Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) sakrale Bauten im HM / heutige Region Brandenburg

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Eintrag #1 vom 21. Dez. 2001 23:14 Uhr Judith Schüler   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht andere Sichtweisen / mehr Wissen

Trotz des etwas wiedersinnigen Titels möchte ich hier eigentlich gern mal auf die vielen Sakralen Bauten des Hochmittelalters in der heutigen Region Mark/Brandenburg aufmerksam machen und andere Interessierte zu Wort bitten. Speziell interessieren mich die Klöster wie zB. Chorin (was ein besonders schönes Beispiel der Gotik ist)
oder Lennin oder aber auch die Kirchlichen Bauten wie zB. der Brandenburger Dom. Es wäre Klasse von Euch zu hören.
Judith

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Eintrag #2 vom 27. Dez. 2001 16:40 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Dorkkirchen usw. in der Mark

Hallo Judith!
Wollte der Taverne eigentlich über die Feiertage fern bleiben, aber unser Olaf gab durch, daß ich mich hier vielleicht doch mal kurz zu Wort melden könnte.
Unsere Gruppe hat sich nämlich auf die Mark Brandenburg (um 1260) spezialisiert. Natürlich kommen wir da auch um das von Dir genannte wichtige Thema nicht herum. Du kannst ja mal auf unsere Homepage schauen. In den Sachthemen wirst Du schon einiges finden, es ist auch noch einiges geplant, z.B. ein Text darüber, wie ein Dorf im 13. Jh. zu einer Dorfkirche kam.
In unserer bewußt kleingehaltenen Linksammlung findest Du auch einen Verweis auf eine Seite, die sich auf märkische Dorfkirchen spezialisiert hat. Eine entsprechende mailing Liste existiert zu diesem speziellen Thema auch seit einigen Wochen? Möchtest Du darin aufgenommen werden, dann schreibe uns bitte ein mail.
Es sieht jedenfalls so aus, daß das Thema bislang nur in relativ wenigen Büchern abgehandelt wurde, sieht man mal von den bekannten Bauten wie Chorin usw. ab. Abseits der gängigen Touristenwege befinden sich aber noch unzählige Schätze, die es zu entdecken gilt. Viele jedoch durch die jahrzehntelange Kulturpolitik der DDR in einem erbarmungswürdigen Zustand. Aber an vielen Orten wird schon fleißig saniert.
Was interessiert Dich denn speziell an den von Dir genannten Beispielen? Die Geschichte oder die Baukunst?
Erst mal liebe Grüße und auch für alle anderen einen guten Rutsch in die Saison 2002
Joachim
für
Marca brandenburgensis AD 1260
www.brandenburg1260.de

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Eintrag #3 vom 28. Dez. 2001 21:19 Uhr Judith Schüler   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Ohne Titel

hallo Joachim,
Da hast Du wohl recht. Auf die großen oder wichtigen Klöster stößt man schon eher in der Literatur wie zum Beispiel über Berichte der Zisterzienser auf Chorin oder Lehnin. Aber über die kleinen Dorfkirchen ist eben weniger zu finden. Außer sie haben bedeutende Erbauer wie zB
Schinkel oder sie gehörten zu wichtigen “Brandenburger Familie”
Mich interessieren beide Aspekte der Sakralbauten die Geschichte (so wie auch das Klösterliche Leben) und die Kunstgeschichte am Bau (wie die Romanischen und Gotischen Bauten.).
Im Moment versuche ich mir einen Gesamtüberblick über die Vertretung der verschiedenen Orden in BRB im Hochmittelalter zu verschaffen. Da werden ich auch gleich mal auf Eure Seite zurückkommen.
Hab also erstmal vielen Dank.Und ich würde mich freuen wieder von Euch zu hören.
Judith

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Eintrag #4 vom 28. Dez. 2001 22:53 Uhr Carsten Baumann   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Prämonstratenser

Ich möchte an dieser Stelle den Dom zu Havelberg und das Prämonstratenser - Kloster Jerichow ins Gedächtnis bringen.
Gruß von Carsten

