Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Wo gibt es preiswerte Gewandungen

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Eintrag #1 vom 17. Aug. 1999 12:41 Uhr Dirk Fischer   Nachricht

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Ich suche verkrampft schon seit Monaten Gewandungen aus Stoff und aus Leder, die für mich als Wenigverdiener einigermaßen erschwinglich sind. Es muß kein Umhang aus Kalbsnappa sein; das Problem ist aber, daß es es schöne und originale Gewandungen nur aus edelstem Material gibt (meine Erfahrung!!!), mir aber einfacher Stoff genügt. Wer kann mir helfen und einige Kontakte nennen (Umgebung Berlin wäre ideal oder per Versand) ???
CYPHER

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Eintrag #2 vom 17. Aug. 1999 13:00 Uhr Philipp Klostermann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Philipp Klostermann eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Dirk, erst einmal eine kurze Info vorab. Kalbsnappa ist Leder, und damit als Material für mittelalterliche Kleidung etwa so gut geeignet wie Jutesäcke für die Kleidung der heutigen Zeit. Leder war allerhöchstens bei armen Leuten als Kleidung zu finden. Am besten schaust Du mal in der Bibliothek von Tempus Vivit nach dem Einsteigerhandzettel. Dort wird ganz gut beschrieben, wie man passende MA-Kleidung selbst herstellen kann. Fertige Kleidung zu kaufen ist wenig Ratsam, da die meisten professionellen Gewandschneider eher auf den heutigen Zeitgeschmack achten, und so pseudomittelalterliche Sachen produzieren, die zwar für den Zuschauer ganz nett sind, aber in den wenigsten Fällen den Ansprüchen derer genügen dürfte, die das Hobby halbwegs ernsthaft betreiben. Au0erdem ist es billiger, sich die Kleidung selbst zu nähen, die Anschaffung einer gebrauchten Nähmaschine rentiert sich schon für das zweite Stück Kleidung. (Hoffentlich) viel Spass beim Nähen, Philipp

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Eintrag #3 vom 17. Aug. 1999 13:38 Uhr Andreas Thiel  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Andreas Thiel eine Nachricht zu schreiben.

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…abgesehen davon bist Du beim Kauf von “brauchbarer” Gewandung eigentlich immer knapp an der “Abzocke” vorbei… Wenn Du niemanden privat kennst, der solche Dinge näht und Dir Sonderpreise garantiert (die auch wirklich welche sind!) dann mach es lieber selbst. Das bewahrt Dich auf alle Fälle vor bösen ßberraschungen und vor dem Verlust vermeindlicher (gewandnähender) Freunde. Wenn z.B. nach dem ersten Waschen (bei 30 Grad!)Dein gutes und mit teurem Geld bezahltes Stück sich nicht nur verfärbt sondern dazu auch noch fett einläuft und der/die Person die das Ding nähte sich nicht in der Pflicht fühlt darauf zu reagieren, dann hast Du eigentlich keinerlei Handhabe gegen diese(n) “Gewandungsschneider(in)”. Ein aus Schaden klug gewordener, künftig selbst nähender und _vorher_ den Stoff waschender… Andreas

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Eintrag #4 vom 17. Aug. 1999 14:21 Uhr Philipp Klostermann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Philipp Klostermann eine Nachricht zu schreiben.

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Jaja, vorher, wichtig wichtig! Ach ja, und vor und nach dem Färben unbedingt gründlichst waschen! *schmunzelnd* Philipp

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Eintrag #5 vom 17. Aug. 1999 14:31 Uhr Andreas Thiel  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Andreas Thiel eine Nachricht zu schreiben.

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Wirst Du wohl sofort mit dem Schmunzeln aufhören! ;o)

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Eintrag #6 vom 17. Aug. 1999 15:31 Uhr Alexander Klenner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Klenner eine Nachricht zu schreiben.

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Achja, das Waschen sollte man auch beim Stoffkauf einberechnen… Ein nun Sommergewandung tragender
Ivain der Wanderer

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Eintrag #7 vom 17. Aug. 1999 15:34 Uhr Andreas Thiel  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Andreas Thiel eine Nachricht zu schreiben.

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Stimmt! 10% mehr kaufen, dann ist man vor dem Einlaufen gefeit, sagen zumindest Berufenere als ich! ;o)

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Eintrag #8 vom 17. Aug. 1999 15:41 Uhr Alexander Klenner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Klenner eine Nachricht zu schreiben.

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Danke Andreas… Apropos: Der erste, der am Wochenende etwas über meine zu kurz geratenen Gewandungsteile sagt, bekommt es mit meinem zu lang geratenen Schwert zu tun… *halbgrummelndhalbschmunzelnd* P.S. So langsam nehmen meine Kettenhandschuhe Form an… Aber leider sind die auch etwas kurz…
Ivain der Wanderer

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Eintrag #9 vom 17. Aug. 1999 15:44 Uhr Dietrich (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Dietrich eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Alexander, mach´ Dir nichts draus. Wenn es stimmt, was man sich so über die Anatomie von Leuten mit zu langen Schwertern erzählt, ist es sehr unwahrscheinlich, daß Deine Tunika wirklich zu kurz ist…. Zurück zum Thema. Dietrich

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Eintrag #10 vom 17. Aug. 1999 15:52 Uhr Alexander Klenner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Klenner eine Nachricht zu schreiben.

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Jaja… Immer auf den Kleinen… Öh… Mist, Patzer…
Ivain der Wanderer

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Eintrag #11 vom 17. Aug. 1999 16:01 Uhr Andreas Thiel  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Andreas Thiel eine Nachricht zu schreiben.

