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Eintrag #31 vom 08. Okt. 2004 17:24 Uhr Esther Klein  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Esther Klein eine Nachricht zu schreiben.

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Wie sieht’s mit Zwiebelschalen aus? Menge & Anleitung? Kalt erst mal einweichen lassen in Wasser, dann aufkochen und dann die Sachen dazutun oder kann man direkt die Schalen kochen und sobald das Wasser kocht die Sachen reintun? Wie lange müssen die Sachen drinliegen? Ich wollte vorerst an Leinenbeuteln testen. Ich habe von einem 2500 gr Säckchen Zwiebeln mal alles an Schale genommen, was brauchbar war von der braunen aber meist war es die zweite Schicht der Schale. Hat da schon jemand Erfahrung? Danach muß ich mir noch eine Hose aus Leinen färben.
(Was mache ich jetzt bloß mit so viel Zwiebeln?? *g* ist mehr als ein Zwiebelkuchen, was ich da jetzt habe ^^.)

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Eintrag #30 vom 05. Okt. 2004 10:50 Uhr David Seidlitz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um David Seidlitz eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo,
ok Claudia hat recht mein Fehler:o)
Natürlich meine ich die Roßkastanie (Aesculus hippocastanum).
Gruß,
David

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Eintrag #29 vom 05. Okt. 2004 10:43 Uhr Claudia (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Claudia eine Nachricht zu schreiben.

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Man muss hier wohl zwischen der Esskastanie und der Rosskastanie unterscheiden.
Die Esskastanie (die die leckeren Maronen hergibt) ist z.B. seit der Roemerzeit im Rheinland nachweisbar. Soweit ich weiss, waren auch ziemlich viele Eimer im 15. Jh aus Kastanienholz (dabei vermute ich auch Esskastanie).
Die Rosskastanie kam weit spaeter, wie David schon beschrieb.
Gruss, Claudia

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Eintrag #28 vom 05. Okt. 2004 10:34 Uhr David Seidlitz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um David Seidlitz eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Esther,
man benutzt, wie zuvor bereits erwähnt, am besten die äusseren Schalen (ist eigentlich das Fruchtfleisch). Diese enthalten am meisten Farbstoff und Tannin. Allerdings geht wohl das Laub auch, aber wesentlich uneffektiver. Du kannst die Schalen grün oder getrocknet verwenden, solltest das aber bei der Mengenberechnung beachten.
Unsere Versuche kannst du dir hier anschauen:
www.familia-ministerialis.de/walnuss.htm
Ps: ebenfalls im “Flinkhand” Forum: Färben mit Kastanie. Davon würde ich die Finger lassen, die Kastanie war in Deutschland bis zum Ende des 16.Jhdt. unbekannt (wurde aus Byzanz eingeführt, und erstmals 1565 öffentlich beschrieben).
Gruß,
David
familia ministerialis - Alltag um 1280

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Eintrag #27 vom 05. Okt. 2004 10:09 Uhr Bettina Drexler  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Bettina Drexler eine Nachricht zu schreiben.

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Schau mal bei Eintrag 15, da ists schon erklärt, aber nochmal, natürlich die äussere grüne / braungrüne Hülle. Nicht die harten Schalen. Davon werden auch die Hände schön fleckig, wenn man die beim Sammeln abpuhlt.
Johanna

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Eintrag #26 vom 04. Okt. 2004 23:46 Uhr Esther Klein  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Esther Klein eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo David,
ja, DAS ist auch noch so eine Frage, die ich mir stelle: mit welchen Walnussschalen wird nun gefärbt?
Ich vergleiche jetzt die Walnuss mal mit der Kastanie. Genauso wie die Kastanie hat die Walnuss eine Schale außenrum, die sich öffnet und die Kastanie bzw. Walnuss vom Baum fallen läßt. Die Kastanie hat dann nochmal eine Schale und dann erst den “Kern”. Die Walnuss hat ja ebenfalls noch eine harte Schale. Mit welcher Schale wird nun gefärbt? Ich hätte auf die ganz äußerste getippt, die am Baum hängen bleibt, wenn sie sich öffnet und die Walnuss mit der harten Schale fallen läßt. Oder ist es doch die Walnussschale, die um die Walnuss noch drumherum ist? Die ist ja bestimmt auch noch grün, wenn die Walnuss noch nicht reif ist. Aber allein 1 kg auf 100 gr Stoff ist schon mit einer mehrstündigen Sammelarbeit verbunden, wenn man seine Klamotten einfärben will, denke ich mir.

