Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Frauen in Waffen - Hintergründe

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Eintrag #77 vom 08. Aug. 2001 14:18 Uhr Sylvia Crumbach  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Sylvia Crumbach eine Nachricht zu schreiben.

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Die Fragestellung warum Frauen heute Schwertkampf lernen wollen ist sehr interessant.
Für meinen Teil habe ich meine Waffen vor 2 Jahren verkauft und bin damit, bis auf einige Ausrutscher vor etlichen Jahren (Christoph hat da auch noch einige lustige Fotos) auch nicht in der ßffentlichkeit gewesen.
Kettenhemd, Helm, Schild, Schwert und Axt zu besitzen und zu benutzen war für mich ein Jugendtraum. Da ich auch körperlich mit etlichen Kerlen mithalten kann und mir das auch nicht beweisen muß (ich habe einen “Männerberuf” das reicht) hat es daran sicher nicht gelegen.
Wahrscheinlich war das, was wir Schaukampf genannt haben nichts als eine Fortsetzung kindlicher Kriegsspiele. Als ich mir über den Begriff Waffe, Tod und Krieg vermehrt Gedanken gemacht habe, und damit auch über das was Kampfspielen eigentlich bedeutet, habe ich davon Abstand genommen. Nicht unerheblich war dabei ein Seminar bei Jörg Freudenstein der den Begriff Kampf und Krieg in Bezug auf Schaukampf doch sehr drastisch aufgezeigt hat.
Natürlich sind Schwert und Axt Dinge die zu Träumen und Inspirationen anregen. Ich glaube, dass sich jeder mit diesen Dingen irgendwann auseinander setzt. Egal ob Mann oder Frau, aber ich würde für unser Projekt eine Darstellung einer kämpfenden Frau grundsätzlich ablehnen. Das Konzept ist zum Ausleben solcher Vorstellungen einfach ungeeignet.
Vielfach scheint der Wunsch eine kämpfende Frau zu spielen an esotherische Vorstellungen gebunden zu sein. Ich kann allerdings nicht nachvollziehen was Frauen dazu bringt mit knappen Kilt-Röckchen, kanickelfellverzirter Schwertscheide und einem 40 cm Durchmesser Lederschild aus Wiedergeburt einer walisischen Freiheitkämpferin über Mittelaltermärkte zu ziehen.
Andererseits ist Publikum solcher Veranstaltungen auch immer wieder für solche Kostüme zu begeistern und
Ich möchte nun wirklichen niemanden Vorschriften machen. Verstehen kann ich solche Selbstdarstellung allerdings nicht.
Vielleicht kann diese Diskussion zu einer anderen Sichtweise beitragen. Schließlich sind es doch viele Frauen, die kämpfen. Oder wie ich davon Abstand genommen haben.
Sylvia

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Eintrag #76 vom 07. Aug. 2001 19:49 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Es ist genug!

Grüß Euch,
sagt mal, gehts noch? Ich hab den Thread nicht angefangen, um hier wieder das übliche Spiel zu haben. Nicole hat ganz recht: es geht um das Heute!
Daß Frauen damals in Waffen gefochten, geschossen und gestorben sind, ist hinlänglich bekannt, und bedarf keiner Diskussion mehr.
Euer Haduwolff

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Eintrag #75 vom 07. Aug. 2001 13:09 Uhr Dr. Nicole Schneider  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Dr. Nicole Schneider eine Nachricht zu schreiben.