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Also Dirk, damit wir im Thema mal weiterkommen… Leih Dir eine Nähmaschine experimentiere mal ein wenig herum…am besten zuerst mit Nessel, das kostet 5,- pro Meter oder sogar weniger, ist naturweiß und zum nähen lernen bestens geeignet. Später könnte Dein erstes akzeptables Gewandt aus Wildseide sein. Das ist ein Mischgewebe aus 80% Baumwolle und 20% Seide und sieht auch optisch schön a…aus, weil es recht grobmaschig verwoben ist. Ausserdem bekommt man die Wildseide in verschiedenen “brauchbaren” weil nicht zu künstlich wirkenden Farben. Wildseide gibt es im Kaufhof in Frankfurt gerade für 6,- pro Meter, kostet normalerweise ca. 10,- Zur Vorgehensweise: Je nach Deiner eigenen Körpergröße benötigst Du für eine Tunika, Beinlinge oder Hose und eine Gugel nicht mehr als ca. 8 Meter Stoff (mach nicht alles aus der selben Farbe *g* sieht scheiße aus…). Bei Wildseide für 10,- pro Meter liegst Du also bei 80,- DM für eine komplette “Erstgewandung” und hast ausserdem eine Menge Spaß beim “schneidern”…selbst wenn Du am Anfang Mist baust und Dich verschneiderst, rechne ich nicht mit mehr Materialkosten als ca. 120,- DM. Und Du hast dabei noch etwas gelernt! ;o) Für das gleiche Geld bekommst Du bei eine(r/m) Gewandungsschneider(in) keinesfalls eine vergleichbare Ausstattung! Gruß Andreas

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Eintrag #12 vom 17. Aug. 1999 16:08 Uhr Alexander Klenner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Klenner eine Nachricht zu schreiben.

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Stimmt, zurück zum Thema… *schwitz* Dirk: Wenn ich mich im Calendarium richtig umgeschaut habe, finden rund um Berlin auch eine ganze Reihe von Märkten u.ä. statt. Dort findest du normalerweise jede Menge Anregungen, Leute, die Tips geben können (Bezugsquellen u.a.) und manchmal sogar recht passable Stoff und Gewandungshändler. Wenn du noch Kontakt zu jemandem findest, der etwas Ahnung und keine kommerziellen Intressen hat und dich beim Einkauf etwas berät, kann schon fast nix mehr schiefgehen. Viel Spaß beim wühlen
Ivain der Wanderer

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Eintrag #13 vom 17. Aug. 1999 16:19 Uhr Tina   Nachricht

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Liebe Leute, kaufet 100% Leinen bzw. Hanf, bitte keine Baumwolle! Also ich kann auf Leinen-Preise von 8,- bis 15,- DM pro Meter zurückgreifen (je nach Gewand braucht man 2-4 Meter) und färbe die Stoffe hinterher so ein, wie ich sie brauche. D.h. kauft den billigsten Leinen, den ihr bekommt, nur denkt dran, daß quietschorangefarbener Leinen mit blau überfärbt etwas komisch aussehen kann ;-))) Gut waschen, jaaaa, darauf sollte man wirklich achten, aber wie kommt ihr denn auf Nähmaschine??? Diese Kerle, tse tse… Nadel und Faden und los gehts, am besten im Winter, da hat man Zeit und hetzt sich nicht ab (das nenn ich eigene Erfahrung *stöhn*) Da kann hinterher keiner meckern und es ist so günstig, daß ich als kleine Studentin mit recht wenig Gehalt prima zurechtkomme. Und nochwas: sollte es wirklich ein edles Gewand werden, 100% Seide, superweich, luftig im Sommer und spottbillig!!! Ich hab letztens welche für 6,90 DM den Meter bekommen. Man nehme Essig und Salz und färbt es sich, wie mans braucht, das wird wunderschön, sag ich euch. Die ´nähbesessene´
Tina

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Eintrag #14 vom 17. Aug. 1999 16:33 Uhr Andreas Thiel  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Andreas Thiel eine Nachricht zu schreiben.

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Das ist wirklich günstig… aber ich sprach vom ERSTEN akzeptablen Gewand…verwende das “teure” Linnen erst, wenn Du etwas “nähfest” bist…wäre doch schade drum! Ansonsten gebe ich Tina 100% recht…auch wenn ich die Wollvariante gewählt habe…*ganzbösegrins*…könnt ihr Euch vorstellen, wie sich ein in schwarzer Wolle gewandeter Johanniter im Hochsommer fühlt? Ich kann! ;o)

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Eintrag #15 vom 17. Aug. 1999 16:36 Uhr Dietrich (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Dietrich eine Nachricht zu schreiben.

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Materialkunde: Bitte, bitte, bitte keine Wildseide! Die ist genauso daneben wie Polyester. Wildseide ist ein modernes Erzeugnis, für den europäischen Markt im fernsten Osten produziert. Und der von Andreas genannte Vorteil, die grobe Webart, ist in Wirklichkeit mit der größte Nachteil. Mittelalterliche Stoffe waren kein Sackleinen! Tatsächlich waren die im MA gebräuchlichen Stoffe viel besser als alles, was man heutzutage an Wolle und Leinen bekommen kann. Keiner unserer modernen Stoffe würde die Qualitätskontrolle einer mittelalterlichen Gilde passieren! Und was man heute als Wollstoff verkauft und was, wenn es denn Wolle ist, von den Leuten auf Märkten getragen wird, wäre im MA nicht einmal zum Staubputzen genommen worden. Dietrich

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Eintrag #16 vom 17. Aug. 1999 17:02 Uhr Philipp Klostermann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Philipp Klostermann eine Nachricht zu schreiben.

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Zum Thema Nähmaschine: Ich handhabe das seit kurzem so, daß ich versteckte Nähte mit der Maschine nähe, und die sichtbaren von Hand. Ich halte das für einen gangbaren Kompromiß. Handgenähtes sieht einfach nur toll aus, zumal bestimmte Techniken nicht mit der Maschine machbar sind. Die Vorstellung, daß mittelalterliche Stoffe grob waren, gehört in die Rügenwalder Mühlenfest-Fraktion. Wer mal versucht hat, selbst zu spinnen, hat wahrscheinlich recht grobe Fäden (etwa so dick wie Stickgarn) produziert. Tatsächlich liegt das nur an mangelnder ßbung. Man müßte wohl ein paar Jahre nichts anderes machen, um die Fähigkeiten einer mittelalterlichen Spinnerin zu erlangen. Wer die Erzeugnisse mittelalterlichen Schneiderhandwerks mal aus nächster Nähe betrachten will, dem kann ich das Schnüttgen-Museum in Köln nahelegen. Dort ist hinten Links ein Bereich mit herausziehbaren flachen Glaskästen, in denen kichliche Ornate zu sehen sind. Es mag wohl sein, daß es sich hierbei um besonders edle Stücke handelt, die nicht repräsentativ für die Kleidung der gesamten mittelalterlichen Gesellschaft sind, doch bekommt man zumindest einen Eindruck, wie fein mittelalterliche Stoffe sein konnten. Alles Gute, Philipp

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Eintrag #17 vom 17. Aug. 1999 17:05 Uhr Philipp Klostermann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Philipp Klostermann eine Nachricht zu schreiben.

