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Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Werkzeug im Mittelalter

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Eintrag #19 vom 10. Okt. 2001 00:12 Uhr Alexander Klenner

nach oben / Zur Übersichtnochn Bohrer

Es gab - zumindest im HMA, früher weiß ich nicht - schon eine Art 'Drillbohrer':

Im Prinzip wie eine Handspindel geformt, also grader Stab mit Schwungscheibe unten.
Oben war ein Loch durch den Stab gebohrt, durch das eine Schnur ging, die an beiden Enden einer ansonsten losen Querstange befestigt war.

Wenn man die senkrechte Stange nun ein wenig in die Schnur verdreht, kann man sie durch runterdrücken der Querstange in Drehung versetzen.
Mit etwas ßbung bekommt man sogar einen 'JoJo-Effekt' hin, so daß sich der Bohrer immer wieder in die andere Richtung dreht und gleichzeitig die Schnur wieder aufrollt.

Sehr präzise und funktioniert dank der Drehgeschwindigkeit fast ohne Druck, was bei feinen Arbeiten unerlässlich ist.
Gruß,   Ivain

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Eintrag #18 vom 09. Okt. 2001 19:00 Uhr Matthias Doettlaff

nach oben / Zur ÜbersichtBohrer

Hallo Uli!

Zu Feilen hat der thread schon ein paar postings. Kammschnitzer scheinen einfach gehauene Feilen schon im FMA verwendet zu haben.

Löcher ins Holz bekommt man mit Löffelbohrern; dazu gibt es auch einige Fundstücke. Das ist ein Metallstab mit einem Holzgriff an einem Ende, so daß es mal wieder wie ein T aussiegt. Die Querstannge ist aus Holz und auf den Eisenstab aufgezogen. Das untere Ende des senkrechten Striches ist löffelförmig ausgeschmiedet (aber nicht irgendwie von der senkrechten Achse weggebogen, wie ein Kaffeelöffel oder sowas). Der Löffelrand ist scharf geschliffen. Mit dem Gerät kann man prima runde Löcher erzeugen. Die Größe hängt entsprechend von der Größe des Löffels ab. Eckige Löcher gibt´s halt mit dem Stecheisen.

Was es im HMA und früher noch für weitere Bohrtechniken gegeben hat, würde mich auch sehr interessieren.

Grußvoll,

Matthias Topasius

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Eintrag #17 vom 09. Okt. 2001 18:09 Uhr Uli Gasper

nach oben / Zur ÜbersichtLöcher?

Moin!
Wie wurden eigentlich Löcher ins Holz gebracht?
Gibt es Funde von Holzbohrern, oder wurde nur mit Beiteln gearbeitet?

Wie verbreitet waren Feilen? Ich meine: warum aufwendig ne Feile schmieden, wenn es zum schleifen brauchbare Steine fast überall gibt, oder bin ich da aufm Holzweg?
Gruss, Uli

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Eintrag #16 vom 29. Aug. 2001 15:36 Uhr Bastian Kreusing

nach oben / Zur ÜbersichtGoldschmiede Werkzeuge

Hi Patrick,

Schau mal in

Theophilus Presbyter und das mittelalterliche
Kunsthandwerk, 2 Bde., Bd.2, Goldschmiedekunst.

Das ist eine vollständige ßbersetzung einer original Schrift aus dem 12ten.
Alle Werkzeuge, der Zeit und für diese Sparte sind hier aufgeführt. Teilweise sogar in Ihrer Herstellung und immer in Ihrer Verwendung beschrieben.
Viel lässt sich aus diesem Buch auch auf artverwandte Handwerke ableiten; wie zB. der Schmied.

Vom Schmieden einer Feile bis zum Bau des Schmelzofens aus Lehm. Hier steht alles drin.
Das Buch ist teuer (ca.130 DM), aber lohnt sich!

Pax Vobiscum

Bartolomeus

PS.: Hab ich Dir aber auch schon mal persönlich geagt ;o)

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Eintrag #15 vom 25. Aug. 2001 02:31 Uhr Patrick Seehaber

nach oben / Zur Übersicht...

Hallo Uli.

Ich habe den Threat mal gestartet, weil ich genau da nichts für´s frühe 13. gefunden habe.

Wenn Du etwas gefunden hast, dann sag bescheid.

