Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Wie sollte man, als Gewandeter Besucher auf einem Markt erscheinen?

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Eintrag #1 vom 11. Dez. 2006 15:13 Uhr Christian Schluck   Nachricht

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Hallo!
Ich hätte da mal eine Frage.
ßber die viele Adeligen im (teilweise schlammigen) Gewühle eines Mittelaltermarktes wunder ich mich ja schon gar nicht mehr.
Aber wenn man als Besucher in Gewandung versucht, authentisch zu sein, sollte man da nicht lieber auf Waffen verzichten?
Sollte es nicht geradezu lebensbedrohlich sein, bewaffnet auf einem Burghof (einer fremden Burg die zu einer friedlichen Veranstaltung einlädt) zu stehen? Gerade wenn sich da der Adel nur so tummelt?

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Eintrag #2 vom 11. Dez. 2006 15:18 Uhr Roland Lorenzen   Nachricht

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Moin,
ich glaube du musst deine Frage etwas präzisieren, es nicht ganz klar worauf du hinaus willst. Wieso lebensbedrohlich und was hat das mit dem Adel zu tun.
Generell würde ich sagen, dass man als gewandeter Besucher auf einer anspruchsvollen Veranstaltung am besten gar nicht erscheint.
gruß,
Roland

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Eintrag #3 vom 11. Dez. 2006 15:20 Uhr Oliver (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Oliver eine Nachricht zu schreiben.

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Am besten vorher abklären, ob Du in “Gewandung” erwünscht bist. Per Anruf, oder Mail…
Sascha

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Eintrag #4 vom 11. Dez. 2006 15:33 Uhr Wolfgang Ritter  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Wolfgang Ritter eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo,
auf Veranstaltungen mit eher muesealen Anspruch sollte man/frau als Besucher und Nichtteilnehmer tunlichst gar nicht in Gewandung erscheinen, da dadurch nur das angestrebte Bild gestört wird. Wenn es um Mittelaltermärkte geht, ist es egal, denn dort steht der Anspruch an stummige Mittelalterdarstellung ohnehin nicht im Vordergrund.
Wolfgang Ritter

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Eintrag #5 vom 11. Dez. 2006 16:10 Uhr Elisabeth (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Elisabeth eine Nachricht zu schreiben.

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Wenn es sich wirklich “nur” um einen Mittelaltermarkt (und keine Museumsveranstaltung o.ä.) handelt, und man trotz aller Bedenken, dass es dort meist wenig mittelalterlich zugeht, ein wenig so tun möchte, als ginge man zu einem Markt (oh mein Gott, was für ein Satz… und er geht ja noch weiter…) dann würde ich zu Einkaufskorb anstelle von Schwert und Schild raten. Letztere Utensilien sind reichlich hinderlich beim Begutachten von Kohl und Hering, mal ganz davon abgesehen, daß ein “Ridda” wohl kaum auf einem normalen Markt erschienen wäre.
Schau Dir einfach einen modernen Markt an: Jede Menge Hausfrauen, keine äh Boxer oder Geschäftsleute. ;)
Viele Grüße, Elisabeth

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Eintrag #6 vom 11. Dez. 2006 16:43 Uhr   Nachricht

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zu Fuß. Ein Kob oder Kiepe ist keine schlechte Wahl. Nimm doch eine Gans mit, vielleicht kannst du das Familieneinkommen aufbessern…
Aber bei einem Markt lohnt sich der Aufwand nicht. Da kannste gehen, wie du willst. Das hat eh nix mit dem MA (welchem auch immer) zu tun.
Beate (in Erinnerung der mittelalterlichen Kartoffelsuppe und den Lumpensammlerinnen 21. Jh im Dresdner Stallhof - Heureka!)

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Eintrag #7 vom 12. Dez. 2006 10:17 Uhr Christian Schluck   Nachricht

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Arrgh … wie schnell man Missverstanden wird.
Okay, die letzten beiden haben dann schon rausgefunden worum es geht.
Das ich nicht auf einer Museumsveranstaltung in Gewandung gehen sollte ist schon klar (insbesondere, ohne vorheriges Nachfragen). Hab selbst genug ärger in dem Bereich mitbekommen (selbst aktiv mitgemacht als Darsteller im Archäologischen Park Xanten und zwei Besucherinen, in Pseudoägyptischer Pracht besuchen den hohen Norden und kommen sogar mit auf dem Triumphzug … hatte so eigentlich niemand gewollt).
Genaugenommen wollte ich ein wenig das Verhalten auf Märkten kritisieren und euch Fragen wie ihr darüber denkt.
Was haben Adel und Ritter (denen man alle ansieht was sie wollen) auf einen Markt verloren?
Gerade die BEwaffnung macht mir Sorgen. Gibt genug Betrunkene die sich dann Gegenseitig die Schwerter sonst wo hinschlagen.
Aber irgendwie habe ich schon fast das Gefühl was falsch zu machen, weil es eben kaum (insbesondere) männliche Besucher in “Gewandung” (auch ein sehr dehnbarer Begriff) ohne Waffe gibt. Zumindest ein gut sichtbarer Dolch muss zu sehen sein. Ist dass nicht eigentlich Schwachsinn (auf Burgen sollte man sich doch Sicher fühlen, ein Stück Metall herzustellen Bedarf größten Aufwand usw.)