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Einen habbich noch: Weiß jemand eine Bezugsquelle für feines!!! Leinen? Das was es üblicherweise zu kaufen gibt, hat nicht einmal Bettlakenqualität. Man bedenke, daß fast durchsichtighes Leinen durchaus üblich war. Dank im Voraus, Philipp

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Eintrag #18 vom 17. Aug. 1999 17:44 Uhr Andreas Thiel  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Andreas Thiel eine Nachricht zu schreiben.

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ähem…gilt diese Materialkunde für Stoffe denn auch für die Arbeits- und Alltagskleidung des einfachen Volkes? Ich dachte, daß auf dem Lande selbst fabrizierte Stoffe ggf. einer Wildseidequalität recht nahe kämen, lasse mich aber gerne eines besseren belehren. Gruß Andreas

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Eintrag #19 vom 17. Aug. 1999 17:45 Uhr Andreas Thiel  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Andreas Thiel eine Nachricht zu schreiben.

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Phillip, vielen Dank für die Zuordnung zur Rügenwalder-Fraktion ;o) *grmpf* ;-))

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Eintrag #20 vom 17. Aug. 1999 20:56 Uhr Tina   Nachricht

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Mein erstes Gewand war aus einer Leinen/Viskose-Mischung und superweich und auch recht dünn (ich mußte ein Untergewand dazu nähen, damit man nichts durch sehen konnte *smile*). Was die Webqualität angeht, muß man wirklich bedenken, daß man damals keine Zeitbegriffe kannte, d.h. wenn die Sonne aufging, verrichtete jeder seine Arbeit -also auch das Nähen der eigenen Kleidung- und spinnen, weben sowie zuschneiden und nähen lernte man bereits als kleines Kind. Daher denke ich auch, daß Leinen in dieser weichen, leichten Qualität, wie es sie heute zu kaufen gibt, durchaus als ´mittelalterlich´ durchgeht. Dasselbe gilt für Seide, nur, daß sie damals eben kostbarer als heute war, weil sie aufwendiger als Leinen oder Hanf gewonnen wurde. Als erstes Gewand denke ich, daß eine einfache, gerade geschnittene Tunika aus gröberem Leinen das Beste ist. Da braucht man dann auch kein zusätzliches Unter- oder ßbergewand. Guckt mal in den diversen Alfatex-Stoffläden, die bekommen ständig neue Ware und haben daher immer wieder Angebote. Ich weiß allerdings nur einen bei mir in der Nähe und zwar in Bochum. Der ist sehr groß und die haben auch brauchbares Zubehör, wie Nieten, Gürtelschnallen oder sowas, da muß man ja nicht gleich den Schmied für bemühen ;-) Zur Nähmaschine: Meine erste Cotte hab ich auch mit der Hand genäht und es sah nicht nur besser aus, sondern ich hab mich auch besser gefühlt. Wenns schnell gehen muß, weil morgen wieder ein MArkt vor der Tür steht, greife ich auch schon mal zur Nähmaschine, aber ich denke, man sollte sich lieber die Zeit nehmen…das Nähen gehört schließlich genauso zum Hobby wie das Recherchieren, oder nicht? In diesem Sinne, viel Spaß ;-)
Tina

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Eintrag #21 vom 18. Aug. 1999 08:34 Uhr Dirk Fischer   Nachricht

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Vielen, vielen Dank erst einmal! Nun habe ich ja einige Anregungen von euch bekommen. Noch zweifle ich zwar daran, daß ich in der Lage bin mit mindestens 4 Daumen und drei linken Händen selbst zu nähen, aber besonders Tina hat mir diese Idee so plausibel gemacht, daß ich dazu geneigt bin es selber zu versuchen. Ich resümiere kurz das gehörte: 1.) Nicht kaufen –>Selber nähen. 2.) Keine Wildseide oder solche Späße, da zu modern. 3.) Erste Nähversuche an einfachem Leinen, später dann eventuell Seide. Aber noch eine zweite Frage: Kann mich jemand von euch noch zu anderen Schnittmustern verweisen, als die, die im Einsteigerhandzettel erklärt sind ??? Ich finde gerade diese Gewandung nicht optimal und auch nicht nach meinem Geschmack. Wie ihr schon sagtet, wohlfühlen ist ja wichtig !!! Schon im voraus, Danke für Eure Tips,
CYPHER

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Eintrag #22 vom 18. Aug. 1999 08:35 Uhr Dietrich (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Dietrich eine Nachricht zu schreiben.

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Moin zusammen. Philipp: Es gibt in München die Firma Val Eckhard; die haben alles an Leinen vom Koggesegel bis hin zu den sieben Schleiern (für den speziellen Tanz, Du weißt schon). Leider habe ich Adresse und Tel.- Nr. nicht hier, aber über die Auskunft sollte das rauszufinden sein. Die Firma verschickt auch Musterhefte. Zweite Quelle, aus der ich zur Zeit schöpfe, ist eine Firma in der Niederlausitz. Adresse und Teflon- siehe oben. Aber ich suche es raus und schicke es Dir. Achtung! Diese Stoffe sind NICHT BILLIG! Wer es also ablehnt, mehr als DM 20,- für einen Meter auszugeben, kann sich die Mühe eines Anrufs sparen; unter DM 30,- geht da nix. Aber es lohnt sich. Dietrich

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Eintrag #23 vom 18. Aug. 1999 08:47 Uhr Dietrich (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Dietrich eine Nachricht zu schreiben.