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Die Frage, die dieses Thema eröffnete, war meines Erachtens nach die Frage, was Frauen HEUTE am Schwertkampf fasziniert, denn in der Frage steht nicht die Vergangenheitsform (“rüsteten” etc.), auf diese, heutige Zeit bezieht sich das “Warum”, nicht darauf, warum und ob Frauen DAMALS in welcher Häufigkeit gekämpft haben. Dass sie es getan haben, auch im Kreuzzug und, dass sie die Ausnahmen waren, belegen nun ja die Zitate des Ausgangsthemas, dann streite Dich bitte mit den Verfassern dieser Zitate oder dem Initiator des Threads rum, wenn Du schon nicht die zeitlichen Ebenen differenzierst. Auf die heutige Zeit bezieht sich ja auch Deine Stellungnahme zum “Wie”, die nicht Thema dieser Diskussion ist, wenn Du es auch zum Anlass nimmst, Deine Meinung kund zu tun.
Das ist jedoch ein anderes Paar Schuhe. Dass war die geschlechtsunspezifische Antwort.
Vielleicht solltest Du meiner 1,65 cm grossen und zierlichen Kollegin unbedingt erzählen, was Du vom körperlichen Durchhaltevermögen der Frauen hältst, falls sie gerade
Zeit hat und sich nicht mit einem 700 kg Pferd rumschlägt oder einen 20 Liter
Kanister durch die Gegend wuchtet. Sie hält noch durch und aus, wenn die meisten (auch männlichen) Studis schon lange fertig in der Ecke liegen. Das war die geschlechtsspezifische Antwort.
Enchantée Nic.

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Eintrag #74 vom 06. Aug. 2001 21:32 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Und wieder Nicole

Hi!
Frage Warum? Warum was? Warum Frauen nicht kämpfen sollen?
Nun, weil 1. die meisten “kämpfenden Frauen” der Geschichte nicht wirklich kämpften, sondern Heerführer waren, so die allseits immer gern genannte Johanna und die Mutter Amadeus II. v. Istrien (die allerdings wegen ihres Kampfesmutes sogar vom Feind hoch geachtet und von Kaiser Sigismund darob belobigt wurde).
Die Dame aus Aquitanien konnte den Kreuzzug nur deshalb mitmachen, weil sie die Frau eines Königs war. Ihr Kampf fand dann eher im Bett irgendwelcher Herren statt.
Frau XY hätte in einer Schlacht sehr schlecht ausgesehen, da sie nicht geschult war und auch weniger Kraft als ein Mann besaß. Es ist bekannt, daß gerade bei Schlachten es besonders auf die Ausdauer der Krieger ankam. Da die Frauen damals auch nicht dumm waren, werden sie es allein deshalb also sich reiflich überlegt haben.
Frau XY gar im Kreuzzug ist totaler Wahnsinn. Man darf nicht vergessen, daß diese Züge allein hin zum hl. Land Monate dauerte. Da soll Frau nicht auffallen? Man kann sich wohl vorstellen, was Söldner bei Entdeckung derjenigen mit dieser anstellen.
Es spricht also verdammt viel gegen kämpfende Frauen, auch wenn ein Gegenkaiser durch einen Steinwurf einer Frau starb. Aber da ging es um Verteidigung einer Stadt, und auch da ist bewiesen, daß Frau kräftig mitwirkte. Genauso bei Verteidigung von Haus, Hof, Kinder, Mann, eigene Ehre (ländl., auch niederer Adel).
D. h.: Frau im Verteidigungseinsatz bei Burg oder Hof ist durchaus angemessen, Frau auf Schlachtfeld aber nicht.
Daher: siehe unten
Gruß
v. Arlen

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Eintrag #73 vom 03. Aug. 2001 21:14 Uhr Dr. Nicole Schneider  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Dr. Nicole Schneider eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Hi Christoph

Grundsätzlich finde ich Deine Haltung gut und stimme mit ihr überein, jetzt kommen ein paar kleine “Abers”:
Lass’ mal Erst- und Zweitrolle dahingestellt sein, sonst gibt das wieder Anlass zu Streitereien, die dann sehr albern wären.
Das Xena wenig mit MA zu tun hat, sind sich wohl alle einig, nicht zuletzt die Frauen, die sich bis dato an diesem Thema beteiligt haben (schon aufgefallen, die sich zu Beruf geäussert haben, sitzen irgendwo in “Männerdomänen”).
Der Linktip von Ruth ist wirklich lesenswert.
Mit Unterkleid, überkleid und Gedöns Schwertkampf zu machen ist hinderlich, wie bereits an anderer Stelle angemerkt.
Davon abgesehen: Hier geht es auch nicht um das “Wie”, sondern um das “Warum”.
Deine Faszination für den weiblichen Ritter ist beträchtlich.
Hej, spätestens beim Befehl “Brust raus” beim Aufwärmen oder der Aufstellung falle ich durch dumme Bemerkungen (Stimme) oder andere anatomische Tatsachen auf…
‘tschuldige, ich wollt das jetzt nicht in’s Lächerliche ziehen;-)
N.

