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Eintrag #1 vom 30. Jun. 2013 16:38 Uhr Alexander (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Hallo erstmal....

…,
mir ist zwar bewusst, dass es ähnliche Themen hier im Forum gibt, allerdings diese für mich nicht meine Fragen beantworten.
Und zwar, bin ich grade dabei eine praktische, warme und authentische Lösung zu suchen, damit meine Freundin und ich nicht frieren müssen, beim nächsten Lager!
Meine überlegungen erstrecken sich von der Strohmatratze über ein Bettlaken bis hin zur Decke (ich möchte nichts von BW-Decken lesen).
Und jetzt zu meinen Fragen:
Strohmatratze:
Aus welchem Leinen sollte ich die Strohmatratze machen, eher kräftigeres oder doch eher weicheres Leinen?
Bettlaken:
Benötigt man überhaupt ein “Bettlaken” oder schläft man direkt auf der Strohmatratze? Ich habe zwar öfters gelesen das man ein Fell auf die Matratze legen soll damit mans warm hat, allerdings muss ich dann immer an Jens Börners Kommentar denken, das keine einzelnen Felle verwendet wurden!
Bettdecke:
Das ist so mein Hauptproblem:
ich hab zwar mittlerweile einziges darüber rausgefunden allerdings bin ich mir immernoch unsicher. Und zwar lese ich einerseits immer wieder das eine Pelzdecke schön warm und kuschelig ist. Andererseits kann ich mir nicht vorstellen das, dass “gemeine Volk” sich so was leisten konnte. Dann hab ich auch schon gelesen, dass man eine Wolldecke mit Fellen füttern soll. Das verwirrt mich allerdings: Warum füttern? Ein Futter ist für mich die Innenseite, bedeutet doch, dass die Haare des Felles zu mir zeigen (ein Schaf trägt sein Fell ja auch nicht nach innen).
Jetzt zudem was mich am meisten Interessiert, da ich denke, dass das für meine Darstellung am meisten geeignet ist, nämlich die Steppdecke. Ich habe vor eine Wolldecke zu nähen: die äußere Schicht Wolltuch und innen eine Schicht Wollvlies. Würde das auch für kältere Temperaturen bis ca. 0°C reichen? Und wenn was für Wollstoff (Qualität: Gewicht etc.) sollte ich da nehmen? Ich hab auch mal was davon gelesen das ich Leinenstoff für die innere Schicht nehmen könnte, da hab ich mir allerdings gedacht: “Wieso?”, denn Leinen kühlt doch bekanntlich!?
P.s. Ist für eine Darstellung aus dem Jahre 1250 für einen Handwerksgesellen.
Liebe Grüße
Alex ;)

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Eintrag #2 vom 01. Jul. 2013 11:26 Uhr Jens (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Jens eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht 1250ger Handwerksgeselle

Ein 1250ger Handwerksgeselle wird i.d.R. zur (unter-)Miete oder in der Werkstatt/kleinen Nebenkammer, und vermutlich ohne Bettgestell auf einem Strohsack geschlafen haben.
Ob der Bettlaken usw. hatte wird wohl von dessen finanzieller Situation abgehangen haben - sehr wohlhabend ist ein Handwerksgeselle i.d.R. ja nicht, hängt aber ja auch vom Handwerk, dem Betrieb und der Umgebung ab, so pauschal kann man das eh nicht sagen. Zugedeckt dann halt mit Wolldecke(n).
Praktische Umsetzung: Strohsack nicht zu klein machen, vor allem breit genug, sonst schläft man auf ner schmalen Wurst. Unten mittig ein Schlitz, nicht am vorderen oder hinteren Ende zu öffnen- somit kann man das Stroh auch gut verteilen. Quellen für das Detail kenne ich erst aus dem 15ten, und von späteren erhaltenen. I.d.R. wird er zugenäht worden sein, erfahrungsgemäß ist das sehr unpraktisch beim 2täglichen Füllen-und Ausleeren bei Veranstaltungen, daher empfehle ich kurze Bändel drannzunähen, und ihn zuzubinden.
Leinen: Wurst. Dichter ist besser weil nix durchsticht. Ich würd eher festeres Leinen nehmen. Das von Ikea funzt gut (ist von der Fadenanzahl auch ok) und ist günstig.
Pelzdecke: Prinzipiel hast Du Recht, wobei nen Lammfell als Fütterung jetzt nix arg teueres war. Mit ordentlichen(!!) Wolldecke(n) kommt man aber auch bei Minusgraden gut aus.
Steppdecken: könnte ich, zumal im Detail der Ausführung, für 1250 jetzt nicht eingrenzen.
Mein Rat: obiger Strohsack, Wolldecke, drüber Leinentuch, nen einfaches Kissen, und ein, zwei, richtig gute(!!) Wolldecken. Plausible Kombi, gemütlich und warm.

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