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Moin Andreas. Ja, gilt auch für einfache Bevölkerungsschichten. Gesponnenes Garn wurde größtenteils von Wanderhändlern aufgekauft und an Webereien geliefert. Und die Landbevölkerung hat in der Regel was anderes zu tun, als wertvolle Arbeitszeit am Webstuhl zu vergeuden. Und- frage doch mal einen heutigen Arbeitsmann, aus welchem Material sein Overall ist. Bestimmt nicht aus minderwertigem und/oder billigem Stoff! Das war im Mittelalter nicht anders; die Leute haben haltbare, also qualitativ hochwertige Stoffe gekauft, damit diese länger hielten. Was bringt es mir, wenn ich billigen Stoff kaufe, diesen zum Schneider trage und mir ein Klamott fertigen lasse, wenn der Stoff nach einigen Monaten hinüber ist und ich die gleichen Kosten, also Stoff UND Fertigungskosten, schon wieder habe? Achtung, jetzt kommt eine sarkastische Bemerkung! Wer empfindlich ist, soll NICHT weiterlesen! Dirk: Die Schnitte im Einsteigerhandzettel sind mittelalterlich. Wenn mittelalterliche Kleidung nicht nach Deinem Geschmack ist, solltest Du Dich vielleicht hobbymäßig anders orientieren; ich könnte Dir Adressen von Gruppen fast jeder Zeit besorgen. Sarkasmus aus. Dietrich

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Eintrag #24 vom 18. Aug. 1999 08:55 Uhr Dirk Fischer   Nachricht

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Hallo Dietrich! Danke für den sarkastischen Kommentar, manchmal brauche ich es wahrscheinlich genau so. Zwischen den Zeilen lese ich also heraus, daß ich, wenn mir genau der Schnitt auf dem Einsteigerhandzettel nicht gefällt, es lieber gleich bleibenlassen sollte. Dazu kommt, wenn es mittelalterlich ist, braucht es mir nicht zu gefallen (schließlich ist es ja ein Hobby – da spielt so etwas keine Rolle, oder ?). Trotzdem danke für deine (wenn auch meiner Meinung nach etwas rigerose und einseitige)Anregung!!!
CYPHER

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Eintrag #25 vom 18. Aug. 1999 09:23 Uhr Andreas Thiel  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Andreas Thiel eine Nachricht zu schreiben.

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Moin Dietrich! Leuchtet mir ein - wieder was dazu gelernt ;-) Moin Dirk! Nimm´s nicht tragisch, sowas kriegt jeder mal ab… ;o) Die Schnitte auf dem Einsteigerhandzettel sind als Einstiegsobjekte gedacht. Schau mal in der Bibliothek unter “Gewandung” nach, dort sind einige wirklich gute Links zu Schnitten. Aber nimm Dir für den Anfang nicht gleich etwas gaaanz schwieriges vor, sonst frustet es nur. ßbrigens der Hinweis von Dietrich ist gar nicht sooo abwegig. Was man trägt muß nicht unbedingt gefallen, denn das impliziert für mich immer irgednwie das man “cool” aussehen oder sich zumindest “gefallen” möchte. Ich werde die Tage endlich mein Versäumnis nachholen und mir einen Coif nähen! Das ritterliche Babykäppie sieht zwar fürchterlich und absolut “uncool” aus, aber es gehört nunmal zu einer mittelalterlichen Darstellung eines Ritters…*seufz* Wenn Du also mittelalterliche Darstellung mit dem Anspruch: “immer besser werden, immer dichter an das Original kommen” verwirklichen möchtest, dann wirst Du noch des öfteren Kompromisse in Sachen “gefallen” machen müssen. :-) Gruß Andreas

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Eintrag #26 vom 18. Aug. 1999 09:53 Uhr Dirk Fischer   Nachricht

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Was du sagst klingt schon eher plausibel und recht hast du ja auch irgendwo, allerdings geht es nicht um den Anspruch “cool”, sondern eher um den Wohlfühl-Aspekt, der zwar nicht im absoluten Vordergrund steht, allerdings gleich nach der Authenzität rangiert.
CYPHER

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Eintrag #27 vom 18. Aug. 1999 09:58 Uhr Philipp Klostermann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Philipp Klostermann eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Dirk, ich finde, es macht sogar Spass, richtig “uncool” auszusehen, und innerlich über die ganzen eitlen Wichte zu lachen. Ein Bild mit Deppenkäppi (So werden die Coifs oder Babykäppchen auch gerne genannt) von mir kommt dann demnächst auch in die Wappenrolle. Auf Märkten höre ich ständig: “Oh schau mal, Rotkäppchen!”. Ich entgege darauf meist “Neee, Weißkäppchen!”, und freue mich innerlich, daß ich zu den 2% kopfmäßig korrekt gekleideten gehöre. Ein kleines Kind hat mir auch schon mal die Frage gestellt: “Bist Du eine Frau?” (wg. Langer Tunika und langer Haare). Ich sehe das nicht als Beleidigung, sondern als willkommene Gelegenheit, dem Kind zu erklären, daß Männer meist lange Haare hatten, und die Kleidung von Männern und Frauen sich damals sehr ähnlich war, nur Frauen ein paar cm weniger zwischen Saum und Boden hatten. Alles Gute, Philipp

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Eintrag #28 vom 18. Aug. 1999 10:21 Uhr Dietrich (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Dietrich eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Dirk. Gut, Du bist nicht gleich durchgedreht, also lohnt es sich, weiter mit Dir zu korrespondieren. Der Schnitt auf dem Einsteigerhandzettel gibt ziemlich genau wieder, was im HMA getragen wurde. Unterschiede gab es in Verzierung und verarbeitetem Material, auch in Länge und Weite. Aber NICHT im Schnitt. Wenn Dir also der Schnitt nicht gefällt, hast Du nur zwei Möglichkeiten: Entweder die dargestellte Zeit ändern, oder ein anderes Hobby wählen (Kostümsaufen ist sehr schön, auch LARP wird oft unterschätzt, gern genommen wird immer “deutsch, spätes 20. Jhd., Mittelaltermarkt”; da kann man eigentlich alles machen). Wenn Du wirklich GUT aussehen willst, kann ich Dir das 15. Jhd. empfehlen; siehe hierzu die 1476er- Homepage auf der Linkseite. Aber vorsichtig: Wir sind absolute Authentik- Päpste und haben, wie jedermann zu wissen glaubt, KEINEN Spaß. SMA heißt ja auch nicht, wie allgemein angenommen wird, Spätmittelalter, sondern SadoMasoAuthentik. Achtung, an alle: Bitte diesen Beitrag nicht ZU ernst nehmen . Dietrich “GebranntesKindscheutdasFeuer” Pott

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Eintrag #29 vom 18. Aug. 1999 10:30 Uhr Andreas Thiel  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Andreas Thiel eine Nachricht zu schreiben.