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Eintrag #5 vom 30. Dez. 2001 21:53 Uhr Judith Schüler   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Prämonstratenser zu früh

Hab vielen Dank für deinen Hinweis, aber die Prämonstratenser wurden im HMA weitgehend von den Zisterziensern abgelöst und sind damit etwas zu früh für mich ( wenn du verstehst, was ich meine *gr*) Aber ich bin weiter offen für Hinweise auf das klösterliche Leben im 13. Jh. in der Mark. Speziell wer außer den Zisterziensern und den Dominikaner noch entscheidend an der Urbarmachung dieses Landstriches beteidigt war.Und welche Klöster existierten ( außer den der Zist.) Auch würden mich die Aufgaben des Cellerars und des Mönches, der den Kräutergarten betreute interessieren ( speziell in den Klöstern der Mark)
Also im Vorraus vielen Dank
Judith

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Eintrag #6 vom 11. Jan. 2002 07:46 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht "Wehr"-Kirchen

Kurz was zum Thema der sog. Wehrkirchen in der Mark. Viele der im Mittelalter erbauten märkischen Dorfkirchen haben durch ihren großen und massiven Westturm ein wehrhaftes Aussehen. Deswegen wird besonders seit der ideologisch verseuchten Zeit vor dem zweiten Weltkrieg immer wieder gern der Begriff Wehrkirche verwendet, die als Schutz vor den bösen, bösen Slawen dienen sollten. Tatsächlich aber läßt sich kaum ein Nachweis für eine Wehrkirche finden. Wirkliche Wehrkirchen besitzen bestimmte bauliche Charakteristika, die von den märkischen Kirchen nicht erfüllt werden. Auch die Kirchhofmauern waren schon durch ihre niedrige Höhe nicht für eine Verteidigungsfunktion ausgelegt. Sicher wird die Bevölkerung in ihrer Not oft als letzte Zuflucht ihre Kirche aufgesucht haben, der Begriff Wehrkirche wird aber auch dadurch nicht gerechtfertigt. Man vermutet, daß es in allerdings sehr seltenen Fällen vorgekommen sein kann, daß Wehrtürme zu Kirchentürmen umgebaut worden sind, das Kirchenschiff also einfach an einen schon bestehenden Turm angebaut wurde, der so zum Kirchenturm umfunktioniert wurde.
Wer sich mehr für das Thema interessiert möge auf www.fortunecity.de/lindenpark/tannen/[…]/wehrkirch[…] gehen, das ist die Seite von Theo Eengeser, einem befreundeten Theologen, der sich eingehend mit dem Thema der märkischen Dorfkirchen auseinandergesetzt hat.
Gruß aus der Mark
Joachim
Marca brandenburgensis AD 1260

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Eintrag #7 vom 13. Jan. 2002 20:09 Uhr Judith Schüler   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Zur Wehrkirchenfrage

Du hast wie immer (*gr*) Recht. Nein im Ernst, es ist gut und wichtig, das Du auf die häufige Verwechselung der Kirchen hinweist. Denn sie werden tatsächlich oft auf Grund des verwendeten Baumaterials ( viel Feldstein )und der oft recht kleinen Fenster (die aber mehr mit dem Baustil als der Abwehr zu tun haben) für Wehranlagen gehalten. Da kann ich als Vergleich sagen, schaut nach Skandinavien speziell Dänemark, dort gibt es vergleichbar kleine Fenster in den Feldkirchen, die dort jedoch oft aus gekalkten Backsteinen bestehen und ebenfalls keine Wehrkirchen sind. Und zu den super-hohen-abwehrenden Kirch-bsw. Friedhofsmauern, da hätten die Angreifenden aber aufpassen müßen, daß sie sich nicht die Knie stoßen. Das kann auch ganz ganz gefährlich sein.
(*gr*)
Judith
Judith

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Eintrag #8 vom 14. Jan. 2002 10:48 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht alles genau geregelt

