eyboahh, alles kein Problem Leute. Ich bin seit 16 Jahren auf MA, un leb immernoch.
Un des iss ein Märchen, daß MA Gleichgültig macht, eyyyboaahh-“snief”.
Naja, ich machs halt auch richtig, und nehm nur das Beste Zeugs, nich son albernes FMA oder aufgerührtes SMA-Zeugs…nur das echte HMA….alles andere iss mir egaaal “snief”.
Therapie? Nönööö, lass “snief” das. Habs maal probiert, aba kaum war ich clean, gings mir noch schlechter. Geregeltes Einkommen, feste Wohnung, Bankkonto…mann, hab ich gekotzt.
Vor ca. drei Jahren habe ich mit der Einsteigerdroge Grobmittelalter angefangen…und bin sehr schnell tief in die Szene abgerutscht.
Mittlerweile gehöre ich zu den total abhängigen Mittelalterfreaks und das Schlimmste ist, ich mach´ Hoch- UND Spätmittelalter.
Ich sag Euch, das macht einen kaputt!
Damals, als ich noch mit Gummisohlen rumgelaufen bin und in richtigen Schlafsäcken geschlafen habe - mann, was für eine schöne Zeit.
Jetzt muss ich auf Strohsäcken pennen, mit nassen Lederschuhen rumrennen und fast jeden Tag klauen gehen, damit ich mir die nächste Replik beschaffen kann. Und die blutigen Finger vom umblättern erst!
Aber aufhören? Nein! Niemals (es ist nicht so, als ob ich nicht aufhören könnte - ich kann jederzeit aufhören, wenn ich will)!
Hilmar, wenn es Dir ähnlich geht, wenn Du Unterstützung brauchst, im Kampf mit unserem gemeinsamen Schicksaal…..dann komm zu der Hippo-Selbsthilfegruppe. Wir treffen uns monatlich (getarnt als Workshop) bei Steffi und stärken uns gegenseitig den Rücken:
WIR HßREN NICHT AUF - WIR MACHEN WEITER BIS ZUR TOTALEN ERSCHßPFUNG!
Grüße,
Patrick.
P.S.: Die Drahtzieher der Akademie Ponzius (Eintrag 3) sind übrigens nur üble Abzieher, von denen Du nur noch tiefer mit reingerissen wirst!
Mein Vorschlag ist für psychisch labile Personen, die einen sofortigen Entzug nicht standhalten würden, das allmähliche herantasten in das 21 Jahrhundert.
So sollte bei einem Süchtigen, in gemeinsam mit dem Therapeuten abgestimmten Intervallen, sich die dargestellte Zeit jeweils um 150 Jahre zum 21 Jahrhundert bewegen.
Klar das bei einem Frühmi dies alles ein par Jahre dauern kann.
Eigentlich müsste der Ausstieg doch ähnlich dem Einstieg, nur spiegelverkehrt, möglich sein.
Also von daher würde ich mit dem Umsatteln auf LARP anfangen - also Plastikschwert zukaufen, Gnom-Ohren, etc. - und dann ab in den Wald. Damit könnte man auf jedenfalls mal ein bißchen den Entzug schwächen.
Aber wie kommt man dann wiederum vom LARP los? Keine Ahnung… wie kommt man denn zum LARPen?
Für schwächere Gemüter ist es sinnvoll ersteinmal auf eine Ersatzdroge umzusteigen. (Wie der Raucher auf Karotten)
Man könnte z.B. eine Familie gründen, oder, für die Re-Sozialisierung, einen Beruf erlernen…
Oder man macht den Austieg in Raten, in dem man in jeder Saison ein Gewandungsteil verbrennt usw. Man könnte zum Beispiel erstmal mit den Holzschuhen anfangen…
die wirklichen Hardcoreausteiger sind die die einfach keine Zeit mehr für ihr Hobby haben, weil sie nächtelang vor Rechnern hocken um Tempus-Vivit zusammenzuschustern.
Durch diesen Thread angeregt werde ich dafür plädieren Tempus-Vivit in Tempus-Morit umzubenennen und endlich alles zu begraben.
Nachdem wir ja jetzt schon alle erfahren haben, wie Neulinge einsteigenhttp://www.tempus-vivit.net/taverne/thema/1477, wuerde mich nun mal interessieren, wie man am besten aus dem Hobby aussteigt.