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Eintrag #1 vom 27. Okt. 2007 17:10 Uhr Thorsten Seifert   Nachricht

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Hallo
Ich wollte mal mal ansprechen wie man zu seiner dargestellten Zeit kommt. Es sollte rein informativ sein. Auch solche Dinge wie Region und Stand sind interessant. Vielleicht könnt ihr noch hinschreiben was ihr Darstellt.
Gruss
Thorsten (Dagobert, Ministrie et Miles Karls des Großen)

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Eintrag #2 vom 27. Okt. 2007 21:47 Uhr Gerald Luck  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Gerald Luck eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Thorsten
Als kleiner Junge habe ich die Mittelalter-Heldensagen verschlungen, sobald ich lesen konnte. Von Anfang an haben mich die Ritter absolut in ihren Bann gezogen. Ihre Waffen, Ausrüstung, aber vor allem ihr Ehrenkodex faszinierten mich. Als ich dann begann, über die Realisierung als Hobby nachzudenken, war mir klar, dass ich einen Ritter darstellen wollte. Warum ich mich für die Zeit um 1250 entschied, kann ich nicht wirklich sagen. Klar, es gab einige praktische Gründe: Sowohl die zivile Mode als auch die Rüstung war relativ einfach und kommt meinen Fähigkeiten zum Selbstbau entgegen und ich finde sie zudem unheimlich schön. Aber ich denke, der Hauptgrund ist, dass für mich die Mitte des 13. Jahrhunderts den Höhepunkt des Rittertums darstellt. (Natürlich war das Bild eines historischen Ritters ernüchternd im Vergleich zu den Sagen- oder Romanfiguren.)
Ich habe keine Rolle als solche erfunden, sondern verlege mein heutiges Leben in die Zeit vor 750 Jahren. So ist Gerald mein wirklicher Taufname und Ameningen heisst das Flurstück beim Walensee (= Region), auf dem unser Haus steht. Ich gehöre beruflich heute dem niedrigen Kader an, also dem niedrigen Adel von 1257. Und so weiter.
Freundliche Grüsse
Gerald von Ameningen

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Eintrag #3 vom 28. Okt. 2007 17:37 Uhr Nele (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Nele eine Nachricht zu schreiben.

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Heya,
ich überspring mal meien ersten MA-Berührungspunkte.
So etwas wie eine wirkliche “Rolle” für die ich recherchierte und eine Zeit/Ort festlegte war erst meine Begine/1265/Hessen - genauer Großraum Gießen
Großraum Gießen einfach, weil ich zu der Zeit da wohnte und auch hauptsächlich “unterwegs” war und zudem über die UniBib (studierte Theologie) mit einer eigenen Abteilung für hessische/regionale Kirchengeschichte und Zugang zum Stadtarchiv quasi optimale Recherchemöglichkeiten hatte.
Die Zeit ergab sich, weil bestehende, befreundete Gruppen sich auf ungefähr die Zeit festgelegt haben. Gut. Hätte natürlich auch ´ne Frühmi oder Spämi Gruppe sein können aber es sollte schon Homi sein - wobei ich das nicht begründen kann. Gefühlssache ;)
Nachtrag folgt, wenn meine Römerinnenrolle mal festgelegt ist.

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Eintrag #4 vom 28. Okt. 2007 20:46 Uhr Martin (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Martin eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo
Meine Erste “Rolle” (Sölnder, um 1350, jedoch nicht besonders a) war an meine technischen möglichkeiten gebunden. ich habe einfach willenlos gebaut, was ich konnte und mich danach definiert. Hab ich nur einmal getragen und dann wieder aufgegeben. Meine jetzige Hauptdarstellung begann ich aus interesse. Ich wollte eine Stadtwache/mauerwache darstellen, wodurch der Stand (Bürger) schon definiert war. Da ich Ritter in Vollplatte eher uninteressant finde siedelte ich mich vor/ während der Erfindung des Plattenpanzers im 13. jh an. Das genauere Jahr (1265, 1275) definierte ich aufgrund meiner ausrüstung bzw. den Quellen (mac-bibel). Zu meine anderen Darstellungen (Kelte um 300v. und Merketender im Jahre 1809) kam ich, weil ich mich einer Gruppe anschloss, bzw. einen Nebenjob als Führer auf einem Keltischen Thmenweg annahm. Zum “Stand” 8wohl eher Beruf) des Marketenders kam ich, da ich mir als Schüler ein komplette Grenadiersuniform und eine Waffe einfach nicht Leisten kann. (Schon alleine die Grundausrüdtung kostet etwa 3000 Euro, für meine Marketenderausrüstung gab ich nur etwa 30 Euro aus, und nahm einige Teile, die ich schon hatte)
Gruß
Martin

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Eintrag #5 vom 01. Nov. 2007 18:03 Uhr Thorsten Ropella  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thorsten Ropella eine Nachricht zu schreiben.

