Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Wie gehe ich vor - Strukturierte Recherche

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Eintrag #1 vom 04. Aug. 2002 13:55 Uhr Andreas Friedmann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Andreas Friedmann eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Wie fang ich an?

Ich habe jetzt mal begonnen mich mit meiner Region außeinander zu setzen.
Jetzt will ich einfach mal wissen, ob es hierfür empfehlenswerte Vorgehensweisen und Strukturen gibt? Und zwar einmal zur eigentlichen Recherche sowie zur Sammlung und Darstellung des erlangten Wissens
und nebenbei: Primärquellen…. in der Klosterbibliothek gibts mit Sicherheit was…aber kann man da auch irgendwo auf der Stadt oder so hilfreiches finden? Oder geh ich da besser aufs Landratsamt…oder wie wo was?
Friedel

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Eintrag #2 vom 05. Aug. 2002 15:38 Uhr Karen Thöle  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Karen Thöle eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Primärquellen/Einstieg

Hm, ob ich nun etwas zur “strukturierten Recherche” sagen kann…?
Einen ersten Einstieg in die Regionalgeschichte kann eventuell ein geeigneter Band von folgender Reihe bieten (wahrscheinlich verfügbar in der nächsten Uni-Bibliothek):
Die Chroniken der deutschen Städte vom 14. bis ins 16. Jahrhundert / auf Veranlassung und mit Unterstützung Seiner Majestät des Königs von Bayern Maximilian II. Hrsg. durch die Historische Commission bei der Königl. Academie der Wissenschaften
Bayerische Akademie der Wissenschaften
Erschienen: Leipzig [u.a.] : Hirzel [u.a.], 1862-
Davon gibts 49 Bände, geordnet nach Bundesländern. Ob Deine Stadt dabei ist, wage ich zu bezweifeln, aber vielleicht hilft Dir eine Chronik der nächsten größeren Stadt ja auch weiter.
Der nächste Schritt könnte die Suche nach einem “Urkundenbuch” sein, sowas findet sich im Katalog der Uni-Bibliothek, wo Du Dich dann möglicherweise schon aufhältst, dann möglicherweise unter dem Titel “Urkunden des Bistums XXX” oder “Urkundenbuch der Grafschaft XXX”, auch das Wort “Regesten” weist auf so eine Urkundensammlung hin. Du mußt wissen, unter wessen Herrschaft Deine Stadt im Verlauf des Mittelalters stand, damit Du weißt, an welchem Ort Du Dich orientieren mußt. Die Urkunden selber, die in so einem Urkundenbuch oder Regestensammlung abgedruckt sind, sind meist auf Latein, aber es gibt oft kleine Zusammenfassungen auf Deutsch am Anfang jeder Urkunde. Am Ende sollte es ein Register geben. Wenn Deine Stadt keinen eigenen Registerpunkt hat, lies das ganze Register durch, ob der Städtename eventuell als Namenszusatz vorkommt.
“Hademarsbach”: Ich kenne den Namen nicht, aber wenn es da einen schon im Mittelalter bedeutenden Herrschersitz oder ein wichtiges Kloster gegeben haben sollte, steht die Stadt vielleicht sogar im “Lexikon des Mittelalters”; wenn es ein Kloster gegeben hat, würde ich in der Reihe “Germania Benedictina” im Band für das entsprechende Bundesland nachschlagen (Germania Benedictina / hrsg. von der Academia Benedictina in Verb. mit d. Abt-Herwegen-Institut
Beteiligt: Ulrich Faust; Körperschaft: Bayerische Benediktiner-Akademie; Abt-Herwegen-Institut für Liturgische und Monastische Forschung
Erschienen: Ottobeuren ; Augsburg : Winfried-Werk [in Komm.], 1975-).
Ich wünsche Dir viel Spaß und viel Erfolg!
Bis denn
Karen Thöle

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Eintrag #3 vom 05. Aug. 2002 17:01 Uhr Larissa Fröhlich   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht LexMA

Also, Hademarsbach findet sich nicht im Lexikon des Mittelalters.
Vermute ich richtig, dass es dabei um eine Besitzun des Klosters Gengenbach (monasterii Gengenbacensis) handelt?
Dann gibt es nämlich unter Kloster Gengenbach einen Eintag.
sag mal Bescheid, ob das hinkommt!
Grüße, Larissa

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Eintrag #4 vom 05. Aug. 2002 20:01 Uhr Carsten Baumann   Nachricht

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Hallo, Andreas!
Als hilfreichen Einstieg habe ich die Reihe “Handbuch der historischen Stätten Deutschlands”, Alfred Kröner Verlag Stuttgart, erlebt. Wenn ich Deine Postleitzahl richtig deute, müßte der Band Nummer VI. “Baden - Würtemberg” der richtige sein!
Wenn nicht, melde Dich doch bitte noch mal bei mir!
Dieser Reihe sind jeweils eine ganze Menge an regionalgeschichtlichen Sekundär- und Primär - Quellen zu entnehmen, nach denen man dann wieder “weiterforschen” kann!
Ansonsten würde ich mal schauen, ob es einen (oder mehrere) Geschichtsvereine gibt und ob die nicht schon an einer systematisierten Geschichtsaufbereitung arbeiten.
Der Gang zum Landratsamt kann auf jeden Fall auch hilfreich sein, um festzustellen, wie weit zurückreichendes Kartenmaterial dort vorhanden ist.
In NRW gibt es Landschaftsverbände, an die ich mich bei solchen Fragen wenden würde, ich weiß nicht, wer bei Euch ähnliche Aufgaben übernimmt, ich Nordlicht, ich!
Vielleicht ein landesgeschichtliches Museeum? Landeskuratorium?
Gruß von Carsten

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Eintrag #5 vom 05. Aug. 2002 20:06 Uhr Carsten Baumann   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Vielleicht auch ...