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Phillip, deshalb auch der gelbgewandete Hübschnerich…oder wie?! ;o)

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Eintrag #30 vom 18. Aug. 1999 10:41 Uhr Dirk Fischer   Nachricht

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Ja, Ja, Dietrich, Dieser ergänzende Nachtrag von dir zeigt dich als Kritiker der angenehmen Sorte. Natürlich hast du recht wenn du sagst, daß ich nicht zu MA dazudichten kann, was mir gerade gefällt und daher werde ich genau diesen Schnitt ausprobieren, mir anschauen und tragen und dir anschließend eine Rückmeldung geben. Jetzt werde ich erst einmal einen Blick auf deine angegebene Seite werfen und dann sehen wir weiter.
CYPHER

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Eintrag #31 vom 18. Aug. 1999 10:47 Uhr Alexander Klenner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Klenner eine Nachricht zu schreiben.

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*schaut der diskussion zwischen Dirk und Dietrich mit großen augen zu* *staunt* *macht ein dickes rotes Kreuz in seinen Kalender*
Ivain der Wanderer

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Eintrag #32 vom 18. Aug. 1999 10:59 Uhr Dirk Fischer   Nachricht

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Verdammt sei der, dessen Geist sich nicht auf fremde Welten einlässt…
CYPHER

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Eintrag #33 vom 18. Aug. 1999 11:00 Uhr Andreas Thiel  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Andreas Thiel eine Nachricht zu schreiben.

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HA! DIETRICH!!! Das lese ich ja jetzt erst!!! Zitat “Wenn Du wirklich GUT aussehen willst, kann ich Dir das 15. Jhd. empfehlen…” Zitatende *PRUST* Dirk! Schau Dir mal den “behelmten” Dietrich in der Wappenrolle an…dann wirst Du feststellen, daß auch das 15Jhdt. keine Wunder wirken kann…*g* ;o)

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Eintrag #34 vom 18. Aug. 1999 11:11 Uhr Dirk Fischer   Nachricht

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;)
CYPHER

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Eintrag #35 vom 18. Aug. 1999 11:16 Uhr Dietrich (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Dietrich eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Andreas, wohin hättest Du die Axt denn gerne? Dietrich

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Eintrag #36 vom 18. Aug. 1999 11:36 Uhr Andreas Thiel  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Andreas Thiel eine Nachricht zu schreiben.

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Urgs…laß uns das am Wochenende zu Rumpenheim bei ein paar Litern Gerstankaltschale besprechen… ;o) Bis dann! Andreas

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Eintrag #37 vom 18. Aug. 1999 11:40 Uhr Tina   Nachricht

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LOL…joaaa, der Dietrich ;-)) Bundhaube… ja vor allem mit Brille à la Woody Allen, lol, die Mode des Mittelalters ist für heutige Verhältnisse teilweise sehr gewöhnungsbedürftig *schmunzel* Also, ich kenne mich auch eher mit dem HMA aus, wenns da um authentische Kleidung geht, bekomme ich Sternäuglein ;-) Ich denke, jeder interessiert sich direkt zu Anfang für ein bestimmtes Jhdt, sonst würde man nicht unbedingt in Gewandung zu den Mßrkten gehen wollen. Bei mir war es schon immer das ausgehende 12. Jhdt, da gefiel mit die Mode am besten und diverse Zeitgenossen fand ich sehr interessant, wie z.B. Heinrich der Löwe, bin eben gebürtige Braunschweigerin, also überzeugte Welfin, Vorsicht ;o))) Dirk, du bist mit der Tunika auf jeden Fall gut beraten, denn sie ist nicht nur leicht zu nähen sondern auch sehr bequem, da der Schnitt recht locker ist und gut sitzt. Ich glaube, die meisten Männer haben nur am Anfang Probleme damit, weil die Vorstellung ein ´Kleid´ tragen zu müssen so merkwürdig erscheint ;-))) Für die diesjährige Saison wirds auch etwas knapp, nimm dir viel Zeit über den Winter, such dir das gewünschte Jhdt raus und nähe mit viel Sorgfalt korrekte Kleidung nach der Mode dieser Zeit. Dann kann nichts schiefgehen…
Tina

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Eintrag #38 vom 18. Aug. 1999 11:43 Uhr Alexander Klenner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Klenner eine Nachricht zu schreiben.

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:-) Jetzt kenne ich zwei Mannschaftsführer fürs Bruchenball… Andreas gegen Dietrich… DAS dürfte ein Fest werden… *freu*
Ivain der Wanderer

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Eintrag #39 vom 18. Aug. 1999 12:32 Uhr Frank Moser  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Frank Moser eine Nachricht zu schreiben.

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Tach zusammen, unter www.naturstoff.de lassen sich für DM 2,- Musterkarten für echtes Leinen anfordern. Damit kann man sich dann schonmal ein Bild von echtem d.h. nicht Baumwoll-Leinen sondern Flachs-Leinen machen. Damit läßt sich auch woanders einkaufen, da man eine gute ßbersicht über die verschiedenen Qualitäten hat. Frank sichindenFingrmitderNadelstechendundfluchendblutendFleckenaufdem weißenLeinenhinterlassend…

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Eintrag #40 vom 18. Aug. 1999 13:14 Uhr Philipp Klostermann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Philipp Klostermann eine Nachricht zu schreiben.

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Moin Andreas, den Hübschnerich hatte ich mir ausgedacht, um zu verdeutlichen, wie es wirkt, wenn man eine geschlechtsspezifische Rolle mit dem anderen Geschlecht belegt. Das ganze bezog sich auf Thread 57, was aber (gottseidank?) nie jemand bemerkt hat. Alles Gute, Philipp P.S.: Was für ein Thread! Das ist einsamer Rekord! 40 Einträge und kein Streit! *schwanzwedel, freuh!*

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Eintrag #41 vom 18. Aug. 1999 13:24 Uhr Dirk Fischer   Nachricht

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Wenn die Diskussion noch weiter einschläft wird es auch bei endgültigen 41 Einträgen bleiben. Wer ist denn noch da ???
CYPHER

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Eintrag #42 vom 18. Aug. 1999 13:54 Uhr Philipp Klostermann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Philipp Klostermann eine Nachricht zu schreiben.