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Eintrag #8 vom 12. Dez. 2006 10:23 Uhr Laura (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Laura eine Nachricht zu schreiben.

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Klar ist es Schwachsinn. Der ganze “MittelalterMarkt” ist schwachsinn….
Brauch man garnicht drüber diskutieren. Es hilft nix sich über Details nen Kopf zu machen, wenn schon der ansatz des ganzen Mist ist, oder?
Gruß, Laura

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Eintrag #9 vom 12. Dez. 2006 10:38 Uhr Christian Schluck   Nachricht

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Nö Laura.
Den Ansatz finde ich etwas zu streng. Ich finde schon dass es etwas lockere Mittelaltermärkte weiterhin geben sollte und es kein “Schwachsinn” ist. Man sollte nur für sich selbst entscheiden (wenn man auf solche Märkte will … ich will das auf jeden Fall) ob man etwas darstellen will, was in der Zeit die man annähernd darstellen will möglich ist, oder ob man als RPG Action Held auftretten will, oder sonst etwas überhöhtes was da einfach nicht hinpasst. Die Freiheit hat man ja (leider).
Und wirkliches Mittelalter darzustellen ist ja nicht möglich (überall fremde Pflanzen und Tiere und nennt mir mal eine mittelalterliche Anlage in Deutschland), es sei denn man will den weiten Weg nach Frankreich aufnehmen und dort an einer Burg mitbauen. Aber auch hier ist mit Sicherheit nicht alles perfekt. Daher sollte man mal ein Auge zudrücken, aber auch die Grenze finden.
Und somit wieder zu meiner Frage.
Wo sollte die Grenze eines gewandeten Besuchers eines (egal wie “gehobenen”) Mittelaltermarktes sein, wenn er selbst, als Besucher authentizität mit reinbringen will?

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Eintrag #11 vom 12. Dez. 2006 11:18 Uhr Alexander Klenner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Klenner eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Hm...

Wie kannst du einerseits nach einer Grenze fragen, und dann direkt bei einer Antwort verlangen, daß man gegenüber dieser Grenze, wie der Antwortende sie zieht, ein Auge zudrückt ?
Also entweder ist die Frage nach authentisch, dann muß ein begründetes “garnicht” als Antwort erlaubt sein, oder die Frage anders gestellt werden.
Und Laura hat recht.
Auf Märkten rennen im besten Fall 1000 Jahre Geschichte, im häufigsten Falle 20 Jahre Fantasy durcheinander.
Da auf Details wie Dolche und Schwerter zu achten bringt dann auch nichts mehr.
Aber, um den Bogen mal zur Historie an sich zu schlagen, was der Intention deiner Frage unter Ausklammerung der Spectaculi wohl am nächsten käme:
In diversen Zeiten kann man Dolche schon zur Alltagstracht eines Freien rechnen.
In vielen Abbildungen des 13. und 14. Jhds sieht man Bürger häufig mit den typischen Dolchmessern.
Mir sind aus dem 13. und 14. Ver- und Gebote zum Thema Waffentragen bekannt, darunter auch genau eingeschränkte Erlaubnisse für Schwerter. Im englischen existiert heute noch der Begriff “Swashbuckler” für einen Unruhestifter, stammend von Schwert und Buckler, die ein “swash” ähnliches Geräusch beim Flanieren durch die Straßen machten.
Alles in allem ist das Tragen von diversen Waffen also pauschal nicht so abwegig. Zumeist ist es eher die Form (Tragen vs. Führen) oder auch der Ort, an dem dies geschieht, sowie regionale Gesetze, die im einzelnen zu betrachten wären.
Achja, zu guter Letzt:
Im großen und ganzen kann man aber sagen, daß für die Mehrheit der Leute weniger mehr wäre.
Gruß, Ivain

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Eintrag #12 vom 12. Dez. 2006 11:53 Uhr Christian Schluck   Nachricht

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Natürlich ist jede Antwort erlaubt.
Ein “Ich finde” ist bei mir bitte gleichzusetzen mit “Meiner Meinung nach” die weder Die eine Meinung ist, noch irgendwelche anderen Meinungen “verbieten” will.
Und vor allem ist jede Antwort erwünscht.
Lauras Antwort hat in mir schon eine Gedankenkette ausgelöst, warum Mittelaltermärkte an sich Mist sind. Ist aber eben auch Ansichtssache (wäre sehr für ein deutliches Klarstellen “So war es zwar nicht wie hier dargestellt, aber einiges stimmt doch und Hauptsache es macht Spaß”.
Und danke für die Erklärung mit Bewaffnung, dann werde ich lieber “Weniger, statt mehr” bevorzugen, denn unbewaffnete wird es ja auf Märkte aufjeden Fall gegeben haben und falls dann doch mal ein Messerchen dabei war, wahrscheinlich nicht Sichtbar.