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Eintrag #72 vom 03. Aug. 2001 19:56 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Nicole

Hallo Nicole!
Das ist in etwa das, was ich mir auch vorstelle:
Wenn also jemand Vormittags einen Mönch und Nachmittags einen Ritter darstellt, warum sollte er das nicht? Die Rolle, die weniger dargestellt wird nennt man dann Zweitrolle.
Und warum sollte nun eine Frau nicht auch eine Zweitrolle übernehmen? Warum nicht einen Krieger oder gar Ritter? Meiner Meinung steht da nichts im Wege, außer, daß die Frau sich dann auch so zu kleiden hat und ihre weiblichkeit nicht zu erkennen ist. Ansonsten wärs ne Xena und das Publikum würde tatsächlich denken, daß es kämpfende Frauen gab (ja, gab es, aber nicht in dem Ausmaß, daß wir in einer 50 Mann Schlacht eine drin haben können).
Es gibt eine Frau, die einen Ritter darstellt, und sie hat so gute Gewandung und sich so gut getarnt, daß auch ich dies erst nach der Schlacht feststellte. Sie trug allerdings auch einen Topfhelm!
Also mach Dir eine Anständige Tarn-Gewandung ;o) und los!
Gruß
v. Arlen

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Eintrag #71 vom 03. Aug. 2001 16:37 Uhr Dr. Nicole Schneider  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Dr. Nicole Schneider eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Weshalb nicht?

Tjo, weshalb sollten Frauen denn keine Lust haben, Schaukampf machen? Es macht Spass, ein Schwert in der Hand zu haben, draufhauen zu können, zumal es ja gerade nicht darum geht, jemanden zu verletzen oder zu töten. Frauen, die Karate machen, sind ja nun auch durchaus üblich. Was sind denn eigentlich die Gründe, wegen denen Männer Schwertkampf machen und müssen sich diese von denen der Frauen unterscheiden?
Wenn es Gesetze gab, dass Frauen nicht als Männer verkleidet kämpfen durften, z.B. im SMA, scheint es ja soviele Frauen gegeben zu haben, die das taten, dass es sich lohnte, dafür respektive dagegen ein Gesetz zu schaffen.
Warum soll sich eine Frau für Rüstung oder Rock entscheiden? Gibt doch auch Männer, die einen Mönch und mit einem anderen Kostüm einen Ritter darstellen. Die Nähnadel kann man mit der gleichen Begeisterung schwingen wie’s Schwert, ist’ne Frage der Dimension, der Abwechslung und der persönlichen Befriedigung, die man für sich aus seinem Hobby, Beruf oder was auch immer ziehen kann. Wenn’s einen nicht glücklich macht, muss man sich halt was anderes suchen.
N.

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Eintrag #70 vom 03. Aug. 2001 10:49 Uhr Stefan Breu  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Stefan Breu eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Das war hier fehl am Platz ...

… tut mir leid. Irgendwie ein Thema, was mich sauer macht, aber hat hier dennoch nix verloren.
Dann will ich dem fachlichen mal nicht weiter im Weg stehen …
Nix für ungut,
Hauke

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Eintrag #69 vom 02. Aug. 2001 15:20 Uhr Stefan Breu  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Stefan Breu eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Das da unten soll ein Bezug auf Nummer 44 sein ...

*hüstel*
Irgendwie die Technik nicht gerafft …
Gruß,
Hauke

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Eintrag #68 vom 02. Aug. 2001 15:19 Uhr Stefan Breu  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Stefan Breu eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Du diffamierst hier doch gerade alle Frauen ...

