Grypho’s Urgroßvater Gerald war ein treuer Anhänger des Hauses Poitou, der sich während der Auseinandersetzung mit dem Grafen von Armagnac durch besondere Taten auszeichnete. Bei der Wiedervereinigung der Herzogtümer Poitou und Bordeaux in der Mitte des 11. Jahrhunderts (1032-1058) wurde er mit einem kleinen Landstück nördlich von Poitou belehnt, wo er sich bei Villiers nahe dem späteren Kloster St. Romain-sur-Vienne niederließ. Da es sich dabei um eine der wenigen Erhebungen in der Region handelt, bekam er schnell den Namen "dû Mont".
Im Jahre 1070 gebar ihm die deutlich jüngere Helene von Loudon, die er im Jahre 1068 geheiratet hatte, einen kräftigen Sohn. Robert dû Mont. Nach dem Tod seines Vaters im Jahre 1074 verwaltete zuerst seine Mutter Helene das vererbte Land, bis er das Alter von 12 Jahren erreicht hatte. Als im Jahre 1086, kurz nach dem 16. Geburtstag von Robert Wilhelm VIII. starb, deutete sich eine schwierige Zeit an. Sein Nachfolger Wilhelm IX., der im Jahre
1071 als Sohn von Sohn Herzog Wilhelms VIII. und der Hildegard von Burgund das Licht der Welt erblickte, war von dem Gedanken besessen, die Grafschaft Toulouse in Aquitanien einzugliedern, egal mit welchen Mitteln. Im Jahre 1098 gelang es ihm auch kurz, die Stadt und Grafschaft Toulouse zu erobern. Leider musste er im Jahre 1099 die Grafschaft auch schon wieder an den Neffen seiner Gattin, Graf Bertrand von St-Gilles verkaufen, um seinen Kreuzzug ins heilige Land zu finanzieren. Die im März 1101 gemeinsam mit Welf IV. angetretene Kreuzfahrt führte Wilhelm IX. le Jeune über Konstantinopel nach Heraklea, wo sein Heer im September 1101 von Türken vernichtend geschlagen wurde, während er selbst mit wenigen Begleitern Antiochia und Jerusalem erreichte.
Die Zeit des Kreuzzuges war aber für Robert eine Angenehme Zeit, besonders wegen der Heirat mit Konstance de Châtellerault im Jahre 1100 und der Geburt von seinem 1. Sohn Rainald 1101. Kaum war Wilhelm IX. von dem Kreuzzug im Herbst 1102 zurück, griff er auf Seiten des Grafen Fulco ‘le Rechin’ von Anjou in dessen Streitigkeiten mit seinem Sohn Gottfried Martell ein (1103). Danach kehrte ersteinmal Ruhe in Aquitanien ein. In den Jahren 1104 und 1105 beschenkte Konstance Robert noch mit einem weiteren Sohn und einer Tochter. Am 10. Februar 1126 überschattete der Tod von Wilhelm IX. ganz Aquitanien. Bei der Belagerung von Burg Blaye war der kampfeslustige Ritter gefallen. Kurze Zeit später wurde er im Kloster Montierneuf begraben.
In den folgenden Jahren kam es zu Streitigkeiten um das Lehnsoberhoheit über die Auvergne mit dem König von Frankreich, die aber von Wilhelm X. erfolgreich abgewehrt werden konnten. Aber auch im inneren von Aquitanien versuchten mächtige Adelsfamilien wie der Herren von Lusignan, Blaye, Rancon (1127) und Chatellaillon (1130) sowie der Vizegrafen von Limoges, sich zu behaupten. Die daraufolgenden Wirren führten zu Doppelbesetzungen der Bistümer Poitiers und Limoges, bis es 1136 Bernhard von Clairvaux gelang, Wilhelm X. zur Anerkennung Innozenz’ II. zu bewegen. Als Wilhelm X. im Frühjahr 1137 auf einer Pilgerfahrt nach Santiago de Compostela den Tod nahen fühlte, bestimmte er den König von Frankreich zum Vormund seiner Töchter, da sein einziger Bruder Raimund im Heiligen Land weilte. Nach dem Tod Wilhelms X. heiratete dessen Erbin Eleonore von Aquitanien König Ludwig VII. von Frankreich.
Im Jahre 1151 wurde schließlich Grypho dû Mont als Sohn von Robert dû Mont und Helene de Ecueillé geboren. Als die Ehe zwischen Elenore von Aquitanien und Ludwig VII. im Jahre 1152 geschieden wurde, heiratete Elenore von Aquitanien Heinrich II. Plantagenet (1152). Heinrich II. wurde 1154 englischer König und leitete die Personalunion Aquitaniens mit England ein, die drei Jahrhunderte dauern sollte.
Robert dû Mont, der sich bei einigen diplomatischen Aufträgen als Loyal gegenüber Elenore von Aquitanien erwiesen hatte, bekam von ihr immer wieder kleinere Aufgaben zugeteilt, so daß Grypho, der seinen Vater meist begleitete, schon in früher Jugend viele nordfranzösische und englische Adelshäuser kennen lernte. Bei einer Reise nach England im Jahre 1172 lernte Grypho dann auch Monique of Lampeter kennen, mit welcher er seither liiert ist.