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Eintrag #1 vom 17. Jan. 2007 17:22 Uhr Damian Aerne   Nachricht

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Hallo zusammen
Ich wollte fragen ob, wen ich einen angehenden Ritter zwischen 1100 und 1200 darstellen möchte, es historisch gesehen unmöglich wäre wen ich einen Schild mit der klassischen Form, also Wappenform benutze??? Denn z.b. Richard Löwenherz Hab ich auf noch keiner Darstellung mit einem Tropfenschild gesehen, das in dieser zeit aktuell war, er hält immer das berühmte Schild mit den 3 Löwen in den Händen was ja auch diese Form hatte. Und der wurde ja 1189 wen ich mich nicht täusche gekrönt http: //www.biografie24.de/content/images/5015.jpg
@ alle Schaukämpfer die mit Schild kämpfen
Ist es nicht viel leichter mit einem Wappenschild als mit einem Tropfenschild zu kämpfen??? Also, als ich die beiden Schilde verglichen habe Hab ich die Länge des Tropfenschildes extrem störend empfunden
ich hoffe ihr wisst was ich mit Wappenschildform meine ich kann mich nicht an den richtigen Namen erinnern
könnt ihr mir vielleicht helfen
danke euch im Voraus Damian
damian

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Eintrag #2 vom 17. Jan. 2007 19:42 Uhr Christoph-Torben Quandt  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Christoph-Torben Quandt eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Damian
Meines Wissens nach wandelte sich im 12.Jh. die Form des Tropfenschildes zum länglichen Dreiecksschild mit gerader Oberkante
(siehe z.B.www.hastings1066.de/front_content.php?idcat=91 unter der Schild)
Ich würde sagen, dass man mit beiden Schilden gut kämpfen kann. Die länge des Tropfenschildes rührt wohl daher, dass die Rüstung noch nicht so weit entwickelt war, so konnte man mit diesem Schild wunderbar seine linke Seite decken.
Gruß Christoph

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Eintrag #3 vom 17. Jan. 2007 19:45 Uhr Christoph-Torben Quandt  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Christoph-Torben Quandt eine Nachricht zu schreiben.

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www.hastings1066.de/front_content.php?idcat=91
so ich hoffe jetzt ist er richtig
Gruß Christoph

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Eintrag #4 vom 20. Jan. 2007 22:01 Uhr Gerald Luck  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Gerald Luck eine Nachricht zu schreiben.

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Die Form und Grösse der Schilde hat sich sicher aufgrund der Entwicklung anderer Rüstungsteile verändert. Mit dem besseren Schutz des Gesichts durch den Topfhelm flachte die Oberkante des Schildes ab, und mit der Verbesserung des Beinschutzes duch Kettenbeinlinge und Beinschienen wurde der Schild kürzer. Natürlich hatte nicht jeder die Mittel, diesen Entwicklungen sofort zu folgen und deshalb existierten ziemlich wahrscheinlich mehrere Formen zur gleichen Zeit. Ich denke, dass die Form des Schildes sich in diesem Sinne an Deinem Helm und Beinschutz orientieren sollte.
Viele Grüsse
Gerald

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Eintrag #5 vom 26. Jun. 2010 01:36 Uhr Alexander (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Griff und Halterung anbringen

Der letzte Beitrag zu diesem Thema ist ja schon eine ganze Weile her, aber ich habe trotz SuFu keinen passenderen Threat gefunden.
Meine Frage ist, ob jemand eine Anleitung hat, wie man bei einem großen Dreiecksschild die Griffe / Halterungen anbringen sollte und wie sich das auf die Kampftechnik auswirken mag. (Gibt es für bestimmte Stile eine bestimmte Art, wie ein Schild zu tragen ist?)
Den Link habe ich mir natürlich angesehen, aber dort geht es um die “falsche” Zeit. Ich suche eine Quelle / Anleitung oder einfach nur Erfahrungen für den großen dreieckigen Schild (Infanterie) um 1200.

