Wappenrolle

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Wappenrolle von Wilhelm Paul von Berner
Jens Börner
Wilhelm Paul von Berner
Thüringischer Soldritter im franz. Dienst
1350 n.Chr. bis 1360 n.Chr.
Charakterbeschreibung
In dieser Rolle stelle ich Wilhelm Paul von Berner, einen fiktiven Reisigen aus Thüringen in französischen Diensten im 100jährigen Krieg, dar.
Die vor allem für Publikumsinteraktion genutzte fiktive Hintergrundgeschichte der Person basiert sowohl auf meiner eigenen Familiengeschichte als auch auf historischen Umständen, ist in dieser Kombination jedoch fiktiv.
Darstellungsform
Die Darstellung ist natürlich ein immenses Unterfangen,und nicht von heute auf morgen realisiert, daher stelle ich zeitweilig auch einen einfachen Knecht, Handwerker (Nestelmacher) oder ähnliches dar.
Rollenverständnis
Einen Ritter darzustellen bedeutet für mich nicht einfach nur die Rekonstruktion von Kleidung, Rüstung, Waffen, nicht mal primär der Einsatz zu Pferde, obwohl der sowohl angestrebt ist, als ich diesen auch für wichtig erachte.
Dazu gehört für mich auch die Religionsausübung, klerikale Anteile, entsprechende Bildungen in den jeweiligen Sprachen, der Schrift, den Umgangformen, Tanz, Musik. Es geht dabei WEDER um ein publikumswirksames Rollenspiel noch moderne Umsetzung der Sprache (“Marktsprech”)!
Ich persönlich denke nur, dass man genug Respekt vor der dargestellten Zeit und Person (bzw. Rolle) haben sollte, um sich auch etwas an das Denken anzunähern.
Militärische Aspekte
Obwohl ich im Rahmen von Schlachtenreenactment auch sogenannten “Freikampf” betreibe, als auch dieser oft Vollkontakt ist, ist dies nicht mein Fokus, sondern die Rekonstruktion historischer Fechttechniken (also bewaffneter Kampf als auch waffenlos, zu Pferde ist bislang noch kein großes Thema) nach Johannes Liechtenauer und z.B. der Handschrift I.33. (Einhandschwwert und Buckler). Dies mache ich ihm Rahmen einer Kampfkunst- Interessengemeinschaft, mehr dazu unter www.meisterhauw.de
Diu Minnezît
Die Darstellung erfolgt in Zusammenarbeit mit [Profil von Myriam Gateault] .
Spezialisierung
Desweiteren handelt es sich explizit um einen relativ “einfachen” Panzerreiter, sicher nicht arm, aber kein Hochadel, und im niederen Dienstverhältnis stehend. Es handelt sich hier um einen als “Reisigen” zu bezeichnenden, für das 14te durchaus als typisch zusehenden, Auftragskämpfer, wie er u.a. in Italien zu finden war (im engl. “Men-at-Arms”),und wie sie während des 100jährigen Krieges typisch waren (siehe Froissart, siehe Barbara Tuchmann: “der Ferne Spiegel”)
Dies stellt keine Herabstufung oder Vereinfachung, denn eine Spezialisierung dar. Schöner Link zum Thema: www.kriegsreisende.de
Regionalität, Herkunft und Stand
Ich betone- kein gern verallgemeinert als typisch angesehener “Ritter mit Hof/Wohnturm/Burg, haufenweise Leuten und Ländereien”! Eine Entschuldigungs-“Story” à lá “zweiter Sohn, daher arm” (was die Rolle nicht ist) gibt es nicht.
Die Rolle ist in Punkto Ausrüstung auf den nordfranzösischen Raum ausgerichtet, wo er im Dienstverhältnis steht. Es gibt aber auf Grund der Reisetätigkeit keine dedizierte Regionalität, wobei der Wohnsitz in Paris (Stadthof) liegt, und somit ein Fokus auf der Region liegt, der sich im gewissen Rahmen in der Kleidung, vor allem aber im Haushalt z.B. bei Keramik zeigt.
Wappen und Farben
(dediziertere Ausarbeitung folgt) Die Helmzimier stellt einen schreitenden goldenen Bären zwischen zwei Adlerschwingen dar.
Der Schild ist in silber, geteilt durch einen grünen Balken, oben drei Blumen, unten ein blauer Hammer.
Interesse am 14ten?
Dann kommt in die 14.Jhd Mailingliste bei Yahoo: de.groups.yaoo.com/groups/14jahrhundert
Rollenspezifische Url: www.rent-a-ritter.de