… die nicht wie Du in einem “typisch männlichen” Beruf arbeiten …
Ist doch nett für die ganzen Machos, brauchen die ihren Weibern nicht mehr selber ans Ego zu pinkeln.
Einen Haushalt zu führen ist eine höchst ehrenhafte Aufgabe und meiner Meinung nach sicher wichtiger als viele Aufgaben in unserer “Männerwelt”.
Ich arbeite übrigens selber in der Computerbranche und bin nicht der Meinung, dass dieser Job herzerweichend wichtig ist, aber man kann Geld damit verdienen …
Tu was Du willst, aber gerade _wenn_ Du emanzipiert bist, verhalte Dich dabei nicht wie ein Mann, indem Du die Ehre der Frauen angreifst (denn auch heute noch gibt es viele Hausfrauen …) - vor allem nicht mit diesen billigen Argumenten.
Gruß,
Hauke

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Eintrag #67 vom 21. Dez. 2000 19:32 Uhr Ruth (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Ruth eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo, für alle, die an Fakten zu diesem Thema interessiert sind, könnte vielleicht der folgende link interessant sein, den ich in einer anderen mailing-group gefunden habe: members.tripod.lycos.nl/womenandwar Ruth

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Eintrag #66 vom 04. Okt. 2000 20:18 Uhr Hans Joachim Oberländer  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Hans Joachim Oberländer eine Nachricht zu schreiben.

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Liebe Yaro das mit der Nettiquette gilt auch für dich!!!!!!!!! TZTZTZTZTZTZTZTZTZ Gunter tu uns einen Gefallen und schliesse diesen Thread Danke
Der Trossmeyster Julien de Thionville

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Eintrag #65 vom 04. Okt. 2000 16:28 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

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Yaro, wie man/frau in den Wald schreit, kommts auch zurück! Mit Gottes Gruß mir wirds ZU dumm v. Arlen

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Eintrag #64 vom 04. Okt. 2000 09:55 Uhr Alexander Klenner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Klenner eine Nachricht zu schreiben.

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*underdrehtesichumundweintebitterlich*
Gruß, Ivain

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Eintrag #63 vom 29. Sep. 2000 13:34 Uhr Yaro Ludwig   Nachricht

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Hai, 1. habe ich GAR NIX dergleichen angedeutet, dies entspringt alleine Deiner kranken Fantasie, von der Du zu deutlich viel zu haben scheinst, wenn Du Geschehen und Deine Vorstellungen nicht mehr auseinanderhalten kannst. 2. Falls es Dir entgangen sein sollte, ich REDE AUS ERFAHRUNG, da ich eine Frau BIN und HEUTE im BERUFSLEBEN stehe in einem VON MßNNERN dominierten JOB! Also hör endlich auf, mich deswegen von der Seite anzublöken! Also warum tust Du Dir ned selber einen Gefallen und bleibst hier raus, wenn Du außer Leute beleidigen nix sonst zum Thema beizutragen hast? Denn dieser Thread war OK bevor Du angefangen hast hier Leute (in dem Fall mich) zu beleidigen. Ivain: Ich habe mit dem Blödsinn ned angefangen, ich wehre mich nur gegen die absolut haltllosen, ungerechtfertigten und beleidigenden ßußerungen von Christoph. Desweiteren habe ich in früheren Threads ja angeboten, das per email zu bereinigen, was aber von der Gegenseite nicht aufgenommen wurde. Ich beantrage daher die Löschung der Bitter´schen Threads und meine Antworten Darauf! Gruß Yaro.

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Eintrag #62 vom 26. Sep. 2000 19:52 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

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Yaro, die einzigen nichtthemenbezogenen Kommentare bringst Du hier! Siehe Dein Kommentar über das Berufsleben von Frauen heute. Desweiteren hast Du selber diesen Käse von Frauenheeren ANGEDEUTET! Gruß v. Arlen

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Eintrag #61 vom 26. Sep. 2000 10:47 Uhr Alexander Klenner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Klenner eine Nachricht zu schreiben.

