Ist mir grad noch eingefallen: Das Strohsackturnier - war damals auch ein großer Renner: Zwei Kontrahenten (ohne Steckenpferd!) balancieren auf einem auf den Boden gelegten Balken (oder einer Kirmesbank mit nicht ausgeklappten Beinen)und versuchen, sich durch gegenseitiges Schlagen mit zwei strohgefüllten Säcken aus dem Gleichgewicht zu bringen. Wer zuerst vom Balken stolpert und Bodenkontakt hat, hat verloren.
Wir mussten irgendwann verkünden, dass nach drei Runden der Spaß erstmal zu Ende ist, weil einige der Kinder gar nicht mehr vom Balken runterwollten und sich verbissen an ihre Strohsäcke klammerten :-)
Sowas hab ich Anfang der Neunziger mal für eine Grundschulklasse gemacht - da müsste irgendwo noch ein gar schauriges Video rumfliegen…
Wir haben einfach Steckenpferde genommen, und als “Disziplinen” gab es Ringelstechen, Saustechen und Sarazenenköpfen (mit Rücksicht auf die besorgten Mütter haben wir das damals anders genannt). Als Zubehör brauchten wir lediglich einen Besenstiel als Lanze, einen kleinen Reifen (z. B. so’n Burgfrolleinkopfreif), für das Saustechen unser Wildschweinfell (über einen Karton drapiert und mit einem roten Filzherz beklebt) und fürs Sarazenenköpfen sechs Holzklötze in zwei unterschiedlichen Größen). Minimaler Aufwand, aber die Kiddies waren mit großem Eifer und Ernst bei der Sache.
Vielleicht ein bißchen aufwändig, aber Pappmache Pferde zum Umhängen (Ritterturnier). Mit Roland usw.
Kinder “mittelalterlich” anziehen (bspw kurzes Kettenhemd, falls ihr so etwas denn noch im Keller habt *g*). Prinzessinnenhüte für die Mädels. Mit Fotostation?
Zwergenbogenschießbahn mit Pömpfen auf Dosen oder so.
Schwertkampfvorführungen mit einem anschließenden Mitmachritter finden sie meist auch toll.
Handwerkliches zum Anschauen oder Mitmachen (Fingerloopen) wird auch gern genommen.