Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Zeitmessung /-bestimmung im MA

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Eintrag #13 vom 10. Feb. 2001 01:21 Uhr Alexander Klenner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Klenner eine Nachricht zu schreiben.

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Das klingt gut. Und ich hab endlich das Problem gelöst, wie ich ohne Uhr pünktlich zur Wachablösung erscheine ;-)
Gruß,Ivain

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Eintrag #12 vom 09. Feb. 2001 10:40 Uhr Stefan Breu  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Stefan Breu eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo ! Ich finde die Idee mit der “Marktglocke” gut, gerade auf Märkten. Muß ja nicht ohrenbetäubend laut sein. Aber es schafft bestimmt “A”-thmosphäre, stinkt nicht, macht keinen Mist und es würde sogar den Besuchern auffallen, wenn es bimmelt und vielleicht da und dort engagierte Aktive, die die Glocke zur Kenntnis nehmen. Ein Gruppe Mönche betet, ein Händler, der auf ein gutes Geschäft hofft, wird kurz still, da und dort bekreuzigt sich jemand, die “Sünder” ziehen den Rosenkranz durch die Finger und arbeiten eine Untat weiter ab. Wenn niemand mitspielt, ja dann bimmelt`s halt. Wäre auch eine nette Aufgabe für einen Mönch, regelmäßig das Läutseil zu ziehen. Und ein kleiner provisorischer (Fachwerk = LEGO) Glockenturm mit fünf, sechs Metern Höhe ist für einen Zimmerer kein Problem. Biete hiermit meine Dienste an. Schon das Aufrichten des Turmes ist eine Darstellung für sich. *träum*
Stefan

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Eintrag #11 vom 09. Feb. 2001 07:53 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

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Prinzipiell eine ganz feine Idee. Ich weiß nur nicht, ob sie auf einen normalen Markt hingehört bzw. dort Sinn macht. Aber für das nächste Ordenstreffen wäre das z.B. eine prima Sache. Grüße Joachim

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Eintrag #10 vom 08. Feb. 2001 20:39 Uhr Engel- chen   Nachricht

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Grüsst Euch, Ihr Lieben, mal ein Vorschlag zu diesem Thema… Wir Flüchten uns in dei Zeit des Mittelalters doch auch ein wenig, um unserer natürlichen Zeit wieder ein Stück näher zu kommen. Was haltet Ihr von einer Marktglocke, die die wichtigsten Zeiten schlägt- oder sich in korrekter Weise an die , wie schon geschrieben, Gebetszeiten der Mönche und Nonnen hält. Lt. den Buch “Mensch Mönch” Seite 205 nachzulesen.. 04.30 Matutin und Laudes 06.45 Terz und Arbeitsweihe 07.00 Choralamt 11.50 Sext 12.40 Non 18.00 Vesper 19.30 Komplet oder 07.00 Frühchor 09.00 Gottesdienst 12.00 Mittagshore 18.00 Vesper 20.00 Komplet So lief und läuft der Tagesrhythmus ab… MfG Euer Engel- chen

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Eintrag #9 vom 20. Dez. 2000 23:32 Uhr Andreas Friedmann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Andreas Friedmann eine Nachricht zu schreiben.

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1. Wo kann man solche Uhren heute kaufen? 2. Was ist ne Wasseruhr?
Friedel

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Eintrag #8 vom 20. Nov. 2000 00:23 Uhr Thorsten (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thorsten eine Nachricht zu schreiben.

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Moin Philipp, nur um mal mit einem Vorurteil über´s Mittelalter aufzuräumen: den Gelehrten im MA war durchaus bewußt, das die Erde eine Kugel ist. Keine der Kosmologien im MA widerlegt das pythagoreische Weltbild. Jedoch gab es zwei (!) relativ unbekannte Arbeiten der Kirchenväter (ich meine aus dem 6. und 7. Jhdt. -bei Badarf kann ich sie exakt nennen), die die Erde als Scheibe darstellen. Und diese waren auch kirchentheoretisch und keine Kosmologien. Die verschiedenenen Prozesse (wie z.B. gegen Galilei) hatten andere gründe, ddie in diesemm Zusammenhang etwas zu weit gehen. In der Renaissance wurden diese oben genannten Arbeiten wiederentdeckt und in der allgemeinen Verachtung des mittelalterlichen wurde dann die Mär der falchen Scheibe geschaffen. Nachzulesen in “Erde und Kosmos im Mittelalter” von Rudolf Simek, C.H.Beck Verlag, ISBN 3 406 35863 2 Bis denn Thorsten