Grüße,

Patrick.
www.Hippodromus.de / www.mittelalterschuhe.de

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Eintrag #14 vom 25. Aug. 2001 01:36 Uhr Hilmar Becker

nach oben / Zur ÜbersichtTitel? Quellen?

Uli, nennst du auch Titel und Autor?

Hilmar

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Eintrag #13 vom 24. Aug. 2001 21:48 Uhr Uli Gasper

nach oben / Zur ÜbersichtFeiertagschristus

Moin!
Mein Tipp: Schau in Bildbänden religöser Thematik nach zeitgenössischen Feiertagschristusbildern.
Ein Feiertagschristus ist Die Erlöserfigur, Umgeben von sämtlichen Werkzeugen, die am Feiertag nicht benutzt werden durften. Diese gab es teils sogar Berufsgruppenspezifisch.
Woher ich das weiß? Ich hab Bücher aus der Stadtbibliothek ausgeliehen. Suchen lohnt!
Gruss, Uli

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Eintrag #12 vom 24. Aug. 2001 15:55 Uhr Ruth (Nachname für Gäste nicht sichtbar)

nach oben / Zur ÜbersichtWerkzeug im 13. Jh

Keine Ahnung, ob das hier überhaupt noch jemanden interessiert, aber als inzwischen stolzer Besitzer der "Old testament miniatures" 8-) kann ich nur empfehlen, diesbezüglich mal in dieses Buch reinzuschauen. Die Mac-Bibel wimmelt geradezu von Hammern, Meißeln, Stemmeisen, Winkeleisen, etc. ...

Ruth

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Eintrag #11 vom 21. Sep. 2000 21:04 Uhr Benja Wiss

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Hallo, in einem Buch über die Geschichte der Medizin fand ich interessantes über medizinisch Werkzeuge. In ßgypten wurde ein 3,5 - 4 Tausend jahre altes OP-Besteck gefunden, das ein Neurochirurg sofort als ein Besteck für OP´s am geöffneten Schädel erkannte. Der Satz der Designer - "Die Funktion gibt die Form vor" bestätigt sich also. Ich orientiere mich dementsprechend an den aktuellen Werkzeugen und denke das ist ok {natürlich ist Kunststoff out) *g*
Bruder Bejamin

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Eintrag #10 vom 13. Sep. 2000 22:06 Uhr Ameli Ganz

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Hallo Patrick, das Werkzeug der Hufschmiede hat sich seit der Römerzeit bzw. ab Aufkommen der Hufeisen kaum verändert. Besonders die Zangen, mit den man z.B. das heiße Eisen an den Nagellöchern greift und die Haltezangen zum Schmieden sehen noch genauso aus wie die alten Funde (wenn ich mich richtig erinnere, liegen in der Saalburg ein paar Zangen, außerdem wurden auch welche bei der Frankenausstellung in Mannheim gezeigt). Wann die Hufraspel erstmals verwendet wurde, weiß ich leider nicht. Aber frag doch mal einen Hufschmied Deines Vertrauens :-) Gruß
Ameli / Elisabeth von Tannenberg

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Eintrag #9 vom 13. Sep. 2000 17:52 Uhr Patrick Seehaber

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Hallo, und ich dachte, ich hätte die Liederhandschrift aufmerkam durchgeschaut... :0) Da werde ich gleich nochmal gucken. Hallo Matthias , ich habe auch den Sachsenspiegel nochmals durchgesehen, kann aber nur eine Zange aus dem 15. finden... Ich denke aber, ich habe eher eine "Sachsenspiegel-Sparausgabe", die wahrscheinlich unvollständig ist. Wenn alo jemand (oder Du) den kompletten Spiegel besitzt, wäre ich froh, wenn ihr nochmal nachschaut. In der Uni ist das Ding nicht so einfach zu kriegen und bestellen möchte ich ihn nicht... Danke, und Grüße, Patrick.
Hippodromus

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Eintrag #8 vom 13. Sep. 2000 14:14 Uhr Matthias Doettlaff

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Hallo Ruth, also ich wüßte nicht, was das anderes als eine Feile sein könnte. Danke für den Hinweis! Wo wir gerade bei der Manesse sind: Auf Tafel 85 bastelt Hartmann von Starkenberg mit Hammer und Zange an seinem Helm herum. Grußvoll, Matthias Topasius

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Eintrag #7 vom 13. Sep. 2000 10:24 Uhr Ruth (Nachname für Gäste nicht sichtbar)