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Sagt mal, gehts auch ohne angiften? Keiner von euch beiden ist noch beim Thema, ihr zerfleishct euch nur gegenseitig. Und davon, daß der eine den anderen zur Sachlichkeit auffordert und selbst weiterkeift, wirds auch nicht besser. *kopfschüttelnd*
Gruß, Ivain

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Eintrag #60 vom 26. Sep. 2000 09:41 Uhr Yaro Ludwig   Nachricht

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Hi, v. Arlen, BLEIB BEIM THEMA! Der einzige der hier immer wieder von irgendwelchen dubiosen Frauenheeren redet, bist Du. Beweise mir bitte daß es die im MA gegeben hat. Wo sind Deine Quellen bitte sehr? Hast Du nur schlecht gegessen oder geht deine Fantasie mit Dir durch? in diesem Sinne, Yaro.

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Eintrag #59 vom 25. Sep. 2000 19:26 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

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Ah ja, schön. Jetzt reden wir hier also über die Stellung der Frau von heute. Fein. Und die Frau von heute ist dann wohl mit der mittelalterlichen Frau zu vergleichen, ja? Zum Thema: Es wurde behauptet, die 2 oder 3 Tochter hätte in den Kriegsdienst gehen können. Das bedeutet, der Bauer stattes seine Tochter mit Schwert und Schild aus und hat nichts anderes zu tun, als dieser dann den Schwertkampf beizubringen. Natürlich schafft diese Tochter dann genau die Stärke und Geschicklichkeit in 2 Jahren, wozu ein Knappe 8 braucht. Bei der damaligen Vielkinderfamilie dürfte also ein stattliches Heer an Frauen zusammenkommen. Diese sind dann natürlich den ausgebildeten Rittern und Berufssöldnern haushoch überlegen, weil sie ja 2 Jahre von Pappi geschult wurden (dessen Felder derweil brach lagen und er von seinem Lehnsherr schon im ersten halben Jahr gehenkt wurde). Desweiteren sind sie natürlich auch stärker. Nur der damaligen Untolleranz ist es natürlich zuzuschreiben, daß diese Frauentruppen nie erwähnt wurden. Dieser Behauptung wage ich entgegenzustellen, daß der Bauer jede zur verpfügung stehende Arbeitskraft auch heranzog und seine Töchter so schnell wie möglich verheiratete, denn für ihn waren das wenig nützliche Esser. Es steht natürlich außer Frage, daß eine Frau, sei es Dame oder Bauersfrau, ihre Brut gegen lüsterne und bluthungrige Söldnertruppen so gut wie möglich verteidigte. Das war damals so, und es ist heute auch noch so. Fakt ist, das das Kriegshandwerk den Männern überlassen wurde. Erste erwähnung von weiblichen Truppeneinheiten ist im 2. WK auf seite der Russen. DAS ist Tatsache, die obige Behauptung reine Träumerei. Gruß v. Arlen

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Eintrag #58 vom 25. Sep. 2000 17:58 Uhr Yaro Ludwig   Nachricht

