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Eintrag #1 vom 29. Nov. 2003 11:09 Uhr Klaus Haller  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Klaus Haller eine Nachricht zu schreiben.

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hallo freunde,
kennt jemand von euch quellen über das aussehen germanischer ambosse zur zeitenwände?
ich finde da einfach nichts.
die Götter mit euch: Spalter vom Teutoburger Wald

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Eintrag #2 vom 06. Dez. 2003 20:04 Uhr Peter (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Peter eine Nachricht zu schreiben.

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kann dir zwar nichts genaues sagen, aber soweit ich weiß war der Ambos aus Eisenmangel sehr klein im Vergleich zu Modernen. Sie sollen aber auch in der Form nicht vergleichbar sein. Waren wohl eher “Eisenklumpen” mit einer ebenen Fläche.
Hoffe ich konnte ein wenig helfen
Peter

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Eintrag #3 vom 03. Feb. 2004 13:28 Uhr Julia Gräf  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Julia Gräf eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo,
Als Ambosse wurden in der römischen Kaiserzeit (ca. 0 bis 400 n. Chr.) zum Teil große Steine benutzt, zum Beispiel in Süderschmedeby gefunden(nachgewiesen durch eingeschlagenen Hammerschlag). In Joldelund z.B. konnten die Steinambosse auch nur indirekt durch Standspuren und umgebenden Hammerschlag nachgewiesen werden. Amboßfunde aus Metall kenne ich nicht.
Literatur dazu findest Du in:
H. Jöns (Hrsg.), Frühe Eisengewinnung in Joldelund, Kreis Nordfriesland, Teil 1. Universitätsforschungen zur prähistorischen Archäologie Band 40 (Bonn 1997).
Süderschmedeby wurde von H. Hingst ausgegraben und publiziert, leider habe ich genaue Literaturangaben hierzu im Moment nicht vorliegen.
Falls es noch weitere Fragen gibt, oder Du noch mehr Literatur haben willst, oder Hilfe bei der Suche brauchst, kannst Du Dich ja nochmal melden.
Viele Grüße
Blidhild

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Eintrag #4 vom 04. Feb. 2004 22:00 Uhr Jens Dittrich  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Jens Dittrich eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Klaus,
nun - Quellen habe ich leider auch keine gefunden. Ich erinnere mich aber an einen “keltischen Amboss”, den ich vor ca. 12 Jahren, in einem Auktionskatalog, gesehen habe. Das Teil muss man sich vorstellen wie eine vierseitige Pyramide - allerdings mit “abgeschnittener Spitze”….
Die “abgeflachte Spitze” war ca. 6 x 6 cm groß…die Seitenlänge “unten” ca.
20 x 20 cm….
Bitte “nagelt” mich auf die Abmessungen aber nicht fest ! Wie gesagt - aus der Erinnerung - diese kann auch täuschen. ßber die Form bin ich mir aber absolut sicher: Pyramide mit “abgeschnittener Spitze”…..
Viele Grüße, Akil

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Eintrag #5 vom 10. Feb. 2004 19:42 Uhr Julia Gräf  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Julia Gräf eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo zusammen,
durch Zufall bin ich nun doch auf Metallambosse gestossen.
Es gibt sie zum Beispiel in Illerup Aadal oder im Vimose (beides große Mooropferfundplätze in Dänemark, sie datieren hauptsächlich in die römische Kaiserzeit). Diese Ambosse wurden wahrscheinlich nur für Feinschmiedearbeiten genutzt. Es handelt sich nur um Ambosshörner, die mit einem Zapfen z.B. in einem Stück Holz eingelassen werden konnten. Sie sind ungefähr 10 cm lang und ca 3 cm breit, also nicht gerade groß.
Als Literatur (mit Abbildungen) kann ich empfehlen:
C. von Carnap-Bornheim, J. Ilkjaer, Illerup Aadal 5. Die Prachtausrüstungen (Aarhus 1996).
Engelhardt, Vimose Fyndet. Fynske Mosefund 2 (Kopenhagen 1869).
Andresen, Ilkjaer, Jouttijärn, Proveniens bestemmelse af jern fra Illerup Aadal- et pilotprojekt. Illerup Aadal. Smaa Skrifter 1 (Aarhus 1994).
Aus Illerup gibt es übrigens auch noch so nette Dinge wie einen Lötkolben, Feilen, Punzen usw.
Bei Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.
Viele Grüße
Blidhild

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