Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Arbeiten mit Horn

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Eintrag #41 vom 13. Apr. 2010 18:38 Uhr Dr. Nicole Schneider  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Dr. Nicole Schneider eine Nachricht zu schreiben.

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des Horns kommt es sicherlich zu leichten Aufrauungen des Materials, und möglicherweise wird es etwas spröde. Das hängt von der Einwirkdauer ab.

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Eintrag #40 vom 13. Apr. 2010 15:02 Uhr Patrick (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Patrick eine Nachricht zu schreiben.

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Die Frage ist, ob es kleine Veränderungen gibt, die die Optik oder die Obrflächenbeschaffenheit oder vielleicht auch die mechanischen Eigenschaften des Materials so verändern, dass ein Unterschied zu “traditionell” entzapftem Horn festgestellt werden kann. Vielleicht hat das jemand schon einmal getestet. Wobei natürlich die Entscheidung, was jetzt vertretbar ist oder nicht, vom jeweiligen Anspruch und Verwendungszweck abhängt.

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Eintrag #39 vom 13. Apr. 2010 13:59 Uhr Andreas Pilz   Nachricht

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Naja, man sollte das jetzt nicht überbewerten. Die meiste Reinigungswirkung entsteht eh durch das Sprudeln.
Wären die Säuren jetzt so stark, dann müsste man bei der Handhabung eigentlich Schutzkleidung anhaben. Da dies nicht der Fall ist, gehe ich mal davon aus, daß die Wirkung der Säuren und des Bleichmittels eher schwach sind..

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Eintrag #38 vom 13. Apr. 2010 13:40 Uhr Patrick (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Patrick eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Ins Horn schütten

Dann wirkt es eben auf eine der beiden Oberflächen ein. Auch in diesem Fall würde ich es für möglich halten, dass nach einer Wirkungszeit von 2-3 Tagen wie unten angegeben eine Veränderung der Eigenschaften des Horns eintritt. In Kukident sind ja einerseits Bleichmittel enthalten, andererseits Säuren und entkalkende Chemikalien.

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Eintrag #37 vom 13. Apr. 2010 13:29 Uhr Dr. Nicole Schneider  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Dr. Nicole Schneider eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Risikovermeidung

Die Lösung nur ins Horn schütten, nicht das Horn darin baden…

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Eintrag #36 vom 13. Apr. 2010 12:44 Uhr Patrick (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Patrick eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Kukident

Wenn ich mir die zutaten von Kukident anschaue dann frage ich mich, ob diese Stoffe nicht auch die Eigenschaften des Materials beeinflussen können, insbesondere die optischen.

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Eintrag #35 vom 13. Apr. 2010 02:16 Uhr Dr. Nicole Schneider  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Dr. Nicole Schneider eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Sagen wir mal so...

irgendwie ist ohnehin alles Chemie. Aber Kukident im Horn tut das, was es auch auf dem Gebiß macht: Alles überflüssige Organische entfernen.
Ansonsten viele Salze, zwei organische Säuren, ein Peroxid und noch ein paar Kleinigkeiten.

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Eintrag #34 vom 12. Apr. 2010 21:38 Uhr Claudia (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Claudia eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht chemisch oder nicht chemisch?

Kukident ist keine Chemikalie? Da scheint Dein Chemie-Unterricht aber ne andere Definition vermittelt zu haben als meiner…

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Eintrag #33 vom 12. Apr. 2010 13:25 Uhr sabrina Bloch  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um sabrina Bloch eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Geruch

LIebe Margarete
Rausfaulen ist wohl nicht die allerbeste Idee.
Horn so lange kochen damit Du den Stirnzapfen herausnehmen kannst. Um den Geruch und das restliche Fleisch entfernen zu können, fülle das Horn wieder mit Wasser, stelle es auf und gib in das Horn 1 Tablette Kukident oder anderen Gebissreiniger. mindestens 2-3 Tage wirken lassen und bei Bedarf wiederholen etc. So habe ich meine jedesmal schön sauber und geruchslos gebracht. Auch gut geeignet für trinkhörner da keine Chemikalie. bei Weiteren Fragen stehe ich gerne zur Verfügung. liebe grüsse

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Eintrag #32 vom 07. Apr. 2010 11:28 Uhr Sina Klausnitz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Sina Klausnitz eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Arbeiten mit Horn - Hornlöffel

Beim Stöbern im Netz gefunden:
www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/index.jsp?[…]
Archäologisch für das MA nachgewiesen über die beiden “Formen” aus Grönland (Roussell, Aage: Farms and Churches in the mediaval norse settlement of Greenlad, Kopenhagen, 1941, 282-284).
Viel Spaß, Sina

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Eintrag #31 vom 06. Okt. 2009 14:09 Uhr Benedikt (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Benedikt eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Ergebnisse...