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Eigentlich ist doch alles klar: - Selbst nähen ist besser als kaufen. - Ein Schnittmuster gibt es im Anfängerhandzettel. - Als Stoff kommt nur Wolle/Seide/Leinen - alles in feinster Qualität - in Frage. - Es geht nicht darum, toll auszusehen. - Man sollte sich klar machen, welche Zeit man darstellt. Na ja, fast alles. Eine Buchempfehlung mit Standardwerk-Charakter wird heute noch nachgeliefert. Ich weiß gerade nur den Namen des Autors: Elke Brüggen Viel Spass beim Nähen, Philipp

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Eintrag #43 vom 18. Aug. 1999 14:06 Uhr Dirk Fischer   Nachricht

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Meinst du die Elke Brüggen (Hochschuldozentin)??? Von ihr gibt es zum Beispiel das Buch: “Kleidung und adliges Selbstverständnis. Literarische Interessenbildung am Beispiel der Kleidermotivik in der höfischen Epik des 12. und 13. Jahrhunderts”. Dieses habe ich schon einmal in der Hand gehabt, allerdings nicht dauerhaft zugelegt. Danke nochmals für die Tips,
CYPHER

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Eintrag #44 vom 18. Aug. 1999 14:27 Uhr Andreas Thiel  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Andreas Thiel eine Nachricht zu schreiben.

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UI! Du hatest DIESES Werk “mal in der Hand gehabt”, es Dir “nicht dauerhaft” zugelegt und erinnerst Dich trotzdem noch an einen solchen Titel…? *stauntsicheinenwolf*

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Eintrag #45 vom 18. Aug. 1999 14:30 Uhr Dirk Fischer   Nachricht

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Mit einer kleinen aber feinen Literaturliste von “mal gesehen” bis “schon gelesen” kann man halt immer wieder jemanden überraschen.
CYPHER

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Eintrag #46 vom 18. Aug. 1999 14:38 Uhr Philipp Klostermann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Philipp Klostermann eine Nachricht zu schreiben.

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Genau das Buch meine ich, ist aber so teuer, daß es für die meisten ein Kaufhinderniss darstellt. Philipp

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Eintrag #47 vom 18. Aug. 1999 14:46 Uhr Dirk Fischer   Nachricht

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Der Preis ist mir auch nicht bekannt. Ich wüßte jetzt aber auch nicht, wie ich an dieses Buch wieder herankommen könnte (m.M. nach war es nicht im kommerziellen Buchhandel zu erstehen).
CYPHER

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Eintrag #48 vom 18. Aug. 1999 18:10 Uhr Gabriele Klostermann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Gabriele Klostermann eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo allerseits, wo es doch um mein Lieblingsbuch geht: Das gute Stück ist für “schlappe” 190,– :-( Märker im Handel erhältlich. Im Buch stehen 3 ISBN-Nummern (vermutlich verschiedene Ausgaben): 3-533-04060-7 kart. (soll vermutlich Kartongebunden heißen) 3-533-04061-5 Ln. (soll vermutlich leinengebunden heißen) 0531-2167 (?????) Das Buch ist deshalb so klasse, weil es sich nicht nur mit der Epik befaßt (wie der Titel vermuten läßt), sondern auch archäologische Quellen, Miniaturen, Siegeln, Statuen, Grabmäler und Wandgemälde mit einbezieht und diese in einem Anhang auch alle abgebildet sind. Außerdem hat sie eine wirklich nette Abhandlung über wissenschaftliches Arbeiten geschrieben. Die in der Epik verwendeten Begriffe (z.B. Surkot, Bruch, Schappel, etc) werden zusätzlich noch in einer Art Wörterbuch aufgelistet. Wer das Buch nicht kaufen möchte, kann es sich in guten Bibliotheken (z.B. Universität) oder über Fernleihe ausleihen. Das heißt jetzt allerdings nicht, daß man sich dieses Buch als Anfänger unbedingt zu Gemüte geführt haben muß, um seine erste Gewandung nähen zu können. Aber für Leute, die sich wirklich für Kostümkunde interessieren, ist es eine wahre Fundgrube. (Nein, ich bekomme keine Umsatzbeteiligung ;-)) Ansonsten noch ein Tip: Wenn man die MA-Gewandung und Kopfbedeckungen anfangs albern findet, sollte man sich möglichst viele mittelalterlich Miniaturen und Abbildungen von zeitgenössischen Statuen ansehen (aber bitte streng auf die Datierung achten). Dann bekommt man langsam ein Gefühl für das mittelalterliche Schönheitsideal und man gewöht sich daran. Schließlich ist es einem so vertraut, daß man ihm ganz automatisch nacheifert und alles andere in Verbindung mit dem MA häßlich - oder doch wenigstens unpassend - findet. Habt Mut, euch darauf einzulassen!! Viel Spaß Gabriele

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Eintrag #49 vom 20. Aug. 1999 03:10 Uhr Heiner Firgmann   Nachricht

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Seyt gegrüsst, also jetzt mal ernsthaft, in den meisten der Threats lese ich von den teilnehmenden Schreibern wie man sich ein authentisches Gewand mit wenig Aufwand aus handgewebter Wolle von rückgezüchteten Schafen selber Weben kann, und in diesem Thread enttäuscht ihr mich mit Literaturempfehlungen….. Welche Linie soll der Anfänger denn nun einschlagen ?? Reicht ein gekauftes Gewand, oder muss ich Dior beauftragen ? Allerdings bin ich mir nicht sicher ob Dior etwas handgewebtes im Programm hat… Hat jemand Info`s ?? Gruss Heiner

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Eintrag #50 vom 20. Aug. 1999 09:14 Uhr Philipp Klostermann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Philipp Klostermann eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Heiner, frag mal Gunther, ob er Deinen Eintrag wieder raus nehmen kann, wenn Du heute aufwachst, und Dir nüchtern peinlich ist, was Du hier letzte Nacht geschrieben hast. Ich handhabe das immer so, daß ich bei über 1.0 Promille hier nur noch im Notfall schreibe. Gunthers Telefonnummer findest Du im Impressum. Dieser Hinweis kann dann auch gelöscht werden. Alles Gute, Philipp P.S. falls Du Deinen Eintrag wirklich ernst gemeint hast, und gar nicht betrunken warst, entschuldige ich mich hiermit für meine falsche Vermutung.

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Eintrag #51 vom 20. Aug. 1999 09:24 Uhr Frank Moser  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Frank Moser eine Nachricht zu schreiben.

