Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Wieviele sind "A"?

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Eintrag #1 vom 23. Jun. 2006 01:41 Uhr Klaus Haller  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Klaus Haller eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Zusammen,
Hier im Forum gibt es es sehr viele kompetente Leute. Wenn ich aber auf einer durchschnittlichen Veranstaltung bin, dann
kann kommt mir zuweilen das Erbrechen!
Selbsternannte “Ridders” ohne Pferd in verzinkten Kettenhemden, fußbetriebene Feldessen, Aschenbecher aus Kupfer als Schildbuckel, Wikinger in Holzschuhen, Steckstühle und mit Fellfetzen kaschierte Recurvebögen.
Dann bin ich aber Veranstaltungen wie Werla und alles ist gut…..
Ich würde gerne mal eure Meinung hören wieviel Prozent der “Mittelalterszene” eurer Meinung nach eine einigermaßen authentische Darstellung auf wissenschaftlicher Grundlage versucht.
liebe Grüße: Klaus

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Eintrag #2 vom 23. Jun. 2006 07:54 Uhr Daniel Jex  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Daniel Jex eine Nachricht zu schreiben.

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Klaus - willst Du dir erstmal ein paar Antidepressiva holen ?
Ich glaube das wäre von Vorteil.
Einigermaßen A dürften wohl schon einige sein - schätze mal auf 20 - 25 % (wenn man über die Laster des Alltags wie rauchen u.ä. mal hinwegsieht)
Einigermaßen A und trotzdem geschichtlich gut bewandert sein - 10 - 15 %
Und wirklich A - also nix mit rauchen, Kaffee trinken, Handy dabei und Abends die Metflasche mit dem Schweizer-Offiziersmesser aufmachen…
wohl unter 5 %
So sind meine ganz persönlichen Schätzungen
Bin mal gespannt wie nahe ich an den Zahlen der “VA-Profis” bin
Falkenherz

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Eintrag #3 vom 23. Jun. 2006 10:00 Uhr Alexander Klenner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Klenner eine Nachricht zu schreiben.

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Muß dieser Thread wirklich sein ?
Ich denke, jeder ist sich bewußt, daß 100% Mittelalter nicht geht.
Schönes Beispiel ist die Metflasche, wenn auch vielleicht nicht konkret diese.
Aufbauend auf solchen Aussagen wird jetzt wieder darüber diskutiert werden, was ‘a’ sein muß, das, was man nach außen präsentiert, oder das, was man generell dabei hat.
Dann kommt bald wieder die “man muß doch nicht…” Partei und der ganze Thread versinkt in der üblichen Schlammschlacht.
Naja, sollte es auch nur in die Richtung gehen, werden wir hier schließen, dies vorweg.
Zu deiner Frage selbst:
“einigermaßen authentisch” machen es nicht wenige, finde ich.
Jau, VAs wie Werla haben davon definitiv mehr als jeder Markt, auch wenn man manche dieser Gruppen/Personen noch auf solchen findet.
Bei der “wissenschaftlichen Grundlage” wirds schon enger, das Prädikat würde ich nur ganz wenigen Einzelpersonen geben.
Was aber eher eine Frage der Arbeitsmethoden der Recherche als ein Faktor der Umsetzung in der Darstellung ist.
Gruß, Ivain

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Eintrag #4 vom 23. Jun. 2006 10:12 Uhr Sylvia Crumbach  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Sylvia Crumbach eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Klaus,
die Antwort auf die Frage kannst Du Dir eingentlich selbst geben.
Jeder hat andere Ansprüche und Vorzüge etc. Diskussionen darüber bringen schlicht garnichts. Davon ändert sich nicht und begreifen kann man das ganze ebenfalls nicht. (Es gibt sogar soziologische Abhandlung dazu!)
Ich verstehe nicht was jemanden dazu bringt sich eine IKEA-Deck unzuhängen und zu behaupten, daß das sei ein germanischer Mantel. Erlich gesagt habe ich aufgegeben sowas verstehen zu wollen. Lieber bleibe ich einfach zu Hause oder fahre nur dorthin wo ich weitgehend vor solchen “Dingen” verschont bin.

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Eintrag #5 vom 23. Jun. 2006 17:28 Uhr Roland Schulz   Nachricht

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Keiner ist A..undn iemand wird es je sein. Allein der Begriff ist so unglücklich..
Aber einige versuchen eine historisch korrekte Darstellung, andere nicht.
Ich halte das Thema für so gewagt wie Tennis mit Handgranaten zu spielen.. *g*
Ich habe fertig..

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Eintrag #6 vom 26. Jun. 2006 09:34 Uhr Bettina Drexler  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Bettina Drexler eine Nachricht zu schreiben.

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Wie wäre es, das “A” durch ein “B” für belegt / belegbar zu ersetzen?
Authentisch sind wir alle nicht und werden es nie sein, aber belegbare Kleidungs- / Ausrüstungsgegenstände hat man dann schon.
Frei nach dem Motto: Wer a sagt, muss auch b sagen….
Johanna

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Eintrag #7 vom 26. Jun. 2006 09:53 Uhr Jens (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Jens eine Nachricht zu schreiben.

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Ist doch wursch wieviele es sind. Lieber mehr auf die eigenen Fehler und Verbesserungsmöglichkeiten gucken, als auf andere, oder sich Gedanken zu machen, wer denn wie gut ist. Find ich.
Andere kann man nicht ändern, sich selber schon.
Gruß, Jens

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Eintrag #8 vom 26. Jun. 2006 18:33 Uhr Johann Anton Mattes  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Johann Anton Mattes eine Nachricht zu schreiben.

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Das “A” durch “B” ersetzen ändert zwar an der leidigen Diskussion nix, ist aber imho tatsächlcih wissenschaftlicher.
und @ Jens: Amen
Mfg: Johann

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Eintrag #9 vom 27. Jun. 2006 00:37 Uhr Roland Schulz   Nachricht

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Bettina, das “B” ist grossartig! Im Ernst! :-)
Hey, endlich mal was, das man mit gutem Gewissen anstreben, erfüllen und sagen kann!
Hut ab! :-)

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Eintrag #10 vom 27. Jun. 2006 10:04 Uhr Bettina Drexler  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Bettina Drexler eine Nachricht zu schreiben.

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Danke für das Kompliment, ist mir bei unserem letzten Event so durch den Kopf gegangen. Damit bekommt die leidige Diskussion eine neue Richtung und der ein oder andere Grabenkrieg kann endlich beendet werden, oder?
Johanna

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Eintrag #11 vom 27. Jun. 2006 10:16 Uhr Alexander Klenner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Klenner eine Nachricht zu schreiben.

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Sorry, wenn ich jetzt böse klinge, aber dieser Optimismus ist schon fast drollig.
Der “Grabenkrieg” ist etliche Jahre alt, wird von so vielen Leuten geführt…
Ein Begriffswechsel allein soll ihn lösen ?
Gruß, Ivain

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Eintrag #12 vom 27. Jun. 2006 11:05 Uhr Bettina Drexler  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Bettina Drexler eine Nachricht zu schreiben.

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So drollig ist das nicht… Bisher ging es immer um das Konzept der ganzen Darstellung.
So könnte man über einzelne Ausrüstungsteile reden, denn ganz authentisch wird nie jemand von uns sein.
Ich kann aber gut begründet darüber reden, ob mein Trinkbecher in dieser Form durch Funde / Abbildungen belegbar ist.
Ausserdem ist dieser Thread in der Rubrik Unterhaltung angesiedelt, oder nicht?
Johanna

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Eintrag #13 vom 27. Jun. 2006 11:16 Uhr Alexander Klenner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Klenner eine Nachricht zu schreiben.

