Ich denke, das Thema “Besucher finanzieren Veranstaltungen” kontrovers zu diskutieren ist hier fehl am Platze.
Der Einwand von Dietrich ist insofern korrekt, daß jede VA, die sich über Besucher finanziert, (Sei es nun über Eintritt oder auch nur Fressbuden oder den Stadtsäckel) eine geringere Kostenbelastung für die Akteure bedeutet, die sonst alles selbst zahlen müssten.
Für die damit verbundene Respektsforderung - und das war meines Erachtens der zentrale Kern der Aussage - ist es auch eigentlich unerheblich, wie groß nun der Anteil an Finanzierung durch die Besucher nun wirklich ist.
Wenn zu diesem Thema weiterer Diskussionsbedarf besteht, lagert den doch bitte in einen eigenen Thread aus.
Also ich diesem Punkt muss ich dir widersprechen, Dietrich. Besucher zahlen nicht mein Hobby. Weder die Bücher, noch die Materialien, Rüstungen, was auch immer. Auch bei Veranstaltungen mit Besuchern ist es schonmal sehr unterschiedlich, ob es Eintritt gibt, und selbst wenn, ist es in den seltensten Fällen so, dass die Anfahrtskosten inklusive Hänger etc. bezahlt werden. Das war auch in Soest z.B. nicht so. Und selbst wenn, besteht mein Hobby jedenfalls nicht nur aus Veranstaltungen mit Besuchern, ganz zu schweigen, dass es nur aus Veranstaltungen bestünde.
Ergo bezahlt keiner der Besucher mir das Hobby, und ich wage stark zu bezweifeln, dass das bei vielen so arg anders ist, bestenfalls einen Anteil dessen.
Ansonsten bin ich bei Alex. Viele Menschen verzapfen Mist, und dafür gibt es wunderbare Blüten auf Veranstaltungen- solange man aber nicht selber unhöflich behandelt wird, kann man darüber schmunzeln, unhöflich sein, auch nachträglich, verbietet sich meiner Ansicht nach.
Nun ich denke, seit 2005 haben sich die User hier weiterentwickelt und dabei ist sicher auch so einiges bewusst geworden z.B. die Einstellung gegenüber seinen Gästen (= Besuchern).
Sorry, ich wollte nur einen Thread wiederbeleben, den es schon für 2003, 2004 und glaub ich auch 2005 gab und habe den Titel und die Wortwahl den damaligen Threads angepasst.
Solche Threads haben häufig die Tendenz, nicht einfach lustig Anekdoten zu erzählen, sondern sich über die Protagonisten (aka “die dummen Touries”) selbst lustig zu machen.
Während es meines Erachtens vollkommen in Ordnung ist, sich z.B. über Situationskomik, oder wie hier einen “altklugen” Spruch eines Kindes zu amüsieren, sind Spott und Häme es nicht, und mit der Zeit wird die Grenze immer dünner.
Ich frag mich zum Beispiel, wieso wird der Thread “DUMME Sprüche” genannt, die Überschrift des Postings “Immer diese Touries” wenn der Spruch aus der einleitenden Erzählung mitnichten “dumm” war?
Formulierung und Kontext bestimmen, wie eine Erzählung ankommt.
Ich meine den Begriff Touris keineswegs herbablassend. Für mich ist er einfach ein in der Szene verbreitetes Synonym für nichtgewandete Besucher eines Mittelaltermarktes. Und ja, ich finde es auch gut, wenn Kinder unsere moderne Technologie zu schätzen wissen, ich fand nur das Wort “gemütlich” in diesem Zusammenhang sehr erheiternd.
Ich will hier den klassischen Fun Thread wiederbeleben. Diesmal für die Saison 2011.
Einen ersten Eintrag habe ich auch gleich:
Heute Mittag auf einen Fest:
Ich sitze bzw. liege total entspannt bei strahlendem Sonnenschein auf meiner Decke neben dem Feuer und rühre ab und an in dem Linseneintopf, der auf dem Feuer steht. Kommt ein Kind vorbei (ca. 10 - 12 Jahre alt), rümpft die Nase und fragt: “Was, und so haben die früher gebraten [er meinte gekocht]?” Ich sage: “Ja, einfach einen Topf in die Glut gestellt und gewartet, bis es fertig ist.” Darauf das Kind: “Haben wir es aber heutzutage gut, heute ist das alles viel gemütlicher!”