. 2005 13:08 Uhr Jens (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Jens eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Wie fange ich an ?

Moin Kurt,
Liess Dir am besten diesen Thread mal in Ruhe durch.
Dann wirst Du den Tipp bemerken, eben nicht als hohes Tier, sprich in dem Falle “Landadliger” (was nicht gerade ein fassbarer Begriff ist) einzusteigen.
Gruss, Jens

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Eintrag #167 vom 01. Jun. 2005 12:08 Uhr Jens Reichert  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Jens Reichert eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Anfänger

Hallo
Durchstöbert einfach mal das Forum, da gibts eine Menge Tipps. Sicher auch zu dem was ihr darstellen wollt. Onlineshops gibts wie sand am Meer, da kann ich euch leider nicht sagen welches der günstigste ist.
Gruß Jens

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Eintrag #168 vom 01. Jun. 2005 14:47 Uhr Lena Pechar  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Lena Pechar eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo ihr beiden,
vielleicht habt ihr es schon getan, aber der Tipp von meinem Vorredner ist gut: Schaut euch erstmal hier im Forum um und schnuppert ein bisschen. Es gibt auch unter Szene » Einsteiger ein paar spezielle threads, wo ich Hilfe zu ganz praktischen Problemen wie “Wo gibt es billigen Stoff?” etc bekommt.
Ansonsten gibt es auch einen Einsteigerhandzettel, auf dem Tipps notiert sind.
Bestimmt bekommt ihr auch bald Lust am Selbermachen (auch wenn ihr das jetzt noch ausschließt ;-) ), deshalb würde ich euch zu ein paar auf eure Wunschzeit und -region passenden Büchern raten. Denn was ihr braucht, hängt auch von eurer Darstellung ab. Meistens kriegt man durchs Lesen ein ganz gutes Gefühl, was man unbedingt haben möchte und was noch warten kann.
Was ich meine, ist: legt man Wert auf eine militärische Darstellung, stehen Waffen weit oben auf dem Wunschzettel, bei einer rein zivilen Darstellung liegt das Gewicht eher auf Alltagsgegenständen etc… Also müsst ihr selbst entscheiden, was bei euch Priorität hat.
Ich wünsche euch auf jeden Fall viel Spaß im 12. Jh. -
Lena_P

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Eintrag #169 vom 02. Jun. 2005 19:55 Uhr Kurt (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Kurt eine Nachricht zu schreiben.

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Seit bedankt Liebe Leute
für Eure Tips. Zwischenzeitlich haben viele Pergamente meinen Drucker verlassen und ich bin wirklich erstaunt welche Fülle von Informationen hierbei zu Tage tritt.
Ich habe schon früher sehr viel über Burgenbau und deren Baugeschichte gelesen, aber mein Augenmerk nicht auf die ehemaligen Bewohner gerichtet, so daß ich hierbei einen großen Nachholbedarf habe.
Meine Anfängliche Frage zielte im Grunde nicht darauf ab, wo man die billigsten Ausstattungsstücke und Materialien beziehen kann, sondern ich dachte, daß es unter den Mittelalter-Interessierten eine Liste mit Grundausstattungsgegenständen (welch ein Wort) mit einer Mittelpreisangabe und einem Händler und Lieferantenverzeichnis gibt, wo man akzeptable Ware zu einem akzeptablen Preis erstehen kann.
Gerade der Beginner steht einem Riesenangebot im Internet gegenüber und soll auf Grund eines kleinen Bildchens und einer mehr oder weniger ausführlichen Beschreibung eine Entscheidung treffen. Hinzu kommt die Schwierigkeit der Einordnung in die jeweilige Zeitperiode, auf Grund des relativ bescheidenen Wissens und in Anbetracht dessen, daß viele Händler sich auch an andere Interessensgruppen wenden. Man kann ein Schwert ab 80 oder auch für 600 Silberlinge erwerben um nur einmal ein Beispiel zu nennen. ßhnliches gilt für Gewandung, Schuhe und sonstiges Zubehör. In Anbetracht dessen dürften sich Fehlkäufe kaum vermeiden lassen.
Sicherlich kann man auf Märkten und im Gespräch mit Darstellergruppen hie und da zusätzliche Informationen erhalten. Gerade was Gewandung anbetrifft, war auf den von mir besuchten Märkten kaum ein reichhaltiges Angebot vorhanden, so bleibt es letztendlich beim Kauf über den Versandhandel oder bei der Selbstanfertigung, wenn man über das entsprechende Wissen und die handwerkliche Fertigkeiten verfügt und das dürfte im seltesten Falle für Beginner zutreffen.
Nochmals Danke für die Hilfe
und mit besten Grüßen
Kurt Seib

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Eintrag #170 vom 03. Jun. 2005 08:25 Uhr Claus Winhard   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Selbst anfertigen

Hallo Kurt,
das selbstanfertigen von Ausrüstung scheidet i.d.R. nur dann aus, wenn es sich um handwerklich komplexe Dinge handelt.
Eine Grundausstattung für eine einfache Darstellung als Knecht/Bauer/Leibeigener evtl. auch Handwerker ist nahezu von jedermann/-frau zu bewerkstelligen.
Als “Landadliger” einzusteigen (und das, ohne auf historisch nicht nachweisbare Dinge zurückzugreifen) fällt da schon erheblich schwerer und ist - so es denn historisch haltbar sein soll - mit einem erheblichen finanziellen Aufwand verbunden.
Die notwendige Austattung ist hier in der Taverne in verschiedenen Threads schon mehrfach genannt worden, aber um einen Adligen darzustellen bedarf es sicherlich Deiner eigenen Recherche.
Nicht für den Zeitraum 1150, sondern hundert Jahre später (1250) gibt es unseren Klamottenzettel hier, ähnliches sollte für den Zeitraum 1150 auch bei entsprechenden Gruppen zu finden sein:
www.hochmittelalter.net/[…]/klamottenzettel.html
Liebe Grüße,
Claus Winhard
AG Hochmittelalter
www.hochmittelalter.net

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