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_Du_ kannst vielleicht darüber reden, aber viele andere können das nicht.
Desweiteren dreht sich der Streit ja selten über den Begriff “a” “authentisch” oder sonstwas an sich.
Sondern daran, wieviel “genug” ist, egal, wie man dieses “genug” auch immer tituliert. “G” wäre also auch ne tolle Idee. Oder GM “genug Mittelalter”.
Darum gehts den meisten doch, sie wollen schlicht ihr Zeug abgenickt haben, es soll gut genug sein.
Kritik ist nicht erwünscht, das machen die Begriffe nicht fett.
Gruß, Ivain

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Eintrag #14 vom 27. Jun. 2006 11:50 Uhr David Seidlitz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um David Seidlitz eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo,
“Authentisch” bedeutet nach Duden: echt; den Tatsachen entsprechend. Also ist “b” auch “A”. Und zwar im Sinne von “den Tatsachen entsprechend”.
Echt, im eigentliche Sinne, also “e” wird wohl keiner sein… ;o)
David

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Eintrag #15 vom 27. Jun. 2006 12:52 Uhr Anke Wichmann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Anke Wichmann eine Nachricht zu schreiben.

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Im Grunde genommen völlig egal, denn ändern können wir es nicht. Nützt auch nichts, wenn man im Forum drüber spricht, gibt nur ein Hin- und Her.
Wann fängt “A”uthentisch sein eigentlich an? und wo hört es dann wieder auf? Beim Baumwollzelt? Beim Emailletopf, den man für’s Färben benutzt?
Am besten man läßt die Leute wie sie sind und pickt sich das beste heraus. ßndern könnte man vielleicht was, in dem man vor Ort die Leute mal anspricht und mal fragt warum sie denn Plastikbbehälter benutzen oder Emailletöpfe (Beispiele).
Ich denke mal in so direkten Gesprächen kommt man viel weiter, als hier im Forum. Meistens stellt sich heraus, daß die Leute super nett sind und das man mit ihnen reden kann.
In diesem Sinne: Liebe Grüße

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Eintrag #16 vom 27. Jun. 2006 14:40 Uhr Ingo Ludwig  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ingo Ludwig eine Nachricht zu schreiben.

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Ich find “B” ist eine prima Beschreibung der tatsächlichen Situation vieler Darsteller, warum es ein “A” nicht geben kann? - weil nicht alles, was damals existierte überliefert/gefunden/ausgegraben wurde - somit stellt der Nachbau von belegten Gegenständen (Alltagskleidung, Rüstung, Waffen usw.) eben nur ein Bild eines kleinen (!) Ausschnittes der ehemals tatsächlich real existierenden Welt, nämlich der belegbare, dar.
In diesem Sinne, danke Bettina
Gruß, Ingo

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Eintrag #17 vom 27. Jun. 2006 15:04 Uhr David Seidlitz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um David Seidlitz eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Ingo,
ist doch aber egal was alles nicht gefunden wurde…
Das macht doch einen genau nach Fund rekonstruierten Gegenstand noch längst nicht weniger korrekt. Oder einen “erfundenen” historisch. Das uns die komplette Vielfalt der Sachkultur verschlossen bleibt ist logischerweise anzunehmen, oder wenigstens zu vermuten. Vielleicht kennen wir aber auch einen großen Teil…
Es liegt eventuell auch am Darsteller selbst, welche Vielfalt er zeigen möchte, oder wie vielfältig seine “Rolle” ausgestattet war. Es ist aber viel bequemer sich auf die drei, vier haüfig nachgebaute Keramiken zu stützen, die ohne große Recherche im Internet zu bestellen sind. Da gibt es regelrechte “Schwemmen” von nicht immer wirklich tollem Zeugs…
David

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Eintrag #18 vom 28. Jun. 2006 12:50 Uhr Ingo Ludwig  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ingo Ludwig eine Nachricht zu schreiben.

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Egal kann mir das nicht sein, wenn ich quasi weiß, dass noch soviel unentdeckt im Boden liegt oder in der Vergangenheit z.B. bei Ausgrabungen (auch Raubgrabungen) durch Unachtsamkeit, Dummheit und/oder Profitstreben zerstört wurde - gerade dabei bekomme ich sooo einen Hals …
Natürlich sollten wir uns in der Darstellung auf belegtes stützen, aber auch dabei bleiben ja oft Interpretationsspielräume und -zwänge (wenn z.B. Gegenstände allein nach bildlichen Abbildungen z.B. der Kreuzfahrerbibel rekonstruiert werden), was aber nicht zur “Erfindung” von nicht belegten Dingen führen sollte - und dies soll ja auch hier keine Grundsatzdisskussion (oder gar ein neuer Grabenkampf) werden.
Für viele bleibt da eine mehr oder weniger deutliche Grauzone, die dann “geschichtsnah interpretiert” genannt wird.
Gruß, Ingo

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Eintrag #19 vom 28. Jun. 2006 13:24 Uhr David Seidlitz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um David Seidlitz eine Nachricht zu schreiben.

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Natürlich ist es auch mir nicht egal, wieviele Kulturgüter durch unsachgemäße Behandlung/ Bergung verlorengehen, so war es auch nicht gemeint…
:o)
David

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Eintrag #20 vom 29. Jun. 2006 13:30 Uhr Eva (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Eva eine Nachricht zu schreiben.

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viel wichtiger ist doch die frage : wieviele misbrauchen das hobby als hebebühne für ihr kümmerliches selbstvertrauen und fühlen sich erst dann bestätigt wenn sie andere runterputzen können, weil sie ja nicht soooo ne tolle ausrüstung haben? das ist kein hobby mehr, das ist ein krampf!
oder anders: die diskusion stinkt zum himmel!
Sunja

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Eintrag #21 vom 30. Jun. 2006 08:51 Uhr Lars Bentley  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Lars Bentley eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Leuts,
also ich finde die Diskusion wieviele Personen in ihrer Darstellung “A” sind sinnlos. Fakt ist doch es wird immer diejenigen geben die gut sind und immer diejenigen die es noch nicht sind. Wichtig ist doch viel mehr wieviele versuchen sich in ihrer Darstellung immer wieder zu verbessern und weiter zu entwickeln.
Ich bin erst seit einem Jahr dabei und auch wenn es arrogant klingt aber ich finde ich verbessere mich mit jedem Schritt den ich mache. Die Personen die sich stehtig verbessern oder es zumindest versuchen und die sich weiter entwickeln sind doch die Personen die zählen nicht wer der beste ist.
Mit freundlichen Grüßen
Homburger Reisige
Lars_zu_Homburg

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Eintrag #22 vom 01. Jul. 2006 10:53 Uhr Marcel Schwarzenberger  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Marcel Schwarzenberger eine Nachricht zu schreiben.

