..will er einfach nur einen südwestdeutschen Bauern darstellen, der, da er auf einem Lager schlecht sein Feld samt Geräte und /oder Tiere mitnehmen kann, seine Geschichte erzählen kann zur Begründung, warum er neben Wappenrock auch ein Schwert dabei hat.
entspricht sicherlich nicht der eines geordneten, militärisch intentionierten Kreuzzugs. Dennoch ist von einer Begleitung von 600 Kreuzrittern (wobei noch die Frage ist, woher die stammten) und jeder Menge kriegerischer Auseinandersetzungen und Plündereien am Rande die Rede, genug Gelegenheit also, sich metzeln zu lassen.
Nur, wobei hätte ein Bauer da von Nutzen sein sollen?
Es wäre also interessant zu wissen (neben dem Zeitraum), wie Christian auf die Idee kommt und was er damit will.
Hat er eine entsprechende Quelle aufgetan (dann wüsste er die Fortsetzung)?
Ein Buch schreiben? Dann wäre grundsätzlich sein Ansatz zu überdenken.
gemeinhin wird Friedrichs Kreuzzug aber als 5. gezählt, zusammen mit dem Kreuzzug von Damiette.
Wenn er den 5. Kreuzzug als 6. meint, und damit mit F.II. im heiligen Land war, ist sein Herr aber nicht gefallen, höchsten an einer Krankheit gestorben oder bei einer Kneipenschlägerei umgekommen.
F.II gewann Jerusalem auf diplomatischen Wege, ohne Gefechte oder Schlachten.
In diesem Falle hätte er sich mit F.II und den anderen auf dem Schiff wieder auf die Heimreise gemacht… ;-)
Die Franzosen betrachten den 6. Kreuzzug als den 7., ihrer Rechnung nach waren der 7. und der 8. Kreuzzug (1248-1254 bzw. 1270-1274) von St Louis geführte, daher “französische” Kreuzzüge. “Ihr” 6. Kreuzzug findet 1228/1229 statt.
Was hast du bitte 49, als unser Kaiser in größter Not von der Hure Babylon in Rom und dem holländischem Emporkömmling bekämpft wird, und jene das heilige Reich bekämpfen und zerstören wollen, auf einen Kreuzzug zu suchen?
Der 6. Kreuzzug war “französisch”… als “Südwestdeutscher Bauer” hast du in deinem Heimatlande die Kaiserkrone Friedrichs zu verteidigen.
Was geschah im Hochmittelalter mit einem Kriegsknecht dessen Herr gefallen ist? Wurde der von anderen Adligen auf dem Feldzug “übernommen”, oder zog er wieder Heim?
Konkret geht es um einen Südwestdeutschen Bauern dessen Lehnsherr ein niederer Adliger mit ihm und ein paar weiteren Bauern in den 6. Kreuzzug zieht und dort umkommt.