Eintrag #4 vom 12. Jun. 2004 18:52 Uhr
Oliver
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Holger Riesch “Pfeil und Bogen der Merowingerzeit” Karfunkel Verlag, behandelt auch die Handschriften aus dem 9.Jahrhundert (z.B. Stuttgarter Psalter).
Dann diverse Funde der “Wiki” Bögen aus der Küstengegend.
Der vorherrschende Bogen war wohl der Langbogen (nicht Englisch, ein wenig kleiner und ohne Hornenden).
Bei der Oberschicht nimmt man an, dass vereinzelt (ungarische/magyarische) Reiterbögen beliebt waren.
Jedenfalls wenn man die zeitgenössischen spätkarolingischen Malereien auswertet, Funde zu dieser Theorie gibt es nicht.
Berührungspunkte der Völker aber wohl genug. ;-)
Aber dazu muss man immer große Fragezeichen vermerken, da man sich in einer Zeit begibt, wo Grabfunde aufhören und meistens Bilder die einzige Quelle darstellen.
P.S. Die so beliebten tschechischen Reiterbögen die man auf Satzvey und Co kaufen kann haben leider nicht viel mit den oben genannten zu tun.
Gruß
Sascha