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Eintrag #13 vom 12. Dez. 2006 12:05 Uhr Roland Lorenzen   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Ach so....

Moin,
jetzt verstehe ich wie die Frage gemeint war, bitte meine harsche Antwort zu verzeihen ;-)
Ich bin eigentlich genau deiner Meinung Christian, es scheint so eine Art “Waffen- und Schmuckfetischismus” in der Szene zu geben (zumindest bei den “Wikingers”), aber das ist ein heikles Thema in dem man sich schnell in die Nesseln setzen kann.
Als gewandeter Besucher ohne Waffen und übertriebenes Schmuck-Gebamsel auf einer Marktmittelalterveranstaltung kann man sich vielleicht vor sich selbst eher “rechtfertigen” aber positiv auffallen wird man doch eher nicht oder?
gruß,
Roland

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Eintrag #14 vom 12. Dez. 2006 12:13 Uhr Alexander Klenner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Klenner eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht nuja..

Aber auch nicht negativ ;-)
Gruß, Ivain

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Eintrag #15 vom 12. Dez. 2006 12:38 Uhr Christian Schluck   Nachricht

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Es kommt immer drauf an vor wem man sich wesewegen rechtfertigen kann. Es gibt ja verschiedene Gruppen die mich dann in Gewandung sehen. Da sind einmal die “Darsteller” auf diesen Markt, die entweder selbst eher an Action History Blockbuster a la Hollywood erinnern und diejenigen, die sich ernsthaft mit der Thematik Mitttelalter beschäftigen.
Gruppe eins wird mich wohl kaum bemerken, Gruppe zwei hat zumindest weniger Angriffsfläche (Kleidung und Waffen aus zwei unterschiedlichen Epochen, geht doch nicht) und werden es vielleicht sogar zu schätzen wissen.
Die Besucher selbst, werden wohl auch erst auf die vielen Waffenträger anspringen, vielleicht auch Ausfragen, was die denn so machen und darstellen. Sobald da aber ein Aufgeweckter bei ist und fragt “Schwer bewaffnet auf einem friedlichen Markt. Warum?”. Plumpe Antwort wird wahrscheinlich “Söldner” sein, die es aber auch erst am Ende des Mittelalters gab. Solche “peinlichen” Diskussion werd ich mir ohne Waffen ersparen (also hab nun die richtie Antwort für mich gefunden) und ausserdem glaube ich, dass der Protagonist eines Filmes nur daran zu erkennen ist, dass er sich stark von den viele Statisten abhebt.
Sollten es aber nur Protagonisten und nur einen Statist geben, was wäre dann?
Sehr beeindruckt war ich von der Darstellung eines mittelalterlichen Bettlers, er stach heraus aus dem ganzen Glanz, weil man diesen irgendwann überdrüßig wird. Und auch der Glanz der Waffen verblasst, nach dem man zu viele davon gesehen hat.

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Eintrag #16 vom 12. Dez. 2006 13:10 Uhr Jens (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Jens eine Nachricht zu schreiben.

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Kurzer Einwurf: Söldner gab es freilich _nicht_ erst am Ende des Mittelalters, aber dazu gibt es hier andere Threads.
Unabhängig davon gibt es auch durchaus Zeiten, wo das Tragen von Waffen ein Teil zum repräsentativen Gehabe zählte, das soll aber keine Rechtfertigung des Rumschleppens von Waffen sein, nur ein dezenter Hinweis am Rande.
Gruß, Jens

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Eintrag #17 vom 12. Dez. 2006 13:46 Uhr Stephanie Winhard   Nachricht

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Was soll ich denn mit einem (Einkaufs)korb auf einem MA-Markt? Einkaufen??? LOL
sorry, konnt´s mir nicht verkneifen ;-)
Gruß,
Steffi

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Eintrag #18 vom 12. Dez. 2006 15:30 Uhr Christian Schluck   Nachricht

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Komisch … da schreibt man schon was im Bereich Darstellung und es wird sich nur über Darstellung lustig gemacht, Besonders die in Form eines Mittelaltermarktes.
Denn ansonsten gebe es nur noch Museumsveranstaltungen oder aber Pseudoschlachten mit Punktezählen.
Was Söldnern angeht, klar, die gab es immer. Dennoch waren sie (nach meinen derzeitigen Wissenstand, der sich ja durchaus noch ändern könnte) im Mittelalter nicht alzu stark in Deutschland verbreitet. Erst zum Ende des Rittertums (vielleicht haben wir in Geschichte auch nur Mist gelernt und den Götz von Berlichingen falsch interpretiert).

