Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Zinn im HMA

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Eintrag #7 vom 17. Apr. 2001 23:20 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

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Grüß Euch, ..also, stabil sind die Teile schon, wenn man sich die Mühe macht, sie entsprechend dick zu giessen…
Euer Haduwolff

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Eintrag #6 vom 17. Apr. 2001 22:53 Uhr Thorsten Koch  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thorsten Koch eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo, zusammen ! Für einige Ausgrabungen sind mir Befunde von zinnernen Schnallen begegnet. Sicher eignet sich das Material von der Verformbarkeit nicht für die Schnalle eines Schwertgurtes. Aber so dekorativ - z.B. für einen schmalen Damengürtel, der nur die Kotte um die Taille rafft ? Hängt doch fast nichts dran, wenn ich mich nicht irre. Warum also nicht ? Allerdings geben die Befunde, soweit ich mich erinnere, nicht her, ob sie an Schuh oder Gürtel gehörten. Werde auch mal schauen, wo ich dies konkretisieren kann. Gehabt Euch wohl,
Thorsten Koch

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Eintrag #5 vom 17. Apr. 2001 22:47 Uhr Hilmar Becker  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Hilmar Becker eine Nachricht zu schreiben.

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Na wenn schon, denn schon: Venus und Mars Das Mittelalterliche Hausbuch ISBN 3-7913-1839-X S. 80 ff Damit verweisen wir die Sage ins Reich der Legende ;-)
Hilmar Becker

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Eintrag #4 vom 17. Apr. 2001 22:39 Uhr Hilmar Becker  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Hilmar Becker eine Nachricht zu schreiben.

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Alter Bergbau in Deutschland Sonderheft von 1993 der Zeitschrift “Archäologie in Deutschland” Sonderausgabe 2000 für Nikol Verlagsgesellschaft ISBN 3-933203-35-X Zur Zeit im modernen Antiquariat für 19,95 erhältlich oder die Originalausgabe von AiD in der Bücherei leihen.
Hilmar Becker

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Eintrag #3 vom 17. Apr. 2001 22:07 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

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Da man schon bei Metallen ist…: Wo wurde eigentlich das Eisen abgebaut? Wer handelte damit? Man weis ja, das in dieser Zeit zur Kriegsführung Eisen nötig war; aber woher kommt diese Menge von Eisen? Ich habe außer einer Sage nichts über Bergbau, erst recht nichts über sehr großen Bergbau gefunden. Gruß v. Arlen

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Eintrag #2 vom 17. Apr. 2001 21:19 Uhr Patrick Seehaber  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Patrick Seehaber eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Hadu. Zinn fand im HMA sicher Verwendung, aber (ganz ausschliessen kann man es natürlich nicht) nicht in Form von Gürtelschnallen. Mir ist kein zinnener Gürtelschnallenfund bekannt, wohl aber Funde von zinnernen Schuhschnallen. Ich denke, dass Zinn den Kräften, die an einer Gürtelschnalle wirken nicht lange gewachsen ist - und sich deshalb die Kupferlegierungen durchgesetzt haben. Die wesentlich kleineren Schuhschnallen können die Kräfte besser verkraften, so dass man dort auf Zinn zurückgreifen konnte. Hier ein Bild: antiquities.cloud-9.net/cgi-bin/Strong_Collection.cgi?[…] Auch bei Ringfibeln, Scheibenfibeln, Fürspannen und Gürtelbeschlägen fand Zinn Verwendung. Bilder (etwas schwammig datiert): antiquities.cloud-9.net/cgi-bin/Strong_Collection.cgi?[…] antiquities.cloud-9.net/cgi-bin/Strong_Collection.cgi?[…] antiquities.cloud-9.net/cgi-bin/Strong_Collection.cgi?[…] Im HMA (weiss gerade nicht genau wann) begann man, Schnallen mitunter zu verzinnen - zur Verschönerung und/oder als Korrosionsschutz. Seit wann gehört Zinngeschirr ins 17.Jahrhundert? Becher, Krüge , Löffel etc. sind doch der SMA-Renner… Bin gerade noch auf der Arbeit. Ich schau heute Abend mal in die Bücher und reiche die Quellen nach…vielleicht finde ich ja auch noch ein paar Funde aus dem beginnendem HMA. Grüße, Patrick.
www.hippodromus.de / www.mittelalterschuhe.de

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Eintrag #1 vom 17. Apr. 2001 18:32 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

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Grüß Euch, Zinn für Pilgermarken ist bekannt, auch dass Zinngeschirr ins 17. Jhdt. gehört. Aber wie steht es mit Schmuck, Gürtelschnallen/Beschlägen usw? Zinngiessen ist so simpel, daß sich eigentlich jeder eine “A”-Gürtelsschnalle machen könnte, wenn das Material nachgewiesen ist. Ist es das???
Euer Haduwolff

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