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Eintrag #6 vom 30. Jun. 2010 13:39 Uhr Frank (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Frank eine Nachricht zu schreiben.

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Bevor du den Schild vorne mit Leinen beklebst, schlägst von vorne die Nägel ein. Auf der Rückseite damit die Riemen und das Polster befestigen.
Hinten umschlagen damit alles fest sitzt. Über die Köpfe auf der Vorderseite ein Stückchen Leinen drüber, darüber erst den Leinen bezug fürs Schild.
Die Art und Weise der Riemen, siehst du auf den Bildquellen.
Für 1250 bedeutet das: zwei - drei Riemen, ein Armpolster, schräg (45°) oder senkrecht. Bei vielen, vor allem Reitern, ein Halsriemen.
Als Tipp, kauf die Hanf- oder Leinengarn, relativ grobes, dickes… damit umwickelst du die Riemen. Dann schuppert das Leder nicht so.

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Eintrag #7 vom 30. Jun. 2010 14:03 Uhr Alexander (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander eine Nachricht zu schreiben.

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…für die kurze Schilderung. Das mit dem Leinengarn ist ne gute Idee.
Was ich jetzt noch gerne hätte, ist ein Verweis auf einen Link oder so, wo man sich damit auseinandersetzt, wie man mit so einem Schild umgeht, im Gegensatz zu einem Rundschild, welches ja auch anders geführt wird.

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Eintrag #8 vom 30. Jun. 2010 14:17 Uhr Jens (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Jens eine Nachricht zu schreiben.

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Servus,
Mit “sieht man so auf Bildquellen” wär ich aber etwas vorsichtig, so richtig viel sieht man von solchen Details ja nicht. Da würde ich eher mir die Originale- die tendentiell leicht später datiert sind- ansehen.
Grad das mit dem Umwickeln- Quelle?

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Eintrag #9 vom 30. Jun. 2010 15:14 Uhr Timm (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Timm eine Nachricht zu schreiben.

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Moin,
dass die Riemennägel unter einer eventuellen Leinenschicht (die wenn ich mich recht erinnere auch eher fürs 14. Jh belegt ist)liegen ist mir gänzlich unbekannt.
Ich möchte auf Jan Kohlmorgens Buch verweisen (hier schon mehrfach angesprochen), da sind sowohl die Riemenstellungen als auch Niet- bzw. Kramptechniken genau beschrieben. Sind zwar keine großen Infanterieschilde, dafür aber erhaltene Originale.
Gruß,
Timm

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Eintrag #10 vom 01. Jul. 2010 11:11 Uhr Kilian (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Kilian eine Nachricht zu schreiben.

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ich glaube das hatte ich auch schon mal wo geschrieben, wenn danach was unklar ist: den jan kohlmorgen anschreiben.
der ist da völlig unkompliziert, hat mir seine nummer geschickt und wir haben per telefon alle unklarheiten beseitigt. gerade wenn es an den im buch behandelten themen ein bischen vorbei geht muss man ja nicht ins blaue spekulieren…

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Eintrag #11 vom 02. Jul. 2010 11:11 Uhr Frank (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Frank eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Kritik angekommen...

Da ja Kritik geübt wurde…
1. Jens hat Recht… nicht nur Bilder, sondern auch die Originale ansehen… Eben jenes Buch von Jan Kohlmorgen. Die Bildquellen zeigen aber schon die Grundzüge, wie z.B. den Halsriemen.
2. Die Nägel unter dem Leinen sehe ich als Sicherheit, sollte der Schild auch eingesetzt werden sollen. Rausstehende Nägel, Nieten oder ähnliches sehe ich Grundsätzlich als Risiko an.
3. Die Umwicklung der Riemen um den Arm und die Hand mit Leinen oder Hanf ist rein spekulativ! Dafür habe ich keine Funde und keine Quellen.