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Hallo, ein paar hochmittelalterliche Werkzeuge findet man auch im Codex Manesse, und zwar auf Tafel 123 (Darstellung des Regenbogen). Es ist die Darstellung eines Schmiedes, und man sieht einen Hammer und eine Zange im Wappenbild. In der linken unteren Bildecke ist ein Bediensteter zu erkennen, der meiner Meinung nach ein Stück Metall mit einer Feile bearbeitet - sein Werkzeug ist zwar nicht eindeutig als Feile zu erkennen, aber ich finde, es sieht schon sehr danach aus... Eine gute Quelle aus dem 13. Jh wäre vielleicht auch das Skizzenbuch des Architekten Villard de Honnecourt (liegt mir selber nicht vor, ich habe aber einen Quellenhinweis: H.R. Hahnloser: Villard de Honnecourt - Kritische Gesamtausgabe des Bauhüttenbuches, 1935). Vielleicht hilft´s ja, Ruth

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Eintrag #6 vom 12. Sep. 2000 18:13 Uhr Matthias Doettlaff

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Hallo Patrick, eigentlich wollte ich nur grob die Richtung, in der du recherchieren kannst, aufzeigen. Aber im Moment habe ich ein bischen Zeit, also für den Konsummenschen nochmal in ausführlich: Der Sachsaenspiegel ist eine Rechtssammlung, die zwischen 1230 und 1240 aufgeschrieben wurde. Was davon an Faksimiles zur Verfügung steht, kann ich gerade nicht beantworten. Die Stadt Oldenburg besitzt jedenfalls eines der Originale und hat 1995 eine Ausstellung dazu veranstaltet. Als Begleitbuch dazu ist ein zweibändiger Ausstellungskatalog erschienen, der die meisten Exponate noch einmal abbildet und kommentiert. Band 2 hat dabei den Schwerpunkt auf Bodenfunden von Kriegs- und Alltagsgegenständen, während Band 1 sich mehr mit dem Buch an sich befaßt. Band 2 bildet halt auch verschiedenes Werkzeug ab, von Spaten bis Zange. Der Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf der Entstehungszeit des Sachsenspiegels, also das HMA, beschränkt sich aber nicht nur auf diese Zeit. "Der Sassen Speyghel", Band 1 und 2, Isensee-Verlag Oldenburg, 1995 "Das Reich der Salier" ist eine Ausstellung, die das Historische Museum der Pfalz 1992 veranstaltet hat. Thema war die Zeit der Salier (1024 - 1125). Abbildungen von Werkzeugen sind hier nur sehr wenige drin, lohnt sich aber ganz allgemein, mal aufzuschlagen und zu sehen, was man mit den Werkzeugen denn wunderschönes gemacht hat. "Das Reich der Salier", Jan Thorbecke Verlag, 1992 Tja, wo findet man Fundstücke, wenn man nicht zum Raubgräber werden will? Im Museum! Sieh Dich einfach mal in Deiner Umgebung nach solchen Gebäuden um... Vielleicht fährst Du an Wochenenden, wo Du nicht auf einem Markt bist, einfach mal da hin und siehst Dich um. Die Tourismusinformationen der Städte führen meist Prospekte dieser Einrichtungen, so daß Du einen ersten ßberblick bekommst, was allgemein ausgestellt wird. Archäologische und historische Museen könnten dafür interessanter sein, als Kunsthallen :O) Die meisten Museen haben einiges an Begleitheften und Büchern zu diversen Themen. Das Archäologische Landesmuseum Baden-Württemberg ist da mit der Reihe "ALManach" recht rührig. Sonderausstellungen zu einem bestimmten Thema kommen des öfteren vor; es müssen ja nicht gleich die "großen Ausstellungen" wie in Paderborn sein. Auch darüber kannst Du über die Tourismusinfo der Städte und Gemeinden was erfahren. Eine reine Werkzeugausstellung brauchst Du dabei allerdings nicht zu erwarten. Eher was zu bestimmten Zeiten oder manchmal auch Handwerken. Da sind dann die Werkzeuge, mit denen die Sachen gefertigt wurden, eher sowas wie die Salatbeilage zum Steak, aber immerhin mit auf dem Teller. Grußvoll, Matthias Topasius

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Eintrag #5 vom 12. Sep. 2000 10:23 Uhr Patrick Seehaber