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Mojn,
Die Region ergibt sich aus unserer Wohnlage…und die Zeit wegen der Frauen.
Unsere Damen haben beschlossen das die Damenmode im ausgehenden 12. Jahrhundert ihnen am besten zusagt….und wenn man es genauer betrachtet, “Mehrwertfrauen” steht eine auf Figur geschnittene Teufelsfenstergewandung nicht so wirklich.
Gruß ,Thorsten

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Eintrag #6 vom 02. Nov. 2007 13:51 Uhr Wilfried Masberg   Nachricht

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Also, ich gebe nen ostfälischen schmied um 800n.chr.
Warum?
Ich bin Ostfale, ich kann platt, gelernt habe ich mal Hütteningenieur und geärgert habe ich mich über die vielen Schmiede auf MA Märkten.
Das Reisen haben meines Wissens die Schmiede schon zur Zeit Ottos gelassen, zumindest das alleinreisen. Die örtlichen Kollegen hätten jeden vom Markt gjagt, der in ihrem Revier eine Werkstatt aufgebaut hätte. Und nahezu jeder Marktplatz hatte seinen Schmied. Deshalb allso, 800 und Schmied. Warum Ostfale? Es gibt kaum Funde und schriftliche Beschreibungen für Sachsische Freie aus dieser Zeit. Für Ostfalen gibt es überlieferungen bis in die Neuzeit für Kleidung, langes Messer und Trageweise des Messers, die sich mit Funden aus der Zeit vor 600 decken. Die ßberlieferer kannten aber diese Funde nicht. Schluß: dazwischen wars genauso. Das gleiche gilt für Pfeile und Spitzen, sowie Bögen.Somit baue ich die alten Bögen, produziere auf meinem Steinamboß (der ist 100% authentisch)Pfeilspitzen etc und hause in einem Zelt nach mündlicher überlieferung. Entspricht übrigens fast ganz dem hier oft zitierten Sachsenzelt :-))
Wilfried

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Eintrag #7 vom 03. Nov. 2007 22:58 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

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Moin zusamen,
nach vielen Jahren rumgewurschtele -damals wars noch schick, Wiki zu sein oder irgendwas mit Breitschwert, Topfhelm und Thorshammer in Lederschuppe mit Blechplättchen angnietet; - …also, als FF noch “Spaß machte” und so weiter…
…nach vielen Jahren dann beschloss ich als einsamer HoMi zu wirken, und tat es:
ICH LAS EIN FACHBUCH!
Der Rest kam mit der Lektüre über die Stauferzeit, insbesondere Friedrich II.
Gruß
Hadu
Ars Militia - Euer Haduwolff

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Eintrag #8 vom 04. Nov. 2007 02:16 Uhr Birgit (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Birgit eine Nachricht zu schreiben.

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*schmunzel*
Tja, wie fings bei mir an…
Eigentlich war ich mehr in der Vorgeschichte zu Hause…
Hauptaugenmerk lag mehr bei den ollen Kelten…
Hallstadt und Latene ließen Grüßen…
Ma?
Na gut…
Rutsche ich halt knapp an die Völkerwanderungszeit ran…
Dann, der Schock!
Der Rest der Truppe will Homi machen!
*Eieieieie!* ßberhaupt nicht meine Baustelle!
Hmm…
Wat nu sprach Zeus, die Götter sin besoffen!
Im Rahmen meiner Vorgeschichtsinteresse hatte ich schon mitbekommen das die ollen Iren sich schon von Sitten, Gebräuchen und co ziemlich vom Rest von Europa unterschieden.
Römer waren nicht da gewesen und die Insellage ergab schon einen eigenen Weg.
Dann noch die Reisefreudigkeit in Bezug auf die Pilgerei.
Bravehart kam auch in die Kinos und ich dachte mir, das kann man auch richtig machen! Nicht son Flokati-stevens!
Ok, machste ne Irin um 1170…
Jau!
Und dann merkte ich was ich mir vorgenommen hatte!
*schiefgrins*
Manesse und 13.Jhd. wäre einfacher gewesen…
Aber jetzt hatte ich Blut geleckt!
Muss doch zu schaffen sein!
Nunja, langsam wirds…
*schmunzel*
Und jetzt kehre ich zu meinen Anfängen zurück und recherchiere gerade ne Latenedarstellung in Bezug auf Manching.(Wenn man schon nebendran wohnt)
Manchmal macht das Leben die dollsten Kreise…
LG
Birgit, die versucht, es richtig zu machen :-) Einen Schritt nach dem anderen

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Eintrag #9 vom 05. Nov. 2007 11:23 Uhr Peter Dietl  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Peter Dietl eine Nachricht zu schreiben.