Hallo nochmal, ich wollte nur kurz einen Erfahrungsbericht nachreichen.
Am Wochenende war das Experiment fällig, es hat wunderbar geklappt. Es ging wirklich leichter, als gedacht. Angefangen habe ich ebenfalls damit, die ausgesägte Platte im Schraubstock vorsichtig einzuspannen und dann mit einem schmalen Stemmeisen zu spalten. Das ging auch recht gut bis zu ein paar Zentimeter, aber dann stellte sich (trotz Nachrutschens) heraus, dass das Eisen zu dick (nicht zu breit!) ist, was zur Folge hatte, dass das Horn quer zur Faser gerissen/abgeblättert ist. Gott sei Dank wars nur ein Teststück. Ein findiger Bruder kam dann auf die Idee, mit dem Messer weiterzumachen, was er dann gleich probiert hat. mit dem Messer klappte das ganz wunderbar, wir ca. einen Millimeter starke Platten herausbekommen. Die werden jetzt dann gechliffen und poliert.
Alles in allem einfacher als gedacht. Man muss sich nur trauen, manchmal macht das Horn beim Spalten auch ganz fiese Geräusche, sodass man denkt, man hats gerade zerbrochen.
Viele Spalter-Grüße!

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Eintrag #30 vom 02. Jun. 2009 11:40 Uhr Peter Dietl  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Peter Dietl eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Platten

Also ich habe es auf ca.2mm dicke Platten gebracht, die wellen sich jedoch dann auch recht leicht (erst, wenn sie eine zeitlang rumliegen, als ob noch Feuchtigkeit vorhanden wäre), also nach dem Spalten mit irgendwas beschweren bis zur Weiterverwendung. Somit sind die schön dünn und lassen recht viel Licht durch. Gespalten habe ich entlang der Faserrichtung und das ganze kalt. Mir wurde jedoch auch erzählt, dass es funktionieren wüürde, wenn man die Platten kocht und dabei würden sich dann die Platten wie Blätterteig abheben lassen, das habe ich jedoch noch nicht probiert.

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Eintrag #29 vom 02. Jun. 2009 11:33 Uhr Benedikt (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Benedikt eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht kalt?

Hallo, danke schonmal für die Brichte!
Es handelt sich um große grob geglättete und ziemlich dicke Hornplatten, also das, was man nach dem Aufsägen des Horns und dem ersten Glätten herausbekommt. Die Platten sind nicht völlig platt, wie die, die es im Handel des öfteren zu kaufen gibt, sondern noch gewellt.
Ich wäre jetzt so vorgegangen, vom Horn ein Teststück abzusägen, es zu kochen und dann im Schraubstock zu delaminieren. Mit einem Messer habe ich mir auch gedacht, dass es funktionieren müsste.
Peter, hast du dein Horn kalt mit dem Stechbeitel getrennt?
“längs der Struktur” - bedeutet das “entlang der Faserrichtung”? oder “quer zur Faser”?
Und wie dick hast du die einzelnen Schichten abgespalten?
Die Platten sind übrigens ebenfalls für eine Laterne.

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Eintrag #28 vom 29. Mai. 2009 08:04 Uhr Peter Dietl  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Peter Dietl eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Spalten

ich habe vor kurzen mir eine Laterne mit Holzplatten gebaut, dabei habe ich die erste, ziemlich dicke Platte gesägt, war per Hand recht mühselig und die Platten waren für eine Laterne immer noch zu dick. Also habe ich es mit Spalten versucht, vorsichtig mit Zwischenlage in einen Schraubstock gespannt, und dann mit einem sehr schmalen Stechbeitel und einem Gummihammer sehr vorsichtig die Platte längs der Struktur gespalten, es ging wirklich gut, da das Material nicht zu brüchig ist und das Ergebnis ist recht brauchbar, obwohl die Oberfläche noch zu schleifen ist. Vorsicht, an manchen Stellen gab es bei mir (Wachstums-?)Falten in der Struktur, die sich beim Spalten in dünne Platten dann herausgeschält haben und sichtbar bleiben, jedoch nichts zu kritisches. Ich würde trotzdem erst einen Versuch an einem kleinen Stück deines Materials wagen.

