Über die “Börse” kann ich Dir leider auch nichts neues berichten, da der Eigentümer nicht am Stand war. Laut seiner Vertretung ist es einfach eine Spardose.
Warum Du aber überhaupt darauf gekommen bist, es könnte sich um “etwas mittelalterliches” handeln verstehe ich nicht so ganz, da es sich um einen ganz normalen “modernen” Weihnachtsmarkt handelt.
Ich danke euch für die Antworten. Das es historisch nicht korrekt ist, hätte ich spontan nicht gedacht. Werde aber den Rat befolgen, und den Eigentümer mal fragen, sofern ich es bis Weihnachten noch nach Dortmund schaffe.
Sollte dennoch wer eine Bezugsquelle kennen, so wäre ich ihm sehr verbunden, wenn mir diese mitgeteilt werden könnte, da diese “Box” auf alle Fälle praktisch und schön war.
leider haben die “Mittelalterstände” rein gar nichts mit dem Mittelalter gemeinsam, wie (nicht nur) in Dortmund üblich! ^^
Auch mir ist solch eine Geldbox in geschichtlicher Hinsicht nicht bekannt. Ich hab diese Dinger bis jetzt nur auf diesen Pseudo-MA Veranstaltungen gesehen.
Dir wird wohl nichts anderes übrig bleiben, als den Eigentümer selbst anzusprechen. ;o)
Eventuell hab ich nicht alles Notwendige erzählt - tut mir leid.
Das “Ding”, was der Mensch um den Hals hingen hatte, war die Aufbewahrung für das Geld, was er für die verkauften Münzen eingenommen hatte. Hatte also in erster Linie nichts mit der geprägten Münze zu tun (Oder hab ich jetzt Sortierschale falsch verstanden?).
Ein Fallhammer kan man ins 17. Jhd. einsortieren. Da würde aber deine Beschreibung von dem Holzteil nicht reinpassen. Das Holzteil beschreibst du wie eine Geld-Sortierschale aus dem 14.-15. Jhd. Jedoch sollte sie etwas größer ausfallen und nicht um den Hals hängen. Von derartigen Geldbörsen um den Hals, aus welcher Zeit auch immer habe ich noch nie was gehört oder gesehen.
Da dies mein erster Eintrag ist, hoffe ich, dass alles im richtigen Bereich gelandet ist und noch niemand eine vergleichbare Frage gestellt hat.
Zum “Problem”: Als ich gestern mit meiner Freundin über den Dortmunder Weihnachtsmarkt geschlendert bin, gab es dort einen Stadt, bei dem mit einem alten Fallhammer Münzen geprägt wurden.
Bei dem Verantwortlichen selbst ist mir dann was aufgefallen, was ich hoch interessant fand.
Er hatte eine Art Geldbörse um den Hals hängen. Diese war jedoch nicht aus Leder, sondern - so sah es aus - aus Holz. Weiterhin war sie eiförmig bis oval und besaß eine ebenfalls ovale Öffnung zum Hineinlegen und Entnehmen des Geldes. Da ich das Prinzip sehr interessant fand, machte ich mich auf die Suche nach einer vergleichbaren Fertigung, fand aber nichts.
Kann jemand was mit dieser Beschreibung anfangen? Bzw. weiß jemand, wovon ich rede und könnte mir den Namen der “Geldbörse”, eine Bauanleitung oder noch besser eine Bezugsquelle nennen?
Ich danke euch allen für eure Hilfe und wünsch euch noch einen schönen Abend!