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Mich erstaunt, dass Diskussionen zum Thema “A” (und verwandte) immer wieder so viele Leute anziehen und Räume in Foren füllen, obwohl sich doch das Gesagte meist um die gleichen Fragen, Antworten und Reaktionen dreht. Nunja, ich bin ja jetzt auch hier - irgendwas reizt mich dann doch dabei.
Und wenn es die Tatsache ist, dass die Frage - egal wie sie gestellt wird - immer sofort die gleiche Wendung bekommt: Es wird grundsätzlich nur aufs Aussehen abgestellt. Also die äußere Erscheinung der Akteure. HIer lässt sich vermutlich sogar schnell eine Messlatte anlegen, anhand der man fix ein Urteil wie “echt” oder “Mist” abgeben kann. Ich bezweifle das sehr. Aber dahin will ich gar nicht.
Sondern:
Jeder Akteur, mit welchem Anspruch auch immer, hat seine ganz persönlichen Gründe, sich mit “alten Dingen” zu befassen. Handwerk vielleicht, gemeinsame Erlebnisse mit Gleichgesinnten vielleicht, das Thema Geschichte, das Reisen von Event zu Event…
Die Liste lässt sich locker fortsetzen. Eine Art Verpflichtung, dass jeder Akteur auf Biegen und Brechen wissenschaftlich arbeiten muss, sobald er sich eine Art Gewandung zurechtmacht, lese ich nicht daraus. Vielmehr ist die “GEschichtsvermittlung” EIN Teil dieser Liste, warum sich jemand mit Geschichte beschäftigen will.
Heißt: Wer Geschichte vermitteln will (und dafür womöglich noch Geld nimmt), der hat sich gefälligts intensiv mit seinem Thema zu befassen - was auch das ßußere mit einschließt, wenn das denn Teil des Konzeptes ist.
Wer jetzt daherkommt, und den moralischen Zeigefinger wieder auf die “Mittelaltermärkte” legt, hat die Entwicklung echt verschlafen. Der Name “Mittelaltermarkt” ist seit Jahrzehnten eingeführt und man kann den Besuchern getrost zutrauen, dass sie wissen, was sie dort erwartet. Das hat selten etwas mit Wissensvermittlung zu tun (dennoch kommt es vor…)
Es geht um Events wie Schulveranstaltungen durch Akteure, um Events wie Kaiserpfalz Werla und um solche, die sich ganz deutlich das Etikett “authentisch” verpassen. Da ist besonderes Augenmerk wichtig.
Irgendwelche Zahlen spielen hier überhaupt keine Rolle. Denn wie immer wieder richtig behauptet wird: “DIE” einheitliche Szene gibt es nicht.
Für mich läuft die Frage eigentlich immer wieder auf das hinaus: Schafft es die deutsche Akteurslandschaft, ähnlich wie in England - ein übergeordnetes Gremium, Label oder ßhnliches zu kreieren, das in der Lage ist, nach festgelegten Standards qualitativ hochwertige VEranstaltungen auf die Beine zu stellen. Wer dann mitmacht, hat eben gewisse Anforderungen zu erfüllen. Und dann wird es auch fürs Publikum nachvollziehbar.
Ich wage noch gar nicht daran zu denken, was das eventuell für eine Sogwirkung auch im Bereich “Mittelaltermarkt” entwickeln kann.


Zum Abschluss ein kleiner persönlicher Hinweis, um meine Position deutlich zu machen: Ich gehe heute mit Vergnügen auf einen Mittelaltermarkt und schaue mir morgen wahnsinnig gerne ein historisch hochwertiges Event wie Kaiserpfalz Werla an.
Marcel Schwarzenberger

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Eintrag #23 vom 01. Jul. 2006 12:33 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

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Moin zusammen,
…ein gemeinsames “Label” Hier in Deutschland? Im Land der Zweifler, Bedenkenträger und Paragraphenreiter? Daran glaube ich nicht. Jeder Versuch in dieser Richtung scheiterte bisher und wurde totgelabert. Wie hier alles totgelabert wird von den Vertretern verschiedener Interessensgruppen zu Gunsten der diversen Geldbeutel und Machtsphären.
Bildungsauftrag? Um Himmels willen, hört doch endlich mit dieser heuchlerischen Lügerei auf! Es gibt KEINEN Bildungsauftrag, das ist ein selbstgemachtes Argument, um sich besser definieren und in Szene setzen zu können.
Das ist angeblich ein Hobby und kein von Kultusministerien vergebener Lehr- bzw. Bildungsauftrag.
Seid dochendlich mal so ehrlich, und bekennt Euch dazu, daß es hier um Eigennutz geht, daß die gewaltige Qualitätssteigerung in den letzten Jahren dazu dient, voreinander bestehen zu können und sich selbst einen gewissen Rang zu erarbeiten, das ist doch nichts schlimmes, das geschieht in allen möglichen Bereichen, vom Sport über die Musik bis zur Wirtschaft.
Daß das zu einem gewissen Selbstläufer geworden ist, macht die Sache umso schöner, aber einen mystischen Bildungs“auftrag” gibt es nicht. Den baut sich ein Teil der Szene selbst zusammen, was zwar löblich ist, aber nichts mit einem hehren Ziel zu tun hat, eher ein netter Nebeneffekt.
Und was Sunja da schreibt, ist bitter, aber schlichtweg ein Teil der Wahrheit. Ebenso wie in anderen Hobbies und Berufen….
Weiter in der Endlosschleife…
Ars Militia - Euer Haduwolff

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Eintrag #24 vom 01. Jul. 2006 13:08 Uhr Oliver Bruns   Nachricht

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Marcel Schwarzenberger schrieb:
“Der Name ”Mittelaltermarkt“ ist seit Jahrzehnten eingeführt und man kann den Besuchern getrost zutrauen, dass sie wissen, was sie dort erwartet. Das hat selten etwas mit Wissensvermittlung zu tun”
Wenn ich den Satz richtig verstehe, wissen deiner Meinung nach die Besucher eines sog. “Mittelaltermarkts”, dass das ihnen Gebotene mit der historischen Epoche des Mittelalters, wie sie nach den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen zufolge hätte sein können, nichts zu tun hat.
Nun, du magst andere Erfahrungen gemacht haben als ich.
Ich jedoch bekomme immer wieder mit, dass viele Besucher dies eben nicht tun, dass sie wirklich glauben: “So war das Mittelalter”.
Wir als “Insider” wissen, dass es eben jene zwei unterschiedlichen Schienen im Hobby gibt (Marktmittelalter und Rekonstruktionsversuch anhand div. Quellenmaterials), aber der “normale” Besucher, der nicht so im Thema steht, wie wir es tun, weiß dies nicht. Er macht i.d.R. keinen Unterschied zwischen Veranstaltungen wie bspw. Gerresheim, Werla und Oerlinghausen und auf der anderen Seite Hillermarkt, Kaltenberg etc. Für ihn ist beides eben “das Mittelalter”.
Deshalb muss ich dir, Marcel, in der oben zitierten Aussage widersprechen.
Ansonsten, um auf das Thema nochmal allgemein zurück zu kommen, sehe ich das änlich wie Roland: Jeder soll machen, wozu er Lust hat, aber er soll es auch nach dem benennen, was es ist.
Viele Grüße, Olli

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Eintrag #25 vom 02. Jul. 2006 11:25 Uhr Marcel Schwarzenberger  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Marcel Schwarzenberger eine Nachricht zu schreiben.

