Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Böttchern?

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Eintrag #48 vom 25. Mai. 2007 23:34 Uhr Thomas Schlosser  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas Schlosser eine Nachricht zu schreiben.

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O.K. Fragen wir mal anders
Weis jemand etwas von spezieller Literatur zum thema böttchern bzw eimerbau.
Auch eine ausarbeitung/ dissertation/archeologischer pfundbericht mir details würde ja schon einiges an wissen bieten! Wenn es sowas gibt?. Ich habe nur leider keine zugangsmöglichkeiten dazu. Vielleicht sind ja hier mal die archeologen gefragt??
Ich habe immer noch das problem das ich noch keine quelle gefunden habe wo man historisch hergestellte eimer bekommen kann. Die schreiben zwar alle,“gefertigt nach alter handwerkskunst”, aber die dauben sind maschinell hergestellt, größtenteils gesägt(egal wie der faserverlauf ist) und auch maschinell geholbelt.
Bad winsheim hat bisher nicht geantworted, und auf die bilder der Eimer von der Böttcherei warte ich noch.
Aber vielleicht weis ja jemand rat.
Grüße
Thomas

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Eintrag #47 vom 05. Mai. 2007 22:46 Uhr Thomas Schlosser  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas Schlosser eine Nachricht zu schreiben.

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Hi Oliver
Danke für den Tip. Werde mich mal schlau machen.
Thomas

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Eintrag #46 vom 05. Mai. 2007 16:47 Uhr Oliver Linsel   Nachricht

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Versuch dich mal hier:
www.boettchereimesserschmidt.de
Habe da sehr gute Erfahrungen gerade mit Eimern und Daubenschalen. Kann aber sein, das er nicht gleich antworten kann, weil er wieder auf einer Messe ist. Er macht aber eigentlich alles was machbar ist.
Gruss
Oliver

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Eintrag #45 vom 28. Apr. 2007 22:45 Uhr Thomas Schlosser  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas Schlosser eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Zusammen
Ohne wieder einen neueren Threth aufzumachen, reaktiviere ich mal den hier.
Frage: gibt es eine Böttcherei wo man noch gute eimer aus !reiner! handarbeit bekommen kann??
Worum es mir geht ist: das die dauben richtig aus dem holz gespallten sind und dann mit dem hobel bearbeited wurden. Dann wird ein eimer draus gefertigt.
Es gibt zwar jede menge Böttchereien, aber die verarbeiten in der regel nur gesägte ware. Ich suche aber nach gespalltenen Dauben(s.o.)
Grüße
Thomas

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Eintrag #44 vom 07. Jun. 2006 15:07 Uhr Johannes Kulick  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Johannes Kulick eine Nachricht zu schreiben.

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Ok. Danke.
Johannes - www.hildensia.de

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Eintrag #43 vom 07. Jun. 2006 14:10 Uhr Christian Müller  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Christian Müller eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Johannes,
da Daubenschalen damals mehrmals täglich im Gebrauch waren, erübrigte sich ein Nachwässern der Daubenschalen. Durch den täglichen Gebrauch und das damit verbundene Quellen des Holzes waren sie eben dicht. Man darf auch nicht vergessen, dass Daubenschalen bedingt durch den täglichen Gebrauch, wohl nicht länger als ein paar Monate, wenn überhaupt, zu gebrauchen waren.
Am besten über Winter ab und zu wässern oder mit Wasser besprühen. Das “Arbeiten” des Holzes wirst du nie verhindern können. Außerdem, wenn du die Schale fettest, kann sie noch kaum noch Feuchtigkeit aufnehmen und wird sehr wahrscheinlich schwer dicht zu bekommen sein.
Gruß
Christian
www.familia-ministerialis.de

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Eintrag #42 vom 07. Jun. 2006 13:45 Uhr Johannes Kulick  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Johannes Kulick eine Nachricht zu schreiben.

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Ich habe ein Problem mit meiner Daubenschale:
Nachdem sie nun im Winter im geheizten Innenraum stand war sie ziemlich durchgetrocknet, so dass man durch die Ritzen zwischen den Dauben schon hindurchgucken konnte. Also habe ich sie gewässert, und sie wurde auch wieder dicht.
War sie früher aber dann fast eine Woche annähernd dicht ist sie heute nach 24 stunden schon wieder föllig locker. Gibt es irgendeine Möglichkeit das wieder hinzubekommen? In Fett tränken oder sowas?
Johannes - www.hildensia.de

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Eintrag #41 vom 05. Apr. 2006 21:56 Uhr Norbert Schuller  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Norbert Schuller eine Nachricht zu schreiben.