Da fällt mir gerade noch der Kreis- oder auch Landes - Denkmalschutzbeauftragte ein!
Ich denke jedenfalls, daß es für Dich am hilfreichsten sein wird, wenn Du Dich auf der lokalen- und auf der Kreisverwaltungsebene durchzufragen beginnst! Eine Struktur DEINER Arbeit wirst Du dann selbst schaffen müssen!
Herzliche Grüße von Carsten

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Eintrag #6 vom 06. Aug. 2002 08:01 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht my way

Würde mit populärwissenschaftlichen Büchern einsteigen, die es über jede Region und fast jede Stadt gibt. In kleineren Orten auf die Veröffentlichungen von Heimatvereinen usw. zurückgreifen. In all diesen Werken sollten mehr als genüg Primärquellen und auch darüber hinaus weiterführende Quellen genannt sein, so daß man dann in spezielle Themen tiefer einsteigen kann.
Empfehlenswert ist es, sich die wichtigsten Details gleich herauszuschreiben und daraus einen Aufsatz zu verfassen. Dadurch lernt man besser, hat das ganze gleich komprimiert zum Nachschlagen oder zum Veröffentlichen für die Homepage oder z.B. bei tempus-vivit. Diese kann man nach und nach ergänzen.
Auf jeden Fall immer erst mal allgemein beginnen und sich dann spezialisieren, sonst sieht man vor lauter Quellen nicht mehr durch.
Gruß
Joachim
PS
Ich arbeite zur Markierung übrigens gern mit diesen selbstklebenden gelben Zetteln in Büchern, da sie keine Rückstände hinterlassen.

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Eintrag #7 vom 06. Aug. 2002 09:33 Uhr Ruth (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Ruth eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Quellen-Jäger und -Sammler

Hallo Andreas,
wenn man gleich von Anfang an alles geordnet archiviert, spart man sich eine Menge Sucherei in späteren (fortgeschritteneren) Zeiten.
Wichtige Quellen und Literatur immer vollständig notieren - falls man sie zitieren, an andere weitergeben oder später noch mal ausleihen möchte. Dabei tut es eine einfache Zettel- oder Karteikarten-Sammlung, man kann sich aber auch neuzeitlicherer Literatur- und Daten-Verwaltungs-Programme bedienen, da hat man gleich eine automatische Suchfunktion.
Ebenfalls wichtig: auf Kopien und Excerpte immer vollständige Quellenangaben notieren, sonst rauft man sich später die Haare “woher war das denn nur???…” :-)
Alle Bildquellen aus Deiner Zeit und Deiner Region am besten von Anfan an kopieren (oder praktischer: einscannen) und mit Angaben der Quelle und Datierung archivieren - selbst wenn der abgebildete Gegenstand oder die dargestellte Szene anfangs uninteressant erscheint. Erfahrungsgemäß ist man im fortgeschrittenen Stadium der Infektion mit diesem Hobby dankbar für alles…. *gr*
Eine tolle und wirklich informative Bildauswahl findet sich erstaunlicherweise oft in allgemeinen, populärwissenschaftlichen Büchern, deren Textteil in der Regel wenig für die eigene Recherche hergibt. Wenn man da von Anfang an sammelt, hat man schnell ein großes Archiv für die eigene Auswertung beisammen.
Ruth

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Eintrag #8 vom 06. Aug. 2002 16:23 Uhr Ivo Malz (IMMS)  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ivo Malz (IMMS) eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Populärwissenschaftliches

Moin.
Was die populärwissenschaftlichen Teile angeht- die besseren Veröffentlichungen dieser Kategorie sind meist “leichter verdauliche” Kompendien von “schwerer verdaulichen” Publikationen- man sollte in jedem falle in den Anhang schauen, meist lauert da eine Lietraturliste voller Schätze, die gehoben werden wollen und eventuell in der nächsten größeren Bibliothek verstauben…
Gruß
Ivo

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Eintrag #9 vom 06. Aug. 2002 21:49 Uhr Andreas Friedmann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Andreas Friedmann eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Zell, Nordrach, Biberach (Baden) und das Harmersbachtal (Hademarsbach)