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Eintrag #25 vom 04. Okt. 2004 09:54 Uhr David Seidlitz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um David Seidlitz eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo,
nur mal so: ich habe auch schon mal gehört, daß im Kontakt mit Sauerstoff, das Braun noch intensiver werden soll. Wir habens mehrere Male probiert, und es wurde nicht brauner als während der eigentlichen Färbung.
Gruß,
David
fm

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Eintrag #24 vom 04. Okt. 2004 09:21 Uhr Susan Sziborra-S.  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Susan Sziborra-S. eine Nachricht zu schreiben.

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im handbuch der naturfarbstoffe (schweppe), konnten wir keinerlei hinweis auf historische färberezepte mit brennessel entdecken. hat irgendjemand einen hinweis darauf (außer den, daß es brennessel halt gab - das ist mir klar und reicht mir nicht).
gruß suse
familia ministerialis - Alltagsleben um 1280 www.familia-ministerialis.de

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Eintrag #23 vom 03. Okt. 2004 23:39 Uhr Esther Klein  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Esther Klein eine Nachricht zu schreiben.

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Laut Flinkhand.de brauchst du Brennessel für grün und Walnussschalen (grüne) für braun. Braun wird der Stoff nach dem Färben, nachdem alles mit Sauerstoff reagiert hat.

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Eintrag #22 vom 16. Sep. 2003 11:31 Uhr Bernd Lappe   Nachricht

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Wurde Stoff immer gefärbt, bevor man daraus was nähte, oder färbte man auch fertige Kleidungsstücke (z.B wenn sie alt waren) ?
Bernd Lappé

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Eintrag #21 vom 08. Aug. 2003 11:14 Uhr Angelina Von Borcke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Angelina Von Borcke eine Nachricht zu schreiben.

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Eichen - nicht Eisen [patsch]

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Eintrag #20 vom 08. Aug. 2003 11:13 Uhr Angelina Von Borcke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Angelina Von Borcke eine Nachricht zu schreiben.

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Hi,
erstmal zu den Zwiebeln. Wenn man eine größere Menge an Schalen benötigt, kauft man sich einen großen Sack, schält die Zwiebeln - und öegt sie dann an einem luftigen trocknenen Ort aus. Die äußere frische Schicht trocknet dann, es wächst sozusagen eine Schale nach. Und so - Schicht um Schicht - schälen, trocknen, schälen, trocknen… bis die Zwiebeln weg sind.
Braunfärbung: Eisenrinden. Möglichst nicht die borkigen alten, sondern die saftige Rinde der jungen ßstchen. Abschälen, Färben, fertig. Gibt ein Sandbraun.
Grüßlis.

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Eintrag #19 vom 07. Aug. 2003 18:58 Uhr Oliver (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Oliver eine Nachricht zu schreiben.

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Mein letzer und einziger Färbeversuch war genau aus diesem Grund!
Wir sollten für eine Party Zwiebelkuchen machen!
Da haben wir dann gleich gefärbt und es gab noch einen zweiten Kuchen und die Suppe.
Naja das Zwiebelbrot schmeckte auch noch gut dazu
;-)
sascha.klauss.bei.t-online.de

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Eintrag #18 vom 07. Aug. 2003 18:50 Uhr Claudia (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Claudia eine Nachricht zu schreiben.

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*kicher*
Weisst Du, wieviel Zwiebelkuchen Du essen musst, um 100g Schalen zusammenzubekommen?
Ich verwende Zwiebeln wirklich reichlich bei meiner Kocherei, aber nach 2 Jahren sind erst etwa 250g zusammen…
Gruss, Claudia

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Eintrag #17 vom 07. Aug. 2003 18:00 Uhr Oliver (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Oliver eine Nachricht zu schreiben.