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@Oliver
Ich glaube, ich ich weiß was du meinst und geb dir da durchaus Recht. Allein, es hilft wenig, wenn sich Aktive stets den Schuh anziehen wollen, für “unbedarfte” Besucher irgendeiner Veranstaltung immer wieder die Verantwortung übernehmen zu wollen. Das funktioniert nicht und führt meiner Meinung nach zu sehr verkrampftem Umgang sowohl mit dem wunderschönen Hobby “Geschichte” als auch mit anderen Aktiven - gleich welcher Gesinnung.
Und so ist es weiter unten schon korrekt gesagt worden: Zu viel Krampf tut nicht gut. Man darf, ja, man sollte dem Publikum ruhig genug Verstand zutrauen. Es sieht, was es sehen will. Und es zählt, was es nach einem Event mitnimmt. Oder wie Haduwollf ebenfalls richtig bemerkte: Den Bildungsauftrag bloß nicht über alles heben. Ich kann als Museumschef - oder als Theaterchef - meinem Publikum auch nicht vorschreiben, wie es mein Angebot wahrnimmt, und ob es auch das “Echte” vom “Falschen” unterscheiden kann.
@Haduwolff
KOmmt Zeit, kommt Rat kann ich nur sagen. Irgendwann wird es irgendwelchen Leuten so Leid sein, immer wieder die gleiche Leier zu hören, dass etwas aus dem Boden gestampft wird. Ich glaube, etliche Bemühungen hat es schon gegeben. Aber es gehört ein wirklich gutes Konzept und vor allem ein langer Atem und viel Geduld sowie ein guter Schuss Gelassenheit dazu.
Dann wird es dieses “Label” oder wie immer man es nennen will, auch geben. Bisher haben sich noch nicht genug Menschen damit zielgerichtet befasst.
Marcel Schwarzenberger

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Eintrag #26 vom 02. Jul. 2006 22:23 Uhr Roland Schulz   Nachricht

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Zitat:
“Den Bildungsauftrag bloß nicht über alles heben. Ich kann als Museumschef - oder als Theaterchef - meinem Publikum auch nicht vorschreiben, wie es mein Angebot wahrnimmt, und ob es auch das ”Echte“ vom ”Falschen“ unterscheiden kann.”
Marcel, das ist nicht der Punkt und auch nicht das, was Hadu schrieb.
Der Punkt ist vielmehr der, daß ich NATßRLICH keinen Einfluss darauf habe, WIE jemand etwas versteht, da ich ihm nicht ins Hirn schauen kann (und will).
Was ich aber kann, ist, darauf zu achten, daß das, was er sieht, wenigstens nach bestem Wissen und Gewissen so aussieht wie das, was nach wenigstens halbwegs gründlichem Beschäftigen mit verfügbaren Quellen darstellbar ist!
Soll mir doch keiner erzählen der auch nur genug Grips im Kopf hat um das nächste Klo zu finden, daß er aber nicht in der Lage ist in Buchhandlung, Bibliothek, Museum, oder sogar im Internet mal etwas ausfindig zu machen, was Menschen seiner ausgesuchten Zielepoche zeigt.
Und ebensowenig gehts irgendeinem mir bekannten und ernstzunehmenden Darsteller darum, daß er einen Bildungsauftrag erfüllen will.
Wie gesagt, sowas KANN ein Nebenprodukt in einigen, wenigen Teilbereichen sein, wenn es sensibel angegangen wird.
Aber es war, ist und wird niemals mein Ziel sein und vermutlich bin ich damit nicht ganz allein. ;-)
Meine Gründe sind rein egoistischer Natur: Erleben, Ausprobieren und Spaß - Fertig.
Aber das alles kann man eben auch machen, wenn man versucht es fundiert anzugehen, das ewige Geseier des Marktwolpertingers (“die A Päpste haben ja eh keinen Spaß weil die immer alles so genau nehmen..”) hat weder Sinn noch Recht.
Aber vielleicht ist es einfach nur ein anderer Spaß, auf einem anderen Niveau und an anderen Dingen.
Vielleicht reicht mir einfach das allabendliche Komasaufen bis Verlust der Muttersprache, das “Kleidung-anlegen-wenn Touri-mit-Besuch-droht” Geschwätz und die Realitätsflucht in den adeligen Mittelalter nach dem Motto: “
”Haste keine Mittel, Alter, machste einfach Mittelalter!"
..vielleicht reicht mir das einfach nicht mehr.
So, und jetzt hab ich schon wieder viel zu viel von dem geschrieben, was ich gar nicht schreiben wollte.
Gruß,
Roland
Leben und Handwerk
www.leben-und-handwerk.de

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Eintrag #27 vom 28. Jul. 2006 11:41 Uhr Auf Nachfrage   Nachricht

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also ich möchte ja nicht irgendwie blöd klingen aber was heißt “A” eigentlich?
Daniel

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Eintrag #28 vom 28. Jul. 2006 12:02 Uhr Marcel Schwarzenberger  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Marcel Schwarzenberger eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Daniel!
Das ist doch mal eine gute Frage! Das Problem: Jeder versteht die Antwort ein wenig anders. Grundsätzlich steht “A” für “authentisch”. Damit ist die Allgemeingültigkeit aber schon beendet, denn damit ist noch längst nicht geklärt, was “authentisch” wiederum heißt. So nah wie möglich am Original (d.h. Grabungsfund, der dann von den Akteuren rekonstruiert wird). Und genau um dieses “so nah wie möglich” scheiden sich oft die Geister.
Marcel Schwarzenberger - chronico - Magazin für Geschichte

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Eintrag #29 vom 23. Aug. 2006 22:21 Uhr Marcel Porten  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Marcel Porten eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo zusammen, auch wenn der letzte Eintrag ein wenig her ist, möchte ich mich dennoch der Aussage von Lars anschliessen.
Das Problem ist doch, dass man nicht weiß und auch gar nicht immer wissen kann, wer wie weit ist. Es gibt immer welche, die eine bessere oder fundiertere Darstellung machen. Gerade bei diesem (wissenschaftlichen) Hobby spielt die Erfahrung und der Zeitaufwand eine wichtige Rolle. Jeder fängt mal klein an und ich denke dass die Leute die eh nur neue Anlässe zum saufen brauchen bleiben eh nicht lang dabei.
Schade ist es aber, das man auf manche Märkte gar nicht drauf kommt (hab ich gehört), wenn das Gewand mit der Maschine genäht wurde. Das halte ich für albern und wie soll man dann auch lernen, wenn es einem so verweigert und leidlich gemacht wird.
Wer ein bißchen Verantwortung hat wird interessierten Besuchern auch ncht seine Darstellung als die ultimative verkaufen wollen.
So viel jetzt erst mal von meiner Seite. Wünsche noch schöne Tage und nicht soviel Kopfschmerzen wegen “schlechter” Darstellung
MfG Marcel

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Eintrag #30 vom 24. Aug. 2006 08:52 Uhr Sylvia Crumbach  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Sylvia Crumbach eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Marcel (Porten),
vielleicht ist es eine gedankliche Hilfe sich von diesem “Wie weit sein”-Gedanken zu lösen. Für den einen ist eine Handnahnt eine ßberwindung, für den anderen nicht. Manche sind Arbeitstiere - andere nicht. Außerdem ist Living-History keine Bergsteigen mit einem definierten Ziel. Zwar ist eine große Nähe zum historischen Vorbild von den meißten Darstellern angestrebt, ohne Vorbild bleibt es schwierig.
Außerdem verändert jede neue Info - jedes erreichbare Material die Vorgaben …..