Tja, im Sachsenspiegel ist ja selbst die Höhe der Friedhofsmauern geregelt, wenn ich mich recht erinnere. Damit sich da keiner heimlich eine Verteidigungsanlage zusammenbasteln konnte. Zumindest bei uns in der Mark achteten die askanischen Markgrafen ja sehr darauf, daß (fast) alle Verteidigungsbauten in ihrer Hand blieben. Auch das spricht gegen die Wehrkirchen. Im übrigen Reich mag das anders gewesen sein.
Du hast aber schon etwas Ahnung von Architektur, oder? Erzähl doch mal!
Grüße
Joachim

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Eintrag #9 vom 14. Jan. 2002 17:30 Uhr Judith Schüler   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Naja Ahnung ist wahrscheinlich zu viel

Du bist ja ein “kleiner Scherzritter”, Ahnung ist wahrscheinlich zu viel. Ich habe eben Interesse an der mittelalterlichen Architektur. Aber auch an anderen Dingen des täglichen Lebens damals. Mit Architektur meine ich eben auch eher die sakralen oder teilweise die Profanbauten, denn die “ländliche Lehmhütte” ist zwar interessant um einen Einblick in das Leben der “einfachen” Menschen zu bekommen, aber architektonisch schmeißt ein gotische Klosterkirche eben doch mehr ab. Und da wären wir auch beim Thema. ;ich fasziniert einfach das unheimliche Geschick und das Wissen der Baumeister und Mönche so wie das der Steinmetze, wenn man bedenkt, das die Berechnungen oft einfach aus der Erfahrung enstanden und technische Geräte zur Berechnung der Statik noch garnicht in dem Sinne vorhanden waren, wie wir sie kennen (oder auch nicht kennen). Einfach unvorstellbar das so filigrane Stilelemente wie zB. Weinranken an Säulenkapitelen oder Figuren an Wandkonsolen einzeln und per Hand gefertigt wurden. Ja ja die Gotik ist schon ne tolle Sache. Die romanischen Bauten waren da doch etwas schmuckloser im Vergleich aber eben die Vorlage. Ja und die Klosterbauten geben da eben einen schönen Einblick. Wie gesagt es ist sehr interessant.
(auch interessant das Wissen auszutauschen.)
liebe Grüße
Judith
Judith

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Eintrag #10 vom 15. Jan. 2002 08:20 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht roter Backstein

Ja, bei diesen Bauten gab man sich viel Mühe. Bei uns wurde ja besonders der rote Backstein gerne benutzt. Dessen Verwendung war für Profan bauten lange sogar untersagt. Er fand deswegen außer bei sakralen Bauten lange Zeit nur bei Wehrbauten Verwendung.
Die Burgmauer in Torgelow würde übrigens noch von den Askaniern aus Geltungsgründen mit rotem Backstein verputzt. Aber aus Kostengründen nur zur vorbeiführenden Straße hin. Vorne hui, hinten pfui.
Joachim

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Eintrag #11 vom 15. Jan. 2002 10:50 Uhr Judith Schüler   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Ja ja nur Pfusch am Bau

Das Verbot zur Nutzung der roten Backsteine finde ich sehr interessant. Aber da haben es die Mönche wirklich zur Meisterschaft gebracht, was das Formen und Brennen der Steine in rot oder unter Zusätzen in “gelb” betrifft, denn erst viel später entstanden doch die Handwerksbetriebe die sich dann auf die Herstellung spezialisierten. Aber Du hast recht, nicht nur heute, wie man annehmen könnte wird Pfusch am Bau betrieben. Denn auch schon in früherer Zeit war das Bauen eine kostspielige Sache. Es mußte ja schließlich auch noch für andere Dinge Geld vorhanden sein. Nicht zu letzt natürlich auch für Kriege und Verteidigung. Man kann zB. kaum glauben, das das Schloß Sans souci nicht erst in DDR-Zeiten so runtergekommen ist oder wenn man mal nach Reihnsberg schaut, aber schon zu Lebzeiten Friedrichs wurden da nur die allerbiligsten Materialien verwandt und da das Schloß nicht unterkellert ist (zu mindest zum größten Teil) kroch schon damals in den kalten Jahreszeiten die Feuchtigkeit in die Mauern und das Fundament. Dementsprechend sa es dann auch aus. Aber zurück zum MA. Ich denke viele Bauwerke wurden nachträglich noch aufgepeppt und zB. verklinkert.
Aber der Besch… am der Burgmauer ist wirklich witzig. Ja ja schlau war man. Eben doch die Wiege Europas. gr
Morgen werde ich mal das Märkische Museeum besuchen und ein Auge voll Geschichte nehmen.
Judith