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Zum Färben mit Zwiebeln bleibt noch zu sagen, das man die Zwiebeln auch in Form von Kuchen entsorgen kann. Als unabdingbar erweist sich dazu der Werkstoff Federweißer! Dann sollte es klappen.
Alternative wäre eine Suppe (bitte getrennt vom Färbersud zubereiten).
sascha.klauss.bei.t-online.de

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Eintrag #16 vom 07. Aug. 2003 17:21 Uhr Claudia (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Claudia eine Nachricht zu schreiben.

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Das einfachste sind tatsaechlich Zwiebelschalen. Vor zwei Wochen habe ich eine Faerbung damit gesehen, da ist ein wirklich wunderschoenes intensives mittelbraun dabei rausgekommen.
Wichtig: ein Teil der Schalen war von roten Zwiebeln.
Man braucht etwa 70 - 100g Zwiebelschalen fuer 100g Wolle, das ist schon eine ziemliche Menge.
Hier ist es guenstig, bei Restaurants oder der Doenerbude um die Ecke nachzufragen, ob man von denen die Schalen haben kann. Da ist dann meist noch eine fleischige Zwiebelschicht drin, so dass man ganz schoen Nacharbeit hat, aber besser als 10 Jahre zu sammeln…
Walnussschalen: Sooo schwierig kann die Beschaffung auch wieder nicht sein. Hier in Dresden z.B. haben sehr viele Leute einen Walnussbaum auf dem Grundstueck. Wenn man sich da anbietet, im Herbst die laestige Aufgabe der Schalenbeseitigung zu uebernehmen, kann man das Zeugs bestimmt umsonst bekommen.
Wenn man mit Nusschalen faerbt, wuerde ich empfehlen, die Faerbeflotte von den Schalen abzuseihen, bevor man die Wolle reintut. Das gibt einfach eine gleichmaessigere Faerbung ohne Flecken.
Bei der Faerbeaktion letztens habe ich auch Faerbungen mit Erlenblaettern, Eichenblaettern, Krapp (suuuuuper Rot!), Cochenille und Mixturen aus den Restflotten gesehen. Eine Riesenfarbpalette!
Und leuchtende Farben! Eine der Krappfaerbungen ergab z.B. ein fast unnatuerlich aussehendes Kreischorange. Wenn mir vorher jemand mit einem MA-Kleid in der Farbe begegnet waere, haette ich ihm/ihr geraten, sich doch mal eine weniger chemisch aussehende Farbe zuzulegen…
Gruss, Claudia

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Eintrag #15 vom 07. Aug. 2003 15:37 Uhr Angharad Beyer   Nachricht

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Bei Walnüssen werden nicht die Nüsse verwendet, sondern die grüne, fleischige Außenhülle. Sozusagen das “Fleisch”, wenn man die Walnuß mit einer Pflaume vergleichen würde. Der “Kern” ist dann die Nuß (Botaniker bitte weglesen *g*). Wegen Haselnüssen muß ich zuhause mal in der Literatur nachschauen.
Bitte nicht “glauben”, wir sind hier nicht in der Kirche ;-)
Angharad

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Eintrag #14 vom 07. Aug. 2003 14:57 Uhr Oliver (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Oliver eine Nachricht zu schreiben.

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Hasselnüsse müsste auch gehen…
Ansonsten mit Zwiebeln!? Die ergeben Farben von Gelb bis Braun.
sascha.klauss.bei.t-online.de

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Eintrag #13 vom 07. Aug. 2003 14:54 Uhr Heiko Marquardt  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Heiko Marquardt eine Nachricht zu schreiben.

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…noch alternativen zu Walnüssen? Ich habe leider nur einen Haselnussstrauch! >;o)
Viele Grüße >8o)

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Eintrag #12 vom 07. Aug. 2003 13:45 Uhr Angelina Von Borcke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Angelina Von Borcke eine Nachricht zu schreiben.

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Das Rühren ist nicht das Problem.. eher das rausfischen (geht noch mit Hanzstange) und das anschließende auswringen und waschen.

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