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Eintrag #31 vom 28. Aug. 2006 22:47 Uhr Marcel Porten  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Marcel Porten eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Sylvia (Crumbach),
ich schließe mich Dir vollkommen an. Es geht mir auch lediglich um die Sache, dass man sich da darüber aufregen kann, wenn jmd. nicht so ganz “A” ist. Es ist halt so, dass es Einsteiger gibt, die einfach noch nicht so sicher in der Darstellung sind. Mich stört es überhaupt nicht, denn ich bin selber auch noch nicht lange dabei. Was ich meine ist, dass ich es irgendwie komisch fände, wenn es Standarts für mittelalterliche Darstellung gäbe. Somit würde einem ja die Chance genommen werden sich an der ganzen Sache zu beteiligen, es sei denn man ist “Touri” oder endspricht den Standarts. Ich hoffe das ich es etwas deutlicher machen konnte. Auf jeden Fall wünsche ich noch eine schöne Woche.
MfG Marcel

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Eintrag #32 vom 08. Sep. 2006 15:18 Uhr Ameli (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Ameli eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Marcel,
ohne hier wieder in die endlose A-Debatte abgleiten zu wollen: es gibt für einige Veranstaltungen Vorgaben, die den dargestellten Zeitrahmen und die Ausrüstung betreffen. Meist wird dann ein bekanntes Ereignis dargestellt oder zum Anlaß der Veranstaltung genommen.
Diese Vorgaben halte ich für sehr wichtig und richtig!
So hat auch der Einsteiger die Möglichkeit, sich zu orientieren und mitzuspielen - oder eben nicht, wenn es für ihn zu große persönliche Hindernisse gibt.
@Alle:
Zurück zur Ausgangsfrage: wieviele sind “A” Weiß ich nicht, ist mir auch egal! Jeder muß für sich entscheiden, wie weit er in der historischen Genauigkeit seiner Darstellung gehen will - und dazu stehen! Dann muß jeder für sich abwägen, zu welchen Veranstaltungen er gehen möchte, ob als Besucher oder Teilnehmer.
Und die Beweggründe sind auch wieder individuell und unterschiedlich (mag ich das Niveau der VA? Fühle ich mich beim Veranstalter gut aufgehoben und versorgt? sagt mir das Konzept zu? habe ich diese VA von Anfang an begleitet und fühle mich einfach “dazugehörig” usw. usw.)
Was nichts bringt und was ich nicht mag ist die ewige Diskussion “ich bin doch erst Einsteiger, also muß man mich auf alle VA lassen - egal was die Vorgaben sind”.
*seufz* eigentlich ist es müßig, weiterzuschreiben… Die Diskussion hatten wir in dieser oder ähnlicher Form so oft.
Gruß
Ameli

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Eintrag #36 vom 04. Feb. 2007 14:07 Uhr Roman Luplow  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Roman Luplow eine Nachricht zu schreiben.

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Mal ganz im Ernst, der Thread geht über mehrere Seiten und - ausser in den ersten 4-5 Antworten - geht er voll an der Frage vorbei…
Wieviele Akteure schätzt Ihr denn nun tatsächlich auf “a” Und “a” ist keine Definitionsfrage, es ist 100%iges Reenactment.
Was ich seit 1998 so erlebt habe, läßt mich schließen, daß es weit unter 5% sind, die tatsächlich ernst und mit dem nötigen wissenschaftlichen Hintergrund auf dem Gebiet der “a”-Darstellung arbeiten. Und selbst dabei muß man aus Zeitgründen oftmals auf Details verzichten. Wenn man das offen und dokumentiert tut, dann ist es akzeptabel, aber das ist eben der Punkt, den die nmeisten sogenannten “a”-Darsteller nicht hinbekommen.-)
Alles, was sich MA-Markt nennt bietet kaum mehr als den Geruch nach Mittelalter, der Rest ist aktualisierter Kommerz. Und alles, was lautstark als Reenactment eingestuft wird, ist es noch lange nicht. Echtes “a” habe ich bisher nur in längerfristigen Projekten wie in Dänemark, im Ukranenland oder in Groß Raden (ja, es gibt sicher noch mehr davon;-) kennengelernt. Dann dauert ein größerer Hüttenbau eben mal 2 Jahre und muß ständig repariert und instandgesetzt werden - aber DAS ist dann tatsächlich “a” ausgeführt.
LG und ein kopfschüttel
Roman
PS: Ich vergleiche das gern mit Effekten wie z.B., daß zig hunderttausend Leute Autozeitschriften lesen, bei D&W einkaufen…aber wieviele davon sind tatsächlich Kfz-Schlosser?!
Papyrerei Dishley

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Eintrag #37 vom 05. Feb. 2007 11:15 Uhr Frank Hasenöhrl  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Frank Hasenöhrl eine Nachricht zu schreiben.

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So wirklich “A” sind wohl eher weniger als ein Prozent.
Jedoch - um wieviel schwerer hat es der heutige Reenactor, wenn er sich mit dem Thema beschäftigt?
Man soll nicht nur versuchen, zu leben wie damals, sondern sich auch noch um Authentizität der verfügbaren Materialien fürs Leben kümmern.
Ein einfacher Söldner hat damals seine Rüstung beim nächsbesten Schmied besorgt, ohne erst hunderte Bücher wälzen zu müssen.
Ein Reenactor muß also gleichzeitig Geschichtsforschung, Handarbeit, Werkskunde, Metallurgie, Schmiedekunst, Seilmachen, Sarwürken, Kürschnern, Färben und alles gleichzeitig können weil er sonst verraten und verkauft ist.
Und … ein Adeliger müßte dann auch noch Latein SPRECHEN können oder ein Wikinger zumindest eine nordische Sprache und dazu sollte man noch wissen, was einen “zu seiner Zeit so bewegt”. Also … die direkt eine Person und Zeit betreffenden geschichtlichen Hintergründe.
Das ist wohl nur möglich, wenn man in diesem Bereich arbeitet oder sich 100% dem Reenactment verschrieben hat. (Hmmm… Berufsreenactor wär doch was … wer stellt solche Leute ein ??)
Irgendwo hapert´s doch immer.
Ein “Geschichtsprofessor” der mal auf einem Mittelaltermarkt in maschinell gefärbter Baumwolltunika als Geschichtenerzähler fundierte geschichtliche Hintergründe vorträgt ist meiner meinung nach “lehrreicher” als jeder in Originalklamotten auftretender Reenactor, der nicht mal weiß, was die Schlacht von Manzikert für die Kreuzzüge bedeutete (na ? Wer weiß es ??).
Und … die meisten Mittelaltermärkte sind vom Anspruch her sowieso nicht soooo authentisch.
Wenn hier jemand ein Projekt mit einem Mittelalterlichen Holzfort mit Hafen, Wikischiffen , Marktplatz und Hadwerkergebäuden aufbauen würde
(Anregung an das Technikmuseum Speyer in Zusammenarbeit mit dem Historischen Museum), dann wäre eigentlich “A” und 100% Reenactment sinnvoll.
Man sollte also schon deutlich zwischen der “Szene” und echtem “Museumsreenactment” unterscheiden.
Jedoch … wer in der Ausstellung “Piraten” hier in Speyer im “historischen Museum” war und sich die ausgestellten Faschingskostüme angeschaut hat wird wieder die “normalen” Mittelaltermärkte zu schätzen lernen.
Und … meiner Meinung nach ist immer noch jeder Reenactor, der stetig versucht sich im Rahmen seiner Möglichkeiten zu verbessern auf dem richtigen weg.
Fuchs

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Eintrag #38 vom 02. Mrz. 2007 00:23 Uhr Andreas Zillner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Andreas Zillner eine Nachricht zu schreiben.

