Nachdem Ihr offenbar ja jetzt über die Gewandungshürden hinweg seid und Euch von der Wikingerei nicht mehr abbringen laßt, wollen wir dieses here Ansinnen tatkräftig unterstützen und Euch unter unsere fürsorglichen “nicht-die-Mamma”-Fittiche nehmen.
Und dazu braucht Ihr noch nicht einmal Euer wie-auch-immer Zelt fertiggestellt zu haben, wir gewähren Euch Obdach und wenn Ihr Euch nicht blöd anstellt sogar Kost UND Logis… denn auch wir wollen mal einen “Retainer renten”.
Einzige Bedingung:
Ihr richtet Euch nach unserem angemessem (zugegebenermaßen bei aller unangebrachten Bescheidenheit nicht unanspruchsvollen) “A”-Standard (schaut mal auf www.reenactment.de, um eine grobe Vorstellung zu bekommen).
Keine Angst, es schädigt den Ruf des Hausherren, wenn er seine wie-auch-immer- (und sei es nur für ein WE) angeheuerten Gefolgsleute schäbig rumlaufen läßt!
Und da unser Ruf das einzige ist, was wir zu verlieren haben, ist es Ehrensache, bei Bedarf unsere Gefolgsleute standesgemäßig unserem “A”- Anspruch entsprechend aus dem eigenen Fundus auszurüsten bzw. zu ergänzen (siehe Zelt).
Ihr steht zu Eurem Wort/Angebot - wir stehen zu unserem!
Und bevor wieder Mißverständnisse enstehen: das ist keine Ironie!!!!!(naja. bis auf das “Seyed gegrüßet” vielleicht….)
wenn ihr euch halbwegs an den Grundsatz ‘Ich trage nichts, was ich nicht belegen kann’ gehalten und nicht kreativen Freestyle gemacht habt, könnt ihr auf ein Event wie z.B. Freienfels völlig ohne Bauchschmerzen fahren. Da gibt es eh keinen exakt definierten Anspruch an historische Korrektheit. Daher werdet ihr dann sogar eher positiv auffallen.
Wenn ihr auf spezielle Wiki-Events fahren wollt, müßtet ihr euch nach den Ansprüchen des Veranstalters erkundigen. Allerdings kommt ihr da meist eh nur mit Kontakten hin, also solltet ihr versuchen selbige zu bekommen, was in FMA-Bekleidung einfach leichter ist. Meiner Erfahrung nach ist die FMA-Szene interessierten Anfängern gegenüber recht offen.
Was gute Termine anbetrifft, bin ich euch gerne per Mail oder telefonisch behilflich.
…“Sich will man sich nun mit der neuen Gewandung ins Geümmel stürzen, aber was ist sinnvoll?
Sollte man sich , ein Zelt vorausgesetzt, gleich auf das nächste Lager wie Freinenfels oder Hexenagger wagen , oder lieber erst so hin um Kontakte zu knüpfen? ”
Kontakte sind nie verkehrt - v.a. als engagierter Anfänger. Viele Veranstalter haben ihre “festen” Gruppen, die sie kennen. Als Neuling hat man es da schwer, auf ein Fest eingeladen zu werden.
Aber auch als erfahrene Gruppe ist es nicht immer leicht. Kommt natürlich auf die Veranstaltung an, auf eine “Bierzeltmittelalterkerwa”
(für nicht-Franken = Dorffest) kommt man sicherlich auch als 08/15 Gewandungssäufer… Mein Vorschlag: besucht einige Feste als Besucher / Gäste in anderen Lagern und verschafft euch erst einmal einen ßberblick, wie ein “anständiges” Lager aussieht. Dann versucht eure Ausrüstung dahin gehend zu verbessern /vervollständigen - erstellt eine Werbemappe mit aussagekräftigen Bildern und überlegt euch Atraktionen, die kaum eine andere Gruppe bietet(Schmiede oder “Schaukäpfer” gibt es bereits zu hauf - damit kann man erfahrene Veranstalter wohl nicht mehr hinter dem Ofen vorlocken..)Wo anmelden: siehe z.B. Links Veranstalter. Auch Kontakte zu anderen Gruppen zu pflegen ist nie verkehrt…
Verein gründen: meiner Ansicht nach zunächst unwichtig solange die Gruppe klein ist und keine Gage erhält. Tretet ihr irgendwann mal regelmäßig für Gage auf, ist ein Verein aus steuerlichen Gründen von Vorteil - schließlich unterschreibt Ihr dann Verträge und bekommt Geld…Irgendwo in der Taverne, glaub ich, gibt es ein eigenes Thema über Vereine.
Kontaktbörse: ist mir keine bekannt - wäre aber eine gute Idee so etwas einzurichten!!!!
Handwerk auf dem Markt: eigentlich gerne von Veranstaltern gesehen. Was wollt ihr genau? Als Händler ist ein Gewerbeschein von Vorteil. Für Handwerksvorführungen ohne Verkauf brauch ihr mit Sicherheit keinen Schein.
erstmal danke an alle die uns mir fackundigen Ratschlag, konstruktiver Kritik und seelisch/moralischer Unterstützung geholfen haben…
Wir sind nun über die Gewandungshürden hinweg,
nd stehen vor dem Problem, das jeder Einsteiger mal hat:
Wie gehts weiter?
Sich will man sich nun mit der neuen Gewandung ins Geümmel stürzen, aber was ist sinnvoll?
Sollte man sich , ein Zelt vorausgesetzt, gleich auf das nächste Lager wie Freinenfels oder Hexenagger wagen , oder lieber erst so hin um Kontakte zu knüpfen?
Wie und wo meldet man sich an?
Gibt eine “Lager Kontakt Börse”
(NEIN nicht das wonach es sich anhört…) im Stil von “biete Schlafplatz, suche Haushälter/Koch/Holzhacker/Bauchtänzer etc…”
Was muss man beachten, wenn man einen Verein Gründen will?
Wenn man handwerklich auf den Markt will, braucht man einen Gewerbeschein?
Das kann man ja beliebig weiterführen…
Ich denke dass hier jeder “Veteran” ein bischen was beisteuern kann um dem interessierten “Rekruten” , der jetzt MA luft geschnuppert hat, dabei zu helfen ein Bein auf den Boden zu kriegen…