hrmpf, tut er zum teil. Also zum anschauen der Werkbankbilder auf obigen Link klicken, in der auswahl auf “L” klicken und dann Langbogner anwählen, dann gehts
Ich umgeh das Problem mit zylindrischen Löchern (Löffelgebohrt, natürlich,BG) und konischen Beinen ( Wippdrehgebankt, natürlich, BG), jedenfalls in dem verzapften Teil, unten zylindrisch oder sechs/achtkantig.
Dann oben eingeschnitten mit der Zugsäge und mit Hartholz verkeilt.
Hat den Vorteil, dass man nachschlagen und neu verkeilen kann. Keile nie längs der Faser des Brettes setzen!
Genauso mit den Haltern, zylindrische Löcher und leicht konische Einstecker, dazu große Keile. Geht leicht rein, hält gut und geht gut wieder raus.
Es gibt eine Art Schneckenbohrer, die sind im Mittelbereich wie ein Löffelbohrer geschliffen aber konisch geformt und haben eine sich verjüngende spitz zulaufende Schneckenspitze. Damit kann man wunderbar “konische Löcher” bohren. Und ganz “A” mit der Hand. ;-)
Gibt’s laufend bei ebay für wenig Geld.
Bei Interesse versuche ich so ein Ding mal mit der Digicam zu “scannen” und Dir zu mailen.
Was die Harmonie der “Wegsteh”-Winkel angeht, ist das mit der Schablone schon die richtige Idee.
hab mal versucht, die löcher vom forstnerbohrer mit der holzraspel konisch zu gestalten, war kein spaß und hat nachher auch nicht recht genau gepaßt…
und daß nachher die haxen alle im gleichen winkel wegstehen, oweoweiowei… ich mein, wär ja kein schlechtes geschäft, die dinger in massenfertigung herzustellen, ähem… für die haxen auf alle fälle eine frässchablone, viereckig konisch fräsen und dann rundhobeln, drehbank wär natürlich besonders schick…
Dübeln okay - Aber ich würde die Konusse (oder Konie?) einschneiden quer zur Faser einschneiden und flache Hartholzkeile einschlagen (so hat das der Schreinerbub mal gelernt ;-)).
die konische Verbindung kannst Du per se schon fester eindrehen. Noch fester wird es, wenn Du von der Schmalseite des Arbeitsbrettes (quer zum Faserverlauf) ein Loch durch Brett und Bein bohrst (natürlich mit einem Löffelbohrer *g*) und einen Holzdübel (natürlich handgeschnitzt *g*) reinschlägst.
und die bank selbst ist eine mit gesteckten beinen
ohne irgendwelche verstrebungen? hab so einen Tisch aus fichte, allersdings mit zylindrischen statt konischen verbindungen, und der wackelt ganz schön.
gibts da einen trick, wie das auch bombenfest wird?
… nur bestätigen. Ich habe an solch einer Werkbank bei und mit Stefan Deuble meine Frontstollentruhe gebaut.
Man glaubt gar nicht, wie fest Keile halten, am besten doppelt gegeneinander verkeilen. Wenn die Bohrungen eng genug sind, kann man auch kleine Werkstücke einklemmen. Man kann darauf sägen, hobeln, bohren, beiteln, was willst Du noch ?
Kannst auch Bänke drumherumstellen und sie als Tisch benutzen, so als Zusatzoption … :-)
Ja mei, Robau ist mein Künstlername, eigentlich heiß ich Roland Bauer, Mühlthal 3, 83626 Valley, 0172- 7055552, Mittelalternamen hab ich noch keinen, könnt mir aber Toxophilus oder Toxophilinger vorstellen…
Genauen Zeitplan hab ich noch keinen, aber weil ich aufs Morbide und Zeitenwenden stehe, dann doch eher spätmittelalter.
Hätt halt gern so zweifarbige Beinlinge!
Vom Werkzeug her glaub ich nicht, daß sich da viel geändert hat im Lauf des MA, sollte halt so holzig wie möglich sein (hölzerne schraubzwingen, holzkeile usw). Ich nehms da auch nicht soooo genau, vielleicht werd ich einfach ein hochmittelalterlicher avantgardist und trendsetter, der seiner Zeit vorraus ist, und baue compoundbögen aus horn, sehnen und holzradln!
nix für ungut, bitte nochmal um Quellen, Euer Robau
baue seit vielen Jahren Holzbögen (selfbows und laminiert) und will meine Kunst jetzt auf Mittelaltermärkten vorführen. Dazu fehlt mir aber noch einiges an Ausrüstung und auch an Wissen:
Den Großteil (den Groben)meiner Arbeit mache ich an einer Schnitzbank (zum draufsetzten) mit einem Ziehmesser, denke, daß ist ziemlich authentisch
(= anachronistisch). Was mir fehlt ist eine mittelalterliche Werkbank mit Klemmvorrichtung, Ziehklingen und Schnitzwerkzeug, Schraubzwingen usw.für die Feinarbeit… ach ja, die richtig zünftige Gewandung fehlt mir auch noch (besserer handwerker/ bogenschütze/ jäger/je nachdem)
Würd mich freuen, wenn mir jemand weiterhelfen könnte mit Links, Literatur oder gleich hier!