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Eintrag #12 vom 16. Jan. 2002 08:13 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Märkische Museum

So so, willst wohl am Mittwoch wieder Geld sparen. *gr. Das Märkische Museum an sich schon ist ein höchst interessanter Backsteinbau mit tausenden Winkeln, wenn auch über jeden mittelalterlichen Ursprung erhaben. Verirre Dich dort bitte in den Keller, wenn Du mittelalterliche Funde suchst. Viel Spaß und erzähl mal, wie es Dir gefallen hat!
Joachim

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Eintrag #13 vom 16. Jan. 2002 11:14 Uhr Ulrich Scheunemann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ulrich Scheunemann eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht kleiner Nachtrag zur Wehrkirche

Gott zum Grusse !
Ich hab da noch was interessantes gefunden zum Thema Wehrkirchen. Entgegen der vorherigen Einträge gibt es Wehrkirchen tatsächlich. Aber nicht in der Mark Brandenburg. Belegte und bis heute erhaltene Wehrkirchen gibt es im Raum Schleswig und im südeuropäischen Raum (dort gibt es besonders “viele”). Die von mir angeführten Beispiele beziehen sich aber aber auf das ausgehende Hochmittelalter bzw. Spätmittelalter. Die Häufung von “Wehrkirchen” im südeuropäischen Raum ist auf die Abwehrkämpfe mit den Türken zurückzuführen.
Gruss Ulrich
Quelle :Burgenkunde. Sonderausgabe. Bauwesen und Geschichte der Burgen ISBN 3881893881
Seite 75 ff, Seite 375

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Eintrag #14 vom 17. Jan. 2002 08:53 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht klar gibt es Wehrkirchen

Hallo Ulrich!
Habe nie bestritten, das es wirkliche Wehrkirchen wirklich gibt. :-) Diese besitzen aber bestimmte Merkmale. Und die findet man in Brandenburg nicht/kaum. Die Gründe dafür nannte ich.
Ich komme ehrlich gesagt nach einigen Ortsbesichtungen und sonstigen Recherchen auch immer mehr davon weg, daß die Johanniter und Templer Kommenden hier Wehrcharakter hatten. Diese Orden unterhielten natürlich auch einige Wehranlagen, die durchschnittliche Kommende war aber nicht zur Verteidigung errichtet. Die umgebende Mauer diente mehr zur Abgrenzung.
Gruß aus der Mark
Joachim

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Eintrag #15 vom 17. Jan. 2002 12:49 Uhr Judith Schüler   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Doch etwas enttäuscht

Hallo Joachim,
hiermit melde ich mich aus dem Museum zurück. Ich muß sagen, ich bin da doch etwas geteilter Meinung. Erstmal hast Du natürlich wieder recht, den der ganze vordere Teil des M wurde in 2.WK. zerstört und vor noch nicht allzulanger Zeit wieder aufgebaut. Also nix mit MA. Aber nun zur Ausstellung. An sich war sie schon sehr interessant, wenn man sie auf die gesamte Entwicklung Berlins bezieht, aber zum 13. Jh. in der Mark oder in Berlin/Cölln, fand ich sie doch eher schlaff. Denn bis auf einen Askanischen Denar, ein paar Grapen und einige irdene Gefäße habe ich nicht sehr viel über “unsere Zeit” entdeckt. Schade schade . Auch der Museums-shop stellte sich als Reinfall dar, denn ich hatte gehofft dort vielleicht Literatur oder einen Ausstellungskatalog zu ergattern. Aber Pustekuchen.
Ja also nun muß ich wohl meine Suche neu überdenken und versuchen wo anders weiteres Wissen zu bekommen. ( Und mit der Bemerkung über den Eintritt hast Du mich kalt erwischt. HiHi)
Bin für Tipps immer dankbar helfe aber auch gern (gr)
Judith