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Tach zusammen, wer sich über die neusten MA-Modetrends der nächsten Markt-Saison informieren möchte, sollte die 52 Folgen von Mysty Knights auf RTL nicht verpassen. Endlich gibt es eine A(lternative) Gestaltungsmöglichkeit für den echten MA-Freak. Xena läßt grüßen He-Man
Frank

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Eintrag #52 vom 20. Aug. 1999 09:26 Uhr Frank Moser  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Frank Moser eine Nachricht zu schreiben.

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OOps, da war Philipp schneller
Frank

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Eintrag #53 vom 20. Aug. 1999 18:44 Uhr Ingo Glückler   Nachricht

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Hallo da draussen! Wir sind Schlossführer im Heidelberger Schloß und wollen unsere Führungen etwas aupeppen! Wird auch langsam Zeit! D.h. nähen ist angesagt. Allerdings tun wir uns etwas schwer “Schnittmuster” für die Zeit von 1470 bis 1490 zu finden. Vielleicht weiß ja jemand, wo man soetwas bekommt? Würde mich über Rückmeldung freuen!

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Eintrag #54 vom 29. Aug. 1999 10:20 Uhr Renate Gaß   Nachricht

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Hallo!!! Suche dringend Schnittmuster für festliche mittelalterliche Gewandung. Wer Kann helfen? Würde mich über Rückmeldungen freuen
Renate

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Eintrag #55 vom 29. Aug. 1999 20:36 Uhr Andreas Thiel  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Andreas Thiel eine Nachricht zu schreiben.

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ARGLGLGLGLGL…!!! Wieviele Jahre…Nein…Jahrhunderte umspannen das Mittelalter…? Wieviele Schnitte möchtest Du also haben? Für jedes Jahr eines? Wen, was, wo, wie und zu welcher Zeit stellst Du dar? Festlich? Was für ein Fest…Hochzeit, höfisches Gewand, Hochadelszwirn…oder ein hübsches neues Gewand für ein bäuerliches Frühlingsfest…“festlich” ist sehr subjektiv in seiner Bedeutung… “Ich suche einen mittelalterlichen, festlichen Schnitt” ist in etwa so präzise wie “Ich suche ein rotes, schönes Auto”…kein Mensch kann damit etwas anfangen… Gruß Andreas

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Eintrag #56 vom 30. Aug. 1999 08:59 Uhr Tina   Nachricht

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Tach zusammen, ich weiß auch nicht, was immer alle mit den Schnittmustern haben.. Burda gabs noch nicht und Schnitte für ein Gewand je nach Zeitspanne (!) waren durchweg einheitlich, es wandelte sich die Mode nicht komplett wie heute jedes Jahr. Mal kurze oder lange Röcke,lilaorangefarbene Jacken oder froschgrüne Pullis - sowas gabs ja nicht. Die Gewänder waren allgemein kostbar, besonders festlich dann, wenn sie aus einem sehr teuren Stoff bestanden oder reich bestickt, also mit viel Arbeit verbunden waren. Je nach der darzustellenden Zeit gehe man am besten mal in die nächste Bücherei oder aber Buchhandlung und suche sich da ein Buch heraus, welches das Thema behandelt. Tips dazu auch hier überall verstreut im TV…Taverne, Bibliothek etc. Gott mit Euch
Tina

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Eintrag #57 vom 30. Aug. 1999 09:02 Uhr Dietrich (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Dietrich eine Nachricht zu schreiben.

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Moin zusammen. Ist es technisch möglich, eine Vorrichtung einzubauen, die jeden, der das Wort “Gewandungsschnitte” eingibt, automatisch verglüht? Sonst können wir Andreas bald einliefert, und Thorsten startet einen Berserkergang. Dietrich

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Eintrag #58 vom 30. Aug. 1999 09:35 Uhr Andreas Thiel  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Andreas Thiel eine Nachricht zu schreiben.

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*beginnt schwer atmend, mit blutunterlaufenen Augen zu stammeln…* Ich habe mal eine Zeit lang Stockkampf trainiert…die Stöcke dienen als Ersatz für kleine Macheten…wenn man nun die verschiedenen Schlagkombinationen mit einem (oder wahlweise zwei) solcher Messer durchführt, erhält man am Trainingspartner auch ein prima “Schittmuster”… Mitten durch den Schädel geht ein Schnitt, rechts und links quer über die Brustmuskeln geht auch ein Schnitt, ein horizontaler Schnitt geht quer über den Bauch und wird von einem zusätzlichen Stich geziert, wenn gewünscht, kann man danach auch noch mit schräg angesetzten Schnitten das Schlüsselbein rechts und links durchtrennen…ist auch ein interessanter Schnitt! Muhahahaha… Habt ihr eigentlich gewußt, daß ein Mensch so etwas ähnliches wie ein Hohlkreuz bekommt, wenn man ihm die Brustmuskeln mit einem scharfen Messer durchtrennt…es ist um so ausgeprägter, je stärker seine Rückenmuskulatur trainiert ist… *zieht mit verstrubbelten Haaren und wild lachend, ekstatisch zukend, sabbernd und Macheten und Stöcke suchend von dannen…* ;o)

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Eintrag #59 vom 30. Aug. 1999 10:31 Uhr Andreas Thiel  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Andreas Thiel eine Nachricht zu schreiben.

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ähem… Ich wollte das Thema “Schnittmuster” blos mal von einem ganz anderen Standpunkt beleuchten… ;o)

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Eintrag #60 vom 30. Aug. 1999 10:37 Uhr Ronald (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Ronald eine Nachricht zu schreiben.

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BLEIBEN SIE RUHIG !!! :-)
aka Reinold von Theiss - Vom Orden der Hospitaliter

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Eintrag #61 vom 30. Aug. 1999 11:06 Uhr Alexander Klenner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Klenner eine Nachricht zu schreiben.

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Andreas: Ich woillte ja eigentlich fragen, ob wir am Dienstag ne Runde trainieren wollen… Aber ich habe meine Meinung grade geändert… *panischschauend*
Ivain der Wanderer

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Eintrag #62 vom 30. Aug. 1999 22:16 Uhr Renate Gaß   Nachricht

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Hallo Tina! Auf die Idee mit der Bücherei bin ich auch schon gekommen. Nur kann ich leider nur mit Fotos oder Beschreibungen nichts anfangen. An Alle Anderen! Es ist keine Hochzeit! Sorry die Frage war zwar etwas unpräziese, die Antworten aber auch.
Renate

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Eintrag #63 vom 30. Aug. 1999 23:45 Uhr Andreas Thiel  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Andreas Thiel eine Nachricht zu schreiben.