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Eintrag #12 vom 02. Jul. 2010 14:14 Uhr Jens (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Jens eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Unterm Leinen

Hallo Frank,
Sicherheit von und für wen?
Wenn man einen Schid ins Gesicht bekommt, ist es recht wurscht, ob da noch nen Kopf eines Nagels rausschaute (ist ja nun nicht grad die Spitze, sondern eben auch der Kopf). Natürlich haben die bei der Konstruktion eines Schildes damals nicht grad an die Sicherheit des Gegeners gedacht ;) Aber ich seh da kein Problem. Vor allem würd ich dann bei einer Empfehlung schon explizit hinzufügen, dass es um Aspekte im Einsatz eines modernen Sports geht.

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Eintrag #13 vom 02. Jul. 2010 14:43 Uhr Frank (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Frank eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Jens,
die leise Kritik hatte ich ja verstanden, und dies mit meinem Beitrag deutlich gemacht.
Und Sicherheit ist eben für mich unabdingbar…
Wenn die Köpfe de Nägel etwas rausstehen, weil die Köpfe vielleicht konisch sind, und sich nicht in das harte Holz ganz reintreiben lassen, hast du an der Oberfläche teils einen Abstand von 1-2mm. Das kann auch andere Ausrüstung beschädigen, und auch Personen…
Noch blöder… du bleibst mit deinem gutem Kittel einfach nur dran hängen, und schon rhast du nen Riss drin.
Gruß
Frank

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Eintrag #14 vom 02. Jul. 2010 14:48 Uhr Jens (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Jens eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Beschädigung

Sorry, dass ich da jetzt draufrumreite, aber ich find das schon etwas komisch:
Du willst ernsthaft bei einer Rekonstruktion moderne Änderungen machen, wohlgemerkt bei etwas, das man nur im militärischen Kontext einsetzt, und nur ob eines möglichen praktischen Einsatz, damit sich niemand “den guten Kittel” kaputtmacht?
Ich hätte da ne Anregung ;)
-nicht im “guten Kittel” Fechtvorführungen machen
-(Aus-)Rüstung gescheit replizieren, dann auch stabil (und an nem Nagelkopf hängen bleiben ist da echt wurscht)
-den Nagel vernünftig einschlagen
Wer “Kampf”vorführungen machen will und dann Angst um seine dort verwendete Ausrüstung ob eines überstehenden Nagelkopfes hat, für den drängt sich mir dann doch sehr der Begriff “Warmduscher” auf ;)
Sonst müsste man auch bei nem spätgotischen Harnisch alle Kanten mit Gummi ummanteln, damit sich ja keiner was aufschrammt, wenn man mit ihm fechtet…

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Eintrag #15 vom 02. Jul. 2010 15:54 Uhr Frank (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Frank eine Nachricht zu schreiben.

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davon mal abgesehen, das mir kein Fund bekannt wäre, bei dem erkannbar ist ob die Nägelköpfe bzw. Nietköpfe über oder unter der Leinen/Leder bzw. einer anderen Beschichtung waren, kannst du sagen oder denken was du willst…
Es soll Leute geben, die nehmen sogar Blankwaffen it 2-3mm Schlagkante… Der Sicherheit wegen… Warmduscher, oder?
Der Kittel geht auch kaputt, wenn das Schild einfach irgendwo angelehnt ist, du du vorbei läufst.

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Eintrag #16 vom 02. Jul. 2010 17:06 Uhr Jonas Radtke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Jonas Radtke eine Nachricht zu schreiben.

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… das ist nicht Dein Ernst oder, Du machst Dich gerade ziemlich lächerlich. ;)

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Eintrag #17 vom 02. Jul. 2010 18:50 Uhr Alexander Klenner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Klenner eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Wenn sogar...

Jonas dem Jens zustimmt, muß wohl was dran sein…
Ernsthaft, ich denke nicht, daß das diskutiert werden muß.
Und wenn ich mich nicht schwer irre, gibt es doch grade im zuvor empfohlenen Buch Schilde, die weit genug erhalten sind, um die Frage zu klären?