Zell, Nordrach, Biberach (Baden) und das Harmersbachtal (Hademarsbach)sind tatsächlich im Gegenbacher Besitz gewesen. Daher ist auch der erste bekannte urkundliche Eintrag. Damals (ich glaub 1187) wurde diese Seitental der Kinzig verkauft, weil das Kloster Geld brauchte…
Ansonsten werd ich jetzt dann wirklich nochmal beginnen, pouläre Veröffentlichungen zu lesen. Wobei mein Ziel wirklich heißen wird, die Primärquellen mal zu lesen
Danke ihr alle
Friedel

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Eintrag #10 vom 08. Aug. 2002 12:43 Uhr Larissa Fröhlich   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Hademarbach Kloster Gengenbach

Also, ich habe mal auf die Schnelle einen früheren Hinweis auf Hademarsbach gefunden:
Am 28.02.1139 nimmt Papst Innozenz II. das Kloster Gengenbach unter seinen Schutz und bestätigt ihm diverse Besitzunge, darunter eben auch Hademarsbach. Die Urkunde liegt im Bayerischen Staatsarchiv. Im Netz ist sie in ßbersetzung und mit Bild unter www.steinach.de/urkunde_gross.htm sein. Gibt es eben auch Artikel zu Gengenbach.
Ansonsten vielleicht auch noch der Hinweis auf das Institut für Geschichtliche Landeskunde
und Historische Hilfswissenschaften
der Eberhard-Karls-Universität Tübingen (www.uni-tuebingen.de/uni/gli), wo man sich genau mit diesen Dingen beschäftigt und soweit ich unserem Uni-Katalog entnommen haben, auch die entsprechende Literatur hat.
(Is’ ja nich so weit und solang man die Bücher vor Ort liesst, muss man ja auch gar kein Student sein)
Viel Spaß bei der weiteren Recherche,
Grüße, Larissa

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Eintrag #11 vom 02. Okt. 2002 17:34 Uhr Andreas Friedel   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Mitgliedschaft im hV Zell

Also ich bin mittlerweile ein gutes Stück schlauer und jetzt dann auch bald Mitlgied im historischen Verein Zell.
Dadurch haben sich die meisten Fragen tatsächlich von selbs geklärt.
Das Beste ist, dass “d’ Breig Franz” (1.Vorstand) gemeint hat, dass in unserem Gemeinde-Archiv (wovon wir ja 2 haben wegen Unterharmersbach und Zell) Unterlagen gäbe, die bis 12hundert-ungerade zurück gehen und dass er davon auch schon Urkundenbücher gesehen hatte.
Desweiteren konnte er mir im Grunde die Lebensgeschichte derer erzählen, die sich in der Vergangenheit mit unserer Vergangenheit auseinander gesetzt hatten. So bestand offensichtlich in unserem chaotischen Archiven einmal eine Ordnung. Der eine, der das Archiv und die Heimatmuseen im Grunde aufgebaut hatte vor round about 100 Jahren hatte mal nen System und der Hr. Hahn, der vor ca 25 Jahren starb und der Verfasser der Haimatchronik von 1975 ist hatte auch einmal das Archiev geordnet. Aber da sind so viele Dinge passiert und und und….
jedenfalls gab es für mich schon gute Vorreiter und wenn ich jetzt hier im Verein tätig werde, dann werd ich mit Sicherheit in erster Linie die Quellen aufarbeiten und mittels PC in ne Datenbank bringen…und da bin ich dann die nächsten 30-40 Jahre gut ausgelastet :)
Dennoch hat mir dieser Thread hier sehr geholfen…
Danke
Friedel

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Eintrag #12 vom 16. Mai. 2003 23:07 Uhr Andreas Friedmann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Andreas Friedmann eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Zusammenfassung

also…
was ich mit diesem Thread erfragen wollte ist eigentlich einfach formuliert und beantwortet.
Was macht man und wie geht man vor, wenn man sich mit früher Heimatkunde und Büchern dadrüber auseinander setzt am Besten?
Ganz einfach…. man spricht im Ort mit Leuten, die so etwas schon gemacht haben, in meinem Beispiel, der historische Verein Mittelbaden.
Diese Leute kennen sich natürlich nicht in dem Gebiet aus, welches einen selbst interesiert. Das macht aber wenig, denn sie kennen trotzdem Bücher (mit weiternen Quellen) und vielleicht auch den einen oder anderen Namen von jemandem, der da doch mal was gemacht haben könnte. Das setzt sich dann je nach belieben theoretisch unendlich fort.
Bei Büchern hab ich auch eine Methode übernommen, die wie mir erzählt wurde, auch ein längst verstorbener Heimatkundler nutzte ⇒ extreme Zettelwirtschaft! Diese kann man erstaunlicherweise in Kategorien einteilen und den Büchern beilgen.
Das letzte Problem, dem ich mich dann als nächsten zu stellen habe, ist, dass ich mich jetzt nur zeitlich noch weiter zurück bewegen muß (sprich: ich will schließlich zurück bis ins Mittelalter). Aber durch diese Methode der Mund- zu Mundpropaganda findet man doch auch recht schnell zu Professoren Kontakt (in meinem Falle Uni Freiburg)
Also gilt für alle, die wie ich anfangen wollen, sich für Heimatkunde irgendwelcher Art zu interesieren, dass man einfach anfangen soll ohne sich vorher Gedanken zu machen, wie man anfängt.
Friedel

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