Also Krempel haben wir mehr als genug … eine Kiste mit Ersatzklamotten, Eine mit Nahrungsmitteln (und Flaschen *gg*), Kochzeug, Etwa 15 verschiedene Waffen (wir machen eine Vorstellung, bei denen wir (fast) alle damals gebräuchlichen Waffen in Aktion zeigen), Schlafunterlagen,….
Eigentlich wollte ich den Wagen etwa 1*1,5 Meter groß machen, damit ich ihn auf einem Anhänger transportieren kann, und zerlagbar, damit ich ihn vielleicht auch in ein größerers Auto kriege.
Das Problem, wenn wir das Zeug in Auto lassen, ist, dass ich bei unserem Vorletzten Mittelalterfest (auf einer Ruine) eine Stunde (!) zu Fuß entfernt parken musste! (zum Glück gab es einen Bus)
Aber wie ich schon befürchtet habe weichen wir vom Thema ab. Trotzdem Danke für deine schnelle Antwort.
Um welchen “unauthentischen Krempel” handelt es sich denn?
Wie befördert ihr diesen bisher auf eine Veranstaltung? Sicher mit nem Busle oder nem Anhänger. Dann kann man das Zeug doch auch wieder dahin verräumen…
Über welche Dimensionen des Wagens reden wir denn? Wie wollt ihr den zur Veranstaltung transportieren?
Wie ihr das bauen sollt, da sollte man eher schauen, ob man irgendwo noch einen Wagner oder sowas findet.
Was man damit transpotiert hat? Vorräte, Schilde, Helme, Töpfe, Kettenhemden, und Typen die zufaul waren zum laufen und Fahnen gehalten haben. :-)
Wie gesagt: Ich habe noch ein Verständnisproblem, was ihr erreichen wollt.
Und was bitte schleppt ihr mit euch rum, wenn ihr zu dessen Aufbewahrung einen Doppelpavilion, also ein Zelt mit 6×3,5 m oder größter braucht…
Unsere Gruppe hatte im letzten Jahr vor allem das Problem, dass wir viel zu viel Zeug mit uns herumschleppten, das erstens (nicht das Zeug selbst, sondern die Menge - immerhin sind wir Soldaten auf einem Feldzug) unauthentisch war und zweitens ständig im Weg rumlag. Bis jetzt war der einzige Lösungsvorschlag ein größeres Zelt (Doppelpavillion), was aber erstens nicht finanzierbar und zweitens noch viel unauthentischer (für einfache Fußsoldaten) wäre.
Doch gestern ist mir eine super Idee gekommen: Ein Trosswagen. Damit hätten wir erstens eine Ausrede für den ganzen Krempel (⇒ Nachschub) und zweitens auch gleich eine Ablage dafür. Das Ding hätte ich mir so ähnlich vorgestellt wie das aus der Mac - Bibel, nur mit einer Achse. (Für alle, die das Teil nich kennen: commons.wikimedia.org/wiki/File:Morgan-bible-fl27.jpg )
Nun habe ich aber einige Fragen:
Hat schon mal jemand so etwas gebaut und kann mir vom Aufwand an Geld, Zeit, oder sonstige Erfahrungen berichten?
Wie befestigt man die Achse am besten (=authentisch und mit möglichst wenig Reibungswiederstrand) am Wagen?
Wie schützte man damals das Transportgut gegen Regen? Kennt jemand Belege für eine einfache Dachkonstruktion (A-Zelt-Form)?
Gibt es irgendwo eine Bauanleitung?
Kennt jemand weitere Bildquellen (um 1265, Süddeutschland)?
Was wurde damals alles auf Trosswägen transportiert?
…….
P.s.: Bitte keine (wenn auch sicher gut gemeinten) Ratschläge wie “lasst doch den Krempel weg” oder “dort und da bekommt ihr das Zelt ganz billig”