Hey, nur schnell die Info zum Nordweg: Dies ist tatsächlich, was Spanien betrifft, der ältere Weg, also der tatsächliche Jakobsweg von Asturien nach Compostela.
Da Du den ganzen Weg von Zuhause läufst, werden Dir tatsächlich nur einige Pilger begegnen, die Massen kommen dann in Spanien dazu. Da bist Du wirklich gut beraten Wegalternativen zu suchen, es sei denn, Dein Projekt beinhaltet den Camino francés, also den klassischen Jakobsweg. Dann ist da nichts zu machen und Du mußt mit den ganzen “Kerkelingen” leben.
Danke für den Vorschlag, aber ich bleibe beim Jakobsweg, der hat eine besondere Bedeutung für mich.
Die Wahrscheinlichkeit, dass ich so vielen Pilgern über den Weg laufen werde (haha, was für ein Wortspiel :D) halte ich für eher gering. Natürlich werden es EINIGE sein, aber da ich erst im Oktober ca. in Spanien sein werde, wird da der Großteil der jährlichen Pilger schon dort gewesen sein.
Mal schauen, vielleicht bereue ich es ja, wenn es soweit ist :D
Allerdings sind ist der Camino de Santiago nicht der des 14. Jhds. Moderner Straßenbelag oder Schotter auf den Wegen und Mittelalterschuhe, das ist so ein Kapitel für sich.
Nein, ich möchte Dir das nicht ausreden, aber vielleicht suchst Du Dir ein anderes schönes Ziel.
Als wir 1992 in Compostela ankamen, wanderten dort im Jahr 10 000 Leutchen, 2010 waren es 270 000 !!! Die Spanier haben es geschafft, aus der Pilgerei einen Massentourismus zu machen. Selbst der Nordweg (eigene Anschauung aus Asturien Juli 2011) ist relativ dicht begangen, aber es geht noch, diesen würde ich Dir eher, auch klimatisch, ans Herz legen.
nächstes Jahr gehe ich ein Großprojekt an: Von Judenburg nach Santiago de Compostela, also rund 3.000km mit der Ausrüstung des späten 14. Jahrhunderts.
Eigentlich ist das Projekt schon voll in Gange, da ich bereits die ganze Ausrüstung anschaffe und immer auf der Suche nach neuen Sponsoren bin.