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Vielleicht sollten wir da einen eigenen Bier-Thread aufmachen?
Lieber Johannes,
genau diese Erklärung von Fabian Peise aus Düppel bereitet mir Kopfzerbrechen, weil ich sie in diesem Punkt für widersprüchlich halte (s. auch die Diskussion auf www.vikingnet.de/start.html im Diskussions-Forum, >Holzhandwerk, >Daubenschalen). Alle von Dir aufgeführten Hinweise sprechen für das nachträgliche Biegen. Ich bin grade dabei, mir eine Schale auf diese Weise zu bauen, und es scheint gut zu funktionieren.
Damit kann man aber nur nachweisen: Ja, so gehts auch. Vielleicht sogar ganz gut.
Ich hätte halt sooo gerne irgendeinen Hinweis, mit dem man beweisen kann: So muss es gewesen sein, und anders kanns nicht gewesen sein. Der Winkel der Jahrringe zueinander wäre so ein Merkmal, allerdings wird man den bei den dünnen Dauben kaum in ausreichender Genauigkeit messen können.
Man könnte auch den Durchmesser der Leitgefäße im Holzgewebe mikroskopisch messen. Bei nachträglich gebogenen Dauben müssten sie an den Innenseiten kleiner (gestaucht), an den Außenseiten größer (gestreckt) sein. Der Unterschied wäre aber sehr gering (etwa 2%) und man müsste für eine ordentliche Statistik mehrere Dauben zerschneiden.
Der Vergleich der Anzahl der jeweils sichtbaren angeschnittenen Jahrringe an der Außenseite und der Innenseite ginge zerstörungsfrei, würde aber nur bei genau radial gespaltenen Dauben einen sinnvollen Vergleich zulassen. Naturgemäß (und auch laut Fabian Peise) haben wir das aber nicht.
Und je mehr ich überlege, umso mehr gehts mir wie Mozart, der einmal meinte:“ Mir fällt nichts gescheites ein…”
Lie Grü,
Norbert

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Eintrag #40 vom 26. Mrz. 2006 09:13 Uhr Mike Wendl  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Mike Wendl eine Nachricht zu schreiben.

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Zum “Panschen” von Bier etc:
Sive Tractatus De Peccatis Artificum Et Opificum. - Nürnberg, 1685 f. 84 und 85
www.uni-mannheim.de/mateo/camenahist/[…]/s084.html
www.uni-mannheim.de/mateo/camenahist/[…]/s085.html
Dort wird das von Dir angesprochene “schale” alkoholfreie Bier mit den Bezeichnungen Scherpent und Kofend - in Bayern auch “Schöps” als minderwertiges bzw Nährbier tatsächlich angesprochen.
weitere Diskussionen sollten dazu eher in
[Taverne, Thread: Getränke im MA]
fortgesetzt werden. Da steht auch schon was drüber.
Gruss Lui

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Eintrag #39 vom 25. Mrz. 2006 23:02 Uhr Alexandra Krug  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexandra Krug eine Nachricht zu schreiben.

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Nochmal was zum Bier: Bei uns (in Franken) gabs noch bis vor 20 Jahren ein ganz bestimmtes Hausbräu. Das war ein ungespundenes Bier, das grün war. Die Bauern hatten das bei der Kommunbräu oder bei der Genossenschaft bezogen. Man hat sich ein Faß in den Keller gestellt, das Spundloch offen gelassen. Dann ist die Brühe, die eigentlich keine Kohlensäure hatte und auch nicht schäumte, vor sich hin gegohren. Das ganze hatte kaum Alkohol, weil eben noch nicht fertig (grün). So konnte man eine Woche und länger daran trinken. Dieses Bier gibt es heute an manchen besonderen Ecken immer noch. Dieses Bier hält auch in der Flasche nicht lang und wird nach 1 Monat langsam sauer aber immer noch trinkbar. Selten schimmelt es. So ähnlich stelle ich mir auch das Bier im Mittelalter vor. Nur daß es da noch anderes Zeugs (vor dem Reinheitsgebot) drin gab (z.B. Bisenkraut…)
Viele Grüsse, Alexandra

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Eintrag #38 vom 23. Mrz. 2006 00:16 Uhr Johannes Kulick  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Johannes Kulick eine Nachricht zu schreiben.