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Eintrag #16 vom 17. Jan. 2002 18:38 Uhr Ruth (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Ruth eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht 13. Jh. in Berlin

Hallo Judith,
Das “märkische 13. Jh” muß man sich zusammensuchen. Schau auf jeden Fall auch noch mal in das Museum für Vor- und Frühgeschichte, da liegen viele Spandauer Funde aus dem 12. und 13. Jh. Die meisten 13.Jh-Funde liegen aber wohl in den Archiven der Museen. Man muß sich durch die diversen Kataloge durcharbeiten, um Stück für Stück die Bilder und Beschreibungen zusammenzutragen. Im märkischen Museums-Shop gibt es aber eine sehr schöne Broschüre/Katalog zur märkischen Keramik (natürlich nicht nur 13. Jh, aber für uns sehr ergiebig).
Weitere Tips vielleicht per mail/Telefon, da es doch etwas zu speziell für T-V wird?!
Ruth

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Eintrag #17 vom 18. Jan. 2002 09:17 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht das war schon viel

Judith, glaub mir, so viele HMA “Schätze” aus unsere Region wirst Du auch einen Haufen kaum noch mal zu Gesicht bekommen. Die Quellen, aber auch die Fundsituation hier sind bescheiden. Wie Ruth schon schreibt, die muß man sich zusammensuchen.
Gruß
Joachim

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Eintrag #18 vom 09. Apr. 2002 08:00 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Wege zur Backsteingotik

Eigentlich Mecklenburg-Vorpommern, aber wir Brandenburger hatten im HMA ja die Lehenshoheit über weite Teile, also was soll´s:
Ausstellungen: Wege zur Backsteingotik:
Die Christianisierung des Ostens im HMA löste einen wahren Bauboom aus. Da abbaubares Material wenig vorhanden war, “backte” man sich seine Steine aus Tonerde selber. Diese roten Backsteine ergaben zusammen mit den grauweißen Mörtelfugen die heute noch überall sichtbare Backstein-Optik auf Kirchen, Rathäusern, Befestigungsanlagen usw. Vom 28.4. bis zum 3.11.2002 findet hierüber eine Ausstellungsreihe statt:
Hansestadt Greifswald - Geist und Religion; Kirche St. Jacobi
Hansestadt Lübeck - Drehscheibe des Handels; Holsteinmuseum
Hansestadt Rostock - Die Sprache der Steine; Kloster zum Heiligen Kreuz
Hansestadt Stralsund - Maritime Wege zur Backsteingotik; Katharinenkloster
Hansestadt Wismar - Wir bauen eine Kathedrale; Kirchturm von St. Marien.
Mehr Infos unter: www.auf-nach-mv.de
Grüße
Joachim

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Eintrag #19 vom 04. Sep. 2003 20:59 Uhr Heinz Appel   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Wehrkirchen - Kirchenburgen

Hallo, wenn Ihr mal richtige Wehrkirchen sehen wollt, die sogar Geschütztauglich (Kanonen) sind, müßt Ihr mal nach Hessen fahren.
Dort stehen in den Dörfern Bindsachsen, Hitzkirchen und Wolferborn frühgotische Wehrkirchen ähnlichen Typs mit mächtigen Wehrtürmen und Burgartigem Charakter. Die Gangolfkirche in Hitzkirchen und die Peter/Paulkirche in Wolferborn waren eindeutig Kanonenfähig. Viele Grüße, Pfr. Heinz Appel.

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