Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Wie markiere ich Holz "a"?

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Eintrag #1 vom 27. Dez. 2003 16:36 Uhr Julian Hefter   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Kohle?

Hallöchen Miteinander!
Wie könnte man die Stellen im Holz die man auseinandersägen will markieren?Am logischsten wäre Kohle.Einen versuch werde ich morgen mit Silberstift (Nicht so ein Gelschreiber, sondern ein Stift, mit einer Silbermine). Oder gabs damals schon Bleistifte?
Euer auf einen rege Disskusion hoffende
Julian der Strohige

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Eintrag #2 vom 27. Dez. 2003 18:10 Uhr Holger Rinke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Holger Rinke eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Bleistift

www.artist-forum.de/abo/archiv/2-2001/material.htm

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Eintrag #3 vom 27. Dez. 2003 19:33 Uhr Lutz Schmidt  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Lutz Schmidt eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Reissen!

Hallo Julian,
Den Vorgang des Anzeichnens nennt jeder Schreiner und Zimmermann auch heute noch ‘anreissen’.
Und das wird heute wie damals noch immer mit einer Nadel gemacht, ‘Reiß’-Nadel genannt, bzw.: wenn es um parallele Markierungen geht, macht man es mit dem Streichmaß (einer Reißnadel mit Parallelanschlag…)
Auch Die Begriffe Reißschiene, Reißboden, Brettriss, Grundriss, Aufriss, etc. sind darauf zurückzuführen…..
Um beispielsweise ein Brett genau abzulängen, markiert man sich die Länge des Teiles mit einem Riss (Kratzer) und sägt genau mit der Ecke der Zähne auf dem Riss, d.h. die Schnittbreite liegt ausserhalb des Werkstückes…
Wenn man ein Zapfenloch stemmen will, dann umreißt man dessen Größe mit dem Streichmaß, einem Winkel und einer Reißnadel… setzt man nun den Stechbeitel beim Stemmen genau auf den Riss, (flache Seite nach aussen) so wird das Loch auch genau so groß wie man es haben will… versuch das mal mit angezeichneten Markierungen…..
Grüße Lutz

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Eintrag #4 vom 28. Dez. 2003 13:16 Uhr Harald Sill  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Harald Sill eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Silbermine???

Hi Julian.
Findest du eine Silbermine nicht ein bisschen übertrieben für den Zweck des Holz anzeichnens?
Da würde mich eien Quelle interessieren.
Zum einen solltest Du anführen welchen Zeitraum Du mit “damals” meinst.
Was das Streichmaß von Lutz angeht möchte ich da noch hinzufügen dass Du Dich da bei OBI z.B. danach duppelig suchen kannst.
Mag zwar sein dass es da bei den anderen Discountern anders aussieht und dass das auch von der Größe des Marktes abhängt.
Größere Chancen würde ich Dir aber bei kleineren Werkmerkten einräumen.
Sogar bei welchen mit Schwerpunkt Metall.
Gute Tage
Harwalt von Biberach, freie Ritterschaft Baden

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Eintrag #5 vom 28. Dez. 2003 15:07 Uhr Julian Hefter   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Titel?

Danke für die Tipps. Ich bin auch auf die Idee mit dem anreißen gekommen, als ich mekte, das die Silbermine vieeeeeeeeel zu hart war:)
Das mit der Zimnnlegierung am Silberstifft hab ich gar nicht gewusst, soviel ich weiß hat Albrecht Dürer (Mein Vorbild in Sachen Zeichnunge)reines Silber benutzt.
Auf jedenfall danke euer
Julian der Strohige

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Eintrag #6 vom 08. Jan. 2004 10:20 Uhr Wolfram Troeder  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Wolfram Troeder eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Reissfeder

Hallo,
zusätzlich zur Reissnadel kann man auch eine Reissfeder, ein einseitig angeschliffenes Messer, benutzen. Dies hat zum Einen den Vorteil das man sehr nahe des Messwerkzeugs markiert und zum Anderen das die Oberflächenfasern des Holzes schon getrennt sind und damit der Schnitt weniger ausfranst und splittert.
BTW kenne bis dato nur Zugsägen aus dem MA, keine Drucksägen. Weiß da jemand näheres?
Gruß
Wolfram

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Eintrag #7 vom 13. Feb. 2004 18:47 Uhr Kai W. Körber  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Kai W. Körber eine Nachricht zu schreiben.

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Gab es schon - nur im wörtlichen Sinne, mit Bleimine, nicht Graphit. Zum Anreißen auf Holz natürlich ungeeignet, aber verwendet z.B. zum Vorzeichnen auf Pergament, bevor mit Tusche übergezeichnet wurde.
Quelle: Binding/Nussbaum - Mittelalterlicher Baubetrieb, der Autor bezieht sich dabei auf das Bauhüttenbuch von Villard de Honnecourt (ca. 1235)
Gruß
Kai W. Körber

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Eintrag #8 vom 20. Feb. 2004 21:53 Uhr Stephen Pajer  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Stephen Pajer eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Wie markiere ich Holz

evtl. wurde für länger Markierungen auch eine Schlagschnur verwendet, kann aber auch sein, daß diese nur zum Messen verwendet wurde (kann man auf Abbildungen nicht erkennen).
Ach ja, eine Schlagschnur ist eine mit Farbe benetzte Schnur, die über ein langes Werkstück gespannt, angehoben und aufgeschnalzt wird.

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Eintrag #9 vom 12. Mrz. 2004 00:28 Uhr Uli Gasper  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Uli Gasper eine Nachricht zu schreiben.

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Moin!
Daher kommt übrigens der Begriff “über die Stränge schlagen”.
Wenn die zimmerleute, zum Beispiel beim Balken produzieren, die Schnur gespannt hatten und das Holz mit Farbe markiert hatten und einer schlug hinter die Markierung war das schlecht, denn möglicherweise war der ganze Balken ruiniert.
Ab wann es diese Schlagschnüre gab weiß ich allerdings auch nicht.
Gruß, Uli

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Eintrag #10 vom 13. Apr. 2014 22:12 Uhr Jonatan Burkhardt  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Jonatan Burkhardt eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Zug- und Drucksägen

“BTW kenne bis dato nur Zugsägen aus dem MA, keine Drucksägen. Weiß da jemand näheres?”
Meines Wissens nach musst du das anders herum meinen. Sägen die auf Zug arbeiten sind erst im 21. jhdt. aus Japan/China zu uns gekommen und erfreuen sich wachsender beliebtheit. Sägen die auf Druck (von dir weg) arbeiten sind z.B. die normale Feinsäge, der Fuchsschwanz und vor allem die Gestellsäge, die ich auch schon auf einigen zeitgen. Abbildungen gesehen habe. (z.B. hier 1425) www.tohopesate.de/cms/upload/bilder/[…]/Tischler.j[…]
das mit dem anreißen leuchtet mir auch ein. Obwohl ich auch (moderner) tischler bin und es eigentlich wissen sollte, habe ich auch erst überlegt…

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