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Also meines wissens wurden Dauben für Daubenschalen gerade gespalten und durch den Zug der Weidenreifen in Form gedrückt. Es kommt dabei allerdings auf die richtige Ausrichtung der Jahresringe im Holz an. (Besser als ich erklärt es das Düppel-Online-Lexikon)
Dafür spricht, dass es deutlich einfacher ist, gerade Holzscheiben zu spalten als runde und Daubenschalen waren ja quasi die “Tupperware” des Mittelalters, also überaus gebräuchlich und vermutlich auch Eigenproduktion, was eigentlich für eine relativ einfache Herstellungsweise sprechen würde.
Auch dafür spricht, dass das ganze bei meiner eigenen Daubenschale ganz hervorragend funktioniert, aber das ist natürlich nur ein etwas fragwürdiger Grund :)
Gruß
Johannes - www.hildensia.de

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Eintrag #37 vom 20. Mrz. 2006 18:13 Uhr Norbert Schuller  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Norbert Schuller eine Nachricht zu schreiben.

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Naja, man kann sich schon einmal verrechnen. Glaub mir, ich weiß das.
Also das mit dem Bier hätten wir ja geklärt. Vielen Dank an alle Beteiligten! Meine zweite Frage wäre mir aber noch wichtiger, nur ist sie bisher ohne Reaktion geblieben:
Wurden die Dauben von Daubenschalen gerade herausgespalten und nachträglich gebogen? Was spricht dafür, was dagegen?
Bei www.vikingnet.de/start.html im Forum unter >Holzhandwerk >Daubenschalen hab ich eine kleine Skizze mit meinem Problem reingestellt.
Vielleicht hat ja doch irgendjemand eine Meinung dazu…
Lie Grü,
Norbert

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Eintrag #36 vom 17. Mrz. 2006 14:57 Uhr Johannes Kulick  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Johannes Kulick eine Nachricht zu schreiben.

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Das stimmt natürlich und ich verzieh mich schämend in die Ecke.
Allerdings ist dann der wert von 0,000146% auch um 2 Zehnerpotenzen zu groß, oder irre ich auch da?
Johannes - www.hildensia.de

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Eintrag #35 vom 16. Mrz. 2006 22:37 Uhr Karsten und Sabine Tonn  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Karsten und Sabine Tonn eine Nachricht zu schreiben.

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Hm, das mit pH 1,13 wäre allerdings deutlich zu sauer!
Liegt es vielleicht daran, dass 0,5% nur 0,005 sind?
Dann kommt bei mir nämlich ein pH (aus der Kohlensäure) von 5,2 heraus!
c(H2CO3)=0,5%/44 mol/L
=0,005/44 mol/L=1,14E-4 mol/L
c(H3O+)=sqr(Ks*c(H2CO3))
=sqr(1E-6,5*1,14E-4)
=5,99E-6 mol/L
pH=-log(c(H3O+))=-log(5,99E-6)=5,22!
(phew, zu spät am Abend für sowas, besonders nach einem selbsgebrauten)
MfG
Berngar (Braumeister)

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Eintrag #34 vom 15. Mrz. 2006 23:28 Uhr Johannes Kulick  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Johannes Kulick eine Nachricht zu schreiben.

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Bei 0,5% CO2 hätte ich also folgenden pH-Wert:
c(H2CO3) = 0,5/44 = 0,0113 mol/L
c(H30+) = Wurzel aus(Ks * c(H2CO3)) =
Wurzel aus(6,5 * 0,0113 mol/L) = 0,07354
pH = -log(c(H3O+)) = -log(0,07354) = 1,13
Ganz schön saures Zeug, wenn das tatsächlich stimmen sollte.
Zum glück spaltet sich Kohlensäure ja auch ganz schnell heterolytisch, sonst würde es ja auch nicht blubbern, in Wasser und Kohlenstoffdioxid.
Johannes - www.hildensia.de

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Eintrag #33 vom 14. Mrz. 2006 21:55 Uhr Norbert Schuller  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Norbert Schuller eine Nachricht zu schreiben.