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…welch Wunder! ;o)

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Eintrag #64 vom 31. Aug. 1999 01:13 Uhr Tina   Nachricht

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Hi Renate, sorry, ist ja nicht gegen dich persönlich, nur hier wird immer wieder der gleiche Satz geschrieben, im Markt auch schon wieder: Suche MA-Schnittmuster! Es nervt uns halt langsam, weil es einfach keine richtigen Schnittmuster gibt. Und die Zeit müssen wir vorher nunmal wissen, damit wir dir Tips dazu geben können. In dem Buch ´Kleidung und Waffen im HMA´ von Ulrich Lehnart ist alles genau beschrieben, wie die Schnitte waren und dann noch etwas rumprobieren und dann hat man recht schnell auch ohne Näherfahrung ein sehr schönes Gewand.
Tina

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Eintrag #65 vom 31. Aug. 1999 18:29 Uhr Ingo Glückler   Nachricht

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… und dazu gleich noch die richtige bzw. korrigierte bibliographische Angabe des letzten Eintrags: Lehnart, Ulrich. Kleidung und Waffen der Früh- und Hochgotik: 1150-1320. Karfunkel-Verlag: Wald-Michelbach, 1998. ISBN 3-9805642-2-3. 116 Seiten: Illustrationen, graph. Darstellungen. ßber Fernleihe (Roter Bestellzettel in der Bibliothek Ihres Vertrauens; koscht DM 3.–, aber immer noch billiger als es zu kaufen!) zu beziehen aus: Stuttgart SBU 313 291/313 Dresden DDHB 540 Coburg Landesbibliothek Dauert etwa 2 Wochen!
Ingo the Librarian (Tropenhygiene)

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Eintrag #66 vom 01. Sep. 1999 11:48 Uhr Tina   Nachricht

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danke Ingo… hatte das Buch gerade nicht griffbereit, die ISBN-Nr. sollte ich so langsam mal auswendig lernen, lohnt sich bestimmt ;-)))
Tina

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Eintrag #67 vom 13. Sep. 1999 20:41 Uhr Sylvia Crumbach  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Sylvia Crumbach eine Nachricht zu schreiben.

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Moin Tina!!! ich ziehe “Das Buch der Gewandung” der Lehnhardt-Ausgabe bei weitem vor. Beschrieben werden in der Lehnhardt-Ausgabe Gewandungen für den typtischen Mittelalter-Markt Adels-Darsteller. Das Buch liefert außer eingigen schönen Zeichungen an Informationen wenig neues. Einem Anfänger sollte doch eher “Die Geschichte des Kostüms” von Erika Thiel empfohlen werden, das ebenfalls über Fernleihe zu erhalten ist.
Sylvia (Dragomira)

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Eintrag #68 vom 14. Sep. 1999 00:39 Uhr Tina Melczuk   Nachricht

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Hallo Sylvia, klar, das hab ich auch demnächst, konnte auch schon ein paar Blicke reinwerfen, ist wirklich klasse, auch die ´Schnittmuster´ (hä hä), z.B. für die Schuhe. Prima, da mein Freund günstig auch festeres Leder besorgen kann. Brauchen werde ich es aber auch erst, wenn ich mir die zweite Rolle fest ausgesucht hab, nur solange komme ich prima mit dem anderen Buch aus ;-) Nur schooon wieder über 30,- Mücken, ich werde arm, deswegen werde ich es mir schenken lassen…
Tina

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Eintrag #69 vom 15. Sep. 1999 15:05 Uhr Ingo Glückler   Nachricht

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Ja, auch hier gibt es natürlich die Möglichkeit der Fernleihe … und zwar bei folgenden Bibliotheken unter folgenden Signaturen mit dem bereits bekannten rosanen Fernleihzettel der Bibliothek ihres Vertrauens: Krämer, Xenia/Störmer, Michael. Das Buch der Gewandung. 2. Auflage. Wittmann/Zirndorf: Nürnberg, 1995. 162 S.: zahlr. Ill. ISBN 3-930154-20-x - Dresden DDLB 14 (nix Signatur in KVK), - Erlangen-Nürnberg UB H00/96 A 6455, - München BSB 96.8349. Ich finde das Buch allerdings nicht sonderlich gut, weil die jeweiligen Zeitabschnitte nicht ausführlich genug behandelt werden, sondern nur gestreift!
Gruß INGO the Librarian

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Eintrag #70 vom 16. Sep. 1999 10:49 Uhr Tina Melczuk   Nachricht

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Hi Ingo, klar, im Grunde ist es halt ein ßberblick über die verschiedenen Epochen, also die wesentlichen Unterschiede in der Kleidung. Aber gut finde ich nicht nur dieses sondern auch die anderen beiden Bücher aus der Reihe, schön ist auch das über Musikinstrumente, Tanz, Spiel etc. (Titel ist mir leider im Moment entfallen)
Tina

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Eintrag #71 vom 16. Sep. 1999 18:59 Uhr Ingo Glückler   Nachricht

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Liebe Tina, tut mir leid, die anderen kenne ich leider nicht und kann deshalb nicht mitreden … und möchte natürlich auch kein falsches Urteil darüber äußern. Aber ich werde sie mir zu Gemüte führen …, dann werden wir weitersehen - Schönen Gruß
Ingo (der, der die Tropen reinigt!)

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Eintrag #72 vom 17. Sep. 1999 00:34 Uhr Tina Melczuk   Nachricht

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Hi Ingo, in puncto Kleidung könnte ich weit mehr spezifische Bücher kennen, hab nur in einigen, die allgemein vom MA handeln Vergleichsmöglichkeiten zu anderen Quellen gefunden und kann mir damit die wichtigsten Sachen bestätigen. Tjaaa, man lernt eben niemals aus…:-)
Tina

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Eintrag #73 vom 21. Mrz. 2004 13:59 Uhr Jürgen R. Kirchdorfer  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Jürgen R. Kirchdorfer eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo MA Freunde,
Kann mir bitte jemand ´nen Tip geben, wo ich Bilder, Vorlagen und/oder Schnittmuster fuer die Bekleidung ( incl. Kopfbedeckung !!! ) eines adeligen Lehensherrenpaares, aus der Zeit um 1400 bis 1450 bekommen kann!?
SEMPER FIDELIS Georg “Aar” von Lilienthal

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