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bei mir fängst mit einem *Schäm* an:
ich hatte Freikarten für Kaltenberg, und als Zuschauer beim Vorbeimarsch der Riddas einfach den Eindruck, das stimmt nicht, das kann man doch besser machen….mit dieser eher aroganten Haltung ging ich an meine erste Darstellung, natürlich Homi, natürlich 1250 und natürlich…machte ich alles falsch! Klassische Bauchlandung.
Also frisch ans Werk, neues Spiel, neues Glück, ich fühlte mich mit Kettenhemd und Rock auch zuwenig sicher und ein bisserle weibisch gekleidet (war beim Bund schließlich bei den Panzern), somit muß es Spätmittelalter sein, schließlich liefen die nur in Vollplatte rum ;-), und damit es nicht so einfach ist, mach mer 1390, da gibts relativ wenig Lesestoff, aber einen Jens, der weiterhelfen kann.
Viele Euronen später, nach einem gezwungenen sozialen Abstieg meiner Figur zum Constoffel, bastelte ich immer noch an einer vernünftigen Darstellung ohne Land zu sehen oder ein Ende abzuschätzen war.
Da traf es mich bei einer Veranstaltung wie ein Blitz, Pluderhose, zerhauenes Zeug, offensichtliche Farbenblindheit, viele Federn am Hut: das muß es sein, ich bin ein heimlicher Geck! Also zweite Zeit, Renaissance, als Bayer lebt man schließlich im Landsknechtland. Und wirklich, ich denke, ich habe “meine” Zeit gefunden, habe nicht mehr den Drang nach ritterlichen Ambiente, mir gefällt die Mode bei Männchen und bei Weibchen, nicht praktisch aber auffällig, ich finde in den Rüstungen die ausgeprägtesten Blechkleider, und man kann sogar ohne Hemmungen Schußwaffen einsetzen….und, nicht unwichtig, man findet bei Veranstaltung immer eine ziemliche Anzahl der ähnlich “Gewandeten”, man fühlt sich nicht so verloren und alleine zwischen Schotten und Wikis…nun drängts mich sogar noch weiter nach vorne zum Hosenteufel, aber das macht wieder fast keiner….
Peter Kollman Matzenkopf … Kaufmann aus Prag

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Eintrag #10 vom 06. Nov. 2007 15:52 Uhr Frank Hasenöhrl  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Frank Hasenöhrl eine Nachricht zu schreiben.

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Als kleiner Pimpf habe ich früher alles verschlungen was Nordische Heldensagen, Götterwelten, Wikis und Ritter betraf und als ich dann 2003 über eine Bekannte das erste Mal auf einen Mittelaltermarkt geriet (Angelbachtal) und bei der Vorstellung der Guppen hörte, daß eine Wikingergruppe davon auch noch aus meiner Stadt Speyer war hab ich mich gleich mit denen zusammengesetzt, mir in kürzester Zeit Gewandung, Zelt (und größeres Auto zum transportieren) zugelegt und war dann 2004/2005 als Wiki “on Tour”.
Gleichzeitig las und recherchierte ich viel und blieb irgendwie bei der Person des Harald Sigurdarsson (Hardraada) hängen und war fasziniert von der Vorstellung, daß jemand vom “Rande der Welt” Norwegen in DAS kulturelle Zentrum Europas Konstantinopel kam und dort in der bestbezahlten Söldnergruppe aller Zeiten - der Warägergarde- in einer der besten Armeen des Mittelalters diente.
Zu dieser Zeit ein echter Kulturschock und eine Art 1001 Nacht für einen “kleinen” Wiki.
- Eine Wikigruppe mit lauter hochgerüsteten Kämpfern ist relativ unauthentisch - als Warägergardist ist das möglich. Dazu noch Kontekte zu Rus/Reitervölern und Orientalen.
- Durch das historisch/Kulturelle Gemisch in Konstantinopel wurden Materialien, Farben, Nahrungsmittel etc. für unsere Gruppe authentisch, die bisher für Mitteleuropäische “A”-Darstellungen nicht verwendet werden durften.
- Man kann den Waräger so gesehen zwischen den “wilden, einfachen Wiki” und den “Hochmittelalterlichen Ritter” stellen. Also genau das richtige für die, denen die Wikis zu “rauh” und die Ritter zu “spießig” (überzogen dargestellt) sind, und gleichzeitig eine höhere Kulturelle sichtweise haben wollen.
Jetzt etwas am Geschichtsrad gedreht, eine Historie für die Gruppe entwickelt die darauf basiert in Stamford Bridge unter Harald Hardraada gekämpft zu haben, nach der Niederlage gen Konstantinopel gegangen zu sein und dann nach Manzikert (doof: die 2. verlorene Schlacht) mit dem angesammelten Hab und Gut durch Mitteleuropa wieder nach Hause -nach Norwegen (Nidaros)- zu ziehen. Und wir haben seit Sommer 2006 Miklagard-Speyer
..und wenn jetzt jemand sich mehr mit der Warägergarde beschäftigen will oder so etwas darstellen will … siehe im Markt unter “Kontakte”
Euer
Fuchs

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