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Eintrag #7 vom 18. Nov. 2000 11:39 Uhr Neiden, Friedhelm   Nachricht

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Auch wenn es deine Frage nicht diekt betrifft : Es gibt eine interessante Page auf Englisch zu einem ähnlichen Thema : “Telling time without a clock - Scandinavian Daymarks” hea-www.harvard.edu/ETC/Daymarks Inhalt : Zeitmessung ohne Uhr - Skandinavische Tages(zeit)markierungen bei den Wikingern. Eine Page des astrophysikalischen Institutes des Harvard-Smithonian Centers.
Ansonsten kann ich nur sagen : Interessantes Thema. MfG rick

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Eintrag #6 vom 15. Nov. 2000 21:04 Uhr Philipp Klostermann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Philipp Klostermann eine Nachricht zu schreiben.

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Eine Ergänzug vielleicht noch: Wirklich wichtig wurden genaue mechanische Uhren im Zusammenhang mit der Erfindung des Sextanten zu Navigation auf hoher See. Denn nur mit genauen Uhren konnte man anhand der Position der Gestirne und der Sonne feststellen, auf welchem Längengrad man sich befindet. Eine Minute bedeutet hier zig Seemeilen! Die Entdeckung daß die Erde keine Scheibe ist, und die damit verbundenen großen Seefahrten - oder umgekehrt - gaben der Entwicklung der mechanischen Uhren einen großen Schub. Aber das ist ja alles Science Fiction! ;-)

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Eintrag #5 vom 10. Nov. 2000 18:41 Uhr Andreas Thiel  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Andreas Thiel eine Nachricht zu schreiben.

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Als Ergänzung zu Nikolaj´s Ausführungen… die einzigen für die die Bestimmung der Zeit jenseits der zweimal zwölf Stunden Regeleung wichtig war, waren die Mönche. Man versuchte im Mittelalter mit mäßigem Erfolg das Prinzip der Antiken Wasseruhren zu verbessern arbeitet jedoch vermutlich eher mit Kerzen an denen Zeitmarkierungen angebracht waren. Das Prinzip des Uhrwerks war zwar bereits bekannt (ebenfalls aus der Antike) allerdings brachte man diese Uhrwerke nicht dazu über einen annehmbaren Zeitraum gleichmässig zu laufen. Dieses Problem wurde erst gegen Ende des 13. Jhdt. mit der Erfindung eines “Bremsmechanismus” gelöst. Mit Lösung dieses Problems und aufkommen der Turmuhren im Verlauf des 14 Jahdt. erst bekam die “Stunde” eine tatsächliche Bedeutung. Dies ging jedoch nur bis maximal zu einem Viertel einer Stunde. Wichtig war dies z.B. in der Stadt für Ratssitzungen. Man konnte Beginn und Dauer nun festlegen. Vorher dauerten diese Ratssitzungen u.U. so lange, das sie auf Dauer zu wirtschaftlichen Schwierigkeiten der Ratsmitglieder (weitgehend Handwerker) wurden die wegen dieser Zeitraubenden Tätigkeit ihrem Handwerk nicht mehr in vollem Umfang nachgehen konnten. Auch in der Gerichtsbarkeit spielte die Zeit eine Rolle. Bei reinen Indizienprozessen konnte die Folter verhängt werden. Dies geschah indem man den Grad der Folter und eine bestimmte Zeitdauer hierfür festlegte um der Wahrheit auf den Grund zu kommen. Hierfür wurden z.B. Sanduhren verwendet. Es ist angeblich verbürgt, dass hierbei die Folteropfer fragten “wie lange die Uhr noch läuft”. Kleinere Zeiteinheiten waren bis ins 19. Jhdt. irrelevant für den Großteil der Bevölkerung. “Minuten” wurden z.B. erst wichtig mit dem Aufkommen der Eisenbahn… und diese Entwicklung geht recht langsam weiter. Noch vor dreissig Jahren war es z.B. unüblich - selbst bei einer Olymiade die hundertstel Sekunden zu messen. Es spielte einfach noch keine Rolle… Ab dem Ende des 14. Jhdt. tauchten übrigens auch die ersten Zeitarbeitsverordnungen in Hamburg auf. Dies war gleichzeitig die “Erfindung” der “Freizeit”. Vorher wurde in Freizeit und Arbeitszeit ja offiziell gar nicht unterschieden. Ab 1880 wurde die Zeit erst “greifbar” für einen größeren Teil der Bevölkerung. Die Uhr wurde von da an industriell in Massen gefertigt und wurde somit für einen größeren Teil der Bevölkerung erschwinglich. Quelle: “Die Geschichte der Stunde - Uhren und moderne Zeitordnungen”, Prof. Gerhard Dohrn-van Rossum, ISBN 3-423-04673-2 Gruß Andreas