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Ich kann mich meinem “Vorredner” nur anschließen, möchte aber anmerken, dass es
a)zu viele gibt die “A” sind und
b) zu wenige gibt die “A” sind…
Jeder kennt doch die Kameraden die naserümpfend an einem vorbeigehen, nur weil man seine Schuhe nicht selbst zusammengeschustert hat (obwohl: welcher Sasse, Ritter, Graf, Herzog, König oder Kaiser hat sich seine Schuhe damals selbst gemacht?????)…
Und jeder kennt die “Kostümsäufer”, mit Kettenhemd über nem Band-T-Shirt, Horn am Gürtel und Kampfstiefel, die sich aufführen als wären sie die Profis und alle anderen nur Trottel…
Ich mach “Mittelalter” mehr HDG (Historisch DetailGetreu), wobei ich immer die Kosten-Nutzen-Relation im Auge hab, also auf den reinen Kommerz-Märkten doch lieber die “B-Garnitur” hernehm *g*;
bei internen Veranstaltungen kann ich dafür mehr zeigen was ich dann hab/kann/bin, und mir dafür auch Lob/Kritik holen mit der ich was anfangen kann.
Aber genug abgeschweift!
Was ich jedem empfehle ist mehr geistige Flexibilität mit einem gehörigen Schuss Toleranz…
Jemand anderer Meinung?

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Eintrag #39 vom 02. Mrz. 2007 10:05 Uhr David Seidlitz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um David Seidlitz eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Andreas!
“Was ich jedem empfehle ist mehr geistige Flexibilität mit einem gehörigen Schuss Toleranz…
Jemand anderer Meinung?”
Diese Diskussion hatten wir hier schon bis zur Hautrötung…
Ich weiß nicht ob das schon wieder sein muß.
In diesem Zusammenhang kann ich “Toleranz” nicht mehr hören. Oft ein Totschlagargument der “Möchtegernfraktion”, wenn sie mit leicht vermeidbaren (!!!) Fehlern in ihrer sooo authentischen Ausrüstung konfrontiert werden.
Gruß,
David
www.familia-ministerialis.de

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Eintrag #40 vom 02. Mrz. 2007 21:14 Uhr Rolf Schubert   Nachricht

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Ich stimme dem Beitrag Nr. 36 aus vollen Herzen zu.
David gehört ja mittlerweile auch zur “alten Garde” und hat dem entsprechend genau so viele unsinnige “A” Diskussionen hinter sich wie ich auch.
Auch viele Moderatoren haben dieses schon erlebt, also ich glaube das sollten wir uns alles nicht noch einmal reinziehen…. oder?????
Rollo Rolfson

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Eintrag #41 vom 03. Mrz. 2007 00:16 Uhr Roland Schulz   Nachricht

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ich möchte hiermit kurz anmerken, dass ich die Einträge 36 und 37 so wie sie sind unterschreibe.
;-)

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Eintrag #42 vom 10. Mrz. 2007 20:44 Uhr Oliver Schulz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Oliver Schulz eine Nachricht zu schreiben.

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“A” kann kaum einer sein, außer er webt seine stoffe selber, näht alles von Hand ( auch die Zelte ) dreht draht zu ringen und pflicht sein kettenmhemd selber, … usw. ich bin nur “Gnie” Geschichtsnah Intepretiert, und das reicht meiner meinung nach völlig, nur mag ich das hochglanzblech nicht, ;) brüniert finde ich besser,
Oliver Schulz

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Eintrag #43 vom 10. Mrz. 2007 23:28 Uhr Roland Schulz   Nachricht

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Danke, Oliver…danke für die Neuauflage einer der besten Ausreden für:
“100% ist unmöglich - daher lieber Schlunz machen”
Gute Nacht. ;-)

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Eintrag #44 vom 11. Mrz. 2007 00:29 Uhr Roland Schulz   Nachricht

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…weil nämlich auch um (setze hier beliebige Jahreszahl ein) JEDER IMMER ALLES selber gemacht hat..der Bauer hat sich seine Messerklinge selbst geschmiedet, der Schuhmacher seine Kleidung selbst gefärbt, die Färber ihre Gürtel selbst gefertigt, der Bäcker seinen Dinkel selbst gepflanzt und der Ritter hat sich seinen Ringpanzer selbst gehäkelt.
Oder doch nicht? Gab es etwa bereits (setze hier wieder beliebige Jahreszahl ein) einen regelrechten Versorgungskreislauf? Eine spezialisierte Güterproduktion?
Und wenn uns das jetzt so neu wäre, welche eklatanten Lücken im Grundwissen über (setze hier noch einmal beliebige Jahreszahl ein) haben wir dann eigentlich? ;-)
Nimms mir nicht übel, verehrter Namensvetter, aber den haste dir verdient. *g*
Nichts für ungut.
Gruß,
Roland
Leben und Handwerk
www.leben-und-handwerk.de

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Eintrag #45 vom 11. Mrz. 2007 09:51 Uhr David Seidlitz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um David Seidlitz eine Nachricht zu schreiben.

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Mal davon abgesehen, kenne ich durchaus Leute, die alles von Hand nähen (ja, selbst Zelte!), und ihre Kettenhemden auch selbst fertigen…
David

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Eintrag #46 vom 12. Mrz. 2007 21:58 Uhr Oliver Schulz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Oliver Schulz eine Nachricht zu schreiben.

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OK, aber ich habe noch KEIN zelt aus handgewebten stoffen gesehen!
Auch bei Leuten die behaupten “A” zu sein!
ßber ein Link oder Bild wäre ich dankbar.
Man kan ja ruhig Fertige sachen einkaufen, aber bitte nur Handgefertigtes, dieses geht aber dermaßen ins Geld, das es KAUM machbar ist ( ich sage extra kaum, da es auch reiche Renacments gibt :) ).
Oliver Schulz

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Eintrag #47 vom 12. Mrz. 2007 22:01 Uhr Oliver Schulz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Oliver Schulz eine Nachricht zu schreiben.

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Ach was ich vergessen habe, Schlund muß auch bei Gnie nicht sein, da man auch gut retuschieren kann!
Oliver Schulz

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Eintrag #48 vom 12. Mrz. 2007 23:13 Uhr Oliver Bruns   Nachricht

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Moin.
Schlunz bleibt Schlunz, egal wie gut man es kaschieren kann oder nicht.
Und man muss auch nicht reich sein, um gute handgemachte Ware zu bekommen. Prioritäten setzen - und weniger ist manchmal mehr.
Grüße, Olli

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Eintrag #49 vom 13. Mrz. 2007 06:46 Uhr Iris Gillessen-Brandt  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Iris Gillessen-Brandt eine Nachricht zu schreiben.

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Zitat Beitrag 44: Ach was ich vergessen habe, Schlund muß auch bei Gnie nicht sein, da man auch gut retuschieren kann!
Genau da liegt der Unterschied zwischen einem guten Darsteller und Fuzzys……
Iris

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Eintrag #50 vom 15. Mrz. 2007 19:43 Uhr Oliver Schulz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Oliver Schulz eine Nachricht zu schreiben.

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zu Eintrag 45 und 46:
zeigt mir EIN Zelt Handgenäht aus Handgewebten Stoffen und ich glaube das es “A” geht - vorher nicht !!!!
Oliver Schulz

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Eintrag #51 vom 15. Mrz. 2007 19:58 Uhr Jonas Radtke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Jonas Radtke eine Nachricht zu schreiben.