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Eintrag #18 vom 04. Jul. 2010 15:10 Uhr Jens (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Jens eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Schlagkante

Äh ja.
Die “Schlagkante”, die eigentlich ne Schneide sein sollte, die da 3mm hat, ist ja aber auch das, was auf den anderen draufgekloppt wird. Der Vergleich hinkt nicht, der fährt Rollstuhl.
Aber ich glaub ich werd in Zukunft über meine Weidenkärbe nen Gummibezug machen, ich bin auch mal mit nem Kittel an einem solchen hängengeblieben.
Aber im Ernst: einfach mal Abweichungen vom Original auf Grund- nennen wir es mal “eigenem Ermessen” innerhalb von Empfehlungen als solche kennzeichnen, dann ist alles in Butter.

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Eintrag #19 vom 04. Jul. 2010 19:10 Uhr Georg (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Georg eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Worum geht es dir denn?

Worum geht es dir denn eigentlich genau?
Möchtest du eine Rekonstruktion eines historischen Schildes anfertigen?
Oder möchtest du einen sagen wir mal ‘Sportschild’ bauen?
Beides sind, wie auch Jens deutlich machen will, zwei völlig verschiedene Dinge mit ganz unterschiedlichen Belastungen und Ansprüchen.
Entsprechendes gilt übrigens auch für das Benutzen eines Schildes.

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Eintrag #20 vom 05. Jul. 2010 09:48 Uhr Frank (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Frank eine Nachricht zu schreiben.

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Zitat Jens
“Aber im Ernst: einfach mal Abweichungen vom Original auf Grund- nennen wir es mal ”eigenem Ermessen“ innerhalb von Empfehlungen als solche kennzeichnen, dann ist alles in Butter.”
Deshalb habe ich meinen Beitrag ergänzt und deutlich gemacht, inwieweit meine Aussage gemeint war.

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Eintrag #21 vom 05. Jul. 2010 11:37 Uhr Alexander (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander eine Nachricht zu schreiben.

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Es geht mir in erster Linie um Authentizität. Wenn du mit Sportschild einen per Hand tragbaren Schutz gegen Schlageinwirkung meinst, der aber nicht historisch belegbar oder zumindest ableitbar ist, kann ich damit nichts anfangen. Eine Rekonstruktion würde nach meinem Verständnis voraussetzen, dass man selbiges Holz, Leder, Rohhaut und möglicher Weise Lein und Nägel verwendet, sowie die gleichen Proportionen der Vorlage aufgreift. Das ist aber nicht mein Anspruch.
Auch wenn das manche nicht gerne hören, spielt für mich bei Authentizität der Begriff “ableitbar” ein wichtige Rolle, also dass ein Schild (oder Teile davon) zwar nicht durch einen Fund zweifelsfrei überliefert ist, jedoch sinnvoll anhand von z.B. Bildquellen ergänzender Weise abzuleiten und für den Zeitraum nachvollziehbar ist. Letztendlich soll der Schild genauso einsatzfähig sein, wie die historische Vorlage und auch optisch möglichst nah und glaubwürdig an diese heran kommen.
An dieser Stelle erstmal vielen Dank für die vielen Tipps und Anregungen!

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Eintrag #22 vom 03. Feb. 2012 12:41 Uhr Patrick (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Patrick eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Damian,
Die darstellungen mit dem Reiterschild in dreieckiger Form ist meist nach dem 13 Jhd. entstanden. Zu dieser Zeit war diese Schildform sehr polpulär. Ich selbst möchte auch eine Ausrüstung von 1180 zusammenstellen. Desshalb habe ich mich für eine Übergangsform entschieden, so wie sie hier in der Bibliothek dargestellt ist. Also ein verkürztes und oben abgeflachtes Stropfenschild. Allerdings wäre ein Rundschild auch OK, da diese Schildform nie ausser Gebrauch gekommen ist.
Gruß
Patrick

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