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Eintrag #4 vom 10. Nov. 2000 11:13 Uhr Nikolaj Thon  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Nikolaj Thon eine Nachricht zu schreiben.

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Als erste Bemerkung - so aus dem Kopf und Gedächtnis - zum Thema (vielleicht finde ich die Zeit, noch etwas ausführlicher zu werden, nachdem ich einige Dinge nachgeschlagen habe): Die MA-Tageszeiten bzw. -stunden hatten keine gleiche Länge, sondern, wie Patrick im Hinblick auf die Gebetszeiten schon angedeutet hat, es gab zwölf Tages- und zwölf Nachtstunden - von Sonnenaufgang bis Untergang und umgekehrt. Somit war die Länge der jeweiligen Stunde nicht exakt gleich, sondern von der Tages- bzw. Nachlänge abhängig: Eine Stunde im Sommer (= 1/12 der Zeit vom Aufang bis zum Untergang der Sonne) war deutlich länger als im Winter. Schon dies zeigt, dass die Vorstellung von Zeit anders war als heute, wo, wie ja auch die diversen Fragen von Thomas andeuten, wir an eine möglichst in unserem (!) Sinne exakte Messung und Bemessung gewöhnt sind. Die kirchlichen Gebetszeiten (von der Nokturn, vor allem aber der Matutin über die Prim, Terz, Sext, Non zur Vesper und Komplet), die ja - wenigstens teilweise - nicht nur in Klöstern, Kathedralen und Konventkirchen, sondern auch in den Pfarrkirchen gehalten wurden, bildeten - ggf. mit den entsprechenden Glockenzeichen dazu - ein “Gerüst”, das für den “normalen” Bürger neben der Beobachtung des Sonnenstands durchaus ausreichend war. Ein permanentes “Umdrehen der Sanduhren” erübrigte sich damit für den Bauern, aber auch den Burgbewohner durchaus! Zumal Sanduhren i.d.R. zur Kurzzeitmessung genutzt wurden: Hier gab es aber für den nicht mit einem solchen Instrument ausgestatteten Menschen eine einfache und, wie auch schriftliche Zeugnisse belegen, gern angewandte Methode der Kurzzeitmessung, nämlich die Rezitation allgemein bekannter Gebete (Vaterunser, Ave Maria, später Rosenkranzgesätze u.a.m.). Soviel erst mal!
mit besten Grüßen und Wünschen Nikolaj aka Argl. Rhisiart ap Maredudd

