gab es auch schon im 11./12. Jh. und wenn ich mir die Bilder auf der verlinkten Seite ansehe, würde ich mal schwer auf ausgehendes 12. Jahrhundert, wenn nicht sogar frühes 13. tippen. Den frühestens Nachweis für den abgebildeten Mantel, den ich kenne stammt aus dem Liber ad honorem Augusti des Petrus de Ebulo.
Spätestens dann, wenn der erste sich Godwinpunkte und die dazugehörige Verwarnung verdient hat, kann man einen Nebenstrang wohl als tot ansehen.
Insofern tut es mir leid für die Beiträge, die es nun mit erwischt hat, und die ob der Klimafrage ja nicht ganz fern des Thema waren, aber ich sah mich außerstande, einen sinnvollen Schnitt zu ziehen, ohne daß keinerlei erkennbarer Zusammenhang bestehen bliebe.
Zu deiner Frage: Grundsätzlich erstmal das gleiche, wie jeder im Alltag des 11.-12ten.
Jetzt müsste man allerdings schonmal einschränken: wann genau? 11tes ODER 12tes? Frühes? Spätes? Und tendentiell hierzulande, oder? Die grundsätzliche Kleidung mit leinerner Bruch, leinernem Hemd, wollenem Kittel, wollenen Beinlingen und wendegenähten Schuhen bleibt zwar gleich, aber etwaige andere Aspekte der Überkleidung- auf der Webseite ist ein “Mantel” im Sinne eines Kittels mit Ärmeln zum Rausschlüpfen zu sehen, das kenne ich tendentiell eher von später- dürften schon unterschiedlich sein.
Hallo, ich habe mich gerade für eine mittelalterliche Expedition von Rom nach Goslar beworben wo es um die Rekonstruktion eines Botenmarsches geht. Was wisst Ihr über die Bekleidung in der Zeit? Hier geht es zur Seite der Aktion. Der Initiator hat sich auch schon bereits mit dem Thema beschäftigt. Ich arbeite mich gerade erst ein.