Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Amboss

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Eintrag #1 vom 01. Dez. 2010 21:07 Uhr fasti rider  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um fasti rider eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Bahn härten

Hallo
hab mir einen 150 Jahre alten und ca 170 kg schweren Amboss erworben.
das Teil hat 88cm Spannweite.
In der Mitte ist die Ambossbahn 8mm nach unten gedellt.
Ich lasse nun die Bahn komplett auf einer Schleifmaschine nass nachschleifen.
Nun meine Frage:
Was meint Ihr bei so einem Alten Gerät ? ist es überhaupt noch hart, und vor alle in 8 bis 10 mm Tiefe ??
und wenn nein. wie härte ich die Bahn nach ?

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Eintrag #2 vom 01. Dez. 2010 22:21 Uhr Timm (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Timm eine Nachricht zu schreiben.

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Moin,
Ferndiagnosen sind leider immer etwas schwierig…
Zunächst wäre einmal die Frage, wie der Amboß aufgebaut ist, insbesondere ob er eine aufgeschweißte Bahn hat und wenn ja, wie stark sie ist. Evtl. kannst du das anhand einer Funkenprobe an der Seite des Amboßes herausfinden. Am Funkenbild kannst du sehen, wieviel C der Stahl in etwas hat, ob er druchgängig härtbar ist oder eine aufgeschweißte Bahn hat.
Selber härten wirst du ihn nicht können, da du wohl kaum über einen Ofen und das passende Gerät verfügst um ihn am Stück warm machen und dann auch noch in einem großen Becken versenken zu können.
Ggf. solltest du die krumme Bahn einfach hinnehmen. Wenn du das Schleifen sehr günstig machen lassen kannst, wäre es natürlich nicht schlecht, da du dann auch scharfe Kanten hast.
Gruß,
Timm
PS wir benutzen hier alle Realnamen, steht auch so in den Nutzungsbedingungen

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Eintrag #3 vom 02. Dez. 2010 04:49 Uhr Andreas Pilz   Nachricht

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Ich überlege gerade, ob man die aufgeschweiste Bahn nicht auch ob des alters ausschließen kann. Ich meine mal gelesen zu haben, daß die Technik erst seid den 1950gern verbreitet ist. Aber keine Gewähr darauf, war schon nen weilchen her.

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Eintrag #4 vom 02. Dez. 2010 07:29 Uhr Jens Kellermann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Jens Kellermann eine Nachricht zu schreiben.

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Moin,
du könntest vor dem schleifen hart aufschweissen bis du wieder eine Höhe hast. Wenn du den Amboss auf einem Flachschleifer schleifen lässt, würde ich in der Firma mal nachfragen. Meistens machen die sowas selber oder kennen andere Firmen die hart aufschweissen können.
Gruß
Jens

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Eintrag #5 vom 02. Dez. 2010 10:33 Uhr Wilfried Masberg   Nachricht

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Wenn der Tatsächlich 150 Jahre alt ist,
ist der auch in 10 mm tiefe noch hart genug.
Da keiner weiß, woraus das Trum ist , 170kg ist kein Kleinteil, würde ich den abschleifen und die Kanten brechen lassen und gut.
Oder mit den 8 mm leben, was sicher das einfachste und beste ist.

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Eintrag #6 vom 03. Dez. 2010 23:39 Uhr Thomas Schlosser  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas Schlosser eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Kanten brechen sein lassen

Hallo
Das Thema wird auch im MesserForum, Bereich schmieden, diskutiert.
Da wurde auch schon gesagt: erstmal mit arbeiten und schauen wie es läuft.
Auf die Länge gesehen, bei einem so großen Amboss, sind 8mm nicht soo viel.
Aber!
Wenn man abrichtet schleift ect, wenn es richtig gemacht wird und sinnvoll(bezahlbar) ist; Bitte NICHT die Kanten brechen!! Denn die können beim schmieden, z.B. beim absetzen von großer Hilfe sein. Scharfe kanten dürfen bei einem Amboss sein!! Müßen jetzt nicht rasiemesserscharf sein, aber scharfkantig ist in dem Fall gut!!
Grüße
Thomas

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Eintrag #7 vom 04. Dez. 2010 08:11 Uhr Wilfried Masberg   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Kanten brechen

Naja, rund wirds von alleine, vorallem , wenn die Splitter von dem alten Ding in den Beinen stecken. Kanten brechen ist ja keine 5mm Fase oder Radius, 1-2mm tuns da auch. Damit geht absetzen immer noch gut, aber die Form bleibt.
Wenn das “Wild” passiert, sehen die Kanten bald schlimm aus

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Eintrag #8 vom 04. Dez. 2010 10:34 Uhr Timm (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Timm eine Nachricht zu schreiben.

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Da hat er Recht, der Wilfried.
Gruß,
Timm

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Eintrag #9 vom 04. Dez. 2010 19:21 Uhr Thomas Schlosser  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas Schlosser eine Nachricht zu schreiben.

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schon klar.
ich habe aber schon erlebt das mancher bei Kantenbrechen versteht, “schön rund machen”. Das ist ja nicht sinn der sache.
Wenns nur so wenig ist dann ist´s ok geb ich zu
Grüße
Thomas

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Eintrag #10 vom 21. Dez. 2010 20:12 Uhr Michael Poos  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Michael Poos eine Nachricht zu schreiben.

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Hi,
wenn Das wirklich ein solch altes Schätzchen ist, würde ich das Abschleifen lassen.
Ein Amboß ist keine Reißplatte und wenn Du was machen willst, würde ich von Hand (Handmaschine) die Erhöhung etwas glätten.
Die Bahn muß nicht gerade und genau sein, sondern Deine Schläge;-). Und so ein historisches Werkzeug hat sich nicht ohne Grund in entsprechende Form gebracht. Ob er verstählt ist, glaub ich nicht. Die früheren Ambosse wurden aus mehreren Teilen feuergeschweißt und nicht wie heute gegossen.
Die Kanten würde ich im kleinen Radius brechen um Ausplatzungen zu vermeiden und trotzdem gescheit absetzen zu können.
Der Rest passiert eh mit gescheiten Gesenken.
Gruß und frohes Schaffen,
Michael

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Eintrag #11 vom 23. Dez. 2010 00:22 Uhr Kristian Koop   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Kanten wiederherstellen

Sollten bei dem alten Amboß die Kanten schon rund oder ausgebrochen sein, kannst du die Flanken runterschleifen. Das Ergebnis ist dann zwar keine 90° Winkeligkeit von Bahn zur Flanke, aber eine saubere Kante (und geringfügig schmalere Bahn).
Das kann man auch mit einem Winkelschleifer erreichen.
Dies lässt sich allerdings nur begrenzt nutzen, da man die 90° beim absetzten nicht mehr erreicht, bzw. kurz nacharbeiten muss.
Man kann, natürlich auch die gesamte Flanke abfräsen lassen, wenn es nicht zu teuer wird. Damit erhält man (bis auf die Welle in der Bahn, die übrigens zum Richten hervorragend nutzbar ist) einen fast neuwertigen Amboß.
Die Bahn selber würde ich nur dann ein wenig abschleifen wenn scharfkantige Dellen drin sind, die sich nachher im Schmiedestück bemerkbar machen.
Gruß Kristian

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