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Eintrag #1 vom 06. Aug. 2013 13:13 Uhr Nikolai (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Nikolai eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo,
seit knapp 1,5 Jahren treibe ich mich auf Märkten und Veranstaltungen in Gewandung herum. In den meisten fällen als Kreuz/Ordens-ritter (Johanniter). In den meisten fällen versuche ich (so gut es geht) authentisch zu sein. Ab und an lege ich aber der Optik wegen einige Teile an die nicht so in die Zeit passen.
Man erregt natürlich in der Gewandung aufmerksamkeit. Alles natürlich abhänig von der Veranstaltung und wie viele andere Besucher/Schausteller in Gewandung vor Ort sind.
Wenn jemand Fragen hat, so versuche ich die so gut es geht zu beantworten. Und jeder der nett Fragt darf natürlich mal das Schwert aus der nähe sehen oder mal die Kettenhaube anziehen. (etc.)
Einige Eltern/Kinder fragen natürlich nach einem Foto. In (fast) allen fällen dürfen Sie auch eins machen.
In letzter Zeit ist mir aber aufgefallen das mich extrem viele “heimlich” fotografieren. Oft wird schnell ein Handy gezückt wenn ich vorbeilaufe oder die Linse einer Kamera verfolgt mich doch sehr lange. Einige Personen laufen mir auch teils nach. Bestimmt irre ich mich auch ab und an und nicht ich werde Fotografiert sondern jemand oder etwas anderes.
Persönliche finde ich das etwas unangenehm. Natürlich muss ich damit rechnen wenn ich in Gewandung unterwegs bin und nicht jeder traut sich vielleicht zu fragen ob er ein Bild machen darf. Ich bin mir etwas unsicher wie ich damit umgehen soll. Die Leute freundlich ansprechen?
Passiert euch das auch? Oder wie geht ihr damit um?

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Eintrag #2 vom 06. Aug. 2013 13:54 Uhr Jonas Radtke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Jonas Radtke eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Ich nehme mal an...

… du befindest dich auf öffentlichen Veranstaltungen als Teil von solchen? Da wunderst du dich, daß du von Besuchern in deiner Klamotte in dem Kontext fotografiert wirst?
Nicht wirklich oder? :D

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Eintrag #3 vom 12. Aug. 2013 02:26 Uhr Stefan (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Stefan eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht naja...

…solange niemand ungefragt damit wirbt oder anderweitig Geld macht (als Fotostudio) ist´s m.W. erlaubt, Leute, die auf öffentlichen VA´s auftreten/ herumlaufen, auch zu fotografieren. Quasi für den eigenen Bedarf.
Wir haben mal ein Foto von uns in einem Bezahl-Foto-Katalog gefunden und widersprochen: schwupps haben die das Teil gelöscht.

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Eintrag #4 vom 20. Aug. 2013 11:24 Uhr Jens (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Jens eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Recht auf das eigene Bild

Hallo Nikolai,
Rechtlich gesehen ist das eindeutig: das ist zwar eine öffentliche Veranstaltung, und wenn Du in einer Menge stehen würdest, müsstest Du damit leben. Wenn aber jemand gezielt auf die draufhält, dann hast Du das Recht, ihm das zu verbieten, bzw. die Veröffentlichung: de.wikipedia.org/wiki/Recht_am_eigenen_Bild
Würde ich bemerken, wenn jemand mich heimlich fotographiert- ganz egal wo- würde ich denjenigen darauf ansprechen, und den Grund und Zweck bzw. Ziel erfragen. Meines Erachtens nach gehört es nämlich zum guten Ton, bei Fotos von Einzelpersonen diese zu fragen. So erlebe ich es auch in der Regel. Das von dir beschriebene Verhalten kenne ich nicht, wir werden i.d.R. gefragt. Freilich kann es sein, dass uns das mal entgeht, oder jemand eine kleinere Szenerie fotographiert, wo wir zentral im Bild sind. Aber da greift wieder die Regelung oben ggfs.
Allerdings bewegen wir uns selten auf Märkten, und bei Living History Veranstaltungen ist es ja durchaus gewollt, dass man als mitwirkender Darsteller auch auf Medien festgehalten wird, damit die Leute Erläuterungen auch später noch mit Bildern verbinden können.
Jenseits dessen komme ich, auch wenn es Off-Topic ist- du hast es aber nunmal erwähnt- nicht umhin, mich zu fragen, warum man “der Optik wegen” Teile anlegt, die nicht in die Zeit passen, zumal wenn man einen Satz vorher postuliert “(so gut es geht) authentisch” sein zu wollen.
Nun sind Märkte selten bis nie auch nur ansatzweise historisch, das muss man nicht erneut diskutieren, aber wenn man eine Zeit darstellt, dann mögen ja Fehler passieren, auch mal solche, die man nicht sofort abstellen kann, aber absichtlich? Der Optik wegen? Dann macht man was falsch.
Wäre mir umso unangenehmer, wenn ich dann fotographiert werde.
Einer der zentralen Gründe, warum ich mich Fotos von meiner Person, auch bei den wenigen Besuchen auf Märkten (sofern in “Klamotte”, also nicht modern, freilich), kein Problem habe, ist, dass ich reinen Gewissens bin, d.h. ich versuche mein Allerbestes. Wenn ich weiß, dass ein offenkundiger Fehler auf dem Bild zu sehen wäre, der mir zuzuordnen ist, würde ich das Foto höflich ablehnen. Mag auf einem Markt ein zweifelhafter Sinn sein, wenn z.B. im Hintergrund gerade ein Fellbarbar sein Rückenschwert lüftet, aber das sind die Sünden anderer, nicht meine…..

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