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Eintrag #27 vom 28. Mai. 2009 13:18 Uhr Oliver (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Oliver eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Versuch

Moin,
mit dem verdünnen von Hornplatten habe ich keine guten Erfahrungen. Die sind bereits gepresst und geschliffen ( nehme ich an ).
Da ist der Faserverlauf des Horn schon größtenteils hinüber.
Kleinere Platten habe ich dann einfach runtergeschliffen.
Bessere Ergebnisse hatte ich mit einem alten Trinkhorn.
Ich habe die Spitze abgesägt und das Horn der Länge nach gespalten. Dann so 3 Wochen in Wasser gelegt. Nach dem wässern konnte man schon einzelne Horschichten erkennen.
Das Horn habe ich dann vorsichtig mit der Heißluftpistole erwärmt und mit einem alten Messer Stückchen für Stückchen geschält.
Allerdings war das Ergebinis auch nicht sooo üppig und es ist viel Arbeit.

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Eintrag #26 vom 27. Mai. 2009 14:42 Uhr Benedikt (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Benedikt eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Delaminieren (Spalten) von Horn

Hallo,
ich habe auf einem Markt dickere Hornplatten erstanden und würde gerne mehrere dünnere Plaaten daraus gewinnen. Ich habe auf Marc-Carlsons Hornseite bereits eine grobe Anleitung gefunden, allerdings sind doch noch einige Fragen offen geblieben, wie beispielsweise die der genauen Arbeitsschritte nach dem Kochen, also wie genau der Spaltvorgang vonstatten geht.
Macht man das in der Hand, spannt man dazu das Horn ein? Braucht man spezielles Werkzeug oder reicht ein scharfes Küchenmesser mit breiter Klinge?
Mich würden also, kurz gesagt, Tipps aufgrund praktischer Erfahrungen interessieren, bevor ich die Platten im Selbstversuch zerstöre :)
Viele Grüße!

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Eintrag #25 vom 18. Sep. 2007 22:00 Uhr Constantin (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Constantin eine Nachricht zu schreiben.

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Sorry, beim Speichern des Posts geht immer der Link kaputt…
Edradour

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Eintrag #24 vom 18. Sep. 2007 21:58 Uhr Constantin (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Constantin eine Nachricht zu schreiben.

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Und jetzt noch mal mit richtigem Link…
www.free-archers.de/forum/index.php?[…]
Edradour

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Eintrag #23 vom 18. Sep. 2007 21:43 Uhr Constantin (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Constantin eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Eva,
ich habe im Bogen und Pfeilebau mit Horn zu tun. Auskochen kenne ich nur bei frischem Horn, um das Gelärsch innen rauszubekommen.
Ansonsten macht Hitze Horn biegbar und es hält beim Abkühlen einigermaßen die Form.
Zum Thema Hornocken aus Kuhhorn schleifen habe ich mal ein pdf zusammengestellt. Vielleicht sind da auch nützliche Tipps für Dich drin…
www.free-archers.de/forum/index.php?[…]
Edradour

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Eintrag #22 vom 17. Sep. 2007 19:38 Uhr Eva Teske  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Eva Teske eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Schmuckanhänger

Hallo!
Ich habe mich eben angemeldet, weil ich hier endlich mal was über Hornbearbeitung gelesen habe.
Ich habe allerdings immer noch ein paar Fragen zur Hornbearbeitung.
Wie kann ich Horn am besten bearbeiten, wenn man keine Werkstatt und extrem viel Spezialwerkzeug hat/kaufen kann.
Ich habe bisher Schmuckanhänger immer aus Speckstein gemacht. Hat auch ganz gut funktioniert (mit Dremel) , allerdings bricht Speckstein so schnell.
Deshalb habe ich mir auf gut Glück Rinderhorn bestellt und versucht es mit dem gleichen Werkzeug zu bearbeiten.
Allein schon das Sägen hat mich etwas deprimiert, weils sehr zäh von statten geht.
Kann mir jemand Tips geben zur Bearbeitung?
Mit meinem Dremel komm ich nicht so weit…
Und was hat das mit dem Auskochen auf sich?
Gehts hierbei nur um Gestankminimierung oder wie?
Vielen Dank schon mal im voraus für Infos!
Grüße,
Eva
Elavein

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