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Hallo Leute. Danke schonmal für Eure Postings. Soweit war ich aber auch schon. Mir ist klar, dass, wenn sich z.B. eine Zange sowohl im FMA als auch im SMA findet, es sie wohl auch im HMA gegeben hat - und das wahrscheinlich ohne nennenswerte Veränderung... Wahrscheinlich...wohl...vielleicht... :0) Aber genau darum geht es mir. Haitabu-, Karolinger- und SMA-Funde hin oder her, ich suche nach einem Zangen-, Feilenfund konkret aus dem frühen 13. Jahrhundert, da ich mir diese Werkzeuge gerne nachschmieden lassen will. Hallo Matthias, Du schreibst: "Wenn ich das mit hoch- oder spätmittelalterlichen Funden oder Darstellungen vergleiche, dann..." Sag mir doch noch kurz , wo ich diese finde. Bitte , bitte :0) Grüße, Patrick.
Hippodromus

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Eintrag #4 vom 12. Sep. 2000 09:08 Uhr Johanna (Nachname für Gäste nicht sichtbar)

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Seyd gegrüßt, ich würde den Werkzeugenthusiasten mal einen Besuch auf der Saalburg empfehlen. Ist zwar alles römisch jedoch Orghinalfundstücke, Feilen, Hämmer, Hobel,usw. Also kurzum, was die Römer hatten dürfte sich mit ziemlicher Sicherheit zumindest teilweise auch im Mittelalter wiederfinden lassen. Für weitere Fragen stehe ich gerne zur Verfügung Gehabt Euch wohl
Johanna von Callmunz,Markgräfin zu Wiesenthal

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Eintrag #3 vom 12. Sep. 2000 08:46 Uhr Arno Eckhardt

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Hallo Es stimmt, was Matthias sagt: Da der Verwendungszweck bei Werkzeugen die Form bestimmt, gibt es jede Menge altes Werkzeug, das seine Form über viele tausend Jahre kaum- bis garnicht verändert hat. Eine typische Ausnahme ist z.B. die Schere, die aber in ihrer ursprünglichen Form gerade wieder eine Renaissance erlebt, wo es um feinfühliges Arbeiten geht. Bei Feilen weis auch ich leider nicht genau, wann diese erfunden wurden, dürfte aber auch schon recht lange her sein...ausgesehen haben wird sie aber auch wie heute.
Gruß, Arno der Traumschmied

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Eintrag #2 vom 11. Sep. 2000 22:53 Uhr Matthias Doettlaff

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Hallo Patrick, Feilen zur Metallverarbeitung tauchen anscheinend erst in der frühen Neuzeit auf, Holzraspeln kennt auch schon das HMA (habe dafür leider keine schriftlichen Quellen). Zangen und Hämmer tauchen in Siedlungsgebieten immer wieder und nicht sehr selten auf. Verschiedenste Ausstellungskataloge ("Wikingermuseum Haithabu: Schaufenster einer frühen Stadt", "799 - Kunst und Kultur der Karolingerzeit", "Das Reich der Salier", "Der Sassen Speyghel", etc.) haben brauchbare Fotos von Fundstücken. Der "Bildatlas der Weltkulturen - Die Wikinger" (Bechtermünz Verlag) geht an verschiedenen Stellen auf Werkzeug ein, darunter Funde aus Gotland und ein Hort aus Lagoda (Mitte 8.Jh.), dessen Zangen z.T. noch funktionstüchtig sind. Wenn ich das mit hoch- oder spätmittelalterlichen Funden oder Darstellungen vergleiche, kann ich da keine nennenswerten Unterschiede in der Form finden. Grußvoll, Matthias Topasius

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Eintrag #1 vom 11. Sep. 2000 19:37 Uhr Patrick Seehaber

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Tach Leute, ich suche seit einiger Zeit Informationen über die Werkzeuge im Mittelalter. Insbesondere interessieren mich Zangen und Feilen... Ich finde aber nur Infos, bzw. Funde ab ca. 1400 - suche aber Material über die Zeit von 1200 bis 1250. Wenn also jemand etwas darüber weiß, dann postet bitte! Ich wäre über einen "wertvollen" Literaturtip ebenfalls dankbar. Grüße, Patrick. P.S.: Habe die Taverne überflogen und keinen ähnlichen Thread gefunden... also nicht steinigen, wenn ich was übersehen habe :0)
www.hippodromus.de

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