… dabei solltest Du besonders auf die Zaunhöhe achten, denn die war in unterschiedlichen Regionen verschieden. Kann Dir i.M. keine Literaturangabe machen aber im Sachsenspiegel ist von Meiern die Rede, sie werden dort auch als Bauernmeister bezeichnet, die ihr Erkennungszeichen (Uniformen gab’s ja nicht) - der weiße Stock - so lang mitgeführt haben, wie ein Zaun in ihrem Befugnisbereich hoch sein durfte. So brauchten sie zu Kontrollzwecken den Stock nur daneben zu stellen.
Bloß ist dieser zaun mit draht gebunden, und das entspricht nicht so ganz meinen vorstellungen.
Ich werd aber auf eiche bleiben, weil ich da gute kontakte zum förster habe und es möglich ist, solche holz fast für umsonst zu erwerben. Für die Staken werd eich äste nehmen und sie aufspalten … wird noch eine heiden arbeit, aber was solls, macht ja auch spass.
Bei derartigen Zäunen wird heute gerne Kastanie genommen. Je nach dem wo man schaut müsste man solche Stangen noch kaufen können die Flechtart müsste man dann halt je nach Vorlage anpassen.
ich wollte so einen mittelalterlichen staketenzaun auch als abgrenzung bauen.
Ich hatte vor alle zwei meter massive gespaltene eichenphäle zu setzen, oben, mitte und unten mit weiden zu verflechten und dazwischen staken praktisch einzuflechten.
Um mal fürs Spätmittelalter zu sprechen - so etwas wie einen Staketenzaun gab es allerdings war der üblicherweise ohne teure Metallteile wie Nägel gebaut. Hier ist ein Beispiel für einen solchen Zaun der einfach mit enig Material geflochten ist:
Diese finden sich auch oft als Flureinteilung und werden dann mit solchen gezeigten Übergängen gebaut. Ähnliche Flureinteilungen oft auch durch Steinmauern finden sich heute noch in teilen Frankreichs, Irlands und einigen Mittelmeerländern.