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Hallo Thomas, endlich mal eine sachliche Stimme *Megaschmunzel*. Das mit dem Kämpferischen (früher un heute), ich glaube, damals waren die Frauen genau so kämpferisch, wie heute, nur unterschieden sich meiner Meinung nach das Ziel und die Mittel, dieses zu erreichen. Während es den Mannsbildern damals wohl um die Durchsetzung der Politik, die Erweiterung ihrer Machtbefugnisse, Abwehr von ßberfällen ging, kämpfte die Frau, wenn sie dazu gezwungen wurde, direkt um das Leben des Nachwuchses und das, ziemlich vehement, übelst gemein und brutal, würd ich meinen. Dieses Ziel hat sich heute etwas verlagert, will ich meinen; heute ´kämpft´ die Nicht-Hausftau und Mutter Frau in 1. Linie um Anerkennung und Gleichberechtigung im Berufsleben, daß, wenn es um Beförderungen geht, nicht mit 2erlei Maß gemessen wird und sie eine faire Chance bekommt. Die berufstätige Mutter kämpft oft genug auch noch an 2 Fronten: Sie muß nicht selten im Beruf ihre ´Frau stehen´, nein auch daheim muß sie oft genug die Erziehung der Kinder regeln und noch viel öfter den kompletten Haushalt alleine schmeißen. Ich kann da nur sagen HUT AB vor diesen Frauen! Die Nur-Hausfrau kämpft heute um Anerkennung und das Negativ-Image des Berufsstandes Hausfrau. Nicht zu vergessen: Die Walstatt, wenn eine Frau ein Kind bekommt, ist genau so gefährlich, mühsam und voller Schmerzen, auch heute noch, wie damals das ´ganz normale´ Schlachtfeld. Tja und was Frau in sog. Männerberufen tut, da kann ich nur von mir und meiner eigenen Erfahrung heraus reden: Ich bin in einem Männerberuf, habe 2 Männerberufe studiert und bin im MA Schwertkämpfer. Warum? Nun einerseits Begabung, ich habe eher eine Affinität zu Zahlen und zu abstraktem Denken. Meine Begabung liegt eindeutig in dem Bereich. Dann meine freie Erziehung, ich bin sowohl von der Mama im Haushalt ´ausgebildet´ worden, als auch vom Papa in typisch männlichen Bereichen des Haushalts(Elektrik, Hämmern, sägen etc.) Ich bin immer dazu ermuntert worden, das zu tun was mir Freude macht und meine Eltern standen voll hinter mir, wenn ich mich entschieden habe, wofür ich ihnen sehr sehr dankbar bin. Nunja und was das Fechten angeht, auch da habe ich eine gewisse Begabung entdeckt und einfach Freude am Sport, denn nix anderes ist auch das MA-Fechten heute! Und was das mit den Gegnern angeht, da bin ich anderer Meinung. Glaubst Du wirklich es kommt beim Gegner wirklich auf die Größe oder das Geschlecht an? Denkst Du nicht, daß der Unterschied viel mehr in den Köpfen der Männer zu suchen ist? Ich denke da liegt das Hauptproblem … da soll Mann plötzlich gegen ein Wesen antreten, das man schon seit der Steinzeit beschützt hat, ein Wesen, das seit der Steinzeit als das Schwächere gebranntmarkt wurde. Ok im rein körperlichen Sinne (Muskeln, Kraft) ist die Durchschnittsfrau Mann unterlegen aber glaubst Du wirklich es kommt darauf an? Frau kann dieses Manko recht gut ausgleichen. Und was Deinen Bezug zu Linkshänder angeht, au backe, dann bin ich die Horrorvorstellung eines jeden von Dir beschriebenen Kämpfers. Ich bin ned nur Frau, sondern obendrein auch noch Beidhänder. :-) Hmm und was Sport angeht, also ich habe da andere Erfahrungen. Ich habe da sehr wohl gegen Mannsbilder antreten müssen, sei es nun im Fußball oder im Volleyball. Auch im Kampfsport war das Gang und Gäbe. Und was das mit gleichen Bedingungen angeht, denkst du nicht, daß das eventuell bloß aus purer Unlust, sich auf veränderte Bedingungen einzustellen, mit 1 Wort mangelhafte Flexibilität von Seiten der Männer zurückzuführen ist? Vielleicht liegt der 2. Grund tiefer, kann es sein, daß da eine gewisse Angst mitspielt, Angst daß, wenn Frau in jeder Lebenslage zurechtkommt, Mann nicht mehr grbraucht wird? Zumindest dieses Argument höre ich in Fernsehsendungen, die sich mit dem Thema kritisch auseinandersetzen recht häufig. Und was die Außenseiterrolle des Hausmannes angeht, LEIDER ist das auch heute noch so. Totaler Schwachsinn, wenn Du mich fragst. Auch da sehe ich persönlich die Unlust des Mannes zur Flexibilität und zum Umdenken. Der Satz: Never change a winning System scheint sich bei Mann irgendwo in der Hirnrinde nahezu festgebrannt zu haben *schmunzel*. Ich möchte zum Abschluß nur noch eines sagen: Keine Veränderung heißt Stillstand und Stillstand bedeutet den Untergang. Wo wären wir denn heute ohne all die Forscher, die auch um das eigene Leben die Forschung weitergetrieben haben, die ihre Neugierde und das Streben nach Wissen ausgelebt haben? Wir wären immer noch in der Steinzeit und würden uns mit ugh-Lauten gegenseitig die Keulen um die Ohren hauen und die Leute würden an ner simplen Blinddarmentzündung sterben! in diesem Sinne, Yaro.

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