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Eintrag #19 vom 12. Dez. 2006 16:02 Uhr Sylvia Crumbach  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Sylvia Crumbach eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Christian,
hast die ßgypertinnen in Xanten auch gesehen?
Das war doch der Hammer, oder?
Mit einem “Fastnichts” und Kunstperücke - unglaublich.
Was die Mittelaltermärkte betrifft:
Auf wen soll sich das “positiv” Auffallen beziehen?
Wir haben mal Experimente mit sowas gemacht. Das Resultat war, daß die Teilnehmer sich demonstrativ umgedreht haben und sich dann das Maul über die Pseudo“A”s zerrissen haben.
Also: Wenn man positiv auffallen will um Anschluß zu finden, passt man sich wohl am besten dem üblichen an.

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Eintrag #20 vom 12. Dez. 2006 16:28 Uhr Christian (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Christian eine Nachricht zu schreiben.

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Da habe ich andere Erfahrung.
Ich geh nach wie vor gerne auf Märkte, und je besser meine Klamotte wird umso häufiger bleiben Leute stehn, schauen und fragen ob sie Bilder machen dürfen.
Es sind halt andere Leute, als die, die das bei den Wolperdingern machen.
Karl

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Eintrag #21 vom 12. Dez. 2006 16:29 Uhr Christian (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Christian eine Nachricht zu schreiben.

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Nachtrag:
Viele wissen nicht warum sie stehn bleiben, äußern dann aber so Eindrücke, wie: es sieht irgendwie realistischer aus…
Karl

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Eintrag #22 vom 12. Dez. 2006 17:49 Uhr Elisabeth (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Elisabeth eine Nachricht zu schreiben.

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Ich habe schon beiderlei Erfahrung gemacht - einerseits Marktteilnehmer, die mehr als irritiert geschaut haben, wenn man ihnen von der letzten Pflanzenfärbeaktion erzählt hat (“Die ist nicht mehr ganz richtig im Kopf, vorsicht!”), und andererseits Besucher, die eben _gerade_ vor mir und einer Freundin (ohne glitzernde Lurexborte, Filzweste und Indien-Rock ;) ) stehen blieben und meinten “Oh wie toll! Sagen Sie mal, wo bekommt man denn solche Klamotten her? Ah, selber nähen, das ist ja klasse!”
Es gibt überall Leute, die genauer hinschauen und vielleicht ein Fünkchen an Vorwissen haben oder einfach nur ihren Kopf gebrauchen. Aber natürlich gibt es auch die andere Fraktion… Letztere sind meist leider auffälliger und nerviger.
@ Steffi: Stimmt, zum Einkaufen braucht man den Korb auf den allermeisten Veranstaltungen nicht ;) Man sollte darin besser Essen von zu Hause mitnehmen, damit man den MA-Markt-Fraß nicht essen muss…
Viele Grüße, Elisabeth

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Eintrag #23 vom 13. Dez. 2006 09:58 Uhr Christian Schluck   Nachricht

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@ Sylvia Klar hab ich die gesehen. Die “ßgyptischen Damen” waren ja kaum zu übersehen, ausserdem liefen sie vor mir bei dem Triumphzug (ich armer Germane, werd auch noch zur Schau gestellt *gg*). Und alle vom Museum waren strickt dagegen und ziemlich sauer, haben sich glaub ich auch in einem Interview stark von denen Distanziert
Was kauft man auf einem Mittelaltermarkt? Hmm … ehrlich gesagt haben die echt leckeres Essen (nicht immer, aber immer öfter) die “Silberscheiben” (natürlich sind sie fehl am Platz) die oft angeboten werden sind häufig nach meinen Geschmack und sie haben auch oft schönen Schmuck (für den Alltag, die für Mittelalterveranstaltungen schnitze ich mir lieber selbst aus Holz).

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Eintrag #24 vom 29. Dez. 2006 21:04 Uhr   Nachricht

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Och, ich war auf einem Markt mal ganz froh (von einem Dorf veranstaltet), dass sich da zwei ortsansässige Frauen mit Gemüse und Obst hingestellt haben… Wir waren unterwegs gewesen und etwas abgebrannt, da war das schon willkommen… und ich hatte einen Korb dabei (auch wegen der Pilze, die wir uns so unterwegs gesammelt haben - die matschen dann nicht so schnell) Tja. Ich fahr halt nicht immer mit dem Auto gut gefüttert vors Burgtor.*gg
Irka

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