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Eintrag #3 vom 10. Nov. 2000 10:53 Uhr Patrick Seehaber  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Patrick Seehaber eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo. Ich denke , der Großteil der damaligen Menschen hatte kein Bedürfnis zu exakter Zeitmessung. Das Zeitgefühl unserer schnelllebigen Gesellschaft ( Zeit ist Geld :0) ), das wir heute empfinden ist nicht auf die damaligen Verhältnisse übertragbar. Der Tagesablauf richtete sich hauptsächlich nach der inneren Uhr und dem Sonnenstand… Dem Sonnenstand waren auch die kanonischen Stunden angepasst (nocturnae, laudes matutinae, hora prima, etc.), welche oft durch Geläut angezeigt wurden und so wohl nicht nur den Ordensmitglieder, sondern auch dem umliegenden Landstrich eine Tageseinteilung möglich machte. Trotzdem scheint es ein Reiz gewesen zu sein, die Zeit genau zu erfassen. Die Sonnenuhr ist im 5. Jahrhundert v. Chr. von den Griechen aus ßgypten übernommen worden und hat sich seitdem in ganz Europa verbreitet. Die älteste “tragbare Sonnenuhr” wurde in Canterbury gefunden und auf 1011 datiert. Wasseruhren, die ebenfalls aus ßgypten (was die NICHT schon hatten, will ich wissen) zu stammen scheinen, waren wohl reine Luxus-, oder Pestigeobjekte und eher in südlichen Gefilden zu finden, da sie im Winter ein kleines Frostproblem hatten :0). In einer Benediktinerabtei in Regensburg wurde um 1000 eine solche “clepsydra argentea” erwähnt. Die Sanduhr taucht in Europa erst im 14. Jahrhundert auf, ihre Herkunft scheint ungeklärt. Für Viertelstunden oder Stunden konstruiert, war sie ein Zeitspannenmessgerät, das eigentlich unabhängig von der Tageszeit eingesetzt wurde - z.B. zur Messung der Dauer der Predigt, der Wache, etc. Da die Sanduhr nur eine begrenzte Zeitdauer anzeigen kann, wurde sie bald zum Symbol des Todes. Zwischen 1277 und 1300 erfindet Giovanni di Dondi eine mechanische Uhr und ein paar Jahre später setzen sich in vielen Städten die Turmuhren durch, die teilweise stündlich eine Glocke schlagen… Vielleicht hilft Dir das weiter. Grüße, Patrick.
www.Hippodromus.de

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Eintrag #2 vom 10. Nov. 2000 07:53 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

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Morgen, Thomas! Man braucht keinen Kompaß. Ich besitze mehrere Repliken (leider frühestens auf SMA, vermutlich eher später datiert) und auch neuzeitliche Sonnenuhren für unterwegs. Alles was Du brauchst ist direkte Sonneneinstrahlung. Die Sonnenuhr hängt an einer Kordel. Du richtest sie hängend so aus, daß das Licht durch eine kleine Blende auf die Skala fällt. Und schon hast Du die Uhrzeit. Vorsicht, die Sonne hält nicht viel von unserer albernen Sommerzeit! Führt bei uns immer zu netten Diskussionen, ob wir jetzt eine Stunde dazu oder abziehen müssen. Verstellen läßt sich an den Stücken der Monat, bei der neuzeitlichen auch der Breitengrad (oder war es der Längengrad?), so daß sie weltweit einsetzbar ist. Und wenn Du Dich mal mit älteren Leuten auseinandersetzt, die sich zumindest in ihrer Jugend auf dem Lande noch sehr am natürlichen Tagesablauf orientierten, wirst Du feststellen, daß die innere Uhr bei ihnen viel zuverlässiger als bei uns heute ging. Sie wurden einfach rechtzeitig wach, weil sie in ihrem Trott steckten. Meine Oma z.B. brauchte fast immer ein halbes Jahr, um sich von dieser Sommerzeitumstellung zu erholen, es brachte sie immer völlig durcheinander. Ich persönlich habe damit kaum Probleme, wenn man davon absieht, daß ich Uhren sammle und 2x im Jahr deswegen richtig fluche. Joachim

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Eintrag #1 vom 10. Nov. 2000 07:01 Uhr Thomas Butters   Nachricht

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1° Wie wurde im MA die Zeit gemessen? 2° Seit wann waren Sonnenuhren ALLGEMEIN im Gebrauch (genaue Nordpolausrichtung)? 3° Seit wann waren Sanduhren ALLGEMEIN im Gebrauch (Glasherstellung)? 4° Wer drehte denn alle paar Stunden die Sanduhren um (max. Laufzeit)? 5° Stellte man die Sanduhren nach der Sonnenuhr? 6° Wie gestaltete sich die Zeitbestimmung auf Reisen (Reisesonnenuhr ohne Kompaß)? 7° Wie traf man seinerzeit zeitliche Arrangements? 8° Begann der Arbeitstag wirklich mit dem 1. Hahnenschrei und endetet mit Sonneuntergang (Sommer/Winter)? 9° Wie wußten die Burgwachen, wann Wachwechsel ist? 10° Wie wußte ein Diener, wann er aufstehen mußte, um rechtzeitig zum Dienst zu erscheinen und wann sein Herr gedachte geweckt zu werden?
mfG - Thomas

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