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Wozu? Ein Zelt an sich ist eh in 90% der Darstellungen un-A.

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Eintrag #52 vom 15. Mrz. 2007 20:03 Uhr Oliver Bruns   Nachricht

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Gehen tut vieles, wenn der Wille vorhanden ist.
Grüße, Olli

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Eintrag #53 vom 15. Mrz. 2007 20:34 Uhr   Nachricht

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Tach Oliver Schulz,
wo soll´s denn Deiner Meinung nach hingehen?
Zum totalen Retuschieren? Also zum Mogeln wo man nur kann?
Warum nicht zu dem Weg “So gut wie möglich”
Ist zu aufwändig und zu unspectaculär, oder? ;-)
Alexander von Stürmen

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Eintrag #54 vom 15. Mrz. 2007 20:45 Uhr Nyna (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Nyna eine Nachricht zu schreiben.

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hmmm zeigen ist schlecht mit dem Zelt, aber Bekannte von uns aus Belgien haben ein Handgewebtes und handgenähtes Wikizelt. hab leider kein Foto und seh die wegen der Entfernung nur recht selten, also großes Indianerehrenwort.
Hangenähte Zelte sind sowieso nicht so selten… naja und bei Ebay gibts den Stoff schon ab 4 -uro/meter
;O)
Nina

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Eintrag #55 vom 15. Mrz. 2007 21:32 Uhr David Seidlitz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um David Seidlitz eine Nachricht zu schreiben.

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Und mit der Handwebung bin ich auch immer sehr vorsichtig. Manche verwenden handgewebte Stoffe, nur weil sie handgewebt sind. Viele der “modernen” Handwebstoffe, vor allem Wollen, unterscheiden sich doch sehr von den Mittelalterlichen. Da ist so mancher maschinengewebte Stoff dem historischen Vorbild ähnlicher…
Der technische Ablauf des Webens hat sich ja auch nicht verändert. Um mal von dem Zeltbeispiel wegzukommen, ist m. E. ein vernünftiger Schnitt + historisch adäquate Färbung + korrekte Bindung und Fadendichte + ordentlich ausgeführte Handnaht wichtiger als Handwebung. Noch wichtiger wäre es eigentlich, wo wir einmal beim Thema sind, Wollstoffe aus entsprechend mittelalterlichen Schafrassen zu gewinnen…:o)
Nur mal so am Rande.
David
www.familia-ministerialis.de

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Eintrag #56 vom 15. Mrz. 2007 22:34 Uhr Hilmar Becker  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Hilmar Becker eine Nachricht zu schreiben.

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Was kommt denn als nächstes?
Der übliche Ochsenkarren, mit dem man zur Veranstaltung kommen muß, um “a” zu sein?
Oder die Blinddarmnarbe, die man nicht haben darf, um “a” zu sein?
Bringt mir die alte Leier…
Gruß
Hilmar

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Eintrag #57 vom 16. Mrz. 2007 02:22 Uhr Roland Schulz   Nachricht

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Zunächst mal, Oliver, muss dir kein Mensch irgendwas beweisen, weil dich hier kaum einer überzeugen will.
Es steht dir völlig frei zu tun und zu glauiben, was DU willst.
Ebenso steht es natürlich wiederum jedem frei, sich dann über dein Tun und Handeln eine Meinung zu bilden.
So einfach ist das.
Der mehrheitliche Konsens geht bei den meisten Usern hier dahin, dass man - wie es etliche schon schrieben - die EIGENE Motivation hat, so nah es eben LOGISCH sinnvoll und machbar ist, an das Original heran zu kommen.
Ob ein Zelt handgenäht, handgewebt oder mundgeklöppelt sein muss ist so lange völlig nebensächlich, wie die Erkenntis und der Wille nicht vorhanden ist, dass es durchaus handwerklich machbar und finanziell realistisch ist, eine einfache aber gute Darstellung zu realisieren.
Es ist nun einmal oft so, dass dein Spruch häufig von Leuten gebracht wird, die damit die Defizite ihres persönlichen Equipments schönreden wollen.
Denk in Ruhe drüber nach, wie es gemeint ist oder tue es halt nicht, das ist mir persönlich völlig gleichgültig.
Fakt ist jedenfalls, dass die allerwenigsten Leute, die eine vorzeigbare und fundierte Darstellung betreiben, sich und ihr Tun als “A” bezeichnen.
Im Gegenteil hört man von dieser Gruppe eher die Aussage, dass sie quellenorientiert an die Sache herangehen und versuchen sich historischer Kleidung nach aktuellem Wissensstand anzunähern.
Und zuletzt noch eines:
Die allermeisten handgefertigten Kleidungsstücke, die mir bislang untergekommen sind, sind verglichen mit maschinengenähter Stangenware wirklich erkennbar teurer oder nur für “Reiche” erschwinglich.
Den Beweis treten wir gerne dadurch an, dass wir dich z.B. für 1250 von Kopf bis Fuß einfach aber stimmig (zivil) einkleiden und dich das weniger als 500 - kostet.
Gruß,
Roland
Leben und Handwerk
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Eintrag #58 vom 16. Mrz. 2007 10:46 Uhr Roland Schulz   Nachricht

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Humbug!
“Die allermeisten handgefertigten Kleidungsstücke, die mir bislang untergekommen sind, sind verglichen mit maschinengenähter Stangenware wirklich erkennbar teurer oder nur für ”Reiche“ erschwinglich.”
Natürlich muss es heißen: die allerWENIGSTEN…
Mea Culpa, ich geh mir das Hirn spülen..

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Eintrag #59 vom 16. Mrz. 2007 18:03 Uhr Oliver Schulz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Oliver Schulz eine Nachricht zu schreiben.

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Ich habe auch Handgewebte Stoffe, an meinen Zelt sogenannte Schwartenbretter als Planken ( ich finde Baumarktbretter glantkannt fürchterlich ) nur in der Zelteinrichtung mogel ich ( habe unter den Fellen kein Strohsack sondern eine Schaumstoffmatratze aber so das man sie nicht sieht ( also gemogeld und Retoschiert ) bei den Stoffenm auchte ich auch auf farben die Natürlich herzustellen sind ( auch wenns künstliche gefärbt ist, und deshalb “Gnie” und nicht “A”!
Oliver Schulz

