Ich kenne auch kein Bild, auf dem man ein Befiederungsgerät sehen kann…
Ich baue meine mittelalterlichen Pfeile grundsätzlich ohne Befiederungsgerät.
Am Anfang reibe ich den Wicklungsfaden und auch den hinteren Teil vom Schaft mit Bienenwachs ein, damit dann die Federn nach dem Fixieren nicht so leicht verrutschen. Dann mache ich ein paar Probeschüsse und teste das Flugverhalten der Pfeile. Wenn der Pfeil nicht gerade fliegt, korrigiere ich noch die Position der Federn und klebe sie anschließend mit Hautleim fest an den Schaft.
Am Schluss sollten die Klebestellen schön eingefettet werden, um die Klebestellen vor Feuchtigkeit zu schützen.
Da ich ja “versuche” historisch korrekte Pfeile zu fertigen, gibts bei mir kein Befiederungsgerät.
Es funktioniert auch wunderbar ohne dieses Gerät, daher glaube ich, dass es das früher nicht gegeben hat - aber wie schon die Vorschreiber es geschrieben haben: Ich lasse mich gern durch Funde/Bilder verbessern :)
hi erstmal, eigentlich mache ichs einmal schnell.Federn mit hand schneiden , Anfang ausgucken, tropfen heißkleber drau, feder andrücken, mitte Feder nächsten Tropfen und dann einen am Ende.anschließend mit Heißkleber "verlöte.
gelernt habichs wie folgt:
Methode A (oder steinzeit
einen trpfen Harz ans jedes ende der feder und dann vorn viele enge sternzwirnwicklungenm , lng durch die federn wikeln und am ende wider enge Wicklungen. vorn und hinten mit heißem Harz fixieren, fertig in 10 min
Das Garn zum wickeln muß dünnes leinen garn sein. Sternzirn geht zur not auch.
Zudem muß die wicklung ganz am kiel anlegen.
Wenn man sich eine feder mal ganz genau anschaut, ist unten am kiel zwischen den federhaaren(nennt man das so??) genug platz für zwirn oder garn. Man muß ihn nur bewußt daunten hinziehen.
hi leute,ich benutze auch das fletching tape von bodnik, weiss aber leider nicht wie ich die wicklungen machen soll. die wicklungen am anfang und am ende der feder mache ich mit gewachstem schustergarn.aber bei der wicklung die die federn zusätzlich zum tape fixiert habe ich probleme, da sich die federn beim wickeln unregelmässig an den schaft anlegen, so das ich keine durchgehende befiederung habe.(sieht aus wie sägeblatt)
Im Mittelalter wurden die Federn mit Birkenpech fixiert und dann gewickelt.
Ich baue auch Pfeile selber und greife da zu einem Trick:Ich klebe die Federn mit Fletching Tape auf (von Hand, ohne Gerät), das ist eine doppelseitige hochtransparente Klebefolie in der genauen Breite des Federkieles ( ist kein bisschen A, aber man sieht es nicht ;o) ), danach wickle ich die Befiederung mit gewachstem Leinenzwirn. Das Fletchingtape gibbet bei:
Wenn man völlig historisch korrekte Pfeile haben will, sollte man Gänsefedern nehmen, diese selbst aufspalten und mit Birkenpech aufkleben, ist allerdings ne kleine Schweinerei, dafür sehen die Pfeile dann ziemlich gut aus, zudem historisch korrekt.
auf der angegebenen Seite von fletchers corner ist der Autor der Baubeschreibung für das Befiederungsgerät mit “Henning” angegeben - frag den doch mal, woher er weiß, das dies ein mittelalterliches Gerät ist.
meines Wissens gint es keine bildliche Darstellung, geschweige denn einen Fund zu Befiederungsgeräten.
( Wenn jemand etwas hat bitte bitte her damit ).
Du kannst die Federn ja auch komplett mit der Hand anbringen wenn Du die federn wickelst. Ist jedoch eine ziemliche Fummelei.
Da es aber eine Vielzahl von Bildern gibt, auf denen keine Wicklung zu erkennen ist liegt die Vermutung nahe, das die Federn in irgendeiner Form beim kleben am Schaft fixiert wurden.
An die Bogenschützen unter euch, die ihre Pfeile selber hertellen: Wie befiedert ihr sie? Mit einem modernen Befiederungsgerät oder “A” Und wenn “A”, wie sieht das aus? Ich hab da noch nichts gefunden außer diesem Gerät bei Fletchers Corner www.fletchers-corner.de/portal/nobox.php?[ ] haltet ihr davon? Wenn irgendjemand erfahrungen mit der hc Befiederung von Pfeilen hat, bitte meldet euch.