ich halte auch nicht so viel von Einheitsfarben und nach eigener Erfahrung verläuft sich diese Vereinsidee mit steigendem Interesse an historischer Korrektheit innerhalb der Gruppe mit der Zeit von selbst. Eine gute Möglichkeit, beides zu verbinden, wäre meiner Meinung nach über einem Leinenunterhemd ein gelbes Wollkleid, das mit Zwiebeln oder Birkenblättern gefärbt ist oder dessen Farbe zumindest dem entspricht (ich kann Dir Bilder von meinem zwiebelgefärbten schicken, Du bekommst ja eh noch Post von mir). Das ist eine sehr preiswerte Farbe, die sich wohl auch für eine Bäuerin eignet. Für kalte Tage kannst Du Dir aus dunkler naturgrauer Wolle ja noch ein warmes ßberkleid nähen. Oder Du machst das gelbe mit kurzen ßrmeln und graue Ansteckärmel. Das wäre eine historisch korrekte Möglichkeit, die Vereinsfarben zu tragen.
du solltest dich vielleicht mit den Leuten in deinem Verein darüber unterhalten, ob es wirklich nötig ist, als Bäuerin dich durch die Wahl deiner Gewandungsfarben erkanntlich zu machen
Da stellt sich die Frage, wozu eine Bäuerin ein Intresse haben sollte, sich mittels Farbkombi mit anderen Leuten zu uniformieren.
Klar kann man gelb und (schafs)dunkelgrau in für die Rolle passenden Farbtönen wählen, aber die Intention einer Vereinsfarbe paßt in meinen Augen nicht mit der Rolle zusammen.
Mein Vorschlag zu Farbe des Kleides: nimm was buntes (Krapprot zb) und die Farben Schwarz-Gelb (Kaiserliche Farben, wenn ich nicht irre) vielleicht eher in Form einer Schärpe?