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Eintrag #60 vom 16. Mrz. 2007 19:55 Uhr Torsten Schmidt  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Torsten Schmidt eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo @all
Meiner Meinung nach dürften weniger als 1% “a” sein, und die sind auch am aussterben!
Weil einer der richtig “a” ist sich bei der kleinsten Verletzung auf Veranstaltungen nach Historisch überlieferten Heilverfahren Behandeln lassen müßte.
Zudem ist es kaum möglich sehr viele Historische
Mterialien zu bekommen zb Eisen, das Eisen was heute zu bekommen ist ist qualitäts mäßig wesentlich hochwertiger wie vor 1000 Jahren.
Einzig Stoffe dürften noch so zu bekommen sein wie vor 1000 Jahren.
Im laufe der letzten Jahrhunderte hat sich das Wissen der Meschen in einigen Punkten zu sehr erweitert und andere Dinge haben wir leider vergessen oder sie sind verloren gegangen weil wir sie durch andere sachen ersetz haben ( zb Kupferkessel nach meinem wissen giebt es in Teuschland nur nuch einen der dieses alte Handwerk behersch und er ist an die 70 ).
Nächst sache ist einiges wollen wir auch nicht mehr zb unser Landesnahme ich habe noch keinen auf einer Veranstaltung erlebt der behauptet hat er sei ein Teuscher Ritter es hieß immer nur er sei ein Deuscher Ritter oder sonst was nie wurde der alte Name unseres Landes verwendet.Noch was wir haben heute auch keine Könige und Kaiser mehr die unser Leben bestimme, einzig die Kahtolische Kirche ist geblieben und die hat ihren einfluss auf das was richtig oder falsch ist längst verloren leider konnte sie voher noch jede menge verschwinden lassen so das wir es heute nich mehr überprüfen können ob es bestimmte Dinge gab oder nicht.
Diese Liste liesse sich unendlich weiterführen ohne das wir zu einem Ergbnis kommen würden, weil irgend jemand mit sicherheit anderer meinung ist wie ich.
Mein rat an euch alle ist lebt euer Hobby sogut wie möglich aus, holt euch Tips von anderen was ihr vileicht verbessern könnt. no body is perfect
Einzig vileicht verbannt alle Kostümsaufer von den Veranstalltungen ( die haben nicht den nötigen ernst dafür, nur Met im Kopf).
Und am wichtigsten lasst diese beschissene Diskussion über “Wieviele sind ”A"" das bringt nur unfrieden und igendwann ufert es aus.
Gruss @ all Torsten Schmidt

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Eintrag #61 vom 16. Mrz. 2007 20:34 Uhr Thomas Klever  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas Klever eine Nachricht zu schreiben.

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Hä,
also wie jetzt.Teuschland?Ich glaube da teuscht du dich.
Diutschin Lant oder Tiutschlant wäre in etwa die mittelhochdeutsche Entsprechung.
Davon ab glaube ich nicht dass die Leutchen die sich ernsthaft mit dem Thema beschäftigen sich als deutscher oder teuscher Ritter bezeichnen.
Eisen bekommt man heute auch noch in verschiedenen Qualitäten wobwei wohl eher Stahl in Frage käme.
Aber das ist ja eh alles sinnlos weil ich kein teuscher Ritter bin:)
Franz zum Lohe www.homburger-reisige.de

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Eintrag #62 vom 16. Mrz. 2007 20:54 Uhr Wolf Zerkowski  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Wolf Zerkowski eine Nachricht zu schreiben.

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Moin,
das läuft jetzt hier aber nicht grad aus dem Ruder….oder?……;-)
Ich schiff mir in die Bruche…oder Brouche…Brouch….ach egal……lol
Gruß Wolf
www.bauer-und-bonde.de

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Eintrag #63 vom 16. Mrz. 2007 21:53 Uhr Dieter Graf  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Dieter Graf eine Nachricht zu schreiben.

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Aua, deutscher Sprach - schwerer Sprach !
Dieter

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Eintrag #64 vom 17. Mrz. 2007 09:57 Uhr   Nachricht

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Hallo,
ganz ehrlich. Macht das hier zu………das bringt doch nix mehr.
Ewig die alte Leier.
Jeder definiert seinen Anspruch selbst, er sollte eben nur mit der Bezeichung und der Argumentation aufpassen. Und diesen ganzen “Schmonsens” hatten wir schon zur genüge.
Tschö
Alexander von Stürmen

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Eintrag #65 vom 17. Mrz. 2007 13:28 Uhr David Seidlitz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um David Seidlitz eine Nachricht zu schreiben.

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@ Oliver Schulz: “Schwartenbretter” ??? Das ist natürlich unbedingt “A”…
@Torsten Schmidt: Es wäre von Vorteil, wenn du dich bemühen könntest, etwas verständlicher zu schreiben.
Wie wäre denn mal eine Liste von Dingen die heutzutage _möglich_ sind? Die wäre mindestens genauso lang, aber viel hilfreicher. Viele deiner Argumente resultieren m.E. schlicht aus Unwissenheit…
David
www.familia-ministerialis.de

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Eintrag #66 vom 17. Mrz. 2007 14:01 Uhr Gabriele Klostermann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Gabriele Klostermann eine Nachricht zu schreiben.

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Hi allerseits,
das Problem liegt in der Fragestellung. Sie impliziert “Wieviele Leute sind A?”. Richtig müsste es aber heißen “Wieviele Darstellungen sind A?”.
Es ist völlig unmöglich und von Ansatz her höchstgeradig unwissenschaftlich, einen Menschen authentisch darstellen zu wollen, mit all seinen Lebensumständen, seiner Sprache, seiner Denkweise, seinem Tagesablauf, seinem gesllschaftlichen Background etc.
Was man aber authentisch machen kann, ist eine Darstellung. Dabei geht es jedoch immer nur um Ausschnitte aus dem Alltagsleben.
Ich kann also einen Handwerker darstellen, der gerade sein Handwerk ausübt. Dazu brauche ich belegbare Klamotten, belegbares Handwerkszeug und belegbare Fertigungsweisen. Darüber hinaus, kann ich Sachkultur (z.B. Keramik, Möbel, etc.) zeigen und im besten Falle auch benutzen und erklären. Das hat aber nichts mit mittelalterlicher Lebensweise zu tun! Geht ja auch schlecht, wenn man von Besuchern umringt ist.
OK, man kann natürlich eine Privatveranstaltung ohne Besucher machen und kann von miraus 2 Wochen in seinem Zelt leben, MA-Klamotte tragen und meinentwegen mittelhochdeutsch reden. Und was ist dann daran authentisch? Wer hat den im MA so gelebt? Und was hat man davon, außer 2 Wochen Realitätsflucht in ambientiger Umgebung? Jetzt erzählt mir nicht, dass man dann besser verstehen kann, wie die Menschen im MA gelebt und gefühlt haben…
Also, es geht nicht darum, einen ganzen Menschen authentisch zu machen. Es geht um Details. Und da wird z.B. auch eine Wikinger-Fellmütze nicht plötzlich authentisch, nur weil die Wikinger ja Fell hatten und auch Mützen und weil die ja nicht blöd waren.
Für eine authentische Darstellung greift man auf das zurück, was belegbar ist. Und wenn die belegbaren Wikingermützen halt uncool sind und nicht der angestrebten Wunschdarstellung entsprechen, dann sollte man ein anderes Hobby machen und braucht sich um den ganze A-Sch.. nicht zu kümmern.
Jedenfalls wird eine Fantasie-Ausrüstung nicht dadurch besser oder authentischer, dass der nächstbeste A-Papst ja schließlich auch Plomben im Mund hat und sein Zeltstoff nicht handgewebt ist.
So, das musste jetzt mal raus, nachdem ich mir jetzt schon seit Tagen diese ganzen A-Debatten zu Gemüte führe…
Viele Grüße
Gabriele

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Eintrag #67 vom 17. Mrz. 2007 14:11 Uhr Sven Wolfgang Pfeifenberger  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Sven Wolfgang Pfeifenberger eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Danke

Danke Gabriele,
schön auf den Punkt gebracht.
Gruß
Sven W.P.

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Eintrag #68 vom 17. Mrz. 2007 16:18 Uhr Alexander Klenner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Klenner eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Genau.

Und da der Rest sowieso müßige Endlosleier ist, entsprechei ch hier mal einem oft postulierten Wunsch.
Gruß, Ivain

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