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Eintrag #1 vom 10. Jun. 2011 08:37 Uhr Nico Oster  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Nico Oster eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo zusammen,
habe in letzter Zeit das Schnitzen im Lager für mich entdeckt und suche nun ein vernünftiges und authentisches Schnitzmesser. Hab mich auch mal schlau gemacht bezüglich Grabfunde in Birka und habe folgedes herausgefunden:
“In Birka waren Messer mit gerader Rückenlinie am häufigsten (Typ ”A“)
Länge zwischen 5-15cm, Klingenbreite 1,4-2 cm wobei diese durch die intensive Nutzung und runterschleifen der Klinge ursprünglich wohl auch breiter gewesen sein dürfte.”
Leider habe ich noch keine Bilder von Grabfunden gesehen.
Nun fand ich in einer Zeitschrift folgendes Messer:
www.globetrotter.de/de/shop/detail.php?mod_nr=137407
Finde das kommt der Beschreibung schon recht nah, aber ich weiß halt nicht ob es wirklich “A” ist.
Wäre super wenn Ihr mir hier weiterhelfen könnt. Vielleicht habt Ihr ja sogar Fotos von Grabfunden.
Danke
Gruß
Nico

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Eintrag #2 vom 10. Jun. 2011 09:10 Uhr Carsten (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Carsten eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Nico,
ich wusste gar nicht, dass Globetrotter neuerdings einen auf historische Messer macht.
Die Messer aus den Birka-Funden findest Du auf imageshack.us/f/824/bild001ue.jpg .
Interessant wird es bei der Schneide. Ich würde die Abbildungen so interpretieren, dass um die Schneide noch ein Lederschutz ist und deshalb nicht erkennbar ist, wie die Schneide angeschliffen wurde. Ich vermute jedoch, dass das Messer in Gänze zur Schneide hin immer dünner wird und an der Schneide nur ein ganz kleiner Anschliff existiert. Den Schliff bei Globetrotter würde ich als viel zu breit iterpretieren. Siehe auch
www.darkcompany.ca/articles/knives.php?submenu=D
Gruß
Carsten

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Eintrag #3 vom 10. Jun. 2011 22:25 Uhr Timm (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Timm eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Nico,
die Klinge entspricht insofern nicht den Originalen, als dass sie einen modernen Anschliff hat, wie im vorherigen Beitrag schon angedeutet. Die mittelalterlichen Klingen haben typischer Weise einen sogenannten 0-Schliff, der Querschnitt der Klinge ist also Keilförmig, bestenfalls ist der Schliff leicht ballig ausgeführt.
Eine klar abgesetzte Schliffphase wie bei modernen Messern und auch dem von dir verlinkten kenne ich bei den Originalen nicht.
Die Griffform ist, sofern ich es auf den Bildern richtig erkenne, durchaus gängig,
allerdings taucht Birke im Fundmaterial meines Wissens nach nicht so häufig auf.
Gruß,
Timm

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Eintrag #4 vom 11. Jun. 2011 09:05 Uhr Christoph (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Christoph eine Nachricht zu schreiben.

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Habe da noch das Messer aus Birka in der Bilderdatenbank gefunden. Es entspricht also NICHT dem was du im bekannten KAufhaus gefunden hast.
shmbild.historiska.se/visa_stor.asp?ID=6087

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Eintrag #5 vom 13. Jun. 2011 07:22 Uhr Beate (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Beate eine Nachricht zu schreiben.

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> Leider habe ich noch keine Bilder von Grabfunden gesehen.
Die Fotos der zu den in Birka 2 beschriebenen Funde sind in Birka 1: Die Gräber / von Holger Arbmann (→ in einer Bibliothek einsehen).
Und dann gibt es noch das hier schon erwähnte Online-Fundarchiv des Schwedischen Museums: mis.historiska.se/mis/sok/sok.asp?qtype=bild
Ist zwar leider alles in schwedisch, aber mit `nem Wörterbuch und ein bisschen Raten findet man eine Menge tolle Fotos von Funden.
Also angenommen ich suche z. B. ein Nadeldöchen aus der Wikingerzeit, dann wähle bei Lista sakkord “nålhus” aus, jetzt noch die Zeit, also bei datering “vikingatid” auswählen und mit Klick auf “sök” abschicken.

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Eintrag #6 vom 14. Jun. 2011 08:50 Uhr Nico Oster  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Nico Oster eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo zusammen,
vielen Dank für die zahlreichen Antworten. Werde mir das Messer nicht zulegen.
Gruß
Nico

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