Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Archäologie und Baugeschichte mittelalterlich-frühneuzeitlicher Universitäten

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Eintrag #1 vom 10. Nov. 2009 18:27 Uhr Roman Grabolle  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Roman Grabolle eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Workshop vom 19. bis 21. November 2009 am GWZO Leipzig

Gibt es eigentlich Leute, v.a. Studenten, die Studenten im Mittelalter und der frühen Neuzeit darstellen? ;-). Wenn ja, könnte diese Ankündigung in eigener Sache für sie von Interesse sein. Verbunden mit einer herzlichen Einladung für Schnellentschlossene ist die Bitte um Entschuldigung, dass die Ankündigung aus verschiedenen organisatorischen Gründen erst so spät erfolgt. Über eine Weiterleitung an potentiell Interessierte außerhalb des Forums würde ich mich sehr freuen.
Roman
Internationaler Workshop aus Anlass des 600-jährigen Jubiläums der Universität Leipzig
„an … wonunge, heusern, collegien ader burßen“ (Leipzig 1468)
Archäologie und Baugeschichte mittelalterlich-frühneuzeitlicher Universitäten und Hochschulen in Ostmitteleuropa
Leipzig, 19. bis 21. November 2009
Veranstalter:
Geisteswissenschaftliches Zentrum Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas e.V. (GWZO) an der Universität Leipzig
Institut für Realienkunde des Mittelalters und der Frühen Neuzeit (IMAREAL) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Krems an der Donau
Veranstaltungsort:
GWZO, Luppenstraße 1b, 04177 Leipzig
www.uni-leipzig.de/gwzo
In den letzten Jahren wurden vielerorts in Mitteleuropa archäologische und bauhistorische Forschungen an Universitätsgebäuden des Mittelalters und der frühen Neuzeit durchgeführt. Die Untersuchungen von Bursen, Kollegien und Regentien ergänzen das durch ikonographische und schriftliche Quellen gezeichnete Bild des akademischen Alltags und ermöglichen neue Einblicke in das Leben von Studenten und Professoren dieser Zeit. Eine zusammenfassende Darstellung bzw. ein breit angelegter Vergleich steht jedoch bislang noch aus. So stellt sich unter anderem die Frage, ob und wie sich archäologische und bauhistorische Funde und Befunde aus einem frühen akademischen Milieu von solchen aus zeitgleichen städtischen Haushalten unterscheiden lassen.
Anmeldung:
Bitte beachten Sie, dass nur die Referenten und Referentinnen auf Kosten der Veranstalter anreisen und übernachten können. Alle anderen nehmen auf eigene Rechnung teil und werden gebeten, ihre Anreise und Unterkunft selbst zu organisieren. Anmeldungen mit den Angaben: Name, Adresse, E-Mail und Telefon bitte per Post, Fax oder E-Mail bis spätestens 16.11.2009 an Herrn Roman Grabolle oder Frau Ewa Tomicka-Krumrey (s. u.).
Ansprechpartner:
In wissenschaftlichen Fragen – Konzeption:
Roman Grabolle M.A. (GWZO)
Tel.: +49 (0) 341 97 35 591, grabolle@rz.uni-leipzig.de
In organisatorischen Fragen:
Dr. Ewa Tomicka-Krumrey (GWZO)
Tel.: +49 (0) 341 97 35 564, tomicka@rz.uni-leipzig.de
Programm:
www.uni-leipzig.de/gwzo/images/[…]/09_Universitaet[…]
Abendvortrag:
Mit neuen Aspekten des “Auszugs der Studenten und Magister der sächsischen, bayrischen und polnischen nationes aus der Universität Prag nach Leipzig im Jahr 1409” beschäftigt sich ein öffentlicher Vortrag von Michal Svatos von der Karls-Universität Prag, den er im Rahmen eines dreitägigen internationalen Workshops des Geisteswissenschaftlichen Zentrums Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas (GWZO) der Universität Leipzig hält.
Zeit: 19.11.2009, 20:00 Uhr
Ort: Polnisches Institut
Markt 10
04109 Leipzig
Schon bald nach der Gründung der Prager Universität im Jahr 1348 gemäß dem Vorbild der Universitäten in Bologna und Paris setzten Konflikte zwischen der einheimischen und den sogenannten fremden Universitätsnationen ein. Sie führten zur Entscheidung von König Wenzel IV., die Verhältnisse an der Prager Universität zugunsten der böhmischen natio zu verschieben. Das entsprechende, im Januar 1409 ausgegebene Mandat ging als Kuttenberger Dekret in die Geschichte ein. Es veränderte nicht nur im erheblichen Maße den Charakter der Prager Universität; der gemeinsame Auszug der Magister und Studenten der “fremden” nationes führte auch zur Gründung der neuen Universität in Leipzig und trug damit zur Formierung eines Universitätsnetzes in Mitteleuropa bei.
Michal Svatoš ist ein exzellenter Kenner der Geschichte der Karls-Universität Prag und der Bildungsgeschichte des späten Mittelalters und der Frühen Neuzeit in den böhmischen Ländern insgesamt. Bereits während seiner Promotion 1979 mit einer Arbeit zur Verfassungsgeschichte der Prager Universität im Mittelalter und einer zweiten Kandidatur-Dissertation über “Das Urkundenbuch der Prager Universität 1347/8-1400” arbeitete er im Archiv der Universität. Von 1992 bis 2009 war er Direktor des Instituts für die Geschichte der Karls-Universität.

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