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Nein, Kohl gibts nicht nur als Suppe.
0,0000331 mol/l? So wenig? Das sind bei einem Molgewicht von 44g (CO2) grade mal 0,000146% (wenn ich mich nicht wieder verrechnet hab).
Leider hab ich mich nämlich beim maximal zulässigen Druck verrechnet. Bitte vielmals um Entschuldigung!
Hier i31.photobucket.com/albums/c381/Baupi/Fass.jpg
eine kleine Skizze mit Formel.
Sigma ist die zulässige Zugspannung des Reifenholzes (max. 60 N/mm2 für Weide), dr ist der Durchmesser des (halbierten) Reifenmaterials, d der mittlere Durchmesser des Fasses, l die Länge des Fasses, n die Anzahl der Reifen, p der Druck in bar, pi ist pi.
Und so hält unser Fass jetzt nichtmehr 0,79 bar sondern gleich 4,9 bar aus! Und das reicht plötzlich auch für das prickelndste Bier der Tabelle (0,76% CO2) bei der höchsten Temperatur (18°), dann hats nämlich 3,33 bar!
Was richtiges Rechnen gleich hilft…
Lie Grü,
Norbert

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Eintrag #32 vom 05. Mrz. 2006 20:43 Uhr Johannes Kulick  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Johannes Kulick eine Nachricht zu schreiben.

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Kohlensäure, nicht Kohlsäure. Kohl gibts nur als Suppe.
Johannes - www.hildensia.de

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Eintrag #31 vom 05. Mrz. 2006 20:42 Uhr Johannes Kulick  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Johannes Kulick eine Nachricht zu schreiben.

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“Um durch Säure haltbar genacht zu werden muß der pH-Wert unter 5,5 liegen, ich weiß aber nicht bei wieviel Mol gelöstem CO2 das der Fall ist.”
Wir haben bei Kohlensäure einen pks-Wert von ca. 6,5, also einen Ks-Wert von 10^-6,5.
ph-Wert = 5,5 ⇒ c(H30+) = 10^-5,5
c(H30+)³ = Ks * c(HA)
10^-11 = 10^-6,5 * c(HA) | : 10^-6,5
3,31 * 10^-5 = c(HA)
Man bräuchte also mehr als 0,0000331 mol/L Kohlsäure, um auf einen pH-Wert <5,5 zu kommen. Nicht gerade viel, oder?
Johannes - www.hildensia.de

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Eintrag #30 vom 02. Mrz. 2006 22:14 Uhr Karsten und Sabine Tonn  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Karsten und Sabine Tonn eine Nachricht zu schreiben.

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Moin,
ohne ein paar Kniffe ist Bier wirklich eine flache Sache.
Wie bereits gesagt ist es an sich steril durch das Kochen und die Inhaltstoffe (Hopfen, Rest-CO2, etc.). Wenn das Gefäß dann zumindest luftdicht ist, kommen später keine Keime rein; nach Anbruch heißt es dann aber bald leeren (kein Problem!)
Bier ist auch ohne CO2 schon etwas sauer, aus dem Brauprozess.
Um ein frisches Bier mit(!) Schaum zu bekommen, muss man sich allerdings schon etwas bemühen, Stichwort Flaschengärung! Denn nachträgliche CO2-Zugabe ist m.E. geschummelt.
Wenn man es allerdings übertreibt, dann machts auch schon mal vor dem Trinken plopp.
MfG
Berngar (Braumeister)

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Eintrag #29 vom 01. Mrz. 2006 17:25 Uhr Stephan Altenburger   Nachricht

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Hallo,
@Norbert:
wäre wirklich interessant. Ich glaube, daß so ein Bier ne ziemlich schale Angelegenheit war (nix kühles Blondes).
Ein gewisses Maß an Haltbarkeit ergibt sich durch den Vorgang an sich, also Verdrängung anderer Keime (Bakterien + andere Hefen) während der Gärung.
Um durch Säure haltbar genacht zu werden muß der pH-Wert unter 5,5 liegen, ich weiß aber nicht bei wieviel Mol gelöstem CO2 